Wird heute ein AfD-Poltiker zum Landtagspräsidenten gewählt?
06.10.2026 · 13 Min.
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Am Dienstag wird bei der konstituierenden Sitzung im Landtag in Sachsen-Anhalt ein Landtagspräsident gewählt. Der Kandidat mit den größten Erfolgschancen ist zurzeit Tobias Rausch von der AfD. Was kann man von ihm in der Rolle als Landtagspräsident erwarten? Diese Frage beantwortet Tilman Steffen aus dem Politikressort der ZEIT.
Eine ehemalige Studentin wirft sieben Mitgliedern einer Studentenverbindung an der US-Elite-Universität Cornell vor, sie vergewaltigt zu haben. Nun hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen wieder aufgenommen. Ihre jetzige Klage auf Schadensersatz richtet sich gegen die sieben Männer, die Studentenverbindung, die Universität und weitere Beteiligte. Wie die Stimmung an der Universität ist, kann Dirk Peitz berichten. Er hat für das politische Feuilleton der ZEIT vor Ort recherchiert.
Und sonst so? Was macht ein Chihuahua in der mexikanischen Nationalgarde?
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Lena Herrmann und Sophia Boddenberg
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Weitere Links:
Sachsen-Anhalt: BSW unterstützt offenbar Wahl eines AfD-Landtagspräsidenten
Landtag Sachsen-Anhalt: Die AfD sitzt in der Mitte
Ermittlungen im Fall der Cornell University: New Yorks Gouverneurin ernennt Sonderermittlerin im Cornell-Fall
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- Vier Stimmen für die AfD – kamen sie aus der CDU? (Update)
06.10.2026 · 12 Min.
Tobias Rausch (AfD) ist zum Landtagspräsidenten von Sachsen-Anhalt gewählt worden – nach Informationen der ZEIT offenbar durch einen Deal mit der CDU. Rausch wurde mit 48 Ja-Stimmen gewählt. Das sind vier Stimmen mehr, als BSW und AfD zusammen haben. Wessen Stimmen es sind, ist wegen der geheimen Wahl unklar. Ob nach dieser Wahl im Dezember ein AfD-Ministerpräsident folgen könnte, ordnet Politikredakteur Tilman Steffen ein. Ermittler haben den früheren BND-Präsidenten August Hanning festgenommen. Nach Informationen der ZEIT ermittelt der Generalbundesanwalt gegen ihn und einen weiteren früheren BND-Mitarbeiter, seinen ehemaligen Büroleiter. Hanning soll sich über ihn gegen Geld vertrauliche BND-Dokumente beschafft haben. Was Hanning mit diesen Informationen gemacht haben soll, weiß Kai Biermann aus dem Investigativressort der ZEIT. Außerdem im Update: Schülervertreter haben in Frankreich erneut landesweite Proteste gegen Missstände im Bildungssystem angekündigt. Warum die Gewalt dabei teils eskaliert, ordnet Annika Joeres ein. Sie berichtet für die ZEIT aus Frankreich. Und: Der belgisch-amerikanische Astrophysiker Francis Halzen wird in diesem Jahr mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet. Dabei geht es um besondere Teilchen. Welche das sind, erklärt Robert Gast aus dem Wissensressort der ZEIT. Und sonst so? Wrigley bringt Old-School-Kaugummisorten zurück ins Sortiment Transparenzhinweis: Im Gespräch zu Sachsen-Anhalt ist fälschlicherweise von einer Minderheitsregierung der Linken mit der SPD in der Vergangenheit die Rede. Richtig ist, dass 1998 eine SPD-geführte Regierung von der PDS, der Vorgängerpartei der Linken, toleriert wurde. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: Tobias Rausch: »Ich bin kein Hardliner« Liveblog: Landtag von Sachsen-Anhalt CDU und AfD in Sachsen-Anhalt: Hinweise auf erste konkrete Absprache zwischen CDU und AfD August Hanning: Spion in eigener Sache? House of Block – Rückholung der Kinder: System 360 und der Ex-BNDler August Hanning Schulproteste in Frankreich: Sorge vor weiterer Gewalteskalation bei Schülerprotesten in Frankreich Schülerproteste in Frankreich: »Die Schülerinnen erleben den Unterricht als autoritär« Schülerproteste in Frankreich: »Wir sind allen egal«, ruft die Jugend Astrophysik: Nobelpreis für Physik geht an Astrophysiker Francis Halzen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Sie brachten Licht in die Hirnforschung – dafür gibt es den Nobelpreis
05.10.2026 · 12 Min.
Zwei der drei diesjährigen Medizinnobelpreisträger kommen aus Deutschland: Peter Hegemann von der Humboldt-Universität zu Berlin und Georg Nagel von der Universität Würzburg teilen sich die Auszeichnung mit dem US-Forscher Karl Deisseroth. Geehrt werden sie für ihre Forschung zur sogenannten Optogenetik. Was hinter der Methode steckt, die Labore weltweit nutzen, erklärt Anna Carthaus aus dem Gesundheitsressort. Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat Neuwahlen für den 29. November angekündigt. Zuvor scheiterte er im Parlament mit zwei Vorhaben gegen die Wohnungskrise. Welche Themen den Wahlkampf prägen dürften und welche Rolle Migration über Ceuta spielen könnte, ordnet Julia Macher, Spanienkorrespondentin der Zeit, ein. Außerdem im Update: Jürgen Klopp ist seit Mitte August Bundestrainer. Für seine ersten vier Länderspiele nominierte er insgesamt 44 Spieler und verteilte sie auf zwei Kader. Wie erfolgreich das Experiment war, erklärt ZEIT-Sportredakteur Oliver Fritsch. Und sonst so? Ihr Votum: Wer sollte den Deutschen Buchpreis bekommen? Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links: Nobelpreis 2026: Medizinnobelpreis für zwei deutsche Optogenetiker Wohnungskrise in Spanien: Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez kündigt Neuwahlen an Spanien: Maricarmen – das Symbol der spanischen Wohnungskrise Unentschieden gegen Griechenland: Schon wieder kein Tor, doch es geht aufwärts Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wieso die SPD mehr Härte gegen China fordert
05.10.2026 · 13 Min.
China exportiert deutlich mehr Waren in die Europäische Union als umgekehrt. In Deutschland wächst angesichts zunehmender Importe aus China die Sorge um die heimische Industrie. Die Bundesregierung will am kommenden Mittwoch in einer Sitzung des Koalitionsausschusses über ihre Chinapolitik beraten. Die von der SPD geführten Ministerien sprechen sich in einem gemeinsamen Papier, das der ZEIT vorliegt, für ein härteres Vorgehen gegenüber China aus. Doch innerhalb der Bundesregierung gibt es unterschiedliche Positionen. Das von der Union geführte Wirtschaftsministerium sowie Teile des Kanzleramts wollen Handelsschutzmaßnahmen nur zurückhaltend einsetzen. China hat der EU zuletzt für den Fall von Handelsbeschränkungen mit einer entschlossenen Reaktion gedroht. Wie sehr ist die deutsche Industrie durch chinesische Importe bedroht? Und droht eine Eskalation mit China? Das ordnet Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT, ein. In Heidenau bei Dresden sollen künftig keine neuen Stolpersteine zur Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus mehr verlegt werden. Einen entsprechenden Antrag von Stadträten der AfD und der CDU hat der Stadtrat mehrheitlich beschlossen. Begründet wurde das damit, dass viele Bürgerinnen und Bürger diese Form des Gedenkens als nicht angemessen empfänden. Stattdessen soll das Erinnern künftig vor allem auf dem Nordfriedhof der Stadt stattfinden. Die Verwaltung von Heidenau hatte zuvor empfohlen, die Vorlage abzulehnen. An zwei Standorten in der Stadt gibt es bereits Stolpersteine. Die Entscheidung, künftig keine weiteren zu verlegen, hat bundesweit Kritik und Diskussion ausgelöst. Wie konnte es zu dieser Entscheidung kommen? Und was sagt sie über den Umgang mit der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus aus? Das erklärt im Podcast Valerie Schönian, Autorin im Leipziger Büro der ZEIT. Und sonst so? Das letzte Brot der DDR im Deutschlandmuseum Moderation und Produktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Mathias Peer Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Abhängigkeit von China: Handelskrieg mit China? »Die Waffen liegen auf dem Tisch« Handelskonflikt: China droht EU im Handelsstreit mit Gegenmaßnahmen Heidenau: Zwölf Steine, ein Skandal Stolpersteine in Heidenau: AfD und CDU stimmen in Heidenau gegen Verlegung von Stolpersteinen Kooperation von CDU mit AfD: Knobloch zeigt sich entsetzt über Stolpersteinverbot in Heidenau Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.