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Vor der niederländischen Nordseeküste brennt seit Tagen das riesige Frachtschiff Fremantle Highway. Rettungskräfte versuchen, den Frachter zu bergen und machen dabei seit dem Wochenende auch kleine Fortschritte. Aber weiterhin ist die Gefahr nicht gebannt: Sollte das Schiff kentern, droht eine riesige Naturkatastrophe. Für SZ-Redakteur Joachim Becker ist billige Logistik eine der Ursachen für den Brand: “Es muss möglichst günstig sein. Deshalb werden die Schiffe immer größer und immer dichter bepackt.” Im Welthandel spiele der Brandschutz nur eine untergeordnete Rolle. Das muss sich ändern, so Becker. **Weiterlesen: ** Was passieren muss, damit Reeder künftig in mehr Sicherheit investieren. Warum Autotransporte auf dem Wasser so gefährlich sind. Wie es jetzt mit der Fremantle Highway weitergeht. Weitere Nachrichten: Zweiter Wirecard-Prozess in Singapur gestartet, Wissing prüft Schadensersatz gegen Ex-Verkehrsminister Scheuer Moderation, Redaktion: Hoolt, Ann-Marlen Redaktion: Tami Holderried Produktion: Benjamin Markthaler Zusätzliches Audiomaterial über ARD. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER4
- 29.07.202325 min
Brennende Wälder, unerträgliche Hitze, Evakuierungen und Verletzte: Die aktuellen Bilder aus den Mittelmeerregionen zeigen alles andere als schöne Urlaubserinnerungen. Und sie zeigen auch: Der Klimawandel und seine Folgen sind in den Urlaubsregionen Europas angekommen. Die Temperaturen erreichen ständig neue Rekordwerte, die 40 Grad sind schon lange überschritten. In Algerien sind mehr als 30 Menschen wegen der Hitze gestorben, in Spanien sogar hunderte Menschen. Touristenattraktionen wie die Akropolis in Athen, in Griechenland, wurden geschlossen. Und viele Klimaforschende sind fassungslos über die Wucht der Hitze. Das betrifft natürlich vor allem die Menschen, die in diesen Regionen leben. Aber eben auch diejenigen, die womöglich zukünftig nicht mehr dorthin reisen. Wie wird sich der Tourismus also in den nächsten Jahren verändern? Und wie gehen die Menschen vor Ort damit um, die vom Tourismus leben? Das ordnet in dieser Folge Stefan Gössling ein. Er forscht in Schweden zu den Themen Tourismus und Klimawandel. Weiterlesen und -hören: Den Essay zum Reisen in Zeiten des Klimawandels finden Sie hier. https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/reise/klimakrise-mittelmeer-griechenland-urlaub-waldbraende-e231912/ Die “Auf den Punkt”-Folge von Freitag zum AfD-Parteitag finden Sie hier. Die aktuelle Folge von “In aller Ruhe” mit Carolin Emcke zum Umgang mit KI finden Sie hier. Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 28.07.2023 um 18 Uhr. Moderation, Redaktion: Tami Holderried Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Carlo Sarsky, Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über buten und binnen. Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
In aktuellen Umfragen läuft es für die AfD gerade richtig gut. Schon länger ist sie in Wahlumfragen die zweitstärkste Partei in Deutschland. Viele AfD-Funktionäre werten das auf dem AfD-Bundesparteitag in Magdeburg als Zeichen, dass die Partei vieles richtig mache: “Man will diesen Kurs beibehalten”, sagt Roland Preuß, der für die SZ beim Parteitag vor Ort ist. “Wer jetzt neu gewählt wird, und die alten Funktionsträger ersetzt, wird eher noch weiter rechts stehen, als die, die bisher am Ruder waren.” Welche Themen für die AfD außerdem wichtig werden könnten, darum geht es in dieser Folge “Auf den Punkt”. Weiterlesen: Über die aktuellen inhaltlichen Debatten innerhalb von der AfD. Wie Antidemokraten in Deutschland die Demokratie abschaffen könnten. Weitere Nachrichten: Neuer De-facto-Präsident in Niger, Stau-Wochenende angesagt, mehr E-Autos auf brennendem Frachter Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Annika Bingger Zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
In Niger in Nordwestafrika hat das Militär geputscht. Der demokratisch gewählte Präsident Mohamed Bazoum ist abgesetzt, das Militär hat eine Ausgangssperre verkündet und die Grenzen geschlossen. Als Bazoum im Februar 2021 ins Amt kam, war das der erste demokratische Machtwechsel in Niger seit der Unabhänigigkeit des Landes im Jahr 1960. Die EU hatte Niger als Stabilitätsanker in der Region auserkoren, auch weil dort die Demokratie als einigermaßen stabil galt. Zudem ist vor allem Frankreich in erheblichem Maße von Niger abhängig, wenn es um Rohstoffe wie Uran geht. SZ-Afrika-Korrespondent Paul Munzinger ordnet ein, was der Putsch für Niger und den Westen bedeutet. Zum Weiterlesen: Den Inhalt des Kompromissvorschlags im Tarifstreit zwischen Deutscher Bahn und der Gewerkschaft EVG finden Sie hier zusammengefasst. Eine Einschätzung, wie gut der Vorschlag ist, lesen Sie hier. Weitere Nachrichten: Russland-Afrika-Gipfel hat begonnen, Europäische Zentralbank hebt Leitzins auf 4,25 Prozent. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über France 24. Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
In der Industrie, bei der Stromerzeugung, beim Heizen und im Verkehr: Häufig wird Wasserstoff als die Lösung genannt, mit der wir in Zukunft vollständig klimaneutral leben könnten. Im Jahr 2020 hat die damalige Bundesregierung unter Kanzlerin Merkel darum bereits eine erste „Nationale Wasserstoffstrategie“ erarbeitet. An diesem Mittwoch hat die Ampel-Koalition eine Weiterentwicklung dieser Strategie verabschiedet. Sie sieht unter anderem vor, die Produktion von Wasserstoff in Deutschland bis 2030 erheblich zu erhöhen, um weniger abhängig von Importen aus dem Ausland zu sein. Wo Deutschland gerade steht bei der Produktion von Wasserstoff und wie grün er tatsächlich ist, das erklärt in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Thomas Hummel. Er ist Redakteur im Politik-Ressort der SZ und berichtet über alle Themen rund um die Energiewende. Zum Weiterhören: Hier geht es zur aktuellen Folge des SZ-Podcasts „In aller Ruhe“. Weitere Nachrichten: Waldbrände und Hitze im Mittelmeerraum, drohende Umweltkatastrophe vor der niederländischen Küste Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Tami Holderried Produktion: Benjamin Markthaler Zusätzliches Audiomaterial über dpa. Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Das israelische Parlament hat am Montag den ersten Teil der umstrittenen Justizreform verabschiedet. Trotz heftigen und monatelangen Protesten dagegen. Demnach darf das Oberste Gericht in Israel künftig die Entscheidungen der Regierung oder einzelner Minister nicht mehr als “unangemessen” zurückweisen. Das Oberste Gericht nimmt in der israelischen Demokratie eine zentrale Rolle in der Gewaltenteilung ein - auch weil es keine festgeschriebene Verfassung gibt. Welche Auswirkungen das auf die Demokratie in Israel hat und wie die Bevölkerung darauf reagiert - das erklärt in dieser Folge Peter Münch. Er ist Israel-Korrespondent der SZ und berichtet aus Tel Aviv. Weitere Nachrichten: Hitzewelle und Waldbrände im Mittelmeerraum, Prognose des Internationalen Währungsfonds zur Entwicklung der Weltwirtschaft. Weiterlesen: Die Reportage aus Israel zu dem Tag nach der Knesset-Entscheidung lesen Sie hier. Wo ist der chinesische Ex-Außenminister? Und wer folgt ihm nach? Den Text dazu finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Tami Holderried Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über Associated Press, Global News. Anmerkung der Redaktion: In den Nachrichten heißt es, dass "150 Quadratmeter" Wald- und Landwirtschaftsfläche auf Rhodos zerstört seien. Gemeint ist aber: 150 Quadratkilometer. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen. Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 24.07.202312 min
Im ZDF-Sommerinterview betont CDU-Chef Friedrich Merz, dass es auf Bundes- und Landesebene keine Kooperation mit der AfD geben soll. Doch auf eine Nachfrage zur Kommunalpolitik äußert er sich dann schwammig. Dafür bekommt Merz viel Kritik, auch aus den eigenen Reihen. Und auch Nicolas Richter, Leiter des SZ-Parlamentsbüros, nennt die Aussage ein “verheerendes Signal” an die CDU-Parteibasis. Auch wenn Merz kurze Zeit später schon auf Twitter zurückgerudert hat. “Wenn selbst der Parteichef widersprüchliche Aussagen zur Kooperation mit der AfD macht, zeigt es, dass die Parteiführung kein richtiges Konzept hat, wie man mit der AfD umgeht”, so Richter. Weitere Nachrichten: Knesset billigt umstrittene Justizreform, Spanien vor schwieriger Regierungsbildung Hier können Sie die absurde Geschichte über die Löwenjagd in Berlin nachlesen. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Tami Holderried Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über ZDF. Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Seit Donnerstag läuft die Fußball-WM der Frauen in Australien und Neuseeland. Viele Fußball-Fans schauen hin, aber in vielen Köpfen hält sich noch immer das Vorurteil, dass der Fußball der Frauen langsamer oder vielleicht sogar schlechter sei, als der der Männer. Aber eine Studie zeigt: Wer nicht weiß, welches Geschlecht ein Spieler oder eine Spielerin hat, sieht in der Leistung von Frauen und Männern praktisch keinen Unterschied. Cornel Nesseler, einer der Autoren der Studie, erklärt: “Als Laie ist es unmöglich, beim Niveau einen Unterschied zu erkennen. Aber wir interpretieren die Leistung einfach anders.” Einer der Gründe für diese unterschiedliche Interpretation ist aus Sicht des Forschers die mangelnde Sichtbarkeit von Frauenfußball. “Wir sind mit dem Männersport groß geworden”, erklärt Nesseler. “Und das hat einen Einfluss darauf, wie wir ihn wahrnehmen.” Zugleich helfe es aber auch, sich die eigenen Vorurteile immer wieder ins Bewusstsein zu rufen. Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 21.07.2023 um 18 Uhr. **Weiterlesen: ** Hier schreibt Anna Dreher über Equal Play im Frauenfußball. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Tami Holderried, Nadja Schlüter, Johannes Korsche Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über ARD, Twitter @ZelenskyyUa, AlJazeera, dpa, AP. Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 21.07.202313 min
Spanien hat mit 1,6 Prozent die niedrigste Inflation der Euro-Zone. Unter anderem weil die Regierung die Mietsteigerung gedeckelt und die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel ausgesetzt hat. Außerdem wird in Spanien ein Wirtschaftswachstum von 2,3 Prozent erwartet - zum Vergleich: Die meisten Institute sind sich einig, dass die deutsche Wirtschaft dieses Jahr eher leicht schrumpfen wird. Alles in allem also beste Voraussetzungen bei Wahlen für den spanischen Regierungschef Pedro Sanchez von der sozialistischen Partei. Aber: Bei den spanischen Regional- und Kommunalwahlen Ende Mai hat Sanchez’ Partei eine herbe Niederlage eingesteckt. Sanchez hat daraufhin das Parlament aufgelöst und Neuwahlen ausgerufen. Und bei denen liegen die Konservativen um Alberto Núñez Feijóo gerade deutlich vorne. Mit den Stimmen der rechtspopulistischen Vox-Partei könnte Feijóo der nächste spanische Ministerpräsident werden. Droht ein Rechtsruck in Spanien? Weitere Nachrichten: Bauministerium legt Kommunale Wärmeplanung vor, Lage im Schwarzen Meer verschärft sich Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Benjamin Markthaler Zusätzliches Audiomaterial über YouTube @euronewses. Weiterhören und Weiterlesen Den Text dazu, wie gegen Sportmanipulation vorgegangen wird, lesen Sie hier. Die Podcast-Doku “Verzockt - Das System Sportwetten” finden Sie hier. Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 20.07.202313 min
Am Donnerstag ist Ausnahmezustand für Kinofans. Es kommen zwei absolute Blockbuster in die deutschen Kinos: „Barbie“ und „Oppenheimer“. Aber abseits des roten Teppichs sieht es in Hollywood gerade nicht nach Party aus. Autorinnen und Autoren und Schauspielerinnen und Schauspieler streiken. Viele Produktionen, wie zum Beispiel die für die neue Staffel der Serie „Stranger Things“, stehen still. Jürgen Schmieder berichtet für die SZ aus Los Angeles. Er sagt, dass es bei dem Streik um zwei Dinge geht. Erstens: Lizenzgebühren, die im Vergleich zu TV-Wiederholungen früher wegen der Streaming-Anbieter heute deutlich gesunken sind. Und zweitens: Den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Weitere Nachrichten: Frauenfußball-WM startet mit Schweigeminute, schwedische Botschaft im Irak gestürmt. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Tami Holderried, Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Annika Binger Zusätzliches Audiomaterial über YouTube @Entertainment Tonight, @Stranger Things und today.com. Weiterlesen Den Text zur Löwin in Berlin lesen Sie hier. Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 19.07.202314 min
Es ist der wichtigste Wirtschaftsstrafprozess in der Geschichte der Bundesrepublik: Der Wirecard-Prozess. Es geht um Betrug in Milliardenhöhe und wer dafür verantwortlich ist. Eine Schlüsselfigur fehlt aber im Gerichtssaal: Seit drei Jahren ist Jan Marsalek, der ehemalige Finanzchef von Wirecard, untergetaucht. Jetzt gibt es ein Lebenszeichen von ihm: Er hat über seinen Anwalt eine Erklärung abgegeben. Was da drinsteht und wie es den Prozess beeinflussen könnte, das erklärt in dieser Folge SZ-Wirecard-Experte Stephan Radomsky. Er meint: Egal ob das Schreiben vor Gericht als Beweismittel eingeführt wird – es hat den Prozess schon jetzt beeinflusst. Weitere Nachrichten: Hitze in Europa, Putin reist nicht nach Südafrika Moderation, Redaktion: Tami Holderried Redaktion: Johannes Korsche, Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über ARD, ntv, Spiegel. Weiterhören Den Wirecard-Podcast der SZ können Sie hier hören. Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Laut Statistischem Bundesamt wurde 2022 mehr als die Hälfte des Stroms in Deutschland aus sogenannten “konventionellen Energieträgern” erzeugt, dazu zählen die Fossilen und die Kernenergie. Die Ziele der Bundesregierung sehen allerdings etwas ganz anderes vor: Bis 2030 sollen 80 Prozent des deutschen Strommixes aus erneuerbaren Energien kommen. Den größten Anteil innerhalb der Erneuerbaren hat im Moment die Windkraft – sie ist also zentral für die Energiewende. SZ-Politikredakteur Thomas Hummel ist zuständig für die Themen Energie und Klima. Er zieht eine Halbjahresbilanz zum Ausbau von Windkraftanlagen in Deutschland. Weitere Nachrichten: Lithium-Abkommen zwischen EU und Chile, russische Angriffe auf Odessa. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Benjamin Markthaler Zusätzliches Audiomaterial über Youtube @bundeswirtschaftsministerium. Weiterlesen: Das “Bester Dinge” zum britischen Milchmann finden Sie hier. Und zur Rubrik “Bester Dinge” mit allen älteren Texten geht es hier entlang. Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Tunesien soll Migranten stärker davon abhalten, über das Mittelmeer nach Europa zu kommen. Dafür will die EU Tunesien fast eine Milliarde Euro zur Verfügung stellen. Aber der tunesische Präsident steht in der Kritik: Seine Behörden setzen wohl Flüchtlinge, die sie abfangen, ohne Wasser und Nahrung wieder an den Landesgrenzen aus. Wie passt das zusammen? Und kann Tunesien ein verlässlicher Partner für die EU sein? Das erklärt in dieser Folge Mirco Keilberth, der für die SZ aus Tunis berichtet. Weitere Nachrichten: Neue Vorwürfe gegen Rammstein, Russland stoppt Getreideabkommen Moderation, Redaktion: Tami Holderried Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über Youtube @palazzochigi Weiterlesen: Die Recherche zu den neuen Vorwürfen gegenüber Rammstein finden Sie hier. Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 15.07.202322 min
Was Hitze bedeutet, das konnten wir hier in Deutschland diese Woche deutlich merken. Und es wird tendenziell immer heißer werden auf der Welt. Das wird gerade in den großen Städten zum Problem. Aber: Wie können wir uns darauf vorbereiten? Und wie kann man das Leben in Städten im Sommer langfristig erträglicher machen? Darüber spricht in dieser Folge Andreas Matzarakis. Er leitet das Zentrum für Medizin-Meteorologische Forschung des Deutschen Wetterdienstes. Außerdem geht es um alles, was diese Woche sonst noch wichtig war und kommende Woche wichtig wird. Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 14.07.2023 um 18 Uhr. Moderation, Redaktion: Tami Holderried Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über phoenix. Weiterlesen: Den Text zur weltweiten Hitzewelle finden Sie hier.
Bevor der Bundeskanzler in den Urlaub fahren kann, muss er sich erstmal den Fragen von Journalistinnen und Journalisten stellen. Dabei hat der Kanzler auch klar gemacht, welche Themen ihn besonders beschäftigen. Unter anderem der Streit in der Ampelkoalition. Bei diesem Thema hatten sich einige Menschen gewünscht, dass Scholz als Kanzler stärker durchgreift. Daniel Brössler aus dem SZ-Parlamentsbüro war bei der Pressekonferenz dabei und sagt: “Dass Scholz vielleicht irgendwas nicht richtig gemacht hat, das sieht er eher nicht so. Er sieht sich vielmehr als Kompromiss-Mensch.” Als solcher gibt sich Scholz bei den meisten Themen ziemlich gelassen. Das Mantra des Kanzlers auf der Sommerpressekonferenz: Fünfe gerade sein zu lassen. “Er versucht das Gefühl zu verbreiten, dass alles auf einem guten Weg sei”, sagt Brössler. Ob es jetzt um die AfD und die Stimmung in Deutschland gehe oder um seine Rolle als Kanzler. Weiterlesen Hier können Sie mehr über die Sommerpressekonferenz von Olaf Scholz lesen: Warum es jetzt Zeit für eine Immobilie in Italien ist: Weitere Nachrichten: Blockade der “Letzten Generation”, Inspekteur der Polizei Baden-Württemberg freigesprochen Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Annika Bingger Zusätzliches Audiomaterial über: Phoenix. Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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- 12.07.202313 min
Tausende Menschen in Deutschland leiden an Long- oder Post-Covid. Wer nach einer Corona-Infektion anhaltend beeinträchtigt ist, soll jetzt aber mehr Unterstützungsangebote bekommen. Das ist das Ziel einer Initiative von Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Für Christina Berndt aus dem SZ-Wissensressort ist diese Maßnahme mehr als nötig: “Diese Menschen sind ganz furchtbar alleingelassen.” Lauterbach will auf einer Website wissenschaftliche Erkenntnisse über Long Covid sammeln. Hier sollen sich Betroffene und ihre Ärzte informieren können. Gleichzeitig plant Lauterbach auch Förderungen von 40 Millionen Euro. “Die sind überfällig”, sagt Christina Berndt, und weiter zum Umfang: “Sie sind ein Anfang”. Weitere Nachrichten: EU-Parlament stimmt für Naturschutzgesetz, Carsten Linnemann als CDU-Generalsekretär bestätigt Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Tami Holderried Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über Phoenix Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie hier)
Montagabend haben sich der türkische Präsident Erdoğan und Schwedens Ministerpräsident Kristersson in Vilnius die Hände geschüttelt. Schweden wird Nato-Mitglied. Die Zustimmung der Parlamente in Stockholm und in Ankara gilt als Formsache. Auch Ungarn wird zustimmen. Die türkischen Medien feiern Erdoğan jetzt als "klaren Sieger", sagt SZ-Türkei-Korrespondenten Raphael Geiger. Tenor sei, dass er bekommen habe, was er wollte. Und nun verlangt er auch noch neue Beitrittsverhandlungen der Türkei mit der Europäischen Union. Diese Forderung aber habe selbst in der Türkei alle überrascht und sei "natürlich auf Jahre hinweg unrealistisch". Möglicherweise gehe es Erdoğan mit dieser Forderung aber vor allem darum, dass sich Schweden nun für vereinfachte Visa für türkische Staatsbürger in der EU einsetzen werde. Insgesamt könne man Erdoğans Einlenken als "Annäherung an den Westen insgesamt verstehen", sagt Geiger. Der türkische Präsident habe "ein gutes Gespür dafür, wie weit er sich vorwagen kann und auch, wie stark er gerade ist" und wie geschwächt gerade Putin sei. Zudem könnte der Deal den Verkauf von F16-Kampfjets aus den USA an die Türkei umfassen und Schweden könnte härter gegen die verbotene Arbeiterpartei PKK vorgehen. Im Gegensatz zur Türkei sei die schwedische Justiz aber unabhängig, so dass es nicht zu einer massenhaften Auslieferung von Aktivisten der PKK kommen werde. Weitere Nachrichten: Nato-Gipfel in Vilnius, Zunahme häuslicher Gewalt Wir freuen uns, wenn Sie an einer Umfrage teilnehmen. Alle Infos finden Sie hier: sz.de/podcast-umfrage. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Benjamin Markthaler Zusätzliches Audiomaterial über Expressen und Reuters Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Am Dienstag treffen sich die Nato-Länder zum großen Gipfel in Litauen. Und dabei soll es auch um die Frage gehen, ob die Ukraine dem Militärbündnis beitreten soll. Das wird zwar immer wieder in Aussicht gestellt, aber feste Zusagen gibt es von der Nato bislang nicht. Also: Wird die Ukraine vielleicht bald ein Nato-Mitglied - oder nicht? Und was ist eigentlich aus der Idee einer “neutralen” Ukraine geworden? Stefan Kornelius, Leiter des SZ-Politikressorts, ordnet diese Fragen in der neuen Folge von “Auf den Punkt” ein. Weiterlesen und SZ-Umfrage Hier geht es zur großen SZ-Umfrage, bei der Sie zwei Übernachtungen in einem Hotel in Berlin gewinnen können. Vielen Dank für Ihre Meinung! Hier finden Sie den Text zum “politischen Strukturpessismus” in Videospielen. Weitere Nachrichten: Erdoğan knüpft Schwedens Nato-Beitritt an EU-Beitrittsverhandlungen mit Türkei, Klingbeil will Ehegattensplitting abschaffen Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Tami Holderried Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über AFP, CNN.
Wer mit der Bahn fährt, muss damit rechnen, dass nicht alles ganz perfekt läuft: Verspätungen, Zugausfälle, kaputte Klimaanlagen, kein Bordbistro und und und. Aber jetzt gibt es einen Vorschlag, der an den chronischen Problemen bei der Bahn was ändern soll. Von der Monopolkommission, die alle zwei Jahre ein Gutachten zur Entwicklung des Wettbewerbs auf den Eisenbahnmärkten erstellt. Und darin empfiehlt sie der Bundesregierung: Die Zerschlagung der Deutschen Bahn. Herauskommen sollen zwei strikt getrennte Gesellschaften: eine für die Infrastruktur, das Schienennetz. Und eine für den Betrieb der Bahn. Kann das die Probleme der Bahn lösen? Das habe ich Detlef Neuß vom Fahrgastverband Pro Bahn gefragt. Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 7.7.2023 um 18 Uhr. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Tami Holderried, Nadja Tausche Produktion: Benjamin Markthaler Zusätzliches Audiomaterial über Eisenbahn in NRW (YouTube), WELT Nachrichtensender, SWR, tagesschau, @cducsubt (Twitter), Elton John (YouTube). Weiterlesen Den Text über Elton John finden Sie hier. Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER



















