Auf den Punkt

Süddeutsche Zeitung
2375
22.10.2026
Beschreibung
Die Nachrichten des Tages – von der Süddeutschen Zeitung als Podcast auf den Punkt gebracht. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit aktuellen Meldungen, Interviews und Hintergrundberichten. Kostenlos und immer aktuell: Sonntags bis freitags um 17 Uhr, samstags um 7 Uhr. Zusätzlich gibt es werktags um 7 Uhr ein kurzes Nachrichten-Update.
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Episoden
  1. Mitten in der Nacht auf Dienstag verkündet Donald auf seiner Social-Media-Plattform „Truth Social“ eine Waffenruhe zwischen Israel und Iran. Es dauert bis zum frühen Morgen, bis die Staatschefs der beiden Länder, die Feuerpause tatsächlich bestätigen. Wenn es nach Donald Trump geht, ist dieser Krieg jetzt praktisch beendet. Wie realistisch das wirklich ist, wird sich allerdings erst in den kommenden Stunden oder Tagen zeigen. Trotzdem inszeniert sich US-Präsident Donald Trump bereits jetzt als der entscheidende Friedensstifter in diesem Konflikt. Über Trumps Rolle beim Aushandeln der Waffenruhe spricht im Podcast Fabian Fellmann, der für die SZ aus Washington berichtet. Er sagt, für Trump sei diese Feuerpause ein Knalleffekt, mit dem er prahlen kann. Die wirklich wichtigen außenpolitischen Fragen sei der US-Präsident aber bisher nicht angegangen. Weitere Nachrichten: Bundeskabinett beschließt Haushalt für 2025; Nato-Gipfel in Den Haag gestartet; Bundesverfassungsgericht hebt Verbot des rechtsextremen Magazin Compact auf. Zum Weiterhören und -lesen: Hier können Sie die „Auf den Punkt“-Sendung von Freitag nachhören, in der Fabian Fellmann bereits darüber gesprochen hat, wie Trump innenpolitisch unter Druck steht. Mehr zum Verfassungsgerichtsurteil zum Compact-Magazin können Sie hier erfahren. Unbedingt Abwehrbereit: Lesen Sie hier, wie die Nato für den Ernstfall eines russischen Angriffs probt. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Laura Terberl, Clara Dzemla Produktion: Jakob Arnu Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  2. Irans Reaktion auf den US-Angriff kann derzeit kaum jemand abschätzen. Am Montag hat die israelische Luftwaffe hat ihre Angriffe auch auf Teheran nochmals verstärkt und dort wohl auch ein berüchtigtes Gefängnis getroffen. Israels Premier Bejamin Netanjuhu versichert, dass er keinen Abnutzungskrieg mit Iran wolle. Es gehe ihm schlicht um Irans Atomprogramm. Stimmen aus Irans militärischer Führung drohen den USA und Israel mit Vergeltung. Inzwischen kokettiert US-Präsident Donald Trump mit einem Machtwechsel im Iran: Auf seiner Plattform Truth Social schreibt er: “Wenn die derzeitige iranische Führung nicht in der Lage ist, Iran wieder großartig zu machen, warum sollte es dann nicht einen Regime Change geben?” Seit längerem ins Gespräch bringt sich der älteste Sohn des 1979 im Zuge der Islamischen Revolution vertriebene Schahs Reza Pahlavis. Der 64 Jahre alte, einst designierte Kronprinz, behauptet, die Islamische Republik sei am Ende. Jetzt müsse sich das Volk erheben, “um diesem Albtraum ein Ende zu bereiten”. Auch die iranische Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi sieht ein nahes Ende des Mullah-Regimes. Aber wie geeint ist die iranische Opposition? Was könnte auf das Mullah-Regime folgen, falls es denn fallen sollte? Etwa 80 Prozent der Iraner lehnen das Regime ab, sagt der deutsch-iranische Politologe Ali Fathollah-Nejad. Er ist Gründer und Direktor des Think Tanks “Center for Middle East and Global Order” in Berlin. Die starke Demokratiebewegung werde vom Regime zunehmend unterdrückt und der Krieg mit Israel biete dazu einen neuen Anlass. Weitere Nachrichten: Prekäre humanitäre Situation in Gaza; Pistorius will Wehrpflicht ermöglichen; Nato-Staaten wollen Beiträge auf fünf Prozent des BIP erhöhen. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie den Link zum Buch von Ali Fathollah-Nejad “Iran – Wie der Westen seine Werte und Interessen verrät”: https://www.aufbau-verlage.de/aufbau/iran-wie-der-westen-seine-werte-und-interessen-verrat/978-3-351-04249-3 Über die aktuelle Entwicklung im Krieg im Nahen Osten bleiben Sie bei unserem Liveblog informiert. Über die prekäre Situation im Gazastreifen lesen Sie hier eine Reportage unserer Israel-Korrespondentin. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Clara Dzemla, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Jakob Arnu, Carolin Lenk Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Website von Reza Pahlavi. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  3. In der Nacht zum Sonntag haben US-amerikanische Kampfflugzeuge und Tarnkappenbomber Atomanlagen Irans angegriffen - und konnten wohl die Atomanlagen Fordo, Natans und Isfahan zerstören. US-Präsident Donald Trump fordert von Irans Führung Frieden. Andernfalls wären künftige Attacken weitaus gewaltiger. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu lobt Trump und sagt, die Beteiligung der USA werde die Geschichte verändern. Teheran nennt den Militärschlag hingegen "barbarisch" - und reagierte mit weiteren Raketenangriffen auf Wohngebiete in Israel. Für das Regime ist dieser erfolgreiche Angriff eine "Demütigung von nie da gewesenen Ausmaß", sagt Raphael Geiger, SZ-Korrespondent für Iran und die Türkei. Er vermute allerdings, dass die iranische Führung mit verstärkter Repression im Inneren reagieren werde, um seine Macht sichern zu wollen. Der innenpolitische Ausgang dieses Konflikts sei völlig offen. Derzeit habe erst mal Israel im Bündnis mit den USA die "Eskalationsdominanz" - man werde in den kommenden Tagen sehen, welches Ziel Netanjahu wirklich verfolge. Weitere Nachrichten: Putin beansprucht die ganze Ukraine; Brände an der Adria; Wels in Bayern erschossen. **Zum Weiterlesen: ** Eine Einschätzung von Raphael Geiger zu der Situation in Iran lesen Sie hier. Eine Analyse aus den USA lesen Sie hier. Und einen Kommentar zu den US-Angriffen finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion, Produktion: Benjamin Markthaler Zusätzliches Audiomaterial über White House und Israels Premierminister. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  4. Lange sah es so aus, als würden die USA bald in den Krieg zwischen Israel und Iran eintreten. Israel drängt darauf und fordert US-amerikanische Unterstützung. Und Donald Trump hat in den vergangenen Tagen immer wieder Dinge gesagt, die darauf hindeuten, dass er sich durchaus vorstellen kann, sich an dem Krieg zu beteiligen. Jetzt allerdings hat er sich Bedenkzeit erbeten. Der US-Präsident will erst in den nächsten 14 Tagen entscheiden, ob die USA in den Nahostkrieg eingreifen werden. Man könnte sagen: Er hat einen Rückzieher gemacht. So zumindest bewertet das Fabian Fellmann, der für die SZ aus Washington berichtet. Er erklärt im Podcast, was Trump zu dieser Entscheidung bewogen haben könnte - und warum er damit dem Ansehen der USA schadet. Weitere Nachrichten: Irans Außenminister dämpft Erwartungen an Gespräche mit EU-Kollegen; Gesundheitsministerin Nina Warken will Sonderbericht zu Jens Spahns Maskenbeschaffung nun doch veröffentlichen. Zum Weiterhören und -lesen: Mehr Updates zum Krieg Israel gegen Iran lesen Sie im Nahost-Liveblog der SZ. Hier können Sie die „Auf den Punkt“-Folge zu den Vorwürfen gegen Jens Spahn und den Sonderbericht des Gesundheitsministeriums nachhören. Alle zehn Minuten eine Frau: Lesen Sie hier die Reportage zu Femiziden. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Timo Nicolas Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Youtube/@WhiteHouse, Youtube@KUTV2News. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  5. Donald Trump hat im US-Wahlkampf immer und immer wieder eines versprochen: Er hält die USA aus diesen “endlosen Kriegen” heraus. Nach seiner Wahl im November hat Trump deshalb seinen Freund Steve Witkoff zum Nahost-Gesandten ernannt und ihn damit beauftragt, sich mit Iran zu einigen. Auf diplomatischem Weg. Trotzdem hat Israel in der Nacht auf Freitag Iran angegriffen. Genau wie es der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu schon lange will. Und Donald Trump? Der sagt, er sei von Netanjahu vor dem Angriff informiert worden. Und er zeigt sich beeindruckt von der Präzision des israelischen Militärs. Im Podcast sagt SZ-Israel-Korrespondentin Kristiana Ludwig, dass “die Möglichkeit, dass eine militärische Aktion Israels den Druck erhöhen könnte, auf die laufenden Atomverhandlung” ein Argument sei, das Trump überzeugt habe. Die Folgen einer aktiven Kriegsbeteiligung der USA in diesem Konflikt seien schwer abzusehen, es habe jedoch “großes Eskalationspotential". Die israelische Führung erhoffe sich davon jedoch, dass es zu “einem schnellen Sieg, einer schnellen Zerstörung der Atomanlagen kommt, vielleicht sogar zu einem Regime-Change” in Iran. Weitere Nachrichten: Merz’ Aussage zu Israel-Iran-Konflikt, Bau-Turbo von der Bundesregierung. Zum Weiterlesen: Hier können Sie die Artikel von Sara Maria Behbehani Georg Ismar über die “Drecksarbeit”-Aussage von Friedrich Merz lesen. Wir freuen uns, wenn Sie an unserer Podcast-Umfrage teilnehmen. Damit helfen Sie, unsere Podcasts besser zu machen. Moderation, Redaktion: Antonia Franz Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDF Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  6. Polizei und Verfassungsschutz beobachten, dass die Zahl junger, gewaltbereiter Rechtsextremer zunimmt. Vor allem Männer formieren sich in Gruppen, die gegen alles vorgehen, was ihnen in ihren Augen als zu links, zu vielfältig oder zu queer erscheint. Das jüngste Beispiel dafür hat sich am Sonntag in Bad Freienwalde, Brandenburg, ereignet. Junge Neonazis haben dort ein Fest für Vielfalt angegriffen. Sie haben Teilnehmenden des Festes mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Kommen die Baseballschlägerjahre der 90er zurück? Darüber spricht in dieser Podcast-Folge Christoph Koopmann, Extremismus-Experte der SZ. Weitere Nachrichten: G7-Staaten einigen sich auf gemeinsame Erklärung zum Krieg zwischen Israel und Iran; EU will russisches Gas ab 2027 nicht mehr importieren. Zum Weiterlesen: Rückkehr der Baseballschlägerjahre: Lesen Sie hier den vollständigen Text zum Thema. „Eine Herausforderung namens Donald Trump“: Hier erfahren Sie mehr über den Verlauf des ersten Tages des G-7-Gipfels. ADFC-Fahrradklima-Test: Hier können Sie nachschauen, wie Ihre Stadt abgeschnitten hat. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche, Joana Hahn Produktion: Jonathan Brandis Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  7. Die Angriffe von Israel und Iran gehen weiter. Seit Freitag beschießen sich beide Seiten. Israel greift Atomanlagen, Öldepots und Kommandozentralen an. Außerdem sind seit Freitag mindestens 17 Generäle und führende Geheimdienstler getötet worden. Iran antwortet mit Drohnen und Raketen, ist militärisch aber weit unterlegen. Offiziell ist es Israels Plan, Iran am Bau einer Atombombe zu hindern. Aber inzwischen droht etwa Ministerpräsident Benjamin Netanjahu damit, das Regime in Teheran zu stürzen. Und auch andere israelische Politiker wollen, dass in Zukunft keine Gefahr mehr von Iran ausgeht. Versucht Israel also tatsächlich, das System in Iran zu stürzen? Tomas Avenarius, Kriegsreporter der SZ, sagt, das Regime in Iran ist im Moment noch stabil – der Krieg gegen Israel könnte das aber schnell ändern. Weitere Nachrichten: Tatverdächtiger nach Attentat auf demokratische Politiker festgenommen, Grundwassermangel in Deutschland. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie den Gastbeitrag von Katajun Amirpur zur Situation der iranischen Opposition. Und hier geht es zur aktuellen Podcast-Umfrage zu den SZ-Plus-Podcasts. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Joana Hahn, Johannes Korsche Produktion: Jonathan Brandis Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  8. In den Anfängen der Corona-Pandemie hat das Gesundheitsministerium vielen Firmen zugesichert, dass es ihnen Masken abkauft - und ist dann doch von Lieferverträgen zurückgetreten. Inzwischen fordern diese Firmen Schadenersatz. Es geht um 2,3 Milliarden Euro. Das Gesundheitsministerium hat untersuchen lassen, wie es zu diesem Chaos gekommen ist. Doch den daraus resultierenden Bericht will es nicht veröffentlichen. Dem Rechercheverbund aus SZ, WDR und NDR liegen inzwischen einige Teile des Berichts exklusiv vor. Die zuständige Sonderermittlerin erhebt darin schwere Vorwürfe gegen den damaligen Gesundheitsminister Jens Spahn. Sie wirft “politischen Egoismus” vor. Warum - das erklärt Vivien Timmler aus der SZ-Parlamentsredaktion. Und sie ordnet auch ein, inwiefern dieses Gutachten Spahn gefährlich werden könnte. Weitere Nachrichten: Israel und Iran beschießen sich weiter gegenseitig, Landesweite “No Kings”-Demos gegen Donald Trump, Attentate auf demokratische Politiker in Minnesota, Trumps Militärparade in Washington. Wir freuen uns, wenn Sie an unserer Podcast-Umfrage teilnehmen. Damit helfen Sie, unsere Podcasts besser zu machen. Zum Weiterlesen: Hier können Sie noch mal ausführlich nachlesen, was der Bericht der Sonderermittlerin Jens Spahn vorwirft. Was in unserem Körper passiert, wenn wir uns verlieben: Diese wissenschaftliche Liebesgeschichte lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion, Redaktion: Benjamin Markthaler Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  9. In dieser Woche hat Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) den aktuellen Verfassungsschutzbericht vorgestellt. Und die Einschätzung des Inlandgeheimdienstes istr sehr eindeutig: Die Demokratie in Deutschland steht unter zunehmendem Druck; besonders durch eine wachsende Anzahl von Rechtsextremisten. Deutlich gestiegen ist laut Verfassungsschutz die Anzahl der Rechtsextremisten. Demnach sind 10 000 Menschen mehr als im Vorjahr dem rechtsextremen Spektrum zuzuordnen: insgesamt mehr als 55 000. Davon sind mehr als 15 000 laut Behörde „gewaltorientiert“. Auch in anderen extremen Bereichen wurde ein Zuwachs festgestellt: Dem Linksextremismus zugehörig sind laut Bericht inzwischen etwa 38 000 Personen (im Vorjahr: 37 000). Die Bedrohung durch Islamismus sei mit 28 300 Personen ebenso weiter auf hohem Niveau, so der Bericht. Einen besonderen Fokus legt der Verfassungsschutzbericht in diesem Jahr auf die Bedrohung durch Spionage-Aktivitäten, vor allem durch den „hybriden Krieg“, den Russland auch in Deutschland führt. SZ-Redakteur Markus Balser hat sich den Verfassungsschutzbericht genauer angeschaut. Er sagt, dass der Bericht wieder einmal zeige, dass die größte Bedrohung für die demokratische Grundordnung aus der rechtsextremen Szene kommt. Damit die extremen Ränder wieder kleiner werden, rät er vor allem eines: Die Polarisierung in gesellschaftlichen Debatten herunterfahren. Außerdem in dieser Folge: Journalist Jürgen Schmieder beantwortet in L.A. die Frage, wie die amerikanische Bevölkerung eigentlich das eskalierende Vorgehen von Trump dort bewertet. Redaktionsschluss für diese Samstagsausgabe von „Auf den Punkt“ war ausnahmsweise schon am Donnerstag, 12. Juni, 15 Uhr. Zum Weiterlesen und -hören: Die „Auf den Punkt“-Folge zu den L.A.-Protesten hören Sie hier. Die „Auf den Punkt“-Folge zu den „Sächsischen Separatisten“ hören Sie hier. Die „Auf den Punkt“-Folge zur „Letzten Verteidigungswelle“ hören Sie hier. Hier lesen Sie die „Leute-Spalte“, in der unter anderem Karl Lauterbachs Suche nach einer Tischtennisplatte aufgegriffen wird. Hier lesen Sie die „Leute-Spalte“, in der es unter anderem um die Brunch-Gruppe der Gewinnerinnen der „Goldenen Himbeere“ Sandra Bullock und Dakota Johnson geht. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Clara Dzemla Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches und zitiertes Audiomaterial über Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  10. Israel fühlt sich schon lange von dem iranischen Atomprogramm bedroht. Es hält es für eine existenzielle Gefahr. Am Freitag hat Israel unter anderem eine Uran-Anreicherungsanlage in Iran angegriffen. Außerdem Wohnhäuser und Büros in denen sich ranghohe Militärs befunden haben. Iran wiederum hat hundert Drohnen Richtung Israel geschickt, die aber anscheinend alle abgefangen wurden. Wie das einzuordnen ist und welche Rolle der US-Präsident Donald Trump in diesem Konflikt spielt - darüber spricht in dieser Podcastfolge der SZ-Korrespondent Raphael Geiger. Weitere Nachrichten: Internationale Reaktionen auf den israelischen Militärangriff; Trump offenbar vorab über Angriff informiert. Wir freuen uns, wenn Sie an unserer Podcast-Umfrage teilnehmen. Damit helfen Sie, unsere Podcasts besser zu machen. **Zum Weiterlesen: ** Wie die Lage an diesem Freitag in Tel Aviv war, können Sie hier lesen. Lesen Sie hier eine Analyse des SZ-Krisenreporters Tomas Avenarius zum israelischen Angriff auf Iran. Mehr zur Rolle der USA in dem Konflikt erfahren Sie hier. Hier erklärt Raphael Geiger, warum der israelische Angriff ein Schock für Iran ist. Hier erfahren Sie, wie Iran seit Jahren eine Drohkulisse für Israel aufgebaut hat. Webcams, vor denen nichts passieren: Hier finden Sie den Text über die Dauer-Livestreams. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Timo Nicolas, Clara Dzemla Produktion: Jonathan Brandis Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über X, @IsraeliPM. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  11. Bereits in der dritten Nacht in Folge gab es in einer Kleinstadt in Nordirland rassistische Krawalle. Mülltonnen, Autos und Häuser brennen. Das Ziel der Unruhen ist die migrantische Community. Auslöser für die Krawalle ist ein Gerichtsverfahren, in dem zwei rumänisch-stämmigen Jugendlichen die versuchte Vergewaltigung eines Mädchens vorgeworfen wird. Der SZ-Korrespondent für Großbritannien und Nordirland, Michael Neudecker, erklärt im Podcast, was genau gerade in dieser Kleinstadt passiert. Und wie das jetzt auch den Premierminister Keir Starmer zu einer Reaktion zwingt. Weitere Nachrichten: Keine Überlebenden bei Flugzeugabsturz in Indien; Wirtschaft könnte im kommenden Jahr mehr wachsen. Zum Weiterlesen: Lesen Sie hier mehr darüber, was in Nordirland passiert. Wir freuen uns, wenn Sie an unserer Podcast-Umfrage teilnehmen. Damit helfen Sie, unsere Podcasts besser zu machen. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche, Clara Dzemla Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über 10 News first @YouTube. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  12. Prominente SPD-Politiker haben ein „Manifest“ zum Umgang mit Russland veröffentlicht. Der Tenor: Dass die staatlichen Ausgaben für Verteidigung auf bis zu fünf Prozent steigen könnten, sei irrational. Frieden solle mit Russland erreicht, nicht „gegen Russland erzwungen werden.“ Politisch brisant ist das „Manifest“ vor allem wegen der prominenten Verfasser. Unter anderem der ehemalige SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich ist darunter, genauso wie Ex-Parteichef Norbert Walter-Borjans und der SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner. Was erhoffen sich diese-Politiker von der Initiative? Und kann der Vorstoß auch zum Problem für die schwarz-rote Koalition werden? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Vivien Timmler aus dem SZ-Parlamentsbüro in Berlin. Weitere Nachrichten: Musk ruder nach Streit mit Trump teilweise zurück; Studie stellt den Grünen durchwachsenes Zeugnis für Zeit in der Regierung aus. Zum Weiterhören und -lesen: Die SZ-Plus-Serie „Der Papageienkönig“ hören Sie hier. Ein SZ-Abo-Sonderangebot für Podcastfans finden Sie hier. Den Text von Vivien Timmler und Georg Ismar zum „Manifest“ des SPD-Friedenskreises lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über SPD (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  13. Nach Demonstrationen in Los Angeles gegen die Einwanderungspolitik von Donald Trump ist die Situation in der Stadt eskaliert. Trump hat ungefragt Soldaten der Nationalgarde und der Marine in die Stadt geschickt. Außerdem wirft er dem Gouverneur von Kalifornien Inkompetenz vor. Dieser wiederum hat inzwischen Klage gegen Trump eingereicht. Jürgen Schmieder, der für die SZ aus Los Angeles berichtet, erzählt im Podcast, wie die Lage in der Stadt aktuell ist. Und er berichtet, was Donald Trump damit bezwecken könnte, Soldaten in eine amerikanische Stadt zu schicken. Weitere Nachrichten: Verfassungsschutzbericht 2025 vorgestellt; Mutmaßlicher Amoklauf an Gymnasium in Graz. _Ein Hinweis: Im Podcast wird über Marine-Soldaten gesprochen. Das ist allerdings nicht ganz richtig. Die US-Marines sind Marineinfanteristen. _ **Zum Weiterlesen: ** Lesen Sie hier mehr dazu, was gerade in Kalifornien und speziell in Los Angeles passiert. Hier können Sie mehr zum Verfassungsschutzbericht und dem zunehmenden Extremismus in Deutschland erfahren. Den Text zu den Film-Kritikern in den sozialen Medien finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche, Clara Dzemla Produktion: Jonathan Brandis Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Youtube @Fox29Philly. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  14. Vor gut einem Monat hat Donald Trump noch gesagt, Elon Musk könne als Regierungsberater bleiben, so lange er will. Das Verhältnis zwischen dem mächtigsten Mann der Welt und dem reichsten Mann der Welt war lange ein sehr enges. Bis zum vergangenen Donnerstag: Da ist ein Streit zwischen den beiden vor der ganzen Welt eskaliert. Musk und Trump haben sich mit Posts auf ihren Social-Media-Plattformen X und Truth Social gegenseitig Vorwürfe gemacht und gedroht. Der US-Präsident hat Musk zum Beispiel mit „ernsten Konsequenzen“ gedroht, sollte der jetzt die Demokraten unterstützen wollen. Und Musk hat in einem – inzwischen wieder gelöschten Post – Trump vorgehalten, er tauche in den unveröffentlichten „Epstein-Files“ auf, die die Machenschaften des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein aufarbeiten. Musk hat sich außerdem für ein Amtsenthebungsverfahren ausgesprochen und indirekt damit gedroht, eine neue Partei zu gründen. Wie gefährlich ist der Streit für Trump – und für Musk? Darüber spricht in dieser Folge SZ-USA-Korrespondent Peter Burghardt. Weitere Nachrichten: Trump setzt Nationalgarde in Los Angeles ein; Litauens Präsident kritisiert Ultimatum von Bundeskanzler Merz. Zum Weiterlesen: Den Text zur Astrid-Lindgren-Welt in Schweden lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion, Produktion: Benjamin Markthaler Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über FoxNews, Forbes Breaking News. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  15. Im Frühjahr hat es in Deutschland viel zu wenig geregnet – so wenig, wie seit etwa 100 Jahren nicht. Die Auswirkungen sind schon jetzt spürbar. Im April konnten Schiffe nicht durch den Rhein fahren, der Bodensee war so niedrig, dass manche Inseln zu Fuß zu erreichen waren. Und auf den Feldern haben viele Pflanzen nicht den Regen abbekommen, den sie eigentlich bräuchten. Dietrich Borchardt vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig sagt, die Dürre im Jahr 2025 sei eigentlich nur Teil einer Dürreperiode, die schon sechs oder sieben Jahre andauert. Ein paar Tage Regen änderten daran nichts. Und je weiter sich das Klima erhitzt, umso häufiger würden Dürreperioden auftreten – mit schweren Folgen für die Natur, die Landwirtschaft und irgendwann uns alle. Er sagt aber auch, es gebe gute Wege, sich an die zunehmende Trockenheit anzupassen. Und auch als Einzelperson könne man eine Menge bewirken. Zum Weiterlesen und -hören: Hier lesen Sie das Pro und Contra zu Airbnb. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  16. Donald Trump hatte am Donnerstag einen vollen und – was die Stimmung angeht – einen wechselhaften Tag: Erst besucht ihn Friedrich Merz im Weißen Haus. Ein Treffen, das sehr freundlich abgelaufen ist. Später überwirft er sich dann mit seinem Ex-Berater und Wahlkampfhelfer Elon Musk. Um beides geht in dieser Ausgabe von “Auf den Punkt”. Im Gespräch erklärt Daniel Brössler aus der Berliner SZ-Parlamentsredaktion, was der Besuch von Merz bei Trump jetzt für die deutsch-amerikanische Beziehung bedeutet. Weitere Nachrichten: Streit zwischen Trump und Musk eskaliert. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie nach Veröffentlichung am Freitagabend das Interview mit Patrick Graichen. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Leopold Zaak Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über PBS News Hour. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  17. Laut einer Studie des World Wealth Reports sind die Privatvermögen der Reichsten deutlich gewachsen: auf jetzt 90,5 Billionen Dollar. Ein Rekordwert. Und das Vermögen der obersten Prozente der Wohlhabenden wächst auch noch deutlich schneller als früher: 2024 ist es dreimal so schnell gestiegen wie im Jahr davor. Das hat die NGO Oxfam International in einer Studie herausgegeben. Und noch ein Fakt zur globalen Vermögensverteilung: Die Zahl der Menschen in Armut hat sich seit 1990 nicht verringert. Und auch in Deutschland gibt es eine ganz ähnliche Entwicklung: Einem Zehntel der Haushalte gehört mehr als die Hälfte des Gesamtvermögens, während die untere Hälfte der Bevölkerung gerade mal 3 Prozent des Vermögens besitzt. In dieser Folge spricht SZ-Wirtschaftsredakteur Markus Zydra darüber, warum diese Entwicklung „gesellschaftspolitische Sprengkraft“ hat. Und er nennt einen ersten Schritt für eine Lösung. Weitere Nachrichten: Merz bei Trump, Pistorius: Bundeswehr braucht 60 000 Soldatinnen und Soldaten mehr. Hinweis: In der Nachricht zu Merz' Besuch bei Trump sind an einer Stelle die Namen "Trump" und "Merz" vertauscht. Bitte entschuldigen Sie diesen Fehler. Zum Weiterlesen und -hören: Die neue Podcast-Umfrage finden Sie hier. Die neue SZ-Plus-Serie „Der Papageienkönig“ hören Sie hier. Das SZ-Plus-Angebot für Podcastfans finden Sie hier. Einen Kommentar von Markus Zydra lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  18. Trotz wachsender Kritik an der Stiftung Gaza Humanitarian Foundation (GHF) verteidigt die US-Regierung die Organisation und deren Arbeit im Gazastreife. Gleichzeitig hält sie an derDistanz zu ihr fest. Es handele sich um eine unabhängige Organisation, die kein Geld der US-Regierung erhalte, sagte die Sprecherin des US-Außenministeriums, Tammy Bruce, auf Nachfrage in Washington. Man begrüße aber "kreative Lösungen", um humanitäre Hilfe in das Kriegsgebiet zu bringen. Bruce reagierte damit auf kritische Nachfragen zu dem von Israel unterstützten Verteilungssystem, das nach Einschätzung der Vereinten Nationen Zivilisten gefährdet und gegen bewährte Standards neutraler Hilfe verstößt. Mehrere Hilfsorganisationen hatten gewarnt, bei den Essensausgaben kämen hungrige Menschenmengen in unmittelbare Nähe zu bewaffneten Soldaten – mit potenziell tödlichen Folgen. Tatsächlich gab es in seit Sonntag mehrere tödliche Vorfälle an den Verteilzentren der GHF. Die israelische Armee behauptet, sie habe sich bedroht gefühlt, Zeugen sehen das anders, sagt SZ-Nahost-Korrespondent Bernd Dörries. Es sei auch völlig unklar, wie sich die GHF finanziere. Die Not der Menschen würde die Stiftung jedenfalls bislang keinesfalls lindern. Weitere Nachrichten: Anzahl antisemitischer Vorfälle steigt rasant; Reiche werden immer reicher. **Zum Weiterhören und -lesen: ** Seit Sonntag sind jeden Tag Palästinenser bei dem Kampf um Lebensmittel getötet worden. Hier lesen Sie die Recherche der Kollegen. Hier hören Sie unseren Recherchepodcast “Das Thema” über Trumps ungenierte Krypto-Geschäfte. Alle Folgen von “Das Thema" hier. Unsere Serie über den Papageienkönig können Sie hier hören. Und wir freuen uns sehr, wenn Sie hier an unserer Umfrage zu der Serie teilnehmen. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Leopold Zaak Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über Ärzte ohne Grenzen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  19. Anfang Mai schickt die Bundespolizei drei Somalier zurück über die polnische Grenze. Von dort waren sie nach Deutschland gekommen, um Asyl zu beantragen. Das Verwaltungsgericht in Berlin hat nun entschieden: Das war rechtswidrig. Und damit stellt das Gericht die Bundesregierung vor ein Problem. Die ist nämlich mit dem Versprechen angetreten, Asylsuchende an den Außengrenzen zurückzuweisen. Dieses Versprechen einzuhalten, dürfte nach dem Urteil deutlich schwerer werden, sagt Markus Balser aus dem Berliner Parlamentsbüro der SZ. Auch wenn Bundesinnenminister Alexander Dobrindt angekündigt hat, trotz der Entscheidung, weiterhin Zurückweisungen vornehmen zu wollen. **Weitere Nachrichten: **Regierung in den Niederlanden zerbricht, Vertrauensfrage in Polen, Verfassungsgericht lehnt BSW-Klagen ab Zum Weiterlesen: Hier lesen sie die Recherche über die ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Bomber. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  20. In Polen hat Karol Nawrocki die Präsidentschaftswahlen gewonnen. Der Sieg des Kandidaten der oppositionellen, nationalistischen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) ist ein schwerer Schlag für den EU-freundlichen Ministerpräsidenten Donald Tusk. Nawrocki konnte vor allem auf dem Land und bei jüngeren Wählern punkten, sagt Viktoria Großmann, SZ-Korrespondentin in Warschau. Zudem habe er auch Unterstützung von Donald Trump erhalten, der ihn Anfang Mai zu einem kurzen Fototermin im Weißen Haus empfing. Großmann rechnet damit, dass Nawrocki die Blockadepolitik seines Amtsvorgängers Andrzej Duda fortsetzen wird. Tusks Regierung werde es sehr schwer haben, überhaupt noch ein Wahlversprechen umzusetzen. Möglicherweise stünde bald die Neuwahl des Parlaments an – und die PiS-Partei könnte abermals an die Macht kommen. Weitere Nachrichten: Ukraine zerstört russische Flugzeuge; Terrorattacke in Colorado; Tote bei Brand in Hamburger Krankenhaus. Zum Weiterlesen: Einen Kommentar zur Wahl in Polen lesen Sie hier. Einen Bericht darüber hier. Und Reaktionen hier. In einer Berliner Grundschule gibt es von streng muslimischen Eltern schon Beschwerden, wenn Lehrerinnen zu kurze Röcke tragen. Die Geschichte eines homosexuellen Lehrers dort lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über polsatnews.pl Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER