Wer darf AfD-Politiker von der Wahl ausschließen?
31.07.2026 · 13 Min.
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Wahlausschüsse in Niedersachsen haben mehrere AfD-Kandidaten nicht zur Kommunalwahl zugelassen – wegen Zweifeln an ihrer Verfassungstreue. Möglich macht das ein Gesetz, das die rot-grüne Landesregierung von Niedersachsen beschlossen hat. Demnach müssen die Wahlausschüsse Kandidaten aus extremistischen Parteien auf ihre Verfassungstreue überprüfen. Für einen betroffenen AfD-Politiker ist sein Ausschluss von der Wahl ein »Hintertürverbot durch Behörden und Wahlausschüsse«. Christian Parth aus dem Politikressort der Zeit ordnet ein, ob der Ausschluss von AfD-Kandidaten ein gerechtfertigtes Mittel oder doch ein Schaden für die Demokratie ist.
Die tagelangen Proteste der »Kakerlaken«-Bewegung in Indien waren erfolgreich. Das erklärte Ziel der Bewegung war es, den Bildungsminister Dharmendra Pradhan zum Rücktritt zu bewegen sowie Reformen im Bildungssystem anzustoßen. Das hat die Bewegung nun erreicht. Auslöser der Proteste war ein Skandal rund um geleakte Prüfungsaufgaben. Die Proteste sind auch allgemein Ausdruck von Frust über Korruption und die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Indien. Ändert sich das nach dem Erfolg der »Kakerlaken«-Bewegung? Diese Frage beantwortet die Indien-Expertin Pradnya Bivalkar.
Und sonst so? Wie Papa-Geruch Babys positiv beeinflusst
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Philip Moser
Mitarbeit: Mathias Peer und Lena Herrmann
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links:
AfD: Niedersachsens AfD-Vize nicht zur Landratswahl in Lüneburg zugelassen
Wahlausschüsse und die AfD: Wann ist ein AfD-Kandidat ein Verfassungsfeind?
»Kakerlaken«-Bewegung in Indien: Narendra Modi will Indiens Bildungssystem reformieren
»Kakerlaken«-Bewegung: Indiens Bildungsminister tritt nach Protesten zurück
»Kakerlaken«-Bewegung in Indien: Das Kakerlakenproblem der indischen Regierung
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- Mit nichts als einem Schwimmring nach Europa
31.07.2026 · 12 Min.
In den spanischen Exklaven mit Grenzen zu Marokko sind in den vergangenen Tagen laut örtlichen Behörden rund 60.000 Migranten angekommen. Viele von ihnen sind an den Küsten entlanggeschwommen, um in die Städte Ceuta und Melilla zu gelangen. Marokko hat an den Grenzübergängen nach Ceuta Wasserwerfer eingesetzt, die spanische Regierung das Militär zur Unterstützung der Gendarmerie dorthin geschickt. Anastasia Tikhomirova aus dem Politikressort erklärt, warum gerade so viele Menschen versuchen, in die spanischen Exklaven zu gelangen. US-Präsident Donald Trump hat bekannt gegeben, dass der von den USA initiierte Friedensrat eine Einigung zur vollständigen Entwaffnung der Hamas und anderer bewaffneter Gruppen im Gazastreifen erzielt habe. Die Hamas will der Entwaffnung nur zustimmen, wenn Israel das Abkommen ebenfalls akzeptiert. Israel hat sich bisher nicht geäußert. In der Vergangenheit waren ähnliche Ankündigungen gescheitert. Ob und unter welchen Bedingungen die Hamas ihre Waffen tatsächlich abgeben könnte, erklärt Jan Roß, Redakteur im Politikressort der ZEIT. Außerdem im Update: Nach einem Vorfall bei der KI-Firma OpenAI gibt nun auch der Konkurrent Anthropic an, dass Systeme von anderen Unternehmen bei Testläufen von KI gehackt wurden. Als Grund nennt Anthropic eine fehlerhafte Einstellung bei den Tests, die den KI-Modellen Zugriff auf das Internet ermöglicht habe. Und sonst so? Dinge reparieren statt wegwerfen – ein Gesetz macht das jetzt einfacher Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle und Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: Spanische Exklave: Spanien schätzt Zahl der nach Ceuta gelangten Menschen auf fast 60.000 Spanische Exklave Ceuta: Frankreich und Italien verstärken ihre Grenzkontrollen Zuwanderung: Spanien mobilisiert Militär nach Andrang von Migranten in Ceuta Washington, D. C.: Trump führt »produktive« Gespräche mit Selenskyj und Netanjahu Krieg in Gaza: Trump verkündet Abkommen zur Entwaffnung der Hamas im Gazastreifen Krieg in Gaza: Hamas fordert israelische Zustimmung zu von Trump verkündeter Einigung Gazastreifen: Sie wollen endlich aufräumen Humanitäre Lage im Gazastreifen: Trumps Friedenszirkus lenkt von den wahren Problemen in Gaza ab Künstliche Intelligenz: Anthropic gesteht ebenfalls Hackerangriff von KI-Modell Claude KI-Vorfall bei OpenAI: Unter Kontrolle? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Europa brennt – aber die Klimakrise lässt uns kalt? (Update)
30.07.2026 · 9 Min.
Anhaltende Hitzewellen und schwere Waldbrände in Europa machen die Folgen des Klimawandels deutlich sichtbar. Trotzdem gerät die Klimakrise nach akuten Katastrophen oft schnell wieder in den Hintergrund. Warum das so ist und welche Rolle Politik und Gesellschaft dabei spielen, erklärt Petra Pinzler, Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Die Deutsche Bahn hat im ersten Halbjahr 2026 erstmals seit sieben Jahren wieder einen Gewinn erzielt. Nach Steuern lag das Ergebnis im Kerngeschäft bei 147 Millionen Euro. Was der Gewinn über den Zustand der Bahn aussagt und ob die Deutsche Bahn überhaupt Gewinn machen muss, erläutert Jonas Schulze Pals, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT. Außerdem im Update: Bei den russischen Luftangriffen auf die Ukraine ist mutmaßlich ein russischer Marschflugkörper im Osten Polens abgestürzt. Ministerpräsident Donald Tusk erklärte, es gebe keine Hinweise auf einen gezielten Angriff auf Polen. Und sonst so: Montenegro führt Menstruationsurlaub ein Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Hitzewelle in Europa: Brände, Hitze und vor allem unsere Ignoranz machen mich fassungslos Klimapolitik: Warum regen verfehlte Klimaziele immer weniger Leute auf? Hitzetote: Die Tragödie dieses Sommers Deutsche Bahn: Deutsche Bahn macht im ersten Halbjahr 147 Millionen Euro Gewinn Evelyn Palla: "Alle werden jetzt konsequent an der Pünktlichkeit gemessen" Deutsche Bahn: Strecke: frisch saniert – Pünktlichkeitsquote: 6 Prozent Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Hitze und Feuer: die neue Normalität in Europa?
30.07.2026 · 13 Min.
Erneut hat eine Hitzewelle Deutschland erreicht. Die Temperaturen können am Donnerstag laut dem Deutschen Wetterdienst in weiten Teilen Deutschlands bis über die 35-Grad-Marke klettern. Die Weltgesundheitsorganisation hat davor gewarnt, dass solche Hitzewellen keine Ausnahme mehr seien, sondern wiederkehrende Phänomene. In Deutschland sind die Temperaturen zudem laut dem Deutschen Wetterdienst deutlich schneller angestiegen als im weltweiten Mittel. Elena Erdmann aus dem Wissensressort der ZEIT berichtet, was Daten über die Zukunft der Hitze in Deutschland und Europa erzählen. Nach einem mutmaßlichen ukrainischen Angriff auf ein Frachtschiff im Kaspischen Meer gibt es Spannungen zwischen dem Iran und der Ukraine. Der ukrainische Präsident Selenskyj bestätigte den Angriff auf einen Frachter und betonte in einer allgemeinen Ansprache, dass der Iran und Russland militärisch stark zusammenarbeiten würden. Irans Außenminister Araghtschi wirft der Ukraine vor, dass sie auf Anweisung Israels gehandelt haben soll. Israel wird – ähnlich wie die Ukraine – von den USA unterstützt. Stehen sich die USA und Russland nun in zwei Konflikten gegenüber? Antworten auf diese Frage hat Lea Frehse, Redakteurin für Außenpolitik bei der ZEIT . Und sonst so? Hitze-Lifehack vom Südostasienkorrespondenten der ZEIT Moderation und Produktion: Hanna Heim Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer und Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links: Hitze: Hitzewelle erreicht Westen von Deutschland Hitze in Deutschland: Wetterdienst erwartet neue Hitzewelle ab Dienstag Klimageschichte : So warm wie heute war es zuletzt, als die Neandertaler noch lebten Wetter und Waldbrände: »Jetzt kann nur noch ein Wetterwechsel helfen« Trumps Oval-Office-Diplomatie: Momentum oder nur Momentaufnahme? USA: Trump sieht »gute Chance« für Gesprächslösung mit dem Iran Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.