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- 23.03.202612 min
Das hat es in München noch nie gegeben. Der neu gewählte Oberbürgermeister ist ein Grüner. Und jung noch dazu. Dominik Krause ist erst 35 Jahre alt und wird ab Mai den Chefsessel im Münchner Rathaus übernehmen. Das ist eine derbe Niederlage für die SPD, die jahrzehntelang den Oberbürgermeister gestellt hatte. Der Machtwechsel in München ist eines von mehreren bemerkenswerten Ergebnissen der Kommunalwahlen in Bayern. Am Sonntag haben viele Stichwahlen darüber entschieden, wer künftig die Rathäuser und Landratsämter führt. Dabei musste die CSU einige Niederlagen hinnehmen. Wie sich dadurch die Machtverhältnisse in Bayern verschieben, darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ die Leiterin der SZ-Bayernredaktion, Katja Auer. Sie erklärt im Podcast, warum auch für Markus Söder die Luft langsam dünn wird. Weitere Nachrichten: Bundes-SPD diskutiert über Neuausrichtung; Deutsche Umwelthilfe scheitert vor Bundesverfassungsgericht. ** Zum Weiterhören und -lesen:** Abwahl von Dieter Reiter: Warum die SPD-Dynastie in München endet. Die Luft für Markus Söder wird dünner: Lesen Sie hier mehr darüber, wie die Kommunalwahlen die Parteienlandschaft in Bayern verändern. Fünf Lehren aus der Wahl in Rheinland-Pfalz: Lesen Sie hier eine Wahlanalyse der Korrespondenten Kathrin Wiesel-Lancè und Christoph Koopmann. Stimmen, die die Gegenwart erklären: Hier können Sie alle SZ-Live-Interviews von der Leipziger Buchmesse hören. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Justin Patchett, Nadja Schlüter Produktion: Juno Graner Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 22.03.202612 min
Rheinland-Pfalz steht vor einem Machtwechsel. Die Bürgerinnen und Bürger haben einen neuen Landtag gewählt. Hochrechnungen sehen die CDU als stärkste Kraft mit knapp einem Drittel der Stimmen. Damit verliert die SPD als zweitstärkste Kraft ihre seit Jahrzehnten gehaltene Bastion Rheinland-Pfalz. Der künftige Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz wird voraussichtlich Gordon Schnieder heißen. Wie wird sich dieses Wahlergebnis auf die Bundespolitik auswirken? Darüber spricht in dieser Podcastfolge Katharina Riehl, die Leiterin des SZ-Politikressorts. Sie spricht über die prekäre Lage, in der sich nicht nur die SPD, sondern auch die CDU jetzt befinden. Denn die schlechten Wahlergebnisse bei der SPD setzen auch die Regierungskoalition unter Druck. Mehr dazu hören Sie in dieser Podcastfolge von „Auf den Punkt“. Weitere Nachrichten: Iran und USA drohen einander wegen Straße von Hormus; Grüner Dominik Krause bei Oberbürgermeisterwahl in München vorne. Zum Weiterhören: „Erstmal News“: Hier finden Sie den Nachrichten-Kanal der SZ auf Whatsapp, in dem Sie jeden Morgen ein Update per Sprachnachricht bekommen. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Philipp Saul, Tobias Bug Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 21.03.202620 min
Kanzler Friedrich Merz (CDU) und andere EU-Spitzen haben Ungarns Regierungschef Viktor Orbán von der Fidesz Partei bei einem Gipfeltreffen in Brüssel nicht zur Aufgabe seiner Blockade von einem Kredit von 90 Milliarden Euro für die Ukraine bewegen können. Der Rechtspopulist beharrt weiter darauf, erst dann sein Veto zurückzuziehen, wenn Ungarn wieder russische Öllieferungen über die Druschba-Pipeline bekommt. Merz nennt das einen “Akt grober Illoyalität” und einen “groben Verstoß gegen die Loyalität der Mitgliedstaaten untereinander”, der die Handlungsfähigkeit und das Ansehen der EU beschädige. Der Kanzler droht Ungarn mit Konsequenzen. Doch Verena Mayer, SZ-Korrespondentin für Ungarn und Österreich, befürchtet, “das ist genau das, was Orban gerade braucht”. Orbáns Veto stehe im Zusammenhang mit den schlechten Umfragen für seine Partei Fidesz bei den Parlamentswahlen in Ungarn am 12. April: Orbáns Partei liegt demnach hinter seinem Herausforderer Péter Magyar. Deshalb lasse Orbán Plakate kleben, auf denen der ukrainische Präsident Wolodomir Selenskij und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zu sehen sind. Er baue auf Feindbilder und schüre Ängste vor einem Krieg mit Russland. Aber: Selbst wenn der Oppositionskandidat die Wahl gewinnt, ist das Wahlsystem in Ungarn inzwischen stark zugunsten der Regierungspartei manipuliert worden, sagt Verena Mayer. Zum Weiterlesen: Unseren Liveblog zum Krieg in der Ukraine und den neuesten Entwicklungen in Brüssel lesen Sie hier. Hier lesen Sie, warum Ungarns Opposition mehr als eine knappe Mehrheit benötigt. Hier wird kommentiert, warum die USA massiv in Ungarns Wahlkampf zugunsten von Orbán eingreifen. Über die Rolle der SPD bei der Wahl in Rheinland-Pfalz lesen Sie hier eine Analyse. Und hier einen Text über das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Alexander Schweitzer und Gordon Schnieder in Mainz. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche; Ann-Marlen Hoolt Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Redaktionsschluss war Freitag, 20.03.2026, um 15 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 20.03.202612 min
Von der Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes gibt es im Internet Porno-Videos, auf denen sie angeblich zu sehen ist. Und das seit Jahren. Die Videos sind gefälscht, viele davon sind Deepfakes, also mit KI generiert. Fernandes hat versucht, die Videos mit Hilfe von Anwälten löschen zu lassen, aber lange ohne Erfolg. Fernandes hat über die Deepfakes und über die Frage, wer die Täter sind, eine Doku im ZDF veröffentlicht. Das war im Jahr 2024. Collien Fernandes hat nun Anzeige gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erstattet. Ulmen ist genau wie Fernandes aus dem Fernsehen bekannt, aus Serien wie “Jerks”. Der Spiegel berichtet, dass Ulmen Fernandes gegenüber gestanden haben soll, Fake-Profile von ihr im Netz erstellt zu haben. Er soll darüber Fake-Videos und gefälschte Nacktfotos von Fernandes verschickt haben. Einem Berliner Strafverteidiger soll Ulmen mitgeteilt haben, es habe sich um Inhalte gehandelt, die auf frei zugänglichen Pornoseiten vorhanden gewesen sein sollen. Das Ermittlungsverfahren befindet sich in einem frühen Stadium, für Christian Ulmen gilt die Unschuldsvermutung. Als Reaktion auf die Spiegel-Recherche teilt der Rechtsanwalt von Ulmen Christian Scherz mit: Es handle sich zum einen in großen Teilen um eine unzulässige Verdachtsberichterstattung. Zum anderen würden unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung verbreitet. Deepfakes, so wie sie seit Jahren von Collien Fernandes im Netz existieren, sind eine Form von digitaler Gewalt. Und genau über dieses Thema spreche ich jetzt mit meiner Kollegin Marie Gundlach. Weitere Nachrichten: Merz kritisiert Orbán; Bundestag debattiert über Bluttest für Schwangere. Zum Weiterhören: Hören Sie hier die vierte Folge von Aschau – Ein Dorf sucht einen Mörder Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche, Nadja Schlüter Rechtliche Beratung: Joris Großgerge Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDF Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Es ist eine gefährliche Eskalation im Iran-Krieg: Israel hat iranische Erdgas-Förderanlagen auf dem Gasfeld South Pars angegriffen. Iran hat daraufhin benachbarte katarische Förderanlagen im Gasfeld North Dome angegriffen. Die Kämpfe im Iran-Krieg haben sich damit auf das Gebiet mit dem größten bekannten Erdgasvorkommen der Welt ausgeweitet. Das gesamte Gasfeld liegt auf einer Halbinsel im Persischen Golf, ist mit 9700 Quadratkilometern etwas größer als Zypern. Auf seiner Social Media-Platform Truth Social hat US-Präsident Donald Trump geschrieben, dass Israel dort nicht weiter angreifen werde – und auch Iran solle damit aufhören. Ansonsten, so seine Drohung, werde die USA das gesamte Gasfeld South Pars “massiv in die Luft jagen”. Was das bedeutet – für die Weltwirtschaft, die Verbraucherpreise in Deutschland und die Umwelt – erklärt Michael Bauchmüller, Energieexperte im Berliner Büro der SZ. Weitere Nachrichten: Nah- und Regionalverkehr könnte deutlich teurer werden. **Zum Weiterlesen und -hören: ** Die “Auf den Punkt”-Folge mit Michael Bauchmüller zum Heizungsgesetz können Sie hier nachhören. Die “Auf den Punkt”-Folge mit Ronen Steinke zu Wolfram Weimer hören Sie hier nach. Den Text zu Weimers Auftritt bei der Leipziger Buchmesse lesen Sie hier. Den Text von Caspar Busse über das EuGH-Urteil, das den Nah- und Regionalverkehr künftig teurer machen könnte, lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Lars Langenau, Philipp Saul Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters, dpa. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Die neue Bundesregierung aus Union und SPD war noch gar nicht im Amt, da haben die beiden künftigen Koalitionspartner im März 2025 schon gemeinsame Sache im Bundestag gemacht. Mit Unterstützung der Grünen änderten Union und SPD damals das Grundgesetz und beschlossen ein Rekord-Schuldenpaket von 500 Milliarden Euro. Dieses Geld soll in die Infrastruktur und den Klimaschutz fließen, so steht es im Gesetz. Die Grünen haben damals durchgesetzt, dass diese Investitionen “zusätzlich” zu den Investitionen kommen müssen, die ohnehin schon im Haushalt geplant sind. Jetzt hat das Münchner Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung aber nachgerechnet und erkannt: 95 Prozent der von der Bundesregierung aufgenommenen Schulden seien zweckentfremdet worden, um Löcher im Haushalt zu stopfen. Was das Problem dabei ist, erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt” Lisa Nienhaus, Wirtschaftsexpertin und stellvertretende Chefin des SZ-Meinungsressorts. Sie spricht von einem “ziemlichen Taschenspielertrick”. Weitere Nachrichten: Merz kritisiert Israel und die USA; Israel tötet iranischen Geheimdienstchef. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie einen Kommentar von Lisa Nienhaus. Hier steht, was Friedrich Merz im Bundestag gesagt hat. Was für die SPD bei der Wahl in Rheinland-Pfalz auf dem Spiel steht, erfahren Sie hier. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Nadja Schlüter, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über tagesschau.de Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 17.03.202614 min
Als Reaktion auf die amerikanischen und israelischen Angriffe hat Iran die Straße von Hormus blockiert. Jetzt fahren täglich nur noch zwei oder drei Frachter durch die Meerenge, die den Persischen Golf mit dem Golf von Oman und dem Indischen Ozean verbindet. Dadurch gelangt auch viel weniger Öl auf den Weltmarkt. Weil deshalb die Öl-Preise rasant gestiegen sind, will US-Präsident Donald Trump eingreifen und die Straße von Hormus militärisch sichern. Aber das will – oder besser – das kann er nicht allein machen. Und deshalb hat Trump andere Staaten aufgefordert, mitzuhelfen und Kriegsschiffe in die Region zu schicken. Er hat die europäischen Nato-Verbündeten angesprochen – und ihnen auch gedroht, sollten sie ablehnen. Doch die Europäer haben sehr schnell und klar reagiert: Ein Militäreinsatz in der Straße von Hormus? Jetzt, während des Krieges? Sicher nicht! In dieser Folge von “Auf den Punkt” spricht der SZ-Brüssel-Korrespondent und Nato-Experte Hubert Wetzel über die Frage, was Trumps Drohung für das Bündnis bedeutet und ob die Europäer nicht vielleicht doch einen Beitrag in der Straße von Hormus leisten könnten. Weitere Nachrichten: Israel tötet hochrangige iranische Funktionäre; Verwendung des Sondervermögens des Bundes. Zum Weiterlesen: Hier schreibt Hubert Wetzel über die Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die europäische Ukraine-Politik. Claus Hulverscheidt berichtet über die Nutzung des Sondervermögens. Hier geht es zu einem Interview mit einem Notfallmediziner zur Lebensrettung. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Nadja Schlüter, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 16.03.202612 min
Es ist schon ein paar Mal vorgekommen, dass die Konservativen im Europäischen Parlament Mehrheiten mit rechten Fraktionen gebildet haben. Aber bisher hatte die Europäische Volkspartei EVP, zu denen auch CDU und CSU gehören, immer betont: Inhaltliche Absprachen mit den Rechten gibt es nicht. Doch jetzt hat am Wochenende die Deutsche Presse-Agentur berichtet, dass Mitarbeiter der EVP eine gemeinsame Whatsapp-Gruppe mit Vertretern der rechten Fraktionen haben, auch mit der AfD. Und in diesem Chat soll es auch Absprachen über einen Gesetzentwurf zur Asylrechtsverschärfung gegeben haben. Mit anderen Worten: Es ging da sehr wohl um Inhalte. Wird es so etwas bald häufiger geben? Und welche Rolle spielt der deutsche EVP-Chef Manfred Weber bei der ganzen Geschichte? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Josef Kelnberger, er ist EU-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in Brüssel. Weitere Nachrichten: Trump droht der Nato; Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr; Oscars verliehen. Zum Weiterhören und -lesen: Ein Mittelfinger Richtung Trump – der Überblick zur Oscar-Nacht https://www.sueddeutsche.de/kultur/oscars-2026-hollywood-ueberblick-highlights-trump-kimmel-li.3396891 Wo waren die politischen Statements bei den Oscars? Geht in Hollywood die Angst um? https://www.sueddeutsche.de/kultur/oscars-oscar-verleihung-usa-politik-academy-awards-li.3396855 Jessie Buckley gewinnt den Oscar für die beste weibliche Hauptrolle und sagt den denkwürdigsten Satz des Abends https://www.sueddeutsche.de/meinung/jessie-buckley-oscars-gewinnerin-hamnet-portraet-li.3396856 Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Ann-Marleen Hoolt Produktion: Julius Zimmer Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 15.03.202611 min
Seit Russland die Ukraine überfallen hat, haben viele Staaten russisches Öl mit Sanktionen belegt. Das ist zum einen eine Strafmaßnahme, zum anderen kann jeder Euro, den Russland nicht am Öl verdient, auch nicht in die Kriegskasse des Kremls fließen. Die USA allerdings haben am Freitag ihre Sanktionen gelockert. So wollen sie den wegen des Iran-Kriegs explodierenden Ölpreisen beikommen. Für die kommenden 30 Tage erlauben die USA den Kauf von russischem Öl, dass sich bereits auf Schiffen, also auf See, befindet. Dieses Vorgehen haben viele Staaten kritisiert. Sie alle fürchten, dass eine Lockerung der Sanktionen dazu führen wird, dass Russland im Krieg mit der Ukraine gestärkt wird. Schaut man sich an, wie US-Präsident Trump gerade über russisches Öl spricht, sieht es tatsächlich aus, als profitiere der Kreml massivst vom Krieg in Iran. In der Realität sieht es aber ein wenig anders aus, sagt die Moskau-Korrespondentin der SZ, Silke Bigalke. Sie spricht in dieser Podcastfolge darüber, wie Russland auf den Iran-Krieg blickt. Weitere Nachrichten: Trump will Kriegsschiffe in die Straße von Hormus schicken; interne Chats sollen Zusammenarbeit von EVP und Rechten belegen; Philosoph Jürgen Habermas im Alter von 96 Jahren gestorben. Zum Weiterlesen: Bericht über interne Chats der EVP: Lesen Sie hier mehr zur Kooperation mit rechten Parteien. Der Sturmvogel: Lesen Sie hier den Nachruf auf Jürgen Habermas. Eine bedeutende Stimme im Diskurs: Hier können Sie die jüngsten Gastbeiträge nachlesen, die Habermas für die Süddeutsche Zeitung geschrieben hat. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Philipp Saul Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Am vergangenen Sonntag hat Baden-Württemberg gewählt – und nächsten Sonntag wählt Rheinland-Pfalz. Es ist also ein sehr guter Moment, um Zwischenbilanz zu ziehen: Wie stehen Union und SPD, die beiden Regierungsparteien im Bund, gerade da? Und welche Auswirkungen hat die Wahl in Baden-Württemberg auf die Arbeit der Bundesregierung? Politikwissenschaftler Albrecht von Lucke, Redakteur des politischen Fachmagazins „Blätter für deutsche und internationale Politik“, sieht ein Dilemma für die Regierungsparteien im Bund: Eigentlich müssten sowohl die CDU als auch die SPD in Rheinland-Pfalz die Wahl gewinnen. In der Folge könnten die beiden Parteien nicht die Kraft aufbringen, die nötigen Reformen anzugehen – aus Angst, weitere Wähler zu verschrecken. Zum Weiterlesen: Den Text von Albrecht von Lucke „Wahljahr 2026: Der Start entscheidet“ lesen Sie hier. Den Text zum Reiz des langsameren Podcasthörens, lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Justin Patchett, Nadja Schlüter Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Redaktionsschluss war Freitag, 13.3.2026, um 16 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 13.03.202612 min
Der US-Geheimdienst CIA soll bereits vor Monaten damit begonnen haben, kurdische Gruppen im Irak und in Iran mit Waffen auszustatten. So haben das mehrere US-Medien berichtet, das Weiße Haus aber dementiert. Kürzlich hatte auch US-Präsident Donald Trump selbst kurdische Kämpfer als Bodentruppen für den Krieg in Iran im Gespräch gebracht, aber dann wieder einen Rückzieher gemacht. Er wolle, “den Krieg nicht komplizierter machen, als er ohnehin schon ist“. Raphael Geiger, Türkei- und Iran-Korrespondent der SZ, ist von Istanbul in die irakisch-iranische Grenzregion gereist und hat sich vor Ort ein Bild gemacht. Die autonome kurdische Region im Nordirak werde derzeit immer wieder von iranischen Drohnen und Raketen angegriffen, sagt Geiger im SZ-Nachrichtenpodcast „Auf den Punkt“. Tausende Kämpfer seien dort bereit, gegen das iranische Regime zu kämpfen. Dabei haben die Kurden mehrfach schlechte Erfahrungen mit US-Bündnissen gemacht, auch bereits mit Trump. Dennoch sehen sie jetzt eine realistische Chance, die Herrschaft der Mullahs in Teheran zu beenden - oder zumindest mit einem Guerilla-Kampf in den Bergen Chaos zu stiften, sagt Geiger. Weitere Nachrichten: USA lockern zeitweise Sanktionen gegen Russland; Kuba lässt 51 Häftlinge frei. Zum Weiterhören und -lesen: Die Reportage von Raphael Geiger aus dem irakisch-iranischen Kurdengebiet lesen Sie hier. Hier lesen Sie den Liveblog zum Iran-Krieg. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Justin Patchett Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über White House. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Autos von Mercedes, VW, BMW, Audi oder Porsche waren lange weltweit begehrt und bekannt für ihre Ingenieurskunst, Qualität und Innovation. Doch die Hiobsbotschaften aus der Branche häufen sich. Fast alle großen deutschen Autobauer haben schlechte Zahlen für 2025 veröffentlicht. Nur BMW scheint es besser zu machen. Die Münchner haben im Gegensatz zu anderen Herstellern eine breitere Strategie mit verschiedenen Antriebsarten verfolgt, sagt Auto-Expert Stephan Radomsky aus der SZ-Wirtschaftsredaktion. Vielfach sei man zu selbstgewiss gewesen und habe gedacht, “man kann so weitermachen, wie es war, nur ein bisschen anders mit Elektro.” Doch das “hat so offensichtlich nicht hingehauen.” Insgesamt seien in ganz Deutschland 100 000 Arbeitsplätze in dieser Branche gefährdet. Weitere Nachrichten: Maßnahmen gegen hohe Spritpreise; weitere Angriffe auf Libanon und Iran. **Zum Weiterhören und -lesen: ** Hier lesen Sie Stephan Radomskys Kommentar über die Krise in der Autobranche, die womöglich bereits ein Strukturwandel ist. Eine Analyse der Zahlen von BMW lesen Sie hier. Hier lesen Sie das Interview mit BMW-Chef Oliver Zipse. Die Links zu unserer neuen Podcastserie "Aschau – Ein Dorf sucht einen Mörder" stehen hier und hier via Spotify. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Justin Patchett, Henk Ruigrok van der Werven Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Den Deutschen Buchhandlungspreis hat die damalige Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) 2015 ins Leben gerufen, um unabhängige Buchhandlungen zu würdigen. Und es soll dabei explizit nicht darum gehen, wie gut sie wirtschaften, sondern vor allem um den “kulturellen Auftrag und seine Ausgestaltung.” Das hat der aktuelle Kulturstaatsminister Wolfram Weimer in seinem Grußwort zum Deutschen Buchhandlungspreis vergangenes Jahr gesagt. Aber dieses Jahr wird es diesen Preis nicht geben, Weimer hat ihn abgesagt. Er wird also nicht in der kommenden Woche auf der Leipziger Buchmesse verliehen werden. In einer Mitteilung dazu heißt es: Die Debatte um die Nicht-Berücksichtigung von drei Jury-Vorschlägen drohe den eigentlichen Sinn der Veranstaltung zu überlagern. Bei dieser “Debatte” geht es um drei Buchhandlungen, die für den Preis nominiert waren, die Weimer dann aber von der Liste der Jury gestrichen hat. Begründet hat der Staatsminister das damit, dass es zu diesen Buchhandlungen “verfassungsschutzrelevante Erkenntnisse” gebe. Genauere Infos dazu gab es nicht. In dieser Podcastfolge geht es um die Frage, ob es überhaupt normal ist, den Verfassungsschutz gegen Buchhandlungen einzusetzen. Und darum, welchen Schaden Weimer durch sein Eingreifen verursacht hat. Auch für ihn selbst. Darüber spricht in SZ-Redakteur und Jurist Ronen Steinke. Weitere Nachrichten: Gewinneinbrüche bei Porsche; IEA gibt Rekordmenge an Ölreserven frei; Modschtaba Chamenei leicht verletzt. **Zum Weiterhören und -lesen: ** Hören Sie hier ab Freitag die neue Folge von “Ist das gerecht” über die Kunstfreiheit und alle Folgen des Podcasts mit SZ Plus. Lesen Sie hier die SZ-Analyse dazu, wo zurzeit Raketen in Iran und Israel einschlagen. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Henk Ruigrok van der Werven Produktion: Laura Sagebiel Korrekturhinweis: In einer früheren Version des Podcasts hieß es, Wolfram Weimer sei Mitglied der CDU. Das ist falsch. Weimer ist parteilos. Wir haben den Fehler korrigiert. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 10.03.202613 min
Der US-Präsident Donald Trump behauptet: der Krieg mit Iran sei so gut wie abgeschlossen. Er soll das einer US-Reporterin von CBS am Telefon gesagt haben. Iran habe keine Marine, keine Kommunikationswege und keine Luftwaffe mehr. Die USA seien ihrem Zeitplan sogar mehrere Wochen voraus. Irans Revolutionsgarden widersprechen dieser Darstellung. In einer Mitteilung über die iranische Nachrichtenagentur Tasnim heißt es: “Die Bedingungen auf dem Schlachtfeld und das Ende des Krieges liegen in den Händen der Islamischen Republik." Was stimmt? Darüber spricht in dieser Folge des Podcasts Tomas Avenarius, außenpolitischer Reporter der SZ mit Schwerpunkt Krisenberichterstattung. Weitere Nachrichten: Von der Leyen für Atomkraft; VW-Gewinn bricht ein; Weimer sagt Verleihung des Buchhandlungspreises ab. **Zum Weiterlesen: ** Lesen Sie hier, was der Iran-Krieg für die Weltwirtschaft bedeutet. Lesen Sie hier, warum Wolfram Weimer den Buchhandlungspreis absagt. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Lars Langenau, Lora Ganeva Produktion: Jakob Arnu Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 09.03.202610 min
Cem Özdemir hat mit den Grünen nach einer fulminanten Aufholjagd die Landtagswahl in Baden-Württemberg überraschend gewonnen.. Laut vorläufigem Endergebnis kommen die Grünen auf 30,2 Prozentpunkte. Und damit auch knapp mehr Stimmen, als die CDU bekommen hat. Wie hat Spitzenkandidat Özdemir das hinbekommen? Seine Persönlichkeit und Erfahrung als ehemaliger Bundesminister sowie in Brüssel waren entscheidende Faktoren für seinen Wahlsieg, sagt Roland Muschel, SZ-Korrespondent in Stuttgart. Zudem habe sich Özdemir “maximal abgegrenzt von der grünen Bundespartei”. Die Grünen haben im Wahlkampf stark auf Özdemirs Profil gesetzt und ihn als den Kandidaten präsentiert, "der es kann". Weitere Nachrichten: Münchens Oberbürgermeister Reiter muss in Stichwahl; Moschtaba Chamenei neues geistliches Oberhaupt in Iran. **Zum Weiterlesen: ** Einen Text von Roland Muschel über Özdemirs Erfolg lesen Sie hier. Den kostenlosen Newsletter aus Stuttgart und Baden-Württemberg können Sie hier abonnieren: https://www.sueddeutsche.de/kolumne/im-suedwesten-newsletter-1.6388568 Den Liveblog zu den Kommunalwahlen in München finden Sie hier. Hier finden Sie den Text über Modschtaba Chamenei, Irans neues geistliches Oberhaupt der Islamischen Republik. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über SZ, Phoenix, Tagesthemen. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Insgesamt werden in diesem Jahr fünf Landtage gewählt, als erstes Bundesland war an diesem Sonntag Baden-Württemberg dran. Neben der Frage, wer der Nachfolger von Ministerpräsident Winfried Kretschmann von den Grünen wird, geht es bei der Wahl auch um einen Stimmungstest für die Bundesregierung. Für die CDU sah es in Baden-Württemberg lange richtig gut aus. In den Umfragen war sie klar vorn: Im Oktober waren es bis zu 14 Prozentpunkte auf die Grünen. Aber dann haben die Grünen und ihr Spitzenkandidat Cem Özdemir aufgeholt. Laut einer Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen waren beide Parteien kurz vor der Wahl gleichauf. Für die Grünen und Özdemir lief es zuletzt also richtig gut. Für Manuel Hagel, Spitzenkandidat der CDU, eher schlecht. Hagel stand für ein Video in der Kritik, in dem er sich unangemessen über eine Schülerin äußert. Dazu kommt ein Beitrag des ARD-Mittagsmagazins, das Hagel kürzlich bei einem weiteren Schulbesuch begleitet hat. Dort erklärt er den Schülerinnen und Schülern den Treibhauseffekt falsch und reagiert gereizt auf die Fragen einer Lehrerin. In Berlin hat die CDU vor der Wahl in Baden-Württemberg trotzdem gehofft, dass sie gut abschneiden würde und dort nach fast 15 Jahren wieder den Ministerpräsidenten stellen könnte. Danach sieht es derzeit allerdings nicht aus. Um 18 Uhr gibt es am Sonntag die erste Prognose für das Wahlergebnis: die Grünen bei 32 Prozent, CDU 29. Und: Die SPD nur 5,5 Prozent. Das sind jeweils die Zahlen der ARD. Laut der Umfrage des ZDF ist der Abstand zwischen Grüne und CDU geringer. Was das für die Bundespolitik bedeutet, bespricht in dieser Folge des Podcasts Katharina Riehl, SZ-Politik-Chefin. Weitere Nachrichten: Kommunalwahl in Bayern; Lage im Mittleren Osten. Zum Weiterlesen: Lesen Sie hier den Kommentar von Anna Lea Jakobs über Manfluencer und Tradwives auf Tiktok. Und treten Sie hier dem WhatsApp-Kanal „Erstmal News“ bei. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Juri Auel, Gökalp Babayiğit Produktion: Jakob Arnu Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören. Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 07.03.202620 min
Seit Samstag vergangener Woche greifen Israel und die USA Iran an. Der Angriff ist ein klarer Bruch des Völkerrechts, doch er wird auch in Teheran durchaus bejubelt. “Das ist ein Dilemma”, sagt die Islamwissenschaftlerin und Journalistin Isabel Schayani. Denn es gebe wenige Länder, in denen die Menschenrechte so eklatant verletzt werden wie in Iran. Die WDR-Redakteurin berichtet über Erleichterung und Freude in der iranischen Community im In- und Ausland über den Mord an Ayatollah Chameni, aber auch von der großen Sorge vor Chaos und Instabilität in Iran. Und Schayani spricht in der aktuellen Ausgabe des Podcasts darüber, warum Reza Pahlavi, der Sohn des letzten Schahs, so viele Anhänger hat. Zum Weiterlesen: Unseren Liveblog zum Iran-Krieg finden Sie hier. Hier lesen Sie einen Beitrag darüber, welche Rolle den Kurden in der Region zufallen könnte. Und hier einen Essay unseres Krisenberichterstatters Tomas Avenarius über Trauer und Widerstand im Schiismus, der Hauptausrichtung des Islams in Iran. Unsere neue Podcast-Serie „Aschau - ein Dorf sucht einen Mörder” finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Justin Patchett, Ann-Kathrin Schneider, Niclas Schürmann Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über @NatalieAmiri (X), @besmaili (X) und CBS. Redaktionsschluss war Freitag, 06.03.2026 um 14 Uhr. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Erst war Kristi Noem die Wunschkandidatin des US-Präsidenten, dann Gesicht seiner aggressiven Abschiebepolitik - und jetzt hat Donald Trump seine Heimatschutzministerin entlassen. Die Republikanerin hat oft polarisiert: Mal hat sie ihre Hündin erschossen, mal hat sie in einem Gefängnis vor kahl rasierten Häftlingen posiert, um für ihre Abschiebepolitik zu werben. Besonders viel Kritik hat sie in den letzten Monaten wegen der aggressiven und tödlichen Einsätze der Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis bekommen. Gestolpert und gefallen ist Noem letztlich über eine Werbekampagne, die sie selbst in den Mittelpunkt stellt und mehr als 200 Millionen Dollar kostet. Was bedeutet Noems Entlassung für die US-Regierung und ihren harten Kurs bei der Migration? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Nicolas Richter. Er war jahrelang SZ-Korrespondent in Washington und ist jetzt Politikchef der Süddeutschen Zeitung. Weitere Nachrichten: Trump fordert Irans bedingungslose Kapitulation; AfD-Spitzenkandidat in Baden-Württemberg beschäftigt ehemaligen Aktivisten der rechtsextremen „German Defence League“. Zum Weiterlesen: Den Kommentar von Nicolas Richter zur Entlassung von Heimatschutzministerin Kristi Noem lesen Sie hier. Die Recherche über den ehemaligen Aktivisten der rechtsextremen „German Defence League“, der beim AfD-Spitzenkandidaten in Baden-Württemberg beschäftigt war, lesen Sie hier. Den Text, wie Sie bei der Kommunalwahl Ihr Kreuz richtig setzen, lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Johannes Korsche, Ann-Kathrin Schneider Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über KOTA Territory News (Youtube) Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 05.03.202612 min
Wer dem spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sanchez zuhört, der könnte sich denken: Endlich sagt mal einer „Nein“ zu Trump. Das hat der sozialistische Politiker zumindest in den vergangenen Monate schon häufiger gemacht. Zuletzt hat er in einer Rede zum Iran-Krieg gesagt: „Die Position der spanischen Regierung lässt sich mit diesen Worten zusammenfassen: Nein zum Krieg.“ Ob das bei jemandem wie Trump tatsächlich sinnvoll ist, darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ der Spanien-Korrespondent der SZ, Patrick Illinger. Weitere Nachrichten: Israel startet neue Iran-Offensive; Bundestag beschließt Reform des Bürgergelds. Zum Weiterlesen: Den Kommentar von Patrick Illinger zum spanischen Umgang mit Trump lesen Sie hier. Den Erklärtext zum neuen Grundsicherungsgeld von Roland Preuß und Bastian Brinkmann lesen Sie hier. Den Kommentar von Ronen Steinke dazu, dass der Kulturstaatsminister drei linke Buchhandlungen aus einem Wettbewerb ausgeschlossen hat, lesen Sie hier. Ein Interview mit der Geschäftsführerin einer der ausgeschlossenen Buchhandlungen lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Justin Patchett, Philipp Saul Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über El Paìs (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 04.03.202610 min
Nachdem die USA und Israel Iran angegriffen haben, steigen weltweit die Preise für Öl und Gas. Iran blockiert derzeit die Straße von Hormus, eine Meerenge zwischen Iran und Oman. Das schneidet die Öl- und Gasexporte von großen Lieferanten aus der Golfregion ab: Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und der Irak. Etwa ein Fünftel des weltweiten Flüssiggashandels läuft durch diese Meerenge. Welche Auswirkungen haben die steigenden Öl- und Gaspreise in Deutschland: auf die wirtschaftliche Lage – und auf jeden Einzelnen? Droht wieder ein Inflationsschock wegen der hohen Energiepreise – wie zum Beginn des Ukraine-Kriegs? Das erklärt Nakissa Salavati aus der SZ-Wirtschaftsredaktion in dieser Folge von „Auf den Punkt.“ Weitere Nachrichten: Oberster Führer Irans neu gewählt; Spanien kritisiert Iran-Angriffe als „Desaster“. Zum Weiterlesen: Den Kommentar von Ulrich Schäfer, stellvertretender Chefredakteur der SZ, zu Merz’ Besuch im Oval Office lesen Sie hier. Den Text von Daniel Brössler, der mit Merz in Washington war, lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Justin Patchett, Ann-Kathrin Schneider Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über NBC News. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER



















