Was treibt die jungen Menschen auf die Straße?
23.10.2026 · 12 Min.
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Gebäude stehen in Flammen, Geschäfte werden geplündert und die Polizei versprüht Tränengas: Seit Wochen gehen Bilder und Videos der Proteste in Frankreich um die Welt. Die französische Jugend protestiert für massive Veränderungen im Schulsystem. Doch auch in anderen europäischen Ländern gehen junge Leute vermehrt auf die Straße, um ihrem Frust über Lehrermangel, Wohnungsnot, Wehrpflicht und Co. Gehör zu verschaffen. Wieso ist der Protestdrang unter jungen Menschen momentan so stark? Und wie unterscheidet sich die Protestkultur der verschiedenen Länder? Darüber sprechen wir mit Protestforscherin Nina-Kathrin Wienkoop.
In Fällen von sehr schwerer Krankheit, besteht für Menschen in Deutschland die Möglichkeit, den assistierten Suizid in Anspruch zunehmen. Dafür können sich Betroffene an Sterbehilfeorganisationen wenden. In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der Anfragen stetig gestiegen. Aufseiten der Ärzte und des medizinischen Fachpersonals gab es bislang Unsicherheiten im Umgang mit Betroffenen. Nun haben sich mehr als 30 medizinische Fachgesellschaften zusammengeschlossen und gemeinsam Handlungsempfehlungen erarbeitet. Die Leitlinien sind gestern vorgestellt worden. Was steht darin? Anaïs Kaluza, aus dem Gesundheitsressort der ZEIT, gibt uns einen Überblick über den aktuellen Stand.
Und sonst so? Unternehmer gründen KI-Literaturpreis
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Constanze Kainz, Philip-Johann Moser, Fabian Scheler
Mitarbeit: Mathias Peer, Emilia Portwich
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Weitere Links zur Folge:
Proteste in Europa: Diesen jungen Menschen reicht’s
Generationenkonflikt in Europa: Wenn die Geduld zu Ende geht
Proteste in Frankreich: Frankreichs Premier verurteilt »entsetzliches Ausmaß an Gewalt«
Assistierter Suizid: Ist das der freie Wille?
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Weitere Folgen
- Netanjahu lässt die Tore schließen (Update)
23.10.2026 · 12 Min.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will das Westjordanland vollständig abriegeln. Dazu sollen Kontrollpunkte rund um die Stadt Hebron und im restlichen Westjordanland geschlossen werden. Die Ankündigung folgt auf einen Schusswaffenangriff mit fünf Verletzten in der Nähe von Hebron. ZEIT-Auslandsredakteurin Lea Frehse berichtet in dieser Folge aus dem Westjordanland. Außenminister Johann Wadephul will bei einem diplomatischen Treffen in Istanbul über die Huthi-Miliz und die Lage in der Straße von Hormus beraten. Ab Freitag treffen sich die Außenminister der beiden Länder gemeinsam mit Amtskollegen aus Saudi-Arabien, Pakistan, Ägypten, Frankreich, Großbritannien und Italien. Was das Treffen bewirken kann und ob das Format langfristig bleibt, ordnet Alice Bota, Politikredakteurin der ZEIT, ein. Außerdem im Update: Beim CSU-Parteitag in München wird diskutiert, ob Ilse Aigner ihren Posten als bayerische Landtagspräsidentin aufgibt und Kandidatin für das Bundespräsidentenamt werden soll. Benedikt Becker, Politikredakteur der ZEIT, berichtet, worüber die CSU noch sprechen wird. Und sonst so? Der Giftnotruf rettet Leben – und Urlaube Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: Außenministertreffen in Istanbul: Wadephul will bei Außenministertreffen über freie Schifffahrt beraten Häfen der Emirate: Sie bauen die Umgehungsstraße von Hormus Huthi-Angriff auf Riad: Mit Geschossen gegen eine Idee Saudi-Arabien: Warum Saudi-Arabien so wehrlos wirkt Heidi Levine: »Ich habe jeden Tritt gespürt« Combatants for Peace: »Wenn wir das nicht schaffen, wird es uns am Ende umbringen« Westjordanland: Netanjahu kündigt »vollständige Abriegelung« des Westjordanlands an Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- PHP: Was genau ist passiert und wie schwer wiegt das Problem? (Update)
22.10.2026 · 11 Min.
Die Webseite der Berliner Charité, die der Polizei in Thüringen oder der S-Bahn in der Hauptstadt – nur ein paar Beispiele von Internetseiten, die gestern vorsorglich vom Netz genommen wurden. Hintergrund ist die Sicherheitslücke in der weitverbreiteten Programmiersprache PHP, die als technisches Fundament für einen Großteil aller weltweiten Webseiten dient. Ganze Volkswirtschaften hängen davon ab, dass PHP läuft. Im Podcast erklärt Lisa Hegemann – sie leitet das Digitalressort bei der ZEIT –, wie es zu der Schwachstelle kam, die am gestrigen Mittwoch öffentlich gemacht wurde, und welche Rolle KI in dem Fall gespielt hat. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will Regierungen mit Beteiligung der AfD oder der Linken kein Geld über den Länderfinanzausgleich geben. In seinen Worten: Die von ihm ins Spiel gebrachte sogenannte Extremismusklausel würde »besagen, dass Länder, die extremistisch regiert werden, nicht von den Geberländern unterstützt werden«. Während andere Ministerpräsidenten ihm klar widersprechen, beantwortet der Politik-Ressortleiter Heinrich Wefing im Podcast die Frage, ob eine solche Klausel rechtlich überhaupt möglich ist. Außerdem im Update: Ermittler haben einen Ukrainer festgenommen, der militärische Informationen für Russland gesammelt haben soll. Er soll Kontakte in die Rüstungsindustrie gehabt haben. Und sonst so? Achtung, Rote Bete! Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Fabian Scheler, Philip Moser Mitarbeit: Constanze Kainz Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Was bei den Midterms für Trump auf dem Spiel steht
22.10.2026 · 13 Min.
Knapp zwei Wochen vor den US-Kongresswahlen geraten die Republikaner von Präsident Donald Trump zunehmend unter Druck, denn die Demokraten könnten sowohl das Repräsentantenhaus als auch den Senat zurückerobern. Grund dafür sind vor allem Trumps schlechte Zustimmungswerte sowie die Unzufriedenheit vieler Amerikaner mit den gestiegenen Lebenshaltungskosten und den wirtschaftlichen Folgen des Irankriegs. Obwohl Trump selbst nicht zur Wahl steht, könnte eine Niederlage Folgen für seine weitere Amtszeit haben. Warum die Zwischenwahlen für Trump so entscheidend sind, erklärt ZEIT-Redakteurin Juliane Schäuble. In Deutschland fehlen Schätzungen zufolge etwa 1,35 Millionen Wohnungen. Gleichzeitig wird seit Jahren zu wenig gebaut. Dabei gibt es zahlreiche unbebaute Grundstücke und Brachflächen, die für den Wohnungsbau genutzt werden könnten. Um diese Flächen zu mobilisieren, können Städte Grundstückseigentümer mit einem sogenannten Baugebot dazu verpflichten, ihre Grundstücke zu bebauen. Die Stadt Nürnberg nutzt das Baugebot bereits. Ob das Nürnberger Modell auch für andere Städte ein Vorbild sein könnte, ordnet Jurik Casper Iser, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, ein. Und sonst so? »The Diplomat« ist zurück. Moderation und Produktion: Rita Lauter Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast. Weitere Links zur Folge: US-Midterms: Leiten diese Wahlen Donald Trumps Ende ein? OK, America? / UN-Vollversammlung: Donald Trumps Stärke wirkt immer schwächer Midterm Elections: US-Demokraten planen für Fall eines Wahlsiegs 100-Tage-Programm Midterms 2026: In diesen US-Bundesstaaten wird es knapp bei der Senatswahl US-Kongress: Kann der US-Kongress Trump gefährlich werden? Midterm-Wahlen: Trump meldet Ausgaben von mehr als 300 Millionen Dollar für Wahlkampf USA: Wie Trump eine Niederlage bei den Midterms verhindern will Was liest du gerade? / Wohnkrise: Mieten wir uns zu Tode? Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne: Warum Neubau allein nicht reicht Bauzwang: Wer bauen darf, der muss es auch Gebäudetyp E: Wo bleibt der versprochene Booster für günstigeren Wohnungsbau? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.