Über den Podcast
In diesem Podcast suchen
Folgen
Neueste zuerst
- Ist in Syrien ein würdevolles Leben möglich?
16.11.2025 · 12 Min.
Bereits kurz nach dem Sturz von Baschar al-Assad in Syrien, gab es Diskussionen, ob und wann Geflüchtete wieder in ihr Heimatland zurückkehren können oder sollen. Zurzeit wird das Land von Präsident Ahmed al-Scharaa regiert. Die Union drängt auf schnelle Abschiebungen. Bundeskanzler Friedrich Merz hält den Bürgerkrieg für beendet und sieht somit "keinerlei Gründe mehr für Asyl in Deutschland". Bundesaußenminister Johann Wadephul äußerte sich nach seinem Besuch in Syrien jedoch kritisch: "Hier können wirklich kaum Menschen richtig würdig leben." ZEIT-Reporter Christian Vooren ist nach Syrien gereist und hat sich umgeschaut, wie es dort tatsächlich aussieht. Gerade erst setzte sich mit dem Christdemokraten Rodrigo Paz in Bolivien ein Konservativer durch. In Lateinamerika ist generell ein Rechtsruck und somit ein Ende der pink tide, dem Aufschwung der Linken in Südamerika, zu beobachten. Heute wählt auch Chile einen neuen Präsidenten oder eine neue Präsidentin. Als Favoriten für die Stichwahl gelten die linke Jeanette Jara und der rechte Kandidat José Antonio Kast. Jara kommt aus einfachen Verhältnissen und war Arbeitsministerin in der aktuellen linken Regierung, Kast ist Vorsitzender der rechtsextremen republikanischen Partei, er steht auch US-Präsident Donald Trump nahe und dem argentinischen Präsidenten Javier Milei. Bisher galt Chile als Vorzeigeland Lateinamerikas. Könnte sich das nun ändern? Sophia Boddenberg berichtet für die ZEIT aus Chile. Im Podcast spricht sie darüber, was die Menschen im Land vor der Wahl bewegt und wie hoch die Chancen stehen, dass das Land nach rechts kippt. Und sonst so: Möwen wollen Ihr Brötchen klauen? Schreien Sie! Moderation und Produktion: Simone Gaul Mitarbeit: Susanne Hehr, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Sturz des Assad-Regimes: Der Mauerfall-Moment des Nahen Ostens Rückkehr von Geflüchteten: Wadephul soll Lage in Syrien mit Deutschland 1945 verglichen haben Asylpolitik: Friedrich Merz plädiert für Abschiebungen nach Syrien CDU/CSU: Worum es im Streit um die Abschiebungen nach Syrien geht Syrien: Nichts als Staub, Schrott und Ruinen Rechtsruck in Lateinamerika: Rechts und gegen das linke Establishment Südamerika: Christdemokrat Paz gewinnt Präsidentschaftswahl in Bolivien Chile: Endstation Reichtum Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Spezial: 2,8 Grad – eine Reise in die Klimazukunft
15.11.2025 · 33 Min.
Auf der Klimakonferenz in Belém wird derzeit verhandelt, wie sich die Klimakrise einhegen lässt. Wenn die Welt mit der derzeitigen Klimapolitik fortfährt, dürfte die Erde bis zum Jahr 2100 um 2,8 Grad aufheizen. So lautet die jüngste Schätzung der Vereinten Nationen. Das ist deutlich mehr, als sich die Weltgemeinschaft im Pariser Abkommen zum Ziel gesetzt hatte. Aber was bedeutet das genau? Wie sähe eine Welt konkret aus, die sich in den nächsten 75 Jahren auf 2,8 Grad über dem vorindustriellen Niveau erwärmt? In diesem Was jetzt?–Spezial gehen wir mit Wissensredakteurin Elena Erdmann auf eine Reise in die derzeit wahrscheinlichste Klimazukunft. Natürlich lässt sich nicht genau vorhersagen, wann welcher Wald wo brennen wird, oder welche Landstriche überflutet werden. Aber was sicher ist: Wenn Dürren, Überschwemmungen oder Hitzewellen mehr werden, wird das langfristig zu Lebensmittelengpässen, Artensterben und riesigen Migrationsbewegungen führen. In dieser Folge besprechen wir außerdem: Warum werden Überschwemmungen häufiger? Wie viel Hitze kann ein Mensch überleben? Und welche Auswirkungen hat es, wenn Korallenriffe wie das Great Barrier Reef sterben? Den in der Folge erwähnten Text über den Untergang von Tuvalu finden Sie hier. Die komplette Recherche zu Klimaszenarien finden Sie hier. Moderation: Ole Pflüger Skript: Alicia Kleer Sprecherin: Poliana Baumgarten Redaktion: Jannis Carmesin Produktion: Markus Gläser Per Mail erreichen Sie uns unter wasjetzt@zeit.de. Alle Folgen können Sie hier hören. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Friedrich Merz gegen die Jungen in seiner eigenen Partei
15.11.2025 · 13 Min.
In der Union herrschen Stress und Uneinigkeit. Eine Gruppe von 18 jungen Bundestagsabgeordneten von CDU und CSU will gegen das geplante Rentenpaket der Bundesregierung stimmen. Die Kosten seien gegenüber der jungen Generation nicht zu rechtfertigen. Die Union hat in der Schwarz-Roten-Regierungskoalition eine Mehrheit von zwölf Abgeordneten. Mit 18 Gegenstimmen könnte der Gesetzesentwurf also blockiert werden. Mitten in diesem Konflikt trifft sich die Junge Union zum Parteikongress, dem Deutschlandtag, im Europapark in Rust. Dort wird auch Kanzler Friedrich Merz heute eine Rede halten. Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, begleitet den Kongress. Er spricht im Podcast darüber, was für die Union heute alles auf dem Spiel steht und wieso die Partei so nervös ist. US-Präsident Donald Trump steht ebenfalls unter Druck. Die Demokraten aus dem Kontrollausschuss des Repräsentantenhauses haben diese Woche neue E-Mails im Fall Jeffrey Epstein veröffentlicht. Laut den Leaks soll Trump von den Fällen sexualisierter Gewalt an Minderjährigen gewusst haben. Trump bestreitet die Vorwürfe nach wie vor. Bisher konnten Skandale Trump nicht wirklich etwas anhaben, doch ändert sich das gerade? Aktuell wenden sich auch einige bisher treue MAGA-Anhängerinnen von ihm ab. Zusammen mit den Demokraten wollen sie eine vollständige Veröffentlichung der Epstein-Akten erreichen, die Trump bisher unter Verschluss gehalten hat. Was gerade innerhalb der MAGA-Bewegung passiert, analysiert Nils Markwardt aus dem Politischen Feuilleton der ZEIT. Und sonst so: Wie Mehrsprachigkeit vorm Altern schützt Moderation und Produktion: Simone Gaul Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Susanne Hehr, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Rente: Junge Abgeordnete von CDU und CSU wollen Rentenpaket blockieren Rentenpaket: Hört auf die Jungen Rente: Kabinett beschließt Rentenpaket von Bärbel Bas Junge Union gegen Friedrich Merz: 18 gegen Merz Epstein-Affäre: Holt der Fall Epstein Donald Trump jetzt endgültig ein? Epstein-Affäre: Bisher perlte jeder Skandal an Donald Trump ab – dieser nicht Epstein-Skandal: US-Regierung wirft Demokraten nach neuem Epstein-Leak Verleumdung vor Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Was die Senkung der Flugsteuer über die deutsche Klimapolitik aussagt
14.11.2025 · 10 Min.
Im Koalitionsausschuss haben sich die Regierungsparteien CDU, CSU und SPD u. a. darauf geeinigt, die Luftverkehrsteuer wieder zu senken sowie einen Industriestrompreis für energieintensive Unternehmen einzuführen. Kritik an der Steuerrücknahme kam unter anderem von den Grünen, Greenpeace und Klimaaktivistin Luisa Neubauer. "Mal wieder beweist der Kanzler sein feines Gespür für explosive Rückwärtspolitik", sagte sie – und sprach von einem getarnten Steuergeschenk an die Flugindustrie nach der erneuten Verteuerung des Deutschlandtickets. Über den Stellenwert des Klimaschutzes für die Bundesregierung spricht im Podcast der ZEIT-Wissensredakteur Stefan Schmitt. 15 Stunden saßen sie zusammen – dann hat der Haushaltsausschuss die überarbeitete Fassung des Etatentwurfs für 2026 am Freitagmorgen abgenickt. Für das kommende Jahr sind Ausgaben in Höhe von rund 524,5 Milliarden Euro geplant. Die Bundesregierung hatte ursprünglich vier Milliarden Euro weniger vorgesehen. Der Haushaltsausschuss beschloss nun eine Neuverschuldung von fast 98 Milliarden Euro. Insgesamt liegt die Schuldenhöhe damit bei etwas über 180 Milliarden Euro. Die Regierung gehe fahrlässig mit dem 500-Milliarden-Finanzpaket um, meint ZEIT-Wirtschaftsredakteur Jurik Caspar Iser. Außerdem im Update: Der Bundestag hat in der Nacht zum Freitag für eine Gesetzesänderung gestimmt, die es Minderjährigen quasi unmöglich machen soll, Lachgas zu kaufen. Das bislang in Deutschland legal erhältliche Distickstoffmonoxid wird immer häufiger als Partydroge genutzt. Und sonst so? Mordermittlungen wegen toter Katze Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Constanze Kainz, Mounia Meiborg Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Koalitionsausschuss: Koalition beschließt Industriestrompreis und niedrigere Ticketsteuer Koalitionsausschuss: Klimaschützer kritisieren Koalitionsbeschluss zur Luftverkehrssteuer Bundeshaushalt: So droht das Sondervermögen zu versickern Etatplanung: Ausschuss billigt Bundeshaushalt von fast 525 Milliarden Euro Lachgasverbot: Bundestag verbietet Handel mit großen Lachgaskartuschen und GBL Lachgas: Schmeckt nach Kokos und macht auf Dauer dumm Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Die AfD und die Russlandfrage
14.11.2025 · 13 Min.
Beim Thema Russland geht ein Riss durch die AfD, und spätestens in dieser Woche hat sich gezeigt: Der zieht sich auch durch die Parteispitze. Der Streit war eskaliert, nachdem öffentlich wurde, dass eine AfD-Delegation zum Unterstützertreffen der sogenannten Brics-Staaten ins russische Sotschi reisen wollte. Während von Parteichefin Alice Weidel deutliche Kritik daran kam, hat Co-Chef Tino Chrupalla die Reisepläne verteidigt und gesagt, Putin habe ihm nichts getan. Im Podcast spricht Christian Parth, Politik-Redakteur der ZEIT, über die Haltung der AfD zu Russland und über die Frage, warum die Russlandnähe mancher Parteimitglieder gerade jetzt zum Problem wird. Die Mieten steigen, Wohnraum wird immer knapper. Deshalb fordert Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) jetzt "gerechte Spielregeln". Die Verlängerung der Mietpreisbremse bis Ende 2029 reiche nicht aus, darüber hinaus plädierte sie zum Beispiel für eine strengere Regulierung bei der Vermietung möblierter Wohnungen. In den Verträgen müsse klarer definiert werden, welche Kosten die Kaltmiete und welche die Möblierung betreffen. Auch gegen Indexmieten, die an die Inflationsrate gekoppelt sind, will Hubertz vorgehen. Doch Markus Rohwetter aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT glaubt nicht, dass diese Maßnahmen ausreichen und diskutiert im Podcast die vorhandenen Ideen. Und sonst so: Erdkunde – ein unterschätztes Fach im Schulunterricht Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Susanne Hehr, Constanze Kainz, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Mieten: Mietkosten steigen vor allem nach einem Umzug deutlich Wohnungsbau: Wer zur Miete wohnt, hat wohl einfach Pech gehabt Wohnungsmarkt: Bundestag verlängert Mietpreisbremse bis 2029 Mieten: Bauministerin Verena Hubertz will den Mietmarkt stärker regulieren Indexmieten: Was tun bei Indexmieten? Wohnkosten: Wie geht’s nach unten? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: So sieht der Wehrdienst-Kompromiss der Koalition aus
13.11.2025 · 11 Min.
Nach langen Diskussionen haben sich Union und SPD auf einen Kompromiss beim Wehrdienst geeinigt. Das Modell sieht vor, dass ab dem kommenden Jahr wieder alle 18-jährigen Männer zur Musterung müssen. "Sollte es am Ende nicht reichen bei der Freiwilligkeit, braucht es auch eine Verpflichtung", sagte Unionsfraktionschef Jens Spahn am heutigen Donnerstag. Um den Wehrdienst attraktiver zu machen und ausreichend Freiwillige zu erreichen, sollen Soldatinnen und Soldaten in Zukunft monatlich 2.600 Euro, einen Führerscheinzuschuss oder zusätzliche Ausbildungen wie IT-Lehrgänge bekommen. Die Verteidigungspolitiker hoffen nun also auf Freiwilligkeit – wird das aufgehen oder hat man das Personalmangel-Problem nur verschoben? Michael Schlieben, politischer Korrespondent der ZEIT, spricht im Podcast über den Kompromiss und inwiefern er nur eine Übergangslösung darstellt. Außerdem im Update: Millionen Dollar sollen im ukrainischen Energiesektor verschwunden sein. Im Mittelpunkt der Affäre steht ein enger Vertrauter von Präsident Wolodymyr Selenskyj: Der Geschäftsmann Tymur Minditsch. Er und Justizminister Herman Haluschtschenko sollen an den Geschäften des staatlichen Energieunternehmens Energoatom mitverdient haben. Nachdem zwei Minister bereits am gestrigen Mittwoch ihren Rücktritt eingereicht haben, spricht der Journalist Denis Trubetskoy im Podcast darüber, wie sehr dieser Fall den ukrainischen Präsidenten selbst trifft. Die Europäische Volkspartei (EVP) hat zusammen mit den Rechtsaußenfraktionen EKR, PfE und ESN im Europaparlament für eine Lockerung des Lieferkettengesetzes gestimmt. Insgesamt stimmten 382 Abgeordnete in Brüssel für die Änderungen, bei 249 Gegenstimmen und 13 Enthaltungen. Im Skandal um US-Präsident Donald Trump und den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein haben die Demokraten aus dem Kontrollausschuss des Repräsentantenhauses neue E-Mails veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass Trump von Fällen sexualisierter Gewalt an Minderjährigen gewusst haben soll, was Trump bestreitet. Über die Öffnung aller Epstein-Akten will das Repräsentantenhaus in der kommenden Woche abstimmen. Und sonst so? Die USA stellen keine 1-Cent-Münzen mehr her. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Constanze Kainz, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Bundeswehr: Einigung von SPD und Union beim Wehrdienst geplatzt Einigung zum Wehrdienst: Hoffen auf die Freiwilligen Wehrdienstgesetz: Koalition will beim Wehrdienst zunächst auf Freiwilligkeit setzen Epstein-Skandal: US-Regierung wirft Demokraten nach neuem Epstein-Leak Verleumdung vor Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- China als Hoffnungsträger beim Klimaschutz?
13.11.2025 · 12 Min.
Auf der UN-Klimakonferenz zeigt sich ein gemischtes Bild: Strom aus Wind und Sonne wird weltweit zunehmend günstiger, und die Investitionen in Solar- und Windsysteme steigen. Für 2025 werden weltweit voraussichtlich 2,2 Billionen Dollar in erneuerbare Energien fließen. Gleichzeitig bleibt die Nutzung fossiler Energien hoch: Neue Bohrlöcher, Gasleitungen, LNG-Terminals und Kohlekraftwerke werden gebaut. China spielt dabei eine zentrale Rolle. Das Land errichtet neue Kohlekraftwerke, ist aber zugleich führend beim Ausbau und Export von Solartechnologie. Wie und ob da die Transformation zu erneuerbaren Energien gelingen kann, erläutert Petra Pinzler, Korrespondentin in der Hauptstadtredaktion der ZEIT. Kurz vor dem Koalitionsausschuss stehen bei der Bundesregierung mehrere zentrale Themen auf der Agenda. Eine Gruppe von Unionsabgeordneten fordert eine teilweise Abschaffung des bestehenden Minijob-Systems. Darüber hinaus sollen Fragen zur Rente und zum Rentenniveau besprochen werden. Die Koalition will außerdem Reformvorhaben vorantreiben, die bislang nicht umgesetzt wurden. Darunter fallen die Reform des Bürgergelds, geplante Änderungen beim Wehrdienst, die Migrationspolitik und mögliche Maßnahmen im Bereich Elektromobilität. Ob sich die Spitzen von CDU, CSU und SPD einigen können, ordnet Ferdinand Otto, Redakteur im Politikressort der ZEIT, ein. Und sonst so? Ein Schäfer, der homosexuellen Schafen hilft. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: COP30: Ein Treffen gegen den Weltuntergangsblues Erneuerbare Energien: Ausbau der Solarenergie gewinnt an Tempo Energiemonitor: Die wichtigsten Daten zur Energieversorgung – täglich aktualisiert Global Carbon Project: Menschheit verbrennt mehr Öl, Gas und Kohle als je zuvor Energiewende in China: Eine Wende – in Zeitlupe Internationale Energieagentur: Ausbau der erneuerbaren Energien legt weltweit deutlich zu Minijobs: Raus aus der Minijobfalle! Rentenerhöhung: Renten könnten 2026 um 3,7 Prozent steigen Reform des Bürgergelds: SPD signalisiert Kompromissbereitschaft beim Bürgergeld Aufrüstung: Sachverständigen geht Gesetzesentwurf zum Wehrdienst nicht weit genug Migration: Syrische Übergangsregierung offen für Rückführungen aus Deutschland Elektromobilität: Elektroautos laut Studie kaum noch teurer als Verbrenner Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Planen die USA einen Angriff auf Venezuela?
12.11.2025 · 10 Min.
Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat weitere Streitkräfte in die Karibik verlegt. Seit August sind zusätzliche Soldaten, Kriegsschiffe und Kampfjets vor der venezolanischen Küste stationiert, darunter der Flugzeugträger USS "Gerald R. Ford". Ziel der Operation ist nach offiziellen Angaben die Bekämpfung des Drogenschmuggels. Beobachter werten die zunehmende militärische Mobilisierung als mögliches Signal für eine bevorstehende Intervention in Venezuela. Wie sich die Lage vor Ort weiterentwickeln könnte, besprechen wir mit ZEIT-Redakteur Alexander Kauschanski. In Brandenburg haben vier Landtagsabgeordnete des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) die Partei verlassen. Sie begründeten ihren Austritt mit "autoritären Tendenzen" und "radikalisierten Positionen" innerhalb des BSW. Sie wollen jedoch parteilos in der Landtagsfraktion bleiben. Auslöser des Konflikts war ein Streit über zwei Medienstaatsverträge. Sahra Wagenknecht kritisierte den Austritt als "problematisch" und warf den Abgeordneten vor, sich von zentralen Parteipositionen zu distanzieren. Martin Nejezchleba, Redakteur bei der ZEIT im Osten, ordnet ein, worum es in dem Streit genau geht. Außerdem im Update: Bei einem Bootsunglück vor der Küste Libyens sind nach Angaben der UN mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. Das Schlauchboot war am 3. November in Zuwara gestartet und kenterte vermutlich nach einem Motorschaden durch hohe Wellen. Insgesamt werden 42 Insassen vermisst. Und sonst so? Christian Lindner hat einen neuen Job. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: US-Militärschläge in Lateinamerika: Warum der Konflikt zwischen den USA und Venezuela eskaliert Venezuela: Was, wenn die USA wirklich angreifen? Spannungen mit Venezuela: USA verlegen Flugzeugträger nach Lateinamerika US-Militär vor Venezuela: Venezuela: Warum schickt Donald Trump Kriegsschiffe in die Karibik? USA: Drei Tote bei US-Angriff auf Boot in der Karibik Bombenangriffe in der Karibik: Venezuela kündigt massive Mobilisierung der Streitkräfte an US-Angriffe in der Karibik: Frankreich nennt US-Luftschläge in der Karibik völkerrechtswidrig BSW: So soll die neue Führungsriege des BSW aussehen Sahra Wagenknecht: Bündnis Sahra Wankelmut Streit um Medienstaatsverträge: Vier BSW-Abgeordnete verlassen Partei in Brandenburg Bündnis Sahra Wagenknecht: Sahra Wagenknecht gibt BSW-Vorsitz ab Korruptionsermittlungen: Ukrainischer Justizminister nach Durchsuchungen suspendiert Korruptionsermittlungen: Behörden durchsuchen Räumlichkeiten des ukrainischen Justizministers Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Siedlerangriffe im Westjordanland erreichen neuen Höchststand
12.11.2025 · 12 Min.
Die Gewalt durch israelische Siedler gegen Palästinenser im Westjordanland hat 2025 laut der israelischen Armee deutlich zugenommen. Bis Oktober wurden 704 Angriffe laut den IDF registriert – mehr als im gesamten Vorjahr. Auch Journalisten geraten dabei ins Visier: Der Auslandspresseverband in Israel (FPA) zeigte sich entsetzt über Angriffe radikaler Siedler auf Reporter, die die diesjährige Olivenernte begleiteten. In einer Stellungnahme forderte der Verband die israelischen Behörden auf, diese Gewalt sofort zu stoppen. Quynh Trần ist freie Journalistin und war kürzlich vor Ort im Westjordanland. Sie berichtet im Podcast, wie angespannt die Lage ist und ob Siedler wirklich tun können, was sie wollen. US-Präsident Donald Trump hat der nigerianischen Regierung Militärschläge angedroht. Als Grund nannte er, dass islamistische Terroristen dort Christen töteten – sollte Nigeria nicht reagieren, werde die US-Regierung sämtliche Hilfen einstellen und "mit feuernden Gewehren" eingreifen. Amnesty International zufolge wurden seit 2023 rund 10.000 Menschen bei Überfällen getötet. Darunter auch viele Christinnen und Christen. Die weitaus größere Zahl der Opfer islamistischer Gewalt sind jedoch Muslime. Politikredakteurin Andrea Böhm erklärt im Podcast, warum Trumps Drohung gerade jetzt kommt und wie die Menschen in Nigeria darauf reagieren. Und sonst so? Trump macht italienische Pasta zur Luxusware. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Fabian Scheler, Jannis Carmesin Mitarbeit: Kai Schnier und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Westjordanland: Deutsche Welle meldet Angriff israelischer Siedler auf Mitarbeiter Westjordanland: Gewalt im Schatten der Gewalt Westjordanland: "So begräbt man einen palästinensischen Staat" Nigeria: "Eine schnelle, böse, süße Intervention" Nigeria: Warum die Gewalt in Nigeria nicht nur religiöse Ursachen hat USA: Donald Trump droht Nigeria mit Militäreinsatz Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Wohin steuert der Irak nach der Wahl?
11.11.2025 · 11 Min.
Im Irak wird ein neues Parlament gewählt. Trotz einer verbesserten Sicherheitslage, wachsender Wirtschaft und dem beliebten Premierminister Mohammed al-Sudani droht eine niedrige Wahlbeteiligung. Viele Menschen misstrauen dem politischen System und sehen darin ein korruptes Netzwerk, das Reformen blockiert. Gewählt werden 329 Sitze, ein Viertel davon für Frauen. Insgesamt treten 38 Parteien in 31 Bündnissen sowie über 70 unabhängige Listen an. Was von der Parlamentswahl zu erwarten ist und wo das Land zukünftig hinsteuern könnte, analysiert ZEIT-Korrespondentin Stella Männer. Das Landgericht München hat der Gema im Rechtsstreit mit dem US-Unternehmen OpenAI recht gegeben. Demnach darf OpenAI zum Training seiner KI ChatGPT keine unlizenzierten Liedtexte verwenden. Das Gericht wertete die Nutzung von Songs als unerlaubte Vervielfältigung und Wiedergabe und verurteilte OpenAI zu Schadensersatz. Zudem muss das Unternehmen künftig auf die Speicherung und Ausgabe der Texte verzichten und Auskunft über Nutzung und Erträge geben. Der Fall gilt als erster seiner Art in Europa und könnte die rechtliche Grundlage für den Umgang mit urheberrechtlich geschützten Werken im KI-Training prägen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Welche Folgen der Fall für die KI-Branche haben könnte, ordnet Lisa Hegemann, Leiterin im Digitalressort der ZEIT, ein. Außerdem im Update: In Dortmund wurde ein mutmaßlicher Betreiber einer Darknet-Plattform festgenommen, auf der zur Ermordung von Politikern aufgerufen wurde. Dieser soll Spenden in Kryptowährungen gesammelt und eine "Todesliste" mit mehr als 20 Namen geführt haben, darunter Ex-Kanzler Olaf Scholz und Angela Merkel. Istanbuls Bürgermeister Ekrem İmamoğlu sitzt seit März in Untersuchungshaft. Die Anklage wirft ihm Bestechung, Geldwäsche und Leitung einer kriminellen Vereinigung vor und fordert bis zu 2.352 Jahre Haft. Ekrem İmamoğlu gilt als größter Erdoğan-Rivale, seine Festnahme löste massive Proteste aus. Und sonst so? Kölle Alaaf! Moderation und Produktion: Simone Gaul Redaktion: Fabian Scheler, Jannis Carmesin Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Wahlen im Irak: Darum geht es bei den Wahlen im Irak Mohammed Schia al-Sudani: Irakisches Parlament bestätigt Regierung Wahl im Irak: Kaum Vertrauen in Veränderung Wahl im Irak: "Viele sehen eine korrupte Elite, die grundlegende Reformen blockiert" Muktada al-Sadr: Anhänger von Schiitenführer stürmen Regierungspalast in Bagdad Suno: Gema verklagt KI-Unternehmen wegen unerlaubter Musiknutzung Künstliche Intelligenz: OpenAI verliert vor Gericht gegen Gema nach Nutzung von Liedtexten ChatGPT: Gema verklagt OpenAI wegen Nutzung deutscher Lieder Anthropic: Auf der Suche nach dem Supergeld Terrorverdacht: Mann wegen mutmaßlicher Aufrufe zu Morden an Politikern festgenommen Türkei: Türkisches Gericht erlässt weiteren Haftbefehl gegen Ekrem İmamoğlu Haftstrafe für Imamoglu: Staatsanwaltschaft will mehr als 2.000 Jahre Haft für İmamoğlu Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Der erste syrische Staatschef im Weißen Haus
11.11.2025 · 13 Min.
Der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa ist am Montag als erstes Staatsoberhaupt Syriens offiziell im Weißen Haus empfangen worden. Er hatte bis vor wenigen Monaten noch als Anführer des Milizenbündnisses Hajat Tahrir al-Scham (HTS) auf der US-Terrorliste gestanden, die USA hatten auf ihn sogar ein Kopfgeld ausgesetzt. Seit dem Fall des Assad-Regimes durch eine von der HTS-Miliz geführte Offensive im Dezember 2024 bemüht sich US-Präsident Donald Trump nun um ein gutes Verhältnis zu den neuen syrischen Machthabern. Wie wichtig sind die USA und Trump für den Wiederaufbau Syriens? Dazu gibt Anna-Theresa Bachmann, die aus Beirut berichtet, ihre Einschätzung ab. Der Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat am Sonntag in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin" auch die zukünftige staatliche Förderung von Wärmepumpen zugesichert. Geplant sei weiterhin eine Förderung von klimafreundlichen Heizungen, der Heizungstausch solle auch in Zukunft mit bis zu 70 Prozent bezuschusst werden. Die Union hatte das Heizungsgesetz der Ampelkoalition wiederholt scharf kritisiert und versprochen, es abzuschaffen. Mit der Thematik hat sich die Wirtschaftsredakteurin der ZEIT, Anne-Sophie Lang, auseinandergesetzt. Und sonst so? Alaaf, St. Martin und 70 Jahre Friedrich Merz Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Simone Gaul Mitarbeit: Kai Schnier, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Der Kampf der BBC um Glaubwürdigkeit
10.11.2025 · 12 Min.
BBC-Generaldirektor Tim Davie und Nachrichtenchefin Deborah Turness sind nach einem irreführenden Beitrag über US-Präsident Donald Trump zurückgetreten. In einer Rede vor dem Kapitolsturm 6. Januar 2021 sagte Trump zunächst, man werde „unsere tapferen Soldaten und Abgeordneten im Kongress anfeuern“, später folgte der Satz: „Wir kämpfen wie der Teufel.“ In der BBC-Doku wurden beide Passagen direkt aneinander geschnitten. Kritiker warfen dem Sender vor, dadurch sei der Eindruck entstanden, Trump habe direkt zum Sturm auf das Kapitol aufgerufen. Doch es gibt noch weitere, schwerwiegende Vowürfe gegen die BCC, die wie nur wenige anderen globale Medien für unabhängigen Journalismus steht. Jochen Bittner ist ZEIT-Korrespondent in London und ordnet ein, wie groß der Schaden für die BBC ist und wie es für den Sender weitergeht. Seit Wochen standen Behörden still, Gehälter blieben aus, es gab Chaos an Flughäfen und Hilfsprogramme wurden gestoppt. Doch nach 40 Tagen hat der US-Senat einen ersten Schritt Richtung Ende des längsten Shutdowns der US-Geschichte gemacht. Juliane Schäuble erklärt den Deal und warum es sich für viele Demokraten wie eine Niederlage anfühlt. Außerdem im Update: Sahra Wagenknecht zieht sich aus der Parteispitze des BSW zurück. Und sonst so? Drei Stunden kostenloser Strom für alle in Australien. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Simone Gaul Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Großbritannien: BBC-Chef erklärt Rücktritt nach Kritik an bearbeiteten Trump-Aussagen Medien in den USA: Sie liegen ihm zu Füßen Sturm auf US-Kapitol: Die Rede, der Mob und die Erstürmung Shutdown in den USA: "Die Republikaner wollen diesen Schmerz" US-Shutdown: So nutzt Trump den Shutdown für seine Zwecke Durchbruch im Shutdown-Streit: Für viele Demokraten fühlt sich das nach Kapitulation an Bündnis Sahra Wagenknecht: Sahra Wagenknecht gibt BSW-Vorsitz ab Zukunft von Sahra Wagenknecht: Ganz ohne die Chefin wird es nicht gehen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Klimagipfel: Auf der Suche nach Geld, Ideen und Stimmung
10.11.2025 · 12 Min.
Im brasilianischen Belém tagen für die nächsten zwei Wochen Vertreter und Vertreterinnen aus mehr als 190 Staaten beim 30. Weltklimagipfel (COP). Beim Pariser Klimagipfel vor zehn Jahren einigten sie sich auf das Klimaziel, die Erderwärmung möglichst bei 1,5 Grad Celsius zu halten. Das wichtigste Klimaversprechen wurde aber bereits letztes Jahr gebrochen – die Durchschnittstemperatur stieg auf 1,6 Grad. Laut den Vereinten Nationen steuert die Erde mit der aktuellen weltweiten Klimapolitik bis zum Ende des Jahrhunderts auf 2,8 Grad Erwärmung zu. Petra Pinzler behält die Konferenz für die ZEIT im Blick. Im Podcast gibt sie Antworten auf die Fragen, wo die Welt beim Klimaschutz gerade steht, welche Fort- und Rückschritte die Konferenz mit sich bringen könnte und welche Rolle das Gastgeberland Brasilien spielt. In Magdeburg beginnt heute der Prozess gegen Taleb A. Letztes Jahr im Dezember, wenige Tage vor Weihnachten, raste Taleb A. mit einem Auto in den Magdeburger Weihnachtsmarkt. Sechs Menschen starben, mehr als 300 wurden verletzt. Im Prozess wirft die Staatsanwaltschaft ihm Mord, versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung vor. Das Strafverfahren findet in einem eigens dafür errichteten provisorischen Bau, der 1,7 Millionen Euro kostete, statt. Andere Gebäude verfügten nicht über ausreichende Sicherheitsmaßnahmen und boten zu wenig Platz. Zum Prozess sind mehr als 140 Nebenkläger zugelassen. Damit ist der Prozess einer der größten der Nachkriegsgeschichte. Warum der Prozess so groß angesetzt ist und was bisher über den mutmaßlichen Täter und sein Motiv bekannt ist, weiß Nina Monecke aus dem Politik- und Wirtschaftsressort der ZEIT. Und sonst so: Zum 10. Todestag von Helmut Schmidt – Kanzlerzitate, die in Erinnerung bleiben Moderation und Produktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Kai Schnier, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: UN-Klimakonferenz in Bélem: Das wichtigste Klima-Versprechen wurde bereits gebrochen Globale Erwärmung: 2025 wird wohl zu den heißesten je registrierten Jahren zählen Klimaschutz: Staaten sind laut Studie weltweit im Kampf gegen Klimakrise zu langsam 1,5-Grad-Klimaziel: António Guterres hält 1,5-Grad-Klimaziel für nicht mehr erreichbar Anschlag in Magdeburg: "Alles ein Kampf" Anschlag in Magdeburg: "Etwas Großes wird geschehen" Anschlag in Magdeburg: Was trieb Taleb al-Abdulmohsen an? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wie es mit dem BSW weitergehen könnte
09.11.2025 · 12 Min.
"Bündnis Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft"– so könnte das BSW künftig nennen. Doch nicht nur der Name steht vor dem Wandel. Auf dem Bundesparteitag am 6. Dezember in Magdeburg soll über die Parteiführung entschieden werden. Offen ist, ob Sahra Wagenknecht selbst noch einmal antritt oder sich aus der Spitze ihres eigenen Projekts zurückzieht. Klar ist: Die Partei steht vor mehreren Zerreißproben. Im BSW treffen Regierungspragmatiker auf Fundamentaloppositionelle. Umstritten ist auch der Umgang mit der AfD. Hinzu kommen Unstimmigkeiten zwischen ehemaligen Linken-Abgeordneten und anderen Parteimitgliedern. Lisa Caspari aus dem ZEIT-Politikressort erklärt im Podcast, wie realistisch ein Rückzug Wagenknechts ist und wie das Projekt ohne sie weitergehen könnte. Im thüringischen Landkreis Greiz sind Asylsuchende seit einem Jahr zur gemeinnützigen Arbeit verpflichtet. Und das für 80 Cent pro Stunde, bis zu 25 Stunden pro Woche. Wer sich weigert, dem drohen Kürzungen der Sozialleistungen. Möglich macht das das Asylbewerberleistungsgesetz. Inzwischen haben mehrere Landkreise in ganz Deutschland ähnliche Modelle eingeführt und dadurch eine bundesweite Debatte ausgelöst. Befürworter sprechen von Chancen für Integration und einer größeren Akzeptanz in der Bevölkerung, Kritiker von moderner Sklaverei und der Verstärkung von rassistischen Narrativen von arbeitsunwilligen Migranten. ZEIT-Wirtschaftsredakteur Simon Langemann war vor Ort in Greiz und hat mit Beteiligten gesprochen. Im Podcast erzählt er, wie das System funktioniert und wie die Menschen darüber denken, die für 80 Cent arbeiten müssen. Und sonst so? Berlin im Football-Fieber Außerdem: Zum Jahrestag des 9. November ein Interview mit dem ehemaligen SED-Funktionär Roland Wötzel. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Kai Schnier und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: BSW: Die Partei streicht ihren Namen Zukunft von Sahra Wagenknecht: Ganz ohne die Chefin wird es nicht gehen Bündnis Sahra Wagenknecht: Ohne sie Arbeitspflicht für Asylsuchende: Darf er sie zur Arbeit zwingen? Umstrittene Pflicht-Jobs: CDU-Chef Schulze will Arbeitspflicht für Asylsuchende Asylsuchende: "Eine Arbeitspflicht könnte sogar kontraproduktiv sein" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Spezial "Der Wahlkreis": AfD auf Platz 1 - und jetzt?
08.11.2025 · 65 Min.
In der deutschen Politik wächst die Nervosität: Obwohl die AfD erwiesenermaßen Rechtsextremisten in ihren eigenen Reihen hat, liegt sie inzwischen in mehreren Umfragen auf Platz eins – vor der CDU. Auch die Tagespolitik scheint, zum Beispiel beim Thema Migration, inzwischen komplett fixiert auf die AfD zu sein. Seltsamerweise aber schaut niemand auf die wirklich substanziellen Richtungs- und Strategiedebatten der Rechten. Dabei wäre das wichtig, um zu verstehen, wie rechte Vordenker Hegemonie im Land erlangen wollen. In einer neuen Folge von Was Jetzt? – Der Wahlkreis sprechen Paul Middelhoff, Robert Pausch und Lisa Caspari darüber, warum ideologische Vordenker der Rechten ihre Probleme mit dem Populismus der AfD haben und welche Gefahren diejenigen in der Union übersehen, die an der Brandmauer sägen und von "rechten Mehrheiten" träumen. Der nächste Wahlkreis erscheint am 22. November. Shownotes Benedikt Kaiser – Der Hegemonie entgegen, Dresden 2025 (Buch) Jürgen Kaube in der FAZ Claudius Seidl in der Süddeutschen Daniel Fiß über CDU und AfD Ein sehr aufschlussreiches Gespräch mit dem rechten Aktivisten Chris Rufo über die Bedeutung von Mainstream-Medien für die radikale Rechte Maximilian Krahs strategische Ratschläge an die AfD Deutschlandfunk-Serie “Deutsches Denken – Rechte Intellektuelle in der Bundesrepublik” Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- CO₂ unters Meer statt in die Luft?
08.11.2025 · 13 Min.
In Deutschland soll es nach dem Willen der Bundesregierung ab kommendem Jahr erlaubt sein, CO₂ unter dem Meeresboden zu speichern. Die sogenannte CO₂-Speicherung in großen Lagerstätten soll verhindern, dass CO₂-Emissionen in die Atmosphäre gelangen, indem sie diese für tausende Jahre einschließen. Carbon Capture and Storage nennt sich die Technologie, kurz CCS. Viele Expertinnen und Experten sind sich einig, dass sich die europäischen Klimaziele nur durch CCS werden erreichen lassen. Doch auch die besten CCS-Anlagen können nur 90 bis 95 Prozent des CO₂ einfangen, ein Teil entweicht nach wie vor in die Atmosphäre. Wie viel bringt dieses Speichern von CO₂ wirklich im Kampf gegen die Klimakrise? Dazu recherchiert hat die Wirtschaftsredakteurin der ZEIT, Ricarda Richter. Mehr Menschen als je zuvor sind von Cybermobbing betroffen. Das hat der gemeinnützige Verein “Bündnis gegen Cybermobbing” in einer Studie erhoben. Jede vierte befragte Person im Alter zwischen 18 und 24 Jahren gab an, schon einmal zur Zielscheibe von Mobbing im Internet geworden zu sein. Bei den Erwachsenen zwischen 18 und 65 Jahren waren es 14 Prozent, also etwa jeder siebte. In einer vorherigen Studie aus dem Jahr 2021 waren es noch 11,5 Prozent gewesen. Wieso nimmt Cybermobbing zu und vor allem: Was kann man dagegen tun? Damit hat sich der ZEIT-Volontär David Will auseinandergesetzt. Und sonst so? Kinder-Weltrekorde für die Natur. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Constanze Kainz, Pia Rauschenberger Mitarbeit: Kai Schnier, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: CO₂-Speicherung: Weg damit! Industrie: Reiche will bei Klimaschutzverträgen auch CO₂-Speicherung fördern CO₂-Speicherung: Die riskante Wette der Katherina Reiche Studie: Junge Menschen leiden verstärkt unter Cybermobbing Cybermobbing: "Der Algorithmus pusht Inhalte, die verletzend sind" Studie: Jeder fünfte Jugendliche erlebt laut Umfrage Cybermobbing Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Der Regenwald als Investment
07.11.2025 · 10 Min.
Mit dem Tropical Forest Forever Facility, übersetzt der "Tropische-Regenwald-Fonds für die Ewigkeit", sollen Regenwälder geschützt und erhalten werden. In den nächsten Jahren soll der Fonds auf 125 Milliarden Dollar ansteigen. Reiche Geberländer sollen 25 Milliarden Dollar aufbringen, jedoch nicht als Spende, sondern als Kredit. Für diesen Kredit sollen sie Zinsen erhalten. Die restlichen 100 Milliarden Dollar sollen von privaten Investoren eingesammelt werden. Dieses Konzept hat der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva kurz vor der Weltklimakonferenz in Belém vorgestellt. Bisher wollen sich folgende Länder beteiligen: Brasilien, Norwegen, Indonesien, China und die Arabischen Emirate. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz will investieren. Ob das eine gute Idee ist, ob die angesetzte Summe überhaupt zustande kommen kann und ob das Modell auf weitere Krisen übertragen werden kann, analysiert Thomas Fischermann. Er koordiniert die internationale Wirtschaftsberichterstattung der ZEIT. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz ist zum Klimagipfel nach Brasilien gereist. In Belém hielt er eine Rede. Dabei betonte er, sich für den Klimaschutz zu engagieren. Die Wirtschaft sieht er nicht als Problem für das Klima, sondern als Schlüssel, um es zu schützen. Dennoch müsse Energie bezahlbar bleiben. Auf Deutschland sei Verlass, hob der Kanzler in Bezug auf internationale Zusammenarbeit und Unterstützung hervor. Außerdem im Update: Der Bundestag hat die Finanzierung des Deutschlandtickets bis 2030 abgesichert. Dafür wurde das Regionalisierungsgesetz geändert. Das bedeutet: Der Bund unterstützt die Bundesländer und ihre Verkehrsbetriebe jährlich mit 1,5 Milliarden Euro. Allerdings wird das Deutschlandticket ab Januar 2026 teurer – von 58 Euro soll es auf 63 Euro steigen. Für die kommenden Jahre soll dann ein Kostenindex festgelegt werden. Was noch? Pistorius als neue Asterix-Figur? Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Constanze Kainz, Pia Rauschenberger Mitarbeit: Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Regenwaldfonds: Die wundersame Geldvermehrung von Belém Aufforstung in Brasilien: Kann Geld den Amazonas retten? COP30 in Belém: Diplomaten im Sex-Motel Klimaschutz: Friedrich Merz hält Rede bei internationalem Klimagipfel in Belém Klimakrise: Friedrich Merz sieht die Wirtschaft als Schlüssel für Klimaschutz Regionalisierungsgesetz: Bundestag sichert Finanzierung des Deutschlandtickets bis 2030 Deutschlandticket: Gut, dass die Regierung ihr Versprechen bricht Verkehrsministerkonferenz: Deutschlandticket soll ab kommendem Jahr 63 Euro kosten Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Deutschlands politische Mitte ist demokratielüstern, aber auch ratlos
07.11.2025 · 12 Min.
Der Anteil an Menschen, die in Deutschland ein klar rechtsextremes Weltbild haben, ist im Vergleich zu 2023 deutlich zurückgegangen. Nur noch 3,3 Prozent der Befragten der am Donnerstag erschienenen Mitte-Studie 2024/25 haben ein eindeutig rechtsextremes Weltbild. In der vorigen Erhebung waren es noch acht Prozent gewesen. Doch rund zwanzig Prozent der Befragten bewegen sich den Studienautoren zufolge in einem Vorfeld, einem Graubereich. Die Universität Bielefeld führt die Studie im Auftrag der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung alle zwei Jahre durch und bietet spannende Einblicke in das sich wandelnde Demokratieverständnis der Deutschen. Und sie zeigt Ratlosigkeit im Umgang mit Rechtsextremismus. Über die Studie spricht im Podcast Lenz Jacobsen. Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs am 24. Februar 2022 sind mehr als drei Jahre vergangen, nun steht der Ukraine der vierte Kriegswinter bevor. Und wieder gibt es große Sorge vor Dunkelheit und Kälte. In Kyjiw haben die russischen Angriffe mit Raketen und Drohnen die Energieinfrastruktur so weit zerstört, dass nicht alle Haushalte gleichzeitig mit Strom versorgt werden können. Pausenlose Stromzufuhr erhalten nur Bestandteile der kritischen Infrastruktur, also etwa Krankenhäuser und Ministerien. Ansonsten wird straßenweise abgewechselt, wer Strom erhält. Die Stadt Kyjiw informiert jeweils am Vorabend darüber, welche Straßen zu welcher Uhrzeit ohne Strom auskommen müssen. Wie schlimm wird der ukrainische Winter in diesem Jahr werden? Das ordnet der Russland-Experte der ZEIT, Maxim Kireev, ein. Und sonst so? Erstaunlich viele Düsseldorfer Museumsbesucher wollen sich von einem Guide beleidigen lassen. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Politische Einordnung: Gehören Sie zur politischen Mitte? Rechtsextremismus: Weniger Menschen haben eindeutig rechtsextremes Weltbild Mitte-Studie 2024/25: Die angespannte Mitte Stromversorgung in der Ukraine: Wir fürchten den Winter Liveblog: Krieg gegen die Ukraine Ukrainekarte aktuell: Russische Truppen rücken nördlich von Pokrowsk vor Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Wie Friedrich Merz die Stahlbranche retten will
06.11.2025 · 10 Min.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat Vertreter großer Stahlkonzerne, Länderchefs sowie Gewerkschafter zum Stahlgipfel im Kanzleramt eingeladen. Ziel ist es, Wege zu finden, wie die deutsche Stahlindustrie trotz Billigkonkurrenz aus Asien, hoher Energiepreise und der teuren Umstellung auf grüne Produktion wettbewerbsfähig bleiben kann. Die neue Thyssenkrupp-Chefin Marie Jaroni fordert unter anderem höhere Zölle auf chinesischen Stahl, einen europäischen Handelsschutz und eine Bevorzugung von EU-Stahl bei öffentlichen Aufträgen. Wie groß die Krise in der Stahlindustrie tatsächlich ist, analysiert Marc Widmann, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT. Wegen des anhaltenden Shutdowns in den USA streicht die Federal Aviation Administration (FAA) ab Freitag zehn Prozent der Flüge an den 40 verkehrsreichsten Flughäfen. Grund ist der Personalmangel bei Fluglotsen, die während der Haushaltssperre unbezahlt arbeiten und teilweise nicht zum Dienst erscheinen. Betroffen sind vor allem Regional- und Inlandsflüge. Der Shutdown dauert inzwischen 36 Tage und ist damit der längste in der US-Geschichte. Ursache ist der Streit zwischen Republikanern und Demokraten über einen Übergangshaushalt, insbesondere über zusätzliche Gelder für Bedürftige und gefährdete Krankenversicherungen. Außerdem im Update: Die EU-Kommission hat ein Kartellverfahren gegen die Deutsche Börse und die US-Börse Nasdaq eingeleitet. Es wird untersucht, ob beide Unternehmen Absprachen im Handel mit Finanzderivaten getroffen haben, um den Wettbewerb im Europäischen Wirtschaftsraum zu umgehen. Und sonst so? Wo ist die Eisbachwelle hin? Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Bundesregierung: Schafft Merz die Wende? Stahlindustrie: Merz trifft Stahlkonzerne und Länderchefs zu Stahlgipfel im Kanzleramt Salzgitter AG:"Wir haben im ersten Halbjahr 84 Millionen Euro Verlust gemacht" Grüner Stahl: Womit keiner rechnet Stahlproduktion: Größte deutsche Stahlfirma erstmals mit Frau an der Spitze Handelspolitik: EU-Kommission will Zölle auf Stahl deutlich ausweiten Gipfel in Freital: Stahlbranche drängt auf bezahlbare Energie Stahlindustrie: SPD will "Buy European"-Ansatz bei Stahl vorschreiben US-Haushaltssperre: Wie der Shutdown die Menschen in den USA trifft Haushaltskrise in den USA: US-Luftfahrtbehörde streicht ein Zehntel aller Flüge wegen Shutdown Shutdown: US-Verkehrsminister droht mit Schließung von Lufträumen Haushaltssperre: Shutdown ist mit 36 Tagen der bisher längste der US-Geschichte Was jetzt? / Krankenversicherung in den USA: Plötzlich ohne Krankenversicherung EU-Wettbewerbsrecht: EU eröffnet Kartellverfahren gegen die Deutsche Börse Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Der Außenkanzler und sein Außenminister
06.11.2025 · 12 Min.
Außenminister Johann Wadephul sorgte kürzlich in der CDU für Unmut: Bei einem Besuch in Syrien sagte er: "Hier können wirklich kaum Menschen richtig würdig leben." Dafür gab es Kritik aus der eigenen Partei, denn zuvor hatte Bundeskanzler Friedrich Merz betont, es gebe keinerlei Gründe mehr für Syrer, ihren Asylstatus in Deutschland zu behalten. Eigentlich stehe Wadephul hinter der Außenpolitik des Kanzlers, aber "regelmäßig kommt ihm die Wirklichkeit dazwischen", sagt Alice Bota, Politikredakteurin der ZEIT. Sie begleitet den Außenminister seit dessen Amtsantritt und ordnet die außenpolitischen Differenzen in der CDU im Podcast ein. Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt – unter dem Namen NSU verübten die drei Neonazis Anfang der 2000er-Jahre eine Reihe rassistischer Morde, Raubüberfälle und Bombenanschläge. Dabei handelten sie aber nicht allein: Susann Eminger war eine ihrer wichtigsten Unterstützerinnen. Heute steht die Freundin von Beate Zschäpe vor Gericht. Dass die beiden in engem Austausch standen, steht fest. Aber ob sie auch von den Morden wusste, damit beschäftigt sich die Bundesstaatsanwaltschaft nun. Nina Monecke aus dem Gesellschaftsressort der ZEIT verfolgt den Fall und erläutert, was sich Angehörige der Opfer von dem Prozess erhoffen. Und sonst so? Rauchverbot auf den Malediven Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Alicia Kleer, Mathias Peer Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.