Auf den Punkt

Süddeutsche Zeitung
2375
22.10.2026
Beschreibung
Die Nachrichten des Tages – von der Süddeutschen Zeitung als Podcast auf den Punkt gebracht. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit aktuellen Meldungen, Interviews und Hintergrundberichten. Kostenlos und immer aktuell: Sonntags bis freitags um 17 Uhr, samstags um 7 Uhr. Zusätzlich gibt es werktags um 7 Uhr ein kurzes Nachrichten-Update.
Häufig erwähnt
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Episoden
  1. Die US-Regierung führt einen Kampf gegen Einwanderung: Behörden nehmen auf offener Straße Menschen aus dem Ausland fest, Migranten werden in Foltergefängnisse in El Salvador abgeschoben, Studenten-Visa sind vorläufig ausgesetzt. Und die radikale Politik betrifft auch Kinder, die ohne Eltern oder Vormund in die USA eingereist sind. Oft, weil sie ihren Eltern in die USA folgen wollten. Sie müssen vor Gericht. Ohne Anwalt. Ohne Beistand. SZ-Korrespondent Boris Herrmann war in New York in einem Gerichtssaal, in dem genau diese Fälle verhandelt werden. Er spricht in dieser Folge darüber, wie diese Verhandlungen ablaufen – und wie die Trump-Regierung aktiv daran arbeitet, diese Kinder alleine zu lassen. Weitere Nachrichten: Paris Saint-Germain gewinnt Champions League, mehrere russische Brücken zum Einsturz gebracht, Stichwahl in Polen. Zum Weiterlesen und -hören: Den Text von Boris Herrmann zu den Verhandlungen vor dem Immigration Court in Manhattan lesen Sie hier. Den Text von Thomas Hahn zu den K-Pop-Bands lesen Sie hier. Eine „Auf den Punkt“-Folge zur polnischen Wahl hören Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion, Produktion: Benjamin Markthaler Zusätzliches Audiomaterial über The Telegraph (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  2. In den vergangenen zwei Jahren ist die deutsche Wirtschaft geschrumpft, auch in diesem Jahr wird sie kaum wachsen. Zumindest gehen aktuelle Prognosen von einer Stagnation der Wirtschaftsleistung aus. Die Lösung, die von Arbeitgeberverbänden und wirtschaftsnahen Instituten vorgeschlagen wird: einen Feiertag streichen. Auch Kanzler Friedrich Merz (CDU) hat immer wieder betont, dass mehr gearbeitet werden müsse. Aber: Würde das wirklich helfen – und was müsste denn sonst passieren, damit die deutsche Wirtschaft wieder wächst? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Marcel Fratzscher. Er ist Professor für Makroökonomie an der Humboldt-Universität zu Berlin, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung und sitzt im Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums, er berät also die Regierung. Und außerdem kommt in dieser Folge der neue deutsche Außenminister Johann Wadephul (CDU) exklusiv zu Wort. Er spricht über das deutsche Verhältnis zu den USA unter Trump. Zum Weiterlesen und -hören: Das Interview, das Daniel Brössler mit Außenminister Johann Wadephul geführt hat, lesen Sie hier. Die neue SZ-Plus-Serie „Der Papageienkönig“ hören Sie hier. Das SZ-Plus-Sonderangebot für Podcastfans finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Laura Terberl Produktion: Jonathan Brandis Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Die Welt. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  3. Im Lötschental in den Schweizer Alpen hat ein Bergsturz am Mittwochabend ein ganzes Dorf unter sich begraben. Der Schuttkegel ist offenbar mehrere Dutzend Meter hoch. Mittlerweile ist das Dorf auch noch überschwemmt, da all das Geröll den Fluss, der durch das Tal fließt, aufgestaut hat. Es war eine Katastrophe mit Ansage: Bereits vor fast zwei Wochen waren Bewegungen oben am Berg registriert worden. Vorsichtshalber wurde dann in der vergangenen Woche das ganze Dorf geräumt. Man muss davon ausgehen, dass der größte Teil des Dorfes durch den Bergsturz zerstört wurde. Schweiz-Korrespondent Nicolas Freund war am Donnerstag vor Ort im Kanton Wallis und hat mit Anwohnern gesprochen. Die ganze Region steht noch unter Schock – und es werden weitere Bergstürze befürchtet. Weitere Nachrichten: Neues Kapitel im Zoll-Streit; US-Sondergesandte stellt Nahost-Friedensplan vor. Zum Weiterhören und lesen: Die Reportage von Nicolas Freund lesen Sie hier: https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/panorama/schweiz-bergsturz-blatten-kanton-wallis-loetschental-e302553/ Die neue Folge von “In aller Ruhe” hören Sie mit einem SZ-Plus-Abo hier. sz.de/inallerruhe Das SZ-Plus-Angebot für Podcast-Fans finden Sie hier. sz.de/pluspodcast Moderation, Redaktion: Laura Terberl Redaktion: Clara Dzemla, Johannes Korsche Produktion: Jakob Arnu Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  4. Die Bundesregierung hat die geplante Aussetzung des Familiennachzugs für Kriegsflüchtlinge auf den Weg gebracht. Das Bundeskabinett billigte am Mittwoch einen entsprechenden Vorschlag von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). Der Nachzug engster Angehöriger von sogenannten subsidiär Schutzberechtigten soll damit für zwei Jahre gestoppt werden. Bundestag und Bundesrat müssen darüber noch entscheiden. Karl Kopp von Pro Asyl übt daran scharfe Kritik: Zwar stünden die Kommunen vor allem durch ukrainische Kriegsflüchtlinge vor “massiven Herausforderung”, aber der Bund hätte viel mehr Unterstützung leisten können und müssen. Jetzt fahre Dobrindt eine "harte Linie". Motto: "Das alte freundliche Gesicht von Merkel ist zu Ende." Damit treffe der CSU-Politiker aber überwiegend "sehr schwache Personen in Gefahrensituationen: Kinder, Frauen, Kranke", sagt Kopp, "die jetzt zwei Jahre nicht zu ihren Lieben dürfen". Das mache "die Familien kaputt, erschwert den Integrations- und Teilhabeprozess und bringt Familienmitglieder in der Herkunftsregion in Gefahr". Das sei "schäbig" und "unseriös", kritisiert der Menschenrechtsaktivist. Weitere Nachrichten: US-Regierung verweigert Visa für Studenten, Praktikanten und Au-Pairs: Deutschland und Ukraine bauen weitreichende Raketen; Hendrik Streeck wird Drogenbeauftragter. Zum Weiterhören und -lesen: Einen Text zu der verschärften Asylpolitik lesen Sie hier. Hier ein Beitrag über den neuen Drogenbeauftragten der Bundesregierung. Und hier ein Interview über Harvard im Ausnahmezustand. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche, Clara Dzemla Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  5. Laut UN-Angaben sind es mehr als 53 000 Tote und 122 000 Verletzte. Das ist die bisherige Zwischenbilanz des Krieges in Gaza, ausgelöst durch das Hamas-Massaker vor 19 Monaten. Dazu hat Kanzler Friedrich Merz (CDU) nun klar Stellung bezogen: Der Krieg lasse sich nicht mehr mit einem Kampf gegen den Terrorismus der Hamas begründen. Auch scheine dieser Feldzug "nicht mehr zwingend notwendig zur Verteidigung des Existenzrechts Israels zu sein”. Fragen nach praktischen Konsequenzen aber weicht Merz bislang aus. Dies steht im Kontrast zu seinen Aussagen im Wahlkampf, sagt Sina-Maria Schweikle aus dem Berliner SZ-Parlamentsbüro. Öffentlicher Druck und die Forderungen des Koalitionspartners SPD, Waffenexporte zu stoppen, könnten zu diesem Kurswechsel beigetragen haben. Zudem fordern Länder wie Spanien und Großbritannien ein Waffenembargo, selbst Sanktionen seien in der Diskussion. Aufgrund der historischen Verantwortung versuche die Bundesregierung, dezent im Hintergrund auf die teils rechtsradikale Regierung Israels einzuwirken, sagt Schweikle. Aber inzwischen habe sich das Ansehen Deutschlands in der arabischen Welt stark verschlechtert. Eine klare Sprache Deutschlands könne deshalb helfen, das Vertrauen wiederherzustellen. Weitere Nachrichten: Autofahrer verletzt Fußballfans in Liverpool; Geständnis im Prozess gegen Attentäter von Solingen; Durchsuchung bei prorussischem Verein. Zum Weiterhören und -lesen: Einen Bericht über den Kurswechsel von Merz gegenüber Israel lesen Sie hier. Hier finden Sie einen Bericht über die ziemlich dubiose US-Stiftung Gaza Humanitarian Foundation. Der Bericht über den Prozess gegen den Attentäter von Solingen steht hier. Eine Analyse über "Mitmach-Terroristen" hier. Den Podcast zu dem Attentat von Solingen können Sie hier hören. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche, Carla Dzemla Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über WDR und Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  6. Polen steht kommenden Sonntag vor einer Richtungswahl. Mit dem Warschauer Bürgermeister Rafał Trzaskowski, einem EU-freundlichen Kandidaten der Bürgerplattform PO, könnte das Land Reformen für eine unabhängige Justiz umsetzen – und auch die Zusammenarbeit in der EU würde wohl einfacher sein. Oder wählen sie Karol Nawrocki, der offiziell parteilos ist, aber für die rechtsnationale PiS-Partei antritt. Er hatte Verbindungen in die Hooligan-Szene und steht auch sonst sehr weit rechts. Es gehe in Polen wieder mal um alles, sagt die Polen-Korrespondentin der SZ Viktoria Großmann. Es sei eine Richtungswahl, die nicht nur Polen, sondern auch die EU in den kommenden Jahren prägen werde. Weitere Nachrichten: Österreichs Ex-Kanzler in einem Fall freigesprochen; Vier VW-Manager im Dieselskandal verurteilt. Zum Weiterlesen: Den Text zur innenpolitischen Debatte um den Umgang mit der israelischen Regierung lesen Sie hier. Einen Meinungsartikel, in dem SZ-Korrespondent Bernd Dörries fordert, die Waffenlieferungen an Israel einzustellen, lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Lars Langenau, Clara Dzemla Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  7. Mit einem Messer sind am 23. August 2024 in Solingen drei Menschen getötet und neun zum Teil schwer verletzt wurden. Der mutmaßliche Attentäter, ein 27-jähriger Syrer, kam 2022 als Flüchtling nach Deutschland, obwohl er eigentlich in Bulgarien hätte bleiben müssen. Dort hatte er bereits einen Asylantrag gestellt. Unmittelbar vor dem Anschlag soll Issa Al H. nach Auffassung der Ermittler Kontakt zu Mitgliedern der Terror-Organisation “Islamischer Staat” (IS) gehabt haben. Das geht aus Akten hervor, die die Süddeutsche Zeitung, NDR und WDR einsehen konnten. Laut Lena Kampf, der stellvertretenden Leiterin des SZ-Ressorts Investigative Recherche, soll er wenige Tage zuvor über den Chatdienst Telegram Nachrichten mit einer Art To-Do-Liste für die erfolgreiche Begehung von Anschlägen erreicht haben. Ab kommenden Dienstag wird Issa Al H. in Düsseldorf der Prozess gemacht. Weitere Nachrichten: Neue russische Angriffe auf Ukraine, Klingbeil offen für AfD-Verbotsverfahren. Zum Weiterlesen: Die Reportage von Lena Kampf und Christoph Cadenbach über den Täter, Hintermänner und ihr Opfer lesen Sie hier. Über die Tat in Hamburg hat meine Kollegin Ulrike Nimz hier geschrieben. Den Text über Metas KI-Datensammlung und den Link zum Widerspruch finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion, Produktion: Benjamin Markthaler Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Welt TV. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  8. In der letzten Woche gab es zum ersten Mal wieder direkte Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine seit dem Frühjahr 2022. Und da hat sich erneut gezeigt: Russlands Machthaber Wladimir Putin ist nicht bereit, von seinen Maximalforderungen abzuweichen. Eine seiner zentralen Forderungen: Die Ukraine soll die besetzten Gebiete abtreten, also etwa 20 Prozent des gesamten Staatsgebiets. Für die Ukraine kommt das nicht infrage, auch weil dann Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer dauerhaft unter russischer Besatzung leben müssten. Ira Ganzhorn, von der humanitären Organisation „Libereco”, engagiert sich in der Ukraine. Auch in Regionen, die mal russisch besetzt waren und inzwischen befreit wurden. In den Dörfern und Städten könne man sehen, was russische Besatzung bedeutet, sagte sie. Nämlich die „völlige Abwesenheit von Menschenrechten“. Weitere Nachrichten: Trump empfängt Südafrikas Präsidenten Ramaphosa, deutsche Brigade in Litauen, Filmfestspiele in Cannes Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie die Reportage über das Opernhaus in der ostukrainischen Stadt Charkiw. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Clara Dzemla, Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  9. Die Harvard University bei Boston ist die älteste und renommierteste Universität der USA. Doch Donald Trump drangsaliert die Elite-Universität: Der US-Präsident fordert einen Umbau der Führungsstruktur, verlangt andere Einstellungs- und Zulassungspraktiken und will bestimmte akademische Programme einstellen. Zugleich wurden Harvard Bundesmittel in Milliardenhöhe entzogen. Und jetzt verlangt US-Heimatschutzministerin Kristi Noem, dass alle bereits dort eingeschriebenen ausländischen Studenten die Uni wechseln sollen, andernfalls würden sie ihre Studentenvisa verlieren. Harvard hat dagegen Klage eingereicht. Trump will erzwingen, dass Harvard seiner politischen Agenda folgt, sagt US-Korrespondent Boris Herrmann. Doch trotz des Drucks konnte Harvard bislang standhalten. Die Frage ist jetzt: Wie lange? Weitere Nachrichten: Russland und Ukraine tauschen Gefangene aus; Hilfslieferungen erreichen Gaza. Zum Weiterhören und -lesen: Die Reportage von Boris Herrmann über Harvard finden Sie hier. Eine Analyse der Entscheidung von US-Heimatschutzministerin Kristi Noem lesen Sie hier. Eine Reportage über Trumps Angriff auf die Wissenschaft lesen Sie hier. Den Podcast über Trumps Feldzug gegen die Gesundheitsforschung hören Sie hier. Den neuen SZ-Podcast "Ist das gerecht?" mit Ronen Steinke hören Sie unter dme Link sz.de/gerecht. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Fox News Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  10. Am Mittwoch sind fünf Jugendliche festgenommen worden, weil sie Mitglied in einer rechtsextremen Terrorgruppe gewesen sein sollen. Sie wollten, so der Vorwurf, das demokratische System stürzen, mit Angriffen auf Linke und Migranten. Als sie vor etwa einem Jahr die mutmaßliche Terrorgruppe „Letzte Verteidigungswelle“ gegründet haben, waren sie alle noch Teenager. Der jüngste Beschuldigte, der gerade in Untersuchungshaft sitzt, ist erst 14 Jahre alt. Was wissen wir über die Gruppe und ihre Pläne? Und woran liegt es, dass immer häufiger junge, rechtsextreme Terrorgruppen auffliegen? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Christoph Koopmann, SZ-Experte für Innere Sicherheit. Weitere Nachrichten: Anschlag auf Mitarbeiter in israelischer US-Botschaft, Bundeswehr Brigade in Litauen „in Dienst gestellt“. Zum Weiterhören und -lesen: Jung, Brutal, Rechtsextrem: Lesen Sie hier mehr zu der Terrorgruppe „Letzte Verteidigungswelle“. Hier hören Sie eine „Auf den Punkt“-Folge zu den „Sächsischen Separatisten“. Den Text zu den orangefarbenen Katzen lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Leopold Zaak Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  11. Die Chefdiplomatin der EU, Kaja Kallas, hat angekündigt, dass die EU ihr Partnerschaftsabkommen mit Israel wegen der katastrophalen humanitären Lage in Gaza infrage stellt. Die EU versucht auf diese Weise den Druck auf Israel zu erhöhen, damit endlich wieder ausreichend Hilfslieferungen in den Gazastreifen gelangen. In den vergangenen Monaten hatte Israel diese Lieferungen nämlich komplett blockiert. Den Menschen in Gaza fehlt es inzwischen an allem, Hunderttausende schweben in akuter Lebensgefahr. Über die Lage in Gaza und was dort helfen kann, spricht in dieser Folge des Podcasts Leonard Scharfenberg, der für die SZ gemeinsam mit anderen Journalisten intensiv dazu recherchiert. Weitere Nachrichten: Teenager waren Teil einer rechtsextremen Terrorgruppe; AfD fällt bei Wahlen von Ausschuss-Vorsitzenden durch. ** Zum Weiterhören und -lesen:** Hören Sie hier die neueste Folge des SZ-Recherchepodcasts „Das Thema“ zu Trumps Angriffen auf die Wissenschaftsfreiheit. Jung, Brutal, Rechtsextrem: Lesen Sie hier mehr zu der Terrorgruppe „Letzte Verteidigungswelle“. Lesen Sie hier mehr dazu, was gerade im Gazastreifen passiert. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche, Clara Dzemla Produktion: Jonathan Brandis Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Youtube@EUdebatesLIVE Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  12. Russland und die Ukraine sollen sofort verhandeln. Das sagt Donald Trump nach dem Telefonat mit Wladimir Putin und schlägt als Verhandlungsort den Vatikan vor. Aber der russische Präsident spielt weiterhin auf Zeit. Auf einen Zeitplan für Verhandlungen will er sich nicht festlegen. Und eine Waffenruhe lehnt er weiterhin ab. Von den Sanktionen, mit denen Trump Putin gedroht hatte, falls er weiter auf Zeit spielt, ist aber erstmal keine Rede mehr. Dafür hatte Trump nach dem Telefonat auf einer Pressekonferenz eine Botschaft an Europa: Sollte der Krieg in der Ukraine nicht bald beendet werden, dann werde er sich zurückziehen. Außen- und Sicherheitspolitiker in Europa müssen sich fragen: Was, wenn Trump wirklich ernst macht? Über die schwierige Lage der Europäer spricht in dieser Folge Hubert Wetzel, Korrespondent der SZ in Brüssel. **Weitere Nachrichten: **Statistik für politisch motivierte Kriminalität, Abkommen zwischen EU und Großbritannien. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie den Text zum Zustand der Deutschen Bahn. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  13. Nicușor Dan ist zum neuen rumänischen Präsidenten gewählt. Bei der Stichwahl gewann er mit 54,1 Prozent klar vor dem Rechtsextremen George Simion. Die Wahl war für Rumänien eine wichtige Richtungsentscheidung. Dan, ein Liberalkonservativer, steht für einen europafreundlichen Kurs, Simion hätte Rumänien wohl in das europafeindliche Lager von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán geführt. Die Wahl war aber auch wegen ihrer Vorgeschichte besonders: Bereits im November gab es eine Wahl, die aber wegen mutmaßlicher russischer Beeinflussung annulliert wurde. Verena Mayer, SZ-Korrespondentin für Rumänien, sagt: Europa könne nach diesem Wahlergebnis aufatmen. Allerdings ist das Ergebnis auch eine Mahnung, Rumänien als vollwertiges EU-Mitglied anzuerkennen. Weitere Nachrichten: Recherche zu Merkels Rolle bei Nord Stream 2; Abschiebepläne nach Griechenland; Dürr neuer FDP-Chef. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie, wie die AfD-Spitze versucht, das russlandfreundliche Image abzustreifen. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  14. Eine russische Propagandamaschine versucht auch in Deutschland mit gezielten Lügen, Desinformationen und Fake News die öffentliche Meinung zu beeinflussen. So kursiert in Social-Media-Kanälen seit vergangenem Wochenende ein Video von Kanzler Merz mit Frankreichs Präsident Macron und dem britischen Premier Starmer auf ihrer Zugreise in die Ukraine. Es seien "unglaubliche Aufnahmen", das Schicksal Europas werde von “abhängigen Zeitarbeitern entschieden“, poltert die Sprecherin des russischen Außenministeriums dazu. Maria Sacharowa hat das stark gepixelte Video weiterverbreitet und das Gerücht gestreut, Macron habe in seinem Zugabteil - als Journalisten für einen Bildtermin dazu stießen - eine Tüte mit Koks vom Tisch genommen, um sie zu verstecken. Merz soll demnach seinerseits angeblich einen Löffel zum Konsum von Kokain versteckt haben. Auf hochauflösenden Aufnahmen ist aber zu erkennen, dass es sich bei den Gegenständen vor Merz um ein Taschentuch und vor Merz um ein Rührstäbchen für ein Getränk oder einen kleinen Spieß für Häppchen handelt, nicht aber um einen Löffel. "Das ist ein ganz klassischer Vorwurf, der oft verwendet wird, um ausländische, aber auch russische politische Feinde zu diskreditieren, weil das eben besonders skandalträchtig ist", sagt die Osteuropa-Historikerin Susanne Spahn dazu im Podcast. Die Politologin hat über dieses "Russland-Netzwerk" geforscht und ein gleichnamiges Buch geschrieben. Spahn zufolge nutzt der Kreml Verschwörungstheoretiker und russlandnahe Medien, um solche Narrative zu verbreiten. Aber auch die rechtsextreme AfD, das BSW und Teile der Linken seien für russische Interessen offen. Weitere Nachrichten: Merkel billigte Gazprom-Deal; PKK-Auflösung; Antisemitsmus-Streit in der Linken; Wahlen in Rumänien und Polen. Zum Weiterlesen und -hören: Den Recherchepodcast "Das Thema" zu Russlands Desinformationskampagnen hören Sie hier. Cicero, Nius und Junge Freiheit haben das AfD-Gutachten veröffentlicht. Über den Umgang mit solchen Informationen, lesen Sie hier einen Beitrag von Ronen Steinke. Die Antisemitismus-Debatte bei der Linken hat Steinke hier kommentiert. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Clara Dzemla Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  15. Für ein paar Tage schien es so, als könnte Bewegung kommen in die Bemühungen, den Krieg in der Ukraine zu beenden. Den Anfang dafür hat ausgerechnet Wladimir Putin gemacht, der russische Machthaber. Er hat vorgeschlagen: Russland und die Ukraine sollen direkte Gespräche führen, in Istanbul, also dort wo die beiden Länder schon im Frühjahr 2022 kurz verhandelt hatten, kurz nachdem Russland die Ukraine überfallen hatte. Putin hat die Verhandler nach Istanbul geschickt, die auch schon damals dabei waren, persönlich wollte er nicht anreisen, obwohl Wolodimir Selenskij, der ukrainische Präsident, ihn dazu aufgefordert hatte. Am Freitag hat dann die russische mit der ukrainischen Delegation gesprochen, etwa zwei Stunden lang. Ein Ergebnis gibt es wie erwartet nicht. Denn der russische Machthaber hat an den Gesprächen überhaupt kein Interesse, sagt der SZ-Korrespondent für die Ukraine, Florian Hassel. Weitere Nachrichten: Innenminister Dobrindt will nach Syrien und Afghanistan abschieben, FDP-Parteitag. Zum Weiterhören: [Hier hören Sie die neue Folge von “In aller Ruhe” mit Carolin Emcke ](https://www.sueddeutsche.de/thema/In_aller_Ruhe). Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  16. Seit mehr als zwei Monaten verhindert Israels Regierung, dass jegliche humanitäre Hilfe in den Gazastreifen geliefert wird. Die Vorräte sind nahezu aufgebraucht. Es fehlt an allem: Wasser, Nahrung, Treibstoff, Unterkünfte und medizinische Versorgung. UN-Nothilfekoordinator Tom Fletcher sagt: "Israel schafft bewusst und schamlos unmenschliche Bedingungen für die Zivilbevölkerung in den besetzten palästinensischen Gebieten", sagte Fletcher kürzlich vor dem UN-Sicherheitsrat in New York. Weil humanitäre Hilfe zurückgehalten werde, seien 2,1 Millionen Palästinenserinnen und Palästinensern im Gazastreifen vom Hungertod bedroht. "Welche Beweise brauchen Sie jetzt noch?", fragte Fletcher in die Runde des mächtigsten UN-Gremiums. "Werden Sie entschlossen handeln, um Völkermord zu verhindern und die Einhaltung des humanitären Völkerrechts zu gewährleisten? Oder werden Sie stattdessen sagen: "Wir haben alles getan, was wir konnten?"" Und Israels Premier Benjamin Netanjahu will in den kommenden Tagen eine neue Bodenoffensive starten. Unter diesem Druck wird jetzt auch die Ausreise von Palästinensern forciert, sagt SZ-Israel-Korrespondentin Kristiana Ludwig. Zwar gebe es innerhalb der israelischen Bevölkerung Widerstand gegen den Krieg, aber die wichtigste Rolle könnte US-Präsident Donald Trump spielen. Weitere Nachrichten: Wadephul für fünf-Prozent-Ziel bei Verteidigungsausgaben; Steuerschätzung niedriger als erwartet; Tiktok im Visier der EU-Kommission. Zum Weiterlesen: Zur Freilassung der israelischen Geisel lesen Sie hier ein Bericht von Kristiana Ludwig. Eine Reportage über die Situation in Gaza finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche, Carla Dzemla Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  17. Wenn Friedrich Merz bisher im Bundestag eine Rede gehalten hat, dann als Oppositionsführer. Und dementsprechend war sein Ton eher düster. Der CDU-Chef hat in seinen Reden regelmäßig die Ampel kritisiert, vor allem Probleme thematisiert: Wirtschaftsflaute, Kriminalität – und Olaf Scholz, der angeblich das Regieren nicht könne. An diesem Mittwoch ist Merz selbst Kanzler. In seiner ersten Regierungserklärung spricht er vor allem über Außen- und Wirtschaftspolitik. Über die wichtigsten Punkte in Merz’ Rede spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Hauptstadtkorrespondent Claus Hulverscheidt. Korrekturhinweis: An einer Stelle in dieser Folge ist von der "ersten Regierungserklärung von Scholz" die Rede. Das ist natürlich falsch. Richtig muss es auch an dieser Stelle heißen: "Die erste Regierungserklärung von Merz." Weitere Nachrichten: EU-Sanktionen gegen Russland, Trump trifft syrischen Präsidenten. Zum Weiterlesen: Den Text zu den argentinischen Fußballvereinen lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Lars Langenau Produktion: Jonathan Brandis Zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  18. Wegen eines Warnstreiks in der SZ-Redaktion erscheint heute keine neue Folge von "Auf den Punkt". Dafür empfehlen wir Ihnen die aktuelle Folge unseres Recherchepodcasts "Das Thema". Mehr als 18 000 Kinder und Jugendliche sollen laut Bundeskriminalamt 2023 von sexuellem Missbrauch betroffen gewesen sein. Die Dunkelziffer ist vermutlich viel höher. Viele Taten werden verschwiegen, auch weil sie ganz überwiegend in der Familie, im Bekannten- oder Freundeskreis geschehen. Wird ein Verdacht tatsächlich angezeigt und Ermittlungen beginnen, dann fehlt es häufig an Beweisen. Und wie kann überhaupt ermittelt werden, wenn die Aussagen von einem Kind stammen? Ein Kind, das Realität und Fantasie vielleicht nicht auseinanderhalten kann und dessen Erinnerungen beeinflussbar sind? Über einen Verdacht in einer KiTa, in einer Kleinstadt im Südwesten von Deutschland, haben die SZ-Redakteurinnen Elisa Britzelmeier und Lea Weinmann mit SZ-Redakteur Leonard Scharfenberg aufwändig recherchiert. Dort wurde zwei Erzieherinnen vorgeworfen, schutzbefohlene Kleinkinder sexuell missbraucht zu haben. Insgesamt wurden 45 Personen von der Polizei vernommen. Am Ende ist die Ermittlungsakte knapp 1900 Seiten lang, doch aus Sicht der Behörden wurden keine eindeutigen Belege für den Tatvorwurf gefunden. Es bleiben aber Unsicherheit und tiefe Wunden bei allen Beteiligten. Den Text zu der komplexen Recherche lesen Sie hier. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  19. Seit der Verfassungsschutz die gesamte AfD zu einer gesichert rechtsextremistischen Partei hochgestuft hat, diskutieren Politikerinnen und Politiker darüber, ob daraus ein Verbotsverfahren für die Partei folgen müsste. So ein Verfahren ist mit vielen Risiken behaftet, vor allem weil der Ausgang ungewiss ist, sagt der Politikwissenschaftler Christian Stecker von der TU Darmstadt. Außerdem liefere das Gutachten des Verfassungsschutzes hauptsächlich Belege für menschenverachtendes und rassistisches Gedankengut der AfD. Ob die Partei aber deswegen verboten werden könne, sei fraglich. Für die Demokratie wäre ein Verbot der AfD eine große Chance, sagt er. Das gäbe ihr die Möglichkeit, sich zu erholen. Weitere Nachrichten: Netanjahu zu Gaza-Offensive, Trump reist in den Nahen Osten, Huthis kapitulieren vor USA. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie den Text von Marcel Laskus über die drei aufwachsenden Jungs. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Clara Dzemla, Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  20. Die schnelle Wahl des US-Amerikaners Robert Francis Prevost zum geistlichen Oberhaupt von 1,4 Milliarden Katholiken hat überrascht. Papst Leo XIV. ist 69 Jahre alt und aus dem Orden der Augustiner, er gilt als nahbar und sieht sich sowohl in der Tradition seines verstorbenen Vorgängers Papst Franziskus als auch von Papst Leo XIII. Der Italiener machte sich in seiner Zeit von 1878 bis 1903 einen Namen als "Arbeiterpapst", der sich für soziale Belange und die Rechte von Ausgebeuteten einsetzte. Der neue Papst hat sich in seiner Funktion als Kardinal bereits kritisch zur harten Migrationspolitik von US-Präsident Donald Trump zu Wort gemeldet. SZ-Kirchenkennerin Annette Zoch beschreibt ihn aber eher als leisen Diplomaten, der als "Stimme des Gewissens" auftritt. Hinsichtlich Themen wie Frauenordination, Homosexualität und Ökumene sei es zu früh, eine Einschätzung abzugeben. Die Hoffnung vieler aber sei, dass er den von Franziskus eingeleiteten Reformprozess in der Kirche weiterführen wird. Weitere Nachrichten: Militärparade in Moskau; Ermittlungen gegen AfD-Politiker Krah. Zum Weiterlesen: Ein Porträt des neuen Papstes Leo XIV. können Sie hier lesen. Eine Einschätzung aus den USA über Leo XIV. finden Sie hier. Den Liveblog zum neuen Papst lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Vatican News. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER