Auf den Punkt

Süddeutsche Zeitung
237924.10.2026
Beschreibung
Die Nachrichten des Tages – von der Süddeutschen Zeitung als Podcast auf den Punkt gebracht. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit aktuellen Meldungen, Interviews und Hintergrundberichten. Kostenlos und immer aktuell: Sonntags bis freitags um 17 Uhr, samstags um 7 Uhr. Zusätzlich gibt es werktags um 7 Uhr ein kurzes Nachrichten-Update.
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Episoden
  1. 25.03.202012 Min.

    China hat es geschafft, so scheint es zumindest: Seit Tagen meldet das Land, dass sich in China selbst keine weiteren Menschen mehr mit Covid-19 infiziert haben. Inzwischen schicken chinesische Unternehmen auch tonnenweise Hilfsgüter in die ganze Welt. Hat die Chinesische Regierung also alles richtig gemacht? Und stimmen die Zahlen, die von dort gemeldet werden? Das erklärt in dieser Folge von "Auf den Punkt" Lea Deuber, die China-Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung. Sie erzählt vom Ende der Quarantäne in Wuhan und der neuen Imagekampagne der chinesischen Regierung. Alle Meldungen zur aktuellen Coronavirus-Lage in Deutschland und weltweit sowie die wichtigsten Nachrichten des Tages - zweimal täglich mit SZ Espresso. Unser Newsletter bringt Sie morgens und abends auf den neuesten Stand. Kostenlose Anmeldung: sz.de/espresso Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Laura Terberl Produktion: Carolin Lenk

  2. 24.03.202011 Min.

    Das gesellschaftliche Leben ist wegen des Coronavirus gerade stark eingeschränkt. Viele Menschen verbringen sehr viel mehr Zeit alleine - oder haben nur noch sehr eingeschränkte soziale Kontakte. Was macht das mit unserer Psyche und was können wir dagegen tun? Die SZ-Redakteurin Christina Berndt rät: Sozialkontakte bewusst pflegen: Nicht nur Nachrichten verschicken, sondern auch anrufen, am besten per Video. Fragen Sie ihre Mitmenschen gezielt, wie es ihnen geht, führen Sie nicht nur Smalltalk. Großzügig sein und helfen: Wer im Supermarkt den Reflex verspürt, mehr Konserven oder Klopapier zu kaufen, sollte an die Menschen denken, denen es dann fehlt. Damit pflegt man seine soziale Ader und seine psychische Gesundheit. Dankbar sein - trotz allem. Das verändert den Fokus und die Haltung gegenüber den Maßnahmen. Vieles könnte schließlich noch schlimmer sein. Routinen entwickeln, die geben im Chaos Halt. Zum Weiterlesen: So bewältigen Sie den Ausnahmezustand: Alle Ratgebertexte von SZ.de Das rät das Leibniz-Institut für Resilienzforschung, um die psychische Gesundheit zu stärken. Hier finden Sie die Kontaktdaten der Telefonseelsorge Hier finden Sie alle Initiativen für den Großraum München. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Valérie Nowak

  3. Jeden Tag gibt es neue Zahlen dazu, wie stark sich das Coronavirus verbreitet. Alle Daten, Grafiken und Kurven zeigen einen exponentiellen Anstieg von Infizierten - und auch Todesfällen. Jetzt sollen alle ihre sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum reduzieren, fordert Kanzlerin Angela Merkel. Ziel ist, Zeit gewinnen und so die Kurven abzuflachen, damit die Gesundheitssysteme nicht zusammenbrechen. Wir werden erst zeitverzögert in mindestens zehn Tagen sehen, ob diese Maßnahmen wirken werden, sagt SZ-Datenjournalist Christian Endt. Zeit für Entwarnung gebe es also keinesfalls. Höchstwahrscheinlich werde der Peak erst in Monaten erreicht bis danach die Anzahl der Infizierten sinken würde. Allerdings würde der Peak auch den Zusammenbruch des Gesundheitssystems bedeuten. Tatsächlich sei es schwierig, die komplexen Zahlen zu visualisieren, da sie sich ständig ändern und die Dunkelziffer hoch sei. Dabei verlasse man sich oft auf Zahlen der privaten Johns-Hopkins-Universität, die aber durch deutsche Ämter und Institutionen täglich verifiziert würden. Weitere Nachrichten: Kabinett beschließt Milliardenhilfen, Olympische Sommerspiele in Tokio auf der Kippe. Bis auf Weiteres beantwortet der Arzt und Medizinjournalist Werner Bartens in jeder Folge von "Auf den Punkt" eine Hörerfrage. Heute: Wieso gibt es noch keine passive Immunisierung für Covid-19? Wenn Sie auch eine Frage haben, schicken Sie uns eine Mail an podcast@sz.de oder eine Sprachnachrichten via WhatsApp für Fragen an Dr. Werner Bartens unter 0176-96501041. Redaktion, Moderation: Lars Langenau Redaktion: Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Audiomaterial über dpa. Alle Infos zum Coronavirus finden Sie auch auf sz.de/coronavirus. Alle Meldungen gibt es auch zweimal täglich mit unserem kostenlosen Newsletter SZ Espresso. Anmeldung unter: sz.de/espresso.

  4. Es verbreiten sich momentan sehr viele Falschmeldungen rund um das Coronavirus im Netz. Dahinter stehen meistens Strategien, um Misstrauen zu sähen und Chaos herbeizuführen. In dieser Folge erklärt der Wissenschaftler Michael Butter, wie gefährlich Falschmeldungen, "Fake News" und Verschwörungstheorien in Zeiten der Coronakrise sind. Und wie man dagegen vorgehen kann. Weitere Themen: Bayern verhängt Ausgangsbeschränkungen, Hackathon der Bundesregierung, Meuthen will "Flügel" auflösen. Sprachnachrichten via WhatsApp für Fragen an Dr. Werner Bartens unter 0176-96501041. Alle Infos zum Coronavirus finden Sie auch auf sz.de/coronavirus. Alle Meldungen gibt es auch zweimal täglich mit unserem kostenlosen Newsletter SZ Espresso. Anmeldung unter: sz.de/espresso.

  5. 19.03.202013 Min.

    Die drei wichtigsten Schlagworte in dieser Krise lauten: verlangsamen, verlangsamen, verlangsamen. Das hat auch Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Fernsehansprache am Mittwoch deutlich gemacht. Nur so könne man eine Situation wie in Italien verhindern. Diese sei wirklich schlimm, schildert der Rom-Korrespondent Oliver Meiler. Dafür beobachtet er aber, wie sich derzeit ein Gemeinschaftsgefühl bilde, das es über Jahre in dem Land nicht gegeben habe. Weitere Themen: Fernsehansprache der Bundeskanzlerin, Hilfe für Selbständige, Erstes bundesweites Verbot für Reichsbürger-Gruppierung. Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Justin Patchett Zusätzliches Audiomaterial über Bundesregierung und Bayerischer Landtag.

  6. 18.03.202011 Min.

    Das Robert-Koch-Institut stuft die Gefährdung durch das Coronavirus als "hoch" ein. Deswegen die Empfehlung der Bundesregierung und der Wissenschaft: Wer von zu Hause aus arbeiten kann, soll das auch tun. Doch im eigenen Heim wirklich produktiv sein, kann zu einer Herausforderung werden. Ablenkungen lauern überall und auf der rechtlichen Seite gibt es einige Fragezeichen. Das Home-Office sei trotzdem besser als sein Ruf, sagt Wirtschaftsredakteurin Angelika Slavik. Weitere Themen: Coronavirus-Neuigkeiten, Biden gewinnt erneut. Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über RKI.

  7. 17.03.202013 Min.

    Während Frankreich und Österreich als Reaktion auf die Ausbreitung des Coronavirus Ausgangssperren verhängen, versuchen die politisch Verantwortlichen in Deutschland noch, das öffentliche Leben langsam runterzudimmen. Im Internet kursieren währenddessen Gerüchte: Ibuprofen solle sich gar nicht mit dem neuartigen Virus vertragen, heißt es da etwa. Oder: Die Asthmabehandlung lieber vorerst aussetzen. Für Aufklärung sorgt in dieser Folge der Arzt und Medizinredakteur Dr. Werner Bartens. Weitere Themen: VW stoppt Produktion, Fußball-EM verschoben. Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Justin Patchett Zusätzliches Audiomaterial über Youtube-Channel Bayern, Élysée-Palast und Reuters.

  8. 6400 Infizierte sind es in der Zwischenzeit in ganz Deutschland. Um das Coronavirus in den Griff zu bekommen, führt Deutschland an den Binnengrenzen zu fünf Nachbarstaaten Kontrollen ein: zu Frankreich, Österreich, Luxemburg, Schweiz und Dänemark. Nur noch Pendler und Waren sollen die Grenzen überqueren. Ein harter, aber notwendiger Schritt, findet Constanze von Bullion. Die SZ-Hauptstadtkorrespondentin sagt auch, dass viele Menschen hierzulande den Ernst der Lage noch nicht begriffen hätten. Weitere Themen: Bayern ruft Katastrophenfall aus, DAX fällt so schnell wie nie zuvor. Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Audiomaterial über BMI, Tagesthemen und Reuters.

  9. An nur einem Tag wurden mehr als 1000 Menschen positiv auf das Coronavirus gestestet. Deshalb wird in einigen Bundesländern der Schulunterricht ab Montag ausgesetzt. In Bayern gibt es sogar ein Besuchsverbot in Alten- und Pflegeheimen. Das Hauptanliegen dabei ist es, die für das Virus anfälligste Gruppe in der Bevölkerung zu schützen: ältere Menschen. Wie effektiv die Maßnahmen dafür sind, erklärt SZ-Gesundheitspolitikredakteurin Kristiana Ludwig. Worauf sich Eltern in der schulfreien Zeit einstellen können, erläutert der Bildungsredakteur Bernd Kramer. Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Valérie Nowak Zusätzliches Audiomaterial über Phoenix und Bundespressekonferenz.

  10. Alle paar Minuten gibt es eine neue Meldung wegen des Coronavirus: Veranstaltungen aus Sport und Kultur werden abgesagt, der CDU-Parteitag wird verschoben und die Fußballmannschaft von Real Madrid steht unter Quarantäne. Das hat seine Berechtigung, sagt Werner Bartens. Der SZ-Medizinredakteur erklärt, nur wenn das öffentliche Leben eingeschränkt wird, kann die Ausbreitung des Virus verlangsamt werden. Doch auch so kann nicht verhindert werden, dass sich viel mehr Menschen anstecken.

  11. 11.03.202010 Min.

    Nach dem "Super Tuesday" fährt Joe Biden auch am "Big Tuesday" große Erfolge ein. Rein rechnerisch ist es kaum vorstellbar, dass er von seinem letzten verbliebenen Widersacher Bernie Sanders noch eingeholt wird. Biden versucht nun, die Demokraten zu einen und auch die Sympathien der Sanders-Anhänger zu gewinnen. Dafür ist weniger entscheidend, wie die beiden Kandidaten persönlich miteinander auskommen, sagt US-Korrespondent Hubert Wetzel, sondern viel mehr, ob deren Unterstützer in der Lage sind, sich zusammenzuraufen. Weitere Themen: Coronavirus-Update, Weinstein zu 23 Jahren Haft verurteilt. Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Audiomaterial über CNN.

  12. Seit Montagabend ist Italien eine komplette Sperrzone. Damit will die Regierung verhindern, dass sich das Coronavirus noch weiter ausbreitet. Inzwischen gibt es dort über 10.000 Fälle und mehr als 450 Menschen, die durch das Virus ums Leben gekommen sind. Wird es in Deutschland in den nächsten Wochen ähnlich laufen? Genau genommen steigen die Fallzahlen hierzulande nämlich schon ähnlich wie in Italien - nur eben zeitverzögert. Patrick Illinger vom SZ-Wissensressort spricht über exponentielles Wachstum und Ansteckungsraten - und warum man Covid-19 nicht mit einer Grippe vergleichen kann. Weitere Nachrichten: Rückgang an Blutspenden, Absturz der Ölpreise Redaktion, Moderation: Laura Terberl Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Lars Langenau, Christina Winkler Produktion: Julia Ongyerth

  13. Durch das Coronavirus sind die Börsen weltweit im Sinkflug. Der deutsche Leitindex Dax hat am Montag zeitweise acht Prozent verloren. Und die deutsche Bundesregierung will die Schäden für Unternehmen und Arbeitnehmer möglichst begrenzen. An der Börse geht es öfter hoch und runter, sagt der stellvertretender Leiter der SZ-Wirtschaftsredaktion Bastian Brinkmann. Aber natürlich belaste der massive Ausbruch der Epidemie in China schon jetzt die Weltwirtschaft. In Deutschland würden gerade die Firmen besonders leiden, die Geschäfte mit China betreiben. Auch seien einzelne Branchen schon jetzt hart getroffen. Wenn aber in absehbarer Zeit die Schulen für einen längeren Zeitraum geschlossen werden würden, dann würde dies die gesamte deutsche Wirtschaft treffen. Und so sei das Hilfspaket auch richtig, mit dem der Koalitionsausschuss reagiere. Es sieht unter anderem vor, dass die Hürden für den Bezug von Kurzarbeitergeld deutlich gesenkt werden. Weitere Nachrichten: Gericht verhandelt über Abschuss von Flug MH17, Erdogan in Brüssel. Redaktion, Moderation: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Julia Ongyerth _Übrigens haben wir ab sofort den SZ-Newsletter Espresso angepasst. Im Espresso bekommen Sie morgens und abends neben den wichtigsten Meldungen des Tages jetzt auch alle Meldungen zum Coronavirus in Deutschland und weltweit. Kostenlose Anmeldung unter www.sz.de/espresso._

  14. Schon wieder kamen laut Robert-Koch-Institut über 130 Fälle innerhalb ein paar Stunden in Deutschland dazu: Das Coronavirus breitet sich aus. Nun wurde eine der beliebtesten Urlaubsgegenden der Deutschen vom RKI zum Risikogebiet erklärt: Südtirol. Wie schwer das die Region trifft, die vom Tourismus lebt, erklärt der SZ-Redakteur Martin Zips. Weitere Themen: Starkbieranstich am Nockherberg steht vor Absage, Anschlag in Kabul. Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Justin Patchett Weiteres Audiomaterial über Robert-Koch-Institut.

  15. An der türkisch-griechischen Grenze werden Geflüchtete, darunter auch Mütter und Kinder, mit Tränengas von der Grenze abgehalten. Die Grünen haben daraufhin einen Antrag im Bundestag eingebracht, wenigstens 5.000 besonders Schutzbedürftige, die auf den griechischen Inseln ausharren, aufzunehmen. Doch das wurde von den Regierungsparteien abgelehnt. Diese wollen mit allen Mitteln eine Situation wie 2015 verhindern. Die SPD will sich für eine europäische Lösung einsetzen. Doch wirklich näher gekommen scheint man dieser seit Jahren nicht, beschreibt die SZ-Brüsselkorrespondentin Karoline Meta Beisel. Weitere Themen: Putin trifft Erdoğan, neue Coronafälle in Deutschland. Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Valérie Nowak Weiteres Audiomaterial über Deutscher Bundestag und Reuters.

  16. 04.03.202011 Min.

    Beim “Super Tuesday” der US-Demokraten erlebt Joe Biden ein Comeback - und Bernie Sanders hält sich wacker. Abgeschlagen sind Elizabeth Warren und Michael Bloomberg. Damit ist klar, dass das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Biden und Sanders wird. "Bidens gutes Abschneiden ist eine große Überraschung", sagt USA-Korrespondent Thorsten Denkler. Dazu hätten vor allem die schwarzen Wählern beigetragen. Aber auch, dass drei andere moderate Kandidaten für Biden zurückgezogen haben. Überraschend sei auch, dass der Milliardär Michael Bloomberg trotz gigantischem Werbeaufwand so schlecht abgeschnitten habe. "Das zeigt, dass man auch in den USA keine Wahl kaufen kann. Das ist ein gutes Zeichen", meint Denkler. Redaktion, Moderation: Lars Langenau Redaktion: Laura Terberl, Christina Winkler Produktion: Carolin Lenk Weitere Nachrichten: Thüringer Landtag wählt Ramelow zum Ministerpräsidenten, Italien will wegen Coronavirus Schulen und Unis schließen. Weiteres Audiomaterial über Joe Bidens Facebookseite und CBS News

  17. Es sind verstörende Bilder, die uns von den türkischen-griechischen Grenzen erreichen. Griechische Beamte feuern mit Tränengas auf Flüchtlinge, denen Recep Tayyip Erdoğan erzählt hat, dass die Grenzen zur Europäischen Union offen seien. Doch Griechenland hält die EU-Außengrenzen verschlossen. Die Grenzen Griechenlands seien auch die Grenzen Europas, sagt der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis. Die Aufkündigung des Deals mit der EU sei das letzte Mittel für Erdoğan um außenpolitisch zu handeln. Zudem sei die Türkei wirtschaftlich angeschlagen, die Inflation immens hoch. Der türkische Präsident würde durch den Schritt seine Position innenpolitisch stärken, sagt SZ-Politikredakteurin Deniz Aykanat. Doch auch die EU drücke sich vor ihrer Verantwortung, etwa beim Krieg in Syrien. Brüssel lasse die Türkei mit ihren fast vier Millionen Geflüchteten weitgehend allein. Weitere Nachrichten: Verdienstlücke zwischen Männern und Frauen, Coronavirus. Redaktion, Moderation: Lars Langenau Redaktion: Laura Terberl Produktion: Justin Patchett Weiteres Audiomaterial über Reuters

  18. 02.03.202010 Min.

    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat seine Drohung wahr gemacht: Geflüchtete und Migranten werden nicht mehr von der Weiterreise nach Europa abgehalten. Hunderte Menschen haben sich am Wochenende auf dem Weg gemacht, auch von der türkischen Küste auf die nahen griechischen Inseln. Auf Lesbos eskaliert inzwischen die Situation. Das Flüchtlingslager Moria sei seit langem mit 21 000 Menschen völlig überfüllt, sagt die freie Reporterin Franziska Grillmeier, die seit Monaten über die Situation vor Ort berichtet. Sie erlebe eine völlige Rechtlosigkeit und einen Ausbruch der Gewalt. Erdoğan benutze Menschen als Waffe. Jetzt würden sogar Einheimische Schlauchbooten die Landung verwehren und sowohl Flüchtlinge als auch Helfer und Journalisten angreifen. Dies sei jedoch nicht nur Schuld der griechischen Regierung, sondern der gesamten EU, die seit Jahren ignoriere, was hier passiere. Weitere Nachrichten: Ramelow gegen Höcke bei Ministerpräsidentenwahl in Thüringen, OECD befürchtet gravierende Folgen durch Coronavirus. Redaktion, Moderation: Lars Langenau Redaktion: Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth

  19. 28.02.202010 Min.

    Gerade schauen alle, wer sich im Rennen um den CDU-Parteivorsitz durchsetzt: Laschet, Merz oder vielleicht Röttgen? CSU-Chef Markus Söder gibt zwar vor, dass er sich in die Wahl der Schwesterpartei nicht einmischen möchte, betont aber gleichzeitig, dass seine Partei bei einer Frage sehr wohl Mitspracherecht habe. Nämlich, wer für die Union das Kanzleramt verteidigen soll. Sein Favorit dabei scheint der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet zu sein. Friedrich Merz, so wirkt es, traut er nicht zu, diese Aufgabe zu erfüllen. Doch es könnte einen Moment geben, in dem Söder selbst gerufen wird, sagt der Söder-Biograf Roman Deininger. Weitere Themen: Coronavirus, Türkei bittet um Beistand und droht. Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl und Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk Weiteres Audiomaterial über Phoenix.

  20. 27.02.202012 Min.

    Nachdem das Coronavirus erst in China aufgetreten ist, kommt es jetzt zu immer mehr Fällen in Europa. Gesundheitsminister Jens Spahn sagte bereits, Deutschland befinde sich am Beginn einer Corona-Epidemie. Wie gut Deutschland auf eine solche Epidemie vorbereitet wäre, werde sich erst beim Eintreten zeigen, sagt SZ-Wissenschaftsredakteurin Kathrin Zinkant. Allerdings sei Deutschland im Vergleich zu vielen anderen Ländern mit vielen Krankenhäusern ausgestattet. Auf der anderen Seite sind durch das Coronavirus die globalen Lieferketten betroffen. In Europa könnten bei manchem Autohersteller in den nächsten Wochen auch mal die Bänder stillstehen, sagt Victor Gojdka. Der Finanzjournalist erklärt, dass durch das Virus langfristig manche Unternehmen wieder lokal produzieren könnten. Weiteres Thema: Kopftuchverbot bei Rechtsreferendarinnen. Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Valérie Nowak und Julia Ongyerth Weiteres Audiomaterial über Bundespressekonferenz.