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- 16.09.202512 min
Nachdem der rechte Aktivist Charlie Kirk am vergangenen Mittwoch ermordet wurde, hat es für einen Augenblick gewirkt, als halte das Land zusammen. Ex-Präsident Joe Biden schrieb auf X, dass es in den USA keinen Platz für diese Art von Gewalt gebe. Auch Barack Obama - wie Biden ein Demokrat - hat sich zu Wort gemeldet und sprach “verabscheuungswürdiger Gewalt.” Kaliforniens demokratischer Gouverneur Gavin Newsom, der eine besondere Feindschaft mit Trump pflegt, nannte den Angriff auf dem Campus in Utah “widerwärtig, abscheulich und verwerflich.” Das wars dann aber mit der Einigkeit. Präsident Trump sagte letzte Woche, die Wortwahl der radikalen Linken habe zum Tod von Kirk beigetragen. Gemeint hat er damit auch: Die Demokraten. Die US-Regierung möchte jetzt härter gegen liberale Gruppen vorgehen. Ob Trump also den Mord an Kirk als Vorwand nutzen könnte, um die Opposition zu bekämpfen, darüber spricht Peter Burghardt, SZ-Korrespondent aus Washington, bei “Auf den Punkt.” Weitere Nachrichten: Trump verklagt New York Times; Israel weitet Einsatz in Gaza-Stadt aus; Deutschland steht vor größtem Haushaltsloch. Zum Weiterlesen: Den Text über eine einzigartige Synagoge, eröffnet vom Bundeskanzler, lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Timo Nicolas, Annkathrin Stich Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über The White House. Hier können Sie bei unserer Hörerumfrage teilnehmen. Vielen Dank! Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Hier können Sie bei unserer Hörerumfrage teilnehmen. Vielen Dank! Am Sonntag waren Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen, wo so viele Menschen leben wie in keinem anderen Bundesland. 13,7 Millionen Wählerinnen und Wähler waren aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Das Ergebnis: Die CDU holt mit 33,3 Prozent die meisten Stimmen. Die SPD ist mit 22,1 Prozent in ihrem einstigen Stammland die zweite Kraft. Für die beiden Parteien der Regierungskoalition im Bund hätte es also schlimmer kommen können. Trotzdem sagt Nicolas Richter, Leiter des SZ-Hauptstadtbüros, dass sich Kanzler Friedrich Merz (CDU) nicht auf dem Ergebnis ausruhen könne. „Von der Kommunalwahl bleibt aus meiner Sicht eine Mahnung“, sagt er. Die Bundesregierung müsse die Probleme der Menschen angehen – und lösen. Weitere Nachrichten: Wirtschaftsministerin Reiche will Kurswechsel bei der Energiewende; Arabisch-islamischer Gipfel nach Israels Luftangriff in Katar. Zum Weiterlesen: Die Reportage aus Gelsenkirchen von SZ-Inlandskorrespondent Christoph Koopmann lesen Sie hier. Mehr zum Kurswechsel von Katharina Reiche in der Energiepolitik lesen Sie hier. Das Porträt über den deutschen Basketball-Kapitän Dennis Schröder lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Justin Patchett, Annkathrin Stich Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDFheute Nachrichten (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 14.09.202511 min
Samstag hatte das BSW und Andere in Berlin zu einer Demo für Frieden in Gaza aufgerufen. Laut Polizei sind 12 000 Demonstranten diesem Aufruf gefolgt, laut Sahra Wagenknecht hatten sich 20 000 zum Protest gegen den Krieg im Nahen Osten vor dem Brandenburger Tor versammelt. Für SZ-Berlin-Korrespondentin Meredith Haaf war das auch eine Art Werbemaßnahme für das nicht im Bundestag vertretende BSW. Aber, sagt Haaf, man dürfe auch “nicht unterschätzen, wie sehr das ganze Thema Krieg Menschen beschäftigt und bewegt”. Vielfach wurde bei dieser Demo deshalb wohl auch der Gaza-Krieg mit dem Krieg in der Ukraine und der Aufrüstung in Deutschland verknüpft. Weitere Nachrichten: Kampfdrohne über Rumänien; Frankreich erwartet neue Sparvorschläge; Verdächtiger im Kirk-Mord festgenommen. Zum Weiterlesen: Hier können Sie den Bericht über die BSW-Demo in Berlin lesen. Was bislang über den Verdächtigen im Mordfall Charles Kirk bekannt ist, das können Sie hier erfahren. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Harald Hordych, Matthias Becker Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über DWS News, Reuters und CNBC. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 13.09.202528 min
Seit Beginn des seit fast zwei Jahren tobenden Gazakriegs verzeichnet das Bundeskriminalamt einen rasanten Anstieg antiisraelischer und antisemitischer Straftaten in Deutschland. Die meisten werden von rechts verübt, gefolgt von religösen Extremisten und Straftaten von links. Regelmäßig wird auf pro-palästinensischen Demos der äußerst umstrittene Slogan “From the River to the Sea” gerufen, der im Grunde Israel das Existenzrecht abspricht. Es wird spannend, ob das an diesem Samstag auf der Demo für Frieden in Gaza in Berlin auch skandiert wird, zu der das BSW aufgerufen hat. Und dann sorgt ganz aktuell noch die Ausladung der Münchner Philharmoniker von einem Festival in Gent für Empörung. Denn begründet wurde sie mit der israelischen Herkunft ihres Leiters und seiner angeblich unklaren Haltung gegenüber “dem genozidalen Regime in Tel Aviv”. So heißt es auf der Homepage der Veranstalter. Für Kulturstaatssekretär Wolfram Weimer und Ron Prosor, Israels Botschafter in Berlin, ist das eindeutig Antisemitismus. Doch ist es wirklich so einfach? Der deutsch-israelische Historiker und Pädagoge Meron Mendel nennt den Fall der Münchner Philharmoniker eine “extrem unsinnige Entscheidung”, antisemitisch aber sei es nicht. Auch sei nicht jede Kritik an der isrelischen Regierung nicht automatisch antisemitisch. Schließlich würden Vertreter der israelischen Regierung unter Benjamin Netanjahu den Antisemitismus-Vorwurf oft instrumentalisieren Der Leiter der Anne-Frank-Bildungsstätte in Frankfurt am Main plädiert im Podcast für einen differenzierten Blick auf den Nahostkonflikt, statt in ein "pro-Israel" oder "pro-Palästina" Schema zu verfallen. Für ihn sind Bildung und Dialog alternativlos, um Antisemitismus und anderen Formen der Diskriminierung entgegenzuwirken. Weitere Nachrichten: ICE-Razzia gegen Hyundai-Mitarbeiter in den USA; Brand auf Gaza-Flottille von Greta Thunberg; Protest gegen Erdogan in Istanbul. **Zum Weiterlesen und -hören: ** Den Link zu unserem SZ-Liveblog zum Nahost-Krieg finden Sie hier. Über die Absage für die Münchner Philharmoniker von einem Festival in Gent lesen Sie hier einen Bericht und hier über die Reaktionen darauf. Unseren Recherchepodcast “Das Thema” über den mit aller Brutalität geführten Krieg im Sudan können Sie hier hören. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Annkathrin Stich Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über den Instagramkanal von “Darmstadt für Palästina”. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Brasiliens ehemaliger Präsident Jair Bolsonaro muss für mehr als 27 Jahre in Haft. Der rechtsextreme Politiker sei Anführer einer Verschwörung gewesen, so das Gericht. Während seiner vierjährigen Präsidentschaft habe man gesehen, dass Bolsonaro eine kriminelle Organisation mit der Absicht angeführt habe, einen Staatsstreich und das Ende des demokratischen Rechtsstaats umzusetzen. Über die juristische Aufarbeitung des brasilianischen Putschversuchs 2023 spricht in dieser Folge SZ-Redakteur Christoph Gurk. Er sagt: Der Prozess sei ein Meilenstein für Brasilien und habe den USA gezeigt, wie man einen Putschversuch juristisch aufarbeiten könne. Weitere Nachrichten: Mutmaßlicher Kirk-Attentäter laut Trump festgenommen; Russisch-Belarussisches Militär-Manöver an Nato-Grenze. Zum Weiterhören: Die „Das Thema“-Folge zum Labubu-Hype hören Sie hier. Alle Folgen von „Auf den Punkt“ finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Annkathrin Stich Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Band Jornalismo (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Der Mittwoch war ein schwarzer Tag für die USA: Wieder wurde ein politisches Attentat verübt. Diesmal wurde einer der einflussreichsten Influencer der Maga-Bewegung, Charlie Kirk, bei einer politischen Veranstaltung auf einem Uni-Campus in der Nähe von Salt Lake City erschossen. Auf der Bühne, vor Publikum. Das FBI hat kurz darauf zwei Männer festgenommen – und beide später wieder freigelassen. Zum Redaktionsschluss dieser Folge läuft die Suche nach dem Täter noch. Trotzdem hat US-Präsident Donald Trump bereits die Schuldigen gefunden. In einer Fernsehansprache machte er die „radikale Linke“ für den „Terrorismus, den wir in unserem Land sehen“, verantwortlich. Über die Bedeutung dieses Mordes für die USA spricht in dieser Folge Boris Herrmann, er ist US-Korrespondent der SZ. Weitere Nachrichten: AfD-Abgeordneter Krah verliert Immunität; Polen richtet Flugverbotszone ein. Zum Weiterlesen und -hören: Den Text zur Aufhebung der Immunität von Maximilian Krah lesen Sie hier. Die „Auf den Punkt-Folge“ zu Maximilian Krah und seinem Assistenten Jian G hören Sie hier. Die „Auf den Punkt“-Folge von Mittwoch zu den Drohnen im polnischen Luftraum hören Sie hier. Den Text zur möglichen Versöhnung zwischen Prinz Harry und König Charles III lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Annkathrin Stich Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über @charliekirk1776 (Instagram), Charlie Kirk (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 10.09.202510 min
Dienstagabend hat die ukrainischen Luftwaffe Polen gewarnt. Kurz darauf werden Luftabwehr- und Radaraufklärungssysteme des Nato-Mitgliedslandes in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Der polnische Luftraum wird gesperrt, Flughäfen geschlossen. Polnische Kampfflugzeuge, und erstmals auch andere Nato-Flieger steigen auf – und schießen mehrere Drohnen ab. Später wird bekannt, dass es mehrere Drohen iranischer Bauart gewesen sollen, die wohl aus Belaurs kamen. “Das war der schwerste Zusammenstoß zwischen dem russischen Militär und dem Nato-Militär”, sagt Nato- und EU-Korrespondent Hubert Wetzel mit Sitz in Brüssel. Für ihn war der Vorfall eindeutig ein Test des russischen Machthabers Wladimir Putin. Nur wozu und wofür? Darüber spricht Wetzel im SZ-Nachrichtenpodcast „Auf den Punkt“. Weitere Nachrichten: Sechs Tote bei israelischem Angriff in Katar; Bekennerschreiben zu Anschlag auf Berliner Stromversorgung; Neuer französischer Premier; Höchststrafe für Solinger Attentäter. **Zum Weiterlesen: ** Hier finden Sie den Liveticker zum Krieg in der Ukraine. Die Reportage über das Attentat in Solingen lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Annkathrin Stich, Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters und Donald Tusks offizieller Regierungsaccount. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 09.09.202514 min
Am Dienstag hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) die größte Automesse der Welt, die IAA Mobility 2025, in München eröffnet. „Die Automobilindustrie ist und bleibt eine Schlüsselindustrie, eine Schlüsselbranche für den Wohlstand unseres Landes“, hat er in seiner Rede gesagt. Aber in den vergangenen Monaten haben die deutschen Autohersteller allesamt keine guten Zahlen veröffentlicht: Gewinneinbußen, Stellenabbau, einbrechendes Exportgeschäft. Woran das liegt – und ob die deutschen Autobauer darauf eine Antwort haben. Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ SZ-Wirtschaftsredakteur Thomas Fromm. Weitere Nachrichten: Israel: Angriff auf Hamas-Führung in Katar; Nepal: Ministerpräsident nach Protesten zurückgetreten; Stromausfall in Berlin: Polizei vermutet extremistischen Anschlag. Zum Weiterlesen: Den Kommentar von Kathrin Werner zum Catcalling lesen Sie hier. Eine Reportage aus einem deutschen Autohaus über Probefahrten in einem BYD lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Lars Langenau, Annkathrin Stich Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix und BMW Group. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Fast 14 Millionen Menschen sind am 14. September zur Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen aufgerufen. Und im Wahlkampf fahren die Parteien allerhand Polit-Prominenz auf. Die CDU wird laut Umfragen voraussichtlich stärkste Partei bleiben, wenn auch mit Verlusten, sagt SZ-NRW-Korrespondent Björn Finke. Umfragen zufolge werden auch SPD und Grüne Verluste erleiden. Und FDP wie auch das BSW bleiben wohl unter ferner liefen. In Großstädten wie Gelsenkirchen wird erwartet, dass die AfD deutlich zulegt. Bei Bürgermeisterwahlen in manchen Städten dürften Vertreter des in NRW äußerst zerstrittenen Landesverbandes es in die Stichwahl schaffen. Aber dort werden sie „dann wahrscheinlich keine Chance haben, weil sich im Zweifel die Wähler aus dem demokratischen Lager um den demokratischen Kandidaten versammeln“, meint Finke. Weitere Nachrichten: Anschlag in Israel, Niederlage für Milei in Argentinien, Wahlen in Norwegen. Zum Weiterlesen: Einen Bericht von Björn Finke, wie in Dortmund ein reicher Unternehmer den Wahlkampf aufmischt, lesen Sie hier. Hier lesen Sie die Reportage über die neue Attraktivität chinesischer Autos in Deutschland. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Annkathrin Stich, Johannes Korsche Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über @thomaskoehler.ha (Instagram von Thomas Köhler, Oberbürgermeisterkandidat der Stadt Hagen), @ZDFheute Nachrichten (Youtube), @Landesintegrationsrat NRW (YouTube), @spdde (Youtube), @madeinbocholt (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 07.09.20259 min
Frankreich hat eine Rekordstaatsverschuldung. In absoluten Zahlen hat Frankreich mit mehr als 3300 Milliarden Euro im Euroraum den höchsten Schuldenberg. Premierminister Francois Bayrou will auf Sparkurs gehen und hat dazu Vorschläge gemacht. Unter anderem will er zwei Feiertage streichen. Zudem sollen Sozialleistungen und Renten eingefroren werden. Doch eine Mehrheit im Parlament hat er für seinen Sparplan nicht. Am 8. September stellt er im Parlament die Vertrauensfrage. Kaum jemand erwartet, dass er die Abstimmung gewinnen kann. Bayrou stürzt das Land in eine neue Phase der politischen Unsicherheit, sagt SZ-Frankreich-Korrespondent Oliver Meiler. Dies sei “politischer Selbstmord”. Weitere Nachrichten: Untersuchungsbericht zum Tramunglück in Lissabon; Russischer Großangriff auf die Ukraine; Großdemo in Jerusalem. Zum Weiterlesen: Frankreichs Premier François Bayrou steht vor dem Aus. Was die Boomer damit zutun haben könnten, hat Oliver Meiler hier aufgeschrieben. Warum viele Katholiken den neuen Heiligen Carlo Acutis verehren, könnten sich Ihnen nach der Lektüre dieses Textes erschließen. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Annkathrin Stich Redaktion, Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über you tube channel der französischen Regierung. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 06.09.202526 min
Eine kurze Übersicht, über Angriffe auf Institutionen der Demokratie in den USA aus den vergangenen Tagen: US-Präsident Trump feuert die Chefin des Statistikamts. Zuvor hatte sie schlechte Arbeitslosenzahlen veröffentlicht. Trump versucht, eine führende Notenbankchefin zu feuern. Zuvor hatte sich die amerikanische Notenbank geweigert, den Leitzins radikal zu senken. Und dann ist da noch die US-Einwanderungsbehörde ICE, die auf Trumps Anweisung Menschen von der Straße weg in Autos zerrt und sie in Haftlager sperrt. Und wenn es gegen ICE Proteste gibt, schickt Trump die Nationalgarde. Die USA-Expertin Cathryn Clüver Ashbrook von der Bertelsmann Stiftung spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ darüber, wie sehr Trump die Demokratie in den USA bereits umgebaut hat. Sie sagt, dass die USA sich zu einem faschistischen Staat entwickeln – zumindest könne man meinen, dass dies das Ziel von Donald Trump und seinen Strategen sei. Zum Weiterlesen und -hören: Die „Auf den Punkt“-Folge zur Sicherheitspanne bei Paypal lesen Sie hier. Hier finden Sie das sehr lesenswerte Interview über Nordkorea. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Jakob Arnu Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Während die Kämpfe in der Ukraine weitergehen, hat sich am Donnerstag in Paris die sogenannte “Koalition der Willigen” über ihre Unterstützung für das angegriffene Land ausgetauscht. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron teilte im Anschluss mit, dass 26 westliche Länder bereit seien, Truppen zur Absicherung eines Waffenstillstands oder Friedens zwischen Russland und der Ukraine zu entsenden. Zu Land, zu See oder in der Luft - um der Ukraine Sicherheit zu gewährleisten. Doch aus dem Kreml kommt nur ein klares Nein. Diese westlichen Soldaten seien dann legitime Ziele, sagte Russlands Staatschef Wladimir Putin. Ohne Unterstützung der USA könnte die “Koalition der Willigen” ihre Pläne eh kaum umsetzen, sagt SZ-Ukraine-Korrespondent Florian Hassel. Russland sei militärisch weit überlegen und stehe inzwischen mit rund 450.000 Soldaten in der Ukraine. Und US-Präsident Donald Trump habe zwar viel angekündigt, aber letztlich nichts Konkretes unternommen. Insgesamt sei das alles viel "heiße Luft". Weitere Nachrichten: US-Verteidigungsministerium wird Kriegsministerium; Israels Gaza-Offensive; Ebola-Ausbruch im Kongo. Zum Weiterlesen: Über die jüngsten russischen Angriffe schreibt Florian Hassel hier. Hier finden Sie unseren Ukraine Live-Blog. Einen Kommentar zur Deutschlands Rollein der “Koalition der Willigen” lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Annkathrin Stich Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Channel 4. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 04.09.202510 min
Nach Tagen der gegenseitigen Sticheleien haben sich Kanzler Friedrich Merz (CDU) und Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) bei einem gemeinsamen Abendessen und zwei Bieren versöhnt. Und nach einem Treffen der Parteichefs der Regierungsparteien am Mittwoch im Kanzleramt versprüht der Regierungschef Optimismus: “Wir sind entschlossen, dieses Land wieder gemeinsam voranzubringen”, sagte Merz bei einer Pressekonferenz in Berlin. Dafür wolle man noch in diesem Jahr die wichtigsten Eckpunkte vereinbaren, sodass es zügige Reformen möglich sind.. Im Zentrum stehe eine Überarbeitung des Bürgergelds. Der CDU-Chef fügte hinzu, niemand wolle den Sozialstaat schleifen, abschaffen oder kürzen. SPD-Chefin Bas sprach sich für eine Reform aus, die Arbeitsplätze erhalte und die Wirtschaft ankurbeln solle. Die zentrale Botschaft aber war die neue Harmonie in der Koalition, sagt der Leiter des Berliner Parlamentsbüros der SZ, Nicolas Richter. Weitere Nachrichten: Tramunglück mit 17 Toten in Lissabon; Sturm aufs US-Kapitol wird erneut untersucht. Zum Weiterlesen: Einen Bericht über die ungelösten Fragen und Probleme der Koalition in Berlin lesen Sie hier. Einen Bericht über den schrecklichen Unfall des beliebten „Elevador da Glória“ in Lissabon finden Sie hier. Der SZ-Liveblog zur Bundespolitik steht hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Annkathrin Stich Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix und Tagesschau. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Gaza-Stadt, im Norden des Gazastreifens, gilt als politische und militärische Hochburg der islamistischen Hamas. Und jetzt plant Israels Armee die Stadt einzunehmen. Das ist schon länger bekannt. Am Dienstag hat das Militär aber für diesen Einsatz noch zusätzliche Reservisten einberufen. Die Rede ist von 60 000 zusätzlichen Soldatinnen und Soldaten. Doch Gaza-Stadt war bisher auch einer der letzten Zufluchtsorte für Zivilisten und Zivilistinnen, die Schutz vor den Kämpfen gesucht haben. Und die israelische Armee rückt weiter fort. In dieser Podcastfolge spricht die SZ-Israel-Korrespondentin, Kristiana Ludwig, über Israels Pläne für Gaza-Stadt. Sie befürchtet, dass dieser Zufluchtsort durch die Kämpfe bald in Trümmern liegen wird. Weitere Nachrichten: USA zerstören venezolanisches Boot in der Karibik; Bundesregierung beschließt mehrere Gesetze bei erster Kabinettssitzung nach der Sommerpause. **Zum Weiterlesen: ** Hier erfahren Sie mehr über den US-amerikanischen Angriff auf das venezolanische Boot. Bilder und eine Einordnung zu der chinesischen Militärparade finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Lars Langenau, Annkathrin Stich Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über X, @netanyahu. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 02.09.202514 min
China demonstriert in dieser Woche seine Unabhängigkeit vom Westen. Am Montag hat Präsident Xi Jinping abseits des Gipfels der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit zwei prominente Gäste empfangen: Russlands Präsidenten Wladimir Putin und Indien Premierminister Narendra Modi. Gemeinsam haben sie eine neue Weltordnung gefordert. Der Westen soll darin nur eine Nebenrolle spielen. Putin bleibt auch noch etwas länger in China, denn die Volksrepublik feiert in dieser Woche das 80-jährige Ende des Zweiten Weltkriegs mit einer großen Militärparade. Da wird Putin dabei sein, außerdem auch Kim Jong-un, der nordkoreanische Diktator, und weitere internationale Staats- und Regierungschefs. Aus Europa kommt niemand. In dieser Folge des Podcasts spricht Lea Sahay, SZ-Korrespondentin in China, darüber, wie die Volksrepublik gerade ihre Macht ausbaut und Allianzen mit Russland und Indien schmiedet. Weitere Nachrichten: Zahl der Toten steigt nach Erdbeben in Afghanistan; Zugunglück von Garmisch-Partenkirchen wäre vermeidbar gewesen; Moskau widerspricht Trumps Ankündigung eines geplanten Treffens mit Selenskij. Zum Weiterlesen: Wie Piloten sicher ohne GPS landen, erfahren Sie hier. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Jakob Arnu Hinweis: In dieser Folge heißt es, dass kein Staats- bzw. Regierungschef aus der EU bei der Militärparade in China anwesend sein wird. Das ist nicht ganz richtig. Robert Fico, der Ministerpräsident der Slowakei ist für die Militärparade nach China gereist. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Vor vier Jahren haben die Taliban die Macht in Afghanistan übernommen. Hunderten von ihnen hatte die Bundesrepublik ein Schutzversprechen gegeben. Doch noch immer sitzen etwa 2300 Menschen trotz Aufnahmezusage in Pakistan fest und dürfen nicht nach Deutschland einreisen. Einige wurden sogar zurück nach Afghanistan abgeschoben. Jetzt sind einige wenige in Hannover gelandet. Doch viele weitere warten noch darauf, dass die Bundesregierung ihr Versprechen erfüllt. “Die haben ihr Leben riskiert für einen Auftrag aus Deutschland und haben einen schlechteren Status”, sagt Constanze von Bullion aus der Parlamentsredaktion der SZ in Berlin. Weitere Nachrichten: Erdbeben in Afghanistan; Bärbel Bas nennt Debatte um Sozialstaat Blödsinn. **Zum Weiterlesen: ** Einen aktuellen Artikel über das Erdbeben in Afghanistan lesen Sie hier. Einen Kommentar zum Umgang der Bundesregierung mit den schutzbedürftigen Menschen aus Afghanistan finden Sie hier. Warum die Situation der gefährdeten Afghanen auch für Streit im politischen Berlin sorgt, lesen Sie hier. In diesem Artikel geht es um persönliche Geschichten einiger Afghanen, denen Deutschland Hilfe versprochen hat. Hier finden Sie einen berührenden Text über einen Afghanen, der mit seiner Familie in Pakistan seit Langem darauf wartet, dass Deutschland seine Zusage einhält. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Franka Bals, Ann-Marlen Hoolt, Annkathrin Stich Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Welt.de Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Es ist der vielleicht meistbeachtete Prozess in Deutschland: der sogenannte Block-Prozess. Verhandelt wird über eine Kindesentführung in der Silvesternacht 2023/24 – und die Frage: Hat die Mutter, Christina Block, zwei ihrer eigenen Kinder entführen lassen? Jana Stegemann begleitet den Prozess für die SZ. Auch am Freitag, als ein mutmaßlicher Entführer, Tal S., ein umfangreiches Geständnis abgegeben hat. Sie berichtet aus dem Gerichtssaal und zu den Hintergründen des Prozesses. Weitere Nachrichten: US-Gericht: die meisten Trump-Zölle sind rechtswidrig; Arbeitsministerin Bas: 2026 Nullrunde für Bürgergeldempfänger. Zum Weiterhören und -lesen: Die „Das Thema“-Folge zu: „10 Jahre Wir schaffen das“ hören Sie hier. Den Text von Jana Stegemann aus dem Gerichtssaal lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Jana Stegemann Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Korrektur: In dieser Folge heißt es, dass der Fall vor dem Oberlandesgericht Hamburg verhandelt wird. Das ist falsch. Richtig ist: Die Verhandlung findet am Landgericht Hamburg statt. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 30.08.202525 min
Steht die Zukunft des Sozialstaats auf der Kippe? Den Eindruck erweckt Kanzler Friedrich Merz (CDU) gerade. Er sagt, dass Deutschland sich den Sozialstaat in seiner jetzigen Form nicht mehr leisten kann. Und er werde sich von Schlagworten wie „Sozialabbau“ und „Kahlschlag“ nicht irritieren lassen. Kritik daran gibt es bereits, unter anderem von mehreren Sozialverbänden. Auch die Arbeiterwohlfahrt (Awo), die sich seit 100 Jahren für soziale Belange einsetzt, hat mögliche Kürzungen im Sozialen bereits kritisiert. Stefan Wolfshörndl, Co-Vorsitzender der Awo in Bayern und SPD-Bürgermeister von Gerbrunn bei Würzburg, spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ darüber, wie er den Sozialstaat zukunftssicher finanzieren würde. Es sei falsch, dass es immer nur um Kürzungen gehe. Vielmehr solle man auf die Einnahmen des Bundes blicken – und die Sozialleistungen über eine höhere Besteuerung von Wohlhabenden finanzieren. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie den Text zur Frage, wie viel Deutschland inzwischen für Sozialleistungen ausgibt – und wie sich diese Ausgaben entwickelt haben. Die „Auf den Punkt“-Folge vom Donnerstag können Sie hier hören. Den Text zu den neuesten Erkenntnissen der Nord-Stream-Sabotage lesen Sie hier. Das Interview mit Helge Schneider zu seinem 70. Geburtstag lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Justin Patchett Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CDUNDS (Youtube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Am Mittwoch hat sich das Bundeskabinett zum ersten Mal seit fast 20 Jahren wieder im Verteidigungsministerium getroffen. Im sogenannten “U-Boot”, einem abhörsicheren Konferenzraum. Es ging dort um die Sicherheit Europas. Und darum, wer diese Sicherheit laut Bundeskanzler Merz bedroht: “Russland ist und bleibt auf lange Zeit die größte Bedrohung für Freiheit, für Frieden und für Stabilität in Europa. Und darauf antwortet die Bundesregierung mit Entschlossenheit”. Das Bundeskabinett hat deswegen eine ganze Reihe von Maßnahmen beschlossen. Zum Beispiel soll es einen Nationalen Sicherheitsrat geben, ein neues Gesetz soll auch den Militärischen Abschirmdienst stärken. Viel diskutiert wurde aber vor allem die Entscheidung, einen neuen Wehrdienst einführen zu wollen. Ab 2026 sollen alle, die 18 Jahre alt werden, einen Brief von der Bundeswehr bekommen. Männer können den Dienst ablehnen, sie müssen aber auf den Brief antworten. Frauen können freiwillig darauf reagieren. Ab Juli 2027 soll es dann auch wieder verpflichtende Musterungen für alle Männer geben, die nach 2008 geboren sind. Wer sich für einen Wehrdienst entscheidet, soll einen Nettosold von rund 2300 Euro bekommen. Bis 2030 soll die Bundeswehr auf diese Weise auf 460 000 Soldaten und Reservisten anwachsen. Was junge Menschen davon halten, berichtet SZ-Redakteur Linus Freymark in dieser Folge von “Auf den Punkt." Weitere Nachrichten: Erstmals seit 2015 mehr als drei Millionen Arbeitslose; Paypal will nach Milliarden-Panne Händler auszahlen; Israel birgt Leichen von zwei Geiseln im Gazastreifen. Zum Weiterhören und -lesen: Lesen Sie hier die Recherche über die Wehrdienst-Debatte. Hören Sie hier die Sendung über die Paypal-Panne. Erfahren Sie hier, warum die Messerattacke von Aschaffenburg vielleicht hätte verhindert werden können. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Carlo Sarsky Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa.
Es war ein Bild, das in sämtlichen Nachrichten zu sehen war: Aufsteigende Blasen mitten in der Ostsee. Es handelte sich um Unmengen an Gas, die nach dem Anschlag auf die Pipelines Nord Stream 1 und 2 Ende September 2022 an die Wasseroberfläche strömten. Ein halbes Jahr zuvor hatte Russland die Ukraine angegriffen. Seit dem Anschlag ermitten das Bundeskriminalamt und die Bundespolizei in dem Fall. Die Spur führte nun immer häufiger in die Ukraine. Die deutschen Behörden ermittelten unter anderem wegen „verfassungsfeindlicher Sabotage“. Sie sind überzeugt, dass sie die sieben Tatverdächtigen nun ermittelt haben und dass es sich dabei um ukrainische Patrioten handelt. Wie die Sabotage ablief und warum dieser Fall politisch immer heikler wird, erzählt in dieser Podcastfolge der SZ-Investigativredakteur Jörg Schmitt. Weitere Nachrichten: Von der Leyen kündigt neue Sanktionen nach Raketeneinschlag nahe EU-Vertretung an; Fraktionsspitzen treffen sich in Würzburg. Zum Weiterhören und -lesen: Lesen Sie hier die Recherche von SZ, Zeit und ARD über Nord Stream. Erfahren Sie hier, wie eine Lehrkraft seit 16 Jahren krankgemeldet sein kann. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa.



















