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DIE ZEIT

2000 Folgen · Zuletzt aktualisiert am 08.11.2026


Über den Podcast

Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo

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  1. "Was jetzt?" live in Berlin: Der große Jahresrückblick 2024 am 15. Dezember

    08.12.2024 · 2 Min.

    Am 15. Dezember um 11 Uhr im Konzertsaal der Universität der Künste in Berlin. Wir sprechen mit Expertinnen und Experten aus der Redaktion über die Themen des Jahres. Anschließend haben Sie Gelegenheit, die Hosts von "Was jetzt?" bei Glühwein oder Punsch zu treffen. Tickets unter www.zeit.de/finale Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  2. Russlands Kriegswirtschaft boomt, doch der Rubel stürzt ab

    08.12.2024 · 12 Min.

    Russlands Währung, der Rubel, verliert weiter an Wert: Im November fiel er auf den tiefsten Stand seit dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine im Februar 2022. Mittlerweile, im dritten Kriegsjahr, ist die Inflation für die Russinnen und Russen im Alltag mehr als spürbar. Wird diese Krise eine Gefahr für die Herrschaft des russischen Präsidenten Wladimir Putin? Michael Thumann leitet als außenpolitischer Korrespondent das Moskauer Büro der ZEIT. Im Podcast berichtet er, was die Preissteigerungen für die Menschen in Russland bedeuten und warum der Rubel immer weiter an Wert verliert. Spaniens Wirtschaft wächst so stark wie keine andere in Europa. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg die spanische Wirtschaftsleistung um 3,4 Prozent. Auch im dritten Quartal legte sie mit einem Plus von 0,8 Prozent deutlich zu. Spanien ist mittlerweile so etwas wie der europäische Wachstumsmotor. Es ist nicht nur der Tourismus, der Spaniens Wirtschaft florieren lässt. Was macht Spanien anders als der Rest Europas? Julia Macher berichtet für ZEIT ONLINE aus Spanien. Im Podcast analysiert sie, was die Gründe für das Wirtschaftswachstum in Spanien sind und ob das Land seine wirtschaftliche Stärke auch in Zukunft sichern kann. Und sonst so? Fehlende Wolken begünstigen Erderwärmung Moderation: Azadê Peşmen Redaktion und Produktion: Erica Zingher Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Russland: Angriffskrieg gegen die Ukraine Russische Wirtschaft: Wie lange hält Russland das durch? Ökonomie in Spanien: Das spanische Wirtschaftswunder Spanien: Tote und Vermisste nach Unwettern Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  3. Spezial Overturism in Venedig: Das Paradies hat seinen Preis (Wiederholung vom 27. April)

    07.12.2024 · 29 Min.

    Zehntausende Touristen strömen jeden Tag nach Venedig. Sie tummeln sich auf den kleinen Brücken und zwängen sich durch die engen Gassen. Im Durchschnitt bleiben die Besucher zwei Nächte in der Lagunenstadt, wobei die meisten noch am selben Tag auf die Kreuzfahrtschiffe zurückkehren. Die Venezianer protestieren schon seit Jahren gegen den sogenannten Overtourism. Und endlich scheinen sie vom Rathaus erhört worden zu sein. Seit dem 25. April müssen Tagestouristen fünf Euro zahlen, um das Centro Storico, die Altstadt von Venedig, zu betreten. Zunächst nur an 29 ausgewählten Tagen, dann generell ab 2025. Man sollte meinen, dass ein kollektiver Seufzer der Erleichterung von Dorsoduro bis Castello zu hören ist. Das Gegenteil ist der Fall: Die überwiegende Mehrheit der Einwohner ist entschieden gegen die Maßnahme. Denn es ist unklar, was mit den Einnahmen geschehen soll. Und der geringe Betrag dürfte kaum jemanden von einem Besuch abhalten. So wie in Venedig ist Massentourismus auch in anderen Städten ein Problem. Doch wie kann ihm begegnet werden? Und wie lebt es sich eigentlich in einer Stadt, in der es mehr Gästebetten als Einheimische gibt? Um diese Fragen in einer neuen Podcast-Spezialfolge von "Was jetzt?" zu beantworten, war Elise Landschek vor Ort unterwegs. Sie hat mit Venezianern wie dem 78-jährigen Franco Migliori gesprochen, der fast sein ganzes Leben hier verbracht hat und sich in seiner Heimat manchmal wie ein "Lachs, der gegen den Strom schwimmt", fühlt. Mit Stadtrat Michele Zuin, der an dem neuen Ticketsystem festhält, "weil Venedig den Tourismus braucht". Und sie hat Jan van der Borg von der Universität Ca' Foscari getroffen, der sich in seiner Forschung mit dem Overtourism beschäftigt. Er sagt: Die Stadt weiß nicht, was sie will. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Fabian Scheler, Helena Schmidt und Pia Rauschenberger Mitarbeit: Almut Siefert, Clara Löffler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Venedig: Kann eine Eintrittsgebühr Venedig retten? Tourismus in Venedig: Venedig scannen und sterben! Thema: Venedig Korrekturhinweis: In der Folge wird beschrieben, wie vor 2021 Kreuzfahrtschiffe durch den Canal Grande gefahren sind. Richtig ist natürlich, dass sie stattdessen durch den Guidecca-Kanal fuhren. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  4. Ghana: Wählen gegen den illegalen Goldabbau

    07.12.2024 · 13 Min.

    Am Wochenende wählen die Menschen in Ghana einen neuen Präsidenten und ein neues Parlament. Klar ist: Es wird einen Machtwechsel geben, denn der amtierende Präsident Nana Akufo-Addo darf nicht mehr antreten. Als mögliche Nachfolger stehen insgesamt zwölf Kandidaten zur Wahl. Es ist das achte Mal seit dem Ende der Militärdiktatur 1992, dass die Ghanaer an die Urnen gerufen werden. Welche Probleme beschäftigen die Menschen in Ghana? Julian Hilgers berichtet als freier Journalist über den afrikanischen Kontinent. Im Podcast analysiert er, inwiefern die Wahl in Ghana als Richtungswahl zu sehen ist und welche Bedeutung die Wahl für die Region hat. Nur 2.063 Tage nach ihrem Brand wird die Pariser Kathedrale Notre-Dame an diesem Wochenende wiedereröffnet. Am 15. April 2019 war in der Kathedrale ein Feuer ausgebrochen, große Teile des Dachstuhls wurden zerstört, und einer der Kirchtürme stürzte ein. Notre-Dame, erbaut zwischen 1163 und 1345, Weltkulturerbe und so etwas wie das Nationalheiligtum der Französinnen und Franzosen, war nur noch eine Ruine. "Wir werden diese Kathedrale gemeinsam wieder aufbauen", hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron damals verkündet. In nur fünf Jahren – so sein Versprechen – werde Notre-Dame wiedereröffnet, "schöner als zuvor". Annika Joeres berichtet für ZEIT ONLINE aus Frankreich. Im Podcast spricht sie über ihre Eindrücke von der neuen Notre-Dame. Und sonst so? Die untauglichen Frankfurter Weihnachtsmarkttassen wurden ersetzt. Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Mounia Meiborg, Constanze Kainz Mitarbeit: Mathias Peer, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Thema: Ghana ZEIT-Recherche: Das weltweite Netzwerk des illegalen Goldabbaus Wiedereröffnung von Notre-Dame: Aus Gedanken wird Stein Wiederaufbau von Notre-Dame: "Die Herausforderungen waren höllisch" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  5. Update: Wer vom Mercosur-Abkommen profitiert

    06.12.2024 · 10 Min.

    Die EU-Kommission hat trotz anhaltender Bedenken von Ländern wie Frankreich oder Italien die Verhandlungen über eine Freihandelszone mit dem südamerikanischen Staatenbündnis Mercosur abgeschlossen. Das Abkommen soll zwischen der EU und der Staatengruppe Mercosur, zu der Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay gehören, eine der weltweit größten Freihandelszonen schaffen. Frankreich und Italien kritisieren das Abkommen. Sie sehen die eigene Landwirtschaft durch billige Waren aus Südamerika gefährdet. Ist die Kritik berechtigt? Und bringt das Abkommen am Ende vielleicht doch mehr Vor- als Nachteile? Diese und weitere Fragen beantwortet Ulrich Ladurner, EU-Korrespondent der ZEIT. Zum dritten Mal trat der Kanzler vor den Cum-Ex-Untersuchungsausschuss. Wie bei den vergangenen Aussagen hat er eine politische Einflussnahme auf den Steuerfall der Hamburger Warburg Bank zurückgewiesen. Gleiches gelte für die ehemals staatliche HSH Nordbank. Scholz hatte in der Vergangenheit immer wieder betont, sich nicht erinnern zu können. Was Scholz genau vorgeworfen wird, weiß Frank Drieschner aus dem Hamburg-Ressort der ZEIT. Außerdem im Update: Die Präsidentschaftswahl in Rumänien muss komplett wiederholt werden. Das oberste Gericht des Landes begründet die Entscheidung mit der starken Einmischung Russlands in die Wahl. Was noch? Ampel-Aus wird zum Wort des Jahres. Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Matthias Peer, Magdalena Inou und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: EU-Mercosur-Abkommen: Der falsche Kampf Außenhandel: EU-Kommission vereinbart Freihandelsabkommen mit Mercosur-Staaten Cum-Ex-Ausschuss: Warum hat es keiner gemerkt? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  6. Georgien im Ausnahmezustand

    06.12.2024 · 12 Min.

    Seit Tagen protestieren jeden Abend Hunderte Menschen vor dem Parlament in Tbilissi, der Hauptstadt Georgiens. Der Auslöser: Der nationalkonservative Ministerpräsident Irakli Kobachidse hat angekündigt die Beitrittsgespräche mit der Europäischen Union bis zum Jahr 2028 auszusetzen. Dabei ist Georgien erst seit einem Jahr Beitrittskandidaten. Die Entscheidung hat die Wut der Bevölkerung und der Opposition geweckt. Georgiens Regierungschef andererseits droht der proeuropäischen Opposition nun mit “Auslöschung”. Die Regierung geht seit Tagen immer härter gegen die Protestierenden vor und ließ bereits zahlreiche Menschen, darunter auch Oppositionspolitiker, verhaften. Warum die Proteste gerade jetzt so massiv sind und wie sie sich von früheren unterscheiden, erklärt Anastasia Tikhomirova, Journalistin bei ZEIT Online, die mit den Demonstrierenden in Georgien gesprochen hat. Drei Jahre ist es her, dass die Bundeswehr überstürzt Afghanistan verlassen hat. Der plötzliche Abzug wirft immer noch viele Fragen auf. Warum waren Bundesregierung und Sicherheitsbehörden offenbar schlecht vorbereitet? Warum wurden afghanische Ortskräfte und deren Angehörige in Stich gelassen? Die Bundesregierung hatte nämlich versprochen, sie nach Deutschland zu holen. Am Donnerstag standen im Afghanistan Untersuchungsausschuss des Bundestags zwei zentrale Akteure der damaligen Regierung Rede und Antwort: der damalige Kanzleramtsminister Helge Braun und Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel. Wie Braun und Merkel die Verantwortung der Bundesregierung sehen, welche neuen Erkenntnisse der Ausschuss brachte und wie die Diskussion um den chaotischen Abzug weitergeht, erklärt Christian Schweppe, Investigativreporter, der die Vernehmungen vor Ort verfolgt hat. Und sonst so? Amazon auf der Anklagebank Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Lisa Pausch und Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Georgien: Mehrere Oppositionsführer in Georgien festgenommen Krise in Georgien: Georgiens Regierungschef droht mit "Auslöschen" von Oppositionellen Proteste in Georgien: Der georgische Albtraum Evakuierung aus Afghanistan: "Gut, wenn wir es wenigstens vom Minister weghalten können" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  7. Update: Wie es nach dem Sturz der Regierung in Frankreich weitergeht

    05.12.2024 · 10 Min.

    Sie war nur knapp drei Monate im Amt und ist schon wieder gestürzt: Die Mitte-rechts-Regierung von Frankreichs Premierminister Michel Barnier ist an einem Misstrauensvotum gescheitert. Eine neue Regierungsmehrheit zu finden, gilt als schwer. Was das für die Stabilität Frankreichs und der EU bedeutet und wie Präsident Macron auf die Krise reagieren könnte, weiß Annika Joeres, Frankreich-Korrespondentin von ZEIT ONLINE. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag findet dieses Jahr erneut der umstrittene Klaasohm-Brauch auf der Insel Borkum statt. Nach Meidenberichten war der Veranstaltung Frauenfeindlichkeit vorgeworfen worden. Die Inselgemeinschaft hat auf die Kritik reagiert, das Fest soll künftig ohne Frauenjagd stattfinden. Wieso endet das Schlagen von Frauen erst jetzt? Diese und weitere Fragen beantwortet Daniel Hinz, der die Insel für ZEIT ONLINE besucht. Außerdem im Update: In Syrien stoßen islamistische Rebellen weiter vor. Nach der Großstadt Aleppo haben sie nach tagelangen Gefechten nun offenbar auch die Stadt Hama erobert. Was noch? Mit „Post mit Herz“ gegen die Einsamkeit anschreiben. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Lisa Pausch, Magdalena Inou und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Regierungskrise in Frankreich: Was passiert, wenn die Regierung Barnier im Parlament scheitert? "Klaasohm"-Brauch: Mit Hörnern auf Hintern schlagen Syrien: Islamistische Rebellen nehmen syrische Stadt Hama ein Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  8. Werden Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland legal?

    05.12.2024 · 12 Min.

    Bisher sind Schwangerschaftsabbrüche grundsätzlich verboten, werden aber in bestimmten Fällen nicht bestraft. Am Donnerstag berät der Bundestag darüber, das zu ändern. Abgeordnete aus mehreren Fraktionen haben den Antrag eingebracht, den Paragrafen § 218 StGB, der Abtreibungen unter Strafe stellt, abzuschaffen. CDU und CSU haben bereits Widerstand angekündigt, auch in der FDP sind viele skeptisch. Ob sich für die Änderung noch eine Mehrheit finden könnte, erklärt Nina Monecke, Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE. Russland hat im Herbst den Cyberkriminellen Sergei Sergejewitsch Iwanow, auch bekannt als Taleon, festgenommen. Er steht vor Gericht, weil er mehrere Geldwäscheplattformen betrieben haben soll, die häufig von Ransomware-Erpressern genutzt wurden. Über Plattformen, wie sie auch Ivanov betrieben hatte, tauschen die Banden das Kryptogeld wieder in nationale Währungen um. Kai Biermann aus dem Investigativressort von ZEIT und ZEIT ONLINE berichtet über die Hintergründe der Festnahme. Korrektur: In der Episode heißt es fälschlicherweise, auf Taleon seien 10 Millionen Euro Kopfgeld ausgesetzt. Korrekt ist: Es sind 10 Millonen Dollar. Und sonst so? Eine KI-Oma soll Telefonbetrüger zur Weißglut bringen. Moderation und Produktion: Ole Pflüger Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Mathias Peer und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Schwangerschaftsabbruch: Kippt der Paragraf 218 doch noch? Abtreibung: Eine Warnung aus der Stille der Archive: Vorsicht beim Thema Abtreibung Illegale Bitcoinbörse: Der Geldwäscher der Ransomwarebanden Ransomware: Wenn Erpresser kreativ werden Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  9. Update: Südkoreas Demokratie auf dem Prüfstand

    04.12.2024 · 8 Min.

    Südkorea kommt nicht zur Ruhe: Die größte Oppositionspartei wirft Präsident Yoon Suk Yeol Verfassungsbruch vor und hat ein Amtsenthebungsverfahren beantragt. Er hatte am Dienstag überraschend das Kriegsrecht verhängt – mit der Begründung, die Opposition unterstütze den Feind Nordkorea. Verteidigungsminister Kim Yong Hyun hat bereits seinen Rücktritt angeboten. You Jae Lee ist Professor für Koreanistik an der Universität Tübingen. Im Podcast erklärt er, warum Präsident Yoon Suk Yeol das Kriegsrecht verhängt hat und was die Geschehnisse für die südkoreanische Demokratie bedeuten. Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich heute im Bundestag einer Regierungsbefragung gestellt und warb um Zustimmung für mehrere Gesetzesvorhaben, die noch vor der vorgezogenen Wahl am 23. Februar zustande kommen könnten. Die Union warf Scholz unterdessen vor, seine jüngste Ukraine-Reise für Wahlkampfzwecke instrumentalisiert zu haben. In Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg haben Ermittler am Mittwoch eine internationale Razzia gegen ein irakisch-kurdisches Schleusernetzwerk durchgeführt. Die gesuchten Tatverdächtigen sollen in kleinen minderwertigen Schlauchbooten Geflüchtete aus dem Mittleren Osten und Ostafrika von Frankreich nach Großbritannien geschleust haben. Was noch? Ein Erbe für jeden. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Ausrufung des Kriegsrechts: Südkoreas Verteidigungsminister bietet Rücktritt an Südkorea: Was wir über die Geschehnisse in Südkorea wissen Regierungsbefragung: "Man kann noch etwas tun" Schleusung von Migranten: Razzia gegen Schleusernetzwerk in NRW und Baden-Württemberg Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  10. Frankreichs Minderheitsregierung steht kurz vor dem Aus

    04.12.2024 · 11 Min.

    Nur wenige Monate nach ihrem Amtsantritt droht der Minderheitsregierung von Premier Michel Barnier in Frankreich das Aus. Ohne die Zustimmung der Oppositionsparteien hat Premierminister Barnier am Montag einen umstrittenen Entwurf zum Sozialhaushalt durch das Parlament gebracht. Vor allem das Linksbündnis wehrt sich gegen die Einsparungen, die das Kabinett Barnier darin vorsieht. Nun hat das Bündnis für Mittwoch ein Misstrauensvotum angekündigt – und dem könnte auch der Rassemblement National von Marine Le Pen zustimmen, der Barniers Regierung bisher oft zur nötigen Mehrheit verholfen hat. Matthias Krupa berichtet für DIE ZEIT und ZEIT ONLINE aus Frankreich. Im Podcast ordnet er ein, worum es im Streit um die Haushaltspläne im französischen Parlament geht und wie wahrscheinlich es ist, dass Premierminister Michel Barnier beim Misstrauensvotum durchfällt. Deutschland müsse ambitionierter werden und “ein klein bisschen mehr Milei oder Musk wagen“. Das hat FDP-Chef Christian Lindner am Sonntagabend in der ARD-Talkshow Caren Miosga gesagt. Der Tech-Milliardär und Tesla-Chef Elon Musk und der argentinische Präsident Javier Milei gelten als Vertreter eines radikalen Liberalismus – und ganz in dieser Linie soll offenbar auch das wirtschaftspolitische Reformprogramm stehen, mit dem Lindners FDP in die Bundestagswahl 2025 ziehen will. Die FDP steht in aktuellen Umfragen nur bei 3 bis 5 Prozent und muss nach dem “D-Day”-Skandal umso mehr um ihre Stimmen bangen. Mark Schieritz ist stellvertretender Leiter des Politik-Ressorts der ZEIT. Im Podcast analysiert er, ob Elon Musk und Javier Milei tatsächlich ein Vorbild für Deutschland sein können und wo die FDP mit ihrer Wahlkampfstrategie hin will. Und sonst so? „Brain rot“: das Oxford-Wort des Jahres Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Mathias Peer, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Regierungskrise in Frankreich: Was passiert, wenn die Regierung Barnier im Parlament scheitert? Frankreich: Michel Barnier drückt Sozialhaushalt in Frankreich durch Christian Lindner bei "Caren Miosga": "Hier ist kein Tribunal!" Liberalismus in Deutschland: Der nächste Tabubruch der FDP Was jetzt auf der Bühne: Tickets für den Jahresrückblick-Livepodcast am 15.12. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  11. Update: Zu rechts für die AfD?

    03.12.2024 · 11 Min.

    Die AfD-Spitze plant, sich von der Jungen Alternative (JA), der Partei-Nachwuchsorganisation, zu trennen und eine neue Organisation zu gründen. Der Verfassungsschutz stuft die JA als gesichert rechtsextrem ein. Christian Parth, Redakteur im Politikressort, ordnet ein, welche Ziele die AfD mit der Trennung von der Jungen Alternative verfolgt und wie realistisch eine Mehrheit zur Umsetzung dieses Plans ist. Mit Blick auf die Kämpfe im Norden Syriens beschäftigt sich am Dienstag der UN-Sicherheitsrat mit den jüngsten Eskalationen im Land. Erst vor wenigen Tagen hatten dschihadistische Kämpfer der Gruppe Hajat Tahrir al-Scham (HTS) große Teile der Millionenstadt Aleppo in Syrien eingenommen. Jetzt haben die Dschihadisten in der syrischen Region Hama mehrere Städte und Dörfer besetzt und syrische Soldaten getötet. Israel und die proiranische Hisbollah-Miliz werfen sich eine Woche nach der Einigung auf eine Waffenruhe gegenseitig Verstöße vor. Am Montag griff die israelische Luftwaffe mehrere Ziele im Libanon an, wobei mindestens elf Menschen getötet wurden. Die Hisbollah schoss Raketen auf die von Israel besetzten Golanhöhen ab. Was noch? Ein Ohrwurm wird 40. Wir haben ein Gegenmittel. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Thema: AfD: Alternative für Deutschland Thema: Junge Alternative: Der rechtsextreme Nachwuchs AfD: AfD-Spitze strebt Trennung von Jugendorganisation Junge Alternative an Eilantrag abgewiesen: AfD Sachsen darf als gesichert rechtsextrem eingestuft werden Thema: Jusos: Die Nachwuchsorganisation der SPD Die Junge Alternative: Freidrehende Radikale Syrien: Dschihadisten melden weitere Gebietsgewinne in Syrien Hajat Tahrir al-Scham: Syrische Regierung verliert laut Beobachtern die Kontrolle über Aleppo Aleppo: Syrische Regierungstruppen starten Gegenangriffe Kämpfe in Syrien: Luftangriffe auf vorrückende Dschihadisten in Syrien Lage im Überblick: Kämpfe im Libanon trotz Waffenruhe Liveblog: Krieg in Nahost: Elf Tote nach israelischem Luftangriff im Südlibanon trotz Waffenruhe Israel und Hisbollah: Warum die Waffenruhe vor allem Israel stärkt Thema: Südkorea Thema: Nordkorea: Militärbündnis mit Russland Was jetzt? – Spezial / Flucht aus Nordkorea: "Ich träume immer noch von Folter" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  12. Wer in Syrien gegen wen kämpft

    03.12.2024 · 12 Min.

    In Syrien herrscht seit 2011 ein Bürgerkrieg mit vielen Fronten. Nachdem der Konflikt zeitweise eingefroren war, spitzt er sich jetzt erneut zu. Dschihadistische Kämpfer der Gruppe Hajat Tahrir al-Scham (HTS), eines Zusammenschlusses von Milizenbrigaden, haben innerhalb weniger Tage große Teile der Millionenstadt Aleppo eingenommen. Die Rebellen werden teilweise durch die Türkei unterstützt, insbesondere über die Miliz Freie Syrische Armee (SNA). Machthaber Al-Assad erhält Unterstützung vom Iran und von Russland. Wie es in Syrien jetzt weitergehen könnte, ordnet die Journalistin und Syrienexpertin Kristin Helberg ein. Die vorgezogenen Neuwahlen setzen die Kleinparteien in Deutschland unter Druck. Denn bevor sie zur Wahl zugelassen werden können, müssen sie einige formale Hürden überwinden: Kandidaten auswählen, Landeslisten erstellen und ausreichend Unterschriften von Stimmberechtigten sammeln. Aufgrund des früheren Wahltermins bleibt ihnen diesmal nur wenig Zeit. Ob die Kleinparteien mit ihrem offenen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Innenministerin Nancy Faeser (SPD) etwas bewirken konnten, erklärt Charlotte Greipl aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE. Und sonst so? Huldigung eines Stromkasten Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Syrien: Protürkische Kämpfer erobern kurdisch verwaltete Stadt in Nordsyrien Aleppo: Die überraschende Offensive der Dschihadisten in Syrien Syrien: Kampf um Aleppo Syrien: Der Dominoeffekt des Nahostkriegs Bundestagswahl: Neuwahlen am 23. Februar Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  13. Update: Ein Ex-Minister für die Mission Wiedereinzug

    02.12.2024 · 11 Min.

    Marco Buschmann, bis vor wenigen Wochen noch Bundesjustizminister, ist am Montag zum neuen FDP-Generalsekretär ernannt worden. Er folgt auf Bijan Djir-Sarai, der nach der "D-Day"-Affäre am vergangenen Freitag sein Amt niedergelegt hat. Buschmann gilt als enger Vertrauter von FDP-Chef Christian Lindner und soll nun gemeinsam mit ihm den Wahlkampf organisieren. Laut Umfragen liegt die FDP momentan bei vier bis fünf Prozent; ob sie bei der Neuwahl im Februar in den Bundestag einzieht, ist damit unklar. Wie sich die FDP für den Wahlkampf aufstellen will und ob es ihr gelingen kann, das Vertrauen der anderen Parteien zurückzugewinnen, erklärt Politikredakteur Ferdinand Otto. In Syrien haben Aufständische aus Idlib in den vergangenen Tagen große Teile von Aleppo unter ihre Kontrolle gebracht. Angeführt werden sie von der dschihadistischen Gruppe HTS, einem Ableger von al-Kaida. Bei den Kämpfen sind nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte schon mindestens 450 Menschen gestorben. Der syrische Präsident Assad hat eine Gegenoffensive angekündigt, die durch russische Luftschläge unterstützt wird. Von der Türkei unterstützte Kämpfer haben währenddessen im Norden Syriens die kurdisch verwaltete Stadt Tal Rifaat sowie einige umliegende Dörfer erobert. Welche Rolle Russland für das syrische Regime spielt, erklärt Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Außerdem im Update: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ist überraschend in die Ukraine gereist. Dort hat er den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj getroffen und angekündigt, die Ukraine mit weiteren Rüstungslieferungen im Wert von 650 Millionen Euro zu unterstützen. Zuletzt hat Scholz die Ukraine vor zweieinhalb Jahren besucht. In Frankreich droht der Minderheitsregierung von Regierungschef Michel Barnier das Aus. Um ein Misstrauensvotum zu verhindern, macht der Premier Zugeständnisse an das rechtspopulistische Rassemblement National von Marine Le Pen. Was noch? Mars-Oberfläche mit Makeln. Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: FDP: Marco Buschmann wird neuer FDP-Generalsekretär Christian Lindner bei "Caren Miosga": "Hier ist kein Tribunal!" Ampel-Aus: Christian Lindner distanziert sich erneut von "D-Day"-Papier Syrien: Protürkische Kämpfer erobern kurdisch verwaltete Stadt in Nordsyrien Syrien: Deutschland ruft mit Nato-Verbündeten zu Deeskalation in Syrien auf Syrien: Kampf um Aleppo Aleppo: Syrische Regierungstruppen starten Gegenangriffe Ukraine: Olaf Scholz sagt Ukraine bei Kyjiw-Besuch neue Millionenhilfen zu Frankreich: Michel Barnier macht Zugeständnisse an Rechtspopulisten Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  14. Die überraschende Offensive der Dschihadisten in Syrien

    02.12.2024 · 12 Min.

    Innerhalb von nur vier Tagen hat die Dschihadistengruppe Hajat Tahrir al-Scham (HTS) Aleppo weitgehend erobert, die zweitgrößte Stadt Syriens. Erstmals seit Beginn des syrischen Bürgerkriegs vor 14 Jahren scheinen die Truppen des syrischen Regimes von Machthaber Baschar al-Assad die Kontrolle über die Stadt vollständig zu verlieren. Am Mittwoch startete die Gruppe überraschend einen Großangriff auf die Stadt, Assad kündigte daraufhin eine Gegenoffensive an, und die russische Armee flog Luftangriffe auf Aleppo. Die Blitzoffensive kam für viele Beobachter völlig überraschend. Steffi Hentschke berichtet für ZEIT ONLINE aus Nahost. Im Podcast analysiert sie, wie es zur Blitzoffensive kam, und wie die Lage in Syrien mit dem Nahostkrieg zusammenhängt. Vom russischen Angriffskrieg in der Ukraine und den anhaltenden Kriegen und Konflikten im Nahen Osten profitiert nicht zuletzt die globale Rüstungsindustrie: Die Nachfrage nach Waffen und militärischer Ausrüstung steigt weltweit. Das zeigt das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri in seiner jährlichen Analyse des Rüstungsmarktes. Erstmals erzielten alle 100 gelisteten Unternehmen einen Umsatz von mehr als einer Milliarde US-Dollar. Besonders stark legte im Jahresvergleich der russische Rüstungs- und Technologiekonzern Rostec zu. Aber auch asiatische und israelische Waffenhersteller konnten ihren Umsatz erheblich steigern. Weniger stark fiel das Wachstum bei den großen, etablierten Konzernen des Westens aus. Hauke Friederichs ist sicherheitspolitischer Korrespondent von ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet er ein, ob die hohen Umsätze der Rüstungskonzerne nur auf die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten zurückzuführen sind oder ob es auch andere Faktoren für die gute Auftragslage gibt. Und sonst so? "Tagesschau" streicht "Damen und Herren" in der Begrüßung Moderation und Produktion: Roland Jodin Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Hajat Tahrir al-Scham: Syrische Regierung verliert laut Beobachtern die Kontrolle über Aleppo Syrien: Im Windschatten der großen Kriege Liveblog: Krieg in Nahost Liveblog: Krieg in der Ukraine Waffenhandel: Kriege sind gut für ihr Geschäft Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  15. Wie die FDP die "offene Feldschlacht" geplant hat

    01.12.2024 · 14 Min.

    Vor rund zwei Wochen haben DIE ZEIT und Süddeutsche Zeitung ausführliche Recherchen über den Plan der FDP veröffentlicht, den Bruch der Ampelkoalition herbeizuführen. In der vergangenen Woche ist ein internes Strategiepapier aufgetaucht, das belegt, wie detailliert die FDP-Führung diesen Koalitionsbruch geplant hat. Nachdem unter anderem der liberale Vizepräsident des Bundestages, Wolfgang Kubicki, zunächst von einem von ZEIT und Süddeutscher Zeitung verbreiteten Märchen sprach, hat die FDP vergangene Woche Konsequenzen gezogen. Ihr Generalsekretär, Bijan Djir-Sarai, und ihr Geschäftsführer, Carsten Reymann, sind zurückgetreten. Robert Pausch, Politikredakteur der ZEIT, spricht im Podcast über seine Recherche. Im Jahr 2023 haben sich weltweit 1,3 Millionen Menschen mit HIV infiziert. 630.000 Menschen sind an Krankheiten in Verbindung mit Aids gestorben. Das geht aus dem neuen Unaids-Bericht 2024 hervor. In Deutschland sind rund 100.000 Menschen HIV-positiv. Anlässlich des heutigen Welt-Aids-Tags ordnet Holger Wicht, Pressesprecher der deutschen Aidshilfe, im Podcast ein, welche Fortschritte es im Kampf gegen die HIV-/Aids-Pandemie gibt und ob es bei der Behandlung medizinische Fortschritte gibt. Alles außer Putzen: Noch 24 Kriminalfälle bis Weihnachten Moderation und Produktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: FDP: In vier Phasen zum Regierungssturz FDP: Das liberale Drehbuch für den Regierungssturz Unaids-Bericht: Weniger Menschen sterben an HIV, doch Diskriminierung hält an Lenacapavir: Halbjährliche Spritze schützt laut Studien vor HIV-Infektion Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  16. Spezial: Tausende Fake-Shops und eine Spur nach China (Wiederholung vom 11. Mai)

    30.11.2024 · 27 Min.

    Markenturnschuhe für 20 Euro. Kosmetikartikel, die sonst überall ausverkauft sind. Designerware, die auf ein Zehntel des Originalpreises reduziert ist. Zahlreiche Seiten im Internet locken mit solchen Angeboten. Mit nur einem Klick landen diese im Warenkorb. Nur noch Adresse und Kreditkartendaten eintippen. Und das war's. Doch oft kommen die bestellten Produkte nie an. Und das Geld ist weg. Nun zeigt eine Recherche, an der die ZEIT und ZEIT ONLINE beteiligt waren: Dahinter steckt oft eine kriminelle Organisation aus China, die das wohl größte bisher bekannt gewordene Netzwerk solcher Betrugsseiten betreibt. Über 76.000 Domains haben irgendwann einmal dazugehört. Gesteuert von einer einzelnen Gruppe am Rande der chinesischen Stadt Fuzhou. Allein in den USA und Europa hat sie mehr als 850.000 Menschen um viele Millionen Euro gebracht. Das konnte das Investigativressort von ZEIT und ZEIT ONLINE gemeinsam mit dem britischen Guardian und der französischen Le Monde aufdecken. Ausgangspunkt ihrer Recherche war ein mehrere Gigabyte umfassendes Datenleck, auf das die Berliner IT-Sicherheitsfirma SR Labs gestoßen ist. Darunter auch: die Kontaktdaten von Katharina. Sie ist eines der Opfer dieser Fake-Shops und berichtet in dieser Was-jetzt?-Spezialfolge mit Helena Schmidt von ihren Erfahrungen. Außerdem spricht Kai Biermann aus dem Investigativressort von ZEIT und ZEIT ONLINE darüber, wie sich das Netzwerk organisiert und was deutsche Ermittlungsbehörden dagegen unternehmen. Und Matthias Marx von SR Labs berichtet von dem Datenfund. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Clara Löffler Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  17. Chaostage in Bukarest

    30.11.2024 · 12 Min.

    Am vergangenen Sonntag fand in Rumänien die erste Runde der Präsidentschaftswahlen statt. Entgegen allen Prognosen erhielt der parteilose Călin Georgescu die meisten Stimmen: ein prorussischer Rechtsradikaler und weithin unterschätzter Kandidat, der fast ausschließlich über TikTok für sich geworben hatte. Die entscheidende Stichwahl ist für den 8. Dezember angesetzt – doch zunächst werden nun alle Stimmen erneut ausgezählt. Katja Christina Plate leitet das rumänische Büro der Konrad-Adenauer-Stiftung. Im Podcast analysiert sie, wie Georgescus überraschender Sieg in der ersten Wahlrunde zu erklären ist und wie es nun in Rumänien weitergehen könnte. Nach mehr als einem Jahr Krieg gilt seit Mittwoch eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon. In Gaza gehen Israels Angriffe unvermindert weiter. Vor allem im Norden des Gazastreifens verschlechtert sich die humanitäre Lage zusehends. Internationale Experten schlagen Alarm und warnen vor einer akuten Hungersnot. Yassin Musharbash hat zusammen mit Kolleginnen und Kollegen zur aktuellen Lage im Gazastreifen recherchiert. Im Podcast ordnet er ein, was die Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah für den Gazastreifen bedeutet und was über die humanitäre Lage dort bekannt ist. Und sonst so? Spanien führt bezahlten "Klima-Urlaub" ein Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Rumänien: Prorussischer Rechtsextremer zieht in Stichwahl um Präsidentenamt ein Präsidentschaftswahl: Oberstes Gericht in Rumänien ordnet Neuauszählung nach Wahl an Liveblog: Krieg in Nahost Ärzte in Nord-Gaza: "Statt Hilfe wurden uns Panzer geschickt!" Humanitäre Lage in Gaza: Gezieltes Aushungern? Das wäre ein Kriegsverbrechen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  18. Update: Black D-Day

    29.11.2024 · 11 Min.

    Neue Erkenntnisse zum durchgeplanten Koalitionsbruch der FDP haben für die Partei nun personelle Konsequenzen. Sowohl Generalsekretär Bijan Djir-Sarai als auch Bundesgeschäftsführer Carsten Reymann sind am Freitag zurückgetreten. Nachdem mehrere Medien, darunter auch die ZEIT, die Partei nach eigenen Recherchen um Stellungnahme gebeten hatten, veröffentlichte die FDP am Donnerstag ein internes Papier, in dem der Plan zum Koalitionsbruch minutiös dargelegt ist. Zuvor hatte Djir-Sarai immer wieder behauptet, ein solches Papier habe es nicht gegeben. Inwiefern schaden die jüngsten Entwicklungen der Partei? Fabian Reinbold, Leiter der Innenpolitik bei ZEIT ONLINE, fasst die Ereignisse des Tages zusammen und was sie für Parteichef Christian Lindner bedeuten. Georgien pausiert seine Beitrittsgespräche mit der Europäischen Union. Der Schritt löste in vielen Städten des Landes Demonstrationen aus. Die proeuropäische Präsidentin Salome Surabischwili warnte, Georgien werde seine Unabhängigkeit an Russland verlieren. Begleitet hat die Proteste die Autorin Anastasia Trenkler. Im Podcast spricht sie über die Annäherung Georgiens an Russland und die Stimmung in der Bevölkerung. Was noch? AC/DC- und Muppet-Songs als Pausengong in Neuseeland Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Benjamin Probst und Magdalena Inou Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Ampel-Aus: FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai tritt zurück Die D-Day Präsentation der FDP FDP: In vier Phasen zum Regierungssturz FDP: So wollte Lindner das Ampel-Aus verkünden EU-Beitritt: Georgien will bis 2028 nicht mit EU verhandeln Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  19. Black Friday: Was treibt uns in den Kaufrausch?

    29.11.2024 · 11 Min.

    Heute ist Black Friday – der Tag, an dem viele Menschen auf der Suche nach einem Schnäppchen sind: Wintermäntel, Handtaschen, Kleidung oder vielleicht ein Raclettegrill im Sonderangebot. Dem Kaufrausch, verursacht durch die Black-Week-Deals und vorweihnachtliche Rabattaktionen, scheint die Wirtschaftskrise keinen Abbruch zu tun. Der Handelsverband Deutschland geht davon aus, dass rund um den Black Friday mindestens genauso viel gekauft wird wie in den Vorjahren. Ein Umsatz von knapp sechs Milliarden Euro wird allein im deutschen Online-Einzelhandel erwartet. Doch es gibt auch eine andere Seite des Konsumverhaltens: Statistiken zeigen, dass Menschen in Deutschland im Schnitt jedes Jahr 60 neue Kleidungsstücke kaufen, sie aber nur noch halb so lange tragen wie vor 15 Jahren. Könnte es da nicht eine Lösung sein, Kleidung einfach auszuleihen statt zu kaufen? Henrik Rampe ist Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT. Er hat sich mit dem Phänomen Kaufrausch beschäftigt und berichtet im Podcast von einem Gegenentwurf zum Black-Friday-Konsum: einem Laden in Hamburg, in dem Kundinnen und Kunden Kleidung ausleihen können. Die neue EU-Kommission unter Ursula von der Leyen steht endlich und kann ihre Arbeit aufnehmen. 26 Frauen und Männer gehören ihr an, darunter sechs Vizepräsidentinnen und -präsidenten. Doch die Kommission startet mit einem historischen Tiefschlag: Nur etwas mehr als die Hälfte der Abgeordneten im Europäischen Parlament stehen hinter ihr – das schlechteste Ergebnis einer Kommission in der Geschichte der EU. Besonders die Kandidatenliste und eine Verschiebung nach rechts außen sorgten für Kontroversen: So wird mit dem Italiener Raffaele Fitto zum ersten Mal ein Rechtsaußen-Politiker Vizepräsident der EU-Kommission. Fitto gehört der ultrarechten Partei Fratelli d'Italia an. Die sogenannte proeuropäische Mehrheit im EU-Parlament sowie im Europäischen Rat ist brüchig geworden. Ulrich Ladurner berichtet als Auslandskorrespondent der ZEIT aus Brüssel. Im Podcast spricht er darüber, inwiefern das schlechte Ergebnis die Kommission belastet und ob sie in der Lage sein wird, sich den internationalen Herausforderungen zu stellen, die Europa erwarten. Und sonst so? Wie (un-)pünktlich wird mein Zug sein? Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Lisa Pausch und Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Kleidung leihen: Leih dich glücklich EU-Kommission: Das ist die neue EU-Kommission von Ursula von der Leyen Europaparlament: Der hohe Preis fürs Weitermachen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

  20. Update: Die Nato hilft sich im Bündnisfall. Oder?

    28.11.2024 · 11 Min.

    Der Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), Bruno Kahl, warnte, dass Russland in den kommenden Jahren einen Angriff auf Nato-Territorium in Erwägung ziehen könnte. Laut BND gibt es Anzeichen, dass russische Regierungsvertreter an der Wirksamkeit von Artikel 5 des Nato-Vertrags zweifeln und versuchen könnten, die Allianz zu schwächen. Bruno Kahl nannte mögliche Szenarien wie einen begrenzten Angriff auf die norwegische Insel Spitzbergen oder eine Intervention in den baltischen Staaten. Russlands Ziel sei es, das Scheitern der Nato als Verteidigungsbündnis herbeizuführen und die Allianz zu spalten. Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, erklärt, wann Artikel 5 in Kraft treten würde, und ordnet ein, wie realistisch eine Spaltung der Nato durch Russland wäre. Der zukünftige US-Präsident Donald Trump hat den ehemaligen General Keith Kellogg als seinen Sondergesandten für die Ukraine nominiert. Der hat laut Reuters nun einen Plan zur Beendigung des Ukraine-Kriegs vorgelegt, der vorsieht, beide Länder zu Friedensverhandlungen zu zwingen. Die Ukraine soll nur noch Waffen aus den USA erhalten, wenn sie in Gespräche eintritt, während Russland gewarnt wird, dass jede Weigerung, zu verhandeln, eine verstärkte Unterstützung der Ukraine nach sich ziehen würde. Donald Trump hatte bereits im Wahlkampf angekündigt, den Krieg innerhalb eines Tages beenden zu wollen. Kritiker befürchten jedoch, dass der Plan die Ukraine dazu zwingen könnte, auf von Russland besetztes Territorium zu verzichten. Außerdem im Update: Wie Bundesaußenministerin Annalena Baerbock auf die Ausweisung von zwei deutschen Journalisten aus Russland reagiert. Was noch? Social-Media-Verbot für Teenager Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Der Nato-Bündnisfall im Originalwortlaut Bundesnachrichtendienst: BND hält russischen Angriff auf Nato in kommenden Jahren für möglich Raketeneinschläge in Polen: Das besagen Artikel 4 und 5 im Nato-Vertrag Norwegen und Russland: Spitzbergen ist der nördlichste Ort der Welt, an dem Menschen wohnen USA: Trump ernennt Keith Kellogg zum Ukraine-Sondergesandten US-Waffenlieferungen: Was ein Ende der US-Hilfen für die Ukraine bedeuten würde Lage in der Ukraine: Zum Siegen zu wenig, zum Verlieren zu viel ARD in Russland: "Es ist ein drastischer Einschnitt" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.