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- 28.05.201910 Min.
Die Rolle der jungen Wähler bei der Europawahl war für die CDU problematisch: kaum Stimmen unter Erstwählern und erst recht ein miserables Abschneiden im Vergleich zu den Grünen. Jetzt wird Annegret Kramp-Karrenbauer sogar vorgeworfen, dass sie freie Meinungen zensieren will. Statt wie ein Fischs im Wasser bewegt sich AKK in der digitalen Welt wie ein Elefant im Porzellanladen, sagt SZ-Kulturredakteur Quentin Lichtblau. Die CDU-Chefin wirke gerade massiv überfordert. Dass habe sich schon vor den Wahlen bei dem Video des Youtubers Rezo gezeigt, in dem er dazu aufruft, die CDU, aber auch SPD und AfD nicht zu wählen. Weitere Nachrichten: Schulz kritisiert Nahles, Europaparlament besteht auf eigene Kandidaten für das Amt des Kommissionschefs der EU. Redaktion, Moderation: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Audiomaterial über Reuters.
- 27.05.201910 Min.
Bei der Europawahl war die Wahlbeteiligung deutlich höher als bei den vergangenen Abstimmungen. Die Grünen gehen in Deutschland als Sieger der Europawahl hervor, während die Europäische Volkspartei und die Progressive Allianz der Sozialdemokraten Sitze verliert. Dennoch bleibt die EVP weiterhin die stärkste Fraktion im Europaparlament. Wer könnte jetzt neuer EU-Kommissionspräsident werden? Und wie schwierig wird die Arbeit im EU-Parlament zukünftig werden - auch da die EU-kritischen Kräfte deutlich zugelegt haben? Stefan Kornelius, der Leiter der SZ-Außenpolitik, erklärt in dieser Folge von "Auf den Punkt", wieso die Grünen und Liberalen bei dieser Wahl so stark zugelegt haben und wer sein Favorit für den Job des EU-Kommissionspräsidenten ist. Weitere Themen: Misstrauensvotum in Österreich, Fusion von Fiat Chrysler und Renault. Moderation: Laura Terberl Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Ronja Böhringer Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Material über Reuters
- 24.05.201910 Min.
Deutschland steht ein wichtiges Wahlwochenende bevor. Im ganzen Land werden die Abgeordneten für das Europaparlament gewählt. In Bremen die Bürgerschaft. In neun anderen Bundesländern sind Kommunalwahlen. Vor allem die ersten beiden Abstimmungen sind auch für die große Koalition von Angela Merkel sehr wichtig. Was passiert, wenn die Regierungsparteien bei den Wahlen schlecht abschneiden? Darüber spricht Stefan Braun aus dem SZ-Hauptstadtbüro im Podcast. Und erklärt, warum die Bremen-Wahl für die SPD vielleicht sogar wichtiger ist als die Europawahl. Weitere Themen: Theresa May tritt zurück, Julian Assange wird in den USA angeklagt, weltweite Klimaproteste. Den angesprochenen Aufruf zu den Klimaprotesten finden Sie hier. Auf Jetzt.de wurden Protokolle von fünf jungen Aktivist*innen veröffentlicht, deren Heimatländer bereits von der Erderhitzung betroffen sind. Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Laura Terberl, Jean-Marie Magro Produktion: Justin Patchett Zusätzliches Audiomaterial über dpa und Twitter der Downing Street 10.
- 24.05.201918 Min.
Am Donnerstag hat die Europawahl begonnen – in Großbritannien und in den Niederlanden. Die meisten Länder wählen wie Deutschland aber erst am Sonntag. Und wie bei den vergangenen Wahlen wird dabei mit einer niedrigen Wahlbeteiligung gerechnet. Warum eigentlich? Haben kontroverse Debatten – zum Beispiel über das Urheberrecht – nicht vor kurzem erst so viele Menschen politisiert? Darüber spricht ich in dieser EU-Sonderfolge von “Auf den Punkt” Karoline Meta Beisel, Brüssel-Korrespondentin der SZ. Sie erzählt von den Erfolgen des Europaparlaments und den Reformplänen, die es noch einflussreicher machen könnten. Redaktion, Moderation, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Jean-Marie Magro Produktion: Justin Patchett Zusätzliches Audiomaterial über das Europaparlament.
- 23.05.201910 Min.
Rezo ist 26 Jahre alt, trägt gerne Kapuzenpullis, einen Undercut und blaue Haare. Seine Videos erreichen oft Millionen Menschen. Meistens testet er darin irgendwas oder spielt Videospiele. Am Samstag wird Rezo politisch. In einem Video lässt er sich ordentlich über die Parteien aus, vor allem über die CDU. Die würde unser aller Leben und Zukunft zerstören, sagt er. Über fünf Millionen Klicks hat das Video bereits. 55 Minuten ist es lang. Die CDU reagierte erst erbost, kündigte dann ein Gegenvideo an und zog dieses schließlich zurück. Eine verpasste Gelegenheit, sagt Kulturredakteur Quentin Lichtblau. Weitere Themen: Marine Le Pen muss 300.000 Euro zurückzahlen, Modi gewinnt Wahl in Indien. Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl, Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carlo Sarsky Zusätzliches Audiomaterial über YouTube-Channel von rezo und Tiemo Wölken.
- 22.05.201910 Min.
Nach wochenlanger Stille meldet sich Großbritannien wieder: Der Brexit ist zurück. Theresa May möchte ihren Deal durchs Parlament bekommen - zum vierten Mal. Deses Mal, sagt sie, sei es die “letzte Chance” für einen geordneten Brexit. Sie hat einige Zugeständnisse an ihre Gegner gemacht. Sogar ein zweites Referendum hat May ins Spiel gebracht. Doch sowohl der Labour-Partei als auch den Brexiteers in Mays eigener Partei ist das nicht genug. Es läuft auf das Ende Mays hinaus, sagt SZ-London-Korrespondentin Cathrin Kahlweit. Und damit auch auf den Showdown im Brexit. Weitere Themen: Grundrente sorgt für Streit in Koalition, Übergansregierung in Österreich. Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carlo Sarsky Zusätzliches Audiomaterial über UK Parliament.
- 21.05.201910 Min.
Das, was Österreich seit Freitag 18 Uhr erlebt, ist besser als "Games of Thrones". Seit die SZ und der Spiegel das inzwischen berühmt berüchtigte Ibiza-Video von und mit Heinz-Christian Strache veröffentlicht haben, ist im gemütlichen Wien nichts mehr so wie es war. Die Regierung ist gescheitert, Neuwahlen kommen. Doch wer wird das Land bis dahin und danach regieren? Noch nie ist in Österreich ein Kanzler über ein Misstrauensvotum gestürzt, sagt SZ-Politikredakteurin Leila Al-Serori. Höchstwahrscheinlich könne die ÖVP von Sebastian Kurz sogar von den turbulenten Zeiten profitieren. Auch sei die SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner in diesen Tagen ziemlich blass geblieben. Und die Sozialdemokraten haben selbst vier Jahre mit der FPÖ eine Landesregierung gestellt. Weitere Nachrichten: Spendenskandale auch bei Brexit-Partei von Nigel Farage; kaum strafrechtliche Konsequenzen nach sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche, Deutsche verschwenden 2,8 Milliarden Einwegbecher. Mehr SZ-Österreich unter sz.de/oesterreich. Da können Sie sich für unseren wöchentlichen Österreich-Newsletter anmelden. Redaktion, Moderation: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Audiomaterial über Reuters, ORF, Facebook Sebastian Kurz.
- 20.05.201916 Min.
"Genug ist genug", sagt Sebastian Kurz und kündigt Neuwahlen für Österreich an. Auslöser des Bruchs der Koalition war ein Video, das SZ und Spiegel veröffentlicht haben. Darin sind die beiden hochrangigen FPÖ-Politiker Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus zu sehen. Mit einer angeblichen russischen Oligarchin rauchen, essen und trinken sie – und sprechen darüber, dass öffentliche Aufträge einer österreichischen Regierung mit FPÖ-Beteiligung womöglich an die Oligarchin gehen könnten. Im Podcast erzählen Frederik Obermaier und Oliver Das Gupta wie sie zu diesem Fall recherchiert haben. Und auch, dass weitere Audioaufnahmen Johann Gudenus weiter belasten. Weitere Meldungen: Trump droht Iran, Neuwahlen in der Ukraine. Die angesprochene Recherche "Die Akte Strache" finden Sie unter diesem Link. Mehr SZ-Österreich unter sz.de/oesterreich. Da können Sie sich für unseren wöchentlichen Österreich-Newsletter anmelden. Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Lars Langenau Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Audiomaterial über SZ und Reuters.
1980 sterben bei einem Anschlag auf dem Oktoberfest zwölf Menschen, über 200 werden verletzt. Es ist das schlimmste rechtsradikale Attentat in der Geschichte der Bundesrepublik. Die Ermittlungen dazu werden aber schnell eingestellt. Gundolf Köhler, der Täter, ist bei dem Anschlag selbst umgekommen. Er war ein Waffennarr, rechtsradikal, aber hatte kein politisches Motiv, heißt es – außerdem sei er ein Einzeltäter gewesen. Aber gerade an der letzten Aussage gibt es schon lange Zweifel. Vieles deutet darauf hin, dass es Hintermänner gab, weswegen es seit 2014 auch wieder Ermittlungen gibt. Kurz bevor die zu Ende gehen, erklärt Annette Ramelsberger, die seit Jahren zu dem Fall recherchiert, was davon zu erwarten ist. Und wieso die neuen Ermittlungen in dem fast 40 Jahre alten Fall so wichtig waren. Redaktionsschluss für diese Folge war Donnerstag, 16 Uhr. Da das Audio-Team am Freitag eine Klausur hat, wurde diese Folge am Tag zuvor produziert. Redaktion, Moderation: Laura Terberl Redaktion, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
- 17.05.201916 Min.
Vom 23. bis zum 26. Mai wird das neue Europaparlament gewählt. Deshalb erscheinen vier Sonderfolgen von "Auf den Punkt" - jeden Freitag bis zur Wahl und in der Woche direkt danach. Länger als üblich, mit einem klaren Fokus auf Europapolitik. In der ersten Folge erzählten die SZ-Korrespondenten in Brüssel vom Duell um das Amt des Kommissionspräsidenten. In der zweiten Folge geht es um die neuen paneuropäischen Parteien: Volt und DiEM25 treten in mehreren Staaten an, denn sie wollen in Brüssel nicht nur die Interessen eines Landes vertreten, sondern die der ganzen Europäische Union. Wer steht hinter diesen Bewegungen? Und ist es überhaupt sinnvoll, seine Stimme einer kleinen Partei zu geben? Darüber spricht SZ-Redakteurin Pia Ratzesberger, die sich die paneuropäischen Parteien genauer angesehen hat - und die Spitzenkandidatin von Volt im Wahlkampf begleitet hat. Wer sich noch unsicher ist, bei welcher großen oder kleinen Partei er am 26. Mai sein Kreuz machen möchte, der kann die verschiedenen Positionen im Wahl-O-Maten vergleichen. Alle Infos zur Europawahl finden Sie auf dieser Themenseite. Redaktion, Moderation: Laura Terberl Produktion: Carlo Sarsky, Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über die Youtube-Kanäle von Volt, Die Partei und DiEM25.
Jeder Mensch in Deutschland konsumiert pro Jahr im Schnitt 235 Eier. Damit die Nachfrage gestillt werden kann, züchten Bauern sogenannte Legehennen. Die sind darauf getrimmt, viele Eier in kurzer Zeit zu legen. Bis zu 350 Stück im Jahr. Die männlichen Tiere aber braucht man nicht. Sie können keine Eier legen und setzen zu langsam und zu wenig Fleisch an. Ein männliches Küken ist deshalb, nachdem es geschlüpft ist, etwa drei Cent wert. Es rechnet sich nicht, es großzuziehen. Also wird es gleich nach seiner Geburt geschreddert oder vergast. Das Küken stirbt am selben Tag, an dem es geboren wurde. Laut Bundeslandwirtschaftsministerium geht es um jährlich 45 Millionen Küken. Diese Praxis kann so nicht weitergehen, weil es alternative Lösungen gibt, sagt SZ-Redakteur Jan Heidtmann. Aber auch Verbraucher müssen sich dafür auf Veränderungen einstellen - vor allem an der Kasse. Weitere Themen: 70 Jahre Grundgesetz, Merkel geht nicht nach Brüssel, Saudi-Arabien beschuldigt Iran. Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl, Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Justin Patchett
Martin Sellner ist Star der rechtsextremen Identitären Bewegung in Österreich. Er wird laut SZ-Recherchen massiv mit deutschen Spenden unterstützt und stand näher im Kontakt mit dem Attentäter von Christchurch als bislang bekannt. Sellner ist ein "charismatischer Kerl", sagt Nicolas Richter, Leiter des Investigativressorts der Süddeutschen Zeitung, "Er gibt dem Rechtsextremismus ein junges modernes Gesicht". Erklärte Gegner der Identitären sind Multikulturalismus und Liberalismus. Sie bekennen sich offen zum neurechten Konzept des sogenannten “Ethnopluralismus”, das man auch schlicht und einfach rassistisch nennen kann. Weitere Nachrichten: Merkel verteidigt Grenzöffnung, Bundeswehr zieht sich aus Irak zurück, Durchsuchungen wegen Panama Papers. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Laura Terberl, Jean-Marie Magro Produktion: Carlo Sarsky Zusätzliches Material über den Youtube-Kanal von Martin Sellner.
- 14.05.20199 Min.
Europas Arbeitgeber müssen die Arbeitszeiten ihrer Angestellten systematisch und komplett erfassen, das hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Die Einhaltung von Höchstarbeitsgrenzen und Ruhezeiten sei in der EU ein Grundrecht. Man müsse jetzt verhandeln, was Arbeitszeit eigentlich heißt, sagt Larissa Holski vom Job-und-Karriere-Ressort der SZ. Dies sei ein absolut positives Urteil. Arbeitszeiterfassung und Ruhezeiten seien sogar Fragen der Menschenrechte. Kritik an der Entscheidung kommt ausschließlich von Arbeitgeberseite. Weitere Meldungen: Angriffe auf saudische Ölproduktion, Bayer zu zwei Milliarden Dollar Schadenersatz verurteilt, Filmfestspiele in Cannes eröffnet. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth
- 13.05.20199 Min.
Die 58. Biennale in Venedig ist eröffnet. Die größte Schau für zeitgenössische Kunst neben der Documenta in Kassel ist 2019 ungewöhnlich politisch. Viele der Bilder, Installationen und Skulpturen erzählen vom Meer - als politisch vermintes Gebiet. Zum Beispiel steht dort das tunesische Flüchtlingsboot "Barca Nostra". Als es 2015 vor Lampedusa havarierte, starben mehr als 800 Menschen. Nun hat es der Schweizer Künstler Christoph Büchel in den Hafen Venedigs verfrachtet. Politik hin oder her, aber "das ist blanker Voyeurismus", kritisiert SZ-Kultur-Redakteurin, Catrin Lorch. "Das ist ein Sarg, aber kein Kunstwerk." Weitere Themen: China erhöht Zölle auf US-Produkte im Wert von 60 Milliarden Dollar, Schweden nimmt Ermittlungen gegen Assange wieder auf, Charite bestattet sterbliche Überreste von NS-Opfern. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Material über Youtube-Kanal der Biennale
- 10.05.201910 Min.
Seit Donnerstag verhandelt eine chinesische Delegation in Washington. Sie soll verhindern, dass die USA die Zölle auf chinesische Produkte mehr als verdoppeln. Das hatte US-Präsident Donald Trump angedroht. Und obwohl zu dem Zeitpunkt noch verhandelt wird, macht er die Drohung am Freitag um 0:00 Uhr auch wahr. Die neuen Zölle gelten. Wie konnte der Handelskonflikt so schnell wieder eskalieren? Das erklärt in dieser Folge Christoph Giesen, SZ-Wirtschaftskorrespondent in China. Und auch, wieso die Verhandlungen so schwer zu durchschauen sind. Weitere Meldungen: Thyssenkrupp streicht Stellen, Denis Yücels Vorwürfe an Erdogan, Uber geht an die Börse. Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Justin Patchett Zusätzliches Audio-Material über den Youtube-Kanal des Weißen Hauses.
- 10.05.201924 Min.
Vom 23. Bis zum 26. Mai wird das neue Europaparlament gewählt. Deshalb erscheinen ab jetzt vier Sonderfolgen von "Auf den Punkt" – jeden Freitag bis zur Wahl und in der Woche direkt danach. Länger als üblich, mit einem klaren Fokus auf Europapolitik. In der ersten Folge geht es um die Spitzenkandidaten der EVP und der PES. Denn indirekt geht es bei der Europawahl um das vielleicht wichtigste Amt der EU: das des Kommissionspräsidenten. Und die beiden aussichtsreichsten Kandidaten sind eben die beiden Kandidaten der großen Volksparteien, Manfred Weber und Frans Timmermans. Wer sind diese beiden Politiker? Und wieso könnten sie am Ende doch beide leer ausgehen? Das erklären zwei der SZ-Korrespondenten in Brüssel – Matthias Kolb und Alexander Mühlauer. Sie begleiten die beiden Kandidaten durch ihren Wahlkampf. Im Podcast sprechen sie auch über eines der größten Wahlkampfthemen: die Rechtsstaatlichkeit in Polen und Ungarn. Für den Europa-Newsletter der Süddeutschen Zeitung können Sie sich hier anmelden. Redaktion, Moderation, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carlo Sarsky Zusätzliches Material über Social-Media-Kanäle der EVP, CSU, SPD und PES.
- 09.05.201910 Min.
Zum sechsten Mal seit 1994, seit die Apartheid beendet und Nelson Mandela Präsident wurde, hat Südafrika am Mittwoch gewählt. Aber die damals so hoffnungsvolle Regenbogennation, ist inzwischen wieder desillusioniert von einer korrupten Elite. Die Wirtschaft im Land braucht dringend neue Impulse. Warum hat die regierende Partei ANC nach ersten Ergebnissen trotzdem wieder eine absolute Mehrheit? Aus Hoffnung in Cyril Ramaphosa, sagt Bernd Dörries, SZ-Korrespondent in Kapstadt. Er stellt in dieser Folge den Mann vor, der seit 2018 Präsident von Südafrika ist. Weitere Themen: Europäer reagieren auf Irans Ultimatum, aktuelle Steuerschätzung, Debatte über neues Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Justin Patchett Zusätzliches Material über den Twitter-Account von Cyril Ramaphosa.
- 08.05.201910 Min.
Vor genau einem Jahr sind die USA aus dem Atomabkommen mit Iran ausgestiegen. Jetzt stellt Teheran Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland und China ein Ultimatum: Binnen 60 Tagen sollen sie die verschärften US-Sanktionen ausgleichen. Wenn nicht, dann wird die Islamische Republik angereichertes Uran behalten. US-Präsident Donald Trump wende wieder seine bekannten und harten Verhandlungsmethoden an und drohe dem Regime in Teheran offen. Die Situation könne sehr schnell in eine militärische Konfrontation kippen, warnt der stellvertretende Leiter der SZ-Außenpolitik Paul-Anton Krüger. Weitere Nachrichten: Regierungskrise in Italien, Wohngeld wird erhöht, Jugendliche trinken wenig Alkohol. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carlo Sarsky Zusätzliches Material über Reuters.
- 07.05.201910 Min.
Ende März hat Ekrem İmamoğlu, Kandidat der Oppositionspartei CHP, die Wahl in Istanbul knapp gewonnen. Doch das Ergebnis passte Präsident Recep Tayyip Erdoğan so gar nicht. Jetzt hat die oberste Wahlbehörde die Wahl annulliert und Neuwahlen für den 23. Juni angesetzt. Der Erfolg des Präsidenten könnte sich als kurzfristig herausstellen, sagt die SZ-Türkei-Korrespondentin Christiane Schlötzer. In Istanbul zeige man seinen Protest mit dem Schlagen von Töpfen und Pfannen. Doch auch die Vertreter der Wirtschaft seien alles andere als begeistert. Jetzt drohe erneut ein harter Wahlkampf um die Metropole, denn Erdoğan hat die Opposition in die Nähe des Terrorismus gerückt. Weitere Meldungen: Porsche zahlt Milliarden-Bußgeld, Schere zwischen Arm und Reich wächst, E-Roller nicht auf Gehwegen Moderation, Redaktion: Lars Langenau Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Material über die Facebook-Seite von Ekrem İmamoğlu.
- 06.05.20199 Min.
Der neue Bericht des Weltrats zur Artenvielfalt lässt keinen Zweifel daran, dass sich derzeit ein gigantisches Artensterben ereignet. Eine Million Pflanzen und Tierarten sind davon bedroht, ausgelöscht zu werden. "Das Artensterben ist wie der Klimawandel vom Menschen gemacht", sagt Tina Baier, Redakteurin im Ressort Wissen der SZ. Es betreffe vor allem Amphibien, Korallen und Insekten. Um dagegen zu steuern brauche es ein völlig verändertes Denken und Handeln jedes Einzelnen, aber auch eine andere Landwirtschaft und einen anderen Handel, der auf Nachhaltigkeit beruht. Weitere Themen: Steinmeier kritisiert Facebook und Co, CSU will "Deutschland-Praktikum", "Fusion"-Festival droht Absage. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Julia Ongyerth




















