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Was jetzt?DIE ZEIT

Vier Stimmen für die AfD – kamen sie aus der CDU? (Update)

06.10.2026 · 12 Min.

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Über diese Folge

Tobias Rausch (AfD) ist zum Landtagspräsidenten von Sachsen-Anhalt gewählt worden – nach Informationen der ZEIT offenbar durch einen Deal mit der CDU. Rausch wurde mit 48 Ja-Stimmen gewählt. Das sind vier Stimmen mehr, als BSW und AfD zusammen haben. Wessen Stimmen es sind, ist wegen der geheimen Wahl unklar. Ob nach dieser Wahl im Dezember ein AfD-Ministerpräsident folgen könnte, ordnet Politikredakteur Tilman Steffen ein.

Ermittler haben den früheren BND-Präsidenten August Hanning festgenommen. Nach Informationen der ZEIT ermittelt der Generalbundesanwalt gegen ihn und einen weiteren früheren BND-Mitarbeiter, seinen ehemaligen Büroleiter. Hanning soll sich über ihn gegen Geld vertrauliche BND-Dokumente beschafft haben. Was Hanning mit diesen Informationen gemacht haben soll, weiß Kai Biermann aus dem Investigativressort der ZEIT.

Außerdem im Update: Schülervertreter haben in Frankreich erneut landesweite Proteste gegen Missstände im Bildungssystem angekündigt. Warum die Gewalt dabei teils eskaliert, ordnet Annika Joeres ein. Sie berichtet für die ZEIT aus Frankreich.

Und: Der belgisch-amerikanische Astrophysiker Francis Halzen wird in diesem Jahr mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet. Dabei geht es um besondere Teilchen. Welche das sind, erklärt Robert Gast aus dem Wissensressort der ZEIT.

Und sonst so? Wrigley bringt Old-School-Kaugummisorten zurück ins Sortiment

 

Transparenzhinweis: Im Gespräch zu Sachsen-Anhalt ist fälschlicherweise von einer Minderheitsregierung der Linken mit der SPD in der Vergangenheit die Rede. Richtig ist, dass 1998 eine SPD-geführte Regierung von der PDS, der Vorgängerpartei der Linken, toleriert wurde. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

 

Moderation und Produktion: Erica Zingher

Redaktion: Philip-Johann Moser

Mitarbeit: Lena Herrmann

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Weitere Links:

Tobias Rausch: »Ich bin kein Hardliner«

Liveblog: Landtag von Sachsen-Anhalt

CDU und AfD in Sachsen-Anhalt: Hinweise auf erste konkrete Absprache zwischen CDU und AfD

August Hanning: Spion in eigener Sache?

House of Block – Rückholung der Kinder: System 360 und der Ex-BNDler August Hanning

Schulproteste in Frankreich: Sorge vor weiterer Gewalteskalation bei Schülerprotesten in Frankreich

Schülerproteste in Frankreich: »Die Schülerinnen erleben den Unterricht als autoritär«

Schülerproteste in Frankreich: »Wir sind allen egal«, ruft die Jugend

Astrophysik: Nobelpreis für Physik geht an Astrophysiker Francis Halzen

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  • Drei Jahre 7. Oktober – Warum Netanjahu noch immer im Amt ist

    07.10.2026 · 13 Min.

    Drei Jahre ist es her, seit am Morgen des 7. Oktobers islamistische Terroristen aus dem Gazastreifen nach Israel eindrangen. Sie töteten rund 1.200 Menschen und verschleppten zahlreiche Geiseln. Es war der größte Massenmord an Jüdinnen und Juden seit dem Holocaust und der schwerste Angriff auf israelisches Staatsgebiet in der Geschichte des Landes. Der Angriff und die darauffolgenden Kriege haben Israel tiefgreifend verändert. Seit knapp einem Jahr gilt im Gazastreifen zwar eine Waffenruhe, trotzdem kommt es dort weiterhin zu Angriffen. Gleichzeitig ist Benjamin Netanjahu weiterhin Ministerpräsident und tritt bei der anstehenden Wahl erneut an. Berichten zufolge soll er bereits vor dem 7. Oktober vor einem möglichen Angriff der Hamas gewarnt worden sein. Welche Spuren haben die vergangenen drei Jahre in der israelischen Gesellschaft hinterlassen? Und welche Rolle spielt der 7. Oktober heute im politischen Alltag und im Wahlkampf? Das erklärt Lea Frehse, Außenpolitik-Redakteurin der ZEIT. Ende August hatten Unbefugte Zugriff auf die Steuerung von rund einer halben Million europäischer Solaranlagen, etwa 250.000 davon in Deutschland. Betroffen waren Anlagen des chinesischen Herstellers Sungrow, die über eine zentrale Cloud gesteuert werden. Ein Sicherheitsforscher konnte sich ohne Passwort immer weiter in die Systeme des Anbieters vorarbeiten und hätte mit wenigen Klicks hunderttausende Anlagen gleichzeitig abschalten können. Fallen auf einen Schlag mehrere Gigawatt Leistung aus, kann das Stromnetz aus dem Gleichgewicht geraten und im schlimmsten Fall großflächige Stromausfälle verursachen. Inzwischen wurde die Schwachstelle geschlossen. Recherchen der ZEIT hatten bereits zuvor gezeigt, dass viele Solaranlagen schlecht gesichert sind. Eva Wolfangel, Redakteurin im Digitalressort der ZEIT, ordnet im Podcast ein, ob Deutschlands Stromversorgung ausreichend gegen solche Angriffe geschützt ist und wie solche Sicherheitslücken überhaupt entstehen. Und sonst so? Lasset die Kühe weniger furzen Moderation und Produktion: Hanna Heim Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Emilia Portwich, Sophia Boddenberg Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Kinder in Israel: Die Generation Trauma wird den Nahen Osten prägen Terrorangriff der Hamas: Niemand weiß, wo ihre Köpfe sind Liveblog: Gaza Hamas-Angriff am 7. Oktober 2023: Netanjahu soll vor geplantem Angriff auf Israel gewarnt worden sein Hackerangriff auf Solaranlagen: Deutschland war nur einen Knopfdruck vom Superblackout entfernt Sicherheit von Solaranlagen: Ein Superblackout? Eine reale Gefahr in Deutschland Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Wird heute ein AfD-Poltiker zum Landtagspräsidenten gewählt?

    06.10.2026 · 13 Min.

    Am Dienstag wird bei der konstituierenden Sitzung im Landtag in Sachsen-Anhalt ein Landtagspräsident gewählt. Der Kandidat mit den größten Erfolgschancen ist zurzeit Tobias Rausch von der AfD. Was kann man von ihm in der Rolle als Landtagspräsident erwarten? Diese Frage beantwortet Tilman Steffen aus dem Politikressort der ZEIT. Eine ehemalige Studentin wirft sieben Mitgliedern einer Studentenverbindung an der US-Elite-Universität Cornell vor, sie vergewaltigt zu haben. Nun hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen wieder aufgenommen. Ihre jetzige Klage auf Schadensersatz richtet sich gegen die sieben Männer, die Studentenverbindung, die Universität und weitere Beteiligte. Wie die Stimmung an der Universität ist, kann Dirk Peitz berichten. Er hat für das politische Feuilleton der ZEIT vor Ort recherchiert. Und sonst so? Was macht ein Chihuahua in der mexikanischen Nationalgarde? Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Lena Herrmann und Sophia Boddenberg Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: Sachsen-Anhalt: BSW unterstützt offenbar Wahl eines AfD-Landtagspräsidenten Landtag Sachsen-Anhalt: Die AfD sitzt in der Mitte Ermittlungen im Fall der Cornell University: New Yorks Gouverneurin ernennt Sonderermittlerin im Cornell-Fall Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Sie brachten Licht in die Hirnforschung – dafür gibt es den Nobelpreis

    05.10.2026 · 12 Min.

    Zwei der drei diesjährigen Medizinnobelpreisträger kommen aus Deutschland: Peter Hegemann von der Humboldt-Universität zu Berlin und Georg Nagel von der Universität Würzburg teilen sich die Auszeichnung mit dem US-Forscher Karl Deisseroth. Geehrt werden sie für ihre Forschung zur sogenannten Optogenetik. Was hinter der Methode steckt, die Labore weltweit nutzen, erklärt Anna Carthaus aus dem Gesundheitsressort. Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat Neuwahlen für den 29. November angekündigt. Zuvor scheiterte er im Parlament mit zwei Vorhaben gegen die Wohnungskrise. Welche Themen den Wahlkampf prägen dürften und welche Rolle Migration über Ceuta spielen könnte, ordnet Julia Macher, Spanienkorrespondentin der Zeit, ein. Außerdem im Update: Jürgen Klopp ist seit Mitte August Bundestrainer. Für seine ersten vier Länderspiele nominierte er insgesamt 44 Spieler und verteilte sie auf zwei Kader. Wie erfolgreich das Experiment war, erklärt ZEIT-Sportredakteur Oliver Fritsch. Und sonst so? Ihr Votum: Wer sollte den Deutschen Buchpreis bekommen? Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links: Nobelpreis 2026: Medizinnobelpreis für zwei deutsche Optogenetiker Wohnungskrise in Spanien: Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez kündigt Neuwahlen an Spanien: Maricarmen – das Symbol der spanischen Wohnungskrise Unentschieden gegen Griechenland: Schon wieder kein Tor, doch es geht aufwärts Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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