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- Update: Ukraine in der Offensive – hilft das beim Verhandeln?
17.02.2026 · 10 Min.
In Genf haben Verhandlungen unter Vermittlung der USA über ein mögliches Kriegsende zwischen Russland und der Ukraine begonnen. Es ist bereits der dritte Anlauf für Verhandlungen. Dieses Mal stellt sich das Kriegsgeschehen jedoch anders dar: Die Ukraine hat zuletzt offenbar rund 200 Quadratkilometer ihres Gebietes zurückerobern können. Wie beeinflusst der ukrainische Erfolg die aktuellen Gespräche? Und wieso ist Starlink so wichtig für den militärischen Erfolg? Diese und weitere Fragen beantwortet Maxim Kireev, Redakteur für internationale Politik bei der ZEIT. Im Vergewaltigungsprozess im französischen Avignon ist der Haupttäter Dominique Pelicot zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Der 72-Jährige wurde in allen Punkten für schuldig befunden. Er betäubte über Jahre seine Frau Gisèle Pelicot und vergewaltigte sie zusammen mit anderen Männern. Das Opfer, Gisèle Pelicot, hat die gerichtliche Verhandlung bewusst öffentlich durchgeführt. Inzwischen gilt sie in Frankreich als Heldin und hat ihre Geschichte in einem Buch niedergeschrieben. Für die ZEIT hat Tanja Stelzer sie interviewt. Im Podcast berichtet Stelzer davon, wie Pelicot den schweren Missbrauch verarbeitet. Die Sonderfolge zum Prozess finden Sie hier. Der Verfassungsschutz in Niedersachsen hat die dortige AfD als "Beobachtungsobjekt von erheblicher Bedeutung" eingestuft. Er erhält damit zusätzliche Möglichkeiten, die Partei nachrichtendienstlich zu beobachten. Niedersachsens Verfassungsschutz begründet die Hochstufung unter anderem mit einem ethnisch-kulturellen Volksbegriff innerhalb der Partei, pauschalen Abwertungen von Gruppen und der Verächtlichmachung staatlicher Institutionen. Die Inflation ist im Januar auf 2,1 Prozent gestiegen. Besonders Lebensmittel verteuerten sich, aber auch bei Sprit und Dienstleistungen sind die Preise angezogen. Die großen Inflationstreiber der vergangenen Jahre – Gas und Strom zum Heizen – sind hingegen etwas günstiger geworden. Und sonst so? Wie ein guter Ritt ins chinesische Neujahr gelingt. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Ole Pflüger, Philip-Johann Moser und Pia Rauschenberger Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Münchner Sicherheitskonferenz: Ukraine an Europa: Ihr braucht uns auch! Gisèle Pelicot: Sie ist wieder aufgestanden Gisèle Pelicot: "Es wäre für mich der Abstieg in die Hölle, für uns alle" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Spezial zu Gisèle Pelicot: "Man kann das Leben ja nicht wiederholen"
17.02.2026 · 18 Min.
Rund ein Jahr nach dem Prozess gegen ihre Vergewaltiger spricht Gisèle Pelicot ausführlich über das, was ihr angetan wurde – und darüber, warum ihr Buch trotzdem Eine Hymne an das Leben heißt. Jahrelang hatte ihr Ehemann Dominique Pelicot sie betäubt, missbraucht und anderen Männern zur Vergewaltigung angeboten. Im Dezember 2024 wurde er in Avignon zu 20 Jahren Haft verurteilt, 50 Mitangeklagte erhielten ebenfalls Gefängnisstrafen. In dieser Sonderfolge von Was jetzt? spricht ZEIT-Redakteurin Tanja Stelzer über ihre Begegnung mit Gisèle Pelicot: über eine Frau, die ihren Prozess bewusst öffentlich führte, um anderen Mut zu machen. Im Gespräch geht es um offene Fragen rund um die Taten und um die Spuren, die der Fall in Frankreich hinterlassen hat, etwa beim "Ja heißt Ja"-Gesetz, und um Pelicots Rolle als feministische Bezugsperson. Und es geht um ihr Leben heute, um eine neue Liebe und einen Satz, der nach allem besonders kraftvoll klingt: "Ich erlaube mir, glücklich zu sein." Das gesamte Interview von Tanja Stelzer mit Gisèle Pelicot können Sie hier lesen. Host: Hannah Grünewald Redaktion: Constanze Kainz Die Redaktion erreichen Sie per Mail an wasjetzt@zeit.de Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wie realistisch ist ein europäischer Atomschirm?
17.02.2026 · 13 Min.
Am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Gespräche mit Frankreich über eine europäische nukleare Abschreckung bestätigt. Er habe sich mit Präsident Emmanuel Macron über Möglichkeiten eines gemeinsamen atomaren Schutzschirms ausgetauscht. Macron hatte den Europäern bereits im Jahr 2020 eine stärkere Zusammenarbeit bei der nuklearen Abschreckung auf Basis der französischen Atomwaffen angeboten. Frankreich und Großbritannien verfügen als einzige EU-Staaten über eigene Atomwaffen, bislang sind sie jedoch kontrolliert. Außenminister Johann Wadephul zeigt sich allerdings zurückhaltend. Es gebe bereits genug Atomwaffen auf der Welt, sagte der CDU-Politiker in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". Zudem dürfe der amerikanische Schutzschirm nicht leichtfertig infrage gestellt werden. Wie realistisch ist ein europäischer Atomschirm? Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, erklärt im Podcast, wie ein solches Modell aussehen könnte und unter welchen Bedingungen Frankreich bereit wäre, seine nukleare Abschreckung auf andere europäische Staaten auszuweiten. Wenig steht so sehr für Kuba wie Zigarren. Jedes Jahr bringt das Festival del Habano in Havanna Millionen in die Staatskassen – Geld, das auch in das Gesundheitssystem fließt. Doch in diesem Jahr fällt das prestigeträchtige Festival aus. Der Grund: Kuba geht der Treibstoff aus. Nach dem Stopp der Öllieferungen aus Venezuela infolge der Gefangennahme von Präsident Nicolás Maduro durch US-Truppen steuert die Insel auf eine massive Versorgungskrise zu. Krankenhäuser reduzieren ihre Leistungen, Busse und Züge fahren seltener, in Behörden gilt die Viertagewoche. Der UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk fordert ein Ende der US-Sanktionen gegen Kuba. Gleichzeitig droht US-Präsident Donald Trump Ländern mit Strafzöllen, die weiterhin Öl nach Kuba liefern. Was bedeutet die Energiekrise für die Menschen vor Ort? Wie stabil ist die Regierung in Kuba und wie lange kann das Land die Krise überstehen? Darüber spricht im Podcast Alexander Kauschanski, Redakteur im Auslandsressort der ZEIT. Und sonst so? Wie ein ganzer Stern still und heimlich verschwinden kann. Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Susanne Hehr, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Atomwaffen: Wadephul äußert sich skeptisch zu möglichem europäischen Atomschirm Münchner Sicherheitskonferenz: Europa verschiebt seine innere Landkarte USA und Kuba: UN kritisieren US-Ölembargo gegen Kuba Kuba: Wird Kuba das nächste Venezuela? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: SPD fordert Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 14
16.02.2026 · 10 Min.
Die SPD hat sich für ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren ausgesprochen. Wer jünger als 16 ist, soll in Zukunft nur eine Jugendversion der Plattformen nutzen können. Was als sozialer Austausch begonnen habe, sei "heute vielfach ein durchoptimierter Aufmerksamkeitsmarkt" geworden, heißt es in einem Papier. Kinder und Jugendliche seien diesen Mechanismen häufig schutzlos ausgesetzt, hätten aber ein Recht auf "sichere Entwicklungsräume". Dort sollen auch Algorithmen und KI-Inhalte stärker reguliert werden. Wie genau die Partei die Räume kontrollieren will und wie realistisch der Vorstoß ist, erklärt Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts der ZEIT. Närrinnen, Narren und Jecke haben in vielen Teilen Deutschlands den Rosenmontag unter erschwerten Bedingungen gefeiert – bei Regen, Schnee und teilweise auch Glatteis. Trotzdem sind die traditionellen Rosenmontagszüge durch die Hochburgen wie Köln, Mainz und Düsseldorf gerollt. Die Menschen trotzten aber nicht nur dem winterlichen Wetter, sondern auch dem russischen Machthaber Putin. Das gilt besonders für den Düsseldorfer Bildhauer Jacques Tilly, der in Russland wegen seiner satirischen Mottowagen angeklagt ist. Immer wieder hat er Wladimir Putin in den vergangenen Jahren aufs Korn genommen, weshalb ihm die russischen Behörden Verunglimpfung von Staatsorganen vorwerfen. Doch der Künstler zeigt sich davon unbeeindruckt und hat auch in diesem Jahr einen Putin-Wagen gestaltet, der durch Düsseldorf gerollt ist. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat die Kontrollen an den deutschen Grenzen verlängert. Demnach wird die Polizei für weitere sechs Monate, also mindestens bis September, Einreisen nach Deutschland kontrollieren. "Die Grenzkontrollen sind aus den bisherigen migrations- und sicherheitspolitischen Gründen weiterhin notwendig", so ein Sprecher. Laut Dobrindt ist die Maßnahme Teil der "Neuordnung der Migrationspolitik in Deutschland". Dauerhafte, systematische Kontrollen an den Grenzen sind im Schengen-Raum eigentlich nicht vorgesehen. Kritiker werfen Dobrindt außerdem vor, mit dem Vorgehen Gerichtsurteile über das Abweisen von Asylsuchenden zu ignorieren. Und sonst so? Brasilien gewinnt erstmals eine Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Internet: Social Media ist tot Handysucht: Bildschirmzeit: viel zu hoch Jacques Tilly: "Schlechte Zeiten sind gute Zeiten für Satiriker" Flucht und Asyl: Stimmt das eigentlich, dass die Grenzzurückweisungen illegal sind? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Münchner Sicherheitskonferenz: Europa orientiert sich neu
16.02.2026 · 13 Min.
Am Sonntag ist die 62. Münchner Sicherheitskonferenz zu Ende gegangen. Nachdem US-Vizepräsident JD Vance im Vorjahr mit seiner Rede mit Vorwürfen über einen "Demokratieverlust" in Europa für einen Eklat gesorgt hatte, richteten sich dieses Jahr alle Augen auf US-Außenminister Marco Rubio: Rücken die USA und Europa wieder näher zusammen? Oder zeichnen sich neue Allianzen ab? Rieke Havertz war vor Ort in München und zieht im Podcast Bilanz. Es ist einer der größten Einbrüche der deutschen Kriminalgeschichte: Kurz nach den Weihnachtstagen 2025 drangen Unbekannte in den Tresorraum einer Sparkasse in Gelsenkirchen-Buer ein und plünderten über 3.000 Schließfächer. Der Wert der Beute wird auf rund 100 Millionen Euro geschätzt. Besonders brisant: Die Alarmanlage war offenbar deaktiviert, und leere Fächer wurden gezielt ausgelassen. Vieles deutet auf Insiderwissen hin. Stefan Willeke ist Chefreporter der ZEIT und war vor Ort. Er erklärt, wie die Täter das Sicherheitssystem so überlisten konnten und wie es für die Geschädigten jetzt weitergeht. Und sonst so? Dickhäuter mit erstaunlich viel Feingefühl Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Friedrich Merz: Eine europäische Unabhängigkeitserklärung Marco Rubio: Folgt uns, dann sind wir freundlich Friedrich Merz: Das Ende der Wutpolitik Diebstahl in Gelsenkirchen: Kiki, Ötte und der Millionen-Coup Tresore: "Was Menschen bauen, können Menschen auch wieder zerstören" Gelsenkirchen: Einer der größten Coups der deutschen Kriminalgeschichte Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Trump streicht Klimaschutzregeln, China erreicht ein historisches Ziel
15.02.2026 · 13 Min.
Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat das sogenannte Endangerment Finding von 2009 aufgehoben. Es bildete die rechtliche Grundlage dafür, dass die Umweltbehörde EPA Emissionen nach dem Clean Air Act regulieren darf, etwa durch Abgasstandards für Autos, Gas- und Kohlekraftwerke. Mit der Aufhebung entfällt die Basis für einen Großteil der bisherigen Klimaschutzvorgaben. Donald Trump sprach von der "größten Deregulierungsmaßnahme" in der US-Geschichte. Dabei zählen die USA zu den größten Verursachern von Treibhausgasen weltweit. Was dieser Schritt jetzt für den Klimaschutz bedeutet, analysiert Stefan Schmitt, Redakteur im Wissensressort der ZEIT. Die Pünktlichkeit der Bahn in Deutschland bleibt ein zentrales Thema. Laut Bahn entstehen rund 20 Prozent der Verspätungen durch Probleme an der Infrastruktur. Etwa 60 Prozent der Verspätungen entstehen durch sogenannte Folgeeffekte. Weil das Netz stark ausgelastet ist und viele Züge dicht hintereinanderfahren, können sich Verzögerungen schnell auf andere Verbindungen auswirken. Als möglicher Ansatz wird diskutiert, die Zahl der Züge zu reduzieren. 2023 wurden bereits ICE-Verbindungen aus dem Fahrplan genommen, ohne dass sich die Pünktlichkeit deutlich verbesserte. Woran das liegt und welche Maßnahmen stattdessen helfen könnten, ordnet Jonas Schulze Pals, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, ein. Und sonst so: Kondomknappheit bei Olympia Moderation und Produktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge Treibhausgase: Donald Trump will zentrale Klimaschutzgrundlage kippen Klimaschutz: Donald Trump hebt zentrale Klimaschutzvorgabe auf US-Präsident: Bundesumweltminister kritisiert Klima-Entscheidung von Donald Trump Klimaschutz: "Alles nur, damit die Fossilindustrie noch mehr Geld verdienen kann" Bahn-Unpünktlichkeit: Sitzend zu spät oder stehend pünktlich? Zugverkehr in Nordrhein-Westfalen: Deutsche Bahn saniert Strecke zwischen Köln, Wuppertal und Hagen Ist das eine Blase? / Wirtschaftspodcast: "Ist das eine Blase?": Wann kommt die Bahn endlich wieder pünktlich? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Spezial: Ein Mädchen in Epsteins System - die Klage der Jane Doe
14.02.2026 · 31 Min.
Ende Januar veröffentlichte das US-Justizministerium Millionen Dokumente im Fall Jeffrey Epstein. In ihnen finden sich Hinweise auf ein mutmaßliches Netzwerk aus Menschenhandel und sexualisierter Gewalt – sowie die Geschichte einer Frau, die in den Akten als "Jane Doe" geführt wird. Aus E-Mails, Tagebüchern und einer Zivilklage ergibt sich das Bild einer Jugendlichen, die nach eigenen Angaben in Epsteins Umfeld geraten sein soll. Sie erhebt schwere Vorwürfe gegen den inzwischen verstorbenen Finanzier und gegen einen weiteren einflussreichen Investor. Gerichtsurteile gibt es in ihrem Fall bislang nicht. Die Beschuldigten bestreiten die Anschuldigungen, Verfahren laufen noch. Epstein selbst wurde 2008 wegen der Beschaffung von Minderjährigen für Prostitution verurteilt und kam bald wieder frei. 2019 starb er in Untersuchungshaft. Der Fall erregte weltweit Aufsehen und nährt bis heute Verschwörungstheorien. Die Akten enthalten zahlreiche Fotos von ihm mit Prominenten und hochrangigen Politikern wie Bill Clinton und Donald Trump. In diesem Spezial von Was jetzt? spricht Helena Schmidt mit Paul Middelhoff. Der US-Korrespondent der ZEIT hat gemeinsam mit Anna Meyer und Kerstin Kohlenberg zu dem Fall von Jane Doe recherchiert und sich durch die Akten gearbeitet. Im Podcast rekonstruiert er ihre Geschichte und spricht über die journalistischen Grenzen der Verdachtsberichterstattung, über Macht und Straflosigkeit und darüber, was die neuen Akten politisch bedeuten. Moderation und Skript: Helena Schmidt Redaktion: Constanze Kainz, Elise Landschek Produktion: Markus Gläser Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Timeline zu den Epstein-Files: Das sind die wichtigsten Entwicklungen im Fall Epstein Klage gegen Jeffrey Epstein: Die Klage der Jane Doe Epstein-Files: Trump soll bereits 2006 Informationen über Epsteins Taten gehabt haben Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Iran-Demo in München: Eine Machtdemonstration des Schah-Sohns?
14.02.2026 · 12 Min.
Während der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz ist in der bayerischen Hauptstadt eine Großdemonstration gegen das Regime in Teheran geplant. Iranische Regimegegner haben eine Kundgebung mit 100.000 Teilnehmern angemeldet. Die Organisatoren sprechen von der größten Kundgebung der iranischen Diaspora seit 47 Jahren. Ziel sei es, politischen Druck aufzubauen und Solidarität mit der Bevölkerung im Iran zu zeigen. Zur Sicherheitskonferenz wird auch Reza Pahlavi erwartet, Sohn des 1979 gestürzten Schahs. Der 65-Jährige positioniert sich zunehmend als führende Figur der Exil-Opposition. In der iranischen Community ist er jedoch umstritten. Ob die Proteste Auswirkungen auf die Lage der Menschen im Iran haben können, ordnet ZEIT-Redakteur Omid Rezae ein. Immer mehr Menschen wenden sich bei gesundheitlichen Beschwerden an KI-Chatbots, insbesondere dann, wenn sie monatelang auf einen Facharzttermin warten oder keine klare Diagnose erhalten. Ein aktueller Fall zeigt, welche Erwartungen inzwischen mit solchen Anwendungen verbunden sind. Ein Mann, der unter starken Schmerzen und anhaltendem Schwindel litt, fand bei mehreren Arztbesuchen zunächst keine Erklärung für seine Symptome. Aus Frust und Verzweiflung begann er schließlich, seine Beschwerden detailliert einem KI-Chatbot zu schildern. Nach eigenen Angaben führte ihn dieser Ansatz zur richtigen Spur. Eva Wolfangel, Redakteurin im Digitalressort der ZEIT, hat diesen Fall begleitet und analysiert, wie Ärzte solche Erfahrungen bewerten. Und sonst so? Cem Özdemir heiratet am Valentinstag. Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Was jetzt? / Münchner Sicherheitskonferenz: Was auf der Münchner Sicherheitskonferenz wichtig wird Iran: Wie fragil ist das Regime in Teheran? Iran: Tausende demonstrieren in Berlin gegen iranisches Regime Proteste im Iran: Dieses Mal ist es anders Proteste im Iran: Münchner Sicherheitskonferenz lädt Irans Außenminister wieder aus Selbstdiagnose mit KI: Ist Dr. ChatGPT ein guter Arzt? Neustart / Gesundheit und KI: Als Ärzte ihm nicht weiterhelfen konnten, fragte er ChatGPT Künstliche Intelligenz: Er dachte, er müsse sterben. Dann fragte er ChatGPT um Rat Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: „Wir sind dieser Welt nicht ausgeliefert"
13.02.2026 · 11 Min.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Freitag die 62. Münchner Sicherheitskonferenz eröffnet. In seiner Rede warnte er, die bisherige Weltordnung existiere "so nicht mehr“ – zugleich betonte er, dass Europa seine Interessen und Werte selbstbewusst verteidigen könne. Dafür skizzierte Merz ein "Programm der Freiheit". Wie das aussieht, berichten wir in dieser Folge von Was jetzt?, und Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, erklärt, was Merz’ Rede für die internationale Politik bedeutet. Nach einem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter nahe Kaiserslautern kamen Vertreterinnen und Vertreter von Bahn, Politik und Gewerkschaften in Berlin zu einem Sicherheitsgipfel zusammen. Die Ergebnisse sollen die Sicherheit in Zügen erhöhen: Bodycams für alle Mitarbeitenden mit Kundenkontakt, 200 zusätzliche Sicherheitskräfte auf Bahnhöfen sowie bessere Schutzausrüstung. Außerdem sollen Verhaltens- und Deeskalationstrainings ausgebaut werden. Doch reichen diese Maßnahmen aus? Das besprechen wir mit Jonas Schulze Pals, Wirtschaftsredakteur bei der ZEIT. Und sonst so? Rodel-Olympiasieger drückt Anruf von Friedrich Merz weg. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Münchner Sicherheitskonferenz: Bundeskanzler Merz will transatlantische Beziehung neu ausrichten Münchner Sicherheitskonferenz: Forum für internationale Sicherheitspolitik Sicherheitspolitik: Merz will bei Münchner Sicherheitskonferenz für starkes Europa werben Bahn-Sicherheit: Gipfeltreffen für mehr Sicherheit bei der Bahn hat begonnen Deutsche Bahn: Mehr als 3.000 Angriffe auf Bahnmitarbeiter im vergangenen Jahr Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn: Bahn kündigt weitere Schutzmaßnahmen für Beschäftigte an Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Was auf der Münchner Sicherheitskonferenz wichtig wird
13.02.2026 · 13 Min.
Am Freitag startet die Münchner Sicherheitskonferenz, bei der es in diesem Jahr vor allem um die transatlantischen Beziehungen gehen soll. Die Delegation der USA wird diesmal von US-Außenminister Marco Rubio angeführt. Wolfgang Ischinger, der Konferenzleiter, kündigte an, dass insgesamt mehr als 50 US-Kongressmitglieder erwartet würden. Europas Fähigkeit, "sich selbst künftig stärker mit eigenen Kräften durchzusetzen", weltweite Konflikte wie der Krieg in der Ukraine und die kriselnden transatlantischen Beziehungen seien thematische Schwerpunkte der Konferenz. Was ist von Rubios Auftritt, aber auch von der Konferenz insgesamt zu erwarten? Anna Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, blickt im Gespräch mit Moses Fendel voraus. Bundesweit steigt die Zahl rechtsextremer Vorfälle an deutschen Schulen. Der Soziologe Klaus Hurrelmann, der seit Jahrzehnten die deutsche Jugend erforscht, geht davon aus, dass rund 30 Prozent der 12- bis 25-Jährigen mittlerweile eine gefestigt rechtsextreme Weltsicht haben oder damit sympathisieren. Was könnte helfen, den Rechtsextremismus an Schulen zu bekämpfen und zurückzudrängen? Was kann der Westen Deutschlands hierbei vom Osten lernen? Und wie gut werden die gewonnenen Erkenntnisse an den Schulen umgesetzt? Diese und weitere Fragen beantwortet Vanessa Vu, Redakteurin im Dossier der ZEIT. Und sonst so? Zwei bis drei Tässchen Kaffee am Tag senken möglicherweise das Risiko, an Demenz zu erkranken. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: US-Außenpolitik unter Donald Trump: Wachsam bleiben Münchner Sicherheitskonferenz: Es war nie Nächstenliebe Münchner Sicherheitskonferenz: Das Band zur Macht Rechtsextreme Jugendkultur: "Es gibt Tage, da höre ich mehrmals pro Stunde das N-Wort" Jugendgewalt: Angst in Sachsendorf Rechtsextreme Jugendgruppen: Neonazi, 12, will Zecken jagen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Was macht Julia Klöckner im Gazastreifen?
12.02.2026 · 10 Min.
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat den Gazastreifen besucht. Sie ist damit die erste deutsche Politikerin, die das Gebiet seit dem Angriff der Hamas auf Israel und den darauffolgenden Kämpfen besucht hat. Grünen-Chefin Franziska Brantner kritisierte, Klöckner habe auf ihrer Reise nicht mit Palästinenserinnen und Palästinensern gesprochen. Was hat Klöckner im Gazastreifen gesehen? Und wieso ist gerade ihr der Besuch erlaubt worden? Diese und weitere Fragen beantwortet Yassin Musharbash, stellvertretender Leiter des Investigativressorts der ZEIT. Donald Trumps Macht innerhalb der republikanischen Partei scheint unüberwindbar. Dennoch stellen sich immer wieder Abgeordnete der Partei gegen seine Pläne. Mit 219 zu 211 Stimmen haben die Abgeordneten eine Resolution verabschiedet, um die von Präsident Trump gegen Kanada verhängten Zölle wieder aufzuheben – auch sechs Republikaner stimmten dafür. Die Resolution gilt jedoch als weitgehend symbolisch: Auch der republikanisch dominierte Senat und Trump selbst müssten noch zustimmen. Ob die Abweichler nur Einzelfälle sind oder für einen größeren Trend innerhalb der Partei stehen, weiß Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT. Der ukrainische Skeleton-Fahrer Wladyslaw Heraskewytsch will gerichtlich gegen seinen Ausschluss von den Olympischen Winterspielen vorgehen. Das Internationale Olympische Komitee hatte ihm die Teilnahme verwehrt, da er mit einem Helm an den Start gehen wollte, auf dem Bilder von rund 20 gefallenen Athletinnen und Athleten aus der Ukraine zu sehen waren. Laut dem IOC verstoßen die Bilder auf dem Helm gegen das Regelwerk des Wettbewerbs, das "politische, religiöse oder rassistische Propaganda" nicht zulässt. Heraskewytsch will nun das Sportgericht CAS anrufen. Welche Erfolgsaussichten er hat, schätzt Nico Horn ein, Sportredakteur der ZEIT. Das Bundesverfassungsgericht hat die Beschwerde eines Palästinensers abgewiesen. Er hatte sich wegen der Genehmigung deutscher Rüstungsexporte nach Israel an das Gericht gewandt. Die Richter sahen jedoch keinen Grund, die vorangegangenen Entscheidungen zu beanstanden. Der Palästinenser hatte vor Gericht argumentiert, Deutschland hätte ihn davor schützen müssen, dass Waffen mit deutschen Bauteilen sein Leben bedrohten. Und sonst so? Mutpost zur Suizidprävention. Hier außerdem der Kontakt zur Telefonseelsorge, der Nummer gegen Kummer und der Deutschen Depressionshilfe. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald und Philip-Johann Moser Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Julia Klöckner: "Die hält die zweite Reihe nicht aus" Republikaner: Immer wieder diese Abweichler US-Republikaner: Hat Donald Trump seine Partei noch unter Kontrolle? Wladyslaw Heraskewytsch: Er opferte seinen Olympiatraum Symbolpolitik bei Olympia: Er trägt den falschen Helm Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Weniger Bürokratie, mehr EU-Binnenmarkt?
12.02.2026 · 12 Min.
Sind Bundeskanzler Friedrich Merz und die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni das neue europäische Powercouple? Die beiden Länder arbeiten zumindest eng zusammen, und vor dem EU-Treffen am Donnerstag zur Wettbewerbsfähigkeit legten diesmal nicht Deutschland und Frankreich, sondern Deutschland und Italien ein gemeinsames Papier vor. Darin fordern sie Bürokratieabbau, weniger EU-Regulierungen und die Förderung der Öffnung des europäischen Binnenmarktes. Warum das nötig ist und welches Potenzial Europa liegen lässt, solange der Binnenmarkt nicht reformiert ist, analysiert Ricarda Richter, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT. Ihre Recherche, die gemeinsam mit Jonas Schulze Pals entstanden ist, finden Sie hier. In Bangladesch finden erstmals seit mehr als 17 Jahren wieder freie Parlamentswahlen statt. Vorausgegangen war 2024 eine von Studierenden angeführte Protestbewegung, die die langjährige Premierministerin Sheikh Hasina zum Rücktritt zwang. Seither führt eine Übergangsregierung den Staat. An ihrer Spitze steht Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus, der Reformen einleiten und freie Wahlen vorbereiten sollte. Von der Aufbruchsstimmung der Proteste ist im Wahlkampf nur noch begrenzt etwas zu spüren. Zwar tritt mit der National Citizen Party (NCP) eine Partei an, die aus dem Protestumfeld hervorgegangen ist. Sie hat sich jedoch einer Koalition unter Führung der islamistischen Jamaat-e-Islami angeschlossen. Dieser Schritt war intern umstritten und führte zu Austritten. Als aussichtsreichste Kraft gilt die Bangladesh Nationalist Party (BNP). Beobachter gehen davon aus, dass sie gute Chancen auf eine Mehrheit hat. Damit würde eine etablierte Oppositionspartei die Regierung übernehmen. Welche Herausforderungen auf die neue Regierung zukommen, ordnet ZEIT-Autorin Natalie Mayroth ein. Und sonst so? Mehr Kino für alle Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Deutschland und Italien: Merz und Meloni vereinbaren engere Zusammenarbeit bei der Verteidigung Italienische Regierung: Sie hat verstanden, was die Italiener wollen Emmanuel Macron: Wir sollten diesem Mann zuhören Freihandel: Bundesregierung hält am Mercosur-Abkommen fest Mercosur-Abkommen: Warum Frankreich das Mercosur-Abkommen blockiert Giorgia Meloni: Italienische Imitation in Pastell Parlamentswahl in Bangladesch: Revolte ohne Reformen? Bangladesch: Plötzlich Minister Proteste der Jugend: Die Wütenden von Manila, Jakarta und Kathmandu Muhammad Yunus: "Sie könnten mich ins Gefängnis stecken" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Helm ab! Wenn Olympia auf Politik trifft
11.02.2026 · 10 Min.
Seit dem Wochenende laufen in Norditalien die Olympischen Winterspiele. Aufmerksamkeit erregte der Fall des ukrainischen Skeletonfahrers Wladyslaw Heraskewytsch. Der Athlet darf bei den Wettkämpfen in Cortina d'Ampezzo keinen Helm tragen, auf dem Porträts von im russischen Angriffskrieg getöteten Sportlerinnen und Sportlern aus der Ukraine zu sehen sind. Das teilte Mark Adams, Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) mit. Der Helm verstoße gegen die Richtlinien des Internationalen Olympischen Komitees, erlaubt sei stattdessen ein schwarzes Armband in Gedenken an die Kriegstoten. Politische Äußerungen seien Heraskewytsch im Training, in sozialen Netzwerken und bei Pressekonferenzen möglich. Parallel sorgt Fifa-Präsident Gianni Infantino für Diskussionen, weil er sich offen dafür zeigt, russische Mannschaften perspektivisch wieder zu internationalen Wettbewerben zuzulassen. Nico Horn, Sportredakteur der ZEIT, erklärt, wie das Internationale Olympische Komitee die Entscheidung mit dem Helm begründet und was die aktuellen Debatten über das Verhältnis von Sport und Politik aussagen. In einer Schule in der kanadischen Provinz British Columbia hat es am Dienstag einen Schusswaffenangriff gegeben. Nach Polizeiangaben starben in der Ortschaft Tumbler Ridge zehn Menschen, darunter die mutmaßliche Schützin. Zwei der Leichen seien in einem Wohnhaus gefunden worden, der Tatort soll mit dem Vorfall an der Schule zusammenhängen. Mindestens 25 weitere Menschen wurden nach Polizeiangaben bei dem Angriff zum Teil lebensbedrohlich verletzt. Die Polizei wurde kurz nach Mittag Ortszeit alarmiert und entdeckte bei ihrem Eintreffen mehrere Tote. Hinweise auf weitere Verdächtige gebe es nicht, eine Gefahr für die Öffentlichkeit bestehe nicht mehr. Zum Motiv der Frau ist bislang nichts bekannt. Es ist der schwerste Amoklauf in Kanada seit Jahren. Außerdem im Update: Fast jeder zweite Fahrschüler in Deutschland ist 2025 durch seine theoretische Prüfung gefallen, fast jeder dritte durch die praktische Fahrprüfung. Das zeigen neue Zahlen des TÜV-Verbands. Angesichts hoher Kosten läuft zugleich eine Debatte über Reformen in der Fahrausbildung. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat dazu Eckpunkte vorgelegt, die den Führerschein günstiger machen sollen. Und sonst so? Mann vor Gericht, der über Jahre Führerscheinprüfungen für andere übernommen haben soll Moderation und Produktion: Ole Pflüger Redaktion: Constanze Kainz, Philip-Johann Moser Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Symbolpolitik bei Olympia: Er trägt den falschen Helm Olympische Winterspiele: Ukrainer darf nicht mit Helm an getötete Sportler erinnern Kanada: Was über die Schüsse an einer Schule in Kanada bekannt ist Kanada: Zehn Tote nach Schüssen an Schule in Kanada Führerschein: Jeder dritte Teilnehmer scheitert an der Fahrprüfung Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Verdacht auf Vetternwirtschaft bei der AfD
11.02.2026 · 12 Min.
Die Zahl der bekannt gewordenen Fälle von Vetternwirtschaft bei AfD-Abgeordneten aus Sachsen-Anhalt nimmt weiter zu. Recherchen zeigen, dass Parlamentarier auf Bundes-, Landes- und EU-Ebene Verwandte von Parteikollegen beschäftigen, was rechtlich zulässig, politisch aber umstritten ist. Die AfD führt in Sachsen-Anhalt seit Monaten deutlich in den Umfragen und könnte erstmals den Ministerpräsidenten stellen. Im Fokus steht Spitzenkandidat Ulrich Siegmund, der die Praxis verteidigt und auf Vertrauen bei der Personalauswahl verweist. Ob die Affäre der AfD im Wahlkampf schadet und wie der Bundesvorstand reagiert, analysiert Tilman Steffen, Redakteur Politikressort der ZEIT. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu reist nach Washington, D. C., um mit US-Präsident Donald Trump über die laufenden Gespräche mit dem Iran zu beraten. In Israel wächst die Sorge, Trump könne sich auf einen diplomatischen Kurs einlassen, der aus israelischer Perspektive das iranische Atom- und Raketenprogramm nicht ausreichend begrenzt. Zuvor hatten die USA und der Iran erstmals seit Monaten indirekte Gespräche im Oman geführt. Donald Trump bewertete diese Gespräche als positiv. Welche möglichen Interessenkonflikte sich daraus zwischen Israel und den USA ergeben, ordnet ZEIT-Redakteurin Lea Frehse ein. Und sonst so? Shea-Butter Hype um Ghana Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Tino Chrupalla bei Caren Miosga: Jetzt zeigen wir's ihm Tino Chrupalla: AfD-Chef sieht "Geschmäckle" bei Parlamentsjobs für Familienangehörige AfD Thüringen: Höcke, who? AfD Sachsen-Anhalt: Ein Machtkampf wird zur Schlammschlacht Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: AfD-Spitzenkandidat will in Sachsen-Anhalt allein regieren Benjamin Netanjahu: "Netanjahu hat schon immer von einem Großisrael geträumt" Donald Trump in Israel: Ungeniert, aber mit einem Plan Gewalt im Iran: Manche müssen für die Kugeln zahlen, die ihre Lieben getötet haben Washington: Benjamin Netanjahu will mit Donald Trump über den Iran sprechen Iran und USA: Irans Präsident ordnet Aufnahme von Gesprächen mit den USA an USA und Iran: Verhandlungen zwischen Iran und USA beginnen indirekt Was jetzt? / Angriff auf Atomanlagen: Wie geht es nach dem Angriff der USA auf den Iran weiter? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Sind die Krankenkassenbeiträge ungerecht verteilt?
10.02.2026 · 10 Min.
Dass die Bundesregierung die Finanzierung des Gesundheitssystems reformieren will, ist klar. Uneins sind sich die Koalitionsparteien aber über den richtigen Weg. Nachdem die SPD bereits vorgeschlagen hatte, Kassenbeiträge in Zukunft auch auf Kapitaleinkünfte und Mieteinnahmen zu erheben, hat nun die CDU einen eigenen Vorschlag vorgelegt: Gesundheitsministerin Nina Warken und CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann wollen, dass die Krankenversicherung von Bürgergeldempfängern künftig nicht mehr aus Kassenbeiträgen gestemmt wird. Doch warum fehlt den gesetzlichen Krankenkassen überhaupt so viel Geld? Und wieso liegt das Problem nicht unbedingt bei den Einnahmen? Diese und weitere Fragen beantwortet Carla Neuhaus, Wirtschaftsredakteurin der ZEIT. Die Zahl der Gewaltverbrechen in Beziehungen wird noch immer massiv unterschätzt. Das ist das Ergebnis einer Studie, die mehrere Bundesministerien und das Bundeskriminalamt am heutigen Dienstag vorgestellt haben. Der Deutsche Juristinnenbund fordert nun, dass sich Beschäftigte bei Polizei, Staatsanwaltschaft und Justiz zu sexueller und geschlechterspezifischer Gewalt fortbilden. So sollen Gewaltdynamiken künftig schneller erkannt und unterbunden werden. Deutschland hat sich im internationalen Vergleich bei der Korruptionsbekämpfung leicht verbessert. Laut der Nichtregierungsorganisation Transparency International stieg Deutschland in einem internationalen Ranking um fünf Plätze auf Platz zehn. Das Land mit der weltweit geringsten Korruption ist zum achten Mal in Folge Dänemark. Und sonst so? Die EU will die Vernichtung von nicht verkaufter Kleidung verbieten. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Moses Fendel und Philip-Johann Moser Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Beiträge zur Krankenkasse: So teuer wird Ihre Krankenversicherung in diesem Jahr Sexualisierte Gewalt: Deutschland, ein unsicherer Ort – besonders für Mädchen und Frauen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Die SPD will sich neu erfinden
10.02.2026 · 13 Min.
Die Bundesregierung will den Sozialstaat reformieren – doch der Weg dahin ist umstritten. Während die Union vor allem auf Kürzungen setzt, bringt die SPD andere Vorschläge ins Spiel. Am Wochenende hat sich der SPD-Parteivorstand in Berlin getroffen und den Startschuss für ein neues Grundsatzprogramm gegeben. Das bisherige stammt aus dem Jahr 2007, aus einer Zeit vor dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und bevor künstliche Intelligenz die politische Debatte prägte. Inhaltlich setzt die SPD auf Reformen zur Finanzierung des Sozialstaats: Krankenkassenbeiträge sollen künftig nicht mehr nur auf Löhne und Renten erhoben werden, sondern auch auf Mieteinnahmen und andere Kapitaleinkünfte. Außerdem verspricht die SPD mehr Mieterschutz, etwa bei Indexmieten und möblierten Wohnungen. Die Union reagiert darauf mit scharfer Kritik. Was möchte die SPD mit dieser Neuausrichtung erreichen, und wie durchsetzungsfähig ist sie damit in der Regierungskoalition? Das ordnet im Podcast Kaja Klapsa, Politikredakteurin der ZEIT, ein. Die Europäische Union hat Pläne Israels zur Ausweitung seiner Kontrolle im besetzten Westjordanland verurteilt. Die beschlossenen Maßnahmen würden "neue Realitäten schaffen“, die in direktem Widerspruch zu den Osloer Abkommen stünden, heißt es aus Brüssel. Am Sonntag hatte das israelische Sicherheitskabinett ein Bündel von Regelungen gebilligt, die israelische Siedlungen im besetzten Westjordanland begünstigen. Unter anderem sollen jüdische Israelis künftig Land in dem Palästinensergebiet kaufen dürfen. Israels Regierung begründet ihre Ansprüche auf die Region unter anderem mit biblischen und historischen Verweisen. Der Internationale Gerichtshof hatte die Besatzung und den Siedlungsbau 2024 als illegal eingestuft – Israel erkennt das nicht an. Jan Roß, Korrespondent in Jerusalem für die ZEIT, erklärt im Podcast, ob damit die Aussicht auf einen palästinensischen Staat – und damit eine Zweistaatenlösung – unerreichbar wird. Und sonst so? Ohne eine einsame Insel vor Schottland gäbe es kein olympisches Curling. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Sophia Boddenberg Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Umfragewerte der SPD: Neuer Optimismus, alte Baustellen SPD: Bärbel Bas warnt vor "Abrissbirne" für Sozialpolitik Regierung Netanjahu: Israel erlaubt Siedlern offenbar privaten Landkauf im Westjordanland Benjamin Netanjahu: "Netanjahu hat schon immer von einem Großisrael geträumt" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Bringen die Epstein-Akten den britischen Premier zu Fall?
09.02.2026 · 11 Min.
In Großbritannien erhöht sich der Druck auf den Premierminister Keir Starmer von der Labour-Partei. Er hatte Peter Mandelson 2024 zum britischen US-Botschafter ernannt, obwohl damals schon bekannt war, dass dieser mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein befreundet war. Durch die Freigabe der Epstein-Akten wurde in der vergangenen Woche bekannt, dass der frühere britische Wirtschaftsminister offenbar vertrauliche Regierungsinformationen aus Kabinettssitzungen an Jeffrey Epstein weitergegeben haben soll. Deswegen ermittelt die Polizei nun wegen Amtsmissbrauchs gegen den Ex-Botschafter. Der britische Stabschef Morgan McSweeney reichte am Sonntag seinen Rücktritt ein und erklärte sich dafür verantwortlich, Starmer dazu geraten zu haben, den Botschafterposten mit Mandelson zu besetzen. Warum die Rufe nach einem Rücktritt Starmers lauter werden, erklärt Jochen Bittner, Korrespondent der ZEIT in London. Der Demokratieaktivist und Medienunternehmer Jimmy Lai wurde von einem Gericht in Hongkong zu einer Haftstrafe von 20 Jahren verurteilt. Im Dezember vergangenen Jahres war der 78-Jährige wegen des Vorwurfs der Verschwörung zur Zusammenarbeit mit ausländischen Kräften und der Veröffentlichung aufrührerischer Publikationen schuldig gesprochen worden. Lai war der Gründer der prodemokratischen Zeitung "Apple Daily". Kritiker bezeichneten den Prozess gegen Lai als politisch motiviert und als weiteres Zeichen für den Abbau von politischen Freiheitsrechten in der chinesischen Sonderverwaltungsregion Hongkong. Der ZEIT-Redakteur für internationale Politik, Steffen Richter, ordnet das Urteil im Podcast ein. Außerdem im Update: Der Oppositionspolitiker Juan Pablo Guanipa wurde in Venezuela nach einer kurzzeitigen Freilassung wieder von den Behörden festgenommen, da er gegen Auflagen verstoßen haben soll. Die Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado hatte zuvor von einer Entführung Guanipas durch zehn bewaffnete Männer gesprochen. Und sonst so? Wie war Bad Bunnys Halftimeshow beim Superbowl? Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Keir Starmer: Er hat größere Probleme als Epstein Großbritannien: Keir Starmers Stabschef tritt wegen Epstein-Affäre zurück Epstein-Skandal: Britische Polizei durchsucht Anwesen in Verbindung mit Ex-Minister Hongkong: Gericht verurteilt Demokratieaktivisten Jimmy Lai zu 20 Jahren Haft China: Hongkonger Gericht spricht Verleger Jimmy Lai schuldig Venezuela: Venezolanischer Oppositioneller kurz nach Freilassung erneut verhaftet Venezuela: Venezuela verhaftet prominenten Oppositionellen erneut Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- War Jeffrey Epstein ein russischer Spion?
09.02.2026 · 12 Min.
Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk äußerte letzte Woche den Verdacht: Der verurteilte Sexualstraftäter Jeffrey Epstein soll ein russischer Agent gewesen sein. Seine Regierung werde eine Untersuchung zu Epsteins möglichen Verbindungen zum russischen Geheimdienst einleiten. Was ist an dem Verdacht dran? Welche Indizien sprechen dafür, wieso könnte man aber auch an der Theorie zweifeln?Redakteur und Russlandexperte Maxim Kireev hat dazu recherchiert. In Mailand gab es zum Auftakt der Olympischen Winterspiele Proteste: In der Nähe des olympischen Dorfs gingen zahlreiche Menschen auf die Straße, um gegen die Anwesenheit der US-Einwanderungsbehörde ICE bei den Winterspielen zu demonstrieren. Dabei kam es zu Ausschreitungen: Einige Demonstrierende warfen Molotowcocktails und Rauchbomben in Richtung der Sicherheitskräfte, die Polizei setzte Schlagstöcke, Wasserwerfer und Tränengas ein. Warum ist die Stimmung im Land so aufgeheizt und drohen weitere Unruhen während der Spiele? Das beantwortet Italien-Korrespondent Ulrich Ladurner im Podcast. Und sonst so? Wie gut kennen Sie Deutschland? Moderation und Produktion:Helena Schmidt Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Jeffrey Epstein und Russland: Er bot sich Putin an Jeffrey Epstein E-Mails: Das freundlich-bunte Postfach des Bösen Epstein-Files: Kaum zu glauben Liveblog: Olympische Winterspiele: Emma Aicher gewinnt die erste deutsche Medaille Olympische Winterspiele: Meloni bezeichnet Demonstrierende in Mailand als "Feinde Italiens" Olympische Winterspiele: Krawalle und Festnahmen bei Demonstration gegen ICE in Mailand Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Japan wählt – und verabschiedet sich vom Pazifismus?
08.02.2026 · 12 Min.
In Japan wird ein neues Parlament gewählt, nachdem Premierministerin Sanae Takaichi das alte Parlament aufgelöst und Neuwahlen angesetzt hat. Seit Oktober regiert sie mit einer Minderheitsregierung. Umfragen deuten darauf hin, dass die LDP erneut eine Mehrheit erreichen könnte. Seit ihrem Amtsantritt hatte die Premierministerin an Zustimmung gewonnen, vor allem durch einen harten Kurs gegenüber China. Zudem fordert Sanae Takaichi, dass Japan sich stärker selbst verteidigen kann. Damit stellt sie den bisherigen Pazifismus infrage, der das Land seit dem Zweiten Weltkrieg geprägt hat. Wie diese Vorhaben bei den Menschen im Land ankommen, analysiert Jens Mühling, Chinakorrespondent der ZEIT. Viele Erwachsene zweifeln daran, ob sie im späteren Leben noch Neues lernen können, etwa ein Instrument wie Klavier. Dabei ist Lernen im Erwachsenenalter möglich, auch wenn es anders verläuft als bei Kindern. Neurowissenschaftliche Studien zeigen, dass das erwachsene Gehirn zwar weniger formbar ist, sich aber weiterhin verändern kann. Wer als Erwachsener etwas Neues lernt, kann neue neuronale Verbindungen aufbauen und kognitive Fähigkeiten wie Gedächtnis, Konzentration und Motorik stärken. ZEIT-Autor Yves Bellinghausen geht der verbreiteten Annahme nach, Lernen sei vor allem eine Sache der Jugend, und erklärt, wie neues Lernen im Erwachsenenalter gelingen kann. Und sonst so? Bad Bunny beim Superbowl Moderation und Produktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Parlamentswahl in Japan: Zeitenwende auf Japanisch Japan: Japans Ministerpräsidentin kündigt vorgezogene Neuwahlen an Sanae Takaichi: Sie mischt Japans behäbige Männerwelt von rechts auf Sanae Takaichi: Von China verachtet – zu Hause beliebt Lernen als Erwachsener: Kann ich noch ein richtiger Pianist werden – in meinem Alter? Kritische Entwicklungsfenster: Die wohl krasseste Transformation des kleinen Menschen Best of ze.tt: Können wir alle in 10.000 Stunden zum Wunderkind werden? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Epstein-Files: "Das Ausmaß des Grauens ist noch viel größer, als wir schon wussten”
07.02.2026 · 12 Min.
Vor einer Woche hat das US-Justizministerium rund drei Millionen weitere Seiten an Dokumenten im Fall Jeffrey Epstein veröffentlicht. Die Akten, darunter Tausende Videos und Bilder, werfen erneut ein Schlaglicht auf das Netzwerk des 2019 verstorbenen Sexualstraftäters, das tief in die Kreise von Stars, internationalen Politikern und Superreichen hineinreichte. Was sind die zentralen neuen Erkenntnisse aus dem nun veröffentlichten Material? Und wie blicken die Opfer des Systems Epstein auf diese Veröffentlichung? Das erklärt Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT und USA-Expertin. Mit einer feierlichen Zeremonie im Mailänder San-Siro-Stadion sind die Olympischen Winterspiele am gestrigen Freitag offiziell eröffnet worden. Bis zum 22. Februar kämpfen Athletinnen und Athleten in den italienischen Alpen in 16 Sportarten um Medaillen. Wie viel Politik steckt in diesen Spielen, und wie ist die Stimmung dort? Diese und weitere Fragen beantwortet Christof Siemes. Er berichtet als einer von mehreren Kollegen für die ZEIT über Olympia aus Italien. Und sonst so? Die Nase putzen für den guten Zweck Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Netzwerk um Jeffrey Epstein: Für wen die Epstein-Files gefährlich werden Epstein-Files: Was die neuen Epstein-Akten zeigen – und was nicht Epstein-Akten: Bundestagsabgeordnete fordern deutsche Epstein-Ermittlungen Liveblog: Olympische Winterspiele: Olympische Flamme ist in Mailand eingetroffen – Spiele vor dem Start Olympische Winterspiele: Meloni-Regierung beschwichtigt nach Unmut über ICE-Einsatzplan Olympische Winterspiele 2026: Auf diese Olympiastars schauen alle Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.