
Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage
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- 26.04.202434 min
Microsoft und der Google-Mutterkonzern Alphabet haben starke Quartalszahlen vorgelegt. Microsoft konnte seinen Umsatz im vergangenen Quartal um 17 Prozent auf 61,8 Milliarden Dollar steigern, während der Umsatz von Alphabet im Jahresvergleich um 15 Prozent auf 80,5 Milliarden Dollar stieg. Das trieb auch die Aktienkurse nach oben. Hat sich dieser Erfolg trotz oder gerade wegen der Milliarden-Investitionen der beiden Unternehmen in Künstliche Intelligenz (KI) eingestellt? Lohnt sich KI also schon finanziell? Einiges deutet darauf hin. „Das Geschäft der Cloud-Plattform Azure von Microsoft ist im vergangenen Quartal um 31 Prozent gewachsen. Das ist also sehr beeindruckend. Und laut Microsoft hat künstliche Intelligenz immerhin sieben Prozentpunkte dazu beigetragen“, sagt Handelsblatt-Technologie-Reporter Christof Kerkmann. Dennoch sei Vorsicht geboten: Beide Unternehmen hätten ein Interesse daran, den Eindruck zu erwecken, dass die hohen Investitionen in KI gerechtfertigt gewesen seien – bei Microsoft waren es allein im vergangenen Quartal 14 Milliarden Dollar, bei Alphabet zwölf Milliarden Dollar. Hinzu kommt: Beide Unternehmen verkaufen KI-Produkte. Wie die Quartalszahlen von Microsoft und Alphabet zu interpretieren sind, warum deren Aktienkurse im Anschluss deutlich besser reagiert haben als der von Facebook-Mutter Meta und was es mit der überraschenden Ankündigung von Alphabet auf sich hat, künftig eine Dividende an Aktionäre auszuzahlen, hören Sie in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today. Mehr zum Thema Außerdem: Börsenexperte Ulf Sommer beantwortet Fragen unserer Hörerinnen und Hörer. Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Lukas Teppler Stimmen Sie für Handelsblatt Today beim Publikumsvoting des Deutschen Podcast Preises: https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/handelsblatt-today-3/ Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 25.04.202437 min
Die Neobank N26 ist seit ihrer Gründung im Jahr 2013 so rasant gewachsen, dass die Finanzaufsicht Bafin dem Unternehmen 2021 geldwäscherechtliche Maßnahmen auferlegte. Seitdem dürfen die Berliner maximal 50.000 Neukunden pro Monat aufnehmen. N26-Co-Gründer und Co-Chef Maximilian Tayenthal kann dem Ganzen sogar etwas Positives abgewinnen: „Wir haben in den letzten zwei Jahren sehr viele unserer Ressourcen in Compliance-Themen investiert“, sagt er im Gespräch mit Handelsblatt-Moderatorin Sandra Groeneveld auf dem Fintech-Festival FIBE in Berlin. Damit sei die Grundlage für weiteres Wachstum geschaffen worden. Das Ziel sei es, Kunden eine vollständige Alternative zur klassischen Hausbank zu bieten. Wie Tayenthal auf den Wettbewerb mit klassischen Banken und neuen Herausforderern wie Scalable Capital und Trade Republic blickt, das erfahren Sie in der neuen Folge von Handelsblatt Today. Außerdem spricht Hauptstadt-Reporter Jan Hildebrand über eine neue OECD-Studie, die Deutschland eine sehr hohe Steuer- und Abgabenlast attestiert. Mehr zum Thema Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Florian Pape Stimmen Sie für Handelsblatt Today beim Publikumsvoting des Deutschen Podcast Preises: https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/handelsblatt-today-3/ Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 24.04.202436 min
Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im April um 1,5 Punkte gestiegen – von 87,9 Punkten im März auf aktuell 89,4 Punkte. Die Stimmung in der Wirtschaft hat sich insgesamt verbessert. Das dürfte aber nichts an der Kritik ändern, die die deutsche Industrie an der Ampelregierung übt. BDI-Präsident Siegfried Russwurm fordert „wettbewerbsfähige und langfristig planbare Energiepreise“ sowie niedrigere Unternehmenssteuern. Die Kritik scheint jedoch an Bundeskanzler Olaf Scholz abzuprallen. Das Zerwürfnis wurde zuletzt bei der Hannover Messe deutlich – Scholz und Russwurm attackierten sich öffentlich. „Beide haben ein bisschen recht“, sagt Ifo-Chef Clemens Fuest. Als Gründe für die angespannte Lage in der deutschen Industrie nennt Fuest unter anderem auch die EU als Bürokratieverursacher: „Viel kommt da von der europäischen Ebene, die in den letzten Jahren eine sehr, sehr schlechte Politik gemacht hat.“ Im Podcast erklärt er, was er von den Plänen der Politik für mehr Wirtschaftswachstum hält – beispielsweise dem 12-Punkte-Papier der FDP. Außerdem: Warum das „Solarpaket I“ der Bundesregierung die Strompreise ins Bodenlose fallen lassen könnte. Mehr zum Thema: Solarpaket könnte Strompreise massiv fallen lassen Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Lukas Teppler Stimmen Sie für Handelsblatt Today beim Publikumsvoting des Deutschen Podcast Preises: https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/handelsblatt-today-3/ Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 23.04.202434 min
Die FDP will das Rentensystem stärker als bisher von der Ampelkoalition geplant auf den Kapitalmarkt ausrichten. Dazu hat die Fraktion ein Papier zu einem sogenannten Zukunftsfinanzierungsgesetz II vorgelegt. Das Gesetz soll Teil der von Bundesfinanzminister und FDP-Chef Christian Lindner geforderten Wirtschaftswende werden. In dem Papier schlagen die Liberalen ein gefördertes privates Altersvorsorgedepot vor. Doch innerhalb der Regierungskoalition dürfte die FDP das Vorhaben kaum durchsetzen können. Jan Hildebrand, stellvertretender Leiter des Handelsblatt-Hauptstadtbüros, spricht im Podcast über die inhaltlichen Gräben innerhalb der Ampelkoalition, die vor ihrer nächsten Zerreißprobe steht. Mehr zum Thema Außerdem sorgt ein weiterer mutmaßlicher Spionagefall für Aufsehen: Ein Mitarbeiter des AfD-Spitzenkandidaten für die Europawahl, Maximilian Krah, ist in der Nacht zum Dienstag wegen des Verdachts auf Spionage für China festgenommen worden. Was bisher dazu bekannt ist, weiß die Hauptstadtreporterin und langjährige China-Korrespondentin Dana Heide. Mehr zum Thema Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Florian Pape Stimmen Sie für Handelsblatt Today beim Publikumsvoting des Deutschen Podcast Preises: https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/handelsblatt-today-3/ Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 22.04.202430 min
Der Verfassungsschutz hat bekannt gegeben, dass drei deutsche Staatsbürger festgenommen wurden, die im Auftrag Chinas spioniert haben sollen. Ihnen wird vorgeworfen, Technologien ausgeforscht und an China geliefert zu haben. Zudem sollen sie auch technische Gerätschaften illegal nach China transferiert haben. Martin Murphy, Co-Ressortleiter Investigativ, erklärt bei Handelsblatt Today, was den drei Beschuldigten vorgeworfen wird. So sollen die drei etwa einen bestimmten Laser nach China geliefert haben, dessen Ausfuhr illegal war. „Nach unseren Erkenntnissen sind die Beschuldigten dabei schlicht durch Geldgier motiviert gewesen“, so Murphy. Die Festnahmen haben bisher keine direkten Auswirkungen auf das Verhältnis zwischen Deutschland und China. So ist bislang weder der chinesische Botschafter einbestellt noch eine Protestnote veröffentlicht worden. Aus Sicht von Murphy seien die neuerlichen Festnahmen allerdings als Signal an Peking zu werten, „dass Deutschland Spionageaktivitäten nicht toleriert“. Außerdem: Deutsche Autobauer verlieren vor der großen Automesse in Peking immer mehr Marktanteile an chinesische Wettbewerber. Moderiert von Kevin Knitterscheidt Produziert von Florian Pape Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 19.04.202434 min
Israel soll in der Nacht zum Freitag den Iran angegriffen haben. Das berichten mehrere US-Medien. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist aber noch fraglich, ob das nun Israels Vergeltung für den iranischen Drohnen- und Raketenbeschuss vom vergangenen Wochenende war. Die „Washington Post“ beruft sich auf einen namentlich nicht genannten israelischen Regierungsbeamten, der die Frage bejaht. Allerdings gab es bislang noch kein offizielles Statement der israelischen Regierung dazu. Möglicherweise ist das ein Grund zur Hoffnung, denn auch der Iran spielt den Vorfall bislang herunter: In den Staatsmedien ist lediglich die Rede davon, dass im Zentrum des Landes über der Stadt Isfahan drei Drohnen abgeschossen worden seien. Ein ranghoher Armee-Kommandeur sprach im Staatsfernsehen von einem nächtlichen Angriff, bei dem es aber keine Schäden gegeben habe. Eine direkte Vergeltung plant der Iran laut einem ranghohen offiziellen Vertreter zunächst nicht. Nach seiner Darstellung sei bislang nicht klar, wer hinter dem Vorfall stecke, sagte er der Nachrichtenagentur Reuters. Trotzdem ist die Unsicherheit groß, wie es nun im Konflikt zwischen Israel und dem Iran weitergeht. Das zeigt sich auch mit Blick auf die Lage an den Märkten, die Andreas Neuhaus, Co-Teamleiter Geldanlage und Märkte, im Podcast einordnet (ab 09:17 min). Handelsblatt-Auslandschefin Nicole Bastian spricht darüber, wie sie die Lage in Nahost aktuell einschätzt (ab 03:00 min). Handelsblatt Live Plus: Droht ein großer Krieg zwischen Israel und dem Iran? Das sagen Experten Im Anschluss nennt US-Korrespondentin Katharina Kort die wichtigsten Punkte bei der anstehenden Abstimmung über die Ukraine-Hilfen im US-Repräsentantenhaus am Wochenende (ab 14:55 min). Außerdem erklärt Finanzkorrespondent Ingo Narat, warum der sogenannte Home Bias, also ein zu starker Fokus auf heimische Aktien, für deutsche Anleger seit der Jahrtausendwende ein regelrechter Rendite-Vernichter war (ab 20:10 min). Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Lukas Teppler Stimmen Sie für Handelsblatt Today beim Publikumsvoting des Deutschen Podcast Preises: https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/handelsblatt-today-3/ Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 18.04.202427 min
Inmitten der idyllischen Kulisse von Capri versammeln sich die Außenminister der G7-Staaten, um über die zunehmende Eskalation im Nahen Osten und den Krieg in der Ukraine zu beraten. Die Stimmung ist angespannt, denn die drohende Konfrontation zwischen Israel und dem Iran könnte zu einem regionalen Krieg führen, mit weitreichenden Auswirkungen auf die globale Stabilität. Dabei sei die Unterstützung der G7 für Israel trotz der klaren Parteinahme für das Land nicht bedingungslos, so Politik-Redakteurin Dana Heide in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today. „Es wird betont, dass man hinter Israel steht, aber es gibt auch Kritik an dem harten Vorgehen gegen die Hamas und den Leiden der Zivilbevölkerung in Gaza.“ So haben die USA bereits deutlich gemacht, dass sie einen harten Gegenschlag gegen den Iran, der Israel am Wochenende mit Raketen bombardiert hatte, nicht unterstützen würden. Neben dem Konflikt im Nahen Osten beraten die G7-Außenminister auch über die Lage in der Ukraine. Angesichts dieser vielen Krisen sei die Überforderung der G7 mittlerweile spürbar, so Heide. „Die Krisenherde auf der Welt binden derzeit viel Aufmerksamkeit und Ressourcen.“ Außerdem: Viele Banken werben mit kostenlosen Girokonten – doch im Kleingedruckten finden sich dann oft doch noch Gebühren. Wie Sie versteckte Kosten finden und was es bei einem Wechsel zu beachten gilt, verrät Nutzwert-Chefreporter Markus Hinterberger. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 17.04.202429 min
Nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird die Weltwirtschaft in diesem Jahr um 3,2 Prozent wachsen. Das ist mehr als noch vor einem halben Jahr erwartet. Aber gut steht die Weltwirtschaft damit trotzdem nicht da. Der IWF warnt vor einer anhaltenden weltweiten Schwächephase und steigenden Risiken. Lesen Sie hier mehr dazu… „Es ist keine Zeit zum Aufatmen“, sagt Hauptstadtkorrespondent Julian Olk im Podcast. Es gebe eine Reihe an Risikoszenarien angesichts der vielen geopolitischen Spannungen in Nahost, der Ukraine und in Russland, insbesondere aber auch zwischen China und den USA. „Diese 3,2 Prozent könnten so kommen. Es könnten auch mehr werden. Wenn es eine Eskalation in einem der genannten Konflikte gibt, können es aber schnell auch deutlich weniger werden“, so Olk. Besonders Deutschland bereite dem IWF mit Blick auf dessen Wachstumsschwäche aktuell Sorgen. Die Bundesregierung wisse, dass das Wachstumschancengesetz nicht der große Game-Changer sei, der benötigt werde, so Olk. Deshalb arbeite die Ampel-Koalition im Moment an einem neuen Wachstumspaket. Lesen Sie hier mehr dazu… Außerdem: Der EU-Sonderbeauftragte Enrico Letta hat einen Reformkatalog vorgestellt, um die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken. Brüssel-Korrespondent Carsten Volkery ordnet im Podcast ein, wie genau Europa im internationalen Vergleich da steht - und was die Reformvorschläge wirklich verbessern könnten. Lesen Sie hier mehr dazu… Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 16.04.202433 min
Bundeskanzler Olaf Scholz hat zum Abschluss seiner Chinareise in Peking mit dem Staats- und Parteichef Xi Jinping gesprochen. In einem mehr als dreistündigen Gespräch arbeiteten die beiden eine lange Liste von Streitthemen ab, die Scholz im Gepäck hatte: Der Kanzler rief Xi dazu auf, seinen Einfluss auf Russland zu nutzen, um Frieden in der Ukraine zu ermöglichen. Mit Blick auf eine Teilnahme an einem für Mitte Juni von der Schweiz geplanten Ukraine-Friedensgipfel zeigte sich Xi zunächst zurückhaltend. Auch die deutschen Bedenken zu den chinesischen Überkapazitäten auf dem Weltmarkt wischte Xi laut der offiziellen chinesischen Gesprächszusammenfassung einfach weg. Entsprechend nüchtern fällt auch das Fazit von Chinakorrespondent Martin Benninghoff im Podcast aus: „Es ist natürlich besser, ein vernünftiges, pragmatisches Verhältnis zu China zu haben, als nicht mehr miteinander zu reden“, sagt er. Darüber hinaus gebe es aber keine ambitionierten Ziele, die erreicht worden seien. Mehr zum Thema lesen Sie hier: Xi warnt Scholz vor Protektionismus und nennt Bedingung für einen Ukraine-Gipfel Außerdem erklärt Technologie-Teamleiter Thomas Jahn, warum die Tesla-Aktie fällt, obwohl am Montag bekannt geworden ist, dass Unternehmenschef Elon Musk mehr als zehn Prozent der weltweiten Belegschaft entlassen will. Mehr zum Thema lesen Sie hier: Kursrutsch von sechs Prozent – Anleger verlieren die Geduld Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 15.04.202429 min
„Wir können nur alle warnen, insbesondere den Iran, so weiterzumachen.“ So kommentierte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) die aktuelle Lage im Nahen Osten am Rande seiner China-Reise. Scholz ist wie die gesamte internationale Staatengemeinschaft in großer Sorge um einen drohenden Flächenbrand in der Region: In der Nacht zum Sonntag hat der Iran zum ersten Mal in der Geschichte Israel direkt angegriffen. Rund 300 Raketen und Drohnen wurden abgefeuert, die meisten konnten jedoch vom israelischen Abwehrsystem abgefangen werden. Auch die USA, Jordanien, Frankreich und Großbritannien waren an der Verteidigung beteiligt. Weitere Angriffe vom Iran gelten jetzt als eher unwahrscheinlich. „Iran hat klar gemacht, dass es jetzt keine weiteren Schläge gegen Israel verüben wird“, sagt Korrespondentin Inga Rogg, die für das Handelsblatt aus Israel berichtet, im „Today“-Podcast“. Die große Frage ist nun, wie Israel reagieren wird. Mehr zum Thema: Außerdem im Podcast: Robert Halver, Kapitalmarktanalyst bei der Baader Bank ordnet ein, was die bedrohliche Lage im Nahen Osten für die Märkte bedeutet. Mehr zum Thema: Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Florian Pape Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 12.04.202434 min
Bundeskanzler Olaf Scholz bricht am Samstag zu seiner zweiten China-Reise seit seinem Amtsantritt auf. Begleitet wird er von drei Mitgliedern des Kabinetts und einer hochrangig besetzten Wirtschaftsdelegation. Seit seinem Antrittsbesuch im November 2022 ist die Liste der strittigen Themen in den Beziehungen zwischen Deutschland und China länger geworden. Beispiel Ukraine-Krieg: Peking unterstützt den russischen Aggressor, Deutschland wiederum liefert Waffen in die Ukraine zu ihrer Verteidigung. Im Fokus der Gespräche wird außerdem die starke Abhängigkeit der deutschen Wirtschaft von China stehen. Die chinesische Regierung beeinflusst systematisch Produktionspreise und -kosten, um heimischen Unternehmen in strategisch wichtigen Sektoren einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. So heißt es jedenfalls in einem neuen Bericht der EU-Kommission, der am Mittwoch veröffentlicht wurde. Auch deutsche Unternehmen in China klagen zunehmend über unfaire Wettbewerbsbedingungen. Sowohl aus der Politik als auch der Wirtschaft gibt es viele, die Klartext von Scholz in Peking fordern. Ob es auch so kommt, bleibt abzuwarten. Denn der Kanzler reist mit einigen Dax-CEOs an – und die wollen sich darum bemühen, die Beziehungen zu China nicht weiter zu verschlechtern. Martin Greive, der stellvertretende Leiter des Handelsblatt-Hauptstadtbüros, spricht über den Balanceakt des Kanzlers. Im zweiten Teil der Folge beantwortet Börsenexperte Ulf Sommer die Fragen aus der Today-Community. Es geht unter anderem um das Thema Quellensteuer und Dividendenüberraschungen aus dem Dax. Vier außergewöhnliche Dividenden-Überraschungen Hier geht es zum Handelsblatt-Steuerdossier Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Christian Heinemann Stimmen Sie für Handelsblatt Today beim Publikumsvoting des Deutschen Podcast Preises: https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/handelsblatt-today-3/ Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 11.04.202433 min
Während China seinen Einfluss im indopazifischen Raum ausbaut, geraten die USA und Japan zunehmend unter Handlungsdruck. Bei einem erstmaligen Dreiergipfel mit den Philippinen kamen die Staaten deshalb in Washington zusammen, um eine engere Kooperation zu vereinbaren und so Chinas Einfluss zu schwächen. „Bei dem Besuch geht es darum, die verschiedenen Ebenen der Streitkräfte und des Militärs enger miteinander zu verzahnen“, erklärt US-Korrespondentin Annett Meiritz im Podcast. So soll eine schnelle gemeinsame Reaktion ermöglicht werden, falls China seine vagen Drohungen, in Taiwan einzumarschieren, wahr macht oder falls Nordkorea mit seinen Raketentests weiter voranschreitet. „Das ist schon ein ziemliches Novum auf der internationalen Bühne“, so Meiritz. Zusätzlich wollen die USA und Japan ihre Lieferketten unabhängiger machen und den Handel mit strategischen Gütern erleichtern. Die Philippinen spielen dabei wegen des hohen Vorkommens an kritischen Mineralien eine wichtige Rolle. Mehr zum Thema: So sieht die historische Allianz zwischen den USA und Japan aus Außerdem spricht US-Korrespondent Felix Holtermann über die neuesten KI-Anwendungen und Chip-Pläne von Microsoft, Google und Co. Mehr zum Thema: Wie Microsoft die Tech-Vorherrschaft erringen will Google und Intel stellen neue KI-Chips vor Moderiert von Sandra Groeneveld Produziert von Christian Heinemann Stimmen Sie für Handelsblatt Today beim Publikumsvoting des Deutschen Podcast Preises: https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/handelsblatt-today-3/ Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 10.04.202437 min
Was lohnt sich aus Anlegersicht mehr? Einen hohen Einmalbetrag zu investieren oder lieber monatlich kleinere Beträge in einen Sparplan einzuzahlen? Aus der Sicht des ETF-Experten und Bestseller-Autoren Gerd Kommer gibt es auf diese Frage eine eindeutige Antwort: „Wenn ich historische Daten aus den vergangenen 100 Jahren zugrunde lege, dann hat der Einmalinvestor in rund drei Viertel der Fälle einen höheren durchschnittlichen Vermögensendwert am Ende der jeweiligen Betrachtungsphase erzielt als der Phaseninvestor“, sagt Kommer. Er verweist auf Hunderte wissenschaftliche Studien aus den vergangenen Jahrzehnten. Allerdings sei es eben so, dass die meisten Menschen nur einen kleinen Betrag von ihrem monatlichen Gehalt entbehren können. Für die gebe es gar keine Alternative zum Sparplan. Im Podcast erklärt Kommer, welchen Spareffekt er für überbewertet hält und welche psychologischen Vorteile ein Sparplan gegenüber dem Einmalinvestment hat. Außerdem spricht Hauptstadtkorrespondent Julian Olk über eine neue Studie der Wirtschaftsweisen Veronika Grimm. Die Ergebnisse wecken Zweifel an der Hoffnung auf sinkende Strompreise im Zuge des Ausbaus erneuerbarer Energien. Mehr zum Thema: Warum Strom langfristig teuer bleiben dürfte Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Christian Heinemann Gerd Kommers Literaturtipps: Hartmut Walz: „Ihre Finanzen fest im Griff: Vermögen aufbauen, statt Geld verschenken“ (2023) Gerd Kommer: „Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs: Ein Investmentbuch für fortgeschrittene Privatanleger“ (2024) Stimmen Sie für Handelsblatt Today beim Publikumsvoting des Deutschen Podcast Preises: https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/handelsblatt-today-3/ Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 09.04.202425 min
Ein Menschenrecht auf Klimaschutz – gibt es das? Und wenn ja, können Bürgerinnen und Bürger mehr Klimaschutz von Staaten erzwingen? Das hatte heute der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte zu entscheiden. Und zwar in drei verschiedenen Fällen. Am Ende hatte nur eine Klage Erfolg, nämlich die von rund 1200 Schweizer Frauen, die sich die „Klimaseniorinnen“ nennen und ihr Heimatland verklagt haben. Ihr Vorwurf: Die Schweiz tue zu wenig, um sie vor den Folgen des menschengemachten Klimawandels zu schützen. Und gerade sie selbst seien besonders gefährdet: In der extremen Hitzewelle im Sommer 2022 seien überproportional viele Frauen über 75 gestorben, sagen sie. Und der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte konnte dieser Argumentation folgen. Warum die anderen zwei Klagen abgewiesen wurden und was das Urteil jetzt alles nach sich ziehen könnte, erklärt die Handelsblatt-Politikkorrespondentin Heike Anger im Today-Gespräch. Mehr zum Thema lesen Sie hier: Mangelhafter Klimaschutz verstößt gegen Menschenrechte Außerdem im Podcast: Dass der CO2-Preis stark gefallen ist, merken auch Privatanleger, die sich am CO2-Handel beteiligen wollen. Floppen CO2-Zertifikate also? Handelsblatt-Volontärin Henrike Adamsen ordnet die aktuelle Lage ein. Mehr zum Thema lesen Sie hier: So trifft der Einbruch des CO2-Preises Privatanleger Übrigens: Ab heute können Sie als Hörerinnen und Hörer über den Publikumspreis beim Deutschen Podcastpreis bestimmen – und wir würden uns natürlich sehr freuen, wenn Sie für uns stimmen würden. Hier geht es zur Abstimmung: https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/handelsblatt-today-3/ Moderiert von Nele Dohmen Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 08.04.202433 min
Trotz vieler Warnzeichen testierte die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY fast zehn Jahre lang die Bilanzen des skandalträchtigen Finanzdienstleisters Wirecard – bis kurz vor dem Zusammenbruch des Unternehmens. Den Prüfern werden deshalb schwere Fehler vorgeworfen. EY sieht sich mit Schadenersatzforderungen in Milliardenhöhe konfrontiert. Erst kürzlich hat EY die Struktur seiner Tochterunternehmen neu aufgestellt – was ehemalige Wirecard-Anleger so sehr beunruhigt, dass sie dagegen klagen. Denn durch die neue Unternehmensstruktur könnten sich auch Vermögenswerte und Haftungsstrukturen verlagert haben. Die Anwälte der geschädigten Wirecard-Anleger vermuten: EY will mit der neuen Struktur Schadenersatzklagen umgehen. Das Unternehmen hat diesem Vorwurf bereits widersprochen. Allerdings: „Am Ende muss man sagen, milliardenschwere Zahlungen wird EY nicht leisten können. So viel Vermögen hat die Gesellschaft nicht“, erklärt Handelsblatt-Teamleiter Industrie, Bert Fröndhoff. Außerdem im Podcast: Welche Aktien Profis gerade kaufen oder verkaufen. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 05.04.202432 min
Nach dem mutmaßlich israelischen Angriff auf die iranische Botschaft in der syrischen Hauptstadt Damaskus wächst die Sorge, dass sich der Konflikt im Nahen Osten zu einem größeren Krieg ausweiten könnte. Am Freitag hat US-Präsident Joe Biden die israelische Regierung zu mehr humanitärem Engagement aufgerufen. Denn das Verständnis für das harte Vorgehen von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gegen die Hamas in Gaza ist nicht nur bei Israels Nachbarstaaten, sondern auch im Westen langsam aufgebraucht. Zu spüren sind die zunehmenden Spannungen zwischen Israel und dem Iran nicht nur auf dem internationalen Parkett, sondern auch im alltäglichen Leben. Denn die Sorge vor einem Flächenbrand in Nahost führt aktuell zu deutlich steigenden Ölpreisen. Mit mehr als 90 Dollar pro Barrel kostet die Nordseesorte Brent so viel wie seit Oktober nicht mehr. Damals hatte die Hamas den Terroranschlag auf Israel verübt, der den Beginn des jüngsten Konfliktes markiert. Handelsblatt-Finanzredakteurin Judith Henke erklärt, wie die übrigen ölproduzierenden Länder neben dem Iran auf die derzeitige Marktlage reagieren – und warum es unwahrscheinlich ist, dass die Preise in naher Zukunft nennenswert sinken. Außerdem: Viele Vermögensverwalter bereiten sich auf einen Abschwung an den Aktienmärkten vor. Finanzredakteurin Anke Rezmer hat mit ihnen gesprochen – und verrät, mit welchen Strategien die Profi-Anleger ihre Portfolios dagegen schützen. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 04.04.202430 min
Im Chip-Streit zwischen den USA und China muss sich die Branche auf neue Beschränkungen einstellen: Seit Donnerstag gelten in den USA neue Ausfuhrregeln, die nicht nur die Chips selbst, sondern auch Geräte betreffen, in denen sie verbaut werden. Auf 166 Seiten ist dargelegt, welche Produkte nicht mehr nach China exportiert werden dürfen. China wiederum will Prozessoren von AMD und Intel aus den Rechnern in Behörden verbannen. Anleger reagierten nervös. Nach Bekanntwerden der Maßnahmen gaben die Aktienkurse von Infineon, Intel und AMD nach. „Die Chip-Industrie ist weltweit verteilt, jeder ist von jedem abhängig. Und genau das wird jetzt unterbrochen“, sagt Handelsblatt-Reporter Joachim Hofer. Doch das Ganze hat auch positive Effekte für die Branche. Mehr zum Thema: Das sind die Gewinner und Verlierer im Chip-Streit der Supermächte Und: Die Inflation im Euro-Raum ist auf 2,4 Prozent gesunken. Finanzkorrespondent Stefan Reccius erklärt, welche Szenarien für die Zinswende nun am wahrscheinlichsten sind. Mehr zum Thema: „Ostereffekt“ bleibt aus – Vier Szenarien zur Zinswende Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 03.04.202424 min
Wer 1980 zum Börsenstart 1000 Dollar in Apple investiert und die Aktien bis heute gehalten hätte, der hätte heute Anteile im Wert von knapp 1,7 Millionen Dollar im Depot. Solche hellseherischen Fähigkeiten hat allerdings kaum jemand. Selbst Apple-Mitgründer Ronald Wayne verkaufte seinen Anteil von zehn Prozent wenige Tage nach der Firmengründung für sage und schreibe 800 Dollar. Heute wäre er damit Multimilliardär. Viele Anlegerinnen und Anleger hoffen, beim nächsten Apple von Anfang an dabei zu sein. Doch Börsennewcomer lohnen sich aus Anlegersicht nur selten. Das gilt insbesondere für Börsengänge in Deutschland. Zu diesem Schluss kommt der Vermögenverwalter HQ Trust in einer umfassenden Analyse. Handelsblatt-Finanzkorrespondent Peter Köhler hat sich die Analyse genau angeschaut und erklärt die Ergebnisse im Podcast-Gespräch. Mehr zum Thema: Warum sich Börsen-Newcomer für Anleger nur selten lohnen Außerdem spricht Asien-Korrespondent Martin Kölling über die Lage in Taiwan. Dort hat sich am Mittwoch das schwerste Erdbeben seit 25 Jahren ereignet. Kölling erklärt, welche Folgen die Naturkatastrophe für die Menschen vor Ort hat und wie sie sich auf die dortige Chipindustrie auswirkt. Mehr zum Thema: Schweres Erdbeben vor der Ostküste Taiwans Moderiert von Anis Micijevic Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 02.04.202427 min
Die Hoffnungen waren groß, jetzt bleibt Ernüchterung: Wer Aktien von Rivian, BYD oder Tesla im Portfolio hat, dem liefern die gerade wenig Grund zur Freude. Die Aktienkurse von vielen E-Auto-Herstellern weltweit sind abgerauscht. Längt ist vom „Börsen-Crash der E-Auto-Aktien“ die Rede, Anlegerinnen und Anleger stehen vor Milliardenverlusten, denn E-Auto-Hersteller haben seit der Boomphase im Jahr 2021 an der Börse knapp eine Billion Dollar verbrannt. Das zeigen Berechnungen des Handelsblatts. Der Grund: Damals herrschte ein überdimensionierter Hype. Das zeigt das Beispiel des E-Auto-Bauers Rivian: „Als Rivian an die Börse gegangen ist, da war das Unternehmen zeitweise mehr wert als Volkswagen. Und Rivian hat damals gerade mal ein paar Hundert Autos verkauft und Volkswagen Millionen“, erklärt Handelsblatt-Finanzredakteur Andreas Neuhaus. Was Experten für den Sektor erwarten und was Anleger jetzt tun sollten, hören Sie in dieser Folge von Handelsblatt Today. Mehr zum Thema lesen Sie hier: Der Börsen-Crash der E-Auto-Aktien Außerdem geht es um General Electric (GE): Das Unternehmen hat zwei Sparten an die Börse gebracht – und eine, Vernova, könnte für Siemens Energy unbequem werden. Mehr zum Thema lesen Sie hier: Noch mehr Druck auf Siemens Energy – GE bringt Konkurrenten Vernova an die Börse Moderiert von Nele Dohmen Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 28.03.202431 min
Sam Bankman-Fried, der Gründer der inzwischen kollabierten Kryptobörse FTX, muss für 25 Jahre in Haft. Das hat ein New Yorker Gericht am Donnerstag entschieden. Bereits im November 2023, also ein Jahr nach der FTX-Pleite, war der 32-Jährige unter anderem wegen Betrugs und Geldwäsche schuldig gesprochen worden. Die Geschworenen sahen es als erwiesen an, dass „SBF“, wie er in der Szene auch genannt wurde, Kundengelder in Milliardenhöhe veruntreut hatte, um damit zu spekulieren und seinen aufwendigen Lebensstil zu finanzieren. Am Donnerstag verkündete der New Yorker Bezirksrichter Lewis Kaplan das Strafmaß für Bankman-Fried. Allerdings liegt es deutlich unter der Forderung der Staatsanwaltschaft. US-Korrespondent Felix Holtermann ordnet das Ganze im Podcast ein. Im zweiten Teil der Folge beantwortet Handelsblatt-Börsenexperte Ulf Sommer die Fragen der Today-Community. Es geht um ETFs, Quellensteuer und den MDax. Mehr zum Thema: Ausländische Dividenden-Aktien: Das Problem mit der Quellensteuer Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen