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Am Dienstag hat in Dresden einer der spektakulärsten Spionage-Prozesse seit Jahrzehnten begonnen. Angeklagt ist Jian G., der jahrelang für China spioniert haben soll. Er soll seit 2002 ein Mitarbeiter des chinesischen Geheimdienstes in Deutschland gewesen sein. Jian G. wird vorgeworfen, chinesische Dissidenten ausspioniert zu haben. Außerdem soll er 500 Dokumente aus dem EU-Parlament an China weitergegeben haben. Der Prozess ist auch für die AfD heikel. Denn Jian G. war lange Assistent von Maximilian Krah, dem Spitzenkandidaten der AfD im Europawahlkampf 2024. Inzwischen ist Krah Teil der AfD-Fraktion im Bundestag. SZ-Redakteur Roland Preuß war am Dienstag beim Prozessauftakt dabei und berichtet seit Jahren über die AfD. Er ordnet den Fall und den Umgang der AfD mit Maximilian Krah in dieser Folge des SZ-Nachrichtenpodcasts „Auf den Punkt“ ein. Weitere Nachrichten: Kabinett verschärft Kampf gegen Schwarzarbeit; US-Gesundheitsministerium streicht Förderung von mRNA-Impfstoffen. Zum Weiterhören und -lesen: Den Text von Roland Preuß über den Prozessauftakt lesen Sie hier. Den Text zum Phänomen „Videopodcast“ lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Justin Patchett Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 05.08.202512 min
Der Krieg in Nahost hat bereits Tausenden Menschen das Leben gekostet. Noch mehr wurden vertrieben. Die israelische Kriegsführung lässt immer mehr Palästinenserinnen und Palästinenser hungern. Auf das Leid der Menschen im Gazastreifen machen in deutschen Städten seit Monaten propalästinensische Demonstrationen aufmerksam. Die deutsche Politik, so der Vorwurf, erkenne das Leid der Palästinenser nicht an. Doch zur Wahrheit gehört auch: Auf den Demonstrationen hört man nicht nur den Ruf nach mehr Menschlichkeit gegenüber Palästinensern im Gazastreifen, sondern auch manchmal antisemitische Parolen. Der Ton der Bundesregierung gegenüber Israel ist in den letzten Wochen zwar rauer geworden. Aber sie setzt nach wie vor auf Warnungen an Ministerpräsident Netanjahu und sucht den Dialog. Sanktionen lehnt Deutschland ab. Die Ursache für den Krieg sei die Hamas, betont Kanzler Friedrich Merz. Vergangene Woche sagte er: „Wenn die Hamas die Waffen schweigen lässt, ist der Konflikt morgen zu Ende. Wenn die Hamas die Geiseln freilässt, ist der Konflikt morgen zu Ende.“ Diese Einstellung zum Nahost-Krieg enttäuscht offenbar die Menschen in Deutschland, die sich Sorgen um die humanitäre Lage in Gaza machen. Besonders junge Muslime. Darüber spricht Sina-Maria Schweikle bei „Auf den Punkt.“ Weitere Nachrichten: Netanjahu plant offenbar gesamten Gazastreifen einzunehmen; Ex-Assistent von AfD-Politiker Maximilian Krah vor Gericht; Zschäpe nimmt an Neonazi-Aussteigerprogramm teil. Zum Weiterhören und -lesen: Sina-Maria Schweikles Recherche über die Enttäuschung propalästinensischer Jugendlicher lesen Sie hier. SZ-Podcast „Deutsche Abgründe“ über die Mordserie des NSU. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Jonathan Brandis Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Es ist der zweitgrößte Einzelposten im Bundeshaushalt: 47 Milliarden Euro hat Deutschland vergangenes Jahr fürs Bürgergeld ausgegeben. Nur die Rente war noch teurer. Bürgergeld bekommen all jene, die das Existenzminimum nicht selbst erwirtschaften. Das sind nicht nur Arbeitssuchende, sondern auch sogenannte Aufstocker, deren Gehalt unter dem festgelegten Minimum liegt. Ein signifikanter Teil der Bürgergeldempfänger sind zudem ukrainische Geflüchtete. Die haben – anders als andere Asylsuchende – direkt ein Recht auf Bürgergeld. 6,3 Milliarden Euro hat der Bund 2024 dafür gezahlt. Um die Ausgaben fürs Bürgergeld zu senken, hat der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) im ZDF-Sommerinterview gefordert, dass ukrainische Geflüchtete keinen Anspruch mehr auf das Bürgergeld haben sollen. Aber: Wäre das wirklich die Lösung? In dieser Folge von “Auf den Punkt” erzählt SZ-Redakteur Simon Groß von Oksana Edzhybiia. Sie ist vor dem russischen Angriffskrieg nach Deutschland geflohen. Mit ihrer elfjährigen Enkelin lebt sie seit circa drei Jahren in Deutschland – und sie ist Bürgergeldempfängerin. Simon Groß sagt, dass Markus Söder mit seinem Vorstoß ein wichtiges Thema aufgegriffen habe. Aber: “Bei dem Lösungsansatz, den er gewählt hat, würde ich ein dickes Fragezeichen dahinter machen.” Was in seinen Augen Edzhybiia wirklich helfen würde, erzählt er in dieser Folge. Weitere Nachrichten: Mindestens 60 Geflüchtete vor Jemen verunglückt; Trump feuert Behördenleiterin für Arbeitsstatistik. Zum Weiterlesen: Den Text von Simon Groß zu seinem Besuch bei Oksana Edzhybiia lesen Sie hier. Was es mit der Entlassung der Behördenleiter der US-Arbeitsstatistiken auf sich hat, erfahren Sie hier. Die Besprechung des neuen Films von Adam Sandler. “Happy Gilmore 2”, lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, David Kulessa Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: ZDF. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Gegen sämtliche Länder der Welt hat US-Präsident Donald Trump bereits Strafzölle verhängt. Verschont bleibt nur, wer sich auf einen Handelsdeal mit den USA verständigt. Allerdings fällt der meist zugunsten von Donald Trump aus, siehe die Einigung zwischen der EU und den USA. Am vergangenen Donnerstag hat Trump erneut Zölle verhängt. Am härtesten trifft es Brasilien mit 50 Prozent - auf alles, ausgenommen sind nur Holz, Orangensaft und Flugzeugteile. Dazu kommen auch Sanktionen gegen einen Richter am Obersten Gerichtshof Brasiliens. Trump begründet die Zölle und die Sanktionen mit einer vermeintlichen Kampagne gegen Ex-Präsident Jair Bolsonaro. Es handelt sich um die dreisteste Einmischung der USA in ein Land Lateinamerikas seit dem Ende des Kalten Krieges, sagt USA-Korrespondent der SZ Boris Herrmann bei „Auf den Punkt.“ Weitere Nachrichten: US-Behörde für öffentlichen Rundfunk muss schließen; Digitalminister für Einsatz von umstrittener Palantir-Software. Zum Weiterhören: Der Podcast Deutsch-Amerikanische Freundschaft mit Kulturtipps aus Berlin und New York. Auf den Punkt über Palantir und über den Handelsdeal zwischen der EU und den USA. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Detlef Esslinger, Annette Zoch Produktion: Jonathan Brandis Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über den YouTube-Kanal des Weißen Hauses. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Inzwischen ist KI überall: in der Uni als Hilfe fürs Referat, im Job als Assistent zum Mail-Schreiben und im Urlaub als Reiseplaner. Trotzdem steht die Technologie aber gerade erst am Anfang. Und damit auch die Frage: Wie wollen wir mit Künstlicher Intelligenz umgehen? Müssen wir KI gesetzlich regulieren? Oder soll sie möglichst ohne Vorgaben entwickelt und angewendet werden, damit sie ihr volles Potenzial ausschöpfen kann? Darüber spricht in dieser Folge KI-Experte, Andrian Kreye, der für die SZ über das Thema schreibt – und über KI auch ein Buch geschrieben hat: „Der Geist aus der Maschine“. Redaktionsschluss war Freitag, 1. August, 15 Uhr. Zum Weiterlesen und -hören: Die „Auf den Punkt“-Folge zum Zolldeal zwischen EU und USA hören Sie hier. Die „Auf den Punkt“-Folge zum Präsidentschaftswahlkampf in Polen und den Ex-Hooligan Karol Nawrocki hören Sie hier. Den Text mit europäischen Alternativen zu den großen US-Riesen aus den USA lesen Sie hier. Die Reportage vom Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Selma Oestringer Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über LiveNowFromFox (YouTube), @realdonaldtrump (Truth Social). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 01.08.202513 min
Zu spät, zu voll, zu dreckig: Es gibt eine lange Liste an guten Gründen für Ärger über die Deutsche Bahn. Und das wird vermutlich auch noch länger so bleiben. Den von dem Sanierungsprogramm, dass sich der Konzern auferlegt hat, kommt bei den Kundinnen und Kunden bisher nicht viel an. In dieser Folge des Podcasts spricht Vivien Timmler, SZ-Expertin für die Deutsche Bahn und Redakteurin im Berliner Parlamentsbüro, darüber, was bei der Bahn gerade gut läuft – und was nicht so gut. Sie sagt, der Konzern hat lange falsche Prioritäten gesetzt. Und es sieht nicht so aus, als bekomme er seine Probleme alleine in den Griff. Weitere Nachrichten: Erneut Sabotage an Bahnstrecke entdeckt; Autonomie der Anti-Korruptionsbehörde in der Ukraine wieder hergestellt; Deutschland beginnt mit Luftbrücke für den Gazastreifen. Zum Weiterhören und -lesen: 760 Millionen Euro Verlust - aber „gut unterwegs“: Hier erfahren Sie mehr darüber, wie die Deutsche Bahn ihre Probleme rechtfertigt. Eine überraschend glatte Rolle rückwärts: Lesen Sie hier mehr über den Kampf gegen die Korruption in der Ukraine. Wer stoppt endlich das Hungern in Gaza: Die Menschenrechtsaktivistin Jouanna Hassoun spricht in der neuen Folge des SZ-Plus-Podcasts „Ist das gerecht?“ darüber, was ihrer Meinung nach den Menschen vor Ort helfen könnte. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche, Selma Oestringer Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 31.07.202514 min
Am Donnerstag ist Außenminister Johann Wadephul (CDU) nach Israel gereist. Dort will er seinen israelischen Kollegen Gideon Saar treffen – und auch ins Westjordanland reisen. Wadephuls Reiseplan gibt Aufschluss darüber, wie sich Deutschland gerade im Gazakrieg zu positionieren. Einerseits soll das Versprechen Wadephuls gelten, die Bundesregierung stehe an der Seite Israels. Andererseits werden die Warnungen aus Berlin deutlicher, Israel müsse Hilfe in den Gazastreifen lassen und eine Waffenruhe anstreben. Bundeskanzler Friedrich Merz sagte zuletzt, ihm fehle für das Vorgehen Israels das Verständnis. International steht Deutschland mit dieser Position allerdings relativ alleine da. Frankreich hat inzwischen Palästina als Staat anerkannt, Großbritannien und Kanada könnten bald folgen. Auch die EU-Kommission empfiehlt inzwischen Sanktionen gegen Israel, Deutschland will da aber bisher nicht mitziehen. Vor Wadephuls Besuch stellt sich also die Frage, was Deutschland als Verbündeter Israels tun kann, um auf die Regierung von Benjamin Netanjahu einzuwirken – ohne dabei das besondere Verhältnis zu Israel aufzugeben. Welche Möglichkeiten die Bundesregierung hat, analysiert in dieser Folge Daniel Brössler, der für die SZ über das Kanzleramt und das Außenministerium berichtet. Weitere Nachrichten: Urteil zu Brandanschlag in Solingen, Autobranche in der Krise Zum Weiterlesen: Hier finden Sie den Text über den Korruptionsverdacht im Umfeld des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ntv. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Die Software Gotham vom US-Unternehmen Palantir ist stark umstritten. Sie sammelt große Datenmengen und stellt daraus Zusammenhänge her. So soll sie der Polizei helfen, Straftäter schneller zu fassen und Terroranschläge zu verhindern. Die Polizei in den Bundesländern Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen nutzen die Software bereits, auch in Baden-Württemberg soll sie bald zum Einsatz kommen. Und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) prüft, ob Palantir auch im Bund verwendet werden kann. Kritiker haben aber große Bedenken. Unbeteiligte könnten ins Visier geraten. Außerdem mache man sich in Sicherheitsfragen von einer US-Firma abhängig. Und dann ist da noch Peter Thiel. Der rechte und libertäre Tech-Milliardär ist Mitgründer der Firma. In dieser Folge analysiert Max Muth, Redakteur im Wirtschaftsressort der SZ, welchen Einfluss Thiel auf das Unternehmen hat – und ob die Software wirklich so gefährlich ist. Korrekturhinweis zur gestrigen Sendung. Da hieß es fälschlicherweise, Deutschland investiere in diesem Jahr 57 Milliarden Euro in seine Verteidigung. Richtig ist: Im Bundeshaushalt sind 75 Milliarden Euro dafür vorgesehen. Weitere Nachrichten: Heftiges Erdbeben vor russischer Ostküste, deutsche Wirtschaft schrumpft. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie den Text zum Brandanschlag auf das Wohnhaus in Solingen. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Johannes Korsche, Lars Langenau Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Tagesschau. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Deutschland will in den kommenden Jahren mehr Geld für seine Verteidigung ausgeben. Damit die Bundesregierung das tun kann, wurde noch im alten Bundestag die Schuldenbremse reformiert. Und auch das Sondervermögen für Infrastruktur in Höhe von 500 Milliarden Euro gibt es. Vor Finanzminister Lars Klingbeil hatte wohl kaum ein Finanzminister größere Spielräume. Und dennoch ruft der SPD-Politiker seine Kabinettskollegen zum Sparen auf. Denn in der Finanzplanung bis 2029 klafft ein gewaltiges Loch: 172 Milliarden Euro fehlen. Wie kann das sein? Und wie soll es gestopft werden? Das analysiert in dieser Folge Bastian Brinkmann aus dem Berliner Parlamentsbüro der SZ. Weitere Nachrichten: Rotes Kreuz fordert mehr Geld für Zivilschutz, Merz kündigt Luftbrücke für Gaza an, Nietzard verzichtet auf Chefposten bei Grüner Jugend. Zum Weiterhören: Hier geht es zur Folge von “In aller Ruhe” mit Karl Schlögel. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Justin Patchett Produktion: Jonathan Brandis Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat US-Präsident Donald Trump in seinem schottischen Golfclub besucht. Dort haben sich die beiden eine Stunde lang über den Handelskonflikt beraten. Herausgekommen ist dabei “ein großer Deal”, wie von der Leyen es ausdrückt. Das Abkommen beinhaltet einen Basiszoll von 15 Prozent auf Produkte, die von der EU in die USA exportiert werden. Einige Produkte sind davon ausgenommen, fest steht aber: Der Handelsstreit zwischen EU und USA endet mit einem schmerzhaften Abkommen für Europa. Trotzdem versucht von der Leyen, den Deal als Erfolg zu verkaufen – und nicht als Geste der Unterwerfung, wie ihr einige vorwerfen. Jan Diesteldorf, SZ-Korrespondent in Brüssel, analysiert, warum der Deal für die EU das kleinere Übel ist. Und wovor Europa in den Verhandlungen die größte Angst hatte. Weitere Nachrichten: Trump setzt Frist für Putin; Zugunglück in Baden-Württemberg; Klingbeil legt Haushaltsentwurf vor. Zum Weiterlesen: Hier geht es zum Text über die englischen Europameisterinnen im Fußball. Und hier finden Sie den Text über das spanische Team. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 27.07.20259 min
Die israelische Armee hat eine „humanitäre Pause“ für dicht besiedelte Gebiete im Gazastreifen ausgerufen. Hilfsgüter seien bereits über Gaza abgeworfen worden, heißt es weiter. Außerdem gebe es wieder einen Korridor für LKW, die Hilfsgüter in den abgeriegelten Landstrich bringen wollen. Aber: Kann das die Hungersnot tatsächlich lindern? Darüber spricht in dieser Folge Israel-Korrespondentin Kristiana Ludwig. Weitere Nachrichten: Hitze-Rekord in der Türkei, Zolltreffen zwischen von der Leyen und Trump. **Zum Weiterhören und -lesen: ** Die „Auf den Punkt”-Folge vom Freitag zu Macrons Ankündigung, Palästina als Staat anerkennen zu wollen, hören Sie hier. Die Konzertkritik zu Robbie Williams Auftritt im Münchner Olympiastadion lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Lea Weinmann Produktion: Jakob Arnu Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 26.07.202528 min
Die DFB-Frauen haben bei der Europameisterschaft einen Hype ausgelöst: ausverkaufte Stadien, Zuschauerrekorde vor dem Fernseher, spannende Spiele – kurz: ein Hochglanzturnier! Aber abseits der großen Turniere sind die Bedingungen im Frauenfußball nicht so glänzend. Das sagt Kathrin Längert, die 15 Jahre lang Profi-Torhüterin war, unter anderem bei Bayern München. Sie war DFB-Pokal-, Uefa Women’s Cup-Siegerin, dem Vorläuferwettbewerb der Champions League, und Nationalspielerin. In ihrem aktuellen Buch „Wir verdienen mehr! Frauen im Profifußball – ein Manifest“ blickt sie auf ihre Karriere zurück und analysiert, was im Frauenfußball in ihren Augen falsch läuft – und wie es besser werden könnte. Zum Weiterlesen und -hören: Die „Auf den Punkt“-Folge vom Dienstag zur Strategie der AfD hören Sie hier. Die Rezension zur Netflix-Serie „With Love, Meghan“ lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Clara Dzemla Produktion: Jonathan Brandis Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über DFB (Youtube), ARD-Mediathek. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Es ist ein historisches Bekenntnis. Als erstes G7-Mitglied will Frankreich Palästina offiziell als Staat anerkennen. Präsident Emmanuel Macron schreibt in einem Post auf X, das Land bleibe seinem „historischen Engagement für einen gerechten und dauerhaften Frieden in Nahost treu.“ Es sei dringend notwendig, den Krieg in Gaza zu beenden und die Zivilbevölkerung zu retten. Die Lebensfähigkeit eines Staates Palästina müsse gesichert werden. „Es gibt keine Alternative“. Die in der EU und den USA als Terrororganisation geltende Hamas nennt Macrons Vorstoß einen „Schritt in die richtige Richtung.“ Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu interpretiert die Anerkennung durch Frankreichs dagegen als „Belohnung für Terror.“ Auch die Bundesregierung hält Macrons Ankündigung, Palästina als Staat anzuerkennen zumindest vom Zeitpunkt her falsch. US-Außenminister Rubio nennt die Entscheidung auf X rücksichtslos, sie werfe den Frieden zurück. Kristiana Ludwig, SZ-Korrespondentin in Tel Aviv, erklärt bei „Auf den Punkt“, welche Folgen es hat, wenn Palästina als Staat anerkannt wird und wie es der Bevölkerung in Gaza momentan geht. Weitere Nachrichten: Selenskij reagiert auf Proteste in der Ukraine; Hakenkreuz-Schmiererei im baden-württembergischen Landtag. Zum Weiterlesen und hören: Söders „Mondgipfel“ in Oberpfaffenhofen. Auf den Punkt über die Proteste in der Ukraine. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Selma Oestringer Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: Landtag Baden-Württemberg. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Auch wenn Kanzler Friedrich Merz betont, dass es in dieser Angelegenheit keine Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Koalition gäbe, sind sich Union und SPD uneinig, wie sich die Bundesregierung künftig zu Israel positionieren soll. Bisher gehörte die Bundesrepublik zu den größten Unterstützern Israels. Aber angesichts des humanitären Leids in Gaza verliert die Bundesregierung allmählich die Geduld mit der israelischen Regierung. Darüber spricht in dieser Folge des Podcasts Sina-Maria Schweikle aus der SZ-Parlamentsredaktion. Sie sagt: Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Bundesregierung ihre Politik gegenüber Israel bald verändern wird. Und sie spricht auch darüber, wie Deutschlands Israel-Politik international wahrgenommen wird. Weitere Nachrichten: Trumps Name soll in den Epstein-Akten stehen; Internationaler Gerichtshof legt Gutachten zu Klimaschutz vor. Zum Weiterhören und -lesen: Lesen Sie hier mehr dazu, wie in der Bundesregierung über Deutschlands Israel-Politik diskutiert wird. Die „Auf den Punkt“-Folge vom 18. Juli zur Epstein-Affäre können Sie hier nachhören. Lesen Sie hier den Text über Maximus Textorius Pulcher, den belgischen Regierungskater. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Justin Patchett Produktion: Jonathan Brandis Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Die Ukraine hat seit Jahren ein Problem mit Korruption. Sie ist laut der NGO Transparency International sogar eines der korruptesten Länder Europas. Besonders blühte die Korruption unter Präsident Viktor Janukowytsch, der das Land von 2010 bis 2014 regierte und der vor allem die Nähe zu Russland suchte. Er verhinderte eine erste Annäherung mit der Europäischen Union, indem er sich weigerte ein Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union zu unterzeichnen. Im Laufe der sogenannten Maidan-Proteste in der Ukraine verliert Janukowytsch an Unterstützung, bis er schließlich nach Russland flieht, wo er sich bis heute auffällt. Nach der Maidan-Revolution hat die Ukraine eine regelrechte Infrastruktur gegen Korruption aufgebaut. Das Nationale Antikorruptionsbüro NABU, die Sonderstaatsanwaltschaft SAPO und ein Antikorruptionsgericht. Eine Reform für das von Korruption gebeutelte Land, die Selenskij am Dienstag wieder einkassiert hat. Diesen Rückschritt könne man überhaupt nicht unterschätzen, sagt SZ-Redakteur Florian Hassel: „Unter Selenskij ist die Ukraine auf dem besten Weg zu einem autokratischen Regime.“ Weitere Nachrichten: EU will härter gegen US-Zölle vorgehen; Verfassungsbeschwerde gegen Polizei-Software „Palantir“. Zum Weiterlesen: Wie Ann-Katrin Berger zweimal den Krebs besiegte. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: David Kulessa, Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 22.07.202513 min
Nach einer Klausurtagung der AfD Anfang Juli veröffentlichte die englischsprachige Zeitung Politico Inhalte aus einem Strategiepapier von Beatrix von Storch, der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der AfD. Auch der SZ liegt das Papier vor. Darin wird deutlich, wie die AfD bis zur kommenden Bundestagswahl neue Wählergruppen gewinnen und die Brandmauer einreißen möchte. Welche Strategie die AfD genau verfolgt und wie erfolgreich das sein kann, darüber spricht in dieser Folge Roland Preuß, AfD-Experte im Parlamentsbüro der SZ. Er sagt, die AfD wolle die Spaltung zwischen der Union und den anderen parlamentarischen Parteien vorantreiben, um als ihr einziger Koalitionspartner übrig zu bleiben. Bei den anderen Parteien gehe es der AfD dann um eine deutliche Abgrenzung. Weitere Nachrichten: Über zwei Dutzend Länder fordern ein sofortiges Ende des Krieges im Gazastreifen; USA wollen Ende 2026 erneut aus der UNESCO austreten Zum Weiterhören und -lesen: Hören Sie hier die investigative Podcastserie „Die Jägerin“ von der Süddeutschen Zeitung und Auf Ex Productions](https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/panorama/stalking-justiz-mord-auf-ex-podcastserie-linn-schuetze-leonie-bartsch-e577412/?utmsource=Shortlink&utmcampaign=jaegerin-podcast&utm_content=jaegerin&em=pc)). In der weißen SZ-App oder auch auf Spotify](https://open.spotify.com/show/4wBPkWD13PpmjMNO59B7Om)) Moderation, Redaktion: Helen Krueger-Janson Redaktion: Antonia Franz Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Tagesschau Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 21.07.202514 min
Stephen Colbert verliert seine legendäre “Late Show” bei CBS. Zur Freude von US-Präsident Donald Trump. Der hatte auf seinem Online-Sprachrohr Social Truth geschrieben: “Ich liebe es total, dass Colbert gefeuert worden ist. Sein Talent war noch kleiner als seine Einschaltquoten. Ich hörte Jimmy Kimmel ist der nächste.“ Colberts Sender CBS hat zwar mitgeteilt: Es handele sich um eine “rein finanzielle Entscheidung”, doch daran gibt es Zweifel. Am Freitag hat Trump zudem wegen eines Berichts im Wall Street Journal über seine angeblichen Verbindungen zum dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein Milliarden Dollar Klage eingereicht. Trump verlangt als Wiedergutmachung mindestens zehn Milliarden Dollar. Trump versuche, kritische Medien mundtot zu machen, sagt Reinhard Krumm von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Washington. Und komme es ihm entgegen, dass die Glaubwürdigkeit der Medien in den USA insgesamt stark gesunken sei. Weitere Nachrichten: Rotes Kreuz kritisiert Israels Krieg in Gaza; Proteste gegen AfD beim ARD-Sommerinterview. Zum Weiterhören und -lesen: Den SZ-Podcast über Trump und Epstein hören Sie hier. Die Reportage über Trumps Freundschaft zu Epstein lesen Sie hier. Das Interview mit IKRK-Generaldirektor Pierre Krähenbühl zu Gaza lesen Sie hier. Unseren Podcast “Und nun zum Sport” können Sie hier hören: Und hier können Sie einen Artikel übei die Tarifeinigung im Zeitungsgewerbe lesen. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt; Selma Oestringer Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CNN. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Israel will im Gazastreifen ein Lager für Palästinenserinnen und Palästinenser bauen. Und zwar sobald das geplante Waffenruheabkommen in Kraft tritt, über das derzeit verhandelt wird. Das hat Israels Verteidigungsminister Katz bereits vor etwas über einer Woche verkündet. In dieser Folge des Podcasts spricht Ronen Steinke, der rechtspolitische Korrespondent für die SZ über diesen Plan der israelischen Regierung. Er sagt, Israel will die Palästinenser aus Gaza vertreiben. Und so, wie sich die internationale Staatengemeinschaft gerade positioniert, kann nur wenig dieses Vorhaben stoppen. Die Gründe für diese Annahme erklärt er im Gespräch. Außerdem geht es um die Frage, wie angemessen über Krieg, und vor allem Kriegsverbrechen, gesprochen werden kann. Weitere Nachrichten: Klingbeil will an Brosius-Gersdorf festhalten; Selenskij schlägt Russland neue Gespräche über Waffenruhe vor. Zum Weiterhören und -lesen: Krieg und Sprache: gestern noch „Unwort des Jahres“, heute schon im allgemeinen Sprachgebrauch. „Ist das gerecht?“: Hier finden Sie alle Folgen des Interviewpodcasts mit Ronen Steinke, den Sie mit SZ-Plus hören können. Haus um Haus: Israel reißt nach und nach Häuser im Gazastreifen ab. Kathrin Hendrichs Platzverweis: „Für sie war das heute am allerschlimmsten“ Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Markus Schulte-von-Drach, Max Muth Produktion: Jakob Arnu Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Seit gut zwei Wochen diskutieren Politik und soziale Medien über Frauke Brosius-Gersdorf. Die Juristin wurde von der SPD als neue Verfassungsrichterin vorgeschlagen, doch wegen Unmut in der Union wurde die Wahl vertagt. Teile der Union werfen Brosius-Gersdorf vor, zu links zu sein. Diese Debatte erinnert an die Kulturkämpfe in den USA. Ist das also ein Zeichen, dass sich auch bei uns auch bald amerikanische Verhältnisse einstellen? Über die Folgen von politischer Polarisierung spricht im Podcast die Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach. Sie erklärt, wie es möglich ist, als Gesellschaft richtig zu streiten. Und wie gut die Diskurskultur in Deutschland bisher noch funktioniert. Weitere Nachrichten: Trump zieht Soldaten aus L.A. ab; Israel greift Ziele in Damaskus an; Bolsonaro in Brasilien angeklagt. Zum Weiterlesen und -hören: Soldaten in L.A.: Hier können Sie die „Auf den Punkt“-Folge zur Eskalation der Proteste gegen Trump nachhören. Die erste Koalitionskrise: Hören Sie hier die „Auf den Punkt“-Folge vom 10. Juli zum Fall Brosius-Gersdorf nach. Kann Reichtum Sünde sein? Hier finden Sie die neue Folge des SZ-Plus Podcasts „Ist das gerecht“. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche, Justin Patchett, David Kulessa. Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Youtube @ZDFheuteNachrichten. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Der US-Präsident gerät zunehmend unter Druck - die Kritik kommt dabei ausgerechnet aus dem Lager der Trumpisten. Rechte Influencer und Podcaster sowie einzelne Abgeordnete der Republikaner sind unzufrieden mit dem Umgang der Regierung mit dem Fall Jeffrey Epstein. Denn Trump hatte im Wahlkampf noch Aufklärung versprochen. Der Multimillionär und Sexualstraftäter Epstein hat sich im Jahr 2019 in seiner Gefängniszelle selbst getötet. Trump-Anhänger glauben aber an einen Mord, der Epstein zum Schweigen bringen sollte. Außerdem soll es eine “Kundenliste” mit prominenten Amerikanern geben, die sich am Missbrauch von Minderjährigen beteiligt hätten. Anfang Juli hieß es dann aus dem US-Justizministerium: Das FBI habe mehr als 300 Gigabyte an Akten ausgewertet und keine Liste mit Namen entdeckt. Auch sonst gab es laut dem Ministerium keine neuen Erkenntnisse. Trumps Anhänger sind unzufrieden mit dem Umgang der Regierung, sie haben sich mehr von dem US-Präsidenten erhofft. Ob dieser Fall Donald Trump tatsächlich in Bedrängnis bringen kann, darüber spricht Justin Patchett mit Peter Burghardt, dem Washington-Korrespondenten der SZ. Weitere Nachrichten: Erste Sommerpressekonferenz von Friedrich Merz; Deutschland schiebt 81 Menschen nach Afghanistan ab. Zum Weiterlesen: Massaker im Bienenstock: https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/klimawandel-asiatische-hornisse-bienen-invasive-arten-deutschland-e003440/ Moderation: Justin Patchett Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Selma Oestringer Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER



















