Auf den Punkt

Süddeutsche Zeitung
2373
21.10.2026
Beschreibung
Die Nachrichten des Tages – von der Süddeutschen Zeitung als Podcast auf den Punkt gebracht. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit aktuellen Meldungen, Interviews und Hintergrundberichten. Kostenlos und immer aktuell: Sonntags bis freitags um 17 Uhr, samstags um 7 Uhr. Zusätzlich gibt es werktags um 7 Uhr ein kurzes Nachrichten-Update.
Häufig erwähnt
  • Deutschland
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  • USA
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Episoden
  1. Dass Jens Spahn sich für eine Leihmutter entschieden hat, um seinen Kinderwunsch zu erfüllen, hat große Debatten ausgelöst. Zunächst eine personelle Diskussion, die Spahn den Unions-Fraktionsvorsitz gekostet hat. Aber es gab und gibt seitdem auch eine gesellschaftliche Debatte: Wie sollte Leihmutterschaft in Deutschland geregelt sein? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Rechtswissenschaftlerin Friederike Wapler von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Sie hat im Auftrag der Ampel-Regierung 2024 in der Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin das Thema „Leihmutterschaft“ federführend koordiniert. Sie sagt: „Die Debatte um die Leihmutterschaft ist, wie eigentlich alles, was mit Fortpflanzung zu tun hat, sehr schnell, sehr moralisch aufgeladen. Das finde ich schade.“ Zum Weiterlesen und -hören: Die neue SZ-Plus-Podcast-Serie in Kooperation mit „Auf Ex Production“ „Der Zug – Wie starb Hannes?“ können Sie hier schon komplett hören. Hier finden Sie die Serie auf Apple Podcasts. Und hier auf Spotify. Den Kommentar von Valerie Höhne zur Eizellspende lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix (YouTube). Redaktionsschluss war Freitag, 24.07.2026, um 13 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

    • Wappler
    • Friederike Wabler
    • Jan Spahn
  2. Bundeskanzler Friedrich Merz baut nach dem Rücktritt von CDU/CSU-Fraktionschef Jens Spahn seine Regierung und Parteiführung um. Der CDU-Chef hat am Freitag in Berlin Gesundheitsministerin Nina Warken als neue Kanzleramtschefin und CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann als ihren Nachfolger im Gesundheitsministerium präsentiert. Digital-Staatssekretär Philipp Amthor wird neuer Bund-Länder-Beauftragter im Kanzleramt. Unklar ist, ob Patrick Schnieder weiter Verkehrsminister bleiben wird. Der hatte einzelnen Bundestagsabgeordneten in einer SMS mitgeteilt, dass der Kanzler ihn entlassen werde. Das verkündete Merz dann beim Pressetermin aber nicht. “Es wird weitere Veränderungen im Bundeskabinett geben“, sagte Merz lediglich. “Darüber werde ich Sie zu gegebener Zeit informieren.“ Dass der Kanzler dazu schwieg, liegt offensichtlich daran, dass der vorgesehene Nachfolger, der CDU-Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler, kurzfristig am Morgen abgesagt haben soll, sagt Henrike Roßbach, die das Parlamentsbüro der SZ in Berlin leitet. “Da waren die ‘Optics’ natürlich nicht so gut.” Zudem gebe es wohl Unmut in der Fraktion, wie mit Schnieder umgegangen werde. Am Montag soll Merz über die Folgen des Regierungsumbaus für die Parteizentrale informieren. Nachfolgerin von Generalsekretär Carsten Linnemann soll dem Vernehmen nach die bisherige CDU-Schatzmeisterin Franziska Hoppermann werden. Weitere Nachrichten: Trump verhängt neue Zölle; Jürgen Klopp ist neuer Fußball-Bundestrainer der Herren. Zum Weiterlesen und -hören: Hier lesen Sie den Artikel von Henrike Roßbach und Bastian Brinkmann über die personellen Veränderungen im Bundeskabinett. Einen Text über Jürgen Klopp als neuen Fußball-Nationaltrainer der Herren lesen Sie hier und hier finden Sie einen Kommentar dazu. Den Link zum SZ-Podcast “In aller Ruhe” mit Carolin Emcke und Parnian Parvanta, der Chefin der deutschen Sektion von “Ärzte ohne Grenzen”, finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Pauline Claßen, Luis Münch, Johannes Korsche Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDF und Sportschau. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

    • DFB
    • Linnemann
    • Nina Waken
  3. Die USA und Saudi-Arabien haben ein Atomabkommen ausgehandelt. Während im Iran-Krieg weiter gekämpft wird, wächst deshalb die Sorge vor einem atomaren Wettrüsten im Nahen Osten. Es geht bei diesem Abkommen um eine milliardenschwere Partnerschaft über einen Zeitraum von 30 Jahren: Saudi-Arabien will eine eigene Atomindustrie aufbauen und Uran anreichern –, mit amerikanischen Unternehmen und amerikanischer Nukleartechnik. Kritiker fürchten aber, dass es dabei nicht bleibt. Sie warnen, dass Saudi-Arabien Uran nicht nur zivil nutzen würde, sondern es womöglich auch dafür nutzen würde, um Atomwaffen zu bauen. Darüber spricht in dieser Folge der stellvertretende Leiter des SZ-Politikressorts und Außenpolitik-Experte Tobias Matern. Er sagt: US-Präsident Donald Trump könnte mit diesem Atomdeal ein gefährliches Wettrüsten in Gang setzen. Weitere Nachrichten: EU-Strafe gegen Google; Feuer in Südeuropa. Zum Weiterlesen: Trump setzt eine Dummheit auf die andere, kommentiert Nahost-Korrespondent Bernd Dörries hier. Und hier können Sie mehr über die EU-Strafe gegen Google lesen. Alle Folgen von “Der Zug – Wie starb Hannes?” gibt es hier. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Johannes Korsche, Luis Münch, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  4. Es ist eine Vorstellung, über die schon Bücher geschrieben und Filme gedreht worden sind: Der Mensch erschafft eine Maschine, die Maschine wird selbständig – und übernimmt dann die Weltherrschaft. Ein bisschen erinnert die jüngste KI-Nachricht an so ein Szenario: Das US-Unternehmen Open AI hat nämlich einen Sicherheitstest für eines ihrer KI-Modelle gemacht, der etwas anders abgelaufen ist als geplant. Das Modell hat sich selbständig gemacht und eine Plattform für maschinelles Lernen angegriffen. In den USA sprechen Experten und Politiker jetzt davon, dass der Angriff “extrem alarmierend” und mit dem Vorfall “eine Schwelle überschritten” sei. Was da bei Open AI passiert ist und wie berechtigt die Sorge vor einer zu mächtigen KI ist, das erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt” SZ-Redakteur Max Muth, der SZ-Experte für Cybersicherheit. Weitere Nachrichten: Frei wird Spahn-Nachfolger; neuer Armeechef in der Ukraine; Razzia bei der Deutschen Bank. Zum Weiterlesen: Wer der neue ukrainische Armeechef ist und was seinem Vorgänger vorgeworfen wurde, steht hier. Und hier können Sie lesen, was Ermittler bei der Deutschen Bank wollten. Hier geht es zur Podcast-Folge von “Das Thema” über Temu, Shein & Co. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Johannes Korsche, Luis Münch Produktion: Juno Graner

    • OpenAI
    • Max
    • Terminator
  5. Eigentlich hatten die USA und Iran vor, dass sie jetzt über ein Friedensabkommen verhandeln. So haben sie das im Juni vereinbart, als man noch Hoffnung haben konnte, dass dieser Krieg bald endet. Aber daraus ist nichts geworden, im Nahen Osten ist kein Frieden in Sicht: Seit eineinhalb Wochen fliegen die USA wieder Angriffe auf Ziele in Iran und das iranische Regime schießt Raketen auf US-Basen in Nachbarländern. Zwei US-Soldaten sind bei solchen Angriffen getötet worden. Und die Straße von Hormus, dieser für die Weltwirtschaft so wichtige Schifffahrtsweg, ist wieder von Iran blockiert. Wie geht es jetzt weiter und gibt es eine Chance auf Frieden? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” der stellvertretende Politikchef der SZ, Tobias Matern. Er sagt, US-Präsident Donald Trump habe jetzt zwei Optionen, aber keine guten. Weitere Nachrichten: Sexuelle Gewalt an Jugendlichen; Verdächtiger von Stade tot; Proteste gegen Polizeigewalt in Italien. Zum Weiterlesen: Mehr zu sexueller Gewalt gegen Minderjährige steht hier. Über den tödlichen Polizeieinsatz in Italien lesen Sie hier mehr. Hier können Sie lesen, warum die Ergebnisse von IQ-Tests schlechter werden. Anmerkung der Redaktion: Die SZ berichtet bewusst zurückhaltend über Suizide. Wenn Sie sich selbst betroffen fühlen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge. Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen konnten. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Johannes Korsche, Luis Münch Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

    • Pakistan
    • Iran
    • Huti-Rebellen
  6. Am Samstag ist Jens Spahn als Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion zurückgetreten. Nach Druck aus seiner Partei, der CDU, aber auch von Kanzler Friedrich Merz, der im ZDF-Sommerinterview erzählt hat, dass er die Empörung über Jens Spahns Vaterschaft mithilfe einer Leihmutter in den USA zunächst unterschätzt hatte. In dieser Podcastfolge spricht Henrike Roßbach, die Leiterin der SZ-Parlamentsredaktion, darüber, wie gut Friedrich Merz mit der Causa Jens Spahn umgegangen ist. Sie sagt, dass sich mal wieder zeige, dass Merz oft ein Gespür dafür fehle, was seine Partei umtreibt. Und dann spricht Henrike Roßbach auch noch darüber, wer auf Jens Spahn als Fraktionsvorsitzender nachfolgen könnte. Dafür stehen verschiedene Namen im Raum. Sie eint, dass alle bereits hohe Ämter in der Union besetzen. Weitere Nachrichten: Andy Burnham in Amtssitz an der Downing Street eingezogen; EU verhängt Millionenstrafe gegen chinesischen Online-Händler “Ali-Express”. Zum Weiterlesen: Mini Playback Show: Lesen Sie Hier Jakob Biazzas TV-Kritik zum WM-Finale. WM-Elf der Herzen: Die selbstverständlich vollkommen unabhängige Aufstellung der SZ-Redaktion. Hier können Sie die Podcastfolge über die Debatte um Jens Spahn vom Freitag nachhören. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDF, BBC. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

    • Spahn
    • Burnham
    • Spahns
  7. Ein riesiges Event wie die Fußball-WM ist für das Gastgeberland immer auch eine Möglichkeit, um sich der Welt zu präsentieren. Vielleicht sogar in einem neuen Licht, als besonders gastfreundlich, besonders herzlich oder besonders feierwütig. Aber die USA haben in diesem Fußball-Sommer nicht unbedingt eine neue Seite an sich gezeigt, findet Boris Herrmann der SZ-Korrespondent in New York. Er sagt: Bei dieser Weltmeisterschaft die Welt mal wieder gesehen, wie destruktiv Donald Trump ist. Boris Herrmann zieht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Bilanz zur Fußball-WM. Er nennt die aufgehobene Rotsperre für den US-Spieler Folarin Balogun „das Watergate das Fußballs“. Zwar habe es auch schöne Momente geben, in den USA sowie in den beiden anderen Gastgeberländern Mexiko und Kanada. Doch Trumps Eingreifen in den Wettbewerb überstrahle alles andere. Weitere Nachrichten: Fifa meldet Rekord-Einnahmen mit der WM; Jens Spahn tritt als Unions-Fraktionsvorsitzender zurück; Andrew Tate und sein Bruder in den USA festgenommen. Zum Weiterlesen und -hören: KI-Chatbots aus der Hölle: Lesen Sie von den kafkaesken Erfahrungen eines SZ-Autors. Hier können Sie die „Auf den Punkt“-Folge über Jens Spahn und die Debatte um Leihmutterschaft nachhören. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Julia Daniel Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über SpectrumNews1. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

    • WM
    • Gianni
    • Mexiko
  8. Australien ist vorgeprescht: Seit Dezember 2025 dürfen Jugendliche unter 16 Jahren dort kein Social Media nicht mehr nutzen. Zumindest in der Theorie. Denn in Wirklichkeit zeigt sich: Teenager von Social Media fernzuhalten ist gar nicht so einfach. Die Plattformbetreiber haben zwar Millionen Accounts von australischen Teenagern gelöscht – aber viele bestehen weiterhin. Und Jugendliche finden sowieso Wege, um das Verbot zu umgehen. Auch in Deutschland könnte es bald Altersbeschränkungen für soziale Medien geben. Auf EU-Ebene hat am Montag eine Expertenkommission ihre Empfehlungen für eine Altersgrenze abgegeben. Sie sagt: Instagram, Tiktok und andere Plattformen sollten erst ab 13 Jahren erlaubt sein. Für Deutschland steht eine ähnliche Grenze im Raum, das Familienministerium unter Karin Prien arbeitet gerade an einem Konzept. In dieser Podcastfolge geht es darum, wie junge Menschen über eine Social-Media-Altersgrenze – und die Debatte darüber – denken. Amy Kirchhoff, die Generalsekretärin der Bundeschülerkonferenz, sagt: An der Debatte ums Social-Media-Verbot zeigt sich, wie wenig junge Menschen in Deutschland politisch gehört werden. An dieser Folge mitgearbeitet haben außerdem Vera Dörenkämper, Marie-Luise Eberhardt, Lilly Krka, Mira Petzolt, Maximilian Wagner und Lino Wimmer. Das Thema "Social-Media-Verbot für Jugendliche" wurde im Rahmen einer ifp-Formatentwicklung bearbeitet, alle Projekte sowie die Pilotfolge finden Sie unter diesem Link: https://aufdenpunkt.journalistenschule-ifp.de/ Zum Weiterlesen: Hier finden Sie mehr dazu, wie eine Altersgrenze im Internet auf EU-Ebene umgesetzt werden könnte. Und hier finden Sie erste Erkenntnisse zum Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige in Australien. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über phoenix. Redaktionsschluss war Freitag, 17.07.2026, um 16 Uhr.Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  9. Jens Spahn, der Fraktionsvorsitzende der Union im Bundestag, und sein Mann sind gerade Eltern eines Jungen geworden, dank einer Leihmutter in den USA. In Deutschland ist Leihmutterschaft verboten, der Umweg über das Ausland, den Spahn und sein Mann gewählt haben, ist aber legal. Trotzdem entzündet sich aktuell viel Kritik an Spahns Weg zur Elternschaft. Denn die CDU, also seine eigene Partei, ist strikt gegen Leihmutterschaft – und Spahn war da öffentlich bislang auf Parteilinie. Der Vorwurf an Spahn, auch aus der CDU selbst, lautet darum: Doppelmoral. Wie geht das also zusammen, Spahns politisches und privates Handeln? Und müssen diese beiden Ebenen wirklich immer zusammenpassen? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Annette Zoch aus dem SZ-Politikressort. Weitere Nachrichten: EU-Kommission will Emissionshandel abschwächen; Donald Trump streut Zweifel am US-Wahlsystem; Axel-Springer-Award für Tech-Milliardär Peter Thiel. Zum Weiterlesen und -hören: Hier geht es zum Text über den Song “Keine Angst” von Danger Dan und Igor Levit und die Absage des ZDF. https://www.sueddeutsche.de/medien/igor-levit-danger-dan-zdf-die-anstalt-song-keine-angst-cancel-li.3517214 Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Pauline Claßen, Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über tagesschau.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  10. Am 14. August 2018 sind beim Einsturz einer Autobahnbrücke in Genua 43 Menschen ums Leben gekommen. Diesen Donnerstag ist der Hauptangeklagte zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in der norditalienischen Hafenstadt sprach den früheren Chef von Italiens Autobahngesellschaft schuldig. Die Staatsanwaltschaft legte dem einstigen Top-Manager zur Last, bereits seit 2009 von Mängeln gewusst zu haben. Die Anklage beschrieb ihn als Alleinherrscher, der das Unternehmen wie sein “Königreich“ geführt habe. Wichtiger als eine sichere Infrastruktur sei ihm der Profit gewesen. Die Verteidigung hingegen sprach von einem nicht erkennbaren Konstruktionsfehler an einem der Pfeiler. Auch gegen andere Verantwortliche verhängte das Gericht mehrjährige Gefängnisstrafen - alles in allem fast 200 Jahre Haft. Der heutige Chef der Betreibergesellschaft hatte erst kurz vor Prozessende die Hinterbliebenen öffentlich um Entschuldigung gebeten, sagt SZ-Italien-Korrespondentin Elisa Britzelmeier. Die Angehörigen der Opfer empfanden dies als Schlag ins Gesicht, da sie eine Entschuldigung viel früher gefordert hätten. Britzelmeier beschreibt, wie das Trauma des Unglücks bis heute nachwirkt. Weitere Nachrichten: Angriffe auf Kiew und Iran. Zum Weiterlesen und -hören: Die Recherche zum Koks-Highway über den Atlantik lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche, Luis Münch Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Tagesschau und Welt TV. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  11. München muss Wasser sparen und hat dafür zum ersten Mal in seiner Geschichte auch Verbote ausgesprochen. Die Restriktionen sind moderat, trotzdem wird die Verordnung heftig diskutiert. Tatsächlich dauert der Wassermangel der Stadt schon länger an. Die Grundwasserspiegel sinken, selbst am Alpenrand. Dazu kommt die extreme Hitze im Juni und die hohen Temperaturen. Das steigert den Verbrauch, sodass eine „seit den frühen 1970er-Jahren nicht dagewesene Ausnahmesituation“ eingetreten sei, wie es Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) zusammenfasst. Uwe Ritzer aus dem SZ-Wirtschaftsressort beschäftigt sich schon lange mit Wasserknappheit in Deutschland. München war lange in einer Luxussituation, weil es im Süden große Wasserreservoirs gibt. Doch auch hier kommt das Problem des Wassermangels jetzt an - wer das langfristig lösen will, muss auch die Industrie zum Sparen bitten, nicht nur Privathaushalte. Weitere Nachrichten: Friedrich Merz gibt Sommerpressekonferenz, Silvia Liebich wurde deutschen Behörden übergeben. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Redaktion: Antonia Franz, Jonathan Brandis Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Arabella Radio Den Podcast "Hey München" findet man hier: https://www.sueddeutsche.de/thema/Hey_M%C3%BCnchen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  12. In dieser Woche stehen für den französischen Präsidenten Emmanuel Macron die Verteidigungspolitik und das deutsch-französische Verhältnis im Mittelpunkt. Am Montag hat sich die sogenannten “Koalition der Willigen” in Paris getroffen, eine Gruppe aus mehr als 30 Ländern, darunter Deutschland, die die Ukraine im Krieg gegen Russland unterstützen. Am Dienstag saß Bundeskanzler Friedrich Merz bei der großen Militärparade zum französischen Nationalfeiertag auf der Ehrentribüne. Und am Freitag soll der deutsch-französische Ministerrat tagen, bei dem auch über Sicherheit und Verteidigung gesprochen werden soll. Trotz der vielen Treffen kriselt es aktuell zwischen Deutschland und Frankreich, vor allem, wenn es um die Verteidigung geht. Unter anderem ist nach langem Streit in diesem Sommer das Projekt FCAS gescheitert, bei dem Deutschland und Frankreich gemeinsam einen Kampfjet bauen wollten. Warum das so ist und wie es in Zukunft weitergehen könnte – auch mit Blick auf die Präsidentschaftswahlen in Frankreich im kommenden Jahr – darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Alexandra Föderl-Schmid, SZ-Korrespondentin in Paris. Weitere Nachrichten: erneuter Todesfall bei ICE-Einsatz; Ermittler vermuten extremistisches Motiv hinter Gewalttat von Schongau. Zum Weiterlesen und -hören: Hier geht es zum Text über das Computerspiel “Librarian”. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Johannes Korsche, Luis Münch Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über BFMTV (Youtube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  13. Eine AfD-Alleinregierung nach der Wahl in Sachsen-Anhalt ist inzwischen kein unwahrscheinliches Szenario mehr. Immerhin führt die Partei bei den letzten Umfragen sehr klar mit etwas mehr als 40 Prozent. Der AfD-Landesverband wird vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft und kommt demnach auf fast doppelt so viele Stimmen wie die zweitstärkste Partei, die CDU. Auch in ihrem Wahlprogramm macht die AfD deutlich, was sie in Sachsen-Anhalt plant. Tim Frehler, der für die SZ über die AfD berichtet, sagt in dieser Folge von „Auf den Punkt“: „Das ist ein völkisch-autoritäres Programm.“ Letztlich zeige sich darin der Plan, eines „autoritären Umbaus des ganzen Landes“. Auch wenn sich vieles, von dem, was die AfD fordert, nicht so einfach umsetzen lassen werde. Weitere Nachrichten: Urteil im Jesidinnen-Prozess; Europa macht Russland für Cyberangriffe verantwortlich. Zum Weiterlesen und -hören: Eine „Auf den Punkt“-Folge zur hybriden Kriegsführung Russlands und was der Ex-Wirecard-Manager Jan Marsalek damit zu tun haben könnte, können Sie hier hören. Eine Reportage aus dem Gerichtssaal über die Urteilsverkündung im Jesidinnen-Prozess lesen Sie hier. Den Text darüber, ob Münchner Brauereien verschwenderisch mit dem kostbaren Tiefengrundwasser umgehen, können Sie hier lesen. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter, Lars Langenau Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  14. Vor fünf Jahren hat eine Flut große Teile des Ahrtals zerstört. Straßen wurden überschwemmt, Häuser weggerissen, Landstriche verwüstet. 135 Menschen sind bei der Jahrhundertflut ums Leben gekommen, außerdem wurden über 9.000 Gebäude im Ahrtal beschädigt. Viele Menschen haben alles verloren. Heute sind zwar die meisten Privathäuser in der Region wieder aufgebaut, aber die Katastrophe ist immer noch sichtbar. Etwa in einer Schule, in der die Schülerinnen und Schüler seit fünf Jahren in Containern unterrichtet werden müssen. Und auch sonst finden sich im Ahrtal an vielen Ecken Neubauten neben Ruinen. Darüber spricht in dieser Podcastfolge Kathrin Wiesel-Lancé die SZ-Korrespondentin für Rheinland-Pfalz. Sie hat das Ahrtal besucht und erklärt, warum der Wiederaufbau des Ahrtals so lange dauert. Und sie spricht auch über den Hochwasserschutz in der Region und die Frage, warum auch heute viele Häuser im Ahrtal nicht richtig vor Überschwemmungen geschützt sind. Weitere Nachrichten: USA und Iran beschießen sich erneut; Stefan Evers neuer designierter Spitzenkandidat der CDU in Berlin. * Zum Weiterlesen:* Hier finden Sie mehr über die Hürden beim Wiederaufbau des Ahrtals und über die Schule, an der in Container unterrichtet wird. Und hier finden Sie den Text über „Neal the Seal“: Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Laura Terberl Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über SWR. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  15. Sie stürzen ab und finden aus ihrer Sucht nicht mehr heraus - bis zum traurigen Ende. Im vergangenen Jahr sind in Deutschland 2150 Menschen an den Folgen ihrer Drogensucht gestorben. Das hat der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streek in dieser Woche gesagt. Und gerade bei jungen Menschen wird das Problem immer größer. “Fast jeder vierte Drogentote ist inzwischen jünger als 30 Jahre und bei den Unter-20-Jährigen hat sich die Zahl der Todesfälle in den letzten vier Jahren fast verdoppelt”, sagte Streeck bei einer Pressekonferenz. Dass Menschen in den Drogenstrudel geraten, habe auch mit der Anziehungskraft des Milieus zu tun, sagt Wolfgang Barth in dieser Folge von “Auf den Punkt”. Seit den 1980er-Jahren hilft er Abhängigen im Bahnhofsviertel in Frankfurt am Main. In dieser Folge erzählt Barth von seiner Arbeit mit den Süchtigen und davon, wie sich die Szene dadurch verändert hat, dass heute andere Drogen konsumiert werden als früher. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: Bayerischer Rundfunk. Redaktionsschluss war Freitag, 10. Juli 2026 um 16.30 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  16. Die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung ist beschlossen. Von 2027 an wird es für Versicherte teurer. Und auch Kliniken, Ärzte und Psychotherapeuten müssen sich auf Einbußen einstellen. Was wird sich konkret für Versicherte ändern? Darüber spricht in dieser Folge “Auf den Punkt” Rainer Stadler, er ist der SZ-Experte für Fragen zum Gesundheitssystem. Er sagt, dass es von 2027 an erhebliche Einschnitte für Versicherte und Ärzte geben werde. Die Hauptlast werde bei den Versicherten liegen. Weitere Nachrichten: Neues Heizungsgesetz; Wegner tritt in Berlin nicht nochmal an. Zum Weiterlesen und -hören: Hier hören Sie den SZ-Podcast “In aller Ruhe”, in dem Carolin Emcke mit Rachel Goldberg-Polins über Trauer und das Weiterleben spricht, nachdem Goldberg-Polins Sohn Hersh von der Hamas in den Gazastreifen entführt und dort getötet wurde. Hier finden Sie die Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Reform der gesetzlichen Krankenversicherung. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Pauline Claßen Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Hinweis: In dieser Folge heißt es, dass die gesetzlich Versicherten auch die Kassenbeiträge der Menschen in Grundsicherung finanzieren. Das stimmt so nicht. Richtig ist, dass ein Teil der Gesundheitskosten von Menschen in der Grundsicherung von den gesetzlichen Krankenversicherungen getragen werden. Jobcenter und Sozialamt tragen auch zur Finanzierung der Gesundheitskosten dieser Personengruppe bei. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  17. Der VW-Aufsichtsrat berät diesen Donnerstag in Wolfsburg über neue, drastische Sparpläne für den Konzern. Konzernchef Oliver Blume hatte bereits im Frühjahr angekündigt, den Sparkurs deutlich verschärfen zu wollen. Laut Manager Magazin könnten weltweit bis zu 100 000 Stellen wegfallen, doppelt so viele wie bisher geplant. Vier Werke des VW-Konzerns in Deutschland droht demnach sogar bis 2034 die Schließung: Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm. Blume begründet den massiven Sparkurs mit verschärften Rahmenbedingungen. So verkauft VW heute etwa zwei Millionen Autos weniger als vor der Corona-Pandemie, sagt Christina Kunkel, die für die SZ-Wirtschaftsredaktion über die Automobilindustrie berichtet. Besonders der chinesische Markt sei eingebrochen und viele Werke seien nicht ausgelastet. Aber einfach sei es nicht, bei VW so einen Sparkurs durchzusetzen, sagt Kunkel. Schließlich bestehe bis 2031 noch eine Jobgarantie. Zudem haben das Land Niedersachsen und Arbeitnehmervertreter eine Sperrminorität im Aufsichtsrat. Weitere Nachrichten: US-Lizenz für ukrainische Produktion von Patriot-Flugabwehrraketen; Deutschland kauft “Tomahawk”-Marschflugkörper; Zehn Jahre Haft nach Tod eines Zugbegleiters, 5100 Hitzetote in Deutschland. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie eine Analyse über die Krise bei VW und hier über die ersten zaghaften Proteste. Das berührende Porträt des getöteten Bahn-Mitarbeiters Serkan Çalar lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche, Ann Marlen Hoolt, Luis Münch Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDF Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  18. Für Donald Trump ist die vorläufige Waffenruhe mit Iran beendet. Das hat der US-Präsident am Mittwoch beim Nato-Gipfel in Ankara erklärt. Zuvor hatte die US-Armee in der Nacht eine neue Angriffswelle gegen mehr als 80 Ziele in Iran geflogen. Desweiteren hat Trump den Streit mit Spanien neu angefacht und ein Ende des Handels mit dem EU-Land angekündigt. Trump nannte Spanien einen “furchtbaren Partner” in der Nato. “Sie nehmen nicht teil, sie zahlen nicht.“ Spaniens linker Regierungschef Pedro Sánchez ist einer der schärfsten europäischen Kritiker der Außen- und Militärpolitik Trumps. Als einziges Nato-Land lehnt Spanien die Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts ab. Zwar hätten weder Trump noch Iran Interesse an einem großen Krieg, sagt SZ-Sicherheitsexperte Hubert Wetzel, die Dynamik von Militärschlägen und Vergeltungsmaßnahmen könne jedoch wieder zu einer Eskalation führen. In Bezug auf Trumps Drohungen gegen Madrid erklärt Wetzel, dass solche einseitigen Handelsbeschränkungen nicht so einfach sei, wie Trump sich das vorstelle. Schließlich schütze die EU ihre Mitglieder. Im Grunde aber zeige sein Auftritt auch bei diesem Nato-Gipfel Trumps tiefe Verachtung für das Verteidigungsbündnis. Weitere Nachrichten: Le Pen will bei Präsidentschaftswahl antreten; ICE-Agent erschießt Mexikaner; lebenslange Haftstrafe für Berliner Palliativarzt. Zum Weiterlesen und -hören: Eine Einschätzung, ob der Krieg zwischen Iran und USA wieder aufflammen wird, lesen Sie hier. Und hier einen Beitrag darüber, dass Trump seine Ansprüche auf Grönland längst nicht aufgegeben hat. Bei unserem Liveblog bleiben Sie bei den Entwicklungen im Konflikt USA gegen Iran informiert. Unseren Recherchepodcast “Das Thema” zu den Großbaustellen der Deutschen Bahn hören Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche, Luis Münch Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Fox News und TFI. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  19. Marine Le Pen ist die Frontfrau der extrem rechten Partei Rassemblement National in Frankreich. Und hätte ein Gericht Le Pen im vergangenen Jahr wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder nicht das passive Wahlrecht entzogen, wäre sie sicher jetzt schon im Wahlkampfmodus. Aber durch das Urteil war eine Präsidentschaftskandidatur zunächst ausgeschlossen. Le Pen ist dagegen in Berufung gegangen und nun wurde ihre Strafe reduziert. Sie darf nun doch bei der Wahl antreten, aber sie muss im Wahlkampf eine Fußfessel tragen. Frankreich-Expertin Kathrin Wiesel-Lancé sagt in dieser Folge von “Auf den Punkt”: Das würde kein angenehmer Wahlkampf werden. Weitere Nachrichten: U-Boot-Geschäft zwischen Deutschland und Kanada; Förderung für Wärmepumpen. Zum Weiterlesen: Eine Analyse zum Urteil gegen Le Pen steht hier. Mehr Informationen zur Wärmepumpenförderung lesen Sie hier. Den Text über die Niederlage von Donald Trump und dem US-Team finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Johannes Korsche, Ann-Marlen Hoolt, Luis Münch Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  20. Es ist ein Eklat, der diese Fußball-Weltmeisterschaft überschatten könnte: Donald Trump hat wohl bei Fifa-Präsident Gianni Infantino angerufen und es geschafft, dass der US-Spieler Folarin Balogun seine Sperre nach einer roten Karte nicht absitzen muss. Balogun hatte im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina die rote Karte gesehen und wäre deshalb eigentlich automatisch für mindestens ein Spiel gesperrt worden. Doch dann hat die Fifa die Sperre überraschend zur Bewährung ausgesetzt und nun darf Balogun im Achtelfinale gegen Belgien für die USA antreten. SZ-Sportredakteur David Kulessa sagt in dieser Folge von “Auf den Punkt”, dass die Fifa mit ihrer umstrittenen Entscheidung Tür und Tor für politische Einflussnahme auf den Fußball öffne. Sie biedere sich beim Gastgeber USA an. Weitere Nachrichten: Bundeshaushalt; Angriffe auf Kiew. Zum Weiterlesen: Testen Sie hier, wie stark Ihr Job durch künstliche Intelligenz unter Druck geraten könnte. Hier stehen fünf Tipps für die Arbeitswelt von morgen. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: ARD-Sportschau