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Was jetzt?DIE ZEIT

Sparpaket für Krankenkassen: Was hinter den Last-minute-Änderungen steckt (Update)

06.07.2026 · 11 Min.

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Über diese Folge

Die Kosten für die gesetzlichen Krankenkassen sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Darum will die Bundesregierung ein großes Sparpaket noch vor der Sommerpause auf den Weg bringen. Auf den letzten Metern will Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) nun den Gesetzesentwurf in mehreren Punkten verändern. So sollen Medikamentenhersteller langfristig weniger stark belastet werden als geplant. Die Opposition spricht von »Geschenken« an die Pharmaindustrie. Politikredakteurin Kaja Klapsa ordnet diese Vorwürfe ein und erklärt, welche weiteren Änderungen es gibt und was sie für Versicherte bedeuten.

Berlin ist nicht ausreichend auf Krisen und Katastrophen vorbereitet. Zu diesem Urteil kam eine unabhängige Expertenkommission ein halbes Jahr nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz, nach dem rund 100.000 Menschen teils für mehrere Tage komplett ohne Strom und Heizung waren.

Außerdem im Update: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius überlegt, mögliche künftige AfD-Innenminister von Geheimdienstinformationen auszuschließen. Tilman Steffen aus dem Politikressort der ZEIT erklärt, inwieweit es rechtlich überhaupt machbar ist, einen Minister von derart sensiblen Informationen abzuschneiden.

Und sonst so? Der perfekte Zeitpunkt zum Blumengießen.

 

Moderation und Produktion: Lisa Caspari

Redaktion: Philip-Johann Moser

Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

 

Weitere Links zur Folge:

GKV-Finanzreform: Nina Warken ändert Krankenkassen-Sparpaket

Gesundheitsreform: Alle sollen sparen, nur die Pharmabranche kommt glimpflich davon

Gesetzliche Krankenversicherung: »Man kann nur die Praxis auf Privatpatienten umstellen«

Katastrophenschutz: Experten: Berlin muss Katastrophenschutz deutlich stärken

Berlin: Linke führt in Wahlumfrage für Berliner Abgeordnetenhaus

Boris Pistorius: AfD-Minister könnten von Bundeswehr-Infos ausgeschlossen werden

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