
Auf den Punkt
- Deutschland
- Berlin
- AfD
- SZ
- Sachsen-Anhalt
- USA
- SPD
- Friedrich Merz
- CDU
- EU
- Euro
- Ukraine
- Auf den Punkt
- Trump
- Russland
- 14.08.202613 min
Die andauernde Trockenheit ist auch für die Landwirtschaft ein großes Problem. Deshalb schlägt der Bauernverband jetzt Alarm: Es sei mit Ernteeinbußen zu rechnen, im Süden Deutschlands teilweise sogar mit Totalausfällen. Besonders betroffen sei die Getreideernte. Wegen der schwierigen Situation der Landwirte fordert der Verband jetzt drei Sofortmaßnahmen von der Politik. Zum einen soll die EU mehr Subventionen zahlen und das Geld soll auch früher bei den Landwirten ankommen, nämlich schon im Oktober statt im Dezember. Und: Die Steuer auf Diesel soll deutlich gesenkt werden. Laut dem Bauernpräsidenten Joachim Rukwied würde das den Landwirten kurzfristig helfen und Entlastung bringen. Diese Forderungen des Bauernverbandes ordnet Michael Bauchmüller aus dem Berliner Parlamentsbüro der SZ ein, er beschäftigt sich viel mit Landwirtschaftspolitik. **Weitere Nachrichten: **Waldbrand in NRW; Nigel Farage gewinnt Nachwahl; Luftalarm wegen Drohne in Lettland Zum Weiterlesen und -hören: Mehr zum Waldbrand in NRW lesen Sie hier. Und den Text zur spanischen Siesta finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion, Skript: Pauline Claßen Redaktion: Lea Brüggemann, Luis Münch Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Lettland
- Baltikum
- Michael
- 13.08.202613 min
Eigentlich ist so eine Nachwahl um einen Sitz im britischen Unterhaus keine große Sache. In diesem Fall ist das aber anders – und das liegt an den Protagonisten. Erster Kandidat: Nigel Farage, der Chef der Partei „Reform UK“. Der Mann, der 2015 mit seiner Brexit-Kampagne entscheidend für den EU-Austritt Großbritanniens war. Und der in Zukunft noch Premierminister werden will. Und – zweiter Kandidat: Count Binface, ein Satirepolitiker, der sich selbst als intergalaktischer Krieger bezeichnet, der 5900 Jahre alt ist. Über den Kopf trägt er einen Mülleimer. Die Nachwahl im Wahlkreis Clacton ist nötig, weil Farage Anfang Juli seinen Sitz im Parlament abgegeben hat. Dort gab es Ermittlungen gegen ihn, weil er umgerechnet 5,8 Millionen Euro von einem Krypto-Investor bekommen haben soll. Als persönliches Geschenk. Diesen Ermittlungen wollte er durch seinen Rücktritt entgehen. Nach seinem Rücktritt hat Farage allerdings sofort gesagt, dass er wieder kandidieren wolle. Er ist also zurückgetreten, um sich wiederwählen zu lassen. Die anderen Parteien in Großbritannien, die sozialdemokratische Labour-Partei und die konservativen Tories werfen Farage deswegen jetzt vor, aus den Wahlen einen politischen Stunt zu machen. Eigene Kandidaten haben sie aus diesem Grund nicht aufgestellt. Diese besondere Nachwahl und welchen Schaden Farage dabei nehmen könnte, analysiert in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Michael Neudecker, der bis vor Kurzem für die SZ aus Großbritannien berichtete. Weitere Nachrichten: Höcke geht auf BSW zu; Trump-Sprecherin geht. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie den „Showdown der Clowns“ von A.L. Kennedy. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Lea Brüggemann, Pauline Claßen, Johannes Korsche Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über @realcountbinface via Youtube. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Farage
- Nigel Farage
- Labour
Hybrider Krieg, Islamismus, Rechtsextremismus und Linksextremismus – für den Bundesverfassungsschutz und für den Bundesnachrichtendienst gibt es gerade eine Menge zu tun. Deshalb will die Bundesregierung, dass die beiden Nachrichtendienste mehr Kompetenzen bekommen. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) will aus dem Verfassungsschutz und dem BND “echte Geheimdienste” machen. Der Verfassungsschutz soll in Zukunft nicht mehr nur abhören dürfen, sondern auch Daten verändern oder verfälschen dürfen. In bestimmten Fällen sollen Beamte auch Wohnungen durchsuchen können. Und der Bundesnachrichtendienst soll selbst Cyberangriffe ausführen dürfen. Ronen Steinke, der für die SZ über Fragen zum Rechtsstaat, hat bei der Reform Bedenken. Denn sie gebe vor allem dem Inlandsgeheimdienst große Befugnisse – ohne ausreichende Kontrolle. Weitere Nachrichten: Erhöhung Bafög; Anstieg der Inflation in Deutschland. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie den Kommentar von Uwe Ritzer zum Wasserverbrauch. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ntv. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Bundesnachrichtendienst
- Ronin Steinke
- Ronin
- 11.08.202614 min
Das Oberste Gericht in Russland hat etwa vier Wochen vor den Duma-Wahlen entschieden, die Partei Jabloko auszuschließen. Die liberale Partei ist die einzige Partei, die sich offen gegen den Krieg in der Ukraine positioniert. Dass Jabloko noch nicht verboten wurde, ist fast schon ein Wunder, sagt SZ-Russlandkorrespondentin Silke Bigalke. Mit dem Wahlausschluss von Jabloko wendet sich Russlands Machthaber Wladimir Putin gegen die letzte verbliebene Oppositionspartei im Land. Wohl auch, weil er Angst um die Stabilität seines Systems hat. Weitere Nachrichten: Ermittlungen zum Drohnen-Vorfall in Leipzig; Annäherung zwischen Linken und CDU; Urteil gegen Assad; Erdbeben in Kolumbien. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie alles wichtige zur Sonnenfinsternis am Mittwochabend. Und hier erklärt SZ-Spanienkorrespondent Patrick Illinger, warum die Sonnenfinsternis in Spanien zu Chaos führt. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Pauline Claßen, Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über @YavlinskyYabloko via Youtube. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Jablocko
- Jabloko
- Kreml
Der Vorfall in Leipzig, als eine mit Sprengstoff beladene Drohne auf ein ukrainisches Transportflugzeug zugeflogen ist, ist bei Weitem nicht der erste Fall. 166 Drohnen wurden im ersten Halbjahr 2026 an deutschen Flughäfen gemeldet, immer wieder wurde der Flugverkehr unterbrochen, teils mehrere Stunden. Zuständig für den Schutz der Flughäfen ist die Bundespolizei. Aber die scheint das Problem nicht in den Griff zu bekommen. Deshalb läuft nun eine Debatte darüber, was man tun könnte, um Vorfälle wie auf dem Leipziger Flughafen künftig zu verhindern. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) will die Bundespolizei stärken. Aber: Reicht das aus, um die kritische Infrastruktur in Deutschland zu schützen? Braucht es etwa einen Einsatz des Militärs im Inneren? Nico Richter, Politik-Ressortleiter bei der SZ, sagt, das allein würde nicht viel helfen. Weitere Nachrichten: Niedrigwasser in deutschen Flüssen; Mieten in Deutschland steigen Zum Weiterlesen und -hören: Hier geht es zur „Auf den Punkt“-Folge zum Niedrigwasser mit ARD-Wettermann Sven Plöger. Und hier lesen Sie das Interview mit dem Ökonomen Moritz Schularick. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Julias Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Deutschlandfunk. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Nico
- Daniel Günther
- Rhein
- 09.08.202613 min
Vor etwa drei Wochen hat der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping zu einem KI-Gipfel nach Shanghai eingeladen. Dort hielt er eine Grundsatzrede darüber, wie China künftig mit KI umgehen will – und wie er sich vorstellt, dass die Welt mit KI umgehen soll. Deutlich ist: China will KI-Supermacht werden – und der USA den Rang ablaufen. Schon jetzt werden in China gerade viele Lebensbereiche auf KI ausgerichtet, berichtet SZ-China-Korrespondentin Lea Sahay aus Peking. Wie der chinesische Alltag mit KI schon heute aussieht und was die chinesische KI-Offensive für Europa bedeutet, erklärt sie in dieser Folge von „Auf den Punkt“. Weitere Nachrichten: Iran stellt Forderungen an USA für Öffnung der Straße von Hormus; Hitzewarnung; weniger Entwaldung im brasilianischen Regenwald. Zum Weiterlesen: Die Reportage über einen chinesischen KI-Sommerkurs, die Lea Sahay im Gespräch angesprochen hat, können Sie hier lesen. Den Text „So toxisch kann ChatGPT sein“ können Sie hier lesen. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Lilly Zerbst Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über „News CCTV“. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Xi
- China
- Shanghai
- 08.08.202621 min
Den Flüssen, Seen und Kanälen fehlt Wasser. Das zeigt sich gerade sehr deutlich an den niedrigen Pegelständen in Deutschland, die nicht nur ein Zeichen von Trockenheit und Hitze sind. Sondern inzwischen auch ein großes Problem für die deutsche Wirtschaft. Vier von fünf Schiffen in Deutschland fahren über den Rhein. Und bei Niedrigwasser können genau diese Schiffe nur mit sehr wenig Ladung oder gar nicht fahren. Ökonomen haben deshalb angesichts der Probleme auf dem Rhein schon ein geringeres Wirtschaftswachstum für Deutschland vorhergesagt. Und es wird auch befürchtet, dass das Niedrigwasser die Inflation hochtreibt, weil deswegen weniger Produkte im Supermarkt ankommen könnten. Der neue Bundesverkehrsminister Steffen Bilger hat am Donnerstag bei seiner Krisensitzung mit Wirtschaftsvertretern dazu beraten, wie Deutschlands Wasserstraßen resilienter werden können. Doch alle auf der Konferenz besprochenen Maßnahmen gehen nicht das eigentliche Problem an: den Klimawandel. Darüber spricht in dieser Podcastfolge der Meteorologe und ARD-Wettermann Sven Plöger. Er gibt regelmäßig Vorträge zum Klimawandel und hat auch eine eigene Dokumentationsreihe in der ARD: „Wie extrem wird das Wetter, Sven Plöger?“. Den neuesten Film der Reihe, „Klima-Hotspot Mittelmeer“, zeigt die ARD am 14. September um 20:15 Uhr. Zum Weiterlesen: Wie ist der Wasserstand in ihrer Region? Das können Sie hier nachlesen. Wie ungewöhnlich sind die aktuellen Temperaturen? Schauen Sie sich hier den Vergleich für Ihre Region an. Wie stark sind Sie in Zukunft von Hitzewellen betroffen? Hier finden Sie eine anschauliche Karte, die das simuliert. Und hier finden Sie einen Kommentar von Uwe Ritzer: „Deutschland weiß, was gegen die Wasserkrise zu tun wäre – tut es aber nicht“. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Lea Brüggemann, Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Redaktionsschluss war Freitag, 05.08.2026, um 15 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Rhein
- Bilga
- Sven Plöger
Seit Tagen ist es eines der Top-Themen: Am Donnerstag und Freitag vergangener Woche waren auf einmal zehntausende Migrantinnen und Migranten aus Marokko in der spanischen Exklave Ceuta angekommen, mindestens 100 Menschen sind auf dem Weg über das Meer gestorben. Grund war wohl das Gerücht, die EU-Grenze sei offen. Die Falschinformation wurde in Instagram-Posts, TikTok-Videos und Facebook-Gruppen verbreitet. Wie ist es dazu gekommen – und wurde das Gerücht mit Absicht gestreut? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ SZ-Redakteur Leonard Scharfenberg, der genau dazu recherchiert hat. Weitere Nachrichten: Bundesanwaltschaft ermittelt zur Sprengstoff-Drohne in Leipzig; Iran will Straße von Hormus für amerikanische und israelische Schiffe sperren Zum Weiterlesen: Hier geht es um die Pläne der Bundesregierung, nach dem Vorfall in Leipzig die Drohnenabwehr auszuweiten. Und hier lesen Sie den Live-Blog zum Krieg in Nahost. Die Reportage zu Ceuta, die mein Kollege Bernd Dörries geschrieben hat, finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion, Skript: Pauline Claßen Redaktion: Luis Münch, Anna Kammerer Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über @dwnews (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Ceuta
- Marokko
- Siuta
- 06.08.202611 min
Es hätte wirklich schlimm ausgehen können. Eine mit Sprengstoff beladene Drohne ist am späten Dienstagabend durch den Leipziger Flughafen geflogen. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat danach von einem “hybriden Anschlagsszenario” und einer „neuen Gefahrenqualität“ gesprochen - ganz in der Nähe von ukrainischen Transportflugzeugen, die mit einer brisanten Fracht beladen waren. Dobrindt hat angedeutet, dass hinter dem Vorfall jemand aus dem Ausland stecken könnte. Es seien möglicherweise „fremde Mächte“ am Werk gewesen. Keine Amateure, sondern jemand, der sich mit Sprengstoff gut auskennt. Wer für den mutmaßlichen Anschlagsversuch verantwortlich sein könnte, darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Jörg Schmitt, der stellvertretende Leiter des SZ-Investigativteams. Und er sagt auch, wie die deutschen Sicherheitsbehörden angesichts der wachsenden Gefahr aus dem Ausland gestärkt werden sollten. Weitere Nachrichten: Urteil nach Anschlag auf Verdi-Demo; Einigung bei Straße von Hormus. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zum Drohnenvorfall in Leipzig. Die Podcastfolge von “Hey München” zum Anschlag auf die Verdi-Demo finden Sie hier. Und hier gibt es Abkühlung mit dem Eismaschinentest. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Johannes Korsche, Ann-Marlen Hoolt, Luis Münch, Lea Brüggemann, Lorenz Zeck Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: MDR. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Semtex
- Jörg
- Dobrindt
- 05.08.202611 min
Fast viereinhalb Jahre kämpfen Russland und die Ukraine nun schon gegeneinander. Auf dem Schlachtfeld schien die Frontlinie lange wie eingefroren zu sein. Das liegt auch an der sogenannten Todeszone, die so streng bewacht ist, dass kaum ein gegnerischer Soldat hindurchkommt. Aber trotzdem war die Ukraine in den letzten Monaten bei kleineren Vorstößen immer wieder erfolgreich. Zwar besetzt Russland noch immer fast ein Fünftel des ukrainischen Staatsgebiets, aber: Im Süden hat die Ukraine seit dem Frühjahr mehr als 400 Quadratkilometer befreit. Das ist zwar kein riesiger Fortschritt, aber immerhin etwas. Und das liegt auch daran, dass die Ukraine ihre Angriffstaktik immer wieder anpasst. Was die Ukraine anders macht als Russland und wie sie es schafft, russische Stellungen zu erobern, das erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt” Sebastian Gierke aus dem Politikressort der SZ. Weitere Nachrichten: Sprengstoffdrohne am Flughafen Leipzig/Halle; jugendliche Rechtsextremisten verurteilt. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie mehr über den Vorfall am Leipziger Flughafen. Und hier geht es um die Haftstrafen im Prozess um die „Letzte Verteidigungswelle“. Wie Menschen draußen in der Hitze arbeiten, lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Johannes Korsche, Luis Münch, Lea Brüggemann Produktion: Juno Graner Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Sebastian
- Sebastian Gierke
- Ukraine
- 04.08.202613 min
Es ist eines der größten und wichtigsten Projekte der Bundesregierung: Mit ihrem Rentenpaket wollen Union und SPD beweisen, dass sie schwierige Reformen durchsetzen können. Die Rente soll auch in Zukunft finanzierbar sein und deshalb hat eine Rentenkommission schon im Juni ein dickes Bündel mit Empfehlungen vorgelegt, was in ihren Augen zu tun ist. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) haben sich damals schnell darauf verständigt, die Empfehlungen der Kommission ohne Änderungen umzusetzen, doch es könnte jetzt trotzdem anders kommen. Drei ostdeutsche Ministerpräsidenten von der CDU haben einen zentralen Bestandteil der Rentenreform attackiert: Sie kritisieren, dass die sogenannte Rente mit 63 abgeschafft werden soll – oder genauer: die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren. Die soll bewirken: Wer früher anfängt zu arbeiten, soll auch früher ohne finanzielle Einbußen in Rente gehen dürfen. Diese Regelung sollte eigentlich mit der Rentenreform abgeschafft werden. Aber jetzt gibt es dagegen sowohl aus Reihen der CDU als auch aus der SPD Widerstand. Was bedeutet das für Bundeskanzler Friedrich Merz? Der sehe im Rentenstreit nicht gut aus, sagt in dieser Folge von “Auf den Punkt” der SZ-Sozialstaatsexperte Roland Preuß. Weitere Nachrichten: Zivildienst; EU-Migrationspolitik. Zum Weiterlesen und -hören: Hier hat Roland Preuß aufgeschrieben, wer bei den Rentenplänen draufzahlt – und wer profitiert. Wie könnte eine Wiedereinführung des Zivildienstes aussehen? Das hat Sina-Maria Schweikle hier aufgeschrieben. Und hier finden Sie die Podcastfolge von “Und nun zum Sport” zu den neuesten Entwicklungen bei der Fifa. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Johannes Korsche, Luis Münch Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: Tagesschau. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Roland
- Roland Preuß
- Infantino
Seit Oktober vergangenen Jahres gilt im Gazastreifen ein äußerst brüchiger Waffenstillstand. Laut palästinensischen Gesundheitsbehörden sind dort seither trotzdem mindestens 1230 Palästinenser durch israelische Angriffe getötet worden. Die Lage ist nach wie vor prekär: Viele Menschen hausen weiterhin in überfüllten Zeltlagern, in denen es an Lebensnotwendigen fehlt. Ende vergangener Woche aber hat Donald Trump einen “monumentalen Schritt” zu dauerhaftem Frieden und Sicherheit im Gazastreifen verkündet. Der von ihm gegründete Friedensrat habe eine Einigung mit der Hamas erreicht, hat der US-Präsident auf seinem Netzwerk Truth Social behauptet. Wie auch alle anderen islamistischen Gruppen im Gazastreifen sei die Hamas bereit, sich “vollständig entwaffnen” zu lassen. Doch die Hamas fordert, dass Israel zunächst die Angriffe einstellt und seine Truppen abzieht, bevor sie ihre Waffen an eine neue palästinensische Verwaltungsbehörde übergeben, sagt SZ-Israel-Korrespondentin Kristiana Ludwig. Das stehe nicht unmittelbar bevor. Vielmehr gebe es bislang nur einen neuen Fahrplan des von Trump gegründeten Friedensrates für Gaza. Zentrales Element des Plans ist ein neu gegründetes Technokraten-Komitee, das aus palästinensischen Behördenmitarbeitern bestehen soll. Dieses Komitee soll eines Tages die Hamas-Regierung ersetzen und die Entwaffnung organisieren. Zudem sehe der Plan vor, dass die Waffen von diesem Komitee gelagert werden sollen. Zusätzlich zum Technokraten-Komitee soll es eine internationale Stabilisierungstruppe geben, die aus Soldaten aus Indonesien, Marokko, Albanien, Kasachstan und dem Kosovo bestehen soll. Doch auch diese Truppe existiert bislang allenfalls in Grundzügen. Den Text über Israels Einsatz von Glyphosat in Syrien und Libanon lesen Sie hier. Weitere Nachrichten: Marokko weist Schuld an Ceuta-Zwischenfall zurück; Trump bläst Großangriff auf Iran an; 1000 Juristen fordern AfD-Verbotsverfahren. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche, Ann-Marlen Holt, Luis Münch Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Hamas
- Eisencott
- Gaza
Zehntausende Menschen, die aus dem Wasser steigen, die auf Mauern klettern und darüber, die an Polizei und Militär vorbeizukommen versuchen; ein Strand übersät mit Müll und unzähligen bunten Schwimmringen: Die Bilder aus der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika von diesem Wochenende waren wirklich außergewöhnlich. Das lag an der außergewöhnlichen Situation. Mindestens 50 000 Menschen, vor allem junge Männer, sind am Freitag von Marokko aus nach Ceuta gekommen – und damit auch in die EU. Die meisten davon haben die Grenze schwimmend überquert. Mindestens 72 Menschen sind bei dem Versuch ums Leben gekommen. Mittlerweile sind die meisten Migranten wieder nach Marokko zurückgekehrt. Nun beginnt die Aufarbeitung der Krise. Ein Grund für den Ansturm könnte ein Urteil des Obersten Gerichtshofs in Spanien gewesen sein, das besagt, dass Migranten, die auf dem Meer aufgegriffen werden, nicht sofort zurückgeschickt werden können, sondern der Einzelfall geprüft werden müsse. Diese Neuigkeit hatte sich in Sozialen Netzwerken verbreitet. Aber auch das Handeln von Marokko hat wohl eine Rolle gespielt. Darüber und wie die Lage am Freitag vor Ort war, spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” der SZ-Korrespondent für Spanien, Patrick Illinger. Weitere Nachrichten: EU-Reaktionen auf Krise in Ceuta; saudischer Kronprinz ruft Trump zu Mäßigung in Nahost auf Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie die Reportage von Patrick Illinger aus Ceuta. Hier geht es zum Text über Bullshit-Sätze im Berufsalltag. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Martin Anetzberger Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CNN. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Ceuta
- Sanchez
- Marokko
- 01.08.202619 min
Fünf Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt liegt die AfD in Umfragen weiter deutlich vorn. Im aktuellen Sachsen-Anhalt- Trendvon Infratest dimap kommt sie auf 41 Prozent. Neben AfD, CDU, Linken und SPD haben demnach aber auch die Grünen mit knapp fünf Prozent Chancen auf einen Wiedereinzug in den Landtag. Das würde eine Alleinregierung der AfD unwahrscheinlicher machen, die die Rechtsextremisten dort anstreben. Die CDU von Ministerpräsident Sven Schulze kommt auf 24 Prozent. Sie regiert zurzeit mit SPD und FDP. Es folgen die Linke mit 13 Prozent und die SPD mit sieben Prozent. Andere Umfragen sehen die SPD eher bei fünf Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) würde dagegen mit vier Prozent weiter an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern, wie auch die mitregierende FDP. Gibt es Parallelen zwischen der politischen Situation in den USA unter Trump und der wachsenden Bedrohung der Demokratie in der Bundesrepublik durch die AfD? Darüber spricht in der Samstagsausgabe von “Auf dem Punkt” Reinhard Krumm. Er ist Leiter der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung in Washington. Ausgangspunkt des Gesprächs ist ein Deutschlandbesuch von US-Demokraten: Sie hätten sich wie auf einer Reise in die Vergangenheit gefühlt, sagt Krumm. Und sie würden warnen: “Macht bitte nicht die gleichen Fehler wie wir.” Laut Krumm dienen die USA unter Trump der AfD als Laboratorium. Er warnt vor der Hoffnung, dass sich Rechtsextreme in Regierungsverantwortung entzaubern würden. Bereits bei dem auch von der AfD versprochenen Abbau der Bürokratie zeige sich in den USA, dass dieser dort völlig willkürlich erfolgte und nun an entscheidenden Positionen Fachkräfte fehlen würden. Auch würden die US-Republikaner gerade die Werte der USA in ihrem Sinne neu definieren, etwas, was auch die AfD mit einer neuen deutschen Identität, einem (neuen) deutschen Nationalismus, anstreben würde. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie einen Gastbeitrag des Historikers Norbert Frei über die starken Umfragewerte der AfD in Sachsen-Anhalt. Hier einen Text über da AfD-Sofortprogramm. Und hier über das jüngste, heftige TV-Duell zwischen den Spitzenkandidaten in Magdeburg. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Nadja Schlüter, Johannes Korsche Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Deutschland Kurier. Redaktionsschluss war Freitag, 31.07.2026, um 14 Uhr. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- FDP
- Friedrich-Ebert-Stiftung
- Washington
Eine knappe Woche ist der Anschlag auf den CSD in Berlin jetzt her. Eine Frau wurde getötet, 29 Menschen teils schwer verletzt. Was hat dieser Anschlag in der queeren Community ausgelöst? Und was müsste sich jetzt politisch und gesellschaftlich ändern, damit queere Menschen in Sicherheit und Freiheit offen leben können? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” der politische Sprecher des CSD München, Bernd Müller. Er ist auch Stadtrat in München für die Rosa Liste. Er sagt: “Wenn die Politik ihre Worte der Trauer ernst meint, dann muss sie auch etwas dafür tun, dass diese Gesellschaft befähigt wird, queere Menschen als etwas Selbstverständliches anzunehmen. Und das beginnt zuallererst in der Bildung, in der Aufklärung an den Schule, aber geht natürlich weiter darüber hinaus.” Die von Bundesministerin Karin Prien (CDU) angekündigten Kürzungen im Bundesförderprogramm “Demokratie leben!”, das aufgesetzt wurde, um Demokratie und Vielfalt zu fördern, sieht er dementsprechend kritisch. “Wer an der Vielfalt rüttelt, der macht sich wirklich auf den Weg in einen AfD-freundlichen Staat.” Weitere Nachrichten: Uefa stellt sich gegen die Investorenpläne der Fifa; circa 60 000 Menschen von Marokko aus in die spanische Enklave Ceuta gelangt. Zum Weiterlesen und -hören: Den Text zum “Dann-doch-nicht-Minister” Fritz Güntzler lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über “Jüdisches Forum – JFDA”. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- CSD
- Infantino
- Marienplatz
Städte sind Hitze-Hotspots: Durch viel Beton und Flächenversiegelung speichern sie die Hitze und es ist dort immer ein paar Grad wärmer als im Umland. Darum sieht man in Deutschland vor allem in Städten an den Fassaden der Häuser jetzt immer mehr Klimaanlagen. Auch in der Politik wurde während und nach der Hitzewelle Ende Juni viel über Klimatisierung gesprochen. Die Grünen haben zum Beispiel ein Klimaanlagen-Sofortprogramm für Krankenhäuser, Seniorenheime und Kitas gefordert. In diesen Einrichtungen werden Klimaanlagen in Zukunft wohl unverzichtbar sein. Aber: Brauchen wir wirklich private Klimaanlagen in unseren Häusern und Wohnungen? Ist das die Lösung für eine Zukunft mit immer mehr Hitzewellen? Der SZ-Architektur-Experte Gerhard Matzig findet: Nein! In dieser Folge von “Auf den Punkt” spricht er darm über das Prinzip “Kühlung statt Klimatisierung” und darüber, wie das funktionieren kann. Weitere Nachrichten: massiver Gewinneinbruch bei BMW; Lage bei Waldbränden in Südeuropa; Erdüberlastungstag 2026 erreicht. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie den Text “Geh scheißn, Gegenwart” über die neue Staffel der österreichischen Erfolgsserie “Braunschlag”. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über juli.schnei (Instagram). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Braunschlag
- Freiburg
- Dubai
Der Iran-Krieg weitet sich aus: In der Nacht auf Mittwoch haben die USA gemeinsam mit Saudi-Arabien Ziele im Irak angegriffen. Dort haben sie nach eigenen Angaben pro-iranische Milizen attackiert, die zuvor US-Basen und die saudische Öl-Industrie mit Drohnen angegriffen hatten. Es ist das erste Mal, dass Saudi-Arabien aktiv in den Iran-Krieg eingegriffen hat. Erst vor knapp einer Woche haben die USA und Saudi-Arabien einen Atom-Deal verkündet. Demnach soll Saudi-Arabien durch amerikanische Unternehmen Atomkraft zivil nutzen dürfen. Neben der inoffiziellen Atommacht Israel wäre Saudi-Arabien dann die einzige Atommacht in der Region. Nutzt also Saudi-Arabien gerade den Iran-Krieg, um zur wichtigsten Regionalmacht im Nahen Osten zu werden? Diese Frage beantwortet SZ-Nahost-Experte und Kriegsberichterstatter Tomas Avenarius. Weitere Nachrichten: Steinmeier ernennt neue Minister; BMW streicht weltweit 8000 Stellen; Fifa will Teile seiner kommerziellen Nutzungsrechte verkaufen. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie einen Kommentar von Tomas Avenarius über die mögliche Eskalation im Nahost-Krieg. Hier finden Sie die neue “Das Thema”-Folge über das Leben in der Demokratischen Republik Kongo. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter, Luis Münch Produktion: Juno Graner Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Saudi-Arabien
- Saudi Arabia
- Thomas
- 28.07.202613 min
Angesichts einer neuen Hitzewelle in Frankreich versucht die Feuerwehr mit allen Mitteln, die an der Atlantikküste wütenden Waldbrände in den Griff zu bekommen. Auch in Spanien und Portugal brennen große Teile der Wald- und Buschlandschaft. Die Löscharbeiten entwickeln sich inzwischen zu einem Wettrennen gegen die Zeit, denn für Mittwoch ist der Beginn der vierten Hitzewelle des Sommers auf der iberischen Halbinsel angekündigt. Dann könnten Temperaturen von bis zu 42 Grad sowie eine niedrige Luftfeuchtigkeit die Löscharbeiten deutlich erschweren. Die Waldbrände treffen vor allem die Provinz Ávila westlich von Madrid sowie die benachbarten Regionen Madrid und Toledo, sagt SZ-Spanien-Korrespondent Patrick Illinger. Dort haben die Flammen zusammen bisher knapp 80 000 Hektar Wald- und Buschland verwüstet – mehr als doppelt so groß wie das Stadtgebiet von München. Dieses Feuer ist damit das größte seit Beginn der Erfassungen im Jahr 1968. Laut Illinger gab es bereits in 2012 und 2022 größere Vernichtungen durch Brände. Auch habe die bewaldete Fläche auf der Iberischen Halbinsel wegen Landflucht seit den 1990er Jahren um etwa fünf Millionen Hektar zugenommen. Diese vernachlässigten Wälder sind dichter bewachsen, aber auch anfälliger für Brände. Immerhin komme durch die Brände der Klimawandel wieder auf die politische Tagesordnung in Madrid, sagt Illinger. Weitere Nachrichten: Bekennervideo von CSD-Attentäter; lebenslange Haft für Attentäter auf Münchner Verdi-Demo gefordert; Infantino unter Druck. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie die Recherche über die Verbindungen von Abtreibungsgegnern und Adelsfamilien. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Luis Münch, Johannes Korsche Produktion: Julius Zimmer Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Madrid
- Portugal
- Toledo
Nach dem Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day am Samstag wird jetzt immer mehr über die Vorgeschichte des mutmaßlichen Täters bekannt. Der gebürtige Deutsche Abdul B. wurde demnach bereits als Gefährder eingestuft und wegen Vorbereitung einer schweren, staatsgefährdenden Straftat verurteilt. Wie kann es sein, dass jemand, von dem die Behörden wussten, dass er möglicherweise gefährlich ist, eine solche Tat verüben konnte? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” die stellvertretende Ressortleiterin der Investigativen Recherche bei der SZ, Lena Kampf. Weitere Nachrichten: EU-Unterstützung für Frankreich und Spanien gegen Waldbrände; designierter Verkehrsminister und designierte CDU-Generalsekretärin bekannt. Zum Weiterlesen und -hören: Die “Auf den Punkt”-Folge vom Sonntag, in der es unter anderem um die Waldbrände in Frankreich ging, hören Sie hier. Den Text zur Kabinettsumbildung finden Sie hier. Und hier können Sie die Entwürfe der EZB für die neuen Geldscheine sehen – und darüber abstimmen. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über RBB24. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Abdul B.
- Lena
- Lena Kampf
- 26.07.202614 min
Die Polizei in Berlin fahndet nach dem 21-jährigen Abdul B., der am Samstagabend mit einem Auto in eine Menschenmenge nahe der offiziellen Christopher-Street-Day-Feier gerast sein soll und anschließend Menschen durch Stiche verletzt haben soll. Laut Polizei erlitt eine Frau tödliche Verletzungen, 29 Personen wurden verletzt, mehrere lebensbedrohlich. Die genauen Hintergründe der Tat waren am Sonntagnachmittag noch unklar, aber nach Informationen von SZ, NDR und WDR war der Tatverdächtige Abdul B. als islamistischer „Gefährder“ eingestuft, sagt Valerie Höhne, SZ-Korrespondentin in Berlin. Laut Ermittlerkreisen soll Abdul B. bereits als Jugendlicher in der islamistischen Szene Berlins aufgefallen und ab dem 16. Lebensjahr von Sicherheitsbehörden erfasst worden sein. Er wurde im Mai dieses Jahres wegen der Vorbereitung einer terroristischen Straftat zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt, aber auf „Vorbewährung“ entlassen. B. erhielt die Auflage, an einem Deradikalisierungsprogramm teilzunehmen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. SZ, NDR und WDR zufolge wurde in dem Tatfahrzeug ein Mobiltelefon gefunden, das dem Verdächtigen zugerechnet wird. Das Fahrzeug soll B. über private Kontakte angemietet haben. Unterdessen breiten sich im Südwesten Frankreichs Waldbrände aus. Nach Angaben der Behörden wurden seit Mittwoch etwa 220 000 Menschen in Sicherheit gebracht. Der größte Waldbrand im Département Gironde hat inzwischen rund 45 000 Hektar Wald und Buschland zerstört. In der Nacht zum Sonntag wurde die vorsorgliche Evakuierung von 55 000 weiteren Menschen in mehreren Gemeinden westlich und südwestlich von Bordeaux angeordnet. SZ-Frankreich-Korrespondent Oliver Meiler spricht von einem “extremen Hitzesommer”. Die Waldbrände träfen “nun auch den Norden und Westen, nicht nur den Süden”. Das markiert eine Zäsur in Frankreich – könne aber auch die Wahrnehmung des Klimawandels in der Bevölkerung verändern. Verstärkt würden die Brände durch den wilden Wuchs von nicht gerodeten Unterholz. Laut Meiler werden auch in Frankreich neun von zehn Waldbränden durch menschliches Verschulden verursacht. Weitere Nachrichten: CDU-Kritik an Schnieder-Entlassung; Bolsonaros Sohn tritt in Brasilien gegen Lula an. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie den Liveblog zu dem Anschlag in Berlin, hier einen Text über die Erkenntnisse von SZ, NDR und WDR und hier einen Kommentar dazu. Zu den Waldbränden lesen Sie hier eine Zusammenfassung über die Situation in Südwesteuropa, hier einen Bericht aus Frankreich und hier einen Kommentar über Ursachen und die Situation in Spanien. Die Recherche über die rechtsextremen, gewaltorientierten “Active Clubs“ lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Oliver Klasen, Julius Zimmer Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über RBB, RTL und ZDF. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Bordeaux
- Bolsonaro
- Flavio



















