Auf den Punkt

Süddeutsche Zeitung
2377
23.10.2026
Beschreibung
Die Nachrichten des Tages – von der Süddeutschen Zeitung als Podcast auf den Punkt gebracht. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit aktuellen Meldungen, Interviews und Hintergrundberichten. Kostenlos und immer aktuell: Sonntags bis freitags um 17 Uhr, samstags um 7 Uhr. Zusätzlich gibt es werktags um 7 Uhr ein kurzes Nachrichten-Update.
Häufig erwähnt
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Episoden
  1. Bei den Landtagswahlen in Hessen und Bayern hat die Union gewonnen. Die größte Wahlsiegerin in beiden Bundesländern aber ist die AfD: Erstmals in gleich zwei Landtagen westdeutscher Flächenländer werden die Rechtsausleger zu Oppositionsführern. Die Ampel-Parteien verlieren hingegen deutlich. "Das ist vor allem Ergebnis der Unzufriedenheit mit Berlin", sagt die SZ-Bayern-Redakteurin Katja Auer. In Bayern sei die AfD vor allem ein "notorisch zerstrittener Haufen, der überhaupt keine Sacharbeit gemacht hat, sondern hauptsächlich mit Parolen und Hetze aufgefallen ist". Aber auch "der Sprech" von Hubert Aiwanger in diesem Wahlkampf war stellenweise "extrem rechts", sagt Auer. Das Verhältnis von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder von der CSU zu seinem Wirtschaftsminister, dem Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger, sei auch deshalb seit längerem angespannt. Aber nicht nur die CSU müsse sich jetzt dringend überlegen, wie sie diesen Erfolgen begegne. Weitere Nachrichten: Israel unter Beschuss: Krieg im Nahen Osten, Erdbeben in Afghanistan, Wirtschaftsnobelpreis für Harvard-Professorin Die Reportage aus Israel finden Sie HIER. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  2. Vor der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa ist vor zehn Jahren ein Schiff mit mehr als 500 Menschen an Bord untergegangen. 368 Menschen sind damals ertrunken. Noch heute gibt es jedes Jahr am 3. Oktober deswegen Gedenkveranstaltungen auf Lampedusa. Aber eigentlich könnte man fast jeden Tag so eine Veranstaltung abhalten. Denn seit 2014 sind etwa 28 000 Menschen im Mittelmeer ums Leben gekommen oder werden vermisst. Sie alle wollten in die EU einreisen und Asyl beantragen. Derzeit bringt die EU eine Reform des Asylrechts auf den Weg. Für die einen ist diese Reform eine Möglichkeit, das Sterben im Mittelmeer zu bekämpfen. Für die anderen der Abschied von einer humanitären Flüchtlingspolitik. EU-Parlamentarier Erik Marquardt (Grüne) setzt sich seit Jahren für die Rechte von Geflüchteten ein. In dieser Folge von “Auf den Punkt” diskutiert er die geplante Asylrechtsreform. Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 6.10.2023, um 17 Uhr. Zum Weiterlesen und -hören Eine Analyse von Tobias Zick zum Verhältnis Serbien und der EU lesen Sie hier. Einen Kommentar von Tobias Zick dazu finden Sie hier. Die “Auf den Punkt”-Folge zur Abwahl des Sprechers des US-Repräsentantenhauses hören Sie hier. Die “Auf den Punkt”-Folge zum Serbien-Kosovo-Konflikt hören Sie hier. Die neue Folge von “In aller Ruhe” können Sie hier hören. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über Sky News, Büro des ukrainischen Präsidenten (YouTube), BBC, ARD Mediathek. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  3. Das norwegische Nobelpreiskomitee ehrt Narges Mohammadi mit dem Friedensnobelpreis. Es zeichnet damit ihren "Kampf gegen die Unterdrückung der Frauen in Iran, ihren Kampf für die Förderung der Menschenrechte und der Freiheit für alle" aus, hieß es in Oslo. Derzeit ist Mohammadi im berüchtigten Ewin-Gefängnis in Teheran inhaftiert. Für die Kölner Professorin für Islamwissenschaften, Katajun Amirpur, ist dieser Preis eine Würdigung für Mohammadis Mut und eine "riesige Unterstützung" aus dem Ausland für die Protestbewegung in Iran. Wegen des Friedensnobelpreis werde sie wohl kaum aus dem Gefängnis entlassen, vermutet Amirpur, aber er werde sie schützen. Zudem zeige die Auszeichnung den Menschen in Iran: "Wir sehen Euch. Wir hören Euch!” Die Schichten übergreifenden Proteste im Land seien ein "revolutionärer Prozess" mit Höhen und Tiefen, sagt Amirpur. Trotz der Brutalität des Regimes sei ihr "längerfristiger Optimismus" für einen Regimewechsel in Teheran aber noch vorhanden. Die Podcast-Serie über “Söders Endspiel” finden Sie HIER. Weitere Nachrichten: Viele Tote nach russischem Angriff in der Ukraine, mehr Bundeswehrsoldaten in den Kosovo, Matts Hummels wieder in der Fußball-Nationalmannschaft Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Nadja Schlüter, Andre Forster Produktion: Carlo Sarsky Zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  4. Schon länger arbeitet die EU an einer Asylreform. Darin gibt es viele Mechanismen, die das europäische Asylrecht verschärfen. Insgesamt plant die EU ein Paket aus zehn Gesetzen, doch besonders ein Baustein der Reform hat in der Bundesregierung für Streit gesorgt: Die sogenannte Krisenverordnung. Die soll greifen, wenn das Asylsystem eines Landes überlastet ist, und dann die Rechte von Migrantinnen und Migranten noch stärker einschränken, als die Reform eigentlich vorsieht. Der SZ-Korrespondent in Brüssel, Josef Kelnberger, sagt: "Auf den ersten Blick gibt es in der EU-Reform keine humanitären Verbesserungen." Stattdessen diene die Reform eher dem Zweck, die Migrantinnen und Migranten daran zu hindern, die EU zu betreten. Wirtschaftsflüchtlinge sollten so schnell wieder abgeschoben werden können. Mehr zur Asylreform gibt es hier. Weitere Nachrichten: EU-Gipfel in Granada, Literaturnobelpreis für Jon Fosse. Weiterlesen: Urlaub in der Ukraine - geht das? Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Franziska von Malsen Produktion: Annika Bingger Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  5. Die US-Republikaner haben in einem internen Machtkampf den Vorsitzenden des Repräsentantenhauses gestürzt. Die Abgeordneten stimmten am Dienstagabend in Washington mit 216 zu 210 Stimmen gegen Kevin McCarthy. Der Antrag war von dessen erzkonservativen Parteikollegen Matt Gaetz aus Wut über den Kompromiss mit den Demokraten im Haushaltsstreit eingereicht worden. McCarthy hatte nicht das Vertrauen der radikalen „Trumpisten- Minderheit“ bei den Republikanern, sagt der Leiter der SZ-Politikredaktion, Stefan Kornelius. Diese sei nur zerstörerisch unterwegs. Matt Gaetz, der Anführer der Abweichler, die McCarthy nun zum Sturz gebracht haben, sei nach Washington gegangen, "um das System zu stürzen". Diese Republikaner seien "eigentlich nur noch eine Zufallsgemeinschaft": "Diese Partei ist keine Partei mehr." Völlig offen sei jetzt auch die weitere Unterstützung der USA für die Ukraine. Den Text über das Social Netzwerk "Bluesky" finden Sie HIER. Weitere Nachrichten: Chemie-Nobelpreis für Quantenpunkt-Forscher, EU-Staaten einig über Kernelement bei Asyl-Änderung, schweres Busunglück in Venedig Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Nadja Schlüter, Andre Forster Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über BBC Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  6. 02.10.2023
    12 min

    In den letzten Tagen scheint sich der Konflikt zwischen Serbien und dem Kosovo zuzuspitzen. Auslöser war der Angriff einer serbischen Kommandotruppe auf kosovarische Polizisten. Obwohl sich dazu inzwischen ein serbisch-kosovarischer Geschäftsmann und mutmaßlicher Mafia-Boss bekannt hat, vermutet die Regierung im Kosovo weiterhin eine Beteiligung Serbiens an dem Anschlag. Zusätzlich warnt der Kosovo vor einem neuen Krieg. Der SZ-Korrespondent Florian Hassel beobachtet den Konflikt aus Belgrad. Er hält es nicht für wahrscheinlich, dass Serbien in den Kosovo einmarschieren will. “Der serbische Präsident Vučić würde damit seinem Interesse schaden, der EU beizutreten.” Warum er es aber trotzdem für wahrscheinlich hält, dass Serbien den Angriff der Kommandotruppe zu verantworten hat, erklärt er in dieser Folge. Weitere Nachrichten: Medizin-Nobelpreis geht an Wegbereiter für Corona-Impfstoffe, bundesweiter Ärztestreik in Deutschland Weiterlesen und Weiterhören: Wie mRNA-Impfstoffe erfunden wurden. “Auf den Punkt” vom 18.09.2023: Migranten auf Lampedusa. Warum die EU keine Lösung hat. “Auf den Punkt” vom 27.09.2023: Migration nach Deutschland. Lösungsvorschläge auf dem Prüfstand. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Migration. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Tami Holderried, Johannes Korsche, Andre Anthony Foster Produktion: Benjamin Markthaler Zusätzliches Audiomaterial über DLF. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  7. Am 8. Oktober ist die Landtagswahl in Bayern und wahrscheinlich wird der neue Ministerpräsident der alte sein: Markus Söder. Trotzdem kann er mit den aktuellen Umfragen vor der Wahl nicht zufrieden sein: Seine CSU steht im ARD-Bayerntrend von diesem Donnerstag bei 36 Prozent. Das wäre nochmal weniger, als das historisch schlechte Wahlergebnis von 37,2 Prozent bei der Landtagswahl 2018. Die Freien Wähler stehen im neuen ARD-Bayerntrend bei 16 Prozent. Ihr Vorsitzender, der bayerische Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger, inszeniert sich seit Bekanntwerden der SZ-Recherche über das rechtsextremistische Flugblatt in seiner Schultasche als Opfer einer Schmutzkampagne. Der ehemalige CSU-Vorsitzende Erwin Huber sagt, Aiwanger versuche “sich zu Lasten der CSU Stimmengewinne zu holen”, beispielsweise indem er die CSU “in Sachen Migration attackiert hat”. Huber hält das “für keinen partnerschaftlichen Umgang miteinander”. Da gehe bei Aiwanger “der Populismus durch”. Ebenso kritisiert Huber aber auch CSU-Chef Markus Söder für die frühe Zusage zur Fortführung der Koalition mit den Freien Wählern nach der Wahl. Er halte das für “strategisch falsch”: “Ich glaube, man sollte zunächst einmal auf ein maximales Stimmergebnis für die eigene Partei hinwirken und dann entscheidet der Wähler. Und die Parteien haben nach dem Wahlergebnis die Konsequenzen zu ziehen.” Einen “Lagerwahlkampf”, wie er von der CSU in Bayern gerade geführt werde, hält Huber für nicht vernünftig: “Er hat der CSU nicht nur nichts gebracht, sondern ihr eigentlich auch geschadet.” Hubert Aiwanger habe er dagegen genutzt. Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 29.09.2023 um 16 Uhr. Den Text in eigener Sache finden Sie hier. Und den Podcast “Söders Endspiel” hier. Moderation, Redaktion: Antonia Franz Redaktion: Tami Holderried, Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche, Nadja Schlüter Produktion: Benjamin Markthaler Zusätzliches Audiomaterial über Welt und Tagesschau.

  8. Am Mittwochabend ist ein 18-jähriger Mann in einem Vorort von Stockholm erschossen worden. Nur ein paar Stunden später ist noch ein Mann, südlich von Stockholm, erschossen worden. Und am Donnerstagmorgen ist eine junge Frau bei einer Explosion in Uppsala gestorben. Drei Tote in weniger als 24 Stunden – und elf Tote allein im September. Beides sind Höchstwerte in Schweden. Die Bandengewalt eskaliert gerade, vor allem rund um Stockholm. Der schwedische Ministerpräsident Ulf Kristersson hat in einer Fernsehansprache an die Nation gesagt, Schweden hätte so etwas noch nie erlebt. Er will jetzt das Militär einsetzen. Kann das helfen? Das erklärt Alex Rühle, SZ-Korrespondent in Stockholm, in dieser Folge von “Auf den Punkt”. Weitere Nachrichten: Bremer CDU-Chef tritt zurück, Armenier flüchten aus Bergkarabach Moderation, Redaktion: Tami Holderried Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über Schwedische Regierung. Den Podcast „Söders Endspiel“ finden Sie hier. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  9. Überall in Deutschland fehlen Pflegekräfte. Und eine Lösung für das Problem ist noch nicht in Sicht. Deshalb diskutieren am Donnerstag und am Freitag tausende Pflegekräfte darüber, wie der Pflegenotstand beendet werden kann. Ausgerichtet wird der Pflegetag vom Deutschen Pflegerat. Dessen Präsidentin Christine Vogler sagt bei Auf den Punkt: “Es ist ein gesellschaftlicher Auftrag, sich zum Thema Pflege zu bekennen.” Sie wünscht sich mehr politische Unterstützung für die Pflege. Wie das aussehen könnte, hören Sie in dieser Folge. Weitere Nachrichten: EU nimmt Hürde für geplante Asylrechtsreform, Republik Bergkarabach kündigt an, sich aufzulösen Weiterlesen und Weiterhören: Migrationsdebatte beim EU-Asyltreffen. Bergkarabach: Exodus aus einer Heimat, die keine mehr ist. "Das Thema": China ist überall: Überwachung von Exil-Chinesen Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Nadja Schlüter, Andre Anthony Foster Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über Deutscher Bundestag. ´ Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  10. Menschen brauchen ein Dach über dem Kopf und etwas zu Essen. Kinder müssen in die Schule gehen können oder in den Kindergarten. Das gilt auch für Geflüchtete. Aber schon seit Monaten sagen viele Städte und Gemeinden in Deutschland: Wir schaffen das nicht. Wir können die vielen Asylbewerber nicht mehr versorgen und unterbringen. Tatsächlich kommen in diesem Jahr sehr viele Migranten in der EU an. Und die meisten der EU-weiten Asylanträge sind im ersten Halbjahr 2023 in Deutschland gestellt worden. Deshalb hat Innenministerin Nancy Faeser von der SPD am Mittwoch angekündigt, an den Grenzen zu Polen und Tschechien sogenannte “mobile” Grenzkontrollen einzuführen. Was können solche Kontrollen bewirken - und an welchen Stellschrauben kann die Politik noch drehen? Das analysiert in dieser Folge SZ-Expertin Constanze von Bullion. Weitere Nachrichten: Kindergrundsicherung im Kabinett, Datenleck bei Majorel größer. Moderation, Redaktion: Tami Holderried Redaktion: Nadja Schlüter, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über: SPIEGEL online Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  11. Vor einem Jahr sind Sprengsätze an den Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee explodiert, die Pipelines sind seitdem kaputt. Bis heute ist ungeklärt, wer hinter dem Anschlag steckt. Eine Recherche der SZ, der ARD, der Zeit und mehrerer Partnermedien hat wohl die Hintermänner der Nord-Stream-Sabotage aufgespürt - und sie mit den Vorwürfen konfrontiert. Die Recherchen zeigen: Es könnte tatsächlich ein ukrainisches Kommando dahinter stecken. Über die Recherchen spricht Jörg Schmitt. Er ist stellvertretender Ressortleiter des SZ-Investigativ-Teams und hat monatelang in dem Fall recherchiert. Weitere Nachrichten: Tote bei Explosion an Treibstofflager in Bergkarabach, Grenzkontrollen zu Polen und Tschechien in Vorbereitung. Zum Weiterlesen und -hören Den Text zur Nord-Stream-Recherche können Sie hier lesen. Den fünfteiligen Podcast zur Nord-Stream-Recherche hören Sie hier. Den Text zum Ampelstreit und den gefährlichen Wunsch nach einem breiten Konsens lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Tami Holderried Produktion: Annika Bingger Zusätzliches Audiomaterial über tagesschau. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  12. Vor genau einem Jahr ist Giorgia Meloni italienische Regierungschefin geworden. Mit einer ultrarechten Koalition rund um ihre Partei “Fratelli d’Italia”, den Postfaschisten. Als Ministerpräsidentin gibt sich Meloni bisher allerdings eher gemäßigt. Aber ist das nur Fassade - oder hat sie sich durch das Amt entradikalisiert? Marc Beise, SZ-Korrespondent in Rom, zieht nach einem Jahr Meloni ein Zwischenfazit. Weitere Nachrichten: Baugipfel der Bundesregierung, Ukraine meldet Tötung des Kommandeurs der russischen Schwarzmeerflotte Zum Weiterlesen Alles zum Wohnungsbau-Gipfel der Ampelkoalition, können Sie hier nachlesen. Den Text zum Streik der Drehbuchautorinnen und -autoren in den USA lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Tami Holderried Produktion: Annika Bingger Zusätzliches Audiomaterial über MEM & J (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  13. In zwei Wochen wählt Hessen einen neuen Landtag und damit auch einen neuen Ministerpräsidenten oder eine neue Ministerpräsidentin. Aktuell sitzt Boris Rhein (CDU) in der hessischen Staatskanzlei, er hat das Amt im Mai 2022 von Volker Bouffier übernommen. Seine Herausforderin: Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD). Allein durch Faeser hat diese Hessen-Wahl eine bundespolitische Dimension. Ist das ein Vorteil für die SPD in Hessen? Oder eher ein Nachteil? Gerade jetzt, da Faeser als Bundesinnenministerin ziemlich in der Kritik ist. Wegen der Versetzung des ehemaligen Chefs des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik Arne Schönbohm vor ziemlich genau einem Jahr. In den Umfragen zeigt sich: Die SPD würde in Hessen aktuell etwas unter 20 Prozent holen. Die Union und der amtierende Ministerpräsident Boris Rhein liegen bei etwa 30 Prozent. Sein Koalitionspartner, die Grünen, steht bei 17 Prozent, genauso wie die AfD. Wie stark beeinflusst die Bundespolitik die Hessenwahl? Darüber spricht der Politikwissenschaftler Christian Stecker. Er leitet den Bereich “Politisches System Deutschlands und Vergleich politischer Systeme” am Institut für Politikwissenschaft an der TU Darmstadt. Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 22.09.2023 um 18 Uhr. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über ZDF Magazin Royale, phoenix, hessenschau, Reuters, euronews (deutsch), Sport1. Zum Weiterlesen Den Abschiedstext zum Pariser Metro-Ticket lesen Sie hier. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  14. Zuletzt hat Deutschland immer öfter einen eher zweifelhaften Titel bekommen: Der “kranke Mann Europas”. Wegen der aktuell schlechten Wirtschaftslage. Und es stimmt: Deutschland steckt in einer Rezession, das Wachstum schwächelt, es herrscht Fachkräftemangel und die Inflation ist weiter hoch. Aber ist die Lage wirklich so dramatisch und sind die Sorgen berechtigt? Das ordnet in dieser Folge SZ-Wirtschaftsexperte Claus Hulverscheidt ein. Er sagt: Es braucht eine große Investitionsagenda – aber die Probleme sind lösbar. Weitere Nachrichten: Nagelsmann neuer Nationaltrainer, Immobilienpreise sinken im Rekordtempo Moderation, Redaktion: Tami Holderried Redaktion: Nadja Schlüter, Franziska von Malsen Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über Bundeswirtschaftsministerium Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  15. Nur einen Tag haben die Kämpfe zwischen Aserbaidschan und Armenien um die Region Bergkarabach gedauert. Dann ergeben sich die armenischen Separatisten und Aserbaidschan erklärt sich zum Sieger. Lange konnte sich Armenien auf seine Schutzmacht Russland verlassen. Doch die Zeiten haben sich geändert, sagt SZ-Redakteur Stefan Kornelius. Der Leiter des Politik-Ressorts sieht in der Niederlage Armeniens auch eine Niederlage Russlands: "Die Kontroll-Ansprüche, die Russland lange hatte, sind verpufft." Wie es jetzt weitergehen könnte mit Bergkarabach, darum geht es in dieser Folge "Auf den Punkt". Weitere Nachrichten: Mehr rechtsextreme Einstellungen in Deutschland, Urteil gegen Boateng aufgehoben Weiterlesen: Brüchige Waffenruhe in Bergkarabach. Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan. Die wichtigsten Fragen und Antworten. Immer mehr rechtsextreme Einstellungen in Deutschland. Was tun, wenn Wespen nerven?. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Franziska von Malsen Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  16. Die UN-Generalversammlung ist das größte diplomatische Treffen der Welt. Hunderte Staats-, Regierungschefs und Delegierte aus der ganzen Welt sind angereist, um über die Krisen der Welt zu beraten. Vor allem die Klimakrise und den Krieg in der Ukraine. Zumindest für die westlichen Länder ist der Krieg das drängendste Thema. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij fordert bei seiner Rede Geld, Waffen und moralischen Beistand. Die USA, Deutschland und andere westliche Länder verurteilen den Krieg – so wie schon bei der Generalversammlung im letzten Jahr. Daniel Brössler, der für die SZ vor Ort ist, sagt: “Alle spüren hier, dass die Vereinten Nationen blockiert sind. Das ist eine traurige Erkenntnis, die auch viele Redner hier ausgedrückt haben.” Warum, das erklärt er in dieser Folge von Auf den Punkt. Weiterlesen: Den Text über die Schulklasse aus Mariupol und wie sich das Leben der Jugendlichen im letzten Jahr verändert hat, lesen Sie mit einem SZ-Abo hier. Weitere Nachrichten: Feuerpause in Bergkarabach, Innenministerin Faser beantwortet Fragen zum Fall Schönbohm Moderation, Redaktion: Franziska von Malsen Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Benjamin Markthaler Zusätzliches Audiomaterial über Reuters Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  17. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat sich am Montag mit dem neuen Corona-Impfstoff impfen lassen. Er ist angepasst an die Omikron-Variante XBB 1.5. Das ist eine der Hauptvarianten, die gerade im Umlauf ist. Lauterbach rät auch anderen Menschen zur Impfung. Zumindest denen, die zur sogenannten Risikogruppe gehören: “Die Covid-Infektion ist keine Erkältung, das ist keine Kleinigkeit.” Und Lauterbach rät - vor allem Risikogruppen - in Innenräumen mit vielen anderen Personen, freiwillig eine Maske zu tragen. Auch die Corona-Inzidenz steigt wieder. Allerdings: auf sehr niedrigem Niveau. Was wird das für ein Herbst? Das schätzt die SZ-Corona-Expertin Christina Berndt ein. Weitere Nachrichten: Aserbaidschan startet Militär-Offensive in Bergkarabach, Nagelsmann wird wohl neuer Bundestrainer. Zum Weiterlesen und -hören Die Folge zum Konflikt um Bergkarabach hören Sie hier. Den Text zum neuen CDU-Logo lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Tami Holderried, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Annika Bingger Zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  18. Auf der italienischen Insel Lampedusa herrscht seit Mitte letzter Woche Ausnahmezustand: Mehr als elfeinhalb Tausend Menschen sind dort in wenigen Tagen angekommen. Fast doppelt so viele, wie die Insel Bewohner zählt. Und so viele, wie noch nie in so kurzer Zeit. Dabei ist die kleine Insel zwischen Afrika und Sizilien schon lange immer wieder im Zentrum der Migrationsdebatte – nicht nur der italienischen, sondern auch der europäischen. Deshalb sind am Sonntag Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni gemeinsam nach Lampedusa gereist. Josef Kelnberger, EU-Experte der SZ, sagt: “Nach dem Drama auf Lampedusa bestand die Gefahr, dass Meloni ihren noch rechteren Koalitionspartnern nachgeben muss. Und so verrückte Sachen wie eine Seeblockade ernsthaft ins Auge fasst.” Deshalb sei es so wichtig, dass von der Leyen und die europäischen Länder signalisieren: Das Problem ist ein europäisches und die EU lässt Italien und Griechenland nicht damit allein. Weiterlesen: Das Datenstück über den Bierpreis auf der Wiesn lesen Sie hier. Weitere Nachrichten: neuer Corona-Impfstoff, Olearius-Prozess Moderation, Redaktion: Franziska von Malsen Redaktion: Tami Holderried, Johannes Korsche Produktion: Benjamin Markthaler Zusätzliches Audiomaterial über Reuters, BR24 Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  19. “Schicksalswahl” – so hat Markus Söder die kommende Landtagswahl selbst einmal bezeichnet. Und tatsächlich: Wenn Bayern im Oktober wählt, könnte das im schlimmsten Fall sein Karriereende einläuten – oder doch die Chance eröffnen, irgendwann noch Kanzler zu werden. Sein ganzes Leben lang hat Söder sich jedenfalls auf Wahlkämpfe wie diesen vorbereitet. Und für einen neuen SZ-Podcast hat ihn ein SZ-Team ein Jahr lang begleitet: Wie er in Bierzelten die Menschen begeisterte, wie er immer wieder gegen die Grünen mobilisierte, wie er auf die Flugblatt-Affäre um seinen Vize Hubert Aiwanger reagieren musste. Mit welchen Mitteln kämpft Söder um die Macht? Ist er wirklich der skrupellose Machtpolitiker, wie ihm oft vorgeworfen wird? Und: Bleibt seine Karriere unvollendet – oder gewinnt er sein Endspiel? Hören Sie die erste Folge des neuen Formats kostenlos – alle weiteren sechs Folgen wöchentlich ab dem 13. September mit SZ Plus unter sz.de/soeder-podcast und in der SZ-Nachrichtenapp.

  20. Am 16. September 2022 wurde die 22-jährige Kurdin Jina Mahsa Amini in Iran von der Sittenpolizei festgenommen, weil sie ihr Kopftuch zu locker getragen haben soll. Kurz darauf erlag sie im Krankenhaus schweren Verletzungen. Es wird davon ausgegangen, dass die Polizisten sie zu Tode geprügelt haben. Ihr Tod hat Menschen weltweit bewegt, Massen auf die Straßen gebracht, wochenlang, monatelang. Besonders natürlich in Iran: Das Land hat seitdem die größten Proteste seiner Geschichte erlebt: gegen das Regime, für Frauenrechte, die in Iran extrem eingeschränkt sind, für Freiheit für alle Iranerinnen und Iraner. Das iranische Regime hat als Reaktion auf diese Proteste seit vergangenem Jahr Hunderte Menschen festgenommen, gefoltert oder getötet. In den vergangenen Monaten sind die Proteste abgeebbt. Doch je näher der Jahrestag rückt, desto nervöser agieren die Machthaber wieder: Aktivisten sind präventiv in Gewahrsam genommen worden und Familien von Opfern wurde verboten, Gedenkfeiern abzuhalten. Ein Jahr Protestbewegung – was macht das mit einem Land und seinen Menschen? Das erzählt in dieser Folge die Deutsch-Perserin Avin Khodakarim. Sie arbeitet als freie Journalistin und engagiert sich seit Beginn der Proteste für die Bewegung. Den Text zur Protestbewegeung in Iran finden Sie hier. Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 15.09.2023 um 18 Uhr. Moderation, Redaktion: Tami Holderried Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Annika Bingger Zusätzliches Audiomaterial über Guardian, ARD Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER