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DIE ZEIT

2000 Folgen · Zuletzt aktualisiert am 08.11.2026


Über den Podcast

Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo

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  1. Warme Worte im Oval Office

    06.06.2025 · 12 Min.

    Es war seine bislang wichtigste Reise: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat den US-Präsidenten Donald Trump im Weißen Haus in Washington besucht. Bei einem Pressetermin gaben sich beide freundlich und klammerten mögliche strittige Themen weitgehend aus. Grundsätzlich positiv äußerte sich der US-Präsident zu den gestiegenen Verteidigungsausgaben Deutschlands. "Ich weiß, dass Sie jetzt mehr Geld für die Verteidigung ausgeben – und zwar ziemlich viel mehr. Das ist eine positive Sache", sagte er. Bezogen auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sagte Trump, genau wie er würde Merz gerne sehen, dass die Kämpfe aufhörten. Außerdem sprachen Merz und Trump über den Zollstreit zwischen den USA und Europa. Merz hatte vor dem Treffen angekündigt, die europäischen Interessen selbstbewusst vertreten zu wollen, kam allerdings bei dem Pressetermin kaum zu Wort. Die beiden Politiker hatten sich bereits vor vier Jahren flüchtig kennengelernt. Wie das Treffen genau abgelaufen ist und was das für die deutsch-US-amerikanischen Beziehungen bedeutet, berichtet die Politikressortleiterin der ZEIT, Tina Hildebrandt. Als 2023 die nationalkonservative polnische PiS-Regierung abgewählt und durch ein Bündnis um den EU-freundlichen Donald Tusk ersetzt wurde, erwarteten viele eine Wiederbelebung für die zwischenzeitlich angespannten deutsche-polnischen Beziehungen. Nach dem Sieg des von der PiS unterstützten Kandidaten bei der Präsidentschaftswahl am vergangenen Sonntag stellen sich nun neue Fragen. Wie gespalten Polen ist, wurde am Wahlergebnis deutlich: Nur etwas mehr als einen Prozentpunkt trennte Nawrocki in der Stichwahl von seinem liberalen Gegner Rafał Trzaskowski. "Noch ist Polen nicht verloren", sagt Politikredakteurin Alice Bota. Im Podcast erklärt sie, was Deutschland aus dem Wahlkampf Polens lernen kann. Und sonst so? Ein Tagebuch aus Geräuschen. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Helena Schmidt, Jannis Carmesin Mitarbeit: Mathias Peer, Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Friedrich Merz in den USA: Seine wichtigste Reise Polen: Was Deutschland aus der Wahl eines rechten Präsidenten lernen kann Polen: Der Präsident ist gewählt, doch der Machtkampf geht weiter Präsidentschaftswahl in Polen: Nichts ist verloren Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  2. Update: Das Kalkül hinter Trumps Travel Bans

    05.06.2025 · 11 Min.

    US-Präsident Donald Trump hat Einreisebeschränkungen für 19 Länder verhängt. Nach Angaben der US-Regierung sollen Menschen aus zwölf Ländern sowie Harvard-Studierende aus dem Ausland gar nicht mehr einreisen dürfen, darunter Afghanistan und der Iran sowie mehrere afrikanische Länder. Für weitere Länder, etwa Kuba und Venezuela, sollen keine vollständigen, aber weitreichende Beschränkungen gelten. Was Trump zu den strengen Regelungen bewegt hat und ob sie vor Gericht überhaupt durchkommen, erklärt die US-Korrespondentin Amrai Coen im Nachrichtenpodcast. Die Nato hat laut Agenturberichten das größte Aufrüstungspaket seit Ende des Kalten Krieges beschlossen. Wegen der Bedrohung durch Russland sollen die militärischen Kapazitäten für Abschreckung und Verteidigung der Nato-Mitgliedsstaaten in den kommenden Jahren deutlich ausgebaut werden. Die genauen Details des Plans sind streng geheim, Generalsekretär Mark Rutte bezeichnete sie als "historisch". Außerdem im Update: Bei einem Besuch des israelischen Außenministers Gideon Sa'ar hat Deutschlands Außenminister Johann Wadepuhl (CDU) Israels Siedlungsbau im Westjordanland als völkerrechtswidrig bezeichnet. Außerdem verlangte Wadephul mehr humanitäre Hilfe im Gazastreifen. Die Europäische Zentralbank hat den Leitzins zum achten Mal innerhalb eines Jahres gesenkt. Wie die Bank mitteilte, wird der Einlagenzins um 0,25 Prozentpunkte auf 2,0 Prozent verringert. Victor Gojdka aus dem Geld-Ressort von ZEIT ONLINE erklärt die Hintergründe. Was noch? Kakadus in Sydney meistern die Bedienung eines Wasserspenders. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Helena Schmidt, Jannis Carmesin Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: USA: Donald Trump schränkt Einreise von Menschen aus 19 Ländern ein Bildung: Trump stoppt Einreise von ausländischen Harvard-Studierenden Donald Trump: Wovon Donald Trump ablenken will Reaktion auf Putins Politik: Nato beschließt größtes Aufrüstungsprogramm seit Jahrzehnten Aufrüstung: Neue Nato-Pläne: Deutschland braucht 60.000 Soldaten mehr Israel: Wadephul wirft Israel Bruch des Völkerrechts vor Europäische Zentralbank: EZB senkt Zinsen im Euroraum erneut Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  3. Ein Treffen, bei dem fast alles passieren könnte

    05.06.2025 · 11 Min.

    Zum ersten Mal seit seinem Amtsantritt ist Friedrich Merz in die USA gereist, um Donald Trump heute in Washington, D. C. zu treffen. Nicht nur ein Gespräch, sondern auch ein gemeinsames Mittagessen und eine Pressebegegnung sind dem Regierungssprecher Stefan Kornelius zufolge geplant. Muss der deutsche Bundeskanzler befürchten, ähnlich wie die Regierungsoberhäupter der Ukraine und Südafrikas von Trump vorgeführt zu werden? Die Politik-Ressortleiterin der ZEIT, Tina Hildebrandt, begleitet Merz auf seiner USA-Reise und berichtet im Podcast davon. Trotz Niederlage vor Gericht wollen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) daran festhalten, Asylbewerber an der Grenze zurückzuweisen. In einer Eilentscheidung hatte das Verwaltungsgericht Berlin am Montag festgestellt, dass die Zurückweisung dreier Somalier bei einer Grenzkontrolle am Bahnhof Frankfurt (Oder) rechtswidrig gewesen sei – und die angekündigte "Migrationswende" der Bundesregierung damit gehörig torpediert. Wie das Gericht seine Entscheidung begründet und welcher Spielraum der Bundesregierung noch bleibt, das erklärt der Politik-Ressortleiter der ZEIT, Heinrich Wefing. Und sonst so? Probewohnen in Eisenhüttenstadt. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems, Sönke Matschurek Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Donald Trump: The real "Demolition Man" Antrittsbesuch in den USA: Merz trifft US-Präsident Trump am Donnerstag im Weißen Haus Südafrika: Der Schauprozess Gerichtsentscheid zu Migrationspolitik: Friedrich Merz hält an Zurückweisung Asylsuchender fest Migrationspolitik: Fundamental verknotet Migrationspolitik: Die Reaktion frisst ihre Kinder Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  4. Update: Musk und Trump – Ende einer Bromance?

    04.06.2025 · 10 Min.

    Der Tech-Milliardär Elon Musk hat Donald Trumps Steuer- und Ausgabengesetz als "widerliche Abscheulichkeit" bezeichnet. Der Tesla- und SpaceX-Chef Musk schrieb auf seiner Social-Media-Plattform X dazu: "Es tut mir leid, aber ich kann es einfach nicht mehr ertragen". Das von Trump zuvor als "big beautiful bill" gepriesene Gesetz soll die 2017 zu Trumps erster Amtszeit beschlossenen Steuersenkungen verlängern und gleichzeitig die Militärausgaben erhöhen. In der vergangenen Woche war Musk als Leiter der sogenannten Regierungsabteilung für staatliche Effizienz DOGE verabschiedet worden. Zusätzlich hat Musk schon öfter die Zollpolitik von Donald Trump kritisiert. Rieke Havertz, internationale Korrespondentin von ZEIT ONLINE, erklärt, wie es nun um die "Bromance" zwischen Donald Trump und Elon Musk bestellt ist. Um die deutsche Wirtschaft zu entlasten, hat die Bundesregierung ein milliardenschweres Steuerpaket beschlossen. Am Mittwoch billigte das Kabinett einen Gesetzentwurf von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD), der Unternehmen in den kommenden vier Jahren Steuererleichterungen von bis zu 46 Milliarden Euro bringen soll. Zur Folge hätte das Gesetz allerdings auch, dass Bund, Länder und Kommunen auf Steuereinnahmen in ähnlicher Milliardenhöhe verzichten müssten – was zu Widerstand im Bundesrat führen könnte. Am Donnerstag wird der Bundestag erstmals über das Paket beraten. Außerdem im Update: Bisher konnte man auf TikTok unter dem Hashtag SkinnyTok Tausende Kurzvideos zum Thema Dünnsein und Abnehmtipps finden. Die chinesische Plattform hat die Suchergebnisse für diesen Hashtag nun allerdings blockiert und verweist stattdessen auf Hilfsangebote für Essstörungen. Lisa Hegemann aus dem Digitalressort von ZEIT ONLINE ordnet ein, wie sinnvoll diese Sperrung ist. Was noch? Geselligkeit trotz Bombenevakuierung. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Mira Schrems, Sönke Matschurek Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: US-Regierung: Elon Musk kritisiert Donald Trumps Steuergesetz als "widerlich" Donald Trump: Neue US-Zölle auf Stahl und Aluminium in Kraft OK, America? / Elon Musk und Donald Trump: Das Ende der Trump-Musk-Bromance Steuerpaket: Bundesregierung beschließt Steuerentlastungspaket für Unternehmen Bombenentschärfung: Köln bereitet sich auf Entschärfung dreier Weltkriegsbomben vor Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  5. Neue Regierung, alte Krise? Die Zukunft der niederländischen Regierung

    04.06.2025 · 12 Min.

    Nachdem der Rechtspopulist Geert Wilders gestern den Bruch der niederländischen Regierungskoalition herbeigeführt hat, haben Oppositionspolitiker Neuwahlen in den Niederlanden gefordert. Grund für den durch die rechte Partei für die Freiheit (PVV) verursachten Koalitionsbruch waren Uneinigkeiten in der Asylpolitik. Frans Timmermans, der Vorsitzende der größten Oppositionsfraktion im niederländischen Parlament, kritisierte, die gescheiterte Regierung sei von Machtlosigkeit, Uneinigkeit und Streit geprägt gewesen. Wird es für eine neue niederländische Regierung einfacher sein, Mehrheiten im Parlament zu finden? Sarah Tekath berichtet aus Amsterdam und ordnet die Lage im Podcast ein. Um die Energiewende zu gestalten, ist Kupfer ein essenzieller Rohstoff. Doch beim Kupferabbau werden Chemikalien eingesetzt, die in der Produktion giftigen Abfall verursachen. Ein Drittel des weltweit abgebauten Kupfers kommt aus Chile. In der Atacama-Wüste existiert der größte Tagebau der Welt, um dort Kupfer abzubauen. Warum wird Kupfer trotz des giftigen Abfalls dort in so großen Mengen abgebaut? Diese Frage und wer vom Kupferabbau profitiert, beantwortet der ZEIT-ONLINE-Reporter Ruben Rehage. Er hat nicht nur in Südamerika, sondern auch in Sambia und Finnland zur Kupfergewinnung recherchiert. Und sonst so? Drittes Geschlecht in Puerto Rico erlaubt Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Niederlande: Oppositionspolitiker in den Niederlanden fordern Neuwahlen Niederlande: Bruch der Regierungskoalition Niederlande: Rechtspopulist Geert Wilders lässt niederländische Regierung platzen Kupferproduktion: Die hässliche Seite des Kupfers Energiewende: Weg von Atomkraft, Kohle, Gas und Erdöl Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  6. Update: Merz und Dobrindt halten trotz Urteil an Zurückweisungen fest

    03.06.2025 · 11 Min.

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hält weiterhin an der Zurückweisung von Asylsuchenden an der Grenze fest. Am Montag hatte das Verwaltungsgericht Berlin entschieden, dass die Zurückweisung dreier Somalier bei einer Grenzkontrolle am Bahnhof Frankfurt (Oder) rechtswidrig gewesen sei. Das Urteil schränke den Spielraum zwar ein, die Handlungsräume seien aber nach wie vor da, sagte Merz. Die Zurückweisungen sollen im Rahmen des europäischen Rechts durchgesetzt werden, "um die öffentliche Sicherheit und Ordnung in unserem Lande zu schützen". Im Mai hatte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) intensivere Grenzkontrollen und Zurückweisungen von Asylsuchenden angeordnet. Kritik an den Regelungen gab es vor allem von den Grünen und der SPD. Die Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders hat die Regierungskoalition in den Niederlanden verlassen. Wie er auf X mitteilte, würden die restlichen Regierungsparteien seine Asylpläne nicht ausreichend unterstützen. Durch den Austritt der Partei zerbricht die rechtsgerichtete Koalition nach nicht einmal einem Jahr. Wilders selbst war nicht Teil der Regierung. Die Koalitionsparteien wiederum kritisierten sein Vorgehen: Die Vorsitzende der liberalen VVD-Partei, Dilan Yeşilgöz, warf ihm vor, keine Verantwortung übernehmen zu wollen und seine Wähler im Stich zu lassen. "Er stellt nicht die Niederlande, sondern Geert Wilders an die erste Stelle", sagte sie der niederländischen Zeitung AD. Wilders hatte zuvor einen Zehn-Punkte-Plan vorgelegt, in dem er unter anderem schärfere Grenzkontrollen und Abschiebungen forderte. Außerdem im Update: In Südkorea wird ein Nachfolger für den Ex-Präsidenten Yoon Suk Yeol gewählt, der im Dezember des Amtes enthoben wurde. Als Favorit gilt der linke Politiker Lee Jae Myung. Felix Lill berichtet für ZEIT ONLINE aus Ostasien und erklärt im Podcast die Hintergründe zur Wahl. Was noch? Die 50 besten Bücher des 21. Jahrhunderts. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Niederlande: Rechtspopulist Geert Wilders lässt niederländische Regierung platzen Verwaltungsgerichtsentscheidung: Friedrich Merz hält an Zurückweisung Asylsuchender fest Urteil zur Migrationspolitik: Politiker von SPD und Grünen üben Kritik an Zurückweisungen Südkorea: Oppositionschef Lee liegt nach Präsidentenwahl in Südkorea vorn Präsidentenwahl: Südkorea wählt einen neuen Präsidenten Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  7. Was die Causa Nietzard für die Grünen bedeutet

    03.06.2025 · 11 Min.

    Mit einer Instagram-Story hat die Chefin der Grünen Jugend, Jette Nietzard, vergangene Woche eine Welle der Empörung ausgelöst: Auf dem Bild trug sie einen Pullover mit der Aufschrift "ACAB" (All Cops Are Bastards), dazu eine Cap mit dem kapitalismuskritischen Slogan "Eat the Rich". Dafür entschuldigen will sie sich nicht, sagte Nietzard dem stern. Es sollte nur eine "lustige Instagram Story" sein, jetzt wolle sie die Aufmerksamkeit nutzen, um über ihre systemische Kritik an der Polizei zu sprechen. Besonders der Realo-Flügel der Grünen kritisierte Nietzard stark: "Ich verstehe überhaupt nicht, was die bei uns will", sagte der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmar und forderte sie zum Rücktritt auf. Was der Vorfall über die aktuelle Situation der Grünen aussagt und ob Nietzards Strategie klug war, weiß Yasmine M'Barek, Redakteurin im Ressort X. Genau 10 Jahre ist es her, dass sich über 250.000 Argentinier zur ersten Demonstration von "Ni Una Menos" in Buenos Aires versammelt haben. Die Demonstranten wollten auf die Femizide im Land aufmerksam machen – wenn Frauen umgebracht werden, weil sie Frauen sind. Die Bewegung entwickelte sich schnell über die Landesgrenzen hinaus. Auch wenn Argentinien lange als Vorbild für Frauenrechte galt, hat sich seit dem Amtsantritt von Javier Milei einiges im Land verändert. Der Präsident kürzte beinahe alle staatlichen Hilfsleistungen für gewaltbetroffene Frauen oder schaffte sie ganz ab, den Feminismus sieht er als ideologischen Feind an. Sophia Boddenberg berichtet für Zeit ONLINE aus Argentinien und erklärt, welche Auswirkungen die "Ni Una Menos"-Bewegung bis heute hat und wie es um die Frauenrechte in Argentinien steht. Und sonst so? Lady Gaga im Guiness-Buch der Rekorde Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Mathias Peer, Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Jette Nietzard: Hinter jedem Aufreger steht eine Debatte, die verschwiegen wird ACAB-Pullover: Grüne-Jugend-Chefin: Habe noch paar Pullis im Schrank Jette Nietzard: Grüne-Jugend-Chefin lehnt Rücktritt nach "ACAB"-Post ab Jette Nietzard: "Es gibt noch genug Menschen, die Menschlichkeit zurückbringen wollen" Frauenrechte in Argentinien: Wo Gewalt gegen Frauen wieder Privatsache sein soll Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  8. Update: Was Nawrockis Wahlsieg für Europa bedeutet

    02.06.2025 · 10 Min.

    Karol Nawrocki hat die polnische Präsidentschaftswahl knapp gewonnen. Noch am Wahlabend lag der liberale Kandidat Rafał Trzaskowski vorn – doch im Laufe der Nacht drehte sich das Rennen. Laut offiziellen Angaben erhielt Nawrocki 50,89 Prozent der Stimmen, Trzaskowski 49,11 Prozent. Mit Nawrocki bleibt nun ein rechter, PiS-naher Politiker im Präsidentenpalast und damit auch das Vetorecht in den Händen der rechtsnationalen Partei. Acht Jahre lang hatte die PiS-Regierung den Staat umgebaut, Gerichte unterwandert und die Staatsmedien kontrolliert. Auch nach ihrer Abwahl bei den Parlamentswahlen 2023 konnte sie über Präsident Andrzej Duda gezielt die Vorhaben der neuen, proeuropäischen Regierung blockieren. Beobachter rechnen damit, dass Nawrocki diesen Kurs fortsetzen wird und der Regierung von Donald Tusk gezielt Steine in den Weg legen wird. Alice Bota, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, hat in Warschau die Wahl beobachtet. Im Podcast erklärt sie, wie sich mit Nawrocki die Beziehung zwischen Polen und der EU verändern kann und was das für Polen selbst bedeutet. In Istanbul beginnt am Montag die zweite Verhandlungsrunde über eine mögliche Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine. Neben einer möglichen Waffenruhe soll bei dem Treffen auch ein vollständiger Waffenstillstand und ein längerfristiger Friedenspfad erörtert werden. Für zusätzlichen Druck sorgt US-Präsident Donald Trump: Er warnte, dass die USA ihre Vermittlerrolle aufgeben könnte, sollte es keinen Fortschritt geben. Die Gespräche finden vor dem Hintergrund heftiger Angriffe am Wochenende statt: Russland hat mit Raketen und Drohnen Städte im Nordosten sowie der Zentralukraine attackiert. Zuvor hatte die Ukraine überraschenderweise mehrere russische Militärflughäfen tief im Landesinneren angegriffen und dabei offenbar bis zu 40 Kampfflugzeuge zerstört. Denis Trubetskoy ist freier Journalist für ZEIT Online. Im Podcast spricht er darüber, wie schwer das russische Militär durch die ukrainischen Schläge getroffen wurde und was die Verhandlungen in Istanbul bewirken können. Außerdem im Update: Die führenden deutschen Friedensforschungsinstitute sehen den Frieden weltweit in einer tiefen Krise. Im neuen Friedensgutachten schreiben sie, Frieden habe sich mit dem russischen Angriff auf die Ukraine als politisches Konzept erschöpft. Die Forschenden fordern eine eigenständige Sicherheitsstrategie Europas, unabhängig von den USA. Außerdem solle Deutschland keine Waffen mehr an Israel liefern, wenn humanitäres Völkerrecht verletzt wird und bis auf Weiteres auf einen Besuch von Israels Premierminister Netanyahu verzichten. Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg ist an Bord eines Segelschiffs in Richtung des Gazastreifens aufgebrochen. Gemeinsam mit elf weiteren Aktivistinnen und Aktivisten bestieg die 22-Jährige am Sonntag im Hafen der sizilianischen Stadt Catania das Schiff Madleen. Ziel der Gruppe ist es, die Küste des Gazastreifens zu erreichen und damit internationale Aufmerksamkeit auf die humanitäre Lage vor Ort zu lenken. Was noch? Happy Pride Month! Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Präsidentschaftswahl in Polen: Die autoritäre Versuchung ist zurück Präsidentschaftswahl in Polen: EU will "sehr gute Zusammenarbeit" mit Polen fortsetzen Liveblog: Ukrainekrieg Angriff auf Militärstützpunkte: Wie die Ukraine russische Flugzeuge tief im Landesinneren zerstörte Nahost: Greta Thunberg auf Segelschiff unterwegs in den Gazastreifen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  9. Würde ein Waffenstopp Israels Politik ändern?

    02.06.2025 · 12 Min.

    Die Bundesregierung äußert sich immer kritischer zu Israels Vorgehen im Gazastreifen. So auch Außenminister Johann Wadephul. Er möchte Deutschlands Waffenexporte nach Israel überprüfen und untersuchen, inwieweit die Ereignisse in Gaza mit dem humanitären Völkerrecht vereinbar sind. Dabei schloss er einen Lieferstopp nicht aus. Als Grund nennt Wadephul das Vorgehen der israelischen Armee im Gazastreifen. Die ankommenden Hilfslieferungen, die Israels Regierung monatelang blockiert hatte, seien "nur ein Tropfen auf den heißen Stein". Gleichzeitig betont der Außenminister jedoch die besondere Verantwortung Deutschlands gegenüber Israel und gibt zu, dass Israel dennoch Waffen brauche, um sich zu verteidigen. Hauke Friedrichs, sicherheitspolitischer Korrespondent bei ZEIT ONLINE, ordnet ein, wie viele Waffen Deutschland an Israel liefert, wie abhängig die beiden Staaten voneinander sind und was ein Lieferungsstopp bewirken könnte. Produktfälschungen sind keine neue Betrugsmasche, doch der chinesische Onlinehändler Temu eröffnet Fälschern neue Möglichkeiten. Seit 2023 verkauft Temu in Deutschland Produkte zum Billigpreis. Dazu zählen Haushaltsprodukte, aber auch Kleidung oder E-Bikes. Der Handel mit Billigprodukten und Plagiaten hat auch Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft. 2023 wurden innerhalb der Europäischen Union mehr als 152 Millionen gefälschte Artikel mit einem Wert von etwa 3,4 Milliarden Euro beschlagnahmt. Was die EU dagegen unternimmt, wer die Verantwortung trägt und wie sich betroffene Unternehmen schützen und wehren können, analysiert ZEIT-Autorin Vanessa Materla. Und sonst so: Selbstlose Ziegen Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Deutsche Israel-Politik: Wegschauen geht nicht mehr Gazakrieg: Wadephul will Waffenlieferungen an Israel überprüfen Gazakrieg: Johann Wadephul warnt israelische Regierung vor Druck auf Deutschland Fälschungen auf Temu: Gemopster Mopp Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  10. Stichwahl in Polen: Knappes Rennen um das Präsidentenamt

    01.06.2025 · 12 Min.

    In Polen wählen heute 29 Millionen Einwohner in einer Stichwahl einen neuen Präsidenten. Im ersten Wahlgang am 18. Mai konnte keiner der 13 Kandidaten eine absolute Mehrheit erreichen. Nun treten der proeuropäische Kandidat Rafał Trzaskowski und der rechtsnationalistische Karol Nawrocki gegeneinander an. In einer aktuellen Umfrage des Portals "Onet" liegt Trzaskowski mit 50,1 Prozent der Stimmen knapp vor Nawrocki mit aktuell 49,9 Prozent, bei "Wirtualna Polska" ist es genau umgekehrt. Nicht nur für Polen ist die Wahl von besonderer Bedeutung, sondern auch für ganz Europa und die deutsch-polnischen Beziehungen. Alice Bota, Politikredakteurin der ZEIT, ist vor Ort in Warschau und analysiert, welche außenpolitischen Positionen beide Kandidaten vertreten und wie gespalten die polnische Wählerschaft ist. Was zeichnet den Westen aus? Häufige Antworten sind Freiheit, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit oder Kapitalismus. Doch spätestens seit der erneuten Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten stellt sich die Frage, ob diese traditionellen Werte nicht an Aussagekraft verlieren. Journalist Thomas Assheuer hat für den zweiten Teil der Serie "Die großen Fragen der ZEIT" zu diesem Thema recherchiert. Im Podcast spricht er über eine neue Definition des Westens und wie die Zukunft des Westens aussehen könnte. Und sonst so: 495 Marathons durch jede Stadt Deutschlands Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Kai Schnier, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Stichwahl des Präsidenten in Polen: Eine Wahl von europäischer Tragweite Präsidentschaftswahl in Polen: Die Euphorie für den Wandel ist verflogen Staatsoberhaupt: Umfragen: Polen vor Wahlkrimi ums Präsidentenamt Geschichte des Westens: Was macht den Westen aus? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  11. Spezial (Teil 2): Zwei neue Leben – Wie es für Andi und Jerome weiterging

    31.05.2025 · 45 Min.

    Vor einem Jahr haben wir in einem Spezial von Was jetzt? die Geschichte von einer ungewöhnlichen Freundschaft zweier Männer erzählt: von Andi, 20 Jahre auf der Straße, heroin- und alkoholabhängig, und von Jerome, einem beruflich erfolgreichen, aber unglücklichen Immobilienmakler aus Berlin. Wir haben erzählt, wie die beiden sich kennengelernt haben und wie Jerome irgendwann angeboten hat: Zieh bei mir ein – und lass uns die Sucht besiegen. Am Ende der Folge sind die beiden aus Berlin weggezogen, um in der Kleinstadt gemeinsam ein neues Leben zu beginnen. Podcast-Redakteur Jannis Carmesin hat die beiden seitdem weiter begleitet. In dieser Fortsetzung der Geschichte erzählt er, wie Andi sich Stück für Stück in der neuen Welt vorantastet. Wie Menschen in sein Leben treten, von denen er nicht gedacht hätte, sie jemals wiederzusehen. Und wie Jerome im Umzug Erlösung findet – aber bald selbst vor einer großen Herausforderung steht. Moderation: Jannis Carmesin Redaktion: Pia Rauschenberger Produktion: Markus Gläser Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  12. Spezial (Teil 1, Wdh.): Zwei neue Leben

    31.05.2025 · 38 Min.

    (Diese Folge erschien zuerst im Mai 2024.) Vor etwa sechs Jahren begegnen sich an einer Straßenecke in Berlin-Moabit, zwischen Späti und Bäckerei, zwei Männer. Der eine ist Jerome: einsam, Workaholic, Anzugträger. Der andere ist Andi: obdachlos, drogensüchtig, eine klaffende Wunde am Bein. Die Leben der beiden sind nicht dazu bestimmt, miteinander in Kontakt zu kommen, und tun es doch. Denn Jerome macht Andi ein Angebot, das Andis Leben verändern wird – und sein eigenes. In diesem Spezial von Was jetzt? erzählt Jannis Carmesin die Geschichte von Andi und Jerome, die zeigt: Manchmal reicht eine einzige Person, um ein Leben in völlig neue Bahnen zu lenken. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Pia Rauschenberger Die Folge ist Teil des ZEIT-ONLINE-Projekts Plan D. Dafür sammeln wir Probleme, Ärgernisse und Sorgen aus Ihrem Alltag in Deutschland – und zeigen in einem interaktiven Verzeichnis, wie Menschen und Initiativen etwas gegen diese Probleme tun. Über ausgewählte Einreichungen berichten wir in aller Tiefe. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  13. 50.000 russische Soldaten für Offensive bei Sumy

    31.05.2025 · 13 Min.

    Russland bereitet nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj eine groß angelegte Offensive auf die nordöstliche Grenzregion Sumy vor. Mehr als 50.000 russische Soldaten sollen sich dort versammelt haben. Ziel sei möglicherweise die Einrichtung einer Pufferzone. Die Ukraine versucht, den Angriff unter anderem mit Drohnenangriffen auf das russische Grenzgebiet Kursk abzuwehren. Seit dem ukrainischen Rückzug aus Kursk im März gerät die Region Sumy wieder verstärkt unter russischen Beschuss. Olivia Kortas, Ukraine-Korrespondentin der ZEIT, ordnet ein, wie die Ukraine auf diese wachsende Bedrohung reagiert. Berlin bewirbt sich gemeinsam mit Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Sachsen um die Olympischen Sommerspiele. Auch München, Rhein-Ruhr und Hamburg planen Bewerbungen. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) will bis Herbst 2026 entscheiden, welcher deutsche Bewerber letztlich ins Rennen geht. Ob Deutschland bereit für die Olympischen Spiele ist, analysiert Christof Siemes, Mitglied im Team Textchef und Redakteur der ZEIT. Und sonst so? Braunbär auf der Speisekarte. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Jannis Carmesin, Moses Fendel Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Das Politikteil / Selenskyj in Berlin: Wolodymyr Selenskyj – eine Nahaufnahme Ukrainekrieg: Russland bereitet laut Selenskyj Offensive bei Sumy vor Ukrainegipfel: Chaos und Machtspiele Ukrainekrieg: Selbstsicher, geschlossen und voller Tatendrang Verhandlungen im Ukrainekrieg: Säuseln und Drohen Krieg in der Ukraine: Was, wenn der Ukraine die Kraft ausgeht? Olympische Spiele: Berlin präsentiert Olympiabewerbung zusammen mit vier Bundesländern Kai Wegner: "Die Menschen geben uns das Signal: Ändert endlich etwas!" Olympia: München will sich um Austragung der Olympischen Sommerspiele bewerben Olympische Spiele 2040: Kann Hamburg Olympia? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  14. Update: Keine Entwarnung nach Gletscherabsturz in der Schweiz

    30.05.2025 · 9 Min.

    Ein Gletschersturz hat Blatten, ein Dorf im Schweizer Lötschental im Wallis, überrollt: Ein Teil des Birchgletschers brach dabei ab und bedeckte das Dorf mit Geröll, Eis und Schlamm. Bereits einige Tage zuvor waren Gesteinsmassen vom Kleinen Nesthorn abgebrochen und auf den Gletscher gestürzt, der Druck verstärkte sich und führte schließlich zum Abbruch. 90 Prozent des Dorfes sind unter Geröllmassen begraben. Verletzt wurde niemand: Das gesamte Dorf mit seinen 300 Einwohnern wurde bereits am 19. Mai vollständig evakuiert. Die Gefahr ist aber noch nicht gebannt: Der Berg aus Geröll verstopft das Flussbett der Lonza. Dahinter sammeln sich Wassermassen, die weitere umliegende Dörfer überfluten könnten. Auch wenn die Lage nach aktuellen Einschätzungen von Experten nicht mehr extrem bedrohlich ist, kann dennoch keine Entwarnung gegeben werden. Welche Schutzmaßnahmen deshalb ergriffen wurden und welchen Einfluss der Klimawandel auf den Gletschersturz hatte, beantwortetet Sarah Jäggi, stellvertretende Leiterin des Schweizer Büros der ZEIT, im Podcast. Franziska Brantner, Chefin der Grünen, fordert ein Waffenembargo gegen Israel. Ein völkerrechtswidriger Einsatz von deutschen Waffen in Gaza müsse verhindert werden. Einen kompletten Lieferstopp von Waffen lehne sie jedoch ab, denn Israel müsse sich gegen Angriffe weiter verteidigen können. Außerdem forderte sie Sanktionen gegen israelische Minister und ein strengeres Vorgehen gegen die Siedlungspolitik. Mit dieser Aussage reagiert Brantner auf eine Kritik von Bundeskanzler Friedrich Merz. Auf der Digitalkonferenz re:publica warf er Israel unverhältnismäßige Gewalt vor. Brantner möchte auf dieses Statement nun Taten folgen sehen. Außerdem im Update: Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hat laut israelischen Medienberichten einen neuen Vorschlag für eine 60-tägige Waffenruhe im Gazastreifen vorgelegt. Während Israels Präsident Benjamin Netanjahu vorerst zugestimmt hat, zögert die Hamas noch. Was noch? Bei Tinder kann man jetzt auch nach Körpergröße swipen. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Bergsturz in der Schweiz: Jahrhundertkatastrophe mit Ansage Kanton Wallis: Gletschersturz zerstört Teile von Schweizer Dorf Gazakrieg: Grünenchefin Brantner fordert teilweises Waffenembargo gegen Israel Nahostkrieg: Friedrich Merz wirft Israel unverhältnismäßige Gewalt vor Gaza-Krieg: US-Vorschlag für Gaza-Waffenruhe weckt leichte Hoffnung Lage im Überblick: Warten auf die Hamas: Gelingt eine Waffenruhe in Gaza? Naher Osten: USA schlagen 60-tägige Waffenruhe im Gazastreifen vor Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  15. Hin und Her in der US-Zollpolitik

    30.05.2025 · 11 Min.

    Im Streit um die US-Zollpolitik gab es zwei Gerichtsurteile: Erst hat das Bundesgericht für internationalen Handel in New York die verhängten Importzölle der Trump-Regierung blockiert. Ein großer Teil der neu erlassenen Zölle verstoße gegen die Verfassung, urteilte das Gericht, binnen 10 Tagen solle die Regierung sie aufheben. Die US-Regierung ging in Berufung und bekam prompt Recht: Das Berufungsgericht für den Bundesbezirk Washington urteilte, die Importzölle dürften vorerst weiter gelten. Heike Buchter, US-Korrespondentin der ZEIT in New York, ordnet ein, welche Zölle genau von dem Urteil betroffen sind und wie es nun für Trump und seine Zollpolitik weitergeht. Plastik ist im Alltag überall – in der Verpackung im Supermarkt, im Auto oder in der Spielzeugpuppe. In den Ozeanen schwimmen 263 Millionen Tonnen Plastikmüll. Das Recycling der Überreste ist bisher weitgehend gescheitert, nur neun Prozent der produzierten Kunststoffe werden wiederverwertet. Der Rest wird verbrannt, deponiert oder verschmutzt die Umwelt. Deutsche Chemikerinnen und Chemiker möchten die Situation ändern. Sie forschen an einer neuen Recyclingmethode. Wie dieser neue Prozess aussieht und ob das Müllproblem damit eingedämmt werden kann, beantwortet Andreas Sentker aus dem Wissensressort der ZEIT. Und sonst so: Wie der Klimawandel die Lebensmittelpreise steigen lässt Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Susanne Hehr, Miriam Mair Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: US-Zölle: Ein Urteil, das Trump die Grundlage für viele Zölle nimmt Handelskonflikt: US-Gericht blockiert nahezu alle Zölle der Trump-Regierung Handel: Gericht stoppt US-Zölle – Abwarten in Berlin und Brüssel Kunststoff: Wie werden wir das je wieder los? Kunststoffe: Die Mikroplastik-Panik Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  16. Die Krise bei den Hilfslieferungen im Gazastreifen

    29.05.2025 · 11 Min.

    Bei der Verteilung von Hilfsgütern ist es im Gazastreifen zu Chaos gekommen. Nach Angaben von israelischen Mediendiensten haben Tausende Palästinenser ein Zentrum zur Verteilung von Lebensmitteln in Rafah gestürmt. Die Mitarbeiter der neu gegründeten Gaza Humanitarian Foundation hätten sich wegen des großen Andrangs kurzzeitig zurückziehen müssen, US-Wachleute feuerten sogar Warnschüsse ab. Laut dem UN-Menschenrechtsbüro ist ein Mensch bei dem Vorfall getötet worden, 47 weitere wurden verletzt. Wegen der Unruhen hat die Hilfsorganisation die Lieferungen vorerst wieder pausiert. Wie die Situation im Gazastreifen aussieht und warum die Gaza Humanitarian Foundation kritisiert wird, erklärt Christian Vooren aus dem Politikressort. Die USA setzen ab sofort Visaverfahren für ausländische Studierende aus. Der US-Außenminister Marco Rubio wies Botschaften und Konsulate an, vorerst keine Termine an Antragsteller für Studenten- oder Austauschvisa zu vergeben. Laut dem Außenministerium sollen zuerst Äußerungen von Kandidaten in sozialen Netzwerken stärker geprüft werden. Das betrifft besonders Studierende, die Palästinensern ihre Unterstützung ausdrücken oder Israel kritisieren. Diese können nach Angaben von Regierungsvertretern auch trotz gültiger Aufenthaltsberechtigung abgeschoben werden. Kritiker sehen durch die Regelung das Recht auf freie Meinungsäußerung bedroht. Welche Konsequenzen das Vorgehen auch für deutsche Studierende hat, die in die USA gehen wollten, weiß Julian Schmelmer aus dem Campus-Ressort. Und sonst so? Eine historische Schatzsuche. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Susanne Hehr, Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Krieg in Gaza: Hilfslieferungen nach Gaza werden vorläufig ausgesetzt Hunger in Gaza: Das steckt hinter dem umstrittenen Hilfskonzept für den Gazastreifen Gazakrieg: Palästinenser stürmen Lebensmittelverteilungszentrum in Rafah Gaza-Krieg: Bericht: Sturm auf Lebensmittel-Verteilungszentrum in Gaza US-Universitäten: USA stoppen Terminvergabe für Studentenvisa USA: US-Richterin stoppt Einschreibungsverbot für Ausländer in Harvard Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  17. Update: Deutschland und Ukraine wollen gemeinsam Waffen produzieren

    28.05.2025 · 11 Min.

    Deutschland hat der Ukraine Unterstützung bei der Raketenbeschaffung zugesichert. Beim Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Berlin kündigte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine neue Form der militärischen Zusammenarbeit an. Konkret wollen die beiden Länder gemeinsam Waffen ohne Reichweitenbeschränkung produzieren. Mithilfe dieser weitreichenden Waffen könne sich die Ukraine "vollumfänglich verteidigen, auch gegen militärische Ziele außerhalb des eigenen Staatsgebiets", sagte Merz. Zur umstrittenen Lieferung deutscher Taurus-Marschflugkörper wollte Merz sich dagegen nicht erneut äußern. Was es mit der neuen Form der Unterstützung auf sich hat und welche weiteren Vereinbarungen Merz und Selenskyj getroffen haben, erklärt Fabian Reinbold, politischer Korrespondent von ZEIT ONLINE. Das Bundeskabinett hat erste innenpolitische Veränderungen auf den Weg gebracht: So kündigte Innenminister Alexander Dobrindt am Vormittag an, den Familiennachzug für Bürgerkriegsflüchtlinge wie geplant auszusetzen. Außerdem soll die sogenannte Turbo-Einbürgerung vollständig abgeschafft werden, die die Ampelregierung erst im vergangenen Jahr eingeführt hat. Durch die verschärften Regelungen will Dobrindt die Zuwanderung nach Deutschland begrenzen. Neben der Migrationspolitik gibt es auch in der Wohnungspolitik Veränderungen: Wie Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) mitteilte, soll die Mietpreisbremse bis Ende 2029 verlängert werden; andernfalls wäre sie dieses Jahr ausgelaufen. Alle genannten Beschlüsse müssen noch vom Bundestag und Bundesrat bestätigt werden. Welche Themen am heutigen Mittwoch in der ersten Sitzung des Koalitionsausschusses besprochen werden, erklärt ZEIT-ONLINE-Politikredakteur Ferdinand Otto. Außerdem im Update: Das Oberlandesgericht Hamm hat die Klimaklage eines peruanischen Landwirts zurückgewiesen. Der Mann hatte dem Energiekonzern RWE vorgeworfen, durch seine CO₂-Emissionen zur Gletscherschmelze beizutragen und sein Haus zu gefährden. Die AfD muss sich möglicherweise eine neue Bundesgeschäftsstelle suchen, weil die Eigentümerin des bisherigen Gebäudes in Berlin-Reinickendorf eine Räumungsklage eingereicht hat. Was noch? Typische Charaktereigenschaften in Berufsgruppen Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Ukraine-Krieg: Deutschland unterstützt Ukraine bei Beschaffung weitreichender Waffen Migrationspolitik: Kabinett setzt Familiennachzug aus und streicht schnelle Einbürgerung Bezahlbares Wohnen: Verlängerung der Mietpreisbremse auf dem Weg Klimaschutz: Gericht weist Klage eines peruanischen Landwirts gegen RWE zurück Klimaklage: RWE, ein Bauer, ein Bergsee in Peru: Wer zahlt für die Klimakrise? AfD: Eigentümerin reicht Räumungsklage gegen AfD-Zentrale in Berlin ein Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  18. Die Regierung will den Familiennachzug beschränken

    28.05.2025 · 12 Min.

    Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) will den Familiennachzug für Geflüchtete mit eingeschränktem Schutzstatus für zwei Jahre aussetzen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf zur Begrenzung der Migration bringt er am Mittwoch ins Kabinett ein. Neben dem Nachzugsstopp soll auch die beschleunigte Einbürgerung nach drei Jahren wieder abgeschafft werden. Härtefälle beim Familiennachzug sollen weiterhin möglich bleiben. Kritik kommt von den Grünen und mehreren Menschenrechtsorganisationen, die sowohl rechtliche als auch ethische Bedenken äußern. Was der Gesetzentwurf konkret bewirken würde und welche Folgen er für subsidiär Schutzberechtigte hätte, ordnet Lisa Caspari, Redakteurin im Politikressort von ZEIT ONLINE, ein. Die Golfstaaten investieren verstärkt in künstliche Intelligenz mit Unterstützung großer US-Techkonzerne wie OpenAI, Nvidia und Amazon. US-Präsident Donald Trump besuchte die Region im Mai gemeinsam mit über 60 Wirtschaftsvertretern und schloss milliardenschwere Abkommen. Ziel der Golfstaaten ist es, sich als globale KI-Macht neben den USA, Europa und China zu etablieren. Während US-Firmen von neuen Märkten profitieren, warnen Kritiker vor dem Verlust technologischer Kontrolle. Vor allem die enge Verbindung einiger Partner zum chinesischen Markt sorgt für Bedenken. ZEIT-Autor Eike Kühl analysiert, was die USA von diesen Deals haben und ob in den Golfstaaten tatsächlich eine neue KI-Macht entstehen könnte. Und sonst so? Warum wir öfter fluchen sollten. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Bundesinnenministerium: Dobrindt will "Turboeinbürgerung" der Ampel abschaffen Migration: Bundesregierung will Stopp von Familiennachzug am Mittwoch beschließen Flüchtlinge: Dobrindt bringt Migrationsgesetze ins Kabinett Migration: Beschleunigte Einbürgerung für gut Integrierte soll fallen Koalitionsverhandlungen: So verliefen die Koalitionsverhandlungen von Union und SPD Familiennachzug: "Papa, wann können wir zu Dir kommen?" KI-Investitionen: Die neue Macht vom Golf Donald Trumps Nahost-Reise: Nur die Deals zählen Ressourcen für KI: KI frisst Erde Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  19. Update: Wie weit reicht Europas Geschlossenheit gegenüber Putin?

    27.05.2025 · 11 Min.

    Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Dienstag am Nordischen Gipfel im finnischen Turku teilgenommen, um gemeinsam mit den Ministerpräsidenten von Finnland, Dänemark, Island, Norwegen und Schweden die Verteidigung der europäischen Länder gegen Russland zu besprechen. "Wir müssen uns auf eine lange Dauer des Krieges einrichten", sagte Merz und warf Russland vor, sich nicht auf Verhandlungen einlassen zu wollen. Man werde den Druck auf Putin erhöhen. Tina Hildebrandt, Leiterin des ZEIT-Politikressorts, hat den Kanzler bei seiner Reise begleitet und ordnet Merz' Aussagen im Podcast ein. Im Prozess um den mutmaßlichen Terroranschlag von Solingen hat der Angeklagte seine Tat gestanden. "Ich habe schwere Schuld auf mich geladen. Ich bin bereit, das Urteil entgegenzunehmen", hieß es in der Erklärung, die von seinem Verteidiger vorgelesen wurde. Wie der Prozessauftakt abgelaufen ist und wie sich der Angeklagte dabei verhalten hat, hat Nina Monecke beobachtet. Außerdem im Update: Am Montagabend ist in der englischen Stadt Liverpool eine Person mit einem Auto in eine Menschenmenge gefahren. Knapp 50 Menschen wurden dabei verletzt, 27 werden im Krankenhaus behandelt. Im Kommentar lobt Korrespondent Jochen Bittner die Kommunikation der Behörden rund um den Vorfall. Was noch? In Tokio feiern Mülleimer vielleicht bald ihr Comeback. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Friedrich Merz in Finnland: Merz weist Kritik an Aussage zu Reichweitenbeschränkung zurück Kanzler-Reisen: Von Grönland bis Finnland: Merz beim nordischen Gipfel Terroranschlag von Solingen: Angeklagter im Solingen-Prozess gesteht Messerangriff Oberlandesgericht Düsseldorf: Prozess um Messeranschlag von Solingen mit drei Toten beginnt Liverpool: Auto fährt in Menschenmenge bei Meisterfeier des FC Liverpool Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  20. Ändert Deutschland seine Israelpolitik?

    27.05.2025 · 11 Min.

    Bundeskanzler Friedrich Merz hat das israelische Vorgehen im Gazastreifen überraschend scharf kritisiert. "Die Zivilbevölkerung derart in Mitleidenschaft zu nehmen, wie das in den letzten Tagen immer mehr der Fall gewesen ist, lässt sich nicht mehr mit einem Kampf gegen den Terrorismus der Hamas begründen", sagte Merz bei einer Veranstaltung des WDR in Berlin. Elf Wochen lang hat Israel alle humanitären Lieferungen nach Gaza blockiert. Die Weltgesundheitsorganisation spricht inzwischen von "einer der schlimmsten Hungerkrisen der Welt, die sich in Echtzeit entfaltet." Schon jetzt lebe die Hälfte der 2,1 Millionen Menschen in Gaza in einer katastrophalen Situation. Die Bundesrepublik hatte sich lange mit Kritik an Israels Vorgehen zurückgehalten. Warum also jetzt diese deutlichen Worte vom Kanzler? Alice Bota, Politikredakteurin der ZEIT, spricht im Podcast über die neue deutsche Haltung zu Israel und wie wahrscheinlich ein Stopp der Waffenlieferungen an Israel ist. Deutschlands Wirtschaft steckt seit mehr als zwei Jahren in einer Rezession – doch ausgerechnet die Politik von Donald Trump könnte Deutschland neue Chancen eröffnen. Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, sagte vor Kurzem: "Investoren erkennen zunehmend die Chancen in Europa. Insbesondere in Deutschland." Der Grund: Internationale Anlegerinnen und Anleger seien stark verunsichert durch Trumps erratische Wirtschaftspolitik, die sich negativ auf viele Weltregionen auswirkt. Sie suchten deshalb "nach Sicherheit und Stabilität für ihr Kapital, nach einem alternativen sicheren Hafen", sagte Sewing. Darin sieht er einen echten Vorteil für Europa und Deutschland: Mit mehr als 450 Millionen Menschen ist Europa der größte Binnenmarkt der Welt – und das klare Bekenntnis der EU zum Freihandel macht die Region für Investoren besonders attraktiv. Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur bei ZEIT ONLINE, erklärt im Podcast, wie Investoren auf Deutschland blicken und ob das eine dauerhafte Entwicklung sein könnte. Und sonst so? Im Bärenkostüm mit einem Bärenjungen kuscheln. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Susanne Hehr, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Nahostkrieg: Friedrich Merz wirft Israel unverhältnismäßige Gewalt vor Christof Johnen: "Die Lage ist jenseits des Vorstellbaren" Krieg in Nahost: Union und Grüne verteidigen Waffenlieferungen für Israel Wirtschaftsaufschwung: Old Europe kommt zurück Europäische Aktien: Am Aktienmarkt gilt gerade: "Europe first, America second" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.