
Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage
- USA
- DAX
- Deutschland
- Dollar
- Handelsblatt Today
- handelsblatt.com
- Europa
- Euro
- Instagram
- LinkedIn
- Handelsblatt
- China
- Donald Trump
- Iran
- Japan
- 13.10.202527 min
Täglich grüßt der Zollkonflikt – so könnte man scherzen, wenn es nicht so ernst wäre. Im Konflikt um Zölle und den eingeschränkten Export von seltenen Erden deutete US-Präsident Trump am Sonntag eine Entwarnung an. Die US-Futures sowie mehrere Kryptowerte stiegen daraufhin, ebenso am Montag der S&P 500 und der Technologieindex Nasdaq. Verluste gab es am Montag hingegen an den Aktienmärkten in Festlandchina und Hongkong. Ökonom Rolf Langhammer sieht dennoch erste Anzeichen für eine Entspannung des Handelskonflikts zwischen den USA und China. Trump schürt bei Investoren erst Zorn, dann Zuversicht Außerdem: Die Pleite des Autozulieferers First Brands sorgt zunehmend für Sorge bei Versicherern wie Allianz und American International Group. Außerdem könnte die 10-Milliarden-Insolvenz Auswirkungen auf die Anleihemärkte haben. Manch einer mag sich an das Jahr 2007 erinnert fühlen, kurz vor Ausbruch der Finanzkrise. Ob es tatsächlich Parallelen zur damaligen Situation gibt und wie die Situation für Banken wie die UBS ist, erklärt Jakob Blume, stellvertretender Leiter des Finanz-Ressorts beim Handelsblatt, im Podcast-Gespräch. Moderiert von Ben Mendelson Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 10.10.202529 min
Das Degag-Desaster gilt als neuer Großskandal am deutschen Immobilienmarkt. Laut dem Insolvenzverwalter ist der Konzern rechnerisch mit bis zu 1,1 Milliarden Euro überschuldet. Den Privatanlegern droht der Totalverlust. Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen mehrere Ex-Führungskräfte. Handelsblatt-Recherchen legen nun offen: Julius Bär war der wichtigste Kreditgeber auf Bankenseite für die Degag. Zu dieser Zeit häuften sich aber schon Berichte von teils unhaltbaren Zuständen für Mieter in Wohnblöcken, die mit Degag-Firmen in Verbindung standen. TV-Reportagen zeigten Müllberge, Schimmel und Ratten. Jetzt hat Julius Bär dem vorläufigen Gutachten des Insolvenzverwalters zufolge Forderungen von 48 Millionen Euro angemeldet. Damit haben die Schweizer einen Betrag im Feuer, der den bisherigen Rekord-Jahresgewinn von Julius Bär in Deutschland übersteigen würde. Wie das alles passieren konnte, erklärt Jakob Blume, stellvertretender Ressortleiter Finanzen beim Handelsblatt, im Podcast. *Korrektur: Wir haben im Podcast gesagt, dass Stefan Bollinger die Rolle als CEO 2024 angetreten hätte. Hier ist uns ein Fehler unterlaufen. Richtig ist: Anfang 2025. _ Julius Bär finanzierte Schrottimmobilien der Degag-Gruppe in Deutschland Außerdem: Bei den Aktien der Tech-Giganten deutet manches auf eine Kursblase hin. Aktuell sind die Aktien der Branche mit Vertretern wie Apple, Nvidia und Co. so hoch bewertet wie nie. Doch in den Bilanzen der Unternehmen ist ein Aspekt fast immer deutlich unterbelichtet: Immaterielles Vermögen wie geistiges Eigentum oder Know-how wird dort kaum oder gar nicht erfasst. In dieser Folge erklärt Börsenexperte Ulf Sommer, weshalb ein genauer Blick auf das Kurs-Buchwert-Verhältnis der Tech-Unternehmen lohnt und warum diese womöglich weniger überbewertet sind als viele Anleger denken. Warum Tech-Aktien nicht so überbewertet sind, wie es scheint Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 09.10.202529 min
In der Nacht zum Donnerstag haben Israel und die Hamas einem ersten Teil des von den USA initiierten Friedensplans zugestimmt. Zahlreiche Staats- und Regierungschefs begrüßten das Abkommen. Auch Jan Busse, Konfliktforscher an der Universität der Bundeswehr München, sieht in der Einigung wesentliche Fortschritte: „Es spricht alles dafür, dass wir in den nächsten Tagen tatsächlich den Austausch der israelischen Geiseln gegen palästinensische Gefangene erleben werden, zusätzlich zu einem Waffenstillstand“, sagt Busse im Podcast-Gespräch. US-Präsident Donald Trump, der sich selbst bereits als Anwärter auf den Friedensnobelpreis sieht, habe laut Busse tatsächlich eine „ganz zentrale und entscheidende Rolle“ gespielt – insbesondere im Vergleich zu seinem Amtsvorgänger. Nach der ersten Einigung blieben zentrale Fragen aber weiter offen, etwa zum vollständigen Rückzug israelischer Truppen oder zur geforderten Entwaffnung der Hamas. Die Aufstockung der humanitären Hilfe und der Wiederaufbau der Infrastruktur im Gazastreifen dürften ebenfalls im Fokus der weiteren Verhandlungen stehen. Wie es nach der Einigung auf einen Waffenstillstand weitergeht Außerdem: KI-Rechenzentren sind extrem energiehungrig. Nach Schätzungen der Internationalen Energieagentur dürften sie allein in den USA bis 2030 mehr Strom verbrauchen als alle energieintensiven Industriesektoren zusammen. Die Entwicklung sorgt für ein großes Nachfragepotenzial bei bestimmten Rohstoffen, etwa bei Kupfer und Erdgas, aber auch Uran. Welche Effekte jetzt schon an den Rohstoffmärkten zu beobachten sind und wie auch Anleger vom KI-befeuerten Rohstoff-Boom profitieren können, das erklärt Rohstoff-Reporterin Judith Henke im Podcast. Warum der Boom bei Rechenzentren auch für einen Rohstoffboom sorgen wird Und: Nach langen Verhandlungen hat die schwarz-rote Koalition ihre Streitpunkte in drei zentralen Bereichen ausgeräumt. Alle Details zu den Ergebnissen des Koalitionsausschusses finden Sie in unserem Newsblog. Moderiert von Sandra Groeneveld Produziert von Johannes Grote Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 08.10.202530 min
Der Goldpreis ist am Mittwoch erstmals auf mehr als 4000 Dollar pro Feinunze gestiegen. Damit hat sich das Edelmetall seit Jahresbeginn um mehr als 50 Prozent verteuert. Doch die Rally ist auch ein Warnsignal. Denn Gold ist eine Krisenwährung und ein sicherer Hafen, in den Anleger flüchten, um ihr Vermögen zu schützen. „Wir haben geopolitische Spannungen, Protektionismus und eine dramatische Neuverschuldung weltweit – nicht nur in Amerika, sondern mittlerweile auch in Europa“, sagt Robert Halver, Leiter Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank in Frankfurt, im Podcast. Das alles führe dazu, dass klassische sichere Häfen wie Anleihemärkte an Attraktivität verlieren und Anleger nach Alternativen suchen. „Der Airbag heißt heute Gold“, sagt Halver. Warum trotz der globalen Unsicherheit auch die Aktienmärkte weiterhin neue Rekordstände erreichen, wie groß die Gefahr einer KI-Blase an der Börse ist und wann Gold auch die 5000-Dollar-Marke knacken könnte, darüber spricht Halver im Podcast. Außerdem: Künstliche Intelligenz krempelt die Hedgefondsbranche um. Hier übertragen erste Anbieter die Anlageentscheidungen fast vollständig einer KI – und schlagen damit den Markt. Aber können sie auch langfristig erfolgreich sein? Handelsblatt-Finanzredakteur Martin Müller hat sich diese Entwicklung genauer angeschaut. Gewinne in allen Marktphasen – dank KI-Hedgefonds Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 07.10.202528 min
Die Europäische Kommission hat am Dienstag ihren Plan vorgestellt, die Einfuhrzölle auf Stahl zu verdoppeln. Diese Maßnahme soll nicht nur den europäischen Stahlmarkt schützen, sondern auch als Verhandlungswerkzeug für eine mögliche Freihandelszone mit den USA dienen. Die EU sieht sich zu diesem Schritt gezwungen: Der US-Markt ist durch hohe Zölle von 50 Prozent nahezu abgeriegelt und China leitet seine Überkapazitäten zunehmend nach Europa um. Laut Kommission hat die EU seit 2018 etwa 30 Millionen Tonnen Produktionskapazität und 30.000 Arbeitsplätze in der Stahlindustrie verloren. Die neuen Regelungen sollen nun dabei helfen, die europäische Stahlindustrie wieder wettbewerbsfähiger zu machen. Es bestehe jedoch die Gefahr, dass andere Handelsmächte wie China oder Großbritannien mit Gegenmaßnahmen reagieren, meint der Brüsseler Büroleiter Jakob Hanke Vela. Gleichzeitig aber gelte: „Wenn die EU die einzige Region ist auf der Welt, die keine Zölle erhebt, aber alle anderen großen Hersteller selbst Zölle erheben, dann können wir nur verlieren.“ EU erhöht Einfuhrzoll für Stahl auf 50 Prozent Und: Vor dem großen Autogipfel am Donnerstag ringt die Bundesregierung um ein Hilfspaket für die kriselnde Autoindustrie. Konkret wollen Union und SPD die Unterstützung der deutschen Autoindustrie mit der Hilfe für die heimische Stahlbranche koppeln. Dazu wird eine Lockerung der EU-Klimaziele für Autohersteller diskutiert. Aber auch weitere Maßnahmen sind im Gespräch, etwa eine höhere Kfz-Steuer für Verbrenner – und eine Verschiebung des Verbrenner-Aus, das eigentlich 2035 greifen soll. Der Handelsblatt-Chefreporter für Finanzpolitik, Jan Hildebrand, ordnet die geplanten Hilfsmaßnahmen im Podcast ein. Diesen Hilfsplan prüft die Regierung für die Autoindustrie Moderiert von Sandra Groeneveld Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 06.10.202531 min
Die deutsche Chemieindustrie steht mächtig unter Druck. Hohe Energiekosten und fehlende Nachfrage machen den Unternehmen zu schaffen. Eine Handelsblatt-Datenanalyse zeigt ein weiteres Problem: billige Importe aus China. Laut neuen Daten von Eurostat hat Chinas Basis-Chemieindustrie im ersten Halbjahr dieses Jahres 40 Prozent mehr exportiert als im Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung hat auch für deutsche Fabriken Konsequenzen: Am heutigen Montag verkündete das Unternehmen Ineos, zwei Kraftwerke in der Nähe von Duisburg zu schließen. Als Grund gab das Unternehmen auch die Billigimporte aus China an. Die Lage der Chemiebranche in Deutschland erläutert Bert Frondhöff, Teamleiter Industrie beim Handelsblatt. China verschärft mit steigenden Chemieexporten die Krise in Europa Außerdem: Inzwischen wird fast jedes zweite Girokonto in Deutschland bei einer Onlinebank eröffnet, statt bei einem klassischen Geldhaus. Das zeigt eine Studie, über die das Handelsblatt exklusiv berichtet hat. Über die Gründe dafür und die Gegenstrategien der traditionellen Banken berichtet Andreas Kröner, Co-Teamleiter Banken und Versicherer beim Handelsblatt. Neo- und Direktbanken holen Filialbanken bei neuen Girokonten ein Moderiert von Ben Mendelson Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 02.10.202529 min
Die schwarz-rote Bundesregierung hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Sie plant, das weltweit erste Fusionskraftwerk zu errichten. Wie das gelingen soll, zeigt ein Aktionsplan, der am Mittwoch bei der Kabinettsklausur in der Villa Borsig am Stadtrand Berlins verabschiedet wurde. Noch in dieser Legislaturperiode sind Investitionen von etwa 2,5 Milliarden Euro eingeplant. Wie realistisch der Plan ist, erklärt Energieexperte Stephan Ruehl von der Unternehmensberatung Arthur D. Little. Bundesregierung plant erstes Fusionskraftwerk der Welt Außerdem: Aktive ETFs boomen – das ist das Ergebnis einer Studie der Ratingagentur Scope und des Beraterhauses Fondsconsult. Demnach hat sich die Zahl der in Deutschland vertriebenen, aktiv gemanagten ETFs in den vergangenen zwölf Monaten fast verdoppelt, auf mehr als 180 Produkte. Das in aktiven ETFs verwaltete Anlegergeld ist bis Ende August im Vergleich zum Vorjahresmonat um etwa 50 Prozent auf 63,4 Milliarden Euro gestiegen. Handelsblatt-Finanzredakteur Martin Müller erklärt, was Anleger beachten müssen. Aktive ETFs boomen – So viel Rendite bringen die zehn größten Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 01.10.202529 min
Die USA befinden sich seit Mitternacht Ortszeit (US-Ostküste) im sogenannten Shutdown. Weil sich Republikaner und Demokraten nicht auf einen Haushaltsbeschluss im Senat einigen konnten, muss die US-Regierung ihre laufenden Ausgaben drastisch kürzen und nicht-essenzielle Dienstleistungen einstellen. Geld darf jetzt nur noch für Leistungen ausgegeben werden, die zum Funktionieren des Landes unerlässlich sind. Die Folge: Dienstleistungen für Bürger sind pausiert, Ämter nur notbesetzt, öffentliche Nationalparks und Museen bleiben geschlossen. Auch der Lohn für staatliche Angestellte wird teils zurückgehalten und Unternehmen, die vom Staat Aufträge erhalten haben, können vorerst nicht mit Geld rechnen. Die USA erleben nun den 14. Shutdown ihrer Geschichte. Der bislang letzte im Jahr 2018 dauerte fünf Wochen und kostete Schätzungen zufolge elf Milliarden Dollar an Wirtschaftskraft. Wie groß der Schaden diesmal werden könnte, erklärt der stellvertretende Ressortleiter Politik, Christoph Herwartz. USA sind im Shutdown – Trump kündigt Entlassungen an Im zweiten Teil der Sendung geht es um eine Reihe von Risikofaktoren an den Finanzmärkten: Denn derzeit sind aufgeblähte Aktienmärkte, hohe Staatsschulden, Investitionsblasen in Künstliche Intelligenz und Rekordgoldpreise zu beobachten – ein Misstrauenssignal der Investoren gegenüber dem gesamten Finanzsystem. Droht gar eine Mega-Blase? Das ordnet Frank Wiebe, Chefkommentator im Finanzressort, im Podcast genauer ein. Es droht eine Blase des gesamten Finanzsystems Moderiert von Sandra Groeneveld Produziert von Johannes Grote Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 30.09.202525 min
Als US-Präsident Donald Trump am 2. April dieses Jahres praktisch der gesamten Welt den Zollkrieg erklärte, warfen Anleger im großen Stil US-amerikanische Aktien und Anleihen aus ihren Depots. Doch von dieser „Sell-America“-Stimmung ist nicht mehr viel übrig – die US-Börsen notieren inzwischen wieder auf Rekordständen. Eine Sache hat sich jedoch geändert: Ausländische Investoren kaufen zwar weiter US-Wertpapiere. Aber anders als früher sichern sie sich verstärkt gegen die anhaltende Dollar-Schwäche ab – und damit auch gegen Trumps Wirtschaftspolitik. Das neue Mantra heißt „Hedge America“. Die Investoren versuchen dabei einen Balanceakt: „Der Boom rund um künstliche Intelligenz ist zu sexy, um ihn zu verpassen. Alle kommen zurück, aber nur abgesichert gegen weitere Dollar-Schwankungen“, sagt US-Korrespondentin Astrid Dörner. Wie sich Investoren gegen die Dollar-Schwäche absichern Außerdem: Eine Investorengruppe übernimmt den Videospieleentwickler Electronic Arts für 55 Milliarden Dollar. Was der Deal für den M&A-Markt bedeutet, erklärt Handelsblatt-Finanzredakteurin Hannah Krolle. Was die Übernahme von Electronic Arts für den M&A-Markt bedeutet Moderiert von Anis Mičijević Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 29.09.202528 min
4.000 Stellen weniger bei der Lufthansa, 13.000 Stellen weniger bei Bosch: In der deutschen Wirtschaft fallen immer mehr Stellen weg. Viele Unternehmen planen mit weniger Personal, zeigt das neue Beschäftigungsbarometer des Ifo-Instituts, das dem Handelsblatt exklusiv vorliegt. Es sank im September auf den niedrigsten Stand seit Juni 2020. Industrie, Baubranche und Handel bauen besonders viele Stellen ab, in anderen Bereichen der deutschen Wirtschaft werden hingegen neue Stellen aufgebaut. Wie sich der Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren entwickelt und welche Lösungen es für die Herausforderung des demografischen Wandels gibt, erläutert Handelsblatt-Redakteurin Barbara Gillmann im Podcast-Gespräch. Zu den Artikeln: Aufschwung bleibt aus – Firmen bauen immer mehr Personal ab Deutschland vor „Kipppunkt“ bei der Zahl der Erwerbspersonen Außerdem: Die Start-up-Branche in Deutschland ist zunehmend unter Druck. Der diesjährige deutsche Start-up-Monitor zeigt eine gespaltene Branche. Während einige junge Firmen in zwei Branchen florieren, sind die meisten Start-ups unter Druck: Sie ringen um Finanzierungen und bekommen zu wenig Aufträge aus der Wirtschaft. Und auch den Wagniskapitalfonds, die in Start-ups investieren, geht zunehmend das Geld aus. Handelsblatt-Technologiereporterin Nadine Schimmroszik hat exklusiv über den Start-up-Monitor berichtet und schildert die Lage der jungen Unternehmen im Podcast. Zu den Artikeln: Geldflut und Überlebenskampf – Gespaltene Start-up-Welt Wagniskapitalfonds laufen die Geldgeber davon Moderiert von Ben Mendelson Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 26.09.202530 min
Die deutsche Wirtschaft steckt seit längerer Zeit in einem Konjunkturtief. Die fünf führenden Forschungsinstitute DIW, RWI, IfW Kiel, IWH und Ifo erwarten laut ihrer jüngsten „Gemeinschaftsdiagnose“ nun, dass die deutsche Wirtschaft die Talsohle in den kommenden zwei Jahren verlässt. 2026 soll das Wachstum wieder bei 1,3 Prozent und 2027 bei 1,4 Prozent liegen. Doch ohne Reformen werde sich der Aufwärtstrend nicht fortsetzten können, sagen die Institute. Deshalb liegt deren Herbstgutachten auch ein 12-Punkte-Plan bei. Mit welchen konkreten Ideen die Ökonomen den Wirtschaftsstandort Deutschland retten wollen, erläutert Geraldine Dany-Knedlik, die Leiterin des Konjunkturteams am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, im Podcast-Gespräch. Zum Artikel: Ökonomen legen Zwölf-Punkte-Plan für Deutschland vor Außerdem: US-Präsident Donald Trump schottet die US-Wirtschaft weiter ab. Am Donnerstagabend (Ortszeit) hat der US-Präsident Zölle von 100 Prozent auf Arzneimittelimporte in die Vereinigten Staaten ab dem 1. Oktober angekündigt. Nur Arzneimittelhersteller, die eine Produktionsstätte in den USA bauen, könnten die Zölle umgehen, schreibt Trump auf seiner Plattform „Truth Social“. Aber was ist mit dem Deal, den die EU vorab bereits mit ihm ausgehandelt hatte? Im gemeinsamen Abkommen steht, dass für Europa ein maximaler Zollsatz von 15 Prozent gelten soll. Rückt Trump davon ab? Was genau die deutsche Pharmabranche nun befürchten muss, ordnet Pharma-Reporterin Helena Smolak ein. Zum Artikel: Trump kündigt 100-Prozent-Zoll auf Arzneimittel an Moderiert von Sandra Groeneveld Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 25.09.202529 min
Die EU-Kommission hat Ermittlungen gegen den deutschen Softwarekonzern SAP wegen möglicher wettbewerbswidriger Praktiken eingeleitet. Der Konzern steht im Verdacht, den Wettbewerb bei Wartungs- und Supportdienstleistungen verzerrt zu haben, wie die Brüsseler Behörde mitteilte. Konkret geht es demnach um die Frage, ob konkurrierende Unternehmen, die ebenfalls Wartungen für die Software des deutschen Konzerns anbieten, wettbewerbswidrig benachteiligt werden. Was die Vorwürfe für SAP bedeuten, erläutert Unternehmensreporter Christof Kerkmann im Podcast. Zum Artikel: EU-Kommission ermittelt gegen deutschen Softwarekonzern SAP Außerdem: China exportiert kein Germanium mehr in die USA und kaum noch welches in die EU. In der Industrie drohen die Engpässe zu einem ausgewachsenen Problem zu werden. Das zeigt sich auch beim Preis: Seit Einführung der chinesischen Exportrestriktionen Ende 2024 stieg der Germaniumpreis für Europa, dem Preisanalysten Argus zufolge, um mehr als 60 Prozent. Germanium wird unter anderem für die Herstellung von Glasfasern und Halbleiterbauelementen verwendet, aber auch in der Rüstungsindustrie eingesetzt. Die Engpässe betreffen also genau die Bereiche, in denen Europa eigentlich gerade Tempo machen will. Wie genau die aktuelle Lage einzuschätzen ist und was die Abhängigkeit von chinesischen Exporteuren für uns bedeutet, erklärt der Germanium-Experten Christian Hell vom Rohstoffhändler Tradium im Podcast-Gespräch. Zum Artikel: Germanium wird knapp – „Blankes Entsetzen in der Industrie“ Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 24.09.202529 min
Tennet Deutschland bekommt neue Miteigentümer: Der norwegische Staatsfonds Norges investiert in einem Konsortium mit dem niederländischen Pensionsfonds APG und dem singapurischen Staatsfonds GIC 9,5 Milliarden Euro in das Unternehmen. Für den Übertragungsstromnetzbetreiber ist das eine Kapitalerhöhung, in deren Zuge die neuen Investoren 46 Prozent an Tennet Deutschland erhalten. Der Deal ist ein Durchbruch für die Stromnetze. Tennet hatte seit Jahren versucht, neue Investoren zu gewinnen. Denn um das Stromnetz für die Energiewende fit zu machen, muss Tennet in den kommenden Jahren massiv investieren. Was sich die Investoren von dem Deal erhoffen und was die Investitionen in Zukunft für die Strompreise bedeuten, erklärt Energie-Reporterin Catiana Krapp. Zum Artikel: Norwegischer Staatsfonds steigt bei deutschen Stromnetzen ein Außerdem: ETFs gelten als einfach, günstig und hochrentabel. Damit die Geldanlage mit börsengehandelten Indexfonds entsprechend gelingt, sollten Sparerinnen und Sparer acht teure Fehler vermeiden. Welche das sind, erklärt Markus Hinterberger, Chefreporter für Geldanlage beim Handelsblatt. Zum Artikel: Häufige Fehler beim ETF-Sparen – und wie Sie sie vermeiden Zum Artikel: Ideengeber für das Schuldenpaket kritisieren Koalition massiv Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Johannes Grote Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 23.09.202525 min
Nvidia und OpenAI haben eine weitreichende Partnerschaft angekündigt. Bis zu 100 Milliarden Dollar will Nvidia in den ChatGPT-Entwickler investieren – es ist die bisher größte Beteiligung in der Geschichte des Chip-Konzerns. Gemeinsam planen die neuen Partner, gigantische Rechenzentren für die nächste Generation von KI-Modellen aufzubauen. Bereits 2026 sollen die ersten Anlagen laufen. „Nvidia geht es wahrscheinlich vor allem darum, einen sehr, sehr wichtigen Kunden noch viel enger an sich zu binden", sagt Tech-Reporter Joachim Hofer im Podcast-Gespräch. Gleichzeitig spiegele die Größe des Deals die Kräfteverhältnisse wider. Nvidia sei dabei der Lieferant, an dem das Fortkommen von OpenAI hänge. Nicht zu unterschätzen seien mit Blick auf die gesamte Branche aber die Kartellprobleme, die sich durch den Deal verschärfen könnten. Und auch an der Realisierbarkeit der Rechenzentren-Pläne bestünden Zweifel. Zum Artikel: Nvidia will bis zu 100 Milliarden Dollar in OpenAI investieren Außerdem: In wenigen Monaten läuft die kostenlose Zuteilung von CO₂-Zertifikaten an die deutsche Industrie aus – und es drohen massive Kostensteigerungen. Chemie- und Stahlkonzerne warnen bereits vor Werksschließungen, Gewerkschaften sprechen von einer Bedrohung für den Standort Deutschland. Abhilfe soll laut EU ein CO₂-Grenzausgleich schaffen, doch die Pläne weisen noch massive Lücken auf. Was genau deutschen Unternehmen droht und welche Lösungen denkbar wären, erklärt Klaus Stratmann, Handelsblatt-Chefreporter für Klima und Energie, im Podcast. Zum Artikel: Wie der CO₂-Preis die Industrie ruiniert Moderiert von Sandra Groeneveld Produziert von Christian Heinemann „Verstehen, was die Wirtschaft bewegt – mit dem Handelsblatt. Ob Märkte, Unternehmen oder geopolitische Entwicklungen: Das Handelsblatt liefert fundierte Einordnung und erklärt Zusammenhänge. Und Sie erhalten vollen Zugriff auf alle digitalen Inhalte – jederzeit, überall. Jetzt 4 Wochen für nur 1 Euro testen. Mehr auf handelsblatt.com/mehrfinanzen. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 22.09.202532 min
Mit 18,1 Milliarden Euro Umsatz in der Pharmasparte steht Bayer auf Platz 17 der größten Pharmakonzerne der Welt. CEO Bill Anderson hat aber ambitionierte Pläne: Bayer soll zu den größten zehn der Welt gehören, gab er bei der Vorstellung von Bayers neuer Pharmastrategie bekannt. Anderson setzt unter anderem auf ein Medikament gegen Parkinson, das sich noch in Entwicklung befindet, und das Gen- und Zelltherapie vereint – eine strategisch riskante Entscheidung, da Bayer als erstes Unternehmen der Branche diese beiden Therapieansätze für die Parkinson-Behandlung kombiniert. Die jetzt eingeleitete Phase-3-Studie ist die entscheidende Testreihe vor der Zulassung des Parkinson-Medikaments. Diese Phase wird herausfordernd, bislang wurde nur ein Patient behandelt. Wie realistisch die ambitionierten Pläne von Bayer sind, weiß Pharmareporterin Helena Smolak. Zum Artikel: So will Bayer in die Top Ten der Pharmaindustrie aufsteigen Zudem geht es um verschiedene Tagesgeld-Angebote auf dem Markt sowie den Zinsvermittler Raisin, der ein neues Tagesgeld-Angebot gestartet hat. Zum Artikel: Was bringt das neue Angebot von Raisin? Moderiert von Ben Mendelson Produziert von Lukas Teppler Übrigens sind wir an Ihrer Meinung interessiert: Bei unserer großen Handelsblatt-Umfrage möchte unsere Chefredaktion derzeit erfahren, welche Themen Sie bewegen, wie wir Sie künftig noch besser begleiten und informieren können und was Sie von gutem Journalismus erwarten. Als Dankeschön für Ihre Teilnahme können Sie sich das Handelsblatt – gedruckt oder digital – vier Wochen lang zum Vorteilspreis sichern. Wir freuen uns, wenn Sie mitmachen – unter handelsblatt.com/umfrage Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 19.09.202527 min
Die neue Konjunkturprognose des Handelsblatt Research Institutes (HRI) fällt düster aus: Es drohe ein verlorenes Jahrzehnt für die deutsche Volkswirtschaft, wenn es der jetzigen Bundesregierung nicht gelinge, das Land rasch zu modernisieren und wichtige Strukturreformen umzusetzen, warnt Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup. Das HRI rechnet damit, dass die deutsche Wirtschaft das dritte Jahr in Folge schrumpfen wird – und das trotz der gigantischen Ausgaben der Bundesregierung, die in Verteidigung und die Instandsetzung maroder Infrastruktur fließen sollen. Woran das liegt und ob vielleicht doch noch irgendwo Licht am Ende des Tunnels ist, darüber spricht HRI-Ökonom Dennis Huchzermeier im Podcast. HRI-Konjunkturprognose: Ein verlorenes Jahrzehnt für die deutsche Volkswirtschaft Außerdem: Wer vor vier Jahren in einen Dax-ETF investiert hat, der hat bis zum heutigen Tag eine Rendite von mehr als 70 Prozent erzielt. Doch seitdem haben die jährlichen Ausschüttungen der Dax-Unternehmen nur um gut fünf Prozent zugelegt. Wer also auf einzelne Dividendenaktien aus dem Dax setzt, muss in vielen Fällen sinkende Dividendenrenditen verkraften. Ulf Sommer, Börsen- und Bilanzexperte beim Handelsblatt, stellt fünf Dax-Aktien mit attraktiven Dividendenrenditen vor. Fünf Dax-Aktien mit attraktiver Dividendenrendite Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Lukas Teppler Übrigens sind wir an Ihrer Meinung interessiert: Bei unserer großen Handelsblatt-Umfrage möchte unsere Chefredaktion derzeit erfahren, welche Themen Sie bewegen, wie wir Sie künftig noch besser begleiten und informieren können und was Sie von gutem Journalismus erwarten. Als Dankeschön für Ihre Teilnahme können Sie sich das Handelsblatt – gedruckt oder digital – vier Wochen lang zum Vorteilspreis sichern. Wir freuen uns, wenn Sie mitmachen – unter handelsblatt.com/umfrage Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 18.09.202527 min
Die US-Notenbank Federal Reserve hat erstmals in diesem Jahr die Zinsen gesenkt – um 0,25 Prozentpunkte. Michael Hünseler, Chief Investment Officer der LBBW Asset Management, sieht darin vor allem ein Signal, dass die Fed auf die Abkühlung des Arbeitsmarktes reagiert, ohne ihr Ziel der Preisstabilität aus den Augen zu verlieren. „Das Signal ist eindeutig, dass der Arbeitsmarkt Anlass zur Sorge gibt“, sagt Hünseler im Podcast. Zugleich weist der Kapitalmarktexperte darauf hin, dass eine lockere Geldpolitik den Dollar weiter schwächen könnte. Ein Kurs von 1,20 Dollar je Euro sei durchaus denkbar. Für Anleger könne es deshalb ratsam sein, Anlagevehikel zu wählen, die das Währungsrisiko absichern. Allgemein sieht Hünseler in unsicheren Zeiten Anlagechancen in Trendthemen, die sich unabhängig von der allgemeinen Marktstimmung entwickeln, wie etwa Cybersecurity, Verteidigung oder Technologie. Wie Hünseler die Einflussversuche des US-Präsidenten Donald Trump auf die Fed bewertet und wie sich der Vertrauensverlust auf Gold auswirkt, hören Sie im Podcast. Mehr zum Thema: Fed senkt Zinsen – Notenbanker sind uneins über weiteren Kurs Außerdem: Die Commerzbank will den Privatkunden ihrer Onlinetochter Comdirect bald den Handel mit Kryptowährungen wie dem Bitcoin anbieten. Aber kann die Commerzbank damit wirklich mit der Konkurrenz mithalten und neue Kunden gewinnen? Andreas Kröner, Handelsblatt-Co-Teamleiter Banken, ordnet die neusten Entwicklungen im Podcast ein. Mehr zum Thema: Comdirect will Kryptoangebot für Privatkunden einführen Moderiert von Sandra Groeneveld Produziert von Lukas Teppler Übrigens sind wir an Ihrer Meinung interessiert: Bei unserer großen Handelsblatt-Umfrage möchte unsere Chefredaktion derzeit erfahren, welche Themen Sie bewegen, wie wir Sie künftig noch besser begleiten und informieren können und was Sie von gutem Journalismus erwarten. Als Dankeschön für Ihre Teilnahme können Sie sich das Handelsblatt – gedruckt oder digital – vier Wochen lang zum Vorteilspreis sichern. Wir freuen uns, wenn Sie mitmachen – unter handelsblatt.com/umfrage Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 17.09.202531 min
Deutschlands Sozialsysteme stehen wegen des demografischen Wandels und steigender Kosten massiv unter Druck. Ökonomen sehen die Belastungsgrenze erreicht und warnen vor einem Kollaps. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sprach unlängst von einem „Kipp-Punkt“. Und Bundeskanzler Friedrich Merz nutzte am Mittwoch die Generaldebatte zum Haushalt im Bundestag, um weitgehende Reformen der Sozialsysteme anzukündigen. Der Generationenvertrag müsse neu gedacht werden“, sagte Merz. Ein kleiner Baustein dieser großangelegten Reformen soll die sogenannte Aktivrente sein, die Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) auf den Weg gebracht hat. Sie soll ältere Arbeitnehmer mit Steueranreizen dazu motivieren, über die gesetzliche Rentenaltersgrenze hinaus zu arbeiten. Was sich genau hinter der Aktivrente verbirgt, erklärt Handelsblatt-Hauptstadtkorrespondent Frank Specht im Podcast. Finanzminister Klingbeil bringt die Aktivrente auf den Weg Außerdem: Der indische Stahlhersteller Jindal Steel International hat ein unverbindliches Kaufangebot für die Stahlsparte von Thyssen-Krupp abgegeben. Konzernchef Miguel López informierte am Dienstag den Aufsichtsrat darüber. Thyssen-Krupp hatte bereits mehrfach versucht, sein Stahlgeschäft zu verkaufen oder in Joint Ventures auszulagern. Bisher scheiterten alle Versuche. Ob es dieses Mal anders kommen könnte, erklärt Handelsblatt-Reporterin Isabelle Wermke. Thyssenkrupp prüft Kaufangebot von Jindal Steel Und: Frank Wiebe, Chefkommentator im Handelsblatt-Finanzressort, analysiert die Lage an den Märkten kurz vor der Zinssitzung der US-Notenbank Fed. Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Christian Heinemann Übrigens sind wir an Ihrer Meinung interessiert: Bei unserer großen Handelsblatt-Umfrage möchte unsere Chefredaktion derzeit erfahren, welche Themen Sie bewegen, wie wir Sie künftig noch besser begleiten und informieren können und was Sie von gutem Journalismus erwarten. Als Dankeschön für Ihre Teilnahme können Sie sich das Handelsblatt – gedruckt oder digital – vier Wochen lang zum Vorteilspreis sichern. Wir freuen uns, wenn Sie mitmachen – unter handelsblatt.com/umfrage Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 16.09.202527 min
Rund 70 fertig gebaute Airbus-Jets können derzeit nicht ausgeliefert werden. Sie warten noch auf ihre Triebwerke. Damit ist das geplante Jahresziel von 820 Auslieferungen gefährdet. Bis Ende August wurden nur 434 Maschinen übergeben. „Traditionell hat Airbus immer ein sehr, sehr starkes viertes Quartal, was die Auslieferung betrifft“, sagt Luftfahrtexperte Michael Santo im Podcast. Noch knapp 100 Flugzeuge aufzuholen, sei aber eine „wirklich sehr schwierige Aufgabe“. 750 bis 800 ausgelieferte Jets seien für das laufende Jahr realistisch. Vor allem belaste der mangelnde Durchgriff auf die Lieferkette die Erfüllung bestehender Aufträge – und damit auch die Finanzierung neuer Flugzeuggenerationen. Die Herausforderungen für Airbus würden laut Santo aber auch durch die komplexen Lieferketten in der Luftfahrtbranche verschärft, die im Vergleich zur Automobilindustrie weniger krisenerprobt seien. Auch Boeing stehe stark unter Druck. Der US-Konzern könne wegen anhaltender Qualitätsprobleme und behördlicher Auflagen nur eingeschränkt ausliefern. Zum Artikel: Airbus gehen die Triebwerke aus Außerdem: Alphabet ist nun drei Billionen Dollar wert. Die Google-Mutter ist damit das viertteuerste börsennotierte Unternehmen der Welt. Analysten sprechen schon jetzt von weiterem Potenzial. Doch was steckt wirklich hinter der Rekordjagd der Alphabet-Aktie? Und verbirgt sich hinter der Euphorie auch eine echte Zukunftsstrategie? Der Silicon-Valley-Korrespondent Philipp Alvares de Souza Soares gibt im Podcast Antworten. Moderiert von Sandra Groeneveld Produziert von Lukas Teppler Übrigens sind wir an Ihrer Meinung interessiert: Bei unserer großen Handelsblatt-Umfrage möchte unsere Chefredaktion derzeit erfahren, welche Themen Sie bewegen, wie wir Sie künftig noch besser begleiten und informieren können und was Sie von gutem Journalismus erwarten. Als Dankeschön für Ihre Teilnahme können Sie sich das Handelsblatt – gedruckt oder digital – vier Wochen lang zum Vorteilspreis sichern. Wir freuen uns, wenn Sie mitmachen – unter handelsblatt.com/umfrage Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 15.09.202533 min
Die Analysesoftware „Gotham“ des US-Unternehmens Palantir kommt für die CIA und die Nato zum Einsatz – und seit einiger Zeit auch bei den Sicherheitsbehörden der deutschen Bundesländer NRW, Hessen und Bayern. Doch wie sicher ist das, wenn es um die verwendeten Daten geht? Innenminister Dobrindt (CSU) hat keinerlei Bedenken und möchte den Service gerne bundesweit einführen. Bedenken äußert jedoch Justizministerin Hubig (SPD). Und daraus hat sie im Gespräch mit dem Handelsblatt klare Bedingungen formuliert. Welche das sind, erklärt die Berliner Korrespondentin für Wirtschaft und Politik beim Handelsblatt, Heike Anger. Zum Artikel: Justizministerin knüpft Palantir-Einsatz an Bedingungen Außerdem: Die Ratingagentur Fitch hat am Wochenende Frankreichs Bonität herabgestuft. Und auch bei weiteren Ländern drohen die steigenden Zinsen ihrer Staatsanleihen das Schuldenproblem zu verschärfen. Im Gespräch warnt der Chefkommentator des Handelsblatt-Finanzressorts, Frank Wiebe, vor einer drohenden Finanzkrise, ausgelöst von den Anleihemärkten. Zum Kommentar: Der Anleihemarkt kann eine Finanzkrise auslösen Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Christian Heinemann und Migo Fecke Übrigens sind wir an Ihrer Meinung interessiert: Bei unserer großen Handelsblatt-Umfrage möchte unsere Chefredaktion derzeit erfahren, welche Themen Sie bewegen, wie wir Sie künftig noch besser begleiten und informieren können und was Sie von gutem Journalismus erwarten. Als Dankeschön für Ihre Teilnahme können Sie sich das Handelsblatt – gedruckt oder digital – vier Wochen lang zum Vorteilspreis sichern. Wir freuen uns, wenn Sie mitmachen – unter handelsblatt.com/umfrage Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen