Auf den Punkt

Süddeutsche Zeitung
2377
23.10.2026
Beschreibung
Die Nachrichten des Tages – von der Süddeutschen Zeitung als Podcast auf den Punkt gebracht. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit aktuellen Meldungen, Interviews und Hintergrundberichten. Kostenlos und immer aktuell: Sonntags bis freitags um 17 Uhr, samstags um 7 Uhr. Zusätzlich gibt es werktags um 7 Uhr ein kurzes Nachrichten-Update.
Häufig erwähnt
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Episoden
  1. Am Donnerstag hat die Bundesregierung zu einer Europa-Konferenz nach Berlin eingeladen, um mit Außenministerinnen und -ministern von EU-Mitgliedsstaaten und EU-Beitrittsländern darüber zu sprechen, wie die EU reformiert und erweitert werden könnte. Zählt man alle Länder zusammen, die eine Beitrittsperspektive haben, käme die EU auf 37 Mitgliedsstaaten. Will sich sie sich nicht selbst lähmen, braucht es deswegen Reformen. Zum Beispiel beim Prinzip der Einstimmigkeit, wonach bei vielen Beschlüssen jedes EU-Land zustimmen muss. Mein Kollege Paul-Anton Krüger berichtet aus Berlin über deutsche Außenpolitik. Er sagt: Es brauche schon eine Menge Optimismus, um daran zu glauben, dass die EU reformiert wird. Aber: Es gibt gerade vielversprechende Ideen, wie genau das gelingen könnte. Weitere Nachrichten: Faeser untersagt Hamas und Samidoun Tätigkeit in Deutschland, 400 Menschen verlassen Gaza-Streifen in Richtung Ägypten. Weiterlesen: Die Rezension zum Film “Anatomie eines Falls” lesen Sie hier. Das Interview mit Hauptdarstellerin Sandra Hüller im SZ-Magazin lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Franziska von Malsen, Tami Holderried Produktion: Benjamin Markthaler Zusätzliches Audiomaterial über tagesschau, phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  2. Vergangene Woche haben die Freien Wähler und die CSU einen neuen Koalitionsvertrag bis 2028 unterschrieben. Seitdem ist klar: Markus Söder (CSU) wird wieder Ministerpräsident. Seine offizielle Wahl zum Regierungschef an diesem Dienstag war dann eigentlich nur noch eine Formsache. Mit 120 Ja-Stimmen hat er dann auch eine komfortable Mehrheit bekommen, insgesamt sind es 203 Abgeordnete im Bayerischen Landtag. Söders anschließende Rede war in weiten Teilen vor allem ein Best-of-Wahlkampf, sagt Johann Osel, der für die SZ im Landtag dabei war. Aber bei einer Sache war Söder dann noch deutlicher als bisher: bei der Abgrenzung von der AfD. Weitere Nachrichten: Bundesverfassungsgericht kippt Reform zur Wiederaufnahme von Strafverfahren, Schauspieler Elmar Wepper ist tot **Weiterlesen: ** Den Text zu Söders Wiederwahl von Johann Osel und Roman Deininger lesen Sie hier. [Den Text von Nele Pollatschek zu den Erkenntnissen nach dem 7. Oktober lesen Sie hier.](https://www.sueddeutsche.de/kultur/dagestan-ausschreitungen-progrom-israel-gaza-hamas-1.6295738 ) Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter, Tami Holderried, Antonia Franz Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über BR24. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  3. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat eine “neue Phase” des Krieges verkündet. Für ihn ist das Ziel klar: Die Geiseln sollen befreit und die Hamas zerschlagen werden. Aber ist das realistisch? Der SZ-Militärexperte Sebastian Gierke sagt: “Die Frage ist, ob Israel tatsächlich bereit ist, diesen Kampf zu führen.” Denn schon jetzt sei klar, dass ein Kampf gegen die Hamas Monate dauern würde. Und auf beiden Seiten viele Opfer fordern wird. Im Podcast erläutert Sebastian Gierke, welche Probleme die israelische Armee im Kampf gegen die Hamas bewältigen muss. Und er erklärt, warum die Hamas einen großen strategischen Vorteil hat. Weitere Nachrichten: AfD-Abgeordneter festgenommen, Inflation erstmals wieder sehr niedrig, Staatsbesuche in Afrika. Weiterlesen: Krieg gegen die Hamas: So gefährlich kann der Häuserkampf in Gaza sein. Verdacht auf Volksverhetzung: AfD-Abgeordneter festgenommen. Theaterstück in Jena: Die Hundekot-Attacke. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Antonia Franz Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über x@IsraeliPM_heb. Anmerkung der Redaktion: In einer ersten Version des Podcast wurde Benjamin Netanjahu als Präsident Israels bezeichnet, er ist allerdings Premierminister. Wir haben die entsprechende Stelle korrigiert. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  4. Schon vor dem Krieg zwischen Israel und der Hamas waren die meisten Menschen im Gazastreifen auf Hilfslieferungen angewiesen. Mehr als zwei Millionen Menschen leben dort, die Hälfte davon sind Kinder. Der Terroranschlag der Hamas am 7. Oktober und die israelische Antwort darauf haben die humanitäre Situation in dem Landstrich noch einmal drastisch verschlimmert. Es fehlt an Nahrungsmitteln, Medizin und Trinkwasser. “Einige schildern, dass sie mittlerweile Salzwasser trinken”, sagt Matthias Schmale. Er leitete die UN-Mission zur Versorgung von Geflüchteten im Gazastreifen von 2017 bis 2021. Inzwischen arbeitet er in Nigeria für die UN, hat aber immer noch viel Kontakt in den Gazastreifen. Zum Weiterlesen und -hören Eine kurze (englische) Besprechung von Moritz Baumstiegers Buchtipp “Enemies and Neighbours” von Ian Black lesen Sie beim Guardian. Ein SZ-Interview mit dem Autoren des zweiten Buchtipps, Tom Segevs “1967”, lesen Sie hier. Den Text von Ronen Steinke zu den Gemeinsamkeiten der jüdischen und palästinensischen Diaspora lesen Sie hier. Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 27.10.2023 um 18 Uhr. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter, Tami Holderried, Franziska von Malsen Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über euronews (YouTube), WDR aktuell, phoenix, Forbes Breaking News (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  5. In den letzten Jahren ist Ägypten immer wieder als Vermittler zwischen Israel und der Hamas aufgetreten. Gelingt das wieder? Dann könnte das Land im Krieg in Nahost eine entscheidende Rolle spielen. Der SZ-Nordafrika Korrespondent Bernd Dörries erklärt im Podcast, dass sich Ägypten politisch in einem Spagat befindet. Denn auf der einen Seite will der Präsident seinen politischen Einfluss ausbauen. Auf der anderen Seite werden seit Kriegsbeginn immer mehr israelfeindliche Stimmen in der Region laut. Weitere Nachrichten: Zweiter Tag des EU-Gipfels in Brüssel, Deutsche Bahn versucht Warnstreiks abzuwenden. Weiterlesen: Wie Ägyptens Präsident die israelfeindliche Stimmung im Land für seinen Wahlkampf nutzt. Was wird aus der Annäherung von Israel und Saudi-Arabien? Hilft positives Denken, wenn das politische Weltgeschehen gerade düster aussieht? Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Tami Holderried, Johannes Korsche Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Audiomaterial über The National News. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  6. Wochenlang hat das US-Repräsentantenhaus einen neuen Speaker gesucht. Am Mittwoch hat dann ein Republikaner die notwendigen Stimmen bekommen: Der rechte Hardliner und Trump-Supporter Mike Johnson. Und der muss sich jetzt ziemlich beeilen, sonst stehen die USA bald wieder vor einem Shutdown, sagt US-Korrespondent Peter Burghardt im Podcast. Denn der Übergangshaushalt steht nur noch bis Mitte November und es geht um viel Geld, zum Beispiel Hilfen für Israel, palästinensische Zivilisten oder Waffenlieferungen für die Ukraine. Das werden schwierige Verhandlungen, sagt Burghardt: “Mike Johnson will sich selbst und auch seine Unterstützer, vor allen Dingen ganz rechts, auf jeden Fall befrieden. Und auch Donald Trump. Das Ganze steht eindeutig immer im Zusammenhang mit dem Wahlkampf für 2024. Das ist immer auch ein Duell Biden gegen Trump.” Denn Mike Johnson braucht die Unterstützung von Donald Trump, ohne den er gar nicht erst Sprecher des Repräsentantenhauses geworden wäre. Weitere Nachrichten: Regierung in Bayern steht, Israelische Bodeneinsätze in Gaza, EZB hebt Leitzins nicht weiter an. Moderation, Redaktion: Antonia Franz Redaktion: Tami Holderried, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Jakob Arnu Hier können Sie die neue Folge von "Das Thema" hören. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  7. Die Bundesregierung will beim Thema Migration mehr Härte zeigen - und in Zukunft Asylsuchende ohne Aufenthaltsrecht schneller abschieben. Einen entsprechenden Gesetzentwurf der Innenministerin Nancy Faeser hat das Bundeskabinett am Mittwoch gebilligt. Doch daran gibt es unter anderem von Asylverbänden Kritik - sie befürchten, dass das Asylrecht in Deutschland ausgehöhlt werden könnte. Dazu sagt der Leiter der SZ-Parlamentsredaktion, Nicolas Richter: "Das Gesetz erleichtert zwar das Verfahren - aber es schränkt auch die Bürgerrechte ein." Im Podcast erzählt er, warum der Ton in der Migrationsdebatte zuletzt rauer geworden ist und wie sich die einzelnen Parteien dazu positionieren. Und es geht auch um die Haltung von Bundeskanzler Olaf Scholz. Weitere Nachrichten: Schwarze Menschen in Deutschland erleben rassistische Diskriminierungen, Israelische Politiker fordern Rücktritt von UN-Generalsekretär Antonio Guterres. Weiterlesen: Migration: Die neue Kälte in der politischen Rhetorik. Eklat im Sicherheitsrat: Kritik an UN-Generalsekretär Guterres. SZ-Test: Welche Spaghetti schmeckt am besten? Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Tami Holderried, Antonia Franz Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über: dpa. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  8. Seit dem Terror der Hamas am 7. Oktober wissen alle, dass Benjamin Netanjahu sein Versprechen, für die Sicherheit der Israelis zu sorgen, nicht gehalten hat. Der SZ-Israel-Korrespondent Peter Münch sagt: "Das war ein kolossales Versagen auf ganzer Linie: Bei der Armee, bei den Geheimdiensten. Aber verantwortlich ist der Regierungschef.” Warum Netanjahu dazu öffentlich immer noch nicht Stellung bezogen hat, ob – und wann es zu einem Machtwechsel kommen könnte, das erklärt Peter Münch in dieser Folge. Weitere Nachrichten: Bombendrohungen an Einrichtungen in Deutschland, gesunkenes Frachtschiff in der Nordsee Die Protokolle, in denen Menschen über ihre Angst und ihren Alltag in Gaza sprechen, finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Franziska von Malsen Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über: Youtube “Sky News” Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  9. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen lässt wenig Zweifel daran, dass sie im Krieg im Nahen Osten auf der Seite Israels steht. Doch der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell und EU-Ratspräsident Charles Michel werfen ihr vor, dass sie damit den Interessen der EU in der Region schadet. Auch würde ihre Position Spannungen und Hass verschärfen, statt deeskalierend zu wirken. Borrell hat vor dem Treffen der EU-Außenminister am Montag in Luxemburg betont, dass im Moment das vorrangige Anliegen sein müsse, humanitäre Hilfe in den Gazastreifen zu bringen. SZ-EU-Korrespondent Hubert Wetzel sagt: Die EU sei in diesem Konflikt zwar kein wichtiger Akteur. Und es gebe wegen historischer Erklärungsmuster traditionell "sehr unterschiedliche Einschätzungen in der EU": So sei zum Beispiel Irlands Blickwinkel auf den Nahostkonflikt davon geprägt, dass sie einst selbst von Großbritannien kolonialisiert wurden und sich befreit haben. Deutschland aber stehe wegen des Holocausts in einer ganz anderen Verantwortung für Israel. Deshalb habe er, sagt Wetzel, seine Zweifel, ob bei einer gemeinsamen EU-Position mehr herauskommen wird als unverbindliche Floskeln. Das Interview mit der neuen IG-Metall-Chefin Christiane Brenner finden Sie HIER. Weitere Nachrichten: Wagenknecht gründet neue Partei, Stichwahl in Argentinien, Christiane Benner führt IG Metall Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Franziska von Malsen Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über Euronews, Handelsblatt, European External Action Service und Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  10. Der Krieg in Nahost hat auch in Deutschland etwas verändert. Das zeigt sich zum Beispiel an den Schulen, wo in den vergangenen Wochen viele Konflikte hochgekocht sind. Und Juden und Jüdinnen in Deutschland erleben seit Kriegsausbruch wieder vermehrt antisemitische Übergriffe. Was kann helfen, wenn die Stimmung derart angespannt ist? Die Historikerin Mirjam Zadoff, Direktorin des NS-Dokumentationszentrums in München, plädiert im Podcast für mehr Bildungsarbeit: “Alle haben das Gefühl, sie wissen wahnsinnig viel über jüdische Geschichte. Und dann fragt man nach dem Wahrschauer Ghetto und darüber wissen die Leute ganz wenig.” Dabei hat die Historikerin auch einen Tipp für die Menschen, die bisher Berührungsängste hatten, sich mit der Geschichte des Nahostkonflikts auseinanderzusetzen. Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 20.10.2023 um 18 Uhr. Weiterlesen: Antisemitismus im Podcast von Lanz & Precht: Lernen mit Lanz. Ausblick auf die Wahl in Argentinien: Der Zerstörer. Lesestoff: Bücher für den Herbst. Deutscher Buchpreis 2023: Tonio Schachingers Roman “Echtzeitalter”. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Audiomaterial über phoenix, dpa, youtube.com/@DonaldTusk, MDR. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  11. Bis Sonntag trifft sich die Grüne Jugend in Leipzig zu einem Bundeskongress. Dort wird eine neue Spitze gewählt. Aber schon jetzt ist eines klar: Die jungen Grünen sind sehr unzufrieden. Mit der Ampelregierung – und auch mit den Grünen selbst. Was die Grüne Jugend fordert, darüber spricht Constanze von Bullion aus dem Berliner SZ-Parlamentsbüro in dieser Folge von “Auf den Punkt”. Sie sagt: Auch wenn kaum eine der Forderungen wirklich umgesetzt werden wird, sind sie nicht sinnlos. Sie haben noch einen ganz anderen Zweck. Weitere Nachrichten: Baerbock reist in den Nahen Osten, Russlands Offensive in der Region Donezk bleibt erfolglos. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Franziska von Malsen Produktion: Annika Bingger Sprecherin: Ann-Marlen Hoolt Zum Weiterlesen Den Gastbeitrag "Sehr verehrte Antisemiten" lesen Sie hier. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  12. Es gibt auch in der Politik Beziehungen, die ihr Ablaufdatum schon längst überschritten haben. Sahra Wagenknecht und ihre Noch-Partei Die Linke ist so ein Fall. Seit Monaten wird deswegen schon darüber spekuliert, ob beziehungsweise wann Wagenknecht aus der Linken austritt und eine eigene Partei gründet. Seit Mittwochabend ist klar: Jetzt ist es soweit. Welche Chancen hat eine ganz auf sie zugeschnittene Partei? Und wie geht es jetzt mit der Linken weiter? Zum Weiterlesen und -hören: Den Text zum neuen Album von Ren lesen Sie hier. Weitere Nachrichten: Ausschreitungen bei Pro-Palästina-Demo in Neukölln, Scholz sagt weitere Waffenlieferungen an die Ukraine zu Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Franziska von Malsen, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über ARD Mediathek. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  13. Am Dienstagabend ist in Gaza eine Rakete in oder vor einem Krankenhaus eingeschlagen und hat hunderte Menschen getötet. Die Palästinenser beschuldigen die Israelis für die Explosion und umgekehrt. Beide Seiten wollen Beweise für die eigene Version der Geschichte haben. Das Ganze passierte nur einen Abend vor dem Besuch des amerikanischen Präsidenten im Nahen Osten. Joe Biden sei in die Region gereist, um zu vermitteln, sagt mein Kollege Stefan Kornelius, Leiter des SZ Politik-Ressorts. Und: Dass es dazu jetzt vorerst nicht kommen kann, sei eine Katastrophe. Wie es jetzt weitergehen könnte, erklärt er in dieser Sendung. Weitere Nachrichten: Deutsche Opfer der Hamas, Brandanschlag auf jüdische Einrichtungen Den Text über die neue Geschmacksrichtung "Salzlakritze" lesen Sie hier. Und den über den Iron Dome hier. Moderation, Redaktion: Franziska von Malsen Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über Israeli Defence Forces via “X”. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  14. Die Opposition in Polen könnte unter dem früheren Ministerpräsidenten Donald Tusk eine neue Regierung bilden. Nach Auszählung aller Stimmen stimmten für die liberalkonservative Bürgerkoalition (KO) 30,7 Prozent. Sie wurde damit zweitstärkste Kraft. Mit zwei kleineren Parteien hat sie damit eine Mehrheit der Mandate. Die bisher regierende nationalkonservative Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) bekam mit 35,38 Prozent zwar mehr der Stimmen, aber ihr fehlt ein Koalitionspartner, mit dem es für die Mehrheit reicht. Es sei ein großer Gewinn, wenn "diese ständigen verbalen Attacken, sehr persönlichen Angriffe, dieser Hass gegen einzelne Menschen, gegen Oppositionspolitiker, gegen ganze Gruppen von Menschen"” aufhören würden, sagt SZ-Polen-Korrespondentin Viktoria Großmann. Und wenn nach acht Jahren endlich wieder ein sachlicher, neutraler Ton in die Politik einzieht. Unsere Texte zur Frankfurter Buchmesse finden Sie HIER. Weitere Nachrichten: Krieg im Nahen Osten, Terrorverdächtiger in Brüssel erschossen, Frankfurter Buchmesse eröffnet Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Franziska von Malsen, Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über The Guardian Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  15. Iran unterstützt die Hamas mit Millionen Dollar pro Monat. Und ohne die Unterstützung wäre Hamas nicht dazu in der Lage gewesen, die Terrorattacke auf Israel am 7. Oktober zu verüben, sagt SZ-Iran-Experte Raphael Geiger. "Die Hamas ist seit vielen Jahren abhängig von iranischer Hilfe." Zwar sei die Hamas eine sunnitisch-islamistisch geprägte, palästinensische Organisation, aber das iranische Regime teile mit ihr vor allem den Hass auf Israel. Möglicherweise habe Iran und Hamas bei der Wahl des Zeitpunkts des Angriffs auch versucht, die Annäherung zwischen Israel und Saudi-Arabien zu torpedieren, vermutet Geiger. Die Gefahr einer weiteren Eskalation sei zwar da, aber bis auf die Hamas wolle wohl niemand gerade einen großen Krieg im Nahen Osten. Selbst von der iranischen Führung gebe es deshalb gerade eher zurückhaltende Töne. Wie das aber nach einer möglichen israelischen Bodenoffensive aussehe, sei nicht einschätzbar, sagt Geiger. Würde auch noch die ebenfalls von Iran unterstützte Hisbollah Israel angreifen, "dann wäre das für Israel existenziell bedrohlich". Zum Live-Chat mit Alexandra Föderl-Schmid am 17.10. von 14 Uhr bis 15:30 Uhr kommen Sie HIER. Weitere Nachrichten: Scholz reist nach Israel, Grenzkontrollen zu Polen und Tschechien, Oppositionserfolg bei Wahlen in Polen Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über CBS Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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  17. Der Krieg im Nahen Osten beschäftigt in Deutschland viele Menschen. Und natürlich ist er auch ein Thema unter Schülerinnen und Schülern. Wie kann die Institution Schule damit angemessen umgehen? Die SZ-Bildungsexpertin Kathrin Müller-Lancé hat mit vielen Lehrerinnen und Lehrern gesprochen, die das Thema beschäftigt. "Ein Schulleiter aus Neukölln sagte zu mir", erzählt sie, "dass die Lage gerade sei wie eine aufgeladene Batterie oder wie ein Pulverfass." Doch Kathrin Müller-Lancé hat auch Lösungsvorschläge dafür angeschaut, wie Schulen besser auf den Krieg reagieren könnten. Weitere Nachrichten: Mehr Polizeischutz für jüdische Einrichtungen, EU vertagt Entscheidung über Unkrautvernichter Glyphosat, Schleuser-Transporter in Bayern verunglückt **Weiterlesen: ** Vorfall an einer Berliner Schule: Der Nahostkonflikt auf dem Schulhof. Wie die Menschen in Israel und Gaza den Krieg erleben. Was steckt hinter den Plänen für ein “Netflix House”? Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Carlo Sarsky Zusätzliches Audiomaterial über DLF. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  18. Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich am Donnerstag in seiner Regierungserklärung im Bundestag klar an die Seite Israels gestellt. Dazu war auch der israelische Botschafter Ron Prosor im Bundestag zu Gast. Nach dem Kanzler sprachen weitere Abgeordneter aller Fraktionen. "Der Bundestag hat damit ein deutliches Zeichen der Solidarität nach Israel gesendet", sagt Daniel Brössler aus der SZ-Parlamentsredaktion. Er hat die Reden im Bundestag beobachtet und ordnet ein: Wie konkret sind die Hilfsangebote der Bundesregierung für Israel? Und wie kann deutsche Diplomatie zum Frieden beitragen? Weitere Nachrichten: Erste Sonderflüge für deutsche Staatsbürger aus Israel, CSU und Freie Wähler beginnen Koalitionsgespräche nach Wahlen in Bayern **Weiterlesen und Weiterhören: ** Regierungserklärung zum Krieg in Nahost: (Fast) Alle rücken zusammen. Angriff auf Israel: Wie der Terror sich den Weg bahnte. Eine Rekonstruktion. Podcast-Empfehlung: Söders Endspiel. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt. Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  19. Die Attacke der Hamas auf Israel ist so brutal wie nie zuvor. Und der israelische Gegenschlag trifft jetzt auch die palästinensische Zivilbevölkerung. Tausende Menschen sind im Gazastreifen auf der Flucht – und können den Angriffen trotzdem nicht entfliehen. Die SZ-Expertin Alexandra Föderl-Schmid sagt: "Eine so schlimme Situation haben auch die Menschen in Gaza noch nie erlebt." Gleichzeitig sagt sie aber auch, dass die Gewalt der Hamas in Israel beispiellos sei. "Es wurde eine Brutalität angewendet, die man bisher nur vom IS kennt". Egal wie der Krieg sich weiter entwickle - hohe Opferzahlen werde es vermutlich auf beiden Seiten geben. Weitere Nachrichten: Israel gründet Notstandsregierung, Selenskij wirbt bei der Nato für Flugabwehrsysteme, Bundesregierung will Abschiebungen erleichtern. Weiterlesen: Krieg in Nahost: Immer mehr Gräueltaten der Hamas gelangen an die Öffentlichkeit. Migration: Bundesregierung legt neues Gesetzespaket vor. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Franziska von Malsen Produktion: Annika Bingger Zusätzliches Audiomaterial über X@netanyahu. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  20. Mindestens 800 Menschen wurden seit Samstagmorgen von den Terroristen der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas in Israel ermordet. Zudem entführten die Terroristen zwischen 100 und 150 Menschen in den Gazastreifen. Palästinenser berichten bislang von mindestens 770 Toten durch israelische Luftangriffe. Ministerpräsident Netanjahu droht mit weiterer "schrecklicher" Vergeltung. 300 000 Reservisten wurden mobilisiert, der Gazastreifen soll vollständig blockiert werden. Das sei eine "gewaltige Drohkulisse", sagt SZ-Israel-Korrespondent Peter Münch. "Ob das dann tatsächlich eine Bodenoffensive, also eine Invasion wird, halte ich zwar für gut möglich, aber noch nicht für sicher." Der Gazastreifen sei eine "Art urbanes Dickicht", "ein Minenfeld", in dem es "nichts zu gewinnen" gebe. Auch gebe es für eine Invasion bislang noch keine überwölbende Strategie und kein klar definiertes Ziel. Für die Hamas seien die Geiselnahmen "eine maximale Demütigung für Israel". Zudem seien sie ein "Faustpfand", sagt Münch. Die Drohung, als Vergeltung einzelne Geiseln hinzurichten, sei sehr ernst zu nehmen. Den Link zum Podcast „Tatort Ostsee“ über die Sprengung der Ostseepipelines North Stream finden Sie HIER. Weitere Nachrichten: IWF senkt Konjunkturprognose für Deutschland, EM 2028 in Großbritannien und Irland Weitere Nachrichten: IWF kürzt Konjunkturprognose für Deutschland, EM 2028 in Großbritannien und Irland Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Annika Bingger, Carlo Sarsky Zusätzliches Audiomaterial über Reuters Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER