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- 04.05.20269 min
Nach wie vor leben die etwa zwei Millionen Bewohner des Gazastreifens unter katastrophalen Bedingungen. Das beklagen Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen. Zudem setzt die israelische Armee nahezu täglich ihre tödlichen Angriffe fort, trotz der im Oktober vereinbarten Waffenruhe, sagt SZ-Redakteur Leonard Scharfenberg, der gerade aus Tel Aviv berichtet. Mehr als 830 Menschen seien seither getötet worden, darunter viele Zivilisten. Zwar würden Vertreter der Hamas und Israels in Ägypten indirekt miteinander verhandeln, Fortschritte aber würden dort keine erzielt. Beiden Seiten würde der Status Quo reichen, allerdings zu Lasten der Zivilbevölkerung. Von der zweiten Phase des Friedensplans von US-Präsident Donald Trump sei man weit entfernt. So habe die Hamas keinerlei Interesse an ihrer eigenen Entwaffnung, da dies ihre politische Macht und Identität gefährde. Und Israels Premier Benjamin Netanyahu befindet sich bereits mitten im Wahlkampf für die von ihm ausgerufenen Neuwahlen im Oktober. Zudem ist Israel gleichzeitig in Konflikte mit Iran und Libanon verwickelt. Auch der Wiederaufbau im Gazastreifen sei praktisch noch gar nicht angelaufen. Weniger als ein Prozent der Trümmer seien bisher beseitigt und es mangele an Baumaschinen und Material. Weitere Nachrichten: Merz fordert mehr Kompromisse vom Koalitionspartner SPD; US-Marine soll Frachtschiffe durch Straße von Hormus eskortieren. Zum Weiterlesen und -hören: Die TV-Kritik zum Kanzlerauftritt bei Caren Miosga lesen Sie hier. Unseren Recherchepodcast zu dem Kenianer im Ukraine-Krieg finden Sie hier. Die Reportage von Korrespondent Paul Munzinger dazu finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Kristina Hösel Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 03.05.202613 min
Ende April sprach Friedrich Merz in einer Schule im Sauerland über Donald Trump und den Iran-Krieg: Die Amerikaner, so März, hätten “offensichtlich keine Strategie”. Die Iraner hingegen würden geschickt agieren, indem sie zu Gesprächen nach Islamabad einlüden und die US-Delegation dann ohne Ergebnis wieder nach Hause schickten: “Da wird eine ganze Nation gedemütigt, durch die iranische Staatsführung, vor allem durch die sogenannten Revolutionsgarden.” Trump hat daraufhin gegen Merz ausgeteilt und ihm unter anderem vorgeworfen, er fände es in Ordnung, wenn Iran eine Atomwaffe hätte. Zudem sei Deutschland “ein kaputtes Land”. Aber beim Poltern ist es nicht geblieben. Am Freitagabend US-Zeit hat Trumps Verteidigungsminister Pete Hegseth angekündigt, dass in den nächsten sechs bis zwölf Monaten etwa 5000 US-Soldaten aus Deutschland abgezogen werden sollen. Die offizielle Begründung lautet, dass die USA die Präsenz ihrer Truppen in Europa überprüfen wollen – aktuell sind in Europa rund 86.000 US-Soldaten und-Soldatinnen stationiert, davon rund 39.000 in Deutschland. Aber eigentlich ist klar: Mit dem Abzug will Trump sich an Merz rächen. Welche Konsequenzen ein Truppenabzug für die Sicherheit in Deutschland und Europa, aber auch für die USA selbst hätte, erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt” Georg Ismar aus der SZ-Parlamentsredaktion in Berlin. Kathrin Wiesel-Lancé, SZ-Korrespondentin in Rheinland-Pfalz, berichtet von den Reaktionen in Ramstein. Weitere Nachrichten: neue US-Zölle auf Autos und LKW aus der EU; Iran legt neuen Friedensplan vor. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie den Text über Ramstein-Miesenbach, den Standort der US-Air-Base in Rheinland-Pfalz. Einen Text über den Buckelwal in der Ostsee und die Rettungsaktion gibt es hier zu lesen. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Pauline Claßen Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Deutsche Welle (Youtube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Vier US-Präsidenten sind seit Bestehen der Vereinigten Staaten von Amerika erschossen worden, auf mindestens zehn weitere wurden Anschläge verübt oder geplant. Gegen den amtierenden 47. Präsidenten Donald Trump gab es schon drei Attentatsversuche. Spätestens seit dem um Haaresbreite gescheiterten Mordanschlag am 13. Juli 2024 bei einer Wahlkampfveranstaltung in Butler, Pennsylvania, fühlt sich Trump von Gott auserwählt. Gott habe ihn verschont, damit er “Amerika wieder groß” machen könne, behauptet er seither immer wieder. Nach dem jüngsten Attentatsversuch am vergangenen Wochenende beim White House Correspondents’ Dinner in Washington hat er – ohne Indizien – behauptet, der mutmaßliche Attentäter hasse Christen. Trump zielt mit der Behauptung auf seine Anhänger, ein heterogenes Spektrum von konservativen Evangelikalen, Calvinisten bis hin zu Pfingstlern. Der Publizist und evangelische Theologe Arnd Henze hat sich mit dieser Gemengelage in seinem aktuellen Buch “Mit Gott gegen die Demokratie“ LINK auseinandergesetzt. Über das Denken von Trumps Anhängern sagt er in der aktuellen Ausgabe des Podcasts, dass der US-Präsident für diese Evangelikalen eine Art “Perser-König Kyros” sei, ein “System-Sprenger” und “Berserker”. Als mächtigster Mann der Welt müsse er sich nicht an Regeln halten, sagt Henze: “Hauptsache er tut Gutes für die Frommen, auch wenn er selber nicht fromm ist.” Henze glaubt, das Bündnis werde schnell auseinanderfallen , wenn Trumps Macht schwinde oder seine Integrationskraft nicht mehr da sei. Derzeit aber würden sich der opportunistische Trump und die christlichen Nationalisten noch kongenial ergänzen: Trump bekomme deren Wählerstimmen und finanzielle Unterstützung – und die Bewegung bekomme ihre Ziele politisch umgesetzt. Lange habe die Bewegung der christlichen Nationalisten Niederlagen in ihren Kulturkämpfen erlitten, sagt Henze, das habe zu Wut und einem Rachebedürfnis geführt. Rache, die Trump, nun mit schier unbegrenzter Macht ausgestattet, exekutiert. Dabei würde diese extreme Spielart des Christentums heute nur noch etwa 15 Prozent der Wählerschaft in den USA ausmachen und schrumpfen. Liberale Lutheraner, Anglikaner und Presbyterianer hätten sich lange gelähmt zurückgezogen. Doch durch Trumps brutale Anti-Migrationspolitik würden sie sich – wie auch viele Säkulare – wieder engagieren und die Zivilgesellschaft hörbar ihr Wort erheben. **Zum Weiterlesen und -hören: ** Warum Arnd Henze den christlichen Nationalismus für “eine der gefährlichsten Ideologien der Welt“ hält, erklärt er in diesem Interview. Mehr über den gescheiterten mutmaßlichen Attentäter beim Abendessen der Korrespondenten in Washington erfahren Sie hier. Unsere Folge über die religiöse Verklärung des ermordeten US-Podcaster Charlie Kirk mit Annika Brockschmidt können Sie hier nachhören. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Nadja Schlüter, Henk Ruigrok van der Werven Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über US Department of State, Defense Now, Fox 9, Fox News. Redaktionsschluss war Donnerstag, 30. April, um 13:30 Uhr. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Friedrich Merz und Donald Trump hatten eigentlich mal ein ganz gutes Verhältnis. Als sich die beiden Anfang März im Weißen Haus getroffen haben, war die Stimmung geradezu harmonisch. Dass der Kanzler und der US-Präsident gut miteinander klarkommen, ist auch politisch wichtig für Deutschland und Europa. Zu den USA gibt es nicht nur wirtschaftlich enge Verbindungen, sondern auch bei der Verteidigung: Da sind Deutschland und Europa weitgehend abhängig von den USA. Doch knapp zwei Monate nach dem Treffen im Weißen Haus hat das Verhältnis von Merz und Trump deutliche Risse bekommen. In dieser Woche hat der Bundeskanzler den US-Präsidenten deutlich kritisiert. Die USA hätten “offensichtlich keine Strategie”, um aus dem Iran-Krieg wieder rauszukommen, sagte Merz. Sie würden durch Iran “gedemütigt”. Trump hat daraufhin beleidigt reagiert und angekündigt, die USA würden einen Teilabzug ihrer Truppen aus Deutschland prüfen. Kanzler-Beobachter Daniel Brössler aus dem Berliner Büro der Süddeutschen Zeitung spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” über das deutsch-amerikanische Verhältnis und wie es jetzt weitergeht. Weitere Nachrichten: Mieterschutz beim Heizungsgesetz; deutsche Wirtschaftsleistung. Zum Weiterlesen: Mehr über das Heizungsgesetz können Sie hier lesen. Und hier steht die Analyse zur deutschen Wirtschaft in der Krise. Hier finden Sie alle Geschichten der SZ-Voloausgabe. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Nadja Schlüter, Antonia Franz Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CNBC (Youtube). So können Sie unseren Nachrichtenpodcast abonnieren: „Auf den Punkt“ ist der tägliche Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung zu den wichtigsten Themen des Tages. Sie finden alle Folgen auf sz.de/nachrichtenpodcast. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie unser Audio-Angebot in Ihrer Lieblings-Podcast-App oder bei iTunes und Spotify. Eine Übersicht über all unsere Podcasts finden Sie unter www.sz.de/podcast und hier erfahren Sie, wie Sie unsere Podcasts hören können. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Für die Bundesregierung stand an diesem Mittwoch nicht weniger als die Frage auf dem Spiel: Hat sie wirklich die Kraft, die versprochenen Reformen umzusetzen? Am Vormittag hat sich die Regierung zur Kabinettssitzung getroffen und entschieden, welche Vorhaben sie in den Bundestag einbringen will. Wie angekündigt hat das Kabinett Eckpunkte für den Haushalt 2027 beschlossen und die Reform der Krankenversicherungen. Kanzler Friedrich Merz (CDU) zeigte sich nach der Sitzung zufrieden: „Damit zeigt die Koalition heute, dass sie entscheidungswillig und entscheidungsfähig ist. Wir können Kompromisse.“ Worauf sich die schwarz-rote Koalition geeinigt hat – und ob Merz auch tatsächlich Grund zur Zufriedenheit hat, erklärt in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Vivien Timmler aus dem Berliner SZ-Büro. Weitere Nachrichten: EU droht Meta mit Milliardenstrafe; Europa erwärmt sich doppelt so schnell wie der Rest der Welt. Zum Weiterlesen: Den Text dazu, wie König Charles III. im US-Kongress die Demokraten und die Republikaner begeistert hat, lesen Sie hier. Den Text zur Verschärfung des Mietrechts lesen Sie hier. Hier lesen Sie den Text zum Sparpaket bei den Krankenkassen. In diesem Text kommentiert SZ-Redakteur Bastian Brinkmann, dass es bei dem Sparpaket vor allem einen Gewinner gebe: die Pharma-Lobby. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Es ist die Nacht auf Dienstag, 4 Uhr morgens, als schwer bewaffnete und vermummte Spezialeinheiten der Polizei in Wohnungen und Geschäftsräume im Umfeld der Hells Angels eindringen. 1200 Beamte sind bei der Razzia im Einsatz gegen Rockerkriminalität. Sie durchsuchen mehr als 50 Objekte in 28 Städten in Nordrhein-Westfalen. Es geht um organisierte Kriminalität, Drogen und Waffen. Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) spricht von einem der größten Einsätze gegen Rockerkriminalität in der Geschichte des Bundeslandes. Christoph Koopmann ist SZ-Korrespondent in Nordrhein-Westfalen und war davor für Sicherheitspolitik zuständig. Er spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” darüber, warum Rockerkriminalität so gefährlich ist. Weitere Nachrichten: Bundeshaushalt und Zuckersteuer; Vereinigte Arabische Emirate treten aus Opec aus. Zum Weiterlesen: Den Text zum Bundeshaushalt finden Sie hier. Und hier ist die Geschichte über Hudhaifa Al-Mashhadani, der wohl einen Mordanschlag auf sich erfunden hat. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Lars Langenau, Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ntv Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 27.04.202612 min
Schon wieder sind in der Nähe von Donald Trump Schüsse gefallen. Ein schwer bewaffneter Mann betrat am Samstagabend (Ortszeit) ein Hotel in Washington, stürmte durch eine Sicherheitsschleuse und machte sich auf den Weg zum Festsaal, wo das Correspondents’ Dinner stattfand. Es wurde geschossen und Sicherheitskräfte überwältigten den mutmaßlichen Attentäter, bevor er sein Ziel erreichen konnte. Drinnen, wo der US-Präsident, Regierungsmitglieder und Hunderte Journalisten saßen, hörte man die Schüsse. Die Gäste schreckten auf und duckten sich unter die Tische. Der Secret Service führte Trump und die anderen Spitzenpolitiker aus dem Saal. Bis auf einen leicht verletzten Sicherheitsmitarbeiter blieben alle unversehrt. SZ-Politikchef Nicolas Richter spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” darüber, was wir über die Hintergründe wissen und wie Trump den Vorfall für sich nutzt. Weitere Nachrichten: Merz kritisiert USA wegen Iran-Krieg; Klausur des Unionsfraktionsvorstands; Marathon-Rekord. Zum Weiterlesen: Mehr über die Klausur des Unionsfraktionsvorstands können Sie hier lesen. Warum beim Marathon-Weltrekord neben Bewunderung auch Zweifel mitschwingen, steht hier. Marathon unter zwei Stunden: Wie solche Leistungen zustande kommen können – und was das Tempo limitiert, können Sie hier nachlesen. Hier finden Sie zehn Lauf-Tipps für Einsteiger. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Lars Langenau, Johannes Korsche Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CNN Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 26.04.202614 min
Vor 40 Jahren explodierte der Reaktorblock des ukrainischen Atomkraftwerks Tschernobyl: Der folgenschwerste nukleare Unfall, den die Welt je erlebt hat. Massenweise radioaktives Material gelangte in die Atmosphäre. In Belarus, der Ukraine und Russland wurden ganze Landstriche verseucht. Regen und Wind haben die Schadstoffe damals außerdem in großen Teilen Europas verteilt. Noch heute leiden Menschen an den Folgen der Tschernobyl-Katastrophe. Und immer noch diskutieren wir über das Für und Wider von Atomkraft. Angesichts der gestiegenen Preise für Öl und Gas fragen sich viele Menschen, ob Deutschlands Abkehr von der Atomkraft nicht ein Fehler war. Brauchen wir nicht gerade jetzt Atomstrom, um die Energiekrise abzuschwächen? Michael Bauchmüller, SZ-Experte für Energiepolitik, hält das für einen Fehlschluss. Er plädiert dafür, dass die Politik konsequent auf erneuerbare Energien setzt. Warum, erklärt er in dieser Podcastfolge von „Auf den Punkt“. Weitere Nachrichten: Bewaffneter Zwischenfall bei Korrespondenten-Dinner mit Donald Trump; wieder keine direkten Gespräche zwischen USA und Iran in Islamabad; Bundespolitikerinnen von Phishing-Angriffen beim Messengerdienst Signal betroffen. Zum Weiterlesen: Washington ist am Wochenende nur knapp einer Katastrophe entkommen: Lesen Sie hier einen Kommentar von Nicholas Richter. Spionage-Angriff über Signal: Hier erfahren Sie mehr über die Phishing-Affäre. 40 Jahre Tschernobyl: Wo sich die Spuren der Katastrophe noch heute zeigen, lesen Sie hier. Die Recherche über Serien-Zensur aus Russland finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Dimitri Taube Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 25.04.202618 min
Seit mehr als einem Monat bewegt das Schicksal eines gestrandeten Buckelwals in der Ostsee viele Deutsche. Es gab diverse Rettungsversuche, doch immer wieder blieb das Wildtier auf Sandbänken stecken. Experten empfehlen den Verzicht auf weitere Rettungsversuche, weil das Tier augenscheinlich schwer krank ist. Was der “Palliativpatient in der Ostsee” für eine breite Projektionsfläche bietet, erklärt im Podcast der Medienpsychologe Frank Schwab von der Universität Würzburg. Laut Schwab haben viele, die an dem Einzelschicksal Anteil nehmen, inzwischen sogar eine “parasoziale Beziehung” zu dem Wildtier aufgebaut. Und Schwab erklärt, warum Tiere oft mehr Mitgefühl auslösen als menschliches Leid. **Zum Weiterlesen: ** Buckelwale gehören zu den raren Erfolgsgeschichten des Artenschutzes. Hier lesen Sie einen Kommentar von Tanja Rest zum Wahnsinn um den Wal. Eine Reportage unserer Nord-Korrespondentinnen zur Walrettungsaktion lesen Sie hier. Hier finden Sie einen Bericht über die Aussichten diverser Rettungsversuche. Und hier einen Text über den umstrittenen Wal-Retter und Influencer Robert Marc Lehmann. Ein Portrait des Schweriner Umweltministers Till Backhaus steht hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über NDR. Redaktionsschluss war Freitag, 24.4.2026, 15:30 Uhr. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Diesen Freitag hat die schwarz-rote Koalition ihr Entlastungspaket durch den Bundestag gebracht. Der sogenannte Tankrabatt soll die Spritpreise kurzfristig um 17 Cent pro Liter senken. Dazu wird vom 1. Mai an für zwei Monate weniger Mineralölsteuer erhoben. Zudem können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen eine steuerfreie Prämie in Höhe von 1000 Euro auszahlen. Aber diese Entlastungen werden auch kritisiert. Zu viel Gießkanne, zu wenig gezielte Entlastungen. Gerade der Tankrabatt kostet viel – und entlastet auch diejenigen, die darauf vielleicht gar nicht angewiesen wären. SZ-Redakteur Markus Balser berichtet exklusiv über ein internes Papier der Grünen, indem die Oppositionspartei Vorschläge gesammelt hat, wie sie der Öl- und Gaskrise begegnen würde. So schlagen die Grünen eine Rückkehr des 9-Euro-Tickets und eine Abwrackprämie für alte Öl- und Gasheizungen vor. Zudem fordern sie ein Tempolimit auf Autobahnen, um den Verbrauch von Benzin zu reduzieren. In der Gesamtheit würden die Maßnahmen wohl zu einer Entlastung führen, sagt Balser im Podcast. Aber: “Wenn die Grünen demnächst noch mal regieren wollen, dann würden sie das ja mit der Union tun müssen.” Und mit der Union sei das alles nicht umsetzbar. Weitere Nachrichten: EU-Kommission warnt vor Gießkannen-Subventionen als Antwort auf Energiekrise; Waffenruhe zwischen Israel und Libanon verlängert. **Zum Weiterlesen und -hören: ** Eine “Auf den Punkt”-Folge über den Tankrabatt hören Sie hier. Den Text von Markus Balser über die Pläne der Grünen lesen Sie hier. Das Interview mit Collien Fernandes lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Juno Graner Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Bundeskanzler Friedrich Merz hat mit einer Aussage beim Jahresempfang des Bundesverbands deutscher Banken eine Diskussion über die Zukunft der Rente ausgelöst. In seiner Rede am Montagabend sagte er: “Die gesetzliche Rentenversicherung allein wird allenfalls noch die Basisabsicherung sein für das Alter. Sie wird nicht mehr ausreichen, auf Dauer den Lebensstandard zu sichern. Es müssen kapitalgedeckte Elemente einer betrieblichen und privaten Altersvorsorge hinzutreten.” Seitdem wird Merz von den einen kritisiert und von den anderen in Schutz genommen: Er habe das nicht so gemeint oder er habe ja nur das Offensichtliche ausgesprochen. Was tatsächlich offensichtlich ist: Die gesetzliche Rente in Deutschland ist niedrig. 2024 haben Männer hierzulande im Schnitt 1400 Euro monatliche Rente erhalten, Frauen sogar nur 955 Euro. Unser Rentensystem ist zudem nicht mehr zukunftsfähig, weil immer weniger Erwerbstätige die Rente für immer mehr alte Menschen bezahlen müssen. Deswegen hat die Regierung eine Rentenkommission eingesetzt. Diese soll Vorschläge machen, wie die gesetzliche Rente stabilisiert werden kann. Welche Standpunkte und Ideen es rund um die Rente gibt, erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt” Bastian Brinkmann aus dem SZ-Hauptstadtbüro. Weitere Nachrichten: Reza Pahlavi besucht Berlin; Stiftung Warentest muss Schadenersatz zahlen. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie den Text über die Idee, Teile des Donbass zu Ehren von Donald Trump in “Donnyland” umzubenennen. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über tagesschau. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Donald Trump hat auf seiner Social-Media-Plattform „Truth Social“ geschrieben, dass er die Waffenruhe mit Iran verlängere. Er schreibt in dem Post auch: Er habe das auf Bitten des pakistanischen Feldmarschalls Asim Munir gemacht. Pakistan hat ohnehin eine zentrale Rolle in den Friedensverhandlungen zwischen den USA und Iran eingenommen. Als Vermittler zwischen den beiden Kriegsparteien und als Gastgeber für direkte Gespräche. Auch künftig sollen mögliche Verhandlungen in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad stattfinden. Dort ist gerade auch Tobias Matern, stellvertretender SZ-Politikchef. In dieser Folge des Podcasts berichtet er darüber, wie groß die Folgen des Iran-Kriegs für die pakistanische Bevölkerung sind. Und er sagt: „Es gibt im Moment zu Pakistan als Friedensvermittler zwischen Iran und den USA keine Alternative.“ Warum das so ist, das erklärt er auch in dieser Podcast-Folge. Weitere Nachrichten: Wirtschaftsministerium halbiert Prognose für das Wirtschaftswachstum; Orbàn gibt Blockade bei Ukraine-Unterstützung auf. Zum Weiterlesen und -hören: Hier können Sie unseren Recherchepodcast „Das Thema“ mit einer Folge über KI und Überwachung hören. Einen Text von Tobias Matern über die neuesten Entwicklungen in Islamabad lesen Sie hier. Einen Kommentar über die Rolle Pakistans in den Friedensverhandlungen lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Lars Langenau, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Juno Graner Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 21.04.202613 min
Am Dienstag hat in Berlin der Petersberger Klimadialog begonnen, das jährliche Vor-Treffen zur Weltklimakonferenz Ende November in der Türkei. Umweltminister Carsten Schneider (SPD) fordert in der Eröffnungspressekonferenz den Ausbau erneuerbarer Energie auch mitten in der derzeitigen, großen Energiekrise. Denn der Umstieg auf Erneuerbare nutzt der Energiesicherheit und dem Klima. Aus der Bundesregierung vernimmt man zu diesem Thema aber aktuell vor allem Streit, unter anderem wegen der Pläne und Aussagen von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU). Über Reiches Pläne und den Stand der Energiewende in Deutschland spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Nakissa Salavati, Redakteurin im Wirtschaftsressort der SZ mit Schwerpunkt Energie. Weitere Nachrichten: Merz fordert große Einschnitte bei gesetzlicher Rente; Apple-Chef Tim Cook tritt ab Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie den Text über Tim Cooks Zeit als Apple-Chef. Hier geht es zum SZ-Podcast Am Abgrund bei der SZ, Spotify und Apple Podcasts. https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/panorama/kriminalfaelle-podcast-gerichtsprozesse-justiz-am-abgrund-e522163/ Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Lars Langenau Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Erstmals seit 2021 hat die Polizei im vergangenen Jahr einen Rückgang der Gewalttaten registriert. Die an diesem Montag in Berlin vorgestellte Kriminalstatistik zählt 212 300 Fälle, 2,3 Prozent weniger als im Vorjahr. “Weniger Straftaten, weniger Gewaltkriminalität bedeutet auch weniger Opfer“, sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) dazu. Die Gewaltkriminalität befinde sich aber nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau und bei schweren Gewaltverbrechen wie Mord, Totschlag und Sexualdelikten gebe es sogar einen Anstieg. Zudem gehe ein Teil des Rückgangs der Straftaten auf die Teillegalisierung des Besitzes und Anbaus von Cannabis im April 2024 zurück. SZ-Innenpolitik-Experte Markus Balser verweist im Podcast auf Schwächen der Polizeistatistik: Sie erfasse nur Verdachtsfälle, nicht aber rechtskräftige Urteile. Zudem würden Dunkelfelder wie Wirtschaftskriminalität ausblendet. Weitere Nachrichten: Gespräche zwischen Iran und USA ausgesetzt; neues Bündnis gewinnt Wahl in Bulgarien. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie den SZ-Bericht über die Kriminalstatistik. Unseren Fußball-Podcast “Und nun zum Sport” können Sie hier hören. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDF. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 19.04.202613 min
Seit Wochen ist der Status der Straße von Hormus volatil: Als Israel und die USA Ende Februar Iran angegriffen haben, hat Iran die Wasserstraße gesperrt. Mit der Waffenruhe vor knapp zwei Wochen schien eine Öffnung wahrscheinlich zu sein – doch dann hat Iran diese abgesagt, weil die verbündete Hisbollah in Libanon immer noch angegriffen wird. Donald Trump beschloss daraufhin, dass die USA ihrerseits die Straße von Hormus blockieren, und zwar alle Schiffe, die von iranischen Häfen kommen oder sie ansteuern. An diesem Freitag gab es die nächste Wendung: Der iranische Außenminister, Abbas Araghtschi, hat die Straße von Hormus für “vollkommen offen” erklärt. Doch als Donald Trump ankündigte, die USA würden trotzdem an ihrer Blockade festhalten, hat Iran die Öffnung wieder zurückgenommen. Der Iran-Krieg sei zu einem “Kommunikationskrieg” geworden, sagt Raphael Geiger, SZ-Korrespondent in Istanbul und zuständig für die Berichterstattung über Iran. In dieser Folge von “Auf den Punkt” spricht er über die Lage rund um die Straße von Hormus – und darüber, wie es aktuell im undurchsichtigen iranischen Machtapparat aussieht und wer dort die Entscheidungen trifft. Weitere Nachrichten: US-Delegation reist Montag zu Friedensgesprächen nach Pakistan; deutlich weniger Asylanträge in Deutschland; brasilianischer Präsident Lula da Silva zu Besuch in Deutschland. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie die Reportage über die Fahrt auf einem Frachter durch das finnische Packeis. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Philipp Saul Produktion: Imanuel Pedersen. Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über NooNPost (Youtube) Sagen Sie uns Ihre Meinung: Unsere Podcast-Umfrage finden Sie hier. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 18.04.202625 min
Seit einigen Wochen ist die digitale Suche nach Mitgliedsausweisen der NSDAP in einem US-Nationalarchiv sehr einfach. Seither finden dort viele Deutsche ihre Verwandten und fragen sich: Waren meine Großeltern oder Urgroßeltern nur aus Opportunismus in der Partei von Adolf Hitler – oder waren sie überzeugte Nazis? “Klar war es von Vorteil, der NSDAP beizutreten”, sagt der Berliner Historiker Götz Aly. Im SZ-Podcast “Auf den Punkt” erklärt er, dass die NSDAP vor allem junge, aufstiegsorientierte Menschen anzog, die durch die Wirtschaftskrise und Perspektivlosigkeit frustriert waren. Viele traten der NSDAP also aus Opportunismus bei, um beruflich voranzukommen. Zudem erklärt Aly, wie viele Deutsche von den monströsen Verbrechen der Nazis profitiert haben, beispielsweise durch den Raub jüdischen Eigentums, und dann eine “Verbrechensgemeinschaft” gebildet haben. Man könne aus dieser Zeit lernen, “wie nicht kriminelle Menschen in ein solches System hineingezogen werden können”. Aber es habe, sagt der Historiker, auch "Leute gegeben, die im Zweiten Weltkrieg schwere Verbrechen begangen haben und waren niemals Mitglied der NSDAP”. Umgekehrt habe “es Leute in der NSDAP gegeben, die gesagt haben, bei den Euthanasie-Morden mache ich als Arzt nicht mit. Das kann ich mit meinem ärztlichen Gewissen nicht vereinbaren.” Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie die SZ-Rezension des neuen Buches von Götz Aly, “Wie konnte das geschehen?”, das 2025 im S. Fischer Verlag erschienen ist. Den Text von Moritz Baumstieger über das geöffnete US-Archiv lesen Sie hier. Und den Text von Joachim Käppner darüber, ob eine Mitgliedsnummer ausreicht, um die eigene Familiengeschichte zu verstehen, finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Nadja Schlüter Mitarbeit: Moritz Baumstieger, Philipp Bojen, Beate Gramlich, Joachim Käppner Produktion: Laura Sagebiel Redaktionsschluss war Freitag, 17.04.2026, um 15.30 Uhr. Sagen Sie uns Ihre Meinung: Unsere Podcast-Umfrage finden Sie hier. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Nach mehr als sechs Wochen Krieg haben Israel und Libanon eine Waffenruhe vereinbart. Zehn Tage lang soll nicht geschossen werden. Die Waffenruhe ist seit der Nacht auf Freitag in Kraft, aber sie ist brüchig. Ist das jetzt nur eine kurze Pause oder ein Schritt hin zu einem richtigen Frieden? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Nahost-Korrespondent Bernd Dörries. Und er sagt, dass die Menschen in Libanon zwar erleichtert seien, aber eigentlich wüssten, dass diese Waffenruhe genau genommen nur für eine Seite gilt. Weitere Nachrichten: Straße von Hormus, Gesetz gegen digitale Gewalt. Zum Weiterlesen: Hier gibt es einen Überblick zum Gesetzentwurf gegen digitale Gewalt. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Deutsche Welle (Youtube) und Reuters. Sagen Sie uns Ihre Meinung: Unsere Podcast-Umfrage finden Sie hier. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Am Mittwoch haben mehr als 60 Vertreter von Staaten und Hilfsorganisationen in Berlin beraten, wie dem Sudan geholfen werden kann. Der dortige Bürgerkrieg hat laut UN die schwerste humanitäre Krise unserer Zeit ausgelöst. 34 Millionen Menschen sind demnach im Sudan auf Hilfe angewiesen, 19 Millionen Menschen leiden an Hunger. Und trotz dieses unvorstellbaren Leids gilt der Sudan-Krieg als ein “vergessener Krieg”. Auf der Geberkonferenz wurden knapp 1,5 Milliarden Euro für humanitäre Hilfe zugesagt. Aber einer Waffenruhe oder einem Friedensschluss zwischen den Regierungstruppen und der Miliz RSF ist die Konferenz kaum näher gekommen. Warum? Das erklärt SZ-Politikredakteur Arne Perras. Er berichtet seit Jahren über Sudan – und er erzählt im Podcast auch die Geschichte einer Frau, die im Sudan Schreckliches erlebt hat und aus dem Kriegsgebiet fliehen konnte. Weitere Nachrichten: Bundeswehr bereitet sich auf Minenräumen in der Straße von Hormus vor, Kriminalitätsstatistik zeigt Anstieg von politischen Delikten auf höchsten Stand seit 2001. Zum Weiterlesen: Den Text von Arne Perras und Sina-Maria Schweikle über Halima lesen Sie hier. Den Text zur Kriminalitätsstatistik 2025, die den höchsten Wert seit 2001 angibt, lesen Sie hier. Mehr Informationen und das komplette Programm des SZ-Festival Mindpop finden Sie hier. Geben Sie den Code AUFDENPUNKT15 unter "Promotioncode" beim Ticket kaufen ein und erhalten Sie 15 Prozent Rabatt auf alle Ticketkategorien. Sagen Sie uns Ihre Meinung: Unsere Podcast-Umfrage finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Al Jazeera English. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Gesundheitsministerin Nina Warken will das Gesundheitssystem reformieren und dabei vor allem viel Geld sparen. Denn bis 2030 könnte die Finanzlücke bei den gesetzlichen Krankenkassen 40 Milliarden Euro betragen. Warken will deshalb gegensteuern. Das bedeutet: Einschnitte für Patienten, Ärzte, Kliniken, Krankenkassen. Denn die Beiträge der Krankenversicherten, so will es Warken, sollen in den nächsten Jahren nicht noch weiter steigen, sondern “nahezu konstant” bleiben. Mit ihren Plänen tritt Warken zwar vielen Menschen auf die Füße, aber trotzdem verteilt Bastian Brinkmann aus der SZ-Parlamentsredaktion in dieser Folge von “Auf den Punkt” ein, wie er sagt, “Dreiviertel-Lob” für Warkens Pläne. Außerdem erklärt Italien-Korrespondentin Elisa Britzelmeier, warum Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni der Streit mit US-Präsident Donald Trump vielleicht sogar ganz gelegen kommt. Weitere Nachrichten: europäische Beratungen über einen Einsatz in der Straße von Hormus, Krieg im Sudan Zum Weiterlesen: Hier steht, wen die Gesundheitsreform am härtesten trifft und was Fachleute sagen. Und hier finden Sie den Text über das Leid der Frauen im Sudan. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Gesundheitsministerium (Youtube) und Reuters. Sagen Sie uns Ihre Meinung: Unsere Podcast-Umfrage finden Sie hier. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Nach Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar hat Iran die Straße von Hormus schnell blockiert. Vorher sind durch diese Wasserstraße jeden Tag rund 150 Schiffe gefahren, mit der Blockade waren es dann nur noch etwa fünf Schiffe am Tag. Die Konsequenz: Weltweit steigen die Preise für Energie und Lebensmittel. Als vergangenes Wochenende die USA und Iran in Pakistan über ein Ende des Krieges verhandelt haben, war die Straße von Hormus einer der Streitpunkte – und kurz nachdem diese Gespräche ergebnislos beendet wurden, hat US-Präsident Trump überraschend angekündigt, dass jetzt die USA die Straße von Hormus blockieren werden. Iran soll so kein Öl mehr exportieren können, eine wichtige Einnahmequelle des Mullah-Regimes. Das Ziel: wirtschaftlicher Druck. Wie genau die USA bei der Blockade vorgehen und was Trumps Wähler und Wählerinnen dazu sagen, erklärt in dieser Folge Boris Herrmann, SZ-Korrespondent in New York. Weitere Nachrichten: Reformpläne für Gesundheitssystem, deutsch-ukrainische Regierungskonsultationen Zum Weiterlesen und -hören: Hier geht es zum Interview mit der Ärztin Suzann Kirschner-Brouns, die erklärt, warum Frauen schlechter schlafen als Männer. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Kristina Höser, Philipp Saul Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über KENS 5. Sagen Sie uns Ihre Meinung: Unsere Podcast-Umfrage finden Sie hier. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER> > quote here



















