WJ
Was jetzt?DIE ZEIT

Wie Anthropic mit dem Börsengang die Konkurrenz abhängen will (Update)

27.10.2026 · 11 Min.

Folgen-Webseite

Über diese Folge

Als erstes der großen KI-Unternehmen hat Anthropic seinen Börsengang angekündigt. Es könnte der größte Börsengang in der Geschichte werden. Laut der Financial Times erwarte man eine Bewertung zwischen 1,5 und 1,75 Billionen Dollar. Dabei ist das Unternehmen erst vor fünf Jahren gegründet worden. Innerhalb des letzten Jahres hat Anthropic seinen Umsatz enorm gesteigert. Allerdings bleibt der Umsatz unterhalb der Erwartungen von Analysten. Nicht zuletzt hatten Sicherheitsrisiken von KI für Bedenken gesorgt. Anthropics Konkurrent OpenAI hatte als Konsequenz seinen Börsengang im September aufs kommende Jahr verschoben. Wieso plant Anthropic ausgerechnet jetzt den Schritt an die Börse? Das erklärt Jan Guldner, Leiter des Geldressorts der ZEIT.

Wo soll der deutsche Atommüll endgelagert werden? Es gilt, einen Ort mit optimalen geologischen Bedingungen zu finden. Laut neuester Ergebnisse der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) kommen dafür nur weniger als fünf Prozent der Fläche in Deutschland infrage. Potenzielle Standorte wären demnach denkbar in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Dort werden weitere Untersuchungen durchgeführt. Bis Ende nächsten Jahres sollen die möglichen Flächen weiter eingegrenzt werden, damit bis spätestens 2050 ein Endlager feststeht. 

Außerdem im Update: Die EU-Kommission stellt ihre Pläne für den Umbau der Grenzschutzagentur Frontex vor. 

Und sonst so? Flauschige Auszeit in Finnland

Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

Redaktion: Rita Lauter, Ole Pflüger

Mitarbeit: Emilia Portwich

Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. 

 

Weitere Links zur Folge:

Anthropic: Die wichtigsten Lehren aus dem Börsenprospekt von Anthropic

Künstliche Intelligenz: OpenAI sagt Börsengang vorerst ab

Atommüll-Endlagersuche: Weniger als fünf Prozent von Deutschlands Fläche für Atommüll geeignet

Empfehlung zum Thema Frontex: In unserer Was jetzt?-Podcastserie "Mohamed gegen ICE – ein amerikanischer Albtraum" geht es auch darum, was sich die EU beim Thema Abschiebungen von ICE abschaut.

Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen.

Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.

Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Diesen Podcast durchsuchen

Finde Themen, Personen und Marken, über die in Was jetzt? gesprochen wurde.

Weitere Folgen

  • Netanjahu verliert die Mehrheit – aber auch die Macht?

    28.10.2026 · 13 Min.

    Bei der Parlamentswahl in Israel kann weder der Oppositionsblock um den Mitte-Rechts-Politiker Gadi Eisenkot noch die Regierungskoalition von Benjamin Netanjahu eine Mehrheit erreichen. Damit ist offen, welche Parteien künftig die Regierung bilden werden. Zu den zentralen Themen des Wahlkampfs gehörten die geplanten Justizreformen, die Wehrpflicht für ultraorthodoxe Juden und die Sicherheitspolitik. Nach der Wahl stehen nun Gespräche über mögliche Regierungskoalitionen an. Sollte sich keine Mehrheit finden, etwa mit Unterstützung arabischer Parteien, könnten Neuwahlen erforderlich werden. Welche Möglichkeiten es für eine Regierungskoalition gibt, erklärt ZEIT-Redakteurin Lea Frehse. Vor dem Berliner Landgericht wird das Urteil gegen einen 68-jährigen Mann erwartet. Frank S. ist angeklagt, 14 Frauen betäubt, anschließend vergewaltigt und die Taten gefilmt zu haben. Insgesamt geht es um 22 Taten, die der Angeklagte bereits gestanden hat. Der Fall erinnert an den Missbrauchsfall der Französin Gisèle Pelicot. Die Ermittlungen gegen Frank S. dauern in weiteren möglichen Fällen an. Viele Betroffene sollen erst durch die Polizei von den Taten erfahren haben. Was die Ermittlungen in solchen Fällen so schwer macht, erklärt ZEIT-Redakteurin Nina Monecke, die den Prozess begleitet hat. Und sonst so? Auch Wissenschaftler haben Lieblingstiere. Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Parlamentswahl in Israel: Als gäbe es zwei Israels Parlamentswahl in Israel: Wahllokale in Israel haben geöffnet Parlamentswahl in Israel: Die wichtigen Fragen und Antworten zur Wahl in Israel Parlamentswahl in Israel: Angehörige fordern vor Wahl in Israel Untersuchung zum 7. Oktober Was jetzt? / Wahl in Israel: Israel wählt: Ein Ex-General gegen Netanjahu Ra’am-Partei in Israel: Entscheidet eine arabische Partei die Wahl in Israel? Prozess in Berlin: Die Frauen in den Tatvideos schnarchen. Sie husten und würgen Gisèle Pelicot: »Es wäre für mich der Abstieg in die Hölle, für uns alle« Sexueller Missbrauch: Sie betäubten Frauen und nannten sie »tote Schweine« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Israel wählt: Ein Ex-General gegen Netanjahu

    27.10.2026 · 13 Min.

    In Israel wird heute ein neues Parlament, die Knesset, gewählt. Zum ersten Mal seit 1988 findet die Wahl zum regulären Ende einer Legislaturperiode statt. Sie gilt nicht nur als Abstimmung über den Langzeitpräsidenten Netanjahu, es geht auch um die Teilhabe der arabischen Minderheit, die Wehrpflicht der Ultraorthodoxen und den Rechtsstaat an sich. Netanjahus wichtigster Herausforderer heißt Gadi Eisenkot und ist sein ehemaliger Generalstabschef. Was der Anti-Netanjahu politisch fordert, weiß Jan Roß aus dem Politikressort der ZEIT. Er begleitet die Wahl heute in Jerusalem. Mit einem neuen Investitionsschutzgesetz will die Bundesregierung die in Berlin geplante Vergesellschaftung von großen privaten Wohnungsbeständen erschweren. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sprach von einem »Vergesellschaftungsfetisch«, dem man mit diesen Regelungen entgegenwirken wolle: Entschädigungen sollen ausschließlich zum vollen Verkehrswert möglich sein, der durch ein Wertgutachten zu ermitteln ist. Die Entschädigungen sollen unmittelbar in Geld erfolgen und die »zwingende Notwendigkeit« der Vergesellschaftung soll explizit nachgewiesen werden. Wie Vergesellschaftungen in unserem Grundgesetz verankert sind und ob Dobrindt mit seinem Vorschlag Erfolg haben wird, weiß Marcus Rohwetter aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT. Und sonst so? Stundenlang anstehen für einen… Teppich? Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Christina Felschen, Anneke Rietkerken Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Parlamentswahl in Israel: Die wichtigen Fragen und Antworten zur Wahl in Israel Wahlen in Israel: Das ist Netanjahus Konkurrenz Gadi Eisenkot: Kann er Netanjahu besiegen? Benjamin Netanjahu: Wählen Sie ihn trotzdem? Ultraorthodoxe Juden in Israel: Kulturkampf um Israels Identität Joav Segalovitz: Ein bisschen Licht Investitionsschutzgesetz: Dobrindt legt Eckpunkte für Gesetz gegen Vergesellschaftungen vor Vergesellschaftung von Wohnungskonzernen: Wo bleibt das Eigentumsschutzgesetz der Bundesregierung? Berlin: Eralp hält geplantes Investitionsschutzgesetz für verfassungswidrig Vergesellschaftung von Wohnungen: Das nächste gebrochene Kanzlerversprechen? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  • Serbiens Studentenliste: Von der Straße ins Parlament (Update)

    26.10.2026 · 11 Min.

    Die sogenannte Studentenliste hat die vorgezogene Parlamentswahl in Serbien am Wochenende überraschend klar gewonnen. Wofür die Liste steht und wie sie den Protest von der Straße in Regierungsarbeit überführen möchte, erklärt Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner im Nachrichtenpodcast. Bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien hat sich dagegen der Amtsinhaber durchgesetzt. Der linksgerichtete Luiz Inácio Lula da Silva bekam bei der Stichwahl am Sonntag 51,8 Prozent der Stimmen und setzte sich somit gegen den rechten Kandidaten Flávio Bolsonaro durch. Der Sohn des ultrarechten Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro forderte im Anschluss, das Wahlergebnis zu annullieren. Ob ein Gericht das Ergebnis noch kippen könnte und ob Brasilien ähnliche Unruhe droht wie nach der Wahlniederlage von Bolsonaro gegen Lula im Jahr 2022, ordnet Azadê Peşmen ein. Außerdem im Podcast: Bundeskanzler Friedrich Merz ist zur bislang längsten Auslandsreise seiner Amtszeit nach Ostasien aufgebrochen. Und sonst so? Gemüse auf Rezept. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Jannis Carmesin Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weiterführende Links: Parlamentswahl in Serbien: Dieser Sieg gehört der serbischen Jugend Stichwahl in Brasilien: Lula triumphiert. Doch der Bolsonaro-Clan gibt nicht auf Friedrich Merz: Merz bricht zu mehrtägiger Reise nach Asien auf Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Alle Folgen von Was jetzt?