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- 24.08.202313 min
Am Tag nach dem Absturz des russischen Privatjets gibt es mehr Fragen als Antworten. Ist der Chef der Wagner Söldner, Jewgenij Prigoschin, tatsächlich ums Leben gekommen? Was war die Ursache für den Absturz? Und vor allem: Könnte der russische Präsident dafür verantwortlich sein? “Putin kann mit Feindschaft leben”, sagt SZ-Redakteurin Sonja Zekri, “aber er verzeiht keinen Verrat”. Sollte der Absturz tatsächlich kein Unfall gewesen sein, dann hält sie es für ausgeschlossen, dass der russische Präsident nicht daran beteiligt war. Warum erklärt sie in dieser Folge von “Auf den Punkt”. Weiterlesen: Was wir bisher zum Absturz wissen. Wie geht es jetzt mit den Wagner-Söldnern weiter? Prigoschins Tage waren seit zwei Monaten gezählt. Weitere Nachrichten: Brics-Bündnis will sechs neue Mitglieder aufnehmen, erste TV-Debatte um republikanische Präsidentschaftskandidatur Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über dpa. Hier finden Sie die aktuelle Podcast-Umfrage Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: sz.de/mehr-lesen Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 23.08.202313 min
Hier finden Sie die aktuelle Podcast-Umfrage Das Selbstbewusstsein und die Ambitionen der Brics-Sstaaten sind aktuell sehr groß. Nach eigenen Angaben machen sie ein Viertel der globalen Wirtschaftsleistung aus, ein Fünftel des Welthandels und circa 40 Prozent der Weltbevölkerung. Fünf Staaten mit großem Einfluss, so könnte man ein Statement aus der Eröffnungsrede des Gastgebers, dem südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa zusammenfassen. Und insbesondere wenn es nach China geht, dann soll dieser Einfluss noch wachsen, indem mehr Staaten dem Bündnis beitreten. Doch wie könnte eine Erweiterung aussehen? Welche Staaten könnten beitreten und ist die Stimmung auf dem Gipfel wirklich so gut, wie sie nach Außen wirken soll? Das erklärt in dieser Folge Paul Munzinger, der für die SZ aus Johannesburg berichtet. Weitere Nachrichten: Kabinett beschließt Selbstbestimmungsgesetz und Reform des Staatsangehörigkeitsrechts; Indien landet auf dem Mond. Mehr Informationen zu den neuen Gesetzesvorhaben der Bundesregierung finden Sie in diesem Text über das Selbstbestimmungsgesetz und diesem Artikel über die Staatsangehörigkeit Moderation, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über Brics Summit. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: sz.de/mehr-lesen Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
In Köln startet am Dienstagabend die größte Computer- und Videospielmesse der Welt: die Gamescom. Nach dem Tag für Fachvertreter werden von Donnerstag an über 250.000 Besucherinnen und Besucher erwartet. “Die Gamescom ist eine große Party”, sagt SZ-Redakteur Philipp Bovermann. “Sie nützt eher den kleineren Spieleentwicklern, die den Hype und die Aufmerksamkeit brauchen.” Die Bedeutung von Computer- und Videospielen wächst. Und zwar nicht nur wirtschaftlich. Auch viele Tech-Firmen schauen auf die neuesten Entwicklungen der Games-Branche. “Viele Mechanismen, die wir aus dem Internet kennen, zum Beispiel aus den Sozialen Medien, entstammen ursprünglich Computerspielen”, so Bovermann. Weitere Nachrichten: BRICS-Gipfel in Johannesburg, Pläne für die Kindergrundsicherung Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Jakob Arnu Hier finden Sie die aktuelle Podcast-Umfrage Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Die Niederlande und Dänemark sind die ersten Länder, die der Ukraine Kampfjets vom Typ F-16 liefern wollen. Das haben die Regierungschefs der beiden Länder am Wochenende angekündigt. Für den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyi ein Riesenerfolg. Seit Monaten bittet er die verbündeten Nato-Staaten um die Lieferung der Kampfjets westlicher Bauart. 19 Jets hat Dänemark nun insgesamt zugesagt, die ersten sollen zum Jahreswechsel geliefert werden. Die weiteren dann stückweise in den kommenden Jahren. Wie viele Jets die Niederlande liefern werden, ist noch nicht klar. Insgesamt hat die Niederlande 42 F-16-Jets. Der Außen- und Sicherheitspolitik-Experte der SZ, Paul-Anton Krüger, ordnet die F-16-Lieferung an die Ukraine in dieser Folge ein. Und sagt: Es geht da auch um die Zeit nach dem Krieg, wenn die Ukraine selbst für ihre Sicherheit sorgen soll. Weitere Nachrichten: Kritik an Spahns Forderung zu Migrations-Deckelung, Schadensersatzklage nach Corona-Impfung abgewiesen Weiterhören und Weiterlesen: Den Fußball-Podcast der SZ “Und nun zum Sport” finden Sie hier. Den weiterführenden Artikel von Paul-Anton Krüger zur Lieferung von F-16-Kampfjets lesen Sie hier: sz.de/1.6149657 Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Benjamin Markthaler Zusätzliches Audiomaterial über Reuters, Times Radio. Hier finden Sie die aktuelle Podcast-Umfrage Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 19.08.202330 min
Am 20. August 2018, dem ersten Schultag nach den Ferien damals, entschied eine 15-jährige Schwedin: Ich streike. Für den Klimaschutz. Greta Thunberg ging also nicht zur Schule an diesem Tag, sondern setzte sich vor das schwedische Parlament. Mit einem Schild, auf dem auf Schwedisch stand: Schulstreik für das Klima. Sie sei so lange im Streik, bis die Politiker Gesetze erlassen, die es ermöglichen, das 1,5-Grad-Ziel einzuhalten. Und Greta Thunberg blieb nicht lange alleine. Immer mehr Schülerinnen und Schüler setzten sich neben sie. Erst in Stockholm - und dann auf der ganzen Welt. Der Beginn von Fridays for Future. Was hat die Klimabewegung erreicht? Und warum wollte Jakob Blasel, Gründungsmitglied von Fridays for Future in Deutschland, in den Bundestag einziehen? Darüber - und was er von den Grünen in der Ampel-Regierung hält, spricht Blasel in dieser Folge von Auf den Punkt am Wochenende. Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 18.08.2023, um 18 Uhr. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über ZDF, Reuters, ARD, SullenToys.com (YouTube). Zum Weiterlesen und Weiterhören: Den Text zur Rede von Martin Luther King finden Sie hier. Die ganze „I have a dream“-Rede von Martin Luther King können Sie hier hören. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
In Spanien gibt es seit der Neuwahl Ende Juli immer noch keine neue Regierung – und auch immer noch keine festen Zusagen zu Koalitionen. Am Donnerstag hat das Parlament aber immerhin eine Parlamentspräsidentin gewählt. Das gilt als erstes Zeichen dafür, dass die anstehende Regierungsbildung vielleicht doch nicht so schwierig wird, wie erwartet. Der bisherige Ministerpräsident Pedro Sánchez könnte eine Koalition zusammenbekommen. Allerdings wohl nur mit Hilfe der katalanischen Separatisten. SZ-Spanien-Korrespondentin Karin Janker ordnet ein. Weitere Nachrichten: Sebastian Kurz angeklagt, Studie über Folgekosten von Kinderarmut Weiterhören: Den SZ-Plus-Podcast “German Angst” finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Tami Holderried Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Benjamin Markthaler Zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Bergkarabach flammt gerade wieder auf. Zuletzt sind im Grenzgebiet auch EU-Beobachter unter Beschuss geraten. Gleichzeitig blockiert Aserbaidschan seit Monaten den einzigen Korridor, über den Armenien Zugang zu Bergkarabach hat. Silke Bigalke, die für die SZ aus Russland berichtet, ordnet die Situation ein. Weitere Nachrichten: Spanien wählt Parlamentspräsidentin, Israel liefert Raketenabwehrsystem an Deutschland Anmerkung der Redaktion: Die Reportage über Hubert Aiwanger finden Sie in der SZ von Samstag, nicht wie im Podcast behauptet in der SZ von Freitag. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen. Moderation, Redaktion: Tami Holderried Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Annika Bingger Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Vor zwei Jahren haben die Taliban Kabul gestürmt. Und die westlichen Truppen haben Afghanistan verlassen. Seitdem schränken die Taliban die Rechte von Mädchen und Frauen immer weiter ein. Afghaninnen werden wieder aus dem öffentlichen Leben verbannt, sollen ohne männlichen Begleiter nicht mehr das Haus verlassen, dürfen viele Jobs nicht mehr ausüben. Und Mädchen dürfen in den meisten Teilen des Landes offiziell nur noch bis zur sechsten Klasse in die Schule gehen. Die internationale Staatengemeinschaft findet bislang keinen Weg, das zu ändern. SZ-Experte Tobias Matern sagt: Der Westen dürfe sich trotzdem nicht von dem Land abwenden. Es brauche jetzt harte Diplomatie und einen langen Atem. Weitere Nachrichten: Cannabis wird legalisiert, Bartsch gibt Fraktionsvorsitz der Linken ab Moderation, Redaktion: Tami Holderried Redaktion: Johannes Korsche, Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Benjamin Markthaler Zusätzliches Audiomaterial über dpa. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 14.08.202312 min
Kanzler Olaf Scholz ist zurück aus dem Urlaub. Und spätestens beim ZDF-Sommerinterview am Sonntag hat er das auch gemerkt, denn die Themen dort waren nicht besonders sommerlich: schwächelnde Wirtschaft, hohe Strompreise – und Waffenlieferungen an die Ukraine. Stimmen aus FDP und Grüne fordern den Kanzler auf, schnell zu erlauben, dass Taurus-Marschflugraketen an die Ukraine geliefert werden. Aber Scholz gibt sich zurückhaltend. Droht schon der nächste Koalitionsstreit? Daniel Brössler aus dem Berliner SZ-Parlamentsbüro ordnet ein. Weitere Nachrichten: Finanzminister Lindner in Kiew, Ministerpräsident Söder gegen Reform des Strompreises Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Tami Holderried Produktion: Annika Bingger Zusätzliches Audiomaterial über ZDF. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Häuser, die in den Wassermassen untergehen, kaputte Brücken, unterspülte Straßen und Bahngleise – das waren die Bilder, die uns vergangene Woche aus Slowenien erreicht haben. Zwei Drittel des Landes waren und sind vom Hochwasser betroffen. Der Schaden beträgt mehr als eine halbe Milliarde Euro. Doch wie wird den betroffenen Gebieten in so einer Situation geholfen? Das erklärt in dieser Folge Christian Ruf vom Technischen Hilfswerk. Er ist in Slowenien verantwortlich für die Koordination an einer Einsatzstelle, an der aktuell eine Behelfsbrücke gebaut wird, um zwei Teile einer Gemeinde wieder zu verbinden. Ruf schildert seine Eindrücke von vor Ort und erklärt, was auch Einzelne tun können, um sich auf solche Extremwetterereignisse vorzubereiten. Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie den Text über die Debatte zum Deutschlandticket. Hier finden Sie alle Episoden unseres Podcasts “In aller Ruhe” mit Carolin Emcke. Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 11.08.2023 um 18 Uhr. Moderation, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über dpa, Reuters, Youtube-Kanal des brasilianischen Präsidenten Lula. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Der englische Stürmer Harry Kane wechselt von Tottenham Hotspur zum FC Bayern München. Für eine Rekordablöse: Mit Bonuszahlungen wird Bayern wohl mehr als 100 Millionen Euro an Tottenham überweisen. So teuer war bisher kein Fußballspieler, der in der Bundesliga gespielt hat. Warum die Münchner so viel Geld zahlen - und was dieser Transfer für die Bundesliga bedeutet - das erklärt Philipp Schneider, der den FC Bayern für die SZ beobachtet. Weitere Nachrichten: Diskussion um Taurus-Marschflugraketen für die Ukraine, Bundesregierung will das Nato-Zwei-Prozent-Ziel strikter einhalten Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Tami Holderried Produktion: Annika Bingger Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 10.08.202312 min
Am Mittwoch haben Beamte des Bundeskriminalamts einen Mitarbeiter des Beschaffungsamts der Bundeswehr in Koblenz festgenommen. Der Verdacht: Dieser Mitarbeiter, Thomas H., soll für Russland spioniert haben. Der Militärische Abschirmdienst MAD und das Bundesamt für Verfassungsschutz haben ihn offenbar schon seit einiger Zeit beobachtet. Jetzt ermittelt der Generalbundesanwalt. Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat als Reaktion auf die Verhaftung gesagt, die Sicherheitslage in Deutschland habe sich seit dem Krieg in der Ukraine verändert. Die Bedrohung durch Spionage, Desinformationskampagnen und Cyberangriffe habe eine andere Dimension erhalten. Sind die deutschen Sicherheitsbehörden darauf genügend eingestellt – und was wissen wir mittlerweile über den Fall Thomas H.? Das erklärt Georg Ismar aus dem Berliner Parlamentsbüro der SZ. Weitere Nachrichten: Feuer auf Maui, Kane wechselt offenbar für Rekordsumme zum FC Bayern Moderation, Redaktion: Tami Holderried Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 09.08.202312 min
Thüringens AfD-Landespartei- und Fraktionschef Björn Höcke will im Falle eines Wahlsiegs in die Regierungszentrale in Erfurt einziehen. Das hat er am Mittwoch im MDR-Sommerinterview gesagt. In Umfragen liegt die AfD ein Jahr vor der Landtagswahl bei 34 Prozent. Doch die Thüringer AfD wird vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft. Und im Parlament ist die AfD vollkommen isoliert, alle anderen im Landtag vertretenen Parteien lehnen Bündnisse mit ihr ab. Weil man aber alle Parteien gleich behandeln müsse, so der MDR, gebe man auch Höcke eine halbe Stunde Sendezeit. Der Moderator versucht, ihn mit konkreten Fragen etwa in der Schulpolitik zu stellen. Doch Höcke antwortet nur auf der Metaebene: "Gesunde Gesellschaften haben gesunde Schulen." Er wettert gegen die Familienpolitik der Bundesregierung, gegen die Einwanderung, will Deutschland/Thüringen von "Ideologieprojekten" befreien und meint damit Inklusion und Gendern. Höcke nutzt ungeniert rechtsextreme Begriffe, spricht von "Altparteien, Klientelparteien, Gleichschaltung". Ein echtes Gespräch wird das nicht. "Das ist ganz normaler AfD-Sprech, der die etablierten Parteien abwerten soll", sagt Roland Preuß, Redakteur im Berliner SZ-Parlamentsbüro. Auch er erlebe, dass man sich mit diesem Weltbild als "Opfer etablierten Medien" darstellt. Das Interview mit dem Soziologen Wilhelm Heitmeyer über die AfD finden Sie hier. Die Reportage über den Thinktank zur Bekämpfung von Lügen und Hass im Internet hier. Weitere Nachrichten: Unverbindlicher Amazonas-Gipfel, Bootsunglück bei Lampedusa, Elf Tote bei Brand im Elsass Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über MDR Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 08.08.202313 min
Eine Woche haben westafrikanische Staaten den Putschisten in Niger gegeben, um den demokratisch gewählten Präsidenten wieder einzusetzen. Nachdem das Militär sich dort Ende Juli an die Macht geputscht hatte. Diese Frist ist am Sonntag abgelaufen. Und dann ist nichts passiert. Der SZ-Korrespondent für die Region Paul Munzinger sagt aber, dass eine Intervention und damit ein Krieg weiterhin nicht ausgeschlossen ist. Weitere Nachrichten: Juli heißester Monat seit Beginn der Messung, TCMS baut in Dresden Halbleiterfabrik Moderation, Redaktion: Tami Holderried Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Die Linke kommt einfach nicht zur Ruhe: Am Wochenende hat die bisherige Fraktionschefin Amira Mohamed Ali angekündigt, dass sie sich von ihrem Amt zurückziehen will. Grund dafür seien politische Differenzen mit der Parteispitze – und vor allem der Umgang mit Sahra Wagenknecht. An Wagenknecht hat sich ja schon lange ein Richtungsstreit in der Partei entzündet, der sich gerade zuzuspitzen scheint. Wie geht es jetzt weiter mit der Linken? Wird Wagenknecht tatsächlich eine eigene Partei gründen? Boris Herrmann aus dem Berliner SZ-Büro sagt, aus Sicht der Linken müsse sich das Wagenknecht-Lager dringend abspalten – nur so könne die Partei wieder ein klares Profil entwickeln. Weitere Nachrichten: Slowenien nach Überschwemmungen, Ecowas-Ultimatum an Putschisten in Niger läuft aus Moderation, Redaktion: Tami Holderried Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Annika Bingger Zusätzliches Audiomaterial über dlf. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Vor allem bei den steigenden Preisen für Lebensmittel bekommen wir es gerade alle zu spüren: Die Inflationsrate in Deutschland ist sehr hoch, so hoch, wie seit Jahrzehnten nicht mehr – und das bereits seit eineinhalb Jahren. Auslöser waren die steigenden Energiepreise im Zuge des Angriffskriegs gegen die Ukraine. Wie bekommt man die Inflation in den Griff? Und wann sinkt die Inflationsrate wieder? Darüber spricht in dieser Sendung Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie den Text zur wirtschaftlichen Lage in Deutschland. Die “Post an Wagner” von Micky Beisenherz lesen Sie hier. Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 04.08.2023 um 18 Uhr. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Nadja Schlüter Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über Resonance Factory, Movie Sound Effects, :newstime, Global News, CNN (alle YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 04.08.202313 min
Es ist schon die dritte Anklage gegen den Ex-US-Präsidenten Donald Trump, aber auch die schwerwiegendste: Ihm wird unter anderem eine Verschwörung gegen die Vereinigten Staaten und versuchte Wahlbeeinflussung vorgeworfen. Am Donnerstagnachmittag musste Trump deswegen vor einer Bundesrichterin in Washington, D.C. erscheinen. Fabian Fellmann berichtet für die SZ aus Washington und sagt: Trotz der schweren Vorwürfe hat Trump es geschafft, dass ihm auch diese Anklage zumindest bei republikanischen Wählern Pluspunkte bringt. Weitere Nachrichten: AfD entscheidet über Kandidaten für Europawahl, Nawalny erneut verurteilt Moderation, Redaktion: Tami Holderried Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Annika Bingger Zusätzliches Audiomaterial über CNN. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Umweltministerium und -bundesamt haben zusammen untersucht, wie umweltbewusst die Deutschen sind. Das Ergebnis: Ein Großteil der Menschen in Deutschland findet Klimaschutz wichtig. Doch viele Menschen möchten sich für den Klimawandel nicht in ihrem Alltag einschränken. “Das zeigt, dass die Politik nicht davon ausgehen kann, dass alle Menschen immer das Klima schonen wollen”, sagt Nicolas Richter, Leiter der SZ-Parlamentsredaktion. “Sobald es Zumutungen gibt, ist der Konsens zum Klimaschutz schnell wieder vorbei”. Richter sagt, dass die Politik den Menschen viel mehr erklären müsse, wenn sie Maßnahmen zum Klimaschutz erlässt: “Das ist die größte Herausforderung der nächsten Jahrzehnte.” Weitere Nachrichten: Beschädigter Autofrachter vor das niederländische Festland gezogen, Deutsche Fußballnationalmannschaft bei der WM der Frauen ausgeschieden. Weiterlesen: Wie die tickt die Generation Z? Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Annika Bingger Zusätzliches Audiomaterial über dpa. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Seit dem Putsch durch das Militär scheint sich die politische Situation in Niger nicht zu entspannen. Während die neue Militärregierung die Verwaltung im Land neu aufbaut, fliegen viele europäische Länder ihre Bürger aus dem westafrikanischen Land aus. Zusätzlich droht die westafrikanische Staatengemeinschaft Ecowas der nigrischen Militärregierung mit Gewalt, die Staaten Mali und Burkina Faso sprechen von einer Kriegserklärung. “Das bringt ein enormes Eskalationspotential für die Region”, sagt SZ-Afrika-Korrespondent Paul Munzinger. “Da ist extrem viel Sprengstoff drin.” Weiterlesen Wie sich der Präsident Nigerias zum Wächter der Demokratie aufschwingt. Ist der Putsch in Niger eine Chance für Russland? Weitere Nachrichten: Donald Trump wegen US-Wahl und Sturm aufs Kapitol angeklagt, Russland übt Kriegsmanöver in der Ostsee. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 01.08.202313 min
Zuletzt gab es in der Ukraine wieder vermehrt Angriffe. Aber auch außerhalb der Angriffe auf Städte kämpfen jeden Tag Soldatinnen und Soldaten an der Front. Seit Beginn des russischen Überfalls sind alle volljährigen Ukrainer bis 60 Jahre wehrpflichtig. Und kämpfen deshalb jetzt in einem brutalen Krieg. Das hinterlässt natürlich Wunden, körperliche und seelische. Deswegen gibt es einige wenige Reha-Einrichtungen in der Ukraine. Dort können Soldaten 14 Tage Kraft tanken, Pause machen und ein bisschen Normalität leben. Meine Kollegin Sonja Zekri war in so einem Zentrum und hat mit den Menschen dort gesprochen. Weitere Nachrichten: Militär in Myanmar begnadigt Ex-Regierungschefin teilweise, Frankreich evakuiert Bürger aus Niger Moderation, Redaktion: Tami Holderried Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Benjamin Markthaler Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER



















