WJ

Was jetzt?

DIE ZEIT

2000 Folgen · Zuletzt aktualisiert am 08.11.2026


Über den Podcast

Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo

In diesem Podcast suchen

Finde Themen, Personen und Marken, über die in Was jetzt? gesprochen wurde.

Folgen

Neueste zuerst

  1. Update: GPS-Angriff auf Ursula von der Leyens Flugzeug

    01.09.2025 · 9 Min.

    Ein Flugzeug mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen an Bord ist über Bulgarien offenbar Ziel einer absichtlichen GPS-Störung geworden. Eine Sprecherin der Kommission bestätigte entsprechende Bericht und beschuldigte Russland, hinter dem Angriff auf das satellitenbasierte Navigationssystem zu stecken. Die von der Bundesregierung eingesetzte Sozialstaatskommission hat ihre Arbeit aufgenommen. Bis zum Jahresende soll sie Vorschläge für Reformen bei Bürgergeld, Wohngeld und Kinderzuschlag vorlegen, die ab 2026 greifen könnten. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bekräftigte dazu seine Forderung nach grundlegenden Veränderungen. Arbeits- und Sozialministerin Bärbel Bas (SPD) widersprach der Behauptung über angeblich unbezahlbare Sozialsysteme. Ob sich die Koalitionspartner einigen können und worin sich die Forderungen von Union und SPD unterscheiden, ordnet Mark Schieritz, stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT, ein. Außerdem im Update: Im Osten Afghanistans sind bei einem Erdbeben der Stärke 6,0 nach Angaben der Taliban-Regierung mehr als 800 Menschen gestorben. Das Epizentrum lag nahe der Stadt Dschalalabad in der Provinz Nangarhar. Rettungsteams sind in das schwer zugängliche Gebiet entsandt worden. Die Behörden befürchten, dass die Zahl der Opfer weiter steigen könnte. Und sonst so? Viral mit Möwenkreischen Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: EU-Kommissionspräsidentin: Von der Leyens Flugzeug Ziel von mutmaßlich russischer GPS-Störaktion Russland unter Verdacht: Flugzeug mit von der Leyen wird Ziel von GPS-Störung GPS-Jamming: Krieg per Satellitenfunk GPS-Satellitennavigation: Estland und Litauen werfen Russland gezielte GPS-Störmanöver vor Störung von GPS: Müssen wir bald wieder Karten lesen? Russische Sabotage in Europa: Wie Russland einen hybriden Krieg in Europa führt CSU: Markus Söder wünscht sich "grundsätzliches Update" des Sozialstaats Sozialstaat: Sozialverband nennt Merz' Kürzungspläne "gesellschaftlich gefährlich" CDU-Landesparteitag: Merz kündigt "schmerzhafte Entscheidungen" bei Sozialreformen an Sozialleistungen: Bärbel Bas will Bürgergeld auch 2026 nicht erhöhen Afghanistan: Mehr als 800 Tote nach Erdbeben an Afghanistans Grenze Taliban-Herrschaft: Blüten, wo sonst nur Staub ist Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  2. Warum sich die Hamas im Aufwind wähnt

    01.09.2025 · 12 Min.

    Seit knapp zwei Jahren herrscht Krieg im Gazastreifen. Zehntausende Menschen sind gestorben. Fast zwei Millionen Menschen leiden weiterhin unter der extremen Hungersnot und versuchen, in dem kleinen Küstenstreifen zu überleben. Doch noch immer finden die Kämpfe zwischen Israel und der Hamas kein Ende. Israel bereitet eine militärische Großoffensive vor, um den Gazastreifen komplett zu kontrollieren und die Hamas auszulöschen. In welchem Zustand die Terrororganisation ist, und ob sie sich überhaupt besiegen lässt, ordnet ZEIT-Auslandsredakteur Alexander Kauschanski ein. Zwei Wochen vor den Kommunalwahlen hat die nordrhein-westfälische CDU auf dem Landesparteitag in Bonn Ministerpräsident Hendrik Wüst erneut zu ihrem Landesvorsitzenden gewählt. Bei der Wahl Mitte September werden Wüst und seine Partei sich erneut beweisen müssen. Unterstützung im Wahlkampf erhält Wüst von Bundeskanzler Friedrich Merz, der am heutigen Montag zu seinem offiziellen Antrittsbesuch nach NRW kommt. Die Wahl dürfte auch in Berlin genau verfolgt werden, gilt sie doch als erster Stimmungstest für die schwarz-rote Regierung in Berlin. Zwar gilt die schwarz-grüne NRW-Landesregierung unter Wüst als erfolgreich, weil sie weitgehend geräuschlos regiert. Doch ein Selbstläufer dürfte die Wahl für seine Partei trotzdem nicht werden. Was aus Sicht der CDU schiefgehen kann, wie die bundesweite Krise der Grünen sich auf deren Ergebnisse auf kommunaler Ebene auswirken könnte, und welche Rolle die AfD in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland spielt, analysiert Christian Parth aus dem Politikressort der ZEIT. Und sonst so: ein Hoch auf die Feuerwehr! Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Krieg in Gaza: Lässt sich die Hamas besiegen? Einnahme von Gaza-Stadt: "Sollen wir gehen und sterben, oder bleiben und hungern" Hungersnot in Gaza: So sieht Hunger aus Großoffensive in Gaza: Das schlimmste aller Szenarien CDU-Parteitag vor Kommunalwahl: Merz und Wüst stellen Kommunen Finanzspritzen in Aussicht Kommunalwahl NRW: SPD im Abstiegskampf Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  3. Ein Gipfel ohne den Westen

    31.08.2025 · 13 Min.

    In der chinesischen Stadt Tianjin beginnt das Gipfeltreffen der Shanghai Cooperation Organization (SCO). Dem Bündnis gehören zehn Staaten an, darunter China, der Iran, Russland, Indien und Belarus. Zusammen repräsentieren die SCO-Staaten rund 40 Prozent der Weltbevölkerung. China, Russland und Indien treten dabei als Partner auf, konkurrieren aber zugleich um die Führungsrolle im Globalen Süden. Oft mit der Nato verglichen, geht es der Organisation weniger um militärische Verteidigung als um politische und wirtschaftliche Kooperation. Inwiefern der Gipfel auch ein Zeichen der Verschiebungen in der globalen Ordnung ist, ordnet Steffen Richter, Redakteur für internationale Politik bei der ZEIT, ein. Mehr als 100 Tage nach Amtsantritt hat Raumfahrtministerin Dorothee Bär (CSU) ihre neue Abteilung noch immer nicht aufgebaut. Grund ist ein Zuständigkeitsstreit mit CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Dabei geht es auch um die Frage, wer künftig über die millionenschweren Fördertöpfe für den Mittelstand entscheiden darf. Industrie und Verbände drängen auf schnelle Klarheit, da im Herbst zentrale Entscheidungen der Esa anstehen. Wo genau das Problem liegt und wie dieses gelöst werden könnte, analysiert Politikredakteurin Lisa Caspari. Und sonst so: Musik zum Schokolade-Essen Moderation und Produktion: Elise Landschek, Moses Fendel, Constanze Kainz Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge Iran und China: Zweckgemeinschaft mit Grenzen Geschichte des Westens: Was macht den Westen aus? Unausgewogene Berichterstattung: Warum schauen wir nicht hin? Nato: Alle Nato-Mitgliedsstaaten erreichen 2025 das Zwei-Prozent-Ziel Dorothee Bär: Was ich gern früher gewusst hätte Dorothee Bär: Raumfahrtministerin – bisher nur auf dem Papier Katherina Reiche: Was hat sie zu sagen? Raumfahrtministerium: Raumschiff Deutschland Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  4. Spezial zu 10 Jahren "Wir schaffen das": Die Geschichte von Sami und Dave

    30.08.2025 · 43 Min.

    Dieser Beitrag ist Teil des ZEIT-Schwerpunkts "Haben wir es geschafft?" über ein Deutschland zehn Jahre nach Angela Merkels historischer Entscheidung. Dave Schmidtke steht mitten in der algerischen Sahara, als an einem Spätsommertag 2015 einige Bewohner des Flüchtlingslagers auf ihn zukommen, in dem er gerade als Freiwilliger arbeitet. Er könne stolz auf sein Land sein, sagen sie, auf Deutschland. Sie hätten im Radio von der Botschaft gehört, die die deutsche Bundeskanzlerin in die Welt gesendet hat: "Wir schaffen das!" In derselben Zeit sitzt der junge Iraker Sami Alwarar in seiner Heimat vor dem Fernseher und sieht Merkels Rede und die Bilder der Ankunft tausender Geflüchteter an deutschen Bahnhöfen. Ein paar Wochen später macht er sich selbst auf den Weg und flieht in einem überfüllten Boot über das Mittelmeer nach Europa. In Chemnitz treffen sich die beiden. Denn Sami ist in Not. In diesem Spezial von Was jetzt? blicken die beiden zurück auf diese aufwühlenden Wochen – und darauf, wie sich ihr Leben und das Land seitdem verändert haben. Moderation: Leonard Frick Redaktion: Jannis Carmesin, Mounia Meiborg Produktion: Markus Gläser Fragen, Kritik, Anregung? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weiterführende Links zur Folge: IAB-Bericht: 10 Jahre Fluchtmigration 2015: Was Integration fördert und was sie bremst DIW-Wochenbericht: Geflüchtete fühlen sich weniger willkommen in Deutschland Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung: Die distanzierte Mitte Umfrage zur Migration: Schaffen wir das noch? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  5. Wie dramatisch ist die Lage am Arbeitsmarkt?

    30.08.2025 · 12 Min.

    In Deutschland sind erstmals seit zehn Jahren laut der Bundesagentur für Arbeit wieder mehr als drei Millionen Menschen arbeitslos, die Quote liegt bei 6,4 Prozent. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger spricht von einem "Armutszeugnis für die Reformverweigerung der vergangenen Jahre" und fordert einen Herbst der Reformen. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) sieht die Ursachen dagegen in weltwirtschaftlicher Unsicherheit und im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Als Lösung fordert sie Investitionen und Impulse für mehr Beschäftigung durch die Bundesregierung. Doch welche Branchen sind besonders betroffen? Und ist die Lage vergleichbar mit den frühen Nullerjahren unter Gerhard Schröder? Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur der ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie dramatisch die Lage ist und was passieren muss, damit die Arbeitslosigkeit sinkt. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges verschwinden in der Ukraine immer wieder Zivilisten und tauchen später in russischer Gefangenschaft wieder auf. Insgesamt sollen seit Kriegsbeginn rund 16.000 ukrainische Zivilisten nach Russland verschleppt worden sein, mindestens neun von ihnen sind in Gefangenschaft gestorben. Unter ihnen sind Aktivisten, Lokalpolitiker und Journalisten wie Viktoriia Roshchyna. Die ukrainische Journalistin recherchierte in Russland, wurde dort festgenommen und starb in russischer Untersuchungshaft. Recherchen ergaben, dass sie dort höchstwahrscheinlich zu Tode gequält wurde. Warum nimmt Russland diese Menschen fest? Maxim Kireev, ZEIT-Redakteur für internationale Politik, erklärt im Podcast, welche Menschen Russland in der Ukraine gefangen nimmt und ob es Hoffnung auf einen Austausch dieser Zivilisten gibt. Und sonst so? Bei strömendem Regen im Freibad Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Mathias Peer, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Bundesagentur für Arbeit: Arbeitslosenzahl steigt erstmals seit 2015 auf mehr als drei Millionen Arbeitsmarkt: Keine Panik, es geht aufwärts! Ukrainische Gefangene: Von Russland verschleppt, ohne Aussicht auf Freiheit Viktoriia Roshchyna : Zu nah dran Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  6. Update: Der "Geist von Würzburg" soll Deutschland voranbringen

    29.08.2025 · 10 Min.

    Nach vielen Diskussionen und Pannen wollen sie ihre Streitigkeiten endlich beenden: Um sich besser kennenzulernen und künftig besser zusammenzuarbeiten, haben sich die Fraktionen von Union und SPD zu einer zweitägigen Klausur in Würzburg getroffen. Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, hat das Treffen beobachtet. Im Podcast beantwortet er die Frage, was hinter dem demonstrativ beschworenen "Geist von Würzburg" steckt. Und erklärt, ob es ab sofort harmonischer zwischen den beiden Fraktionen zugeht, ob sie neues Vertrauen aufbauen konnten und wie genau die beiden Fraktionen "Deutschland voranbringen" wollen. Ein weiteres wichtiges Treffen hat heute im französischen Toulon stattgefunden. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wollten Einigkeit demonstrieren und die deutsch-französische "Achse" stärken. Inhaltlich beschäftigten sich die beiden unter anderem mit ökonomischen Fragen zur Stärkung des Binnenmarkts und dem Bürokratieabbau, aber auch mit der Planung eines Digitalgipfels. Außerdem haben sie angekündigt, ihre sicherheitspolitische Zusammenarbeit zu vertiefen, unter anderem, indem sie einen strategischen Dialog über die atomare Abschreckung starten wollen. Außerdem im Update: Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist erstmals seit zehn Jahren wieder auf mehr als drei Millionen gestiegen. Insgesamt sind nun 3,025 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet. Das geht aus dem aktuellen Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit hervor. Was noch? Im Scream-Club gemeinsam den Stress und Frust rausschreien Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Schwarz-rote Koalition: Der Schaden bleibt Klausurtagung in Würzburg: Koalitionsfraktionen wollen bessere gemeinsame Basis schaffen Emmanuel Macron und Friedrich Merz: Ein Plan für Europa Wirtschafts- und Sicherheitspolitik: Merz trifft Macron zu Beratungen vor deutsch-französischem Ministerrat Arbeit im Jobcenter: "Wenn jemand nicht will, bekomme ich ihn kaum zu mir" Arbeitsmarkt: Keine Panik, es geht aufwärts! Bundesagentur für Arbeit: Arbeitslosenzahl steigt erstmals seit 2015 auf mehr als drei Millionen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  7. Die Deutschen denken wieder rechter

    29.08.2025 · 12 Min.

    Deutschland ist nach rechts gerückt – um das zu erkennen, reicht ein kurzer Blick auf die Wahlergebnisse der AfD. Doch Datenauswertungen der ZEIT zeigen, dass Positionen aus dem politisch rechten Spektrum seit Jahren auf immer mehr Zustimmung in der Mitte der Bevölkerung stoßen. Besonders deutlich wird das bei den Themen Klimawandel, Migration und Geschlechteridentitäten. Auch wenn die Mehrheit bei zentralen politischen Fragen noch immer eine moderate Haltung vertritt, nehmen extreme Meinungen stetig zu. Woran liegt das? Michael Schlieben ist politischer Korrespondent der ZEIT und erklärt, ob die Parteien nach rechts gerückt sind, weil die Menschen es tun. Oder ob umgekehrt die Bevölkerung eine Bewegung der Parteien mitvollzogen hat. Die Rebellengruppe der Huthis bietet neuerdings einen Onlineservice für die internationale Schifffahrtsbranche an. Auf der Website der Huthi-Behörde HOCC (Humanitarian Operations Coordination Center) können Reedereien und Schiffsbetreiber einsehen, welche Schiffe von den Rebellen im Roten Meer angegriffen werden sollen. Wenn man ganz sichergehen möchte, dass sein Schiff nicht attackiert wird, kann man es sogar vor der Durchfahrt bei den Huthis anmelden. Bislang rät der World Shipping Council allerdings nicht zur Nutzung des Services, manche Sicherheitsunternehmen haben sogar Warnungen ausgesprochen. Seit Ende 2023 blockieren die Huthi-Rebellen die Durchfahrt im Roten Meer und greifen Schiffe brutal mit Drohnen und Bomben an. Damit will die Gruppe nach eigener Aussage Israel für dessen Krieg im Gazastreifen bestrafen. Warum die Huthis den Onlineservice anbieten und wie ernsthaft das Angebot wirklich ist, weiß ZEIT-Wirtschaftsredakteur Thomas Fischermann. Und sonst so? Roboterkaninchen locken Pythons aus den Everglades. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Rechtsruck: Die Mitte driftet nach rechts Serie: Sind die Linken selber schuld? Huthi-Miliz: Womit keiner rechnet Nahost: Huthi-Miliz bekennt sich zu Angriff auf Handelsschiff im Roten Meer Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  8. Update: Willst du mit mir Panzer bauen?

    28.08.2025 · 10 Min.

    Bundeskanzler Friedrich Merz und der französische Präsident Emmanuel Macron haben sich zu wichtigen Gesprächen in Südfrankreich getroffen. Dabei geht es unter anderem um die Kooperation beider Länder im Rüstungsbereich, etwa beim Bau neuer Kampfflugzeuge und Panzer. Das Treffen wird allerdings von innenpolitischen Krisen in Frankreich überschattet. Ist Frankreich derzeit noch ein verlässlicher Partner für Deutschland? Und wo gibt es Konflikte zwischen beiden Staaten? Diese und weitere Fragen beantwortet Mark Schieritz, stellvertretender Ressortleiter des Politkressorts der ZEIT. Im Prozess um die mutmaßliche Entführung der Kinder von Unternehmerin Christina Block hat es ein Geständnis gegeben. Einer der Mitangeklagten hat zugegeben, an dem Vorfall in der Silvesternacht 2023/24 beteiligt gewesen zu sein. Laut Anklage sollen die beiden Kinder am Neujahrsabend von mehreren Männern ihrem Vater entrissen und von Dänemark nach Deutschland gebracht worden sein. Er hat angekündigt, über den Fall mehr erzählen zu wollen. Gleichzeitig hat sich ein Streit um das Fragerecht in dem Prozess entwickelt. Wo steht der Prozess? Und wie verhält sich die Hauptangeklagte Christina Block bisher? Diese und weitere Fragen beantwortet Anne Kunze, Kriminalreporterin der ZEIT. Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) hat der israelischen Regierung mit Konsequenzen gedroht, sollte diese ihre Offensive im Gazastreifen weiter vorantreiben. Die Ministerin ist aktuell im Nahen Osten unterwegs, besucht verschiedene Länder und hat unter anderem Angehörige israelischer Geiseln sowie palästinensische Familien getroffen. Was die Ministerin mit der Reise bewegen kann, weiß Samiha Shafy, Politikredakteurin der ZEIT. Außerdem im Update: Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben den Mechanismus, um Sanktionen gegen den Iran einzuführen, aktiviert. Und sonst so? Gehirne von Freunden ticken oft ähnlich. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Christina Block: In ihren Händen: ein Familienfoto Europäische Ukrainepolitik: Sie müssen jetzt stark sein Sozialproteste in Frankreich: Ihr Ziel: ganz Frankreich lahmlegen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  9. Fraktions-Teambuilding im Würzburger Weinkeller

    28.08.2025 · 13 Min.

    Die Spitzen der Regierungsfraktionen von Union und SPD kommen in Würzburg zu einem gemeinsamen Treffen zusammen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit nach den ersten vier Monaten im Amt zu festigen und gemeinsame Projekte für den angekündigten "Herbst der Reformen" vorzubereiten. Zwischen Kanzler Friedrich Merz (CDU) und SPD-Chef Lars Klingbeil gilt das Verhältnis als stabil, auf Fraktionsebene gibt es jedoch Spannungen. Beide Parteien betonen, dass die Zusammenarbeit besser funktionieren solle als in der vorherigen Ampelkoalition. Ob das gelingen kann, ordnet Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ein. Knapp drei Jahre nach den Explosionen an den Nord-Stream-Pipelines wurde in der vergangenen Woche der 49-jährige Ukrainer Serhij K. im August in Italien festgenommen. Er soll die Operation geleitet haben, die 2022 zur Sprengung der Gasleitungen in der Ostsee führte. Nach Recherchen von ZEIT, "SZ" und ARD sind insgesamt sieben mutmaßliche Beteiligte identifiziert. Mehrere von ihnen stammen aus dem ukrainischen Militärumfeld. Holger Stark ist stellvertretender Chefredakteur und Ressortleiter Investigative Recherche und Daten der ZEIT. Im Podcast analysiert er, welche Folgen der Fall für die deutsch-ukrainischen Beziehungen haben könnte. Und sonst so? Die besten Sommergetränke für einen mittellauen Sommerabend Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Dokupodcast: Friedrich Merz: Sein langer Weg zur Macht Lars Klingbeil: All you need is Lars Frauke Brosius-Gersdorf: Eine Haltung, die Respekt abnötigt "Bandenmäßiger Leistungsmissbrauch": Gibt es eine Bürgergeld-Mafia? Bundeswehr: Neuer Wehrdienst setzt auf Freiwilligkeit mit Pflichtelementen Schwarz-rote Koalition: Richter, Steuern und Befindlichkeiten Nord Stream 1 und 2: Sprengkraft an Ostseepipelines laut Experten wie "Hunderte Kilo" TNT Italien: Mutmaßlicher Nord-Stream-Saboteur wird Haftrichterin vorgeführt Nord-Stream-Pipelines: Italienische Polizei nimmt mutmaßlichen Nord-Stream-Saboteur fest Anschlag auf Nord-Stream-Pipeline: Ukrainischer Kommandeur soll in Nord-Stream-Anschlag verwickelt sein Ukrainisch-deutsche Beziehungen: Ein Fenster nach Europa Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  10. Update: Wird Deutschland jetzt sicherer?

    27.08.2025 · 10 Min.

    Das Bundeskabinett hat die Gründung eines nationalen Sicherheitsrats beschlossen. Wie Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) verkündeten, soll das neue Gremium alle Informationen über die innere, äußere, digitale und wirtschaftliche Sicherheit zusammentragen und koordinieren. Dadurch sollen künftig Bedrohungen identifiziert und mögliche Maßnahmen entwickelt werden. Bislang wurde dafür in getrennten Ressorts gearbeitet, was eine vollständige "Informationsumgebung" verhindert habe. Die Gründung eines Nationalen Sicherheitsrats wurde bereits im Koalitionsvertrag angekündigt, nachdem sie in vorherigen Regierungen immer wieder scheiterte. Warum es jetzt doch geklappt hat und ob Deutschland damit sicherer wird, erklärt Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Das Bundeskabinett hat das umstrittene Wehrdienstgesetz gebilligt. Laut Verteidigungsminister Boris Pistorius stehe die Wiedereinführung der Wehrerfassung im Kern des Gesetzes: Demnach sollen alle jungen Menschen in den kommenden Jahren einen Fragebogen ausfüllen, der das Interesse am Wehrdienst abfragt, anschließend werden geeignete Kandidaten zur Musterung eingeladen. Ziel sei es, die Bundeswehr um mindestens 80.000 Soldaten zu erweitern. Der Wehrdienst basiere zunächst auf Freiwilligenbasis, ab 2028 soll der Fragebogen dann verpflichtend sein. Kritik kam dabei vor allem von der Union: Sie forderte einen automatischen Übergang zur Wehrpflicht. Das Gesetz muss noch vom Parlament bestätigt werden. Außerdem im Update: Am Abend treffen sich der französische Präsident Emmanuel Macron, der polnische Ministerpräsident Donald Tusk und Bundeskanzler Friedrich Merz im moldawischen Chișinău. Die drei EU-Politiker wollen der proeuropäischen Präsidentin Maia Sandu ihre Unterstützung für die kommenden Parlamentswahlen aussprechen: Sandus größte Gegner sind russlandnahe Parteien, die gegen einen EU-Beitritt sind. Und sonst so? Haare sind die Zahnpflege der Zukunft. Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Nationaler Sicherheitsrat: Das neue Gremium, das Deutschland für Krisenfälle rüsten soll Neuer Wehrdienst: Es geht hier übrigens um mich Wehrdienstgesetz: Eine Wehrdienstreform mit entscheidender Leerstelle Wehrdienst: Bundeskabinett billigt Entwurf für neues Wehrdienstgesetz Bundeswehr: Neuer Wehrdienst setzt auf Freiwilligkeit mit Pflichtelementen Europäische Ukrainepolitik: Sie müssen jetzt stark sein Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  11. Ein neues Zeitalter globaler Wirtschaftspolitik

    27.08.2025 · 13 Min.

    Der Gewinn des einen ist der Verlust der anderen – so in etwa lässt sich nicht nur die Grundidee der Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump beschreiben. Auch die Handelspolitik des Merkantilismus folgt diesem Ansatz. Die Folge: Staaten schotten sich mit hohen Zöllen ab und fördern die heimische Wirtschaft. Sie wollen anderen Nationen Geld nehmen und das Kapital möglichst im eigenen Land halten. Auch wenn diese Idee aus dem 17. Jahrhundert stammt, erlebt sie dank Trump eine Renaissance. So zumindest beschreibt Heike Buchter, US-Korrespondentin der ZEIT, die aktuelle Wirtschaftspolitik der USA. Das zeige sich an den Zöllen, am jüngsten Deal, den Trump mit Intel schloss und am Umgang mit der Notenbank Fed. Wieso merkantilistisches Wirtschaften nicht nur in den USA wieder Anklang findet und wo die Gefahren liegen, erklärt Heike Buchter im Podcast. Im Klimaschutz ist eine neue Technologie kommerziell an den Start gegangen. Vor der norwegischen Küste wird seit Montag erstmals CO₂ im Meeresboden gespeichert, um es vom Entweichen in die Atmosphäre abzuhalten. Die Technologie heißt Carbon-Capture-Storage, kurz CCS. Dabei wird das Treibhausgas eingefangen, verflüssigt und anschließend in den Meeresboden verpresst. Auch die Bundesregierung will die Technologie in Deutschland einsetzen – vor der Küste Schleswig-Holsteins sind bereits geeignete Gebiete identifiziert. Was von manchen als Revolution beim Klimaschutz gefeiert wird, sei technisch aber noch nicht ausgereift, eventuell gefährlich und aktuell sehr teuer, sagt Elena Erdmann, Wissensredakteurin der ZEIT. Wichtiger sei etwas anderes, sagt sie im Podcast, und wägt die Chancen und Risiken von CCS ab. Und sonst so? Wer einem auf dem Arschlochpfad in Mecklenburg-Vorpommern begegnet. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: CCS-Gesetz: Kommt jetzt die CO₂-Speicherung unter Tage? Geoengineering: Die neue Regierung will mit Tricks an den Fossilen festhalten Fed: Wer ist mächtiger: Trump oder der Dollar? Donald Trump: Dealen in den Abgrund Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  12. Update: Eine Wehrdienstreform mit entscheidender Leerstelle

    26.08.2025 · 11 Min.

    Die Bundesregierung hat sich auf einen Entwurf für ein neues Wehrdienstgesetz geeinigt. Außenminister Johann Wadephul (CDU) zog seinen Vorbehalt gegen die Vorlage von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) zurück, sodass das Kabinett den Entwurf am morgigen Mittwoch beschließen kann. ZEIT-Hauptstadtredakteur Peter Dausend skizziert den Entwurf, die zentralen Meinungsverschiedenheiten – und erklärt, warum er die zentrale Herausforderung für die Bundeswehr nicht lösen wird. Im Streit um den geplanten Sparhaushalt hat Frankreichs Premierminister François Bayrou ein Vertrauensvotum im Parlament angekündigt. Die Abstimmung soll am 8. September stattfinden; dann entscheidet sich, ob Bayrous Minderheitsregierung im Amt bleibt. Der Premier will damit Unterstützung für sein Konsolidierungsprogramm gewinnen, das Kürzungen der Staatsausgaben um mehr als 40 Milliarden Euro vorsieht. Matthias Krupa, ZEIT-Korrespondent in Frankreich, analysiert die Lage und entwirft Szenarien für die politische Zukunft des Landes. Außerdem im Update: US-Präsident Donald Trump hat die Entlassung der Fed-Gouverneurin Lisa Cook angeordnet. Diese weigert sich jedoch, die Entlassung zu akzeptieren, und verweist darauf, dass der Präsident keine Befugnis habe, sie aus dem Gouverneursrat der US-Notenbank zu entlassen. Die Juristin und Ökonomin ist seit 2022 im Amt. Es wäre der erste Versuch eines US-Präsidenten, eine Notenbank-Gouverneurin abzusetzen. Und sonst so? Singvögel gegen den Rechtsruck. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Bundeswehr: Bundesregierung einigt sich auf Entwurf für Wehrdienstgesetz Ukrainekrieg: Wadephul schließt Stationierung deutscher Soldaten in der Ukraine aus Aufrüstung in Europa: Pistorius erwägt Einstieg bei deutsch-französischem Panzerhersteller Bundeswehr: Merz sieht "keinen grundsätzlichen Dissens" beim Wehrdienst Wehrdienst: Wie funktioniert das schwedische Wehrdienstmodell? Markus Söder: "Hände weg" Bundeswehr: Jens Spahn fordert rasche Rückkehr zur Wehrpflicht Regierungskrise in Frankreich: Bayrou will Schulden abbauen und Rentenreform neu diskutieren Frankreich: Premierminister Bayrou kündigt Misstrauensvotum im Parlament an Paris: Frankreich will Feiertage streichen und Sozialleistungen einfrieren USA: Trump fordert Rücktritt von Notenbank-Vorstandsmitglied US-Notenbank: Fed-Gouverneurin Lisa Cook lehnt Rücktritt ab Aufnahmeprogramm: Bundesregierung lässt gefährdete Afghanen offenbar einreisen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  13. Wie realistisch ist ein Blackout durch unsichere Solaranlagen?

    26.08.2025 · 11 Min.

    Deutschlandweit sind mehr als fünf Millionen Photovoltaikanlagen installiert, darunter viele private. Für Hacker könnten sie ein Einfallstor ins gesamte Stromnetz sein. Um den Strom ins öffentliche Netz einspeisen zu können, muss er in Wechselstrom umgewandelt werden. Und genau dort liegt das Angriffsziel für Hacker: Die Wechselrichter sind mit dem Internet verbunden und weisen einige Sicherheitslücken auf. Was als Worst-Case-Szenario eintreten könnte und wie sich private Haushalte vor einem Angriff schützen können, hat Eva Wolfangel aus dem Digitalressort der ZEIT recherchiert. US-Präsident Donald Trump plant laut Berichten, die Nationalgarde im September auch in Chicago einzusetzen. Damit wolle er dort wieder für "Ordnung" sorgen. Mit Verweis auf angeblich eskalierende Kriminalität ist die Nationalgarde bereits in Washington, D. C. im Einsatz. Dort rief Trump vor zwei Wochen den "Notstand" aus, denn die Stadt befinde sich in "kompletter Gesetzlosigkeit". Warum Trump die Nationalgardisten in mehrere amerikanische Städte schickt, wie kriminell es dort tatsächlich zugeht und ob die Städte eine Möglichkeit haben, sich gegen den Einsatz der Nationalgarde zu wehren, weiß Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT. Und sonst so: 15 Tipps, um weniger Zeit am Handy zu verbringen Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Lisa Pausch, Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Sicherheit von Solaranlagen: Ein Superblackout? Eine reale Gefahr in Deutschland Rekord bei Sonnenstrom: Solarausbau bis 2030: Die Hälfte ist geschafft Donald Trump: Der 47. US-Präsident USA: US-Regierung plant laut Bericht Einsatz von Nationalgarde in Chicago Washington, D. C.: Nationalgarde in US-Hauptstadt soll aufgestockt werden Donald Trump: Mit Soldaten gegen Obdachlose US-Hauptstadt: Truppen der Nationalgarde in Washington, D. C. werden bewaffnet Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  14. Update: Was die Geflüchteten von 2015 in Deutschland geschafft haben

    25.08.2025 · 10 Min.

    Am 31. August 2015 sagte die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Bundespressekonferenz den Satz, der als Leitspruch für ihre Flüchtlingspolitik in Erinnerung geblieben ist: "Wir schaffen das." Zehn Jahre später zeigt eine neue Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, dass die Mehrheit der Geflüchteten heute Arbeit in Deutschland gefunden hat. Yuliya Kosyakova ist Professorin für Migrationsforschung an der Universität Bamberg und hat an der heute veröffentlichten Studie mitgeschrieben. Im Podcast zeichnet sie die Entwicklung seit 2015 nach und erklärt, warum geflüchtete Frauen seltener eine Beschäftigung finden. Robert Habeck, ehemaliger Vizekanzler, Wirtschafts- und Klimaschutzminister sowie Bundesvorsitzender der Grünen, hat sein Bundestagsmandat niedergelegt. Im Interview mit der "taz" begründete Habeck seinen Schritt: Im Wahlkampf habe er bereits alles gesagt, was er zur laufenden Legislatur zu sagen habe. Zudem habe er den Eindruck, wichtige Teile seiner Positionen seien auch bei den Regierungsparteien und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) angekommen. Nun wolle er "eine neue Geschichte" und kündigte verschiedene internationale Forschungs- und Lehraufträge an. Außerdem im Update: Bei einem israelischen Angriff auf ein Krankenhaus im Süden des Gazastreifens sind nach palästinensischen Angaben mindestens 20 Menschen getötet worden, darunter fünf Journalisten. Und sonst so? 16 Jahre krankgeschrieben bei vollem Lohn? Eine Lehrerin aus NRW dürfte einen neuen Rekord aufgestellt haben. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Herbert Brücker: "Wir haben mehr geschafft, als ich erwartet hatte" Arbeitsmarktintegration: So viele der Geflüchteten von 2015 haben heute einen Job Ukraine: Lars Klingbeil fordert in Kyjiw "verlässliche Sicherheitsgarantien" Lage in der Ukraine: You'll walk alone Die Grünen: Robert Habeck legt Bundestagsmandat nieder Liveblog: Krieg in Gaza Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  15. Was im Herbst auf Deutschland zukommt

    25.08.2025 · 12 Min.

    Die Regierungskoalition aus Union und SPD hat nach etwas mehr als 100 Tagen im Amt schlechte Umfragewerte und bereits mehrere Streite hinter sich. Im Herbst soll sich dieser Trend jedoch umkehren, bei der Wirtschaft, den Sozialreformen und dem Bürokratieabbau. Bundeskanzler Friedrich Merz wirkt dafür bereits jetzt auf die SPD ein. Wie stellt sich die Union die Trendwende vor? Und geht die SPD diesen Weg einfach so mit? Diese und weitere Fragen beantwortet Lisa Caspari, Politikredakteurin und "Was jetzt?"-Host der ZEIT. SPD und Union streiten sich außerdem einmal mehr über mögliche Steuern für Großverdiener und Vermögende. Denn für die kommenden Haushalte fehlt Geld. Die SPD kann sich vorstellen, unter anderem die Steuern für die Reichsten der Gesellschaft zu erhöhen, die Union lehnt das strikt ab. Erneut blockierten sich beide Parteien bei wichtigen Steuerreformen, sagt Juri Caspar Iser, Redakteur für Finanzpolitik der ZEIT. Er sieht fünf große Steuerungerechtigkeiten, die dringend angegangen werden müssten. Im Podcast erklärt er, wieso es hier eine Schieflage gibt und wie Lösungen aussehen könnten. Und sonst so? Der neue Persönlichkeitstyp – der Otrovert Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Friedrich Merz: Merz' Warnung an die SPD Schwarz-rote Koalition: Friedrich Merz und die Dämonen der anderen Streit über Steuererhöhungen: So ungerecht ist das deutsche Steuersystem Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  16. Wieso es im Gazastreifen auch an Wasser fehlt

    24.08.2025 · 12 Min.

    Schon vor dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 war die Versorgung des Gazastreifens mit Wasser stark von Israel abhängig. Seitdem Israel die Stromversorgung abgestellt hat und viele Wasserleitungen und -pumpen durch Bomben zerstört sind, hat sich die Versorgungslage verschärft. Wie die Lage vor Ort aussieht, weiß Steffi Hentschke, Korrespondentin der ZEIT in Tel Aviv. Sie erklärt außerdem, wie Wasser als politisches Mittel eingesetzt wird. Der Kampf um Rohstoffe hat die Weltpolitik schon immer geprägt – sei es durch den Kolonialismus der Moderne oder die Ölkriege der Neuzeit. Wo immer sich diese Ressourcen finden, wollen Industriestaaten ihren Zugriff auf diese sichern. Auch wenn die Methoden heute subtiler geworden sind, sieht Andreas Molitor, freier Autor für die ZEIT, immer noch große Ähnlichkeiten zum historischen Kolonialismus. Wieso und wie genau China und die USA um die Ressourcen der Erde wetteifern, erklärt er im Podcast. Und sonst so? Die verzerrte Weltkarte und wie sie überwunden werden soll. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Wasserkrise in Gaza: Überleben auf dem Trockenen Tagebuch aus Gaza: "Sogar die Luft wendet sich gegen uns" Kampf um Rohstoffe: Machtpolitik bis auf den Meeresgrund Verteilung von Rohstoffen: Hier liegen die Schätze der modernen Welt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  17. Spezial "Der Wahlkreis": "Herbst der Entscheidungen" – oder bloß Theater?

    23.08.2025 · 54 Min.

    Nach der Sommerpause muss Bundeskanzler Friedrich Merz gleich mehrere Riesenprojekte angehen: überfällige Sozialreformen, das viel zu teure Gesundheitssystem, Anschub für die stagnierende Wirtschaft. Die Bundesregierung kündigt einen "Herbst der Entscheidungen" an – aber folgen darauf auch wirklich große Reformen? In dieser Folge von "Was jetzt? – Der Wahlkreis" beschäftigen sich unsere Hosts Lisa Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch mit Anspruch und Wirklichkeit der Bundesregierung und geben einen Ausblick auf die kommenden Wochen: Was ist los mit der Unionsfraktion, die von Friedrich Merz "Führung" bestellt hat, nun aber so ganz und gar nicht glücklich damit ist, wie er führt? Ist der Besuch der Europäer bei Trump nun eigentlich ein Erfolg oder bloß die Simulation von Politik? Außerdem geht es zum Abschluss der Ferien um die große politische Sommer-Lovestory. Shownotes: Frank Bösch: Macht und Machtverlust. Die Geschichte der CDU (PDF) Podcast mit Adam Tooze über den Handelsdeal zwischen den USA und Deutschland ZEIT-Porträt über Friedrich Merz: "Ganz oben, ziemlich allein" ZEIT: "So lässt sich im Gesundheitswesen sparen" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  18. Wer noch für Russland kämpft

    23.08.2025 · 12 Min.

    US-Präsident Donald Trump will Frieden für die Ukraine und kündigt an, die Präsidenten beider Länder an einen Tisch zu bringen. Doch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj glaubt nicht an russische Kompromissbereitschaft und wirft Moskau vor, nicht an einem Frieden interessiert zu sein. Die Angriffe auf die Ukraine gehen unvermindert weiter. Gleichzeitig wächst die Zahl der Toten und Verwundeten in Russland – bis zu einer Million. Trotzdem melden sich in Russland weiter Freiwillige für den Krieg. Warum melden sich trotz der hohen Verluste so viele Männer? Und was verrät das über die russische Gesellschaft im vierten Kriegsjahr? Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, erklärt im Podcast, welche Rolle Propaganda, Armut und die russisch-orthodoxe Kirche spielen und warum ausgerechnet die Eliten in Moskau vom Krieg profitieren. In Jamel, einem Dorf in Mecklenburg-Vorpommern, versuchen Neonazis seit Jahren ihre „Strategie der nationalen Dörfer“ umzusetzen – eine rechte Gegenwelt im ländlichen Raum. Doch es gibt Widerstand: Das Festival „Jamel rockt den Förster“ sendet seit vielen Jahren ein deutliches Signal gegen Rechtsextremismus. Auch diesen Freitag und Samstag werden 3.500 Gäste zu dem zweitägigen Festival erwartet. Trotzdem gilt: In vielen Regionen Ostdeutschlands ist Rechtsradikalismus längst Alltag. Warum ist das so und weshalb wirkt die rechte Szene auf manche Jugendliche sogar anziehend? Und was sind die Inseln der Hoffnung für Menschen, die sich für Demokratie einsetzen? Doreen Reinhard, Autorin für die ZEIT, erklärt im Podcast, warum Nazi-Symbole und rechte Parolen in Dresden kaum noch für Aufregung sorgen und warum gerade ein Blick nach Sachsen für die Lage in ganz Deutschland aufschlussreich ist. Und sonst so? Nacktschnecke macht Klingelstreiche Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Victoria Kempter, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Krieg gegen die Ukraine Putin-Selenskyj-Gipfel: Das sind mögliche Orte für ein Treffen zwischen Putin und Selenskyj Lage im Überblick: Selenskyj deutet mehr Gegenangriffe an Festival: Jamel-Festival vor dem Start - Wer kommt auf die Bühne? Rechtsextremismus in Sachsen: Es passiert einfach. Wieder, und wieder, und noch ein bisschen krasser Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  19. Ist Angriff die beste ukrainische Verteidigung?

    22.08.2025 · 12 Min.

    Mit einem erneuten Angriff auf die Druschba-Pipeline hat die Ukraine russische Öllieferungen nach Europa unterbrochen. Damit erfüllt das ukrainische Militär die Ankündigung von Präsident Wolodymyr Selenskyj: Dieser hatte in seiner abendlichen Videoansprache mehr Gegenangriffe auf Russland in Aussicht gestellt. Nur durch Druck auf Kremlchef Wladimir Putin würde der Krieg beendet werden können. Selenskyj ist damit auf der Linie des US-Präsidenten Donald Trump, der zuvor andeutete, ein Land könne sich nicht nur durch Verteidigung schützen. "Es ist sehr schwer, wenn nicht unmöglich, einen Krieg zu gewinnen, ohne das Land des Invasors anzugreifen", hatte Trump geschrieben. Ob die Angriffe nach Trumps Unterstützung wirklich zunehmen werden, beschreibt Olivia Kortas, Korrespondentin der ZEIT in Kyjiw. Außerdem erklärt sie, warum die Ukrainer den Donbass nicht hergeben werden. Mit Deutschland soll es wieder aufwärtsgehen – so steht es in der Präambel des Koalitionsvertrags von Union und SPD. Das wichtigste Projekt der Regierung ist deshalb die Wirtschaftswende: Die schwarz-rote Koalition will viel reformieren und investieren, um wieder Schwung in die deutsche Wirtschaft zu bringen. Aber gelingt das auch? Um das herauszufinden, hat das Datenteam der ZEIT einen "Merzometer" erstellt. Dieser misst anhand von Indikatoren wie dem Bruttoinlandsprodukt, dem Staatsdefizit und der Arbeitslosenquote, ob die Regierung ihre wirtschaftspolitischen Ziele erreicht. Aktueller Stand: minus neun. Wie das Merzometer genau funktioniert, erläutert Dana Hajek aus dem Datenressort. Außerdem im Update: Die IPC, ein internationales Expertenteam für Ernährungssicherheit, hat erklärt, dass Teile Nord-Gazas von Hungersnot betroffen sind und warnt vor steigenden Hungertoten. Die israelische Regierung widerspricht. Die Bundesliga startet in eine neue Saison. Zum Eröffnungsspiel trifft der FC Bayern auf RB Leipzig. Welche Überraschungen hält die Saison parat? Die ZEIT-Redaktion hat ihre steilsten Thesen abgegeben. Und sonst so? Himmiherrgottssakramentzefix und andere Dialekte, an denen die KI (noch) scheitert Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Gebietsabtretungen: Lieb und teuer Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Ungarn verurteilt ukrainischen Angriff auf russische Druschba-Pipeline Krieg in der Ukraine: Selenskyj deutet mehr Gegenangriffe an Bundesregierung: Schafft Merz die Wende? Bundesliga-Saison: Der neue Torschützenkönig, ein Zauberer und das It-Piece der Saison Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  20. Was gegen den Bürgergeldbetrug helfen könnte

    22.08.2025 · 12 Min.

    Um das Bürgergeld gibt es seit seiner Einführung durch die Ampel vor zweieinhalb Jahren viele Diskussionen. Der Staat hat im vergangenen Jahr 46,9 Milliarden Euro für Bürgergeldempfänger ausgegeben. Um die Ausgaben zu senken, will die schwarz-rote Regierung das Bürgergeld reformieren. Ihrer Meinung nach setzt es falsche Anreize und vermittelt den Eindruck, Arbeit würde sich nicht lohnen. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) spricht mit Blick auf ihre Heimat, das Ruhrgebiet, außerdem von "mafiösen Strukturen, die zerschlagen werden müssten". Wie das gelingen soll, ist allerdings noch unklar. Simon Langemann aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT hat gemeinsam mit zwei Kollegen intensiv zum Vorwurf der Arbeitsministerin recherchiert. Im Podcast erklärt er, ob man tatsächlich von einer Bürgergeld-Mafia sprechen kann, warum systematischer Betrug vor allem im Ruhrgebiet verstärkt auftritt und was helfen könnte, das Problem zu lösen. Ebenfalls im Ruhrgebiet liegt Bochum. Ungeachtet der vielschichtigen sozialen und wirtschaftlichen Probleme dieser Region könnte die Stadt als Vorbild dienen – und zwar im Umgang mit steigender Hitze in Innenstädten. Auf den ersten Blick wirkt zwar auch Bochum zubetoniert und zu wenig begrünt. Wie es aber auf den zweiten Blick aussieht, und was andere Städte bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels von Bochum lernen können, berichtet Petra Pinzler. Für einen Text in der aktuellen Ausgabe der gedruckten ZEIT hat sie eine Tour durch Bochum unternommen und sich vom Klimabeauftragten der Stadt, Niels Kramwinkel, zeigen lassen, was Bochum anders macht. Und sonst so: Wir suchen Ihre Tipps fürs Teambuilding der schwarz-roten Koalition. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Fabian Scheler, Constanze Kainz Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: "Bandenmäßiger Leistungsmissbrauch": Gibt es eine Bürgergeld-Mafia? Bürgergeld: Reform der Sozialleistung? Bürgergeld: Mit dem Bürgergeld lässt sich der Haushalt nicht sanieren Bürgergeld und Mindestlohn: Wo sich Arbeit am meisten lohnt Bürgergeld: Schaffen Sie den Bürgergeldantrag auf Anhieb? Stadtklima: Größenwahnsinnig cool Klimaanpassung: Was tun gegen die Hitze – jetzt und in Zukunft? Unions-Fraktionschef: Spahn will Zusammenhalt in der Koalition durch Teambuilding stärken Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.