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- 30.01.202513 min
Nachdem am Mittwoch ein Antrag der Union im Bundestag mit Stimmen der in Teilen rechtsextremen AfD eine Mehrheit findet, wird der CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz heftig kritisiert. Erst Mitte November, nach dem Bruch der Ampel hat Merz im Bundestag der SPD und Grünen noch eine Vereinbarung gegen die AfD angeboten. Eigentlich hatte Merz auch versprochen, keinen Wahlkampf auf dem Rücken von Asylsuchenden und Migranten führen zu wollen. Dann aber wurde durch die Anschläge von Magdeburg und Aschaffenburg der Ton in der Migrationsdebatte rauer. Am Mittwoch hat im Bundestag der Fünf-Punkte-Plan von Merz zur Begrenzung der Migration eine knappe Mehrheit bekommen. CDU/CSU, FDP und AfD-Fraktion stimmten zu, zur großen Freude der AfD. Zum Entsetzen von SPD, Grünen und der Linken. Auch Ex-Kanzlerin Angela Merkel hat sich zu Wort gemeldet und das Vorgehen von Merz als "falsch" bezeichnet. Seither tobt ein Kampf um Wörter, um Deutungshoheit, wann eine Zusammenarbeit mit der extremen Rechten beginnt – und wann nicht. Eine Frage, die auch deswegen wichtig ist, weil am Freitag vielleicht noch eine noch wichtigere Abstimmung im Bundestag ansteht. Darüber spricht Christian Zaschke aus dem Berliner Parlamentsbüro. Zum Weiterlesen und -hören: Hier können Sie sich zu der Live-Veranstaltung unseren Podcast über "Wirecard: 1,9 Milliarden Lügen?" am 19. Februar in München anmelden: sz.de/wirecard-live Hier lesen Sie einen Artikel über Merkels Distanzierung von Friedrich Merz. Einen Kommentar über die neue Chance von Olaf Scholz finden Sie hier. Den Podcast mit Marco Wanderwitz von der CDU zum AfD-Verbotsverfahren können Sie hier nachhören. Über die Anträge zum AfD-Verbotsverfahren bleiben Sie hier informiert. Weitere Nachrichten: Trump will kriminelle Migranten in Guantanamo einsperren; Israelische Geisel kommt frei. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche, Lilli Braun Produktion: Jonathan Brandis Zusätzliches Audiomaterial über ARD, Bundestag, Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 29.01.202514 min
Einige Experten vergleichen das, was diese Woche passiert ist, mit dem sogenannten "Sputnik-Schock" in den USA 1957. Damals schoss die Sowjetunion den ersten Satelliten ins All und gewann damit das "Rennen ins All". Fast 70 Jahre später heißt die gegnerische Großmacht der USA China – und von dort kommt heute kein Satellit, sondern eine KI. Vor Kurzem hat das Unternehmen DeepSeek ein Large-Language-Modell vorgestellt, also ein chinesisches Chat GPT, mit dem sehr einfachen Namen R1. Das Besondere daran: Offenbar kommt R1 mit sehr viel weniger Rechenleistung und Energie aus als die amerikanischen Modelle – und ist dadurch auch viel günstiger. Am Montag hat DeepSeek deswegen einen Schock an der US-Börse ausgelöst: Der Wert großer US-Tech-Unternehmen ist extrem eingebrochen, der des Chip-Herstellers Nvidia etwa um 17 Prozent, umgerechnet fast 600 Milliarden Dollar. Das ist der größte Tagesverlust eines Unternehmens in der Geschichte der Wallstreet. In den USA, wo in den kommenden Jahren eigentlich ein großes KI-Projekt namens "Stargate" mit einer geplanten Investitionssumme von 600 Milliarden US-Dollar entstehen soll, fragen sich die Investoren jetzt natürlich: Lohnt sich das, wenn es womöglich auch viel günstiger geht? Was bedeutet die Veröffentlichung eines erfolgreichen, günstigen KI-Modells aus China für die Tech-Branche und die weitere Entwicklung von künstlicher Intelligenz? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Helmut Martin-Jung, Technik-Experte aus dem SZ-Wirtschafts-Ressort. Weitere Nachrichten: Regierungserklärung und Generaldebatte zu Asylrecht im Deutschen Bundestag. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie einen Text über die Vorwürfe, Deep Seek habe das geistige Eigentum des US-Softwareunternehmens Open AI verletzt. Hier geht es zum Text über Birkensperrholz-Importe in die EU, mit denen mutmaßlich russische Sanktionen umgangen werden. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Jonathan Brandis Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über SPD, ARD-Mediathek und WSJ News. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 28.01.202512 min
Am Mittwoch wird im Bundestag über Anträge abgestimmt, die die Union einbringen will, am Freitag soll außerdem ein Gesetzentwurf folgen. Der Inhalt: CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz will die Migration begrenzen. Um das zu erreichen, will er alle Asylbewerber an den Grenzen zurückweisen lassen, die Befugnisse der Bundespolizei ausbauen und eine Art Notstand ausrufen. Am liebsten möchte er diese Maßnahmen gemeinsam mit den anderen demokratischen Parteien beschließen – aber auch Stimmen der AfD nimmt Merz in Kauf. Die AfD hat allerdings noch nicht entschieden, ob sie den Anträgen und dem Gesetzentwurf zustimmt, denn Merz kritisiert die Partei darin scharf: Sie sei populistisch und der “politische Feind”. Vor den Sitzungen am Mittwoch fragen sich daher alle: Wie wird die AfD abstimmen? Und wie könnte es den Wahlkampf beeinflussen, wenn die Union mit der mindestens in Teilen rechtsextremen Partei gemeinsam abstimmt? Die möglichen Szenarien analysiert in dieser Folge Roland Preuß aus dem Berliner Parlamentsbüro der SZ. Weitere Nachrichten: Aktiencrash bei Chip-Hersteller Nvidia, Rücktritt von Serbiens Ministerpräsident, Entlassungen im US-Justizministerium Zum Weiterlesen: Hier geht es zum Text von Martin Schneider über die Neuerungen in der Bundesliga. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 27.01.202512 min
40 Prozent der jungen Deutschen wissen nicht, wie viele Jüdinnen und Juden im Holocaust ermordet wurden. Mehr als 10 Prozent der Erwachsenen wissen überhaupt nicht, was mit dem Holocaust eigentlich gemeint ist. Es sind erschreckende Zahlen einer Umfrage der Jewish Claims Conference anlässlich des 80-jährigen Jahrestags der Befreiung von Auschwitz. In dem Vernichtungslager wurden zwischen 1940 und 1945 1,1 Millionen Menschen getötet, die allermeisten davon waren Jüdinnen und Juden. Je länger die Verbrechen zurückliegen, umso älter und umso weniger werden die Zeitzeugen, die von ihren Erlebnissen erzählen können. Joachim Käppner, Redakteur bei der SZ für historische Themen, sieht die deutsche Erinnerungskultur vor großen Herausforderungen. Denn das Gedenken an Auschwitz droht zu verblassen. Und Rechte versuchen, die Verbrechen zu relativieren. Aber Käppner hält die deutsche Erinnerungskultur für widerstandsfähig. Weitere Nachrichten: EU-Sanktionen gegen Russland, Sorge um Waffenruhe in Nahost Zum Weiterlesen: Lesen Sie hier den Text von Thorsten Schmitz über die Holocaust-Überlebende Eva Szepesi. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Lilli Braun, Johannes Korsche Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: Youtubekanal @ZeugenDerZeitzeugen. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Diese Folge von "Auf den Punkt: Die US-Wahl" wurde am vergangenen Freitag bereits im gleichnamigen Kanal veröffentlicht. Wenn Sie die nächsten Episoden also immer möglichst aktuell hören wollen, abonnieren Sie gerne auch diesen Kanal. Ansonsten erscheint jede Folge aber auch weiterhin sonntags hier im regulären Kanal von "Auf den Punkt". Seit Montag ist der 45. Präsident der USA auch der 47. Präsident: Im Kapitol in Washington wurde Donald Trump vereidigt. Dort hielt er seine offizielle Antrittsrede – und anschließend eine inoffizielle vor seinen Anhängern. Dabei waren zwei verschiedene Trumps zu beobachten, der Staatsmann und der Entertainer. In dieser letzten Ausgabe von "Auf den Punkt: Die US-Wahl" geht es um die beiden Reden und die Botschaften, die Trump damit an die US-Amerikaner und -Amerikanerinnen sendet. Zudem hat der neue Präsident schon in den ersten Tagen zahlreiche Dekrete unterzeichnet, sie betreffen unter anderem die Bereiche Migration, Klima, Gesundheit und Diversität. Welche konkreten Auswirkungen haben die Entscheidungen schon jetzt, welche könnten noch folgen? Und: Formiert sich womöglich doch schon ein erster Widerstand gegen die neue Trump-Regierung? Zum Weiterlesen und -hören: Hier geht es zur Ausgabe von “Auf den Punkt” vom Montag mit Eindrücken des SZ-Korrespondenten Peter Burghardt unmittelbar nach Trumps Antrittsrede. Peter Burghardt und Fabian Fellmann haben die Vereidigung in Washington auch in einem Text festgehalten, den Sie hier lesen können. Hier finden Sie einen Text von Peter Burghardt zu den Auswirkungen der Präsidialdekrete im Bereich Migration. Über die Begnadigungen der Täter des 6. Januar 2021 und die erneute Präsenz rechtsradikaler Milizen auf den Straßen der US-Hauptstadt schreibt Fabian Fellmann. SZ-Wissen-Redakteurin Marlene Weiß fasst zusammen, was der Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen bedeutet. Berit Uhlmann, ebenfalls aus dem Ressort “Wissen”, schreibt über die Konsequenzen des Rückzugs der USA aus der Weltgesundheitsorganisation. Alle weiteren Texte und Podcasts über die USA und Trumps zweite Amtszeit finden Sie weiterhin auf der USA-Themenseite der SZ. Redaktionsschluss für diese Sendung war Donnerstag, 23.01.2025 um 11 Uhr. Moderation, Redaktion: Stefan Kornelius, Nadja Schlüter Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches und zitiertes Audiomaterial über ABC News, WAAY 31 News, WKYC Channel 3, Fox News und Washington National Cathedral. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Seit Montag ist Donald Trump wieder Präsident der USA. Und nach den ersten Tage seiner zweiten Amtszeit scheint sich zu bestätigen, was Beobachter befürchtet hatten: Die liberale Demokratie in den USA wird angegriffen. Wie intakt ist die Gewaltenteilung in den USA – und wie gefährlich Donald Trump? Darüber spricht in der Wochenendausgabe von „Auf den Punkt“ US-Expertin Cathryn Clüver Ashbrook von der Bertelsmann-Stiftung. Zum Weiterlesen und -hören: Die neue Folge von „In aller Ruhe“ mit Carolin Emcke und Volker Perthes finden Sie hier. Redaktionsschluss für diese Sendung war am Freitag, 24.01.2025, um 17 Uhr. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter, Vinzent-Vitus Leitgeb, Lilli Braun Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CSPAN. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Unions-Fraktionschef und -Kanzlerkandidat Friedrich Merz ist nicht bekannt dafür, beim Thema Migration vorsichtig zu formulieren – mit Aussagen über angeblichen "Sozialtourismus" von ukrainischen Geflüchteten oder über Geflüchtete, die Deutschen die Zahnarzttermine wegnehmen würden, hat er für Empörung gesorgt und sich Populismus-Vorwürfe eingehandelt. Auch diese Woche hat Merz sich wieder provokant zur Asylpolitik geäußert: Weil für den schrecklichen zweifachen Mord in Aschaffenburg mutmaßlich ein Asylbewerber aus Afghanistan verantwortlich ist, der ausreisepflichtig war, sagte Merz, als Bundeskanzler werde er per Richtlinienkompetenz anordnen, dass Migranten an den deutschen Grenzen sofort zurückgewiesen werden. Das gelte ausdrücklich auch für Personen mit Schutzanspruch, so Merz weiter. Der Vorschlag ist Teil eines Fünf-Punkte-Plans für die Asylpolitik, den Merz vorgestellt hat und zu dem auch Abschiebungen in großer Zahl gehören. Die AfD hat positiv auf den Vorstoß reagiert: Die Parteivorsitzende Alice Weidel hat Merz in einem offenen Brief angeboten, in der Asylpolitik mit der Union zusammenzuarbeiten. Die SPD – und damit der aktuell wahrscheinlichste Koalitionspartner der Union – kritisiert Merz und hat klargestellt, warum sein Vorschlag europarechtlich nicht umsetzbar sei. Was bedeutet Merz' Vorstoß für den laufenden Wahlkampf – und was für mögliche Koalitionsverhandlungen nach der Wahl? Darüber spricht in dieser Ausgabe von "Auf den Punkt" Daniel Brössler aus dem SZ-Parlamentsbüro in Berlin. Weitere Nachrichten: Mutmaßlicher Täter von Aschaffenburg hätte zum Tatzeitpunkt in Haft sein sollen, US-Bundesrichter blockiert Trumps Dekret gegen das Geburtsrecht, ehemaliger Imbobilieninvestor René Benko muss in Untersuchungshaft **Zum Weiterlesen und -hören: ** Ein CSU-Mitarbeiter hat Plakate der Satire-Partei "Die Partei" abgehangen – hier finden Sie den Text über den Vorfall, in dem jetzt das Münchner Kommissariat ermittelt, das für politisch motivierte Kriminalität zuständig ist. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Lilli Braun, Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über WELT Nachrichtensender. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 23.01.202514 min
Die Messerattacke mit zwei Toten und drei Verletzten im bayerischen Aschaffenburg beschäftigt seit Mittwoch die Behörden. Tatverdächtig ist ein 28-Jähriger aus Afghanistan, der ausreisepflichtig war, weil er sein Asylverfahren Ende 2024 selbst abgebrochen hatte. Was den Fall allerdings noch zusätzlich brisant macht: Der Mann war offenbar schon drei Mal wegen Gewalttaten aufgefallen und deswegen in psychiatrischer Behandlung. Nicht zuletzt deswegen wird der Fall nun auch politisch diskutiert. Friedrich Merz, Kanzlerkandidat der Union, kündigte am Donnerstag sogar ein „faktisches Einreiseverbot“ für illegale Migranten an, sollte er Kanzler werden. Aber können Behörden überhaupt strenger gegen solche Tätertypen vorgehen? Und sind Vorschläge wie die von Merz mit dem europäischen Asylrecht vereinbar? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” der SZ-Rechtsexperte Ronen Steinke. Weitere Nachrichten: René Benko verhaftet, zwei deutsche Filme für Oscars nominiert. Zum Weiterlesen und -hören: Die Forderungen von Friedrich Merz können Sie im Detail hier nachlesen. Eine Reportage des SZ-Korrespondenten Olaf Przybilla aus Aschaffenburg finden Sie hier. Lesen Sie gerne unsere Texte aus Davos, über die Brandrede von Javier Milei, den Auftritt des syrischen Außenministers al-Schibani oder den des neuen US-Präsidenten Trump. Moderation, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Johannes Korsche, Nadja Schlüter Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 21.01.202512 min
Donald Trumps zweite Amtszeit hat am Montagabend deutscher Zeit begonnen. Mit der traditionellen Inauguration. Nachdem Trump den Amtseid abgelegt hatte, eröffnete er seine Rede mit dem Satz: “Jetzt beginnt das goldene Zeitalter Amerikas”. Er zeichnete ein Bild der USA, die sich im Verfall befunden hätte, die von anderen Nationen ausgenutzt wurde. Ein radikales und korruptes Establishment habe den Bürgern Macht und Wohlstand entzogen, sagte Trump mit Blick auf seine Vorgängerregierung. Das alles werde sich nun schnell ändern: “Amerikas Niedergang ist vorbei”. “Der 20. Januar ist ein Befreiungstag”, so Trump. Das Attentat auf sein Leben im vergangenen Sommer habe er nicht ohne Grund überlebt, sondern “to make America great again.” Welche Themen hob er nach dieser Einleitung hervor? Und wie war die Rhetorik im Vergleich zu Auftritten im Wahlkampf zu bewerten? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” der US-Korrespondent Peter Burghardt. Hinweis der Redaktion: Diese Folge ist kürzer als gewöhnlich und wurde schon Montagabend aufgezeichnet. Am Mittwoch erscheint keine aktuelle Folge von “Auf den Punkt”. Grund ist ein zweitägiger Warnstreik in der SZ-Redaktion am Dienstag und Mittwoch. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 20.01.202513 min
Ab Montagabend ist Donald Trump der 47. Präsident der USA. Wie wird sich seine zweite Amtszeit auf Deutschland und Europa auswirken? Ex-USA-Korrespondent Christian Zaschke erwartet, dass Trump Berlin und Brüssel konfrontativ begegnen wird, insbesondere bei Themen wie Handelszölle, Verteidigungsausgaben und der Beziehung zu Russland. Zaschke sagt aber auch, dass Trumps Äußerungen oft übertrieben sind und nicht unbedingt konkrete Folgen haben müssen. Er empfiehlt, gelassener auf seine Provokationen zu reagieren, nicht jede seiner Ankündigungen seien ernst zu nehmen und immer zuallererst Verhandlungsgrundlage für einen wie auch immer gearteten, späteren Deal. Weitere Nachrichten: Drei israelische Geiseln frei; Ukraine rekrutiert Soldaten aus der zweiten Reihe; Biden begnadigt präventiv. Zum Weiterlesen und -hören: Die SZ-Podcast-Serie "Old Man Trump" mit Christian Zaschke und Boris Herrmann können Sie hier hören. Was EU und Nato von Trump zu erwarten haben, beschreibt Brüssel-Korrespondent Hubert Wetzel hier. Einen Vorbericht über Trumps erste Entscheidungen von Washington-Korrespondent Peter Burghardt lesen Sie hier. Den Liveticker zu Trumps Amtseinführung und aktuellen Entwicklungen in den USA finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Jonathan Brandis Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD, CNN. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 19.01.202535 min
Diese Folge von "Auf den Punkt: Die US-Wahl" wurde am vergangenen Freitag bereits im gleichnamigen Kanal veröffentlicht. Wenn Sie die nächsten Episoden also immer möglichst aktuell hören wollen, abonnieren Sie gerne auch diesen Kanal. Ansonsten erscheint jede Folge aber auch weiterhin sonntags hier im regulären Kanal von "Auf den Punkt". Am Mittwoch hat Joe Biden im Oval Office seine offizielle Abschiedsrede an die Nation gehalten, nach einer über fünfzigjährigen politischen Karriere und einer Präsidentschaft, die von seinem Vorgänger und seinem Nachfolger Donald Trump überschattet wurde. Biden entschied sich, weniger auf seine Erfolge zu verweisen und stattdessen eine deutliche Warnung auszusprechen – vor einer "neuen amerikanischen Oligarchie". Wie Biden versucht, sein Erbe zu sichern, wie Trump und sein Team es bereits torpedieren und wieso Trumps umstrittenster Kabinettskandidat Pete Hegseth sehr wahrscheinlich vom Senat als Verteidigungsminister bestätigt werden wird, darum geht es in dieser Folge von "Auf den Punkt: Die US-Wahl". Hier können Sie die "Auf den Punkt"-Folge hören, in der US-Korrespondent Fabian Fellmann eine Bilanz der Biden-Präsidentschaft zieht. https://www.sueddeutsche.de/politik/podcast-nachrichten-biden-rede-trump-usa-li.3184234 Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 17.01.2024 um 10 Uhr. Moderation, Redaktion: Stefan Kornelius, Nadja Schlüter Redaktion: Lars Langenau, Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches und zitiertes Audiomaterial über ABC News, The White House, C-SPAN und NBC News. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Ab Montag ist Donald Trump 47. Präsident der USA. Mit ihm kommt eine neue Supermacht der Tech-Oligarchen an die Macht. Deren permanenten Angriffe auf die liberale Demokratie zeigen folgenschwere Wirkung, sagt der Politikwissenschaftler Michael Zürn. Er ist Direktor am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und Professor für Internationale Beziehungen an der FU Berlin. Zürn beschreibt Trumps Politik als einen "autoritären Populismus", der sich durch einen starken Nationalismus, die Infragestellung demokratischer Verfahren und die Ablehnung der Herrschaft des Rechts auszeichnet. Er sieht die Gefahr einer Oligarchie, in der eine kleine Gruppe einflussreicher Reicher die Politik bestimmt und die Gewaltenteilung aushöhlt. Zudem erläutert Zürn, wie Trump und andere Populisten systematisch das "liberale Wahrheitsregime" untergraben, indem sie Fakten ignorieren und stattdessen mit "Humbug" und Desinformation operieren. Dies schwächt die Rationalität der öffentlichen Debatte und ebnet den Weg für ihre autoritären Bestrebungen. Zum Weiterlesen Den Text von Ronen Steinke über die unsägliche AfD-Aktion lesen Sie hier. David Pfeifers Reportage aus Indien finden Sie hier. Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, um 17 Uhr. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzen-Vitus Leitgeb, Lilli Braun, Nadja Schlüter Produktion: Aylin Sandcak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial überNtv Nachrichten, CNN, AFP Deutschland & https://www.c-span.org/program/campaign-2020/president-trumps-january-6-rally-speech/587224 Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Monatelang haben die Verhandler versucht eine Einigung zwischen Israel und der Hamas über einen Waffenstillstand im Gazastreifen und eine Rückkehr der Geiseln zu erzielen. Am Freitag hat dann das israelische Sicherheitskabinett dem Vorschlag zugestimmt. 42 Tage sollen in einer ersten Phase die Waffen im Gazastreifen ruhen und 33 Geiseln freikommen. Die Angehörigen der Geiseln und die Menschen im Gazastreifen hoffen seit Langem auf diese Einigung, sie stand aber bis zuletzt auf der Kippe. Lange hat Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eine Einigung blockiert, zuletzt weigerten sich seine rechtsextremen Koalitionspartner, dem Deal zuzustimmen. Über diese politische Debatte in Israel spricht in dieser Folge Moritz Baumstieger, der für die SZ über den Nahen Osten berichtet. Weitere Nachrichten: Aufräumarbeiten nach Bränden in Kalifornien, Haftstrafen gegen Nawalnys Anwälte Zum Weiterlesen: Hier finden Sie den Text über Khvicha Kvaratskhelia. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Jonathan Brandis Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 16.01.202512 min
Nach mehr als 50 Jahren Karriere in der Politik verabschiedet sich US-Präsident Joe Biden in den Ruhestand. Er verweist in seiner Farewell Adress auf Erfolge in den vier Jahren Präsidentschaft, Misserfolge klammert er aus. Obwohl er den Namen von Donald Trump in der Rede nicht erwähnt, ist der alte und neue Präsident der USA trotzdem allgegenwärtig. Biden wollte seine Wiederwahl verhindern; 2021 ist ihm das gelungen, 2024 ist er gescheitert. Nun warnt er sein Land davor, in eine Oligarchie abzurutschen. US-Korrespondent Fabian Fellmann spricht in dieser Folge über das, was von Bidens Präsidentschaft bleiben wird. Weitere Nachrichten: Innenpolitische Spannungen in Israel nach dem Geiseldeal;, Tatverdächtiger von Magdeburg hatte häufiger Kontakt zu Ermittlungsbehörden als bisher bekannt Zum Weiterlesen und -hören: Hier lesen Sie den Text über das neue Buch von Robert Habeck. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Lars Langenau Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über White House. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
37 Jahre lang blieb Deutschland von der Maul- und Klauenseuche verschont. Am Freitag aber ist die hochansteckende Viruserkrankung in einem Büffelbetrieb in Brandenburg ausgebrochen. Seither herrscht erhöhte Alarmbereitschaft in Berlin und Brandenburg, um den betroffenen Betrieb wurde eine Schutzzone errichtet. Erste Tiere wurden dort vorsorglich getötet. Obwohl Menschen nicht direkt daran erkranken können, überschattet der Ausbruch die Grüne Woche in Berlin. Laut dem Friedrich-Loeffler-Institut, dem Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, gehört diese Seuche "wegen ihrer potenziell katastrophalen Auswirkungen zu den weltweit wirtschaftlich bedeutsamsten Tierseuchen". Die Ursache für den Ausbruch ist noch unklar, aber die Krankheit kann sich sehr schnell über Tiertransporte und Kontakte zwischen Tieren ausbreiten, sagt SZ-Landwirtschaftsexperte Michael Bauchmüller aus dem Berliner Parlamentsbüro. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, müssen oft ganze Tierbestände gekeult werden. Das sei für die Landwirte nicht nur wirtschaftlich, sondern auch emotional eine große Belastung. Weitere Nachrichten: Deutsche Wirtschaft schrumpft erneut; Südkoreas Präsident Yoon festgenommen. Zum Weiterlesen und -hören: Einen Überblick über den Ausbruch der Maul- und Klauenseuche von Michael Bauchmüller können Sie hier lesen. Hier lesen Sie den Artikel über die Französin, die fatalerweise dachte, mit Brad Pitt liiert zu sein. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche, Lilli Braun Produktion: Jonathan Brandis Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Ein Waffenstillstand in Gaza – darauf warten sehr viele Menschen schon seit mehr als einem Jahr. An diesem Dienstag gab es nun erste Meldungen aus Israel, dass es dieses Mal wirklich geklappt habe. Die Hamas habe einem Entwurf für den Waffenstillstand zugestimmt, berichtet die israelische Zeitung Haaretz. Demnach beinhaltet die Einigung auch die Freilassung von 33 israelischen Geiseln. Eine Bestätigung von offizieller Seite gab es zu Redaktionsschluss noch nicht. Warum ist gerade jetzt gelungen, woran die Verhandler seit Monaten gescheitert sind? Und wie sicher/haltbar wäre der Waffenstillstand? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ SZ-Politikredakteur Matthias Kolb. Weitere Nachrichten: Fußballvereine können an Kosten für Polizeieinsätze beteiligt werden, Nato will Ostsee besser schützen. Zum Weiterlesen: Den Text zum Streit der beigen Influencerinnen lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Leopold Zaak, Nadja Schlüter, Lilli Braun Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: Forbes Breaking News. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
In Los Angeles wüten nach wie vor schwere Brände. 24 Menschen sind bislang gestorben, Zehntausende Häuser zerstört – und die Feuer sind noch nicht eingedämmt. Im Gegenteil: Die Behörden warnen, dass Winde die Feuer noch weiter ausbreiten könnten. Inzwischen hat die Katastrophe auch eine politische Dimension. Donald Trump und seine Republikaner machen die demokratische Bürgermeisterin und den demokratischen Gouverneur für die Schäden verantwortlich. Dabei ist die Lage deutlich komplizierter. Über die Lage in Los Angeles und die Frage nach der politischen Verantwortung berichtet in dieser Folge von “Auf den Punkt” US-Korrespondent Peter Burghardt. Weitere Nachrichten: Proteste beim AfD-Parteitag, Handelsüberschuss in China Zum Weiterlesen: Hier finden Sie das Interview mit dem Arbeitspsychologen über die Krankschreibungs-Debatte. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Jonathan Brandis Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: NewsNation Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 12.01.202533 min
Diese Folge von "Auf den Punkt: Die US-Wahl" wurde am vergangenen Freitag bereits im gleichnamigen Kanal veröffentlicht. Wenn Sie die nächsten Episoden also immer möglichst aktuell hören wollen, abonnieren Sie gerne auch diesen Kanal. Ansonsten erscheint jede Folge aber auch weiterhin sonntags hier im regulären Kanal von „Auf den Punkt“. Am Dienstag hat Donald Trump in seinem Anwesen Mar-a-Lago in Florida eine Pressekonferenz gegeben, dort mit territorialen Ansprüchen auf Kanada, Grönland und den Panama-Kanal schockiert und sogar den Einsatz militärischer Gewalt nicht ausgeschlossen. Am Donnerstag hat Trumps enger Vertrauter Elon Musk auf X mit der AfD-Chefin Alice Weidel gesprochen und seine Wahlempfehlung für die in Teilen rechtsextreme Partei noch einmal bekräftigt. Bei beiden Veranstaltungen wurden die Grenzen des Sagbaren weit verschoben. Die beiden mächtigen Männer setzen auf die Strategie, mit rhetorischen Mitteln neue Fakten zu schaffen, gesellschaftlich und politisch. Wohin führt uns das? Und: Wie lange hält die unheilige Allianz zwischen Trump und Musk noch – wo Trump doch bekannt dafür ist, niemanden neben sich zu dulden, der ihn überstrahlt? Darum geht es in dieser Folge von „Auf den Punkt: Die US-Wahl“. Hier können Sie die Freitagsausgabe von „Auf den Punkt“ hören, in der SZ-Redakteur Andrian Kreye Elon Musks Meinungsmacht und die Online-Strategie der Neuen Rechten analysiert. Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 10.01.2025, um 12 Uhr. Moderation, Redaktion: Stefan Kornelius, Nadja Schlüter Redaktion: Lars Langenau Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches und zitiertes Audiomaterial über AP, The Telegraph, @ElonClipsX (X) und Guardian News. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 11.01.202527 min
Seit vergangener Woche ist in Österreich ziemlich was los – mal wieder, könnte man sagen. Oder ist die aktuelle Regierungsbildungskrise doch eine größere Zäsur als andere politische Vorfälle der jüngsten Vergangenheit in Wien? Denn die in Teilen rechtsextreme FPÖ könnte bald erstmals den Bundeskanzler stellen. Denn zunächst gab es zwar wochenlange Koalitionsgespräche anderer Parteien, um die stimmenstärkste FPÖ aus der Regierung raus zu halten. Doch als die gescheitert sind, hat die konservative ÖVP eine rhetorische und strategische 180-Grad-Wende hingelegt. „Es ist natürlich nicht nur ein Glaubwürdigkeitsproblem, sondern geradezu ein Glaubwürdigkeitsdesaster“, sagt der Politikwissenschaftler Peter Filzmaier, der bekannteste und einer der besten Politik-Erklärer Österreichs. „Insbesondere für die ÖVP, aber auch für das Image der Politik generell.“ Zum Weiterlesen und -hören: Weitere Themen aus Österreich bekommen Sie mit dem SZ-Österreich-Newsletter jeden Freitag kostenlos in Ihr E-Mail-Postfach. Die Recherche zu den Adoptionen in Schweden finden Sie hier. Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 10.01.2025 um 18 Uhr. Moderation, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Nadja Schlüter, Lilli Braun Produktion: Jonathan Brandis Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 10.01.202513 min
Donnerstagabend haben Alice Weidel und Tech-Milliardär Elon Musk auf X nett geplaudert. Die AfD-Chefin konnte dabei unwidersprochen Lügen verbreiten, etwa, dass Adolf Hitler Kommunist gewesen sein soll. Wie rechte Populisten und Rechtsextreme in Sozialen Netzwerken Falschaussagen und Desinformation verbreiten und dass das System hat, erklärt Andrian Kreye aus dem SZ-Feuilleton. Musk und Weidel manipulieren bewusst Fakten und Realität, um ihre Narrative durchzusetzen. Und Musk nutzt als X-Chef seine Macht, um mit der Veränderung von Algorithmen, seine Inhalte zu verbreiten. Kreye weist auf die völlig neuen Herausforderungen für eine aufgeklärte Öffentlichkeit hin - und für den Journalismus, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Weitere Nachrichten: 1,5-Grad-Marke erstmals überschritten; Strafmaßverkündung gegen Trump; Waldbrände in Kalifornien weiten sich aus; neuer Verdacht gegen Jan Marsalek. Zum Weiterlesen - und hören: Hier lesen Sie einen Text von Andrian Kreye über Musks und Weidels Kampf um Aufmerksamkeit. Hier finden Sie einen Text von Kreye über Zuckerbergs Einknicken vor Trump. Hier steht ein Text von Roland Preuß über Weidels seltames Geschichtsverständnis. Die aktuelle Recherche zu Wirecard finden Sie hier. Die vierte Staffel unseres Podcasts “1,9 Milliarden Lügen” über Wirecard können Sie hier hören. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Nadja Schlüter, Lilli Braun Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über X, RTL. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER



















