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Mehr als 30 000 Menschen sind nach Angaben der Polizei am Samstag in Erfurt auf die Straße gegangen, um gegen den Bundesparteitag der AfD zu demonstrieren. Die Veranstalter sprechen sogar von 50 000 Demonstrierenden. Lola Mehring, Sprecherin des Bündnisses “Widersetzen”, das große Teile des Protests organisiert hat, kommt aus Sachsen-Anhalt, wo am 6. September der Landtag gewählt wird, und macht sich darum große Sorgen: Die AfD kommt in Umfragen dort aktuell auf über 40 Prozent und könnte das Bundesland in Zukunft womöglich sogar alleine regieren. Auch bundesweit steht die AfD so gut da wie nie: mit 27 Prozent auf Platz 1, vor der Union mit 22 Prozent. Was die wichtigsten Themen auf dem AfD-Parteitag waren, das ordnet in dieser Folge von “Auf den Punkt” Tim Frehler ein. Er ist Redakteur in der Parlamentsredaktion der SZ und war an diesem Wochenende vor Ort in Erfurt. Weitere Nachrichten: Bundesverteidigungsminister Pistorius will Zugriff der AfD auf geheime Informationen verhindern; Mehrheit der Amerikaner empfindet 4.-Juli-Feierlichkeiten in Washington als "zu politisch". Zum Weiterlesen und -hören: Hier geht es zum Text über die Wohnung des Künstlers Andreas Rost in einem Plattenbau aus der DDR. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über SZ.
- 04.07.202623 min
Am 25. Juni wurde in Washington die “Great American State Fair” eröffnet, als Auftakt der Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit. Aber weil dieses Jubiläum unter die Präsidentschaft von Donald Trump fällt, wirkte diese Feier weniger wie ein Volksfest und eher wie eine Trump-Rally: unzählige MAGA-Caps im Publikum, Lobreden auf den Präsidenten auf der Bühne und eine Rede von Trump selbst, wie er sie auch bei seinen Wahlkampfauftritten hält. Donald Trump feiert sich eben gerne selbst, egal zu welchem Anlass. Ob Trump damit wirklich einzigartig in der Geschichte der US-Präsidenten ist und ob er dabei ist, die amerikanische Demokratie dauerhaft zu zerstören, darüber spricht in dieser Samstagsausgabe von “Auf den Punkt” Peter Sparding, Vizepräsident am Center for the Presidency and Congress, einem Think Tank in Washington. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Johannes Korsche, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Defense Now (Youtube) und Right Side Broadcasting Network (Youtube). Redaktionsschluss war Freitag, 03.07.2026, um 13 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
In Russland stehen die Menschen zurzeit teils stundenlang an, um zu tanken. Denn dem Land geht das Benzin aus. Viele wütende Russen dokumentieren das mit Videos in den sozialen Medien. Auch Ernten mussten schon verschoben werden, weil Benzin für die landwirtschaftlichen Maschinen fehlt. Die Bevölkerung kann vor dem Folgen des Kriegs mit der Ukraine nicht mehr die Augen verschließen. Russland ist einer der größten Energieproduzenten der Welt. Aber weil die Ukraine seit einiger Zeit verstärkt die russische Ölindustrie angreift – das Herz der russischen Wirtschaft – wirkt sich das auf die Öl- und Benzinproduktion aus. Der Kreml erwägt jetzt, Benzin aus dem Ausland einzukaufen. Warum die Unzufriedenheit der Russinnen und Russen trotzdem nicht zu einer Revolution führen wird, darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Silke Bigalke, die Russlandkorrespondentin der SZ. Sie erklärt, warum sich Putin keine Sorgen, um seinen Machterhalt machen muss. Weitere Nachrichten: Koalition rudert bei Krankschreibung zurück; Julian Nagelsmann tritt als Fußballbundestrainer zurück. Zum Weiterlesen: Taylor Swift vs. Donald Trump: Den Text über den Kampf um den 4. Juli finden Sie hier. Wetten auf das Hochzeitsdatum: Hier können Sie den Text über die sogenannten „Prediction Markets“ lesen. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Vor allem Familien mit kleinen und mittleren Einkommen sollen durch die Reformen entlastet werden. Familien, die insgesamt über circa 60 000 Euro Jahreseinkommen verfügen, sollen jährlich 600 Euro Netto mehr übrig haben. Um das zu finanzieren, soll die Reichensteuer erhöht werden, die jene betrifft, die mehr als 250 000 Euro im Jahr verdienen. Außerdem will die Koalition auch ins Arbeitsleben eingreifen: Bald darf man sich nicht mehr telefonisch krankschreiben lassen. Zudem dürfen Unternehmen schon ab dem ersten Krankheitstag eine offizielle Krankschreibung einfordern. Bisher war das erst ab dem dritten Tag möglich. Und: Künftig sollen Unternehmen länger und öfter Arbeitsverträge befristen dürfen – auch ohne Grund. Solche sachgrundlosen Befristungen sollen dann innerhalb von vier Jahren sechs Mal möglich sein. Das ist doppelt so oft und doppelt so lange wie bisher. Henrike Roßbach, Leiterin des Berliner SZ-Büros, ordnet in dieser Folge von “Auf den Punkt” die Beschlüsse der Koalitionsspitzen ein. Weitere Nachrichten: Vor Hitzewelle schon 800 Hitzetote in Deutschland; Benko jetzt rechtskräftig verurteilt; 18 Menschen in Kiew getötet durch russische Angriffe. Zum Weiterlesen und -hören: Die Beschlüsse der Koalition im Check – das lesen Sie hier. Wer darf sich zu den Gewinnern in der Koalition zählen – eine Analyse. Einen Meinungsbeitrag von Henrike Roßbach zu den Koalitionsbeschlüssen lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Laura Terberl, Luis Münch Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 01.07.202610 min
Im niedersächsischen Stade sind am Montag sechs Menschen in einer Jugendhilfeeinrichtung erschossen worden. Der Tatverdächtige ist ein 45 Jahre alter Mann aus Garbsen bei Hannover. Nach derzeitigem Stand gehen die Ermittler davon aus, dass das Motiv für die tödlichen Schüsse in einem Sorgerechtsstreit um seine drei Monate alte Tochter liegt. Das Kind war zuvor mit Hirnblutungen in einem Krankenhaus in Hannover behandelt worden. Ärzte äußerten den Verdacht auf ein Schütteltrauma. Den Eltern wurde daraufhin unter anderem das Aufenthaltsbestimmungsrecht und die Gesundheitssorge entzogen. Zudem hatte die Staatsanwaltschaft Hannover Ermittlungen aufgenommen: Der mutmaßliche Täter soll im Zusammenhang mit der Behandlung seiner Tochter gegenüber Ärzten der Medizinischen Hochschule Hannover aggressiv aufgetreten sein und ihnen verbal gedroht haben. In dieser Folge von „Auf den Punkt“ erläutert SZ-Korrespondentin Jana Stegemann, welche Vorgeschichte der Tat vorausging und was über den mutmaßlichen Täter bekannt ist. Weitere Nachrichten: Koalitionsausschuss berät über Reformpaket; Korruptions-Razzia wegen Tickets für Fußball-EM 2024; Neue Zollpauschale für günstige Online-Bestellungen aus Asien. Zum Weiterlesen: Die Reportage über die Tat von Stade lesen Sie hier](https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/stade-sorgerechtsstreit-schuesse-e970942/)) und einen Artikel über die Hintergründe hier. Trotz EU-Warnungen landen immer wieder gesundheitsschädliche Produkte auf Internet-Marktplätzen, die wir auch in Deutschland nutzen. Warum Kontrollen versagen, die gefährlichen Artikel aus dem Verkehr zu ziehen, darüber hat mein Kollege Michael Kläsgen kürzlich hier berichtet. Hier finden Sie die Kritik von Philipp Bovermann über das neue Machwerk von Uwe Boll. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche, Luis Münch Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über NDR. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 30.06.202611 min
Die Zahl der Extremisten in Deutschland ist nach Einschätzung des Bundesamtes für Verfassungsschutz von rechtsaußen bis ganz links weiter angestiegen. Dabei komme „die größte Bedrohung für unsere Demokratie“ weiterhin von Rechtsextremisten. So hat Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) am Dienstag in Berlin den Verfassungsschutzberichtes 2025 zusammengefasst. Demnach gibt es 58 700 Rechtsextremisten hierzulande, darunter etwa 15 600 Gewaltbereite. Eine zunehmende Bedrohung sieht Verfassungsschutzpräsident Sinan Selen in jungen, online radikalisierten Tätern. Die Anwerbung erfolgt über verschiedene Kanäle: klassische Social-Media-Plattformen, Webseiten, aber zunehmend auch durch reale Aktivitäten. Rechtsextreme Organisationen wie die Partei “Der Dritte Weg” bieten aber Kampfsportangebote und Freizeitaktivitäten an. “Eine neue Entwicklung“, sagt SZ-Innenpolitik-Experte Markus Balser. Besonders in Ostdeutschland sei dies angesichts der oft fehlenden Alternativen besorgniserregend. Weitere Nachrichten: Fujimori-Tochter wird Perus neue Präsidentin; Immer mehr Erdbebenopfer in Venezuela; Ebola-Ausbreitung im Kongo. Zum Weiterlesen: Einen Text von Markus Balser über den aktuellen Verfassungsschutzbericht lesen Sie hier. Eine Einzelkritik der gescheiterten DFB-Auswahl lesen Sie hier. Hier lesen Sie einen Meinungsbeitrag, dass Nagelsmann seinen Hut nehmen sollte. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Luis Münch, Johannes Korsche Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix.
- 29.06.202611 min
Am Wochenende wurden in Neißemünde in Brandenburg 41,7 Grad gemessen. Eine so hohe Temperatur gab es in Deutschland seit Beginn der Messungen noch nie. Das ganze Land hat in den vergangenen Tagen unter einer extremen Hitzewelle gelitten. Das hat zu überfüllten Schwimmbädern und überhitzten Wohnungen geführt, aber es hatte auch Auswirkungen auf den Verkehr und die Infrastruktur – und es hat die vulnerablen Gruppen unserer Gesellschaft in große Gefahr gebracht. Alte, Kranke und Kinder leiden bekanntlich besonders unter Extremtemperaturen. Ganz vorbei ist es immer noch nicht. In den kommenden Tagen sind lokal immer noch um die 30 Grad zu erwarten. Und die nächste extreme Hitzewelle kommt bestimmt. Der Sommer ja gerade erst begonnen – genauso, wie die politische Debatte über die Hitze. Zeit für eine erste Bilanz: Was hat die Hitze an diesem Wochenende angerichtet und was können oder müssen wir daraus lernen? Das erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt” Jakob Wetzel aus dem SZ-Wissenschaftsressort. Weitere Nachrichten: Fünf Tote nach Schüssen in Stade; USA wollen trotz gegenseitiger Angriffe weitere Gespräche mit Iran führen. Zum Weiterlesen und -hören: Hier geht es zum SZ-Podcast “Und nun zum Sport” mit Sonderfolgen zur Fußball-WM der Herren. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Lars Langenau, Luis Münch Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 28.06.202613 min
Vor zehn Tagen haben Iran und USA ein Rahmenabkommen unterschrieben, mit dem eine 60-tägige Waffenruhe und Friedensgespräche beginnen sollten. Trotzdem gibt es seitdem immer wieder gegenseitige Angriffe. US-Präsident Trump hat zuletzt sogar wieder damit gedroht, Iran zu vernichten. Dabei schwindet die Unterstützung in den USA für den Krieg. Sogar in Trumps eigenem Lager. Prominente Maga-Stimmen wie Ex-Fernsehmoderator Tucker Carlson haben sich öffentlich von der republikanischen Partei abgewandt. Und auch republikanische Abgeordnete haben mit einer Iran-Resolution gegen Trump gestimmt. Wie gefährlich wird der Iran-Krieg für Donald Trump? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Charlotte Walser, die aus Washington für die SZ berichtet. Weitere Nachrichten: Anzahl der Toten durch Erdbeben in Venezuela steigt; Mehrere Temperaturrekorde in den vergangenen Tagen. Zum Weiterlesen und -hören: Alles, was Sie über den deutschen Gegner Paraguay im Sechzehntelfinale der Fußball-WM der Herren wissen müssen, lesen Sie hier. Den Podcast vom Freitag zum Erdbeben in Venezuela können Sie hier hören. Schauen Sie hier nach, wie ungewöhnlich die Temperaturen in Ihrem Landkreis sind. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Felicitas Kock Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über „Can’t be censored“ (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 27.06.202621 min
Vielleicht haben Sie es ja auch schon ausprobiert: Die NSDAP-Mitgliederkartei nach den Großeltern oder Urgroßeltern zu durchsuchen. Auf der SZ-Homepage geht das jetzt sehr einfach. Aber: Was, wenn man die eigene Familie dann tatsächlich in der Datenbank findet? Was bedeutet das dann? Darüber spricht in dieser Folge die Publizistin Ines Geipel. Sie hat sich unter anderem mit der Erinnerungskultur beziehungsweise den Rissen in der Erinnerungskultur zum KZ Buchenwald beschäftigt und war dafür für den Sachbuchpreis der Leipziger Buchmesse nominiert. Zum Weiterlesen: Durchsuchen Sie hier die NSDAP-Mitgliederkartei. Einen Text, der Ihnen Anlaufstellen nennt, wenn Sie weiter recherchieren wollen, finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Laura Sagebiel Redaktionsschluss war Freitag, 26.06.2026, um 15 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Zwei Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 haben am Mittwoch Teile von Venezuela erschüttert. Am Freitag ist die Zahl der Todesopfer nach Angaben von Interimspräsidentin Delcy Rodriguez auf 589 gestiegen. Zudem seien 2980 Menschen verletzt worden. Es gibt aber Hinweise darauf, dass noch Zehntausende vermisst werden. In der Nacht zum Freitag sind mehrere internationale Einsatzteams in Venezuela gelandet, um nach Verschütteten zu suchen, darunter Helfer aus Mexiko, El Salvador und der Schweiz. Auch die USA brachten Such- und Rettungsmannschaften sowie humanitäre und medizinische Hilfe auf den Weg. Inzwischen sind auch erste Rettungskräfte aus Deutschland unterwegs. Axel Schmidt ist seit 21 Jahren in der Katastrophenhilfe beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) tätig. Er betont, wie entscheidend schnelle Hilfe bei solchen Naturkatastrophen ist. Zentral sei die Koordination zwischen nationalen und internationalen, staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren. Allerdings sei die Nothilfe nur ein Teil der Aufgabe, längerfristige Unterstützung danach sei genauso wichtig, sagt Schmidt. Der ASB arbeite in Venezuela mit einem lokalen Partner zusammen, einer Behindertenorganisation, die im Land gut vernetzt sei. Lokale Helfer seien zwar wichtig, aber bei dem Ausmaß der Zerstörung wie jetzt an der Karibikküste könne ein Land das nicht alleine bewältigen. Internationale Hilfe bei der Versorgung mit Medizin, Wasser und schwerem Räumungsgerät sei notwendig. Der ASB ist Teil des Bündnisses „Aktion Deutschland Hilft". Mehr über die Organisationen erfahren Sie hier. Die „Aktion Deutschland Hilft“ ruft unter dem Stichwort „Erdbeben Venezuela“ zu Spenden auf. Spenden-Stichwort: Erdbeben Venezuela IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30 (SozialBank) Online spenden unter: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de Weitere Nachrichten: Lebenslange Haftstrafe für Attentäter vom Magdeburger Weihnachtsmarkt; EU will wehrfähigen Ukrainern Flucht vor Krieg erschweren; Oberster Gerichtshof der USA stützt Trumps Abschiebepolitik; Berichte über weitere Entlassungen bei VW. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie den Bericht über das Attentat in Magdeburg und das Urteil gegen Taleb A. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Nadja Schlüter, Luis Münch Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über AP und Deutsche Welle. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 25.06.202616 min
Die Nacht zum Donnerstag war nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes eine der wärmsten in Deutschland seit Beginn der Messungen. Solche Hitzephasen, in denen es sich auch nachts nicht richtig abkühlt, nehmen auch in Deutschland und ganz Europa zu. Eine Folge des Klimawandels. Was gesamtgesellschaftlich getan werden kann, um sich vor Extremhitze zu schützen, darüber spricht in dieser Podcastfolge Michael Bauchmüller. Er ist Redakteur im Berliner Parlamentsbüro der SZ. Im Podcast sagt er: Es reicht nicht, darauf zu hoffen, dass der Bund tätig wird. Stattdessen müsse jede und jeder etwas dazu beitragen, dass die Menschen in Deutschland weniger unter Hitzewellen leiden. Anschließend stellt Marie-Louise Timcke, Leiterin des SZ-Datenressorts, eine neue Datenbank vor, für welche die SZ Mitgliederakten der NSDAP ausgewertet hat. Mithilfe einer Suchfunktion lassen sich die Mitgliederausweise durchsuchen und in einen historischen Kontext einordnen. Weitere Nachrichten: Schwere Erdbeben in Venezuela; erste Bilanz zum neuen Wehrdienstmodell. Zum Weiterlesen: War jemand in Ihrer Familie in der NSDAP? Finden Sie hier heraus mit der SZ-Datenbank zur NSDAP-Mitgliederkartei. Die Reportage aus dem Strandbad in Halle an der Saale finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche, Lars Langenau Produktion: Carlo Sarsky Lankheit Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 24.06.202612 min
Ursache des bundesweiten Ausfall des Zugverkehrs am späten Dienstagabend ist laut Deutscher Bahn der “planmäßige Tausch einer technischen Komponente“ beim digitalen Bahnfunksystem. Die Störung des Systems hatte den Bahnverkehr im gesamten Land für zwei Stunden stillgelegt. Doch wie konnte so ein Totalausfall passieren – und was sagt das über den Staatskonzern? Die Bahn hat bewusst vorsichtig reagiert, indem sie den Verkehr für zwei Stunden komplett gestoppt hat, sagt Bahn-Expertin Vivien Timmler aus dem Berlin SZ-Büro. Eine richtige, besonnene Entscheidung, die Sicherheit vor Schnelligkeit gestellt habe. Zugleich kritisiert Timmler aber die generelle Krisenkommunikation der Bahn. Diese sei nach wie vor unzureichend. Weitere Nachrichten: “Stuttgart 21” wird “Stuttgart 31”; Familienministerin will Zugang zu Social Media erst ab 13 Jahren erlauben; US-Senat gegen Iran-Krieg; Anstieg der Islamfeindlichkeit in Deutschland. Zum Weiterlesen und -hören: Über den Auslöser des Bahn-Stillstands lesen Sie auch hier einen Bericht. Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zu der Störung. Den Recherchepodcast “Das Thema” zum Bruch des Damms in Brasilien mit 270 Toten und der möglichen Verantwortung des Tüv Süd hören Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Nadja Schlüter, Luis Münch Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDF, ntv, Bild. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 23.06.202612 min
Seit 2024 ist bekannt, dass Jared Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, in Albanien ein Luxusresort bauen will. Finanziert werden soll der Bau von Kushners Investmentfonds, in dem viel Geld aus den Staatsfonds von Katar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten steckt. Doch die Pläne haben in Albanien Widerstand ausgelöst, weil das Projekt in einem Naturschutzgebiet an der Küste entstehen soll, in dem Flamingos und viele andere Tiere leben. Mittlerweile geht es bei den Protesten um mehr als um Umweltschutz – um so viel mehr, dass manche sogar schon von der “Flamingo-Revolution” sprechen, benannt nach dem Tier, das die Demonstrierenden zum Symbol ihres Protests gemacht haben. Am vergangenen Samstag sind in Albaniens Hauptstadt Tirana schätzungsweise 200 000 Menschen auf die Straße gegangen, mit Bannern, albanischen Flaggen und vielen Flamingos aus Pappe, Plastik und Stoff. Was genau die Demonstrierenden fordern und wie die Regierung darauf reagiert, darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Tobias Zick, Experte für Südosteuropa im Politik-Ressort der SZ. Weitere Nachrichten: Bundesregierung will Vorschläge der Rentenkommission vollständig umsetzen; Selenskij reist wegen diplomatischer Krise mit Polen nicht zur Wiederaufbaukonferenz. Zum Weiterlesen und -hören: Hier geht es zum Kurzporträt über den albanischen Präsidenten Edi Rama. https://www.sueddeutsche.de/politik/albanien-rama-kushner-hotel-narta-lagune-li.3503401 Hier lesen Sie einen Text über Edi Rama als Künstler. Hier finden Sie die “Auf den Punkt”-Folge über die Vorschläge der Rentenkommission. Und hier geht es zum Text über die Ursachen der Hitzewelle. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über @DavidSenra (Youtube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 22.06.202614 min
Eigentlich sollte die Rentenkommission ihre Ergebnisse erst an diesem Dienstag öffentlich machen. Aber ihre zentralen Vorschläge sind schon vorab bekannt geworden. Zusammenfassend könnte man sagen: Geht es nach der Kommission, zahlen alle mehr in die Rente ein und arbeiten länger, bekommen dafür aber am Ende auch eine höhere Rente raus. Wie die Regierungsparteien auf die Vorschläge reagieren – und ob damit tatsächlich das Rentenproblem gelöst wäre, erklärt in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Bastian Brinkmann aus dem Berliner SZ-Büro. Außerdem berichtet Martin Wittmann über den Rücktritt von Keir Starmer in Großbritannien – und wie die Suche nach dem neuen Premier jetzt abläuft. Zum Weiterlesen und -hören: Antworten auf die wichtigsten Fragen zu den Vorschlägen der Rentenkommission finden Sie hier. Über den aussichtsreichsten Kandidaten für Starmers Nachfolge, hat Martin Wittmann bei „Auf den Punkt“ hier gesprochen. Über den Politiker Keir Starmer und seine Bilanz als Premier hat Michael Neudecker hier schon im Mai eine erste Bilanz im Podcast gezogen. Hier finden Sie den Text von David Kulessa über Kap Verde bei der WM der Herren. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix, Sky News. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Auf dem Parteitag der Linken haben die Delegierten eine neue Parteispitze gewählt, bestehend aus der amtierenden Vorsitzenden Ines Schwerdtner und Luigi Pantisano. Letzter hat jedoch nur etwas mehr als die Hälfte der Stimmen bekommen. Unter anderem, weil er in der vergangenen Woche ein Interview gegeben hat, in dem er der Union faschistische Politik vorwirft. Das verärgert vor allem die Parteimitglieder aus dem Osten, die darauf setzen, dass die Union nach den Wahlen in Sachsen-Anhalt auf die Zusammenarbeit mit der Linken angewiesen ist. Über diesen Zwiespalt spricht im Podcast Valerie Höhne, die für die SZ vom Parteitag der Linken in Potsdam berichtet. Sie erklärt auch, wie sich die Linke inhaltlich aufstellen will - und welchen Spagat sie dabei wagen muss, um sowohl die alten als auch die neuen Parteimitglieder zufriedenzustellen. Außerdem spricht Roland Preuß aus der SZ-Parlamentsredaktion über die Reformvorschläge der Expertenkommission zur Rente. Weitere Nachrichten: Waffenruhe in Libanon brüchig; Iran sperrt Straße von Hormus. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zur Rentenreform. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Markus Schulte von Drach Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über die Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Am kommenden Dienstag, dem 23. Juni, ist es genau zehn Jahre her, dass die Britinnen und Briten in einem Referendum darüber abstimmen konnten, ob sie in der EU bleiben oder austreten wollen. Damals haben sie sich dafür entschieden, zu gehen. Heute sagen viele Menschen in Großbritannien: Das war ein Fehler. Denn auf das Referendum folgte ein politisch und wirtschaftlich komplizierter und langwieriger Prozess, der dem Land geschadet hat. Mindestens genauso groß waren die gesellschaftlichen Verwerfungen. Das Votum für den EU-Austritt war der bis dahin symbolträchtigste Sieg des Rechtspopulismus und des Nationalismus in einer westlichen Demokratie im 21. Jahrhundert. Diese Entwicklung hat sich dann fortgeschrieben, mit dem Wahlsieg von Donald Trump in den USA im November 2016 und immer neuen Rekordwerten für Rechtspopulisten und Rechtsextremisten in vielen Ländern – nicht zuletzt in Deutschland. Das Brexit-Referendum war ein Startschuss für diese Entwicklung. Kurz vor dem zehnten Jahrestag schaut darum in dieser Ausgabe von "Auf den Punkt" der Großbritannien-Experte Nicolai von Ondarza von der "Stiftung Wissenschaft und Politik" zurück auf das, was damals passiert ist, und analysiert, wie es bis heute nachwirkt. Zum Weiterhören: Hier finden Sie die Freitagsausgabe von "Auf den Punkt" zur Frage, ob der britische Premier Keir Starmer bald abgelöst wird. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ElectionsUK (Youtube) und CNN. Redaktionsschluss war Freitag, 19.06.26, um 13 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Für den britischen Premierminister Keir Starmer wird es eng. Denn am Donnerstag ist ein Politiker ins Parlament eingezogen, der ihm das Amt streitig machen will. Und auch noch gute Chancen hat, dass das klappt: der Labour-Politiker Andy Burnham. Burnham hat bereits angekündigt, dass er im Falle eines Wahlsiegs in seinem Wahlbezirk Makerfield Keir Starmer als Parteichef und Premierminister herausfordern würde. Er will Premierminister werden – und viele seiner Parteikolleginnen und -kollegen unterstützen ihn dabei. In dieser Folge von „Auf den Punkt“ spricht Martin Wittmann, SZ-Korrespondent in London, darüber, was Burnhams Einzug ins britische Unterhaus für Keir Starmer bedeutet. Und er erklärt, wie wahrscheinlich es ist, dass Andy Burnham tatsächlich bald neuer Premierminister von Großbritannien werden könnte. Weitere Nachrichten: Israel und Libanon einigen sich auf Waffenruhe; Diskussion um Arbeitszeitgesetz; Hitzewarnung für Deutschland. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie alle Folgen von „Und nun zur WM“, dem SZ-Podcast zur Fußball-Weltmeisterschaft der Herren. Wie man bei mehr als 30 Grad einen kühlen Kopf behält, erfahren Sie hier. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über BBC. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 18.06.202611 min
Schon der G-7-Gipfel in dieser Woche ist für die Ukraine ganz gut gelaufen. Die Staatschefs haben sich dort darauf geeinigt, mehr Druck auf Putin auszuüben. Und dann beginnt auch der erste Verhandlungsblock für den EU-Beitritt. Das beschäftigt die Staatschefs der Mitgliedsländer auf dem EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag. Seit Jahrzehnten arbeitet die Ukraine schon auf einen EU-Beitritt hin – ganz unabhängig von dem russischen Großangriff. Worüber jetzt genau verhandelt wird und wo dabei die größten Hindernisse liegen, darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Jan Diesteldorf. Er ist Korrespondent für die SZ in Brüssel. Weitere Nachrichten: Iran-Rahmenabkommen ist unterzeichnet; Nachwahl in Makerfield entscheidet über Starmers politisches Schicksal. Zum Weiterlesen und -hören: Die „Auf den Punkt“-Folge zum Iran-Rahmenabkommen und welche Rolle der israelische Premier Netanjahu dabei spielt, hören Sie hier. Den Text von Kathleen Hildebrand darüber, warum trotz KI weiterhin Menschen Texte schreiben sollten, lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Nadja Schlüter Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: European Commission (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 17.06.202612 min
Friedrich Merz spricht von einem „Tag der Hoffnung“, Emmanuel Macron vom „Moment des strategischen Erwachens“. Auf dem G-7-Gipfel im französischen Évian demonstrieren die anwesenden Staats- und Regierungschefs eine neue Einigkeit. Und sie kündigen an, gemeinsam den Druck auf Moskau zu erhöhen, etwa mit neuen Sanktionen gegen Russland. Bemerkenswert ist vor allem, dass auch Donald Trump diesen Sanktionen zugestimmt hat, erklärt SZ-Redakteur Daniel Brössler im Podcast. Er hat aus Évian über den G-7-Gipfel berichtet. Im Gespräch erklärt Daniel Brössler, inwiefern die G-7-Staaten das Rezept für einen guten Umgang mit Donald Trump gefunden haben – und welches Signal dies nach Moskau sendet. Weitere Nachrichten: G-7 wollen Obergrenze für Rohstoffeinfuhr erwirken; Abkommen zwischen Iran und USA soll Wegfall aller Sanktionen beinhalten; Weiterhin viele antisemitische Vorfälle in Deutschland. Zum Weiterlesen: Ausgeladen von den Bayreuther Festspielen: Lesen Sie hier das Interview mit Michel Friedman. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche, Luis Münch Produktion: Juno Graner Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 16.06.202612 min
Beim amerikanischen Nachrichtensender CNN haben sie gezählt, wie oft Donald Trump schon einen baldigen Frieden mit Iran angekündigt hat: 38 Mal. Diesmal scheint aber tatsächlich tatsächlich ein diplomatischer Weg in Richtung Frieden möglich. Am Freitag soll ein Rahmenabkommen von den USA und Iran unterschrieben werden. Das regelt, so heißt es, eine 60-tägige Waffenruhe, während der weitere Friedensverhandlungen stattfinden sollen. Es gibt also noch einige Punkte, an denen ein Frieden scheitern könnte. Einer davon ist der Krieg, den Israel gegen die Hisbollah führt. Denn für Iran ist es zentral, dass die Waffenruhe zwischen den USA und Iran auch dort gilt. Aber: Die israelische Regierung will nicht mitmachen. Der rechtsextreme Minister für Innere Sicherheit Itamar Ben-Gvir sagte am Montag: “Israel darf das Abkommen zwischen den USA und Iran nicht akzeptieren.” Auch der israelische Premier Benjamin Netanjahu sagte am Montag, dass sich die israelischen Streitkräfte nicht aus dem Libanon zurückziehen werden. Aktuell halten sie etwa acht Prozent des Landes besetzt. Warum Netanjahu kein Interesse an einem Frieden mit Iran hat, erklärt SZ-Nahost-Korrespondent Bernd Dörries in Beirut. Weitere Nachrichten: Spritpreise fast wieder auf Vorkriegsniveau; Musk will ZDF verklagen. Zum Weiterlesen: Den Text zum Spiel Iran gegen Neuseeland von Jürgen Schmieder in Los Angeles lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Julius Zimmer Zusätzliches Audiomaterial über: MiddleEastEye (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER



















