Trump wirft Selenskyj raus: Wo steht Europa?
02.03.2025 · 11 Min.
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Nach der öffentlichen Eskalation zwischen US-Präsident Donald Trump, Vizepräsident J. D. Vance und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj werden der US-Präsident und sein Vizepräsident international stark kritisiert. Während des Gesprächs im Oval Office beschimpften Donald Trump und J. D. Vance den ukrainischen Präsidenten und warfen ihm vor, "mit dem dritten Weltkrieg zu spielen". Wolodymyr Selenskyj, der in Washington nach Unterstützung für die Ukraine suchte, wurde nach nur wenigen Stunden aus dem Weißen Haus verwiesen. Donald Trump postete daraufhin auf Truth Social, dass Wolodymyr Selenskyj zurückkehren könne, wenn er "bereit zum Frieden" sei. Heinrich Wefing, Leiter des Politikressorts der ZEIT, ordnet ein, welche möglichen Folgen dies für Europa und die NATO haben könnte.
Heute findet die Hamburger Bürgerschaftswahl statt, in der Hamburgerinnen und Hamburger über die Zusammensetzung des Landesparlaments entscheiden. Laut aktuellen Umfragen liegt die SPD mit mehr als 30 Prozent an der Spitze. Bürgermeister Peter Tschentscher hofft auf eine Fortsetzung der Rot-grünen Koalition, die seit 2015 regiert. Allerdings könnten beide Parteien Verluste erleiden, wobei die Grünen möglicherweise hinter die CDU auf Platz drei zurückfallen. Linke und AfD könnten leichte Zuwächse erzielen, spielen jedoch in Hamburg eine geringere Rolle. Frank Drieschner ist Redakteur im Hamburgressort der ZEIT. Im Podcast analysiert er den Wahlkampf in Hamburg und erklärt, welche Themen dabei eine Rolle gespielt haben.
Und sonst so? Ihre Oscarvorhersage im Test
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge
"OK, America?" / USA und Europa: Der gewollte Eklat mit dem Westen
Ukrainekrieg: Abkommen zwischen USA und Ukraine nach Eklat nicht unterzeichnet
Eklat im Weißen Haus: Donald Trump ist jetzt da, wo Wladimir Putin ihn haben will
Liveblog: Ukrainekrieg: Deutsche Politiker fordern Sondervermögen für Verteidigung
US-Unterstützung für die Ukraine: Kein Treffen von Freunden
USA und Russland: Amerikas Verrat
USA und Europa: Der Worst Case ist das neue Normal
Trump und Selenskyj: "Wir Europäer stehen auf dem Speiseplan der imperialistischen Mächte"
Bürgerschaftswahl: Was man zur Bürgerschaftswahl in Hamburg wissen sollte
Bürgerschaftswahl in Hamburg: Peter Tschentscher wirbt um Fortsetzung der Koalition mit den Grünen
Koalition in Hamburg: Könnte knapp werden
Bürgerschaftswahl: Hamburg wählt eine neue Bürgerschaft
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- Warum liebt Hamburg die SPD?
03.03.2025 · 12 Min.
Nach der Bürgerschaftswahl in Hamburg steht fest: Der rot-grüne Senat hat weiter eine Mehrheit. Die SPD mit Bürgermeister Peter Tschentscher bleibt stärkste Kraft. Die CDU schafft es auf den zweiten Platz, die SPD will aber weiterhin mit den drittplatzierten Grünen koalieren. Seit 2015 wird die Hansestadt von einem rot-grünen Senat regiert, Tschentscher hatte schon vor der Wahl seine Bereitschaft zur Fortsetzung einer Koalition mit den Grünen signalisiert. Die Bürgerschaft ist das Landesparlament von Hamburg, vergleichbar mit dem Landtag in anderen Bundesländern. Was bedeutet das Wahlergebnis für die Zukunft der Stadt und welche Auswirkungen hat es für die Bundespolitik? Florian Zinnecker leitet das Hamburg-Ressort der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, was das Wahlergebnis für die Stadt und die Bundespolitik bedeutet. Nach dem Eklat im Weißen Haus steht Europa vor einer neuen sicherheitspolitischen Realität. In London haben sich zahlreiche westliche Staats- und Regierungschefs getroffen, um über eine europäische Strategie für den Ukrainekrieg zu beraten. Mit dabei: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Bundeskanzler Olaf Scholz sowie die Spitzen von EU und Nato und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Der britische Premierminister Keir Starmer hatte von einer „Koalition der Willigen“ gesprochen und Anstrengungen für einen Waffenruheplan angekündigt. Welche Rolle kann Europa jetzt übernehmen? Und wie könnte ein europäischer Waffenruheplan aussehen? Jochen Bittner ist Auslandskorrespondent der ZEIT in London. Im Podcast berichtet er über das Treffen und erklärt, wie es um die europäischen Anstrengungen für einen Waffenruheplan steht. Und sonst so? "Blue Ghost" landet auf dem Mond Moderation und Produktion: Henrik Oerding Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Bürgerschaftswahl in Hamburg: Egal wie die Sache ausgeht, es liegt auch an Olaf Scholz Bürgerschaftswahl in Hamburg: Peter Tschentscher wirbt um Fortsetzung der Koalition mit den Grünen Bürgerschaftswahl: Was man zur Bürgerschaftswahl in Hamburg wissen sollte Eskalation im Weißen Haus: Treffen zwischen Trump und Selenskyj eskaliert Eklat im Weißen Haus: Jetzt kommt es auf ein geeintes Europa an Liveblog: Ukrainekrieg: Großbritannien und Frankreich arbeiten an Waffenruheplan mit Ukraine Großbritannien: Starmer und Macron wollen Trump Ukraine-Friedensplan vorlegen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Spezial "Der Wahlkreis": Kann Verantwortung sexy sein?
01.03.2025 · 54 Min.
Die Union ermahnt in diesen Tagen die SPD: Jetzt habt euch nicht so, seid "verantwortungsvoll" und tretet in die Regierung ein, es sind schließlich düstere Zeiten. Die SPD warnt ihrerseits die Union: Die staatspolitische "Verantwortung" gebiete es, jetzt nicht mit der AfD zu flirten. Und die künftigen Koalitionäre fordern gemeinsam von der Linkspartei: Seid nicht so ideologisch, sondern übernehmt "Verantwortung" und verabschiedet uns das Sondervermögen zur Aufrüstung. Aber was bedeutet das eigentlich, Verantwortung in der Politik? Ist Ideologie immer etwas Schlechtes? Und wo war in der Vergangenheit die Parteiräson wichtiger als die Staatsräson? In der neuen Folge von "Was jetzt? – Der Wahlkreis" diskutieren Lisa Caspari, Robert Pausch und Paul Middelhoff aus den Politikredaktionen von ZEIT und ZEIT ONLINE über die Folgen der Bundestagswahl – und wer jetzt wo Verantwortung trägt. Die nächste Folge von "Was jetzt? – Der Wahlkreis" erscheint am 15. März. Moderation: Lisa Caspari Produktion: Pool Artists Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Kommt jetzt Frieden in der Türkei?
01.03.2025 · 13 Min.
Der inhaftierte PKK-Gründer Abdullah Öcalan hat gestern das Ende des bewaffneten Kampfes zwischen der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und der Türkei gefordert und die Auflösung der Partei angekündigt. Damit könnte ein mehr als 40 Jahre andauernder, blutiger Konflikt enden, in dem über 40.000 Menschen auf beiden Seiten ihr Leben verloren. Die PKK, die in den späten 1970er-Jahren gegründet wurde, kämpfte ursprünglich für mehr Rechte der Kurden in der Türkei – oft mit Gewalt, weshalb sie von vielen Staaten als Terrororganisation eingestuft wurde, etwa von den USA und der EU. Dastan Jasim, Politikwissenschaftlerin und Research Fellow am Giga-Institut für Nahost-Studien in Hamburg, ordnet ein, welche Veränderungen dies für die Region und für Deutschland mit sich bringen wird. In Deutschland finden erneute Warnstreiks im öffentlichen Dienst statt. Betroffen sind etwa Kitas, der öffentliche Nahverkehr, Behörden und die Müllabfuhr. Die Gewerkschaften ver.di und DBB werfen den Arbeitgebern eine Blockadehaltung vor, da in der zweiten Tarifrunde keine Annäherung erzielt wurde. Die Arbeitgeber legten kein Angebot vor, woraufhin weitere Streiks angekündigt wurden. Ver.di fordert eine Lohnerhöhung von acht Prozent, mindestens 350 Euro mehr monatlich, sowie Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen und der Flexibilität. Die nächste Verhandlungsrunde findet Mitte März statt, während die Gewerkschaften in den kommenden Wochen Protestaktionen planen. Carla Neuhaus, Redakteurin im Wirtschaftsressort, hat mit Menschen aus dem öffentlichen Dienst gesprochen. Im Podcast erklärt sie, was die Beschäftigten fordern. Und sonst so? Hitzewelle trifft Karneval in Rio Moderation und Produktion: Henrik Oerding Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Türkisch-syrische Beziehungen: Gemeinsam gegen kurdische Autonomie Abdullah Öcalan: PKK-Anführer ruft zum Ende des bewaffneten Kampfes gegen Türkei auf Türkei: Das offizielle Ende einer blutigen Ära Abdullah Öcalan: Türkei erlaubt Opposition Besuch bei inhaftiertem PKK-Führer Öcalan Türkisch-kurdischer Konflikt: Schließen die Türkei und die PKK jetzt Frieden? PKK: Ist dieser Mann ein Terrorist? Zweite Tarifrunde im öffentlichen Dienst: Deutschlandweite Warnstreiks bei Kitas, ÖPNV und Müllabfuhr ver.di: Streiks im öffentlichen Dienst Öffentlicher Dienst: Sicherer Job oder nur sicherer Stress? Streik im öffentlichen Nahverkehr: "Wer will das hier sonst noch machen?" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.