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- Update: G7 – Der Gipfel der Überraschungen
17.06.2025 · 12 Min.
US-Präsident Donald Trump hat den G7-Gipfel in Kanada vorzeitig verlassen. Seine Sprecherin sagte, das hänge mit den "Ereignissen im Nahen Osten" zusammen. Vor Trumps Abreise haben sich die G7-Staats- und Regierungschefs allerdings noch überraschend auf eine gemeinsame Erklärung zum Krieg zwischen dem Iran und Israel geeinigt. In dem Statement rufen sie zu einer Deeskalation im Nahen Osten auf. Zudem wird Israels Recht auf Selbstverteidigung unterstrichen und erklärt, dass der Iran niemals in den Besitz einer Atomwaffe gelangen dürfe. Eigentlich hätte Trump mit den Staats- und Regierungschefs der G7 bis zum Dienstagabend an dem Gipfel im kanadischen Kananaskis teilnehmen sollen. ZEIT-Politikredakteurin Mariam Lau ist mit in Kanada und ordnet die Geschehnisse des ersten Tags des G7-Gipfels ein. Auch in der vergangenen Nacht hat Russland die Ukraine angegriffen. In der Hauptstadt Kyjiw sind nach Behördenangaben mindestens 14 Menschen bei einem russischen Luftangriff getötet worden. Außerdem seien 114 schwer verletzt worden. Neun Stunden habe der Angriff gedauert, heißt in weiter von ukrainischer Seite. Präsident Wolodymyr Selenskyj schrieb auf X von "einem der schrecklichsten Angriffe auf Kyjiw". Vitali Klitschko, der Bürgermeister von Kyjiw, rief für den 18. Juni einen Trauertag aus. Wie unterscheidet sich der russische Angriff der vergangenen Nacht von den vorherigen? Und wie geht es den Menschen in der Ukraine? Darüber berichtet die Ukraine-Korrespondentin der ZEIT Olivia Kortas. Was noch? Das goldene Trump-Phone. Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Mira Schrems, Sönke Matschurek Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: G7-Gipfel: Die G7 und ihr neuer Klassensprecher Israel und Iran: US-Präsident verlässt G7-Gipfel vorzeitig G7-Gipfel in Kanada Krieg in der Ukraine: Mindestens 14 Tote bei russischen Luftangriffen auf Kyjiw Liveblog: Russischer Angriffskrieg gegen die Ukraine: Menschen in Kyjiw gedenken der Toten nach russischem Angriff Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Minnesota: Wie das politische Klima in den USA weiter eskaliert
17.06.2025 · 12 Min.
Am vergangenen Samstag hat im US-Bundesstaat Minnesota ein Mann auf mehrere Politiker der Demokratischen Partei geschossen: Die Abgeordnete Melissa Hortman und ihr Ehemann wurden in ihrem Haus getötet. Bei State Senator John Hoffman und seiner Frau gibt es Hoffnung, dass sie überleben. Nach Angaben der Ermittler soll der Täter ein christlicher Nationalist gewesen sein. Im Auto des Mannes wurde eine Liste mit insgesamt rund 70 weiteren Zielen gefunden – darunter demokratische Politikerinnen und Politiker sowie die Namen von Ärzten und Aktivistinnen, die sich für Abtreibungsrechte einsetzen. Rieke Havertz, internationale Korrespondentin von ZEIT ONLINE mit Schwerpunkt USA, erklärt im Podcast, wieso das nicht die letzte Gewalttat gewesen sein könnte. Nach den israelischen Luftangriffen auf iranische Nuklearanlagen und mutmaßliche Kommandozentralen steht die Beziehung zwischen Jerusalem und Washington, D. C. auf dem Prüfstand. Noch in der Nacht hieß es aus Washington, Israel habe eigenmächtig gehandelt – nur Stunden später lobte Donald Trump die Angriffe als "exzellent". Offiziell begründet Israel den Einsatz mit geheimen iranischen Atomwaffenplänen. Wie viel wussten die US-Geheimdienste im Vorfeld wirklich? Und wie eng war Trump tatsächlich in die Pläne Netanjahus eingebunden? Holger Stark leitet das Investigativ-Ressort der ZEIT und ZEIT ONLINE und hat in Berlin, Washington und Tel Aviv recherchiert. Im Podcast erklärt er, wie viel die USA vorab über den Angriff auf den Iran wussten und was der israelische Alleingang für das Verhältnis der beiden Staaten bedeutet. Und sonst so? Barbie und KI – wenn die Puppe plötzlich antwortet Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Mounia Meiborg, Ole Pflüger, Elise Landschek Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Attentat in Minnesota: Eine neue Eskalationsstufe der rechten Gewalt Proteste in Los Angeles: Steuern die USA auf einen Bürgerkrieg zu? Liveblog: Israel-Iran-Krieg Atombombe: Die Waffe, die uns irremacht Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Wie umstritten ist Israels Angriff auf den Iran in der Bevölkerung?
16.06.2025 · 11 Min.
Auch am vierten Tag der Auseinandersetzung zwischen Israel und dem Iran scheint kein Ende der Eskalation in Sicht zu sein. Nach Angaben des iranischen Regimes sollen seit Freitag mehr als 220 Menschen bei israelischen Angriffen getötet worden sein, darunter hochrangiges Personal aus Militär und Geheimdienst. Israel meldete mindestens 24 Tote durch iranische Raketenangriffe. Laut der israelischen Regierung sollen die Angriffe die Islamische Republik daran hindern, Atomwaffen zu entwickeln. Der Angriff soll voraussichtlich mehrere Wochen dauern. Wie der Angriff in der israelischen Bevölkerung wahrgenommen wird und was die Situation für den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu bedeutet, weiß Nahost-Korrespondentin Steffi Hentschke. In Kanada beginnt heute der G7-Gipfel. Beim Treffen der sieben führenden Industrienationen soll es unter anderem um den Handelsstreit mit den USA sowie um die Kriege in der Ukraine und Nahost gehen. Für Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist es der erste Gipfel: "Das wichtigste Ziel wird sein: Die sieben größten Industrienationen der Welt sind sich einig, und sie sind handlungsfähig", sagte er vor seinem Abflug in Berlin. Seit dem Amtsantritt des US-Präsidenten Donald Trump gibt es große Differenzen zwischen den USA und den restlichen G7-Ländern. Sein Hang zu Alleingängen und unerwarteten Vorstößen wird die Beratungen erschweren. Politikredakteurin Mariam Lau ist beim Gipfeltreffen und erklärt, was von dem G7-Gipfel zu erwarten ist. Außerdem im Update: Nach einer zweitägigen Flucht ist der mutmaßliche Attentäter von Minnesota in den USA festgenommen worden. Der Verdächtige soll am Samstag die führende Demokratin im Repräsentantenhaus von Minnesota, Melissa Hortman, und ihren Ehemann erschossen haben. Er soll außerdem weitere Anschläge auf 70 Politiker geplant haben. Was noch? Mann setzt sich auf Van-Gogh-Stuhl. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Mounia Meiborg, Ole Pflüger, Elise Landschek Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: 7-Gipfel: Merz plädiert für Einigkeit beim G7-Gipfel in Kanada G7-Gipfel: G7 beraten über Kriege in der Ukraine und Nahost Liveblog: Israel-Iran-Krieg: Auswärtiges Amt ruft Deutsche in Nahost zur Registrierung auf Lage im Überblick: "Teheran brennt" – Krieg der Erzfeinde eskaliert Lage in Teheran: Warten auf das Ende Nach Schüssen auf US-Demokratin: Polizei nimmt mutmaßlichen Attentäter von Minnesota fest Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- So blicken die arabischen Staaten auf den Krieg
16.06.2025 · 13 Min.
Nach dem israelischen Angriff auf iranische Nuklearanlagen und Militärführung zeigen sich viele arabische Staaten alarmiert und üben Kritik an Israel. Darunter auch enge westliche Partner wie Saudi-Arabien, Jordanien und die Vereinigten Arabischen Emirate. In Jordanien wurden iranische Drohnen, die in den Luftraum des Landes eindrangen, von der Luftabwehr abgefangen. Saudi-Arabien nennt das Vorgehen Israels eine "klare Verletzung des Völkerrechts". Auch Ägypten, der Oman und der Libanon warnen vor einer regionalen Eskalation. Im Jemen drohten die Huthi-Milizen mit Konsequenzen. Hans-Jakob Schindler, Experte für Sicherheit und Terrorismus, analysiert die Sorgen und Hoffnungen aus dem Nahen Osten. Auf Westafrikas größter Mülldeponie in Mbeubeuss, am Rand der senegalesischen Hauptstadt Dakar, leben und arbeiten Tausende Menschen aus verschiedenen afrikanischen Ländern unter prekären Bedingungen. Sie sammeln und verkaufen wiederverwertbare Materialien wie Kupfer, Aluminium oder Plastik. Die Deponie ist zugleich ein zentraler Ausgangspunkt für die gefährliche Fluchtroute über den Atlantik. Aufgrund strengerer Kontrollen entlang der Mittelmeerroute nimmt die Zahl der Migranten, die den Atlantikweg wählen, zu. Der Fotograf Stefanos Paikos hat Mbeubeuss besucht und dokumentiert. Im Podcast ordnet er ein, warum dieser Ort zum Startpunkt für die Flucht nach Europa geworden ist. Und sonst so: Becherdiebstahl bei Karls Moderation und Produktion: Roland Jodin Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge Israels Angriff auf Iran: Eine Attacke mit weitreichenden Folgen Naher Osten: So reagieren die arabischen Staaten auf Israels Angriffe Lage in Israel: "Wir müssen da jetzt durch" Israelischer Angriff auf Iran: Sie brauchen die Eskalation Huthi-Miliz: Eine sehr eingeschränkte Kapitulation Mülldeponie in Mbeubeuss: Die Schatzsucher Asylwende: Wer kommt und wer bleibt Flucht: Mehr als 300 Migranten im Atlantik vermisst Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wie Menschen in Israel und Iran die Eskalation erleben
15.06.2025 · 14 Min.
In der Nacht auf Freitag bombardierten Kampfflugzeuge nach Angaben der israelischen Armee zunächst Ziele in Teheran, mehrere Militärstützpunkte und Atomanlagen. Als Vergeltung feuerte der Iran zahlreiche Drohnen und Raketen auf Israel ab. Der Konflikt zwischen Israel und dem Iran ist weiter eskaliert. Wie haben die Menschen in Israel und im Iran die letzten Tage erlebt? Kerstin Kohlenberg, Redakteurin im Ressort Dossier der ZEIT, war in Tel Aviv und verbrachte die Nacht von Freitag auf Samstag im Schutzraum. Im Podcast berichtet sie, wie die Menschen in Israel mit der Bedrohung umgehen. Wie es den Menschen im Iran geht, weiß die Nahostkorrespondentin der ZEIT, Lea Frehse. Die Union hatte im Wahlkampf eine Migrationswende versprochen. Direkt nach seinem Amtsantritt Anfang Mai ordnete Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) strengere Grenzkontrollen an und ließ Asylsuchende aus sicheren Drittstaaten an der Grenze zurückweisen – gestützt auf das Dublin-System, aber unter wachsendem juristischen Druck. Gleichzeitig stockt die europäische Einigung: Verteilungsmechanismen, Außengrenzschutz, gemeinsame Verfahren – Themen, die seit Jahren diskutiert, aber kaum konsequent umgesetzt werden. Statt gemeinsamer Lösungen dominieren nationale Alleingänge. Dabei bleibt die Lage dramatisch: Mehr als 30.000 Menschen sind laut IOM seit 2014 im Mittelmeer gestorben oder verschwunden. Und an den Außengrenzen setzen Länder wie Italien und Griechenland weiter auf Frontex oder auf Deals mit Drittstaaten. Wie also lässt sich Migration steuern? Heinrich Wefing leitet das Politikressort der ZEIT. Im Podcast erklärt er, wie sinnvoll der Weg der aktuellen Bundesregierung ist und wie eine gemeinsame europäische Migrationspolitik aussehen könnte. Und sonst so? Pizza-Alarm rund ums Pentagon vor Israels Großangriff Moderation und Produktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Victoria Susann Kempter, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Israel-Iran-Konflikt Nahostüberblick am Morgen: Toter und Verletzte nach Angriff des Iran, Feuer am Flughafen Teheran Angriffe auf Iran: Viele Tote bei israelischem Angriff in Teheran Asylwende: Wer kommt und wer bleibt Migrationspolitik: Fundamental verknotet "Das Politikteil": "Ich wollte, dass Trump Kriminelle abschiebt, nicht meine Nachbarn" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Spezial: Nour will die erste Neurochirurgin Gazas werden
14.06.2025 · 37 Min.
Nour Nofal ist 23 Jahre alt und wohnt mit ihrer Familie in Gizan an-Najar, einer ruhigen Wohngegend von Chan Junis im Gazastreifen. Sie studiert Medizin und hat einen Traum: sie möchte die erste Neurochirurgin Gazas werden. Als im Oktober 2023 der Krieg ausbricht, muss sie mit ihrer Familie fliehen - und ihr Studium erstmal für lange Zeit unterbrechen. Nour ist verzweifelt, aber inmitten des Kriegs findet sie einen Weg, um ihrem Ziel ein Stück näher zu kommen. In dieser Spezialfolge von Was jetzt? erzählen Hanna Israel und Pia Rauschenberger die Geschichte von Nour Nofal und ihrem Traum Ärztin zu werden. Redaktion: Constanze Kainz, Jannis Carmesin, Mounia Meiborg Produktion: Markus Gläser, Pia Rauschenberger Alle Spezial-Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Netanjahu braucht die Eskalation
14.06.2025 · 13 Min.
Israels Alleingang gegen den Iran sorgt weltweit für Besorgnis über eine mögliche Eskalation im Nahen Osten. Trotz unterschiedlicher Ursachen verbindet die vielen Weltkrisen gerade ein Muster: Autoritäre Führer nutzen permanente Eskalation, um von eigenem Versagen abzulenken, analysiert Nils Marquardt, Redakteur aus dem Politischen Feuilleton von ZEIT ONLINE. Er erklärt außerdem, warum Donald Trump eigentlich kein Interesse an einem neuen großen Krieg haben kann. Die Bundesregierung will, dass gesetzlich Versicherte künftig für Facharzttermine immer eine Überweisung vom Hausarzt benötigen. Ziel ist es, Arztbesuche besser zu steuern und Kosten zu sparen. Experten sehen das Vorhaben kritisch, da viele Hausärzte bereits jetzt überlastet sind. Carla Neuhaus, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT, spricht im Podcast über mögliche Alternativen. Und sonst so? Fleißiger Blitzer in England. Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Israel-Iran-Konflikt: Israel startet zweiten Großangriff auf den Iran Israels Angriff auf den Iran: Was über den Angriff von Israel bekannt ist Konflikte: Iran wertet Israels Angriff als Kriegserklärung Israel und Iran: Spielt Netanjahu nur mit der Eskalation? Israels Angriff: Donald Trump will diese Eskalation nicht Primärarztsystem: Holy Hausarzt Krankenkassen: Gesetzlich versichert? Da haben wir gerade nichts frei Gesundheitsversorgung: Immer erst zum Hausarzt? Unrealistisch! Ärztemangel: Viele Hausärzte wollen aufhören Ärztemangel auf dem Land: Hier tut’s weh Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Was Israels Angriff für den Nahen Osten verändert
13.06.2025 · 11 Min.
In der vergangenen Nacht hat Israel in einem groß angelegten Luftangriff den Iran bombardiert. Die Ziele der israelischen Regierung waren nach eigenen Angaben iranische Militärstützpunkte und Atomanlagen. Laut Israels Premierminister Benjamin Netanjahu sei der Angriff ein Präventivschlag gegen die Nuklearpläne des iranischen Regimes, um Israels "Überleben zu sichern". Denn der Iran verfüge über ausreichend Uran, um fünfzehn Atombomben zu bauen. Deshalb sei der Angriff auch nur der "Eröffnungsschlag" der mehrtägigen Operation "Rising Lion". Der Iran stuft den israelischen Großangriff als "Kriegserklärung" ein. Als Reaktion auf den Angriff hat Israel weltweit alle Botschaften und Konsulate geschlossen. Sowohl die EU als auch US-Präsident Donald Trump rufen zu Diplomatie und Deeskalation auf. Jan Roß berichtet für die ZEIT aus Israel und ordnet im Podcast ein, welche Folgen der Angriff für die Stabilität der Region haben wird, wie sich die Machtordnung verschieben könnte und warum Israel eine iranische Atombombe so sehr fürchtet. In Nizza endet heute Abend die UN-Ozeankonferenz. Eine Woche diskutierten Politiker, Wissenschaftlerinnen und Aktivisten darüber, wie die Meere besser vor den Bedrohungen des Klimawandels geschützt werden können. Das große Ziel der Konferenz war auch die Ratifizierung des zentralen Abkommens zum Schutz der internationalen Gewässer. Frankreich-Reporterin Annika Joeres analysiert, auf welche Beschlüsse sich endgültig geeinigt wurde, wie es um das Hochsee-Abkommen steht und welches Signal die Konferenz für die Zukunft gibt. Außerdem im Update: Ein Berufungsgericht spricht US-Präsident Donald Trump doch wieder die Kontrolle über die nach Los Angeles entsandten Nationalgardisten zu. Zuvor hatte ein Gericht in San Francisco das Gegenteil verkündet und Trumps Einsatz der Nationalgarde als illegal und Verletzung der Gewaltenteilung eingestuft. Was noch? Erfolglos im Nahverkehr, dafür aber vielleicht bei der Tram-WM? Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Israels Angriff auf den Iran: Was über den Angriff von Israel bekannt ist Liveblog: Israel-Iran-Konflikt: Israel startet offenbar zweiten Großangriff auf den Iran Israels Angriff auf Iran: Eine Attacke mit weitreichenden Folgen Konflikte: Israel schließt weltweit Botschaften und Konsulate Israels Angriff: Donald Trump will diese Eskalation nicht UN-Ozeankonferenz 2025: Feilschen um die unberührte Tiefsee Meeresschutz: Verbände: Nach Ozeankonferenz entschiedenes Handeln nötig Kalifornien: Berufungsgericht weist Trump Kommando über Nationalgarde wieder zu Proteste gegen Migrationskurs: Trump darf vorerst Kontrolle über Nationalgarde behalten Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Neue Details zu Spahns Maskendeals
13.06.2025 · 13 Min.
Wegen seiner Rolle bei den Maskendeals zu Beginn der Coronapandemie gerät der ehemalige Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zunehmend in die Kritik. Täglich dringen neue Details aus einem geheimen Untersuchungsbericht des Gesundheitsministeriums an die Öffentlichkeit. In Auftrag gegeben hatte den Untersuchungsbericht Spahns Nachfolger Karl Lauterbach (SPD). Doch obwohl der Bericht seit Langem vorliegt, hält die amtierende Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) das Schriftstück bislang unter Verschluss. Im Podcast erklärt ZEIT-Wirtschaftsredakteur Ingo Malcher, welche Fehler Spahn vorgeworfen werden und wie gefährlich der Bericht für ihn werden könnte. Der frühere brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat vor Gericht bestritten, nach seiner Wahlniederlage einen Putsch geplant zu haben. 2022 hatte er die Präsidentschaftswahl gegen seinen Nachfolger Luiz Inácio Lula da Silva verloren. Kurz nach dessen Amtsantritt stürmten Anhänger von Jair Bolsonaros in der Hauptstadt Brasília den Kongress, das oberste Gericht und den Präsidentenpalast. Dem Ex-Präsidenten wird vorgeworfen, einen vom Militär unterstützten Staatsstreich geplant und von einem Mordkomplott gegen Lula da Silva gewusst zu haben. Alexander Kauschanski ist Politikredakteur der ZEIT und kennt die Details der Anklage. Im Podcast spricht er über die ersten Prozesstage und die Stimmung im Land. Und sonst so? Die glücklichsten Deutschen leben in Kassel. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Sönke Matschurek, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Spahn: Er wird die Maskendeals nicht los Jens Spahn: Der Unvermeidliche Karl Lauterbach: "Die Widerstände werden gigantisch sein" Nina Warken: Warum Nina Warken? Bolsonaro: Jair Bolsonaro bestreitet vor Gericht Umsturzpläne Brasilien: Lula gewinnt Präsidentschaftswahl Brasilien: Jair Bolsonaro bestreitet vor Gericht Umsturzpläne Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Warum Israel den Iran angreifen könnte
12.06.2025 · 10 Min.
Wegen wachsender Spannungen zwischen Israel und dem Iran ziehen die USA Personal und Angehörige von Diplomaten sowie Soldaten aus Irans Nachbarland Irak, aus Bahrain und Kuwait ab. US-Präsident Donald Trump sprach von einer "gefährlichen Lage" in der Region. Medienberichten zufolge besteht die Sorge vor einem möglichen israelischen Angriff auf den Iran. Der Iran warnte seinerseits ebenfalls vor einer Eskalation und drohte mit Angriffen auf geheime israelische Atomanlagen. Zeitgleich gehen die Verhandlungen zum Atomstreit zwischen den USA und dem Iran weiter. Steffi Hentschke ist Nahostkorrespondentin der ZEIT. Im Podcast ordnet sie ein, wie konkret die Bedrohungslage derzeit ist. Bei Handelsgesprächen in London haben sich die USA und China auf eine vorläufige Einigung im Zollstreit verständigt. US-Präsident Donald Trump sprach von einem Durchbruch: China habe zugesagt, weiterhin Seltene Erden und Magnete zu exportieren. Im Gegenzug wollen die USA chinesische Studierende nicht länger von amerikanischen Universitäten ausschließen. Teil der Einigung ist auch eine Reduzierung der gegenseitigen Zölle: Die USA wollen künftig 55 Prozent auf chinesische Importe erheben, China plant einen Satz von 10 Prozent auf US-Waren. Thomas Fischermann aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT analysiert die Vereinbarung. Außerdem im Update: Unter dem Motto "Global March to Gaza" wollen rund 4.000 Menschen an die ägyptische Grenze des Gazastreifens marschieren. Ziel der Aktion ist es, einen humanitären Korridor nach Gaza zu fordern. Eine Genehmigung der ägyptischen Behörden steht noch aus. Israels Verteidigungsminister Israel Katz fordert Ägypten auf, die Aktivisten nicht in den Gazastreifen zu lassen. Was noch? Initiative holt 110 Schwarzfahrer aus dem Gefängnis Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Krieg in Gaza: USA beschränken Reisen ihres Botschaftspersonals in Israel Iran: USA ziehen aus Sicherheitsgründen Personal aus dem Nahen Osten ab Lage im Überblick: Wachsende Sorge vor Konflikt mit dem Iran Spannungen im Nahen Osten: USA und Iran wollen Atomgespräche laut Oman fortsetzen Handelskonflikt: Neue Verhandlungsrunde zwischen China und USA gestartet Zölle: China und USA verkünden Fortschritte im Handelsstreit Zollstreit: Donald Trump kündigt neue Zollverhandlungen mit China an Zollstreit: Trump verkündet Einigung mit China bei Seltenen Erden Rohstoffabbau: China fördert auch weiterhin die meisten Seltenen Erden Neue Visums-Regeln: US-Regierung will chinesischen Studenten Visa entziehen Zerstörung im Gazakrieg: Wie es im Gazastreifen wirklich aussieht Gaza Humanitarian Foundation: Geheimnisvolle Güter Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- "Friedensmanifest": Sucht die SPD den Kuschelkurs mit Russland?
12.06.2025 · 13 Min.
Führende Politiker und Politikerinnen der SPD haben in einem Manifest zur deutschen Außenpolitik gefordert, dass sich die Beziehungen zu Russland entspannen sollen. Dafür sollen direkte Gespräche mit der russischen Regierung geführt werden. In dem ZEIT ONLINE vorliegenden Papier wenden sich Politiker wie der frühere Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Rolf Mützenich und der ehemalige Parteichef Norbert Walter-Borjans auch gegen die Stationierung neuer US-Mittelstreckenraketen in Deutschland. In dem Manifest heißt es: "Die SPD muss Teil der Friedensbewegung bleiben." Wie viel Anklang findet die geforderte Annäherung an Russland in der SPD? Und wie viel Sprengstoff steckt in dem Manifest? Das ordnet die ZEIT-ONLINE-Politikredakteurin Eva Ricarda Lautsch im Podcast ein. Die Einwanderungsbehörde ICE hat in den USA in den vergangenen Wochen täglich etwa 2000 Migranten festgenommen. Allerdings besteht etwa ein Fünftel der gesamten Arbeitskräfte in den USA aus Einwanderinnen und Einwanderern. Bereits im Wahlkampf hatte US-Präsident Donald Trump angekündigt, hart gegen irreguläre Migration vorgehen zu wollen. Trump argumentiert, dass Migrantinnen und Migranten gebürtigen US-Amerikanern Jobs wegnehmen würden. Trump will nicht nur die irreguläre Migration bekämpfen, sondern auch für eine starke Einschränkung regulärer Migration sorgen. Was bedeutet die Abschiebung von Menschen für die wirtschaftliche Zukunft der USA? Das erläutert ZEIT-ONLINE-Wirtschaftsredakteur Fabian Franke. Und sonst so? Festplatte mit Millionen Bitcoins auf der Müllhalde. Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: "Manifest" zu Außenpolitik: SPD-Politiker fordern direkte Gespräche mit Russland "Manifest" zu Außenpolitik: Führende SPD-Politiker distanzieren sich von Außenpolitik-"Manifest" SPD-"Manifest": Sie irren Bundesregierung: Was will die SPD jetzt sein? Proteste in Los Angeles: "Wem gehören die Straßen? Uns!" USA: Festnahmen in Los Angeles bei Protesten während Ausgangssperre Los Angeles: Proteste gegen die US-Einwanderungsbehörde Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Österreich am Tag nach dem Amoklauf
11.06.2025 · 12 Min.
Es ist einer der schwersten Amokläufe in der Geschichte Österreichs: Am Mittwochvormittag hat ein 21-Jähriger in einer Schule in Graz zehn Menschen und anschließend sich selbst getötet. Weitere elf Menschen wurden schwer verletzt, laut dem Krankenhausbetreiber Kages befinden sich alle mittlerweile in stabilem Zustand. Bei einer Schweigeminute um 10 Uhr gedachte das ganze Land den Opfern des Amoklaufs. Außerdem wurde eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen. Währenddessen stellt sich die Frage: Hätte die Tat verhindert werden können? Christian Bartlau war in Graz vor Ort und erklärt im Podcast, wie es um Waffengesetze und Sicherheitsmaßnahmen in Österreich steht. Führende Grünenpolitiker haben die Innenminister dazu aufgefordert, bei ihrer Konferenz in Bremerhaven auch über ein AfD-Verbotsverfahren zu beraten. Laut einer Erklärung wollen die Grünen, dass die Minister "nicht weiter tatenlos zusehen, sondern entschlossen die Grundlagen für ein erfolgreiches Verbotsverfahren der AfD schaffen". Nach der Einstufung der AfD durch den Verfassungsschutz ist die Debatte um ein AfD-Verbotsverfahren wieder aufgekommen. Die Koalition aus SPD und Union konnte sich bislang nicht einigen: Während die SPD tendenziell eher dafür ist, bezeichnete Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) ein solches Verfahren als "Wasser auf die Mühlen der AfD". Außerdem im Update: Die Deutsche Bahn erhöht ihre Preise für Sitzplatzreservierungen um 30 Cent auf 5,50 Euro. Außerdem werden die Familienreservierungen abgeschafft: Ab Sonntag müssen alle Reisenden, auch Kinder, einzeln für ihre Sitzplatzreservierung zahlen. Was noch? Surfender Priester rettet Vater und Sohn Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Österreich: Alle Verletzten nach Amoklauf in Graz in stabilem Zustand Amoklauf in Graz: Auch für den Täter brennt eine Kerze Amoklauf in Graz: Was über den Amoklauf in Österreich bisher bekannt ist Amoklauf an Grazer Schule: "Es gibt Frühwarnzeichen" Innenministerkonferenz: Grüne fordern Innenminister zur Beratung von AfD-Verbot auf Bund-Länder-Treffen: Innenministerkonferenz: Sicherheit im Zug und Abschiebungen AfD-Verbot: Union und SPD weiter uneins in Debatte um AfD-Verbotsverfahren Deutsche Bahn: Deutsche Bahn schafft Familienreservierung ab Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Polen: Tusk stellt die Vertrauensfrage
11.06.2025 · 11 Min.
Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk stellt am heutigen Mittwoch dem Parlament die Vertrauensfrage. Hintergrund ist die knappe Niederlage des Kandidaten seiner Partei bei den Präsidentschaftswahlen. Der erfolgreiche rechtsnationale Kandidat Karol Nawrocki hatte bereits angekündigt, die Regierungsarbeit von Tusk zu blockieren. Sollte Tusk die Vertrauensfrage überstehen, will er den Koalitionsvertrag überarbeiten und sein Kabinett neuaufstellen. Wie Tusks Chancen stehen und wie Nawrocki die Regierungsarbeit erschweren könnte, erklärt Alexander Kauschanski, Redakteur im Auslandsressort von ZEIT ONLINE. Er ist einer der mächtigsten Demokraten in den USA – und liegt als solcher im Clinch mit Donald Trump: Gavin Newsom, Gouverneur von Kalifornien, hat in den letzten Tagen für Aufmerksamkeit gesorgt. Am Dienstag reichte der Demokrat eine Klage gegen die US-Regierung ein, weil sie ohne seine Erlaubnis die Nationalgarde nach Los Angeles geschickt hatte. Der US-Präsident sagte, er würde es begrüßen, wenn Newsom festgenommen werden würde. Wer Gavin Newsom ist, was hinter dem Konflikt steckt und ob der Demokrat für Trump gefährlich werden könnte, erklärt die internationale Korrespondentin und US-Expertin von ZEIT ONLINE, Rieke Havertz. Und sonst so? Lauterbach verliert sein Tischtennisplattenprivileg. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Lisa Pausch, Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Polen: Donald Tusk will Vertrauensfrage im Parlament stellen Karol Nawrocki: Polens neuer Präsident kündigt Blockade der Tusk-Regierung an Los Angeles: Trumps Blaupause Gavin Newsom: Dieser Mann ist Trumps neuer Gegenspieler Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Die Jugend radikalisiert sich
10.06.2025 · 10 Min.
Die Anzahl politisch motivierter Straftaten lag 2024 bei 84.172 Fällen - und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr 2023 beinahe verdoppelt. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts 2024: "Die verfassungsmäßige Ordnung Deutschlands ist fast täglich Angriffen ausgesetzt". Beinahe die Hälfte der politisch motivierten Straftaten im vergangenen Jahr, nämlich 37.835, hatten einen rechtsextremistischen Hintergrund. Mehr als 15.000 von ihnen sind laut Bericht gewaltbereit. Besonders besorgniserregend sei Dobrindt zufolge die zunehmende Radikalisierung von Jugendlichen in eine rechtsextreme Richtung. Woran das liegt, berichtet die ZEIT ONLINE-Investigativredakteurin Christina Schmidt im Podcast. Donald Trump plant weitere 2000 Soldaten der Nationalgarde zu den andauernden Protesten gegen seine Abschiebepolitik nach Los Angeles zu schicken. Inzwischen gehen nicht mehr nur Menschen in Los Angeles, sondern auch in New York, Dallas, Atlanta und Louisville dagegen auf die Straße. Donald Trump hat angekündigt, auch gegen diese Proteste entschlossen vorzugehen. Könnte die bereits sehr angespannte Situation dann eskalieren? Und was verspricht sich Donald Trump davon? Antworten darauf liefert die zukünftige ZEIT ONLINE US-Korrespondentin Juliane Schäuble. Außerdem im Update: Zwölf Aktivistinnen und Aktivisten wollten mit dem Segelschiff “Madleen” Hilfsgüter in den Gazastreifen bringen. Die israelische Regierung stoppte das Schiff in internationalen Gewässern, das israelische Außenministerium erklärte, die Zone vor der Küste des Gazastreifens sei für nicht autorisierte Schiffe gesperrt. Mehrere der Aktivisten sollen sich Medienberichten zufolge in Israel in Haft befinden, das israelische Außenministerium hat inzwischen Bilder veröffentlich, die Greta Thunberg an Bord eines Flugzeugs zeigen. In Graz sind bei einem mutmaßlichen Amoklauf an einer Schule zehn Menschen getötet und mehrere weitere schwer verletzt worden. Das teilte die Polizei auf dem Kurznachrichtendienst X mit. Der mutmaßliche Täter soll sich unter den Toten befinden. Was noch? Bundestagsabgeordneter zeltet in Berlin. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Verfassungsschutzbericht 2024: Verfassungsschutz meldet deutlich mehr politisch motivierte Straftaten Rechtsextreme Jugendgruppen: Neonazi, 12, will Zecken jagen Liveblog: Proteste in den USA: Vance kündigt hartes Durchgreifen bei Protesten an Proteste in Kalifornien: US-Regierung schickt 700 Marineinfanteristen nach Los Angeles Nahost: Israel weist Aktivisten von Schiff mit Greta Thunberg aus Nahost: Greta Thunberg hat Israel nach gestoppter Hilfsaktion verlassen Nahost: Israel stoppt Gaza-Schiff – Aktivisten sollen Land verlassen Graz: Zehn Tote nach mutmaßlichem Amoklauf in Österreich Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Darf der Staat ein rechtsextremes Magazin einfach dichtmachen?
10.06.2025 · 12 Min.
In Leipzig beginnen die Verhandlungen um das rechte Magazin "Compact" und dessen Verbot im vergangenen Jahr. Die damalige Innenministerin Nancy Faeser (SPD) hatte das Magazin und alle weiteren Medien des rechtsextremen Verlegers Jürgen Elsässer im Juli verboten. Faeser bezeichnete "Compact" als "zentrales Sprachrohr der rechtsextremistischen Szene", das gegen Juden, Menschen mit Migrationsgeschichte und gegen die parlamentarische Demokratie hetze. Nur einen Monat später entschied das Bundesverwaltungsgericht im Eilverfahren, dass das Verbot nicht verhältnismäßig sei. Unter Berufung auf die Presse- und Meinungsfreiheit durfte "Compact" seine Arbeit wieder aufnehmen. Ob das Verfahren rechtmäßig war, wird ab heute vor dem Bundesverwaltungsgericht verhandelt. ZEIT-ONLINE-Politikredakteur Tilmann Steffen beobachtet den Prozess. Im Podcast berichtet er, wann er mit einer Entscheidung rechnet und warum die AfD sich für den Fall besonders interessieren dürfte. Die Proteste in der kalifornischen Metropole Los Angeles spitzen sich weiter zu. Nach Angaben der Polizeibehörde ist die "Sache außer Kontrolle geraten", mittlerweile gilt für die Stadt ein Versammlungsverbot. Die demokratische Bürgermeisterin von L. A., Karen Bass, beschuldigt Präsident Trump, die Proteste durch den Einsatz der Nationalgarde erst angefacht zu haben: Dieser hatte am Samstag eigenhändig beschlossen, 2.000 Nationalgardisten in die Stadt zu schicken – gegen den Willen des kalifornischen Gouverneurs. Seit Freitag protestieren Aktivisten und Anwohner in Los Angeles gegen das Vorgehen der US-Abschiebebehörde ICE, die bei mehreren Razzien in der vergangenen Woche etliche Migranten festgenommen hatte. Bei den Protesten soll es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften gekommen sein. Kerstin Zilm berichtet als freie US-Korrespondentin aus L. A. und schildert die Lage in der Stadt am vierten Tag der Proteste. Und sonst so? 1.000 Euro Finderlohn für verschwundenen Teddy Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Lisa Pausch, Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Verbot durch Bundesinnenministerium: Redaktionsschluss für Compact "Compact": Bundesverwaltungsgericht hebt "Compact"-Verbot vorläufig auf “Compact”-Verbotsverhandlung: Wie legal ist radikal? Liveblog: Proteste in den USA: Festnahmen in San Francisco – Versammlungsverbot für Los Angeles Ausschreitungen in Los Angeles: Die Stadt soll Trumps ganze Macht spüren Los Angeles: "Gefährliche Eskalation" Ausschreitungen in den USA: Wenn Militär auf Zivilisten trifft Proteste in Los Angeles: Demokratische Gouverneure werfen Donald Trump Machtmissbrauch vor Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Bund gegen Bundesstaat: Razzien und Proteste in Kalifornien
09.06.2025 · 12 Min.
Nach gewaltsamen Protesten gegen Einwanderungsrazzien in Los Angeles hat US-Präsident Donald Trump den Einsatz von 2.000 Soldaten der Nationalgarde angeordnet. Auslöser der Proteste waren Festnahmen durch die Einwanderungsbehörde ICE, bei denen mehrere Menschen aufgegriffen wurden. In der Folge kam es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstrierenden und Sicherheitskräften. Kaliforniens demokratischer Gouverneur Gavin Newsom und die Bürgermeisterin von Los Angeles, Karen Bass, kritisieren den Einsatz der Nationalgarde scharf. Newsom wirft Trump vor, die Lage gezielt zu eskalieren. Bass hatte bereits zuvor das Vorgehen der Bundesbehörden verurteilt. Die Kontrolle über die Nationalgarde liegt zwar normalerweise beim Bundesstaat – in Ausnahmefällen kann der Präsident jedoch eingreifen. Darüber, wie Kalifornien mit dem Einsatz der Nationalgarde umgeht und ob sich der Bundesstaat dagegen wehren kann, besprechen wir im Podcast mit der internationalen Korrespondentin von ZEIT ONLINE, Rieke Havertz. In libyschen Flüchtlingslagern sind Geflüchtete immer wieder schwersten Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt: Folter, Zwangsarbeit, sexualisierte Gewalt. Menschenrechtsorganisationen und UN-Ermittlerinnen dokumentieren diese Zustände seit Jahren – doch politisch und juristisch hat sich bislang kaum etwas bewegt. Nun will die Menschenrechtsorganisation ECCHR das ändern: Sie hat ein Verfahren am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag angestoßen – wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Migrantinnen in Libyen. Einer der zentralen Zeugen ist David Yambio. Er war selbst inhaftiert und gefoltert, führte später einen Protest vor dem UNHCR in Tripolis an und lebt heute in Europa. Sein Ziel: Gerechtigkeit für die Opfer – und internationaler Druck, um die Gewalt in Libyen zu stoppen. Doch was kann seine Aussage wirklich bewirken – und warum scheitert Strafverfolgung oft an politischen Interessen? Darüber spricht im Podcast ZEIT Autor Paul Jonas Hildebrandt. Und sonst so? Wer seine Zeugnisnoten verbessert, bekommt gratis Süßigkeiten. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Kai Schnier, Magdalena Inou Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zu Folge: Ausschreitungen in den USA: Wenn Militär auf Zivilisten trifft Misshandlung von Migranten: Massengräber mit fast 50 Leichen in Libyen entdeckt Verfahren am Internationalen Strafgerichtshof: Der Zeuge Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wie geht es Syrien sechs Monate nach dem Sturz des Assad-Regimes?
08.06.2025 · 12 Min.
Vor sechs Monaten wurde das Assad-Regime in Syrien gestürzt und der brutale Bürgerkrieg für beendet erklärt. Seitdem befindet sich das Land in einem Wiederaufbau und einer Umstrukturierung. Ahmed al-Scharaa, der Anführer der sunnitisch-islamistischen Organisation, die Assad gestürzt hatte, wurde zum Übergangspräsidenten ernannt. Auch außenpolitisch gab es einige Veränderungen: Sowohl die EU-Staaten als auch die USA hoben sämtliche Wirtschaftssanktionen gegen Syrien auf. Andererseits überschatteten mehrere Massaker Anfang März die Entwicklungen. Bei Kämpfen zwischen der Übergangsregierung und Anhängern des Assad-Regimes starben nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte 1.000 Menschen. Unter welchen Umständen die syrische Bevölkerung seit dem Ende der Diktatur lebt und wie die Zukunft Syriens aussieht, weiß Anna-Theresa Bachmann, die für ZEIT ONLINE aus Westasien berichtet. Als der argentinische Präsident Javier Milei bei seiner Wahl 2023 mit einer Kettensäge auf die Bühne getreten ist, hat er dem Land eine "Schocktherapie" versprochen. Milei schaffte es tatsächlich, die steigende Inflation unter Kontrolle zu bringen, im Oktober 2024 betrug sie "nur" noch 190 Prozent. Die Bevölkerung bekommt davon allerdings nicht viel zu spüren. Wegen Mileis drastischer Politik steigen die Lebenshaltungskosten stetig: Er kürzte Subventionen für Strom und Gas, schaffte das Mietgesetz ab und entließ Tausende Staatsbedienstete. Jana Gioia Baurmann ist Redakteurin im Arbeitsressort und hat in Argentinien einen Mann getroffen, der kein Fan vom Präsidenten ist: niemand Geringeres als dessen Onkel Juan José Milei. Im Podcast erzählt sie, wie sich sein Leben unter der Politik seines Neffen verändert hat und wie es dem Rest der argentinischen Bevölkerung geht. Und sonst so? Weltrekord im Lkw-Rückwärtsfahren aufgestellt Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Kai Schnier, Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Syrien nach dem Assad-Regime: "Von flächendeckender Autorität kann keine Rede sein" Syrien: Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa stellt neue syrische Regierung vor Syrien: Was wir über die mutmaßlichen Massaker in Syrien wissen Argentinien: Neffe regiert, Onkel leidet Javier Milei: Die Kettensäge wirkt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- "Der Wahlkreis": Ist Israel als "deutsche Staatsräson" over?
07.06.2025 · 61 Min.
Das brutale Vorgehen der israelischen Regierung im Gazastreifen stellt das sonst so enge deutsch-israelische Verhältnis auf eine schwere Probe. Plötzlich übt selbst Friedrich Merz scharfe Kritik am Vorgehen der Regierung in Jerusalem – dabei zählte der Kanzler immer zu einem der treuesten Unterstützer Israels. Der Ton der deutschen Debatte beginnt sich zu verändern. In dieser Folge blicken wir auf die abgründige Geschichte der deutsch-israelischen Beziehungen, die lange eher von kalter Interessenpolitik geprägt war als von Moral und historischem Bewusstsein. Wir sprechen über den Anstieg des Antisemitismus in Deutschland, aber auch darüber, wie der Antisemitismusvorwurf mittlerweile als politische Waffe gebraucht wird. Und wir fragen uns: Was bedeutet eigentlich Staatsräson, achtzig Jahre nach dem Holocaust? Moderation: Paul Middelhoff und Robert Pausch Weiterführende Links zu dieser Folge: Die Erinnerung an den Nationalsozialismus ist umkämpfter denn je Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Aufstieg eines Geheimdienstes: der Wandel des ukrainischen SBU
07.06.2025 · 12 Min.
Der ukrainische Geheimdienst SBU attackierte unter dem Decknamen “Aktion Spinnennetz” mit mehreren Drohnen 40 russische Militärflugzeuge auf fünf unterschiedlichen Luftwaffenstützpunkten im russischen Landesinneren. Noch vor wenigen Jahren galt der SBU als korrupt, ineffizient und durchsetzt von russischen Agenten. Welchen Einfluss der SBU auf den militärischen Erfolg oder Misserfolg der Ukraine hat und wie sich die Behörde so schnell umorganisieren und das Vertrauen der Bevölkerung wieder für sich gewinnen konnte, analysiert Denis Trubetskoy aus Kyjiw. In Frankreich sperren sich Pornoseiten von selbst. Beim Aufruf der Seite ist an Stelle der gewöhnlichen Inhalte nur ein Gemälde des berühmten Malers Delacroix zu sehen. Es zeigt Marianne, die Symbolfigur der Französischen Revolution. Anlass für den Protest ist ein Gesetz, das strengere Kontrollmechanismen für besseren Jugendschutz vorsieht. Denn laut Arcom, der französischen Aufsichtsbehörde für Digitales, machten 2023 Minderjährige zwölf Prozent der Seitennutzer aus. Frankreich-Reporterin Annika Joeres erklärt, wie genau das Gesetz Minderjährige vor Pornokonsum schützen soll und wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass weitere EU-Staaten mit ähnlichen Regelungen nachziehen. Und sonst so: Kinofilm statt lokaler Betäubung Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Hannah Grünewald, Mounia Meiborg Mitarbeit: Kai Schnier, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Drohnenangriffe: Ukraine greift mehrere russische Luftwaffenstützpunkte an Angriff auf Militärstützpunkte: Wie die Ukraine russische Flugzeuge tief im Landesinneren zerstörte Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Elon Musk legt im Machtstreit mit Donald Trump nach
06.06.2025 · 11 Min.
Bis vor Kurzem war Elon Musk noch Donald Trumps enger Berater und Vertrauter. Doch bald nach seinem Abschied aus dem Weißen Haus begann er, gegen ihn zu wettern, und befürwortet sogar ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten. Auf seiner Plattform X ließ er nun die Bombe platzen: Musk behauptet, Donald Trump stehe auf den Listen des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein. Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT, ordnet ein, worum es bei diesem Streit wirklich geht, was an Musks Vorwürfen zur Epstein-Akte dran ist und welche Konsequenzen das sowohl für Trump als auch für Musk haben könnte. In Europa sind im Vergleich zum letzten Jahr mehr stärkere Drogen im Umlauf, vor allem synthetische Drogen wie Cathinone oder Ecstasy. Die am häufigsten konsumierte Droge bleibt aber Cannabis. Doch auch der Kokainkonsum steigt laut dem EU-Drogenbericht auf ein besorgniserregendes Niveau. Warum Konsum und Produktion von Drogen in der EU stark zunehmen, beantwortet Ingo Arzt aus dem Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE im Podcast. Außerdem im Update: Die Europäische Union lässt die Handelserleichterungen für die Ukraine auslaufen. In den letzten drei Jahren waren fast alle Zölle und Importquoten für ukrainische Waren vorübergehend ausgesetzt. Ab sofort sollen wieder die alten Regeln von 2014 gelten. Was das für die Ukraine bedeutet, erklärt ZEIT-ONLINE-Redakteur Maxim Kireev. Was noch? X-Account für Tagebuchzitate von Thomas Mann Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Hannah Grünewald, Mounia Meiborg Mitarbeit: Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: USA: Elon Musk befeuert Streit um Donald Trumps Steuergesetz US-Regierung: Der Streit zwischen Elon Musk und Donald Trump eskaliert Donald Trump und Elon Musk: That escalated quickly Handel mit der Ukraine: Es ist vorbei mit der Solidarität Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.