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Was jetzt?DIE ZEIT

Netanjahu lässt die Tore schließen (Update)

23.10.2026 · 12 Min.

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Über diese Folge

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will das Westjordanland vollständig abriegeln. Dazu sollen Kontrollpunkte rund um die Stadt Hebron und im restlichen Westjordanland geschlossen werden. Die Ankündigung folgt auf einen Schusswaffenangriff mit fünf Verletzten in der Nähe von Hebron. ZEIT-Auslandsredakteurin Lea Frehse berichtet in dieser Folge aus dem Westjordanland.

Außenminister Johann Wadephul will bei einem diplomatischen Treffen in Istanbul über die Huthi-Miliz und die Lage in der Straße von Hormus beraten. Ab Freitag treffen sich die Außenminister der beiden Länder gemeinsam mit Amtskollegen aus Saudi-Arabien, Pakistan, Ägypten, Frankreich, Großbritannien und Italien. Was das Treffen bewirken kann und ob das Format langfristig bleibt, ordnet Alice Bota, Politikredakteurin der ZEIT, ein.

Außerdem im Update: Beim CSU-Parteitag in München wird diskutiert, ob Ilse Aigner ihren Posten als bayerische Landtagspräsidentin aufgibt und Kandidatin für das Bundespräsidentenamt werden soll. Benedikt Becker, Politikredakteur der ZEIT, berichtet, worüber die CSU noch sprechen wird.

Und sonst so? Der Giftnotruf rettet Leben – und Urlaube

Moderation und Produktion: Imre Balzer

Redaktion: Ole Pflüger

Mitarbeit: Lena Herrmann

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Weitere Links:

Außenministertreffen in Istanbul: Wadephul will bei Außenministertreffen über freie Schifffahrt beraten

Häfen der Emirate: Sie bauen die Umgehungsstraße von Hormus

Huthi-Angriff auf Riad: Mit Geschossen gegen eine Idee

Saudi-Arabien: Warum Saudi-Arabien so wehrlos wirkt

Heidi Levine: »Ich habe jeden Tritt gespürt«

Combatants for Peace: »Wenn wir das nicht schaffen, wird es uns am Ende umbringen«

Westjordanland: Netanjahu kündigt »vollständige Abriegelung« des Westjordanlands an

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Weitere Folgen

  • Wann wird’s mal wieder richtig pünktlich?

    24.10.2026 · 13 Min.

    Wer mit dem Zug von Berlin über Hannover nach Nordrhein-Westfalen reisen will, muss in den nächsten 14 Monaten deutlich mehr Zeit einplanen. Denn im Rahmen der sogenannten Generalsanierung erneuert die Deutsche Bahn die ICE-Strecke zwischen Hannover und Berlin. Die Idee dahinter: Während der Vollsperrung erledigt die Bahn alle notwendigen Bauarbeiten auf einmal. Dafür haben die Reisenden zumindest auf dieser Strecke danach für ein paar Jahre Ruhe. Ist das marode Schienennetz erst mal saniert, verbessern sich auch die Pünktlichkeitswerte, so das Kalkül der Bahn. Doch auch auf den Strecken, die bereits generalsaniert sind, gibt es Kritik an weiterhin unpünktlichen Zügen. Und auch der Zeitplan des Gesamtprojekts hat sich als zu ehrgeizig erwiesen, weshalb die Bahn ihn anpassen musste. Statt bis 2031 wird sich die Generalsanierung bis in die Mitte der Dreißigerjahre hinziehen. Warum es auch nach der Sanierung noch nicht überall pünktlich läuft und was Hoffnung für die Zukunft macht, erklärt Jonas Schulze Pals aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT. Endet in Serbien an diesem Wochenende die Ära Vučić? Oder sichert sich der autokratische Ex-Präsident ein weiteres Mal die Macht? Bei der Parlamentswahl am Sonntag fordert ausgerechnet eine studentische Liste die sogenannte Fortschrittspartei von Vučić, die Serbien seit 14 Jahren regiert, erstmals ernsthaft heraus. Schon seit zwei Jahren protestiert die oppositionelle Studentenbewegung gegen Korruption und Machtmissbrauch der serbischen Regierung. Auslöser war der Einsturz eines Bahnhofsvordachs in der Stadt Novi Sad im November 2024. Die Katastrophe, bei der 16 Menschen getötet wurden, ist bis heute nicht aufgeklärt und hat in Serbien zu den größten Protesten seit dem Zerfall Jugoslawiens geführt. Wie die Protestbewegung die Wahl gewinnen und wie sie ihr Land verändern will, erklärt die freie Journalistin Lucia Steinwender. Sie beobachtet die Proteste und die Wahl in der serbischen Hauptstadt. Und sonst so? Das Schönste am Herbst Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Anneke Rietkerken Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Deutsche Bahn: So wird die Bahn zur Zumutung Philipp Nagl: Die Bahn saniert. Danach sind Züge immer noch unpünktlich. Warum? Schienensanierung: Bahn saniert bis 2031 deutlich weniger Kernstrecken Unglück: Weitere Tote nach Einsturz von Bahnhofsvordach in Serbien Proteste in Serbien: Von der Uni auf die Straße – ins Parlament? Serbien: Der Autokrat kämpft ums Überleben Serbien: Zehntausende protestieren in Belgrad gegen serbische Regierung Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Was treibt die jungen Menschen auf die Straße?

    23.10.2026 · 12 Min.

    Gebäude stehen in Flammen, Geschäfte werden geplündert und die Polizei versprüht Tränengas: Seit Wochen gehen Bilder und Videos der Proteste in Frankreich um die Welt. Die französische Jugend protestiert für massive Veränderungen im Schulsystem. Doch auch in anderen europäischen Ländern gehen junge Leute vermehrt auf die Straße, um ihrem Frust über Lehrermangel, Wohnungsnot, Wehrpflicht und Co. Gehör zu verschaffen. Wieso ist der Protestdrang unter jungen Menschen momentan so stark? Und wie unterscheidet sich die Protestkultur der verschiedenen Länder? Darüber sprechen wir mit Protestforscherin Nina-Kathrin Wienkoop. In Fällen von sehr schwerer Krankheit, besteht für Menschen in Deutschland die Möglichkeit, den assistierten Suizid in Anspruch zunehmen. Dafür können sich Betroffene an Sterbehilfeorganisationen wenden. In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der Anfragen stetig gestiegen. Aufseiten der Ärzte und des medizinischen Fachpersonals gab es bislang Unsicherheiten im Umgang mit Betroffenen. Nun haben sich mehr als 30 medizinische Fachgesellschaften zusammengeschlossen und gemeinsam Handlungsempfehlungen erarbeitet. Die Leitlinien sind gestern vorgestellt worden. Was steht darin? Anaïs Kaluza, aus dem Gesundheitsressort der ZEIT, gibt uns einen Überblick über den aktuellen Stand. Und sonst so? Unternehmer gründen KI-Literaturpreis Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Constanze Kainz, Philip-Johann Moser, Fabian Scheler Mitarbeit: Mathias Peer, Emilia Portwich Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Proteste in Europa: Diesen jungen Menschen reicht’s Generationenkonflikt in Europa: Wenn die Geduld zu Ende geht Proteste in Frankreich: Frankreichs Premier verurteilt »entsetzliches Ausmaß an Gewalt« Assistierter Suizid: Ist das der freie Wille? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • PHP: Was genau ist passiert und wie schwer wiegt das Problem? (Update)

    22.10.2026 · 11 Min.

    Die Webseite der Berliner Charité, die der Polizei in Thüringen oder der S-Bahn in der Hauptstadt – nur ein paar Beispiele von Internetseiten, die gestern vorsorglich vom Netz genommen wurden. Hintergrund ist die Sicherheitslücke in der weitverbreiteten Programmiersprache PHP, die als technisches Fundament für einen Großteil aller weltweiten Webseiten dient. Ganze Volkswirtschaften hängen davon ab, dass PHP läuft. Im Podcast erklärt Lisa Hegemann – sie leitet das Digitalressort bei der ZEIT –, wie es zu der Schwachstelle kam, die am gestrigen Mittwoch öffentlich gemacht wurde, und welche Rolle KI in dem Fall gespielt hat. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will Regierungen mit Beteiligung der AfD oder der Linken kein Geld über den Länderfinanzausgleich geben. In seinen Worten: Die von ihm ins Spiel gebrachte sogenannte Extremismusklausel würde »besagen, dass Länder, die extremistisch regiert werden, nicht von den Geberländern unterstützt werden«. Während andere Ministerpräsidenten ihm klar widersprechen, beantwortet der Politik-Ressortleiter Heinrich Wefing im Podcast die Frage, ob eine solche Klausel rechtlich überhaupt möglich ist. Außerdem im Update: Ermittler haben einen Ukrainer festgenommen, der militärische Informationen für Russland gesammelt haben soll. Er soll Kontakte in die Rüstungsindustrie gehabt haben. Und sonst so? Achtung, Rote Bete! Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Fabian Scheler, Philip Moser Mitarbeit: Constanze Kainz Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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