
Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage
- USA
- DAX
- Deutschland
- Dollar
- Handelsblatt Today
- Europa
- handelsblatt.com
- Euro
- Instagram
- LinkedIn
- Handelsblatt
- China
- Donald Trump
- Iran
- Japan
- 28.07.202627 min
Lange mussten die Lufthansa-Beschäftigten auf Details des angekündigten Stellenabbaus warten. Ende September vergangenen Jahres hatte der Konzern angekündigt, 4000 Stellen bis 2030 zu streichen. Nun wird der Plan konkret: Der Konzern startet für die Beschäftigten der Deutschen Lufthansa AG das sogenannte Programm „New Ways“. Was das beinhaltet und was der Stellenabbau für Passagiere bedeutet, ordnet Unternehmens-Reporter Jens Koenen im Podcast ein. Zum Artikel: Stellenabbau wird konkret – wo Jobs wegfallen sollen Außerdem: Die massiven Waldbrände in Frankreich und Spanien bringen Einsatzkräfte und Katastrophenschutz an ihre Grenzen und zwingen Europa zu einer neuen Präventionsstrategie. Was die Brände für die Wirtschaft bedeuten, erklärt die Handelsblatt-Korrespondentin in Paris, Friederike Hofmann. Zum Artikel: Waldbrände zwingen Europa zum Strategiewechsel Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Lufthansa
- Bordeaux
- Jens
- 27.07.202631 min
Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Unternehmen hat sich weiter aufgehellt – zumindest etwas. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juli auf 86,6 Punkte. Im Juni waren es noch 85,7. Es ist der dritte Anstieg in Folge, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag zu seiner Umfrage unter rund 9000 Führungskräften mitteilte. Doch das liege nicht etwa an einer neuen Welle Optimismus, stellt Ifo-Präsident Clemens Fuest im Podcast klar. Bislang sehe man nicht mehr als eine vorsichtige Abkehr vom Pessimismus. Welche positiven Anzeichen er dennoch sieht und wie die Maßnahmen der Bundesregierung schon leichte Wirkung zeigen, hören Sie in dieser Folge Handelsblatt Today. Zum Ifo-Bericht: Ifo-Geschäftsklimaindex gestiegen (Juli 2026) Außerdem: Stehen die Gewinner und Verlierer der KI-Rally an den Börsen schon fest oder gibt es noch Branchen und Aktien mit verstecktem Potenzial? Das Handelsblatt hat mehr als 50 Vermögensverwalter nach ihrer Meinung dazu gefragt. Welche Empfehlungen die Experten für Anleger haben, das erklärt der Handelsblatt Chefreporter für Geldanlage, Markus Hinterberger. Zum Artikel: Bei welchen Aktien der KI-Boom noch nicht eingepreist ist Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Fuß
- CXMT
- MSCI World
- 24.07.202633 min
Nachdem die bestehenden Pauschalzölle in Höhe von zehn Prozent in der Nacht zum Freitag ausgelaufen sind, hat die US-Regierung am Donnerstagabend (Ortszeit) neue Zölle verhängt. Sie ersetzen die bisherigen Zölle ohne Übergangsfrist. Im Februar hatten die obersten Richter der USA die auf das Notstandsgesetz gestützten Sonderabgaben der US-Regierung für unzulässig erklärt – Zölle, die Trump gegen zahlreiche Handelspartner verhängt hatte. Für die EU fällt das Ergebnis offenbar besser aus als erwartet. Die EU-Kommission hatte zuvor die Sorge, Washington könnte die neuen Abgaben auf die bestehenden Zölle aufschlagen – und damit die vereinbarte Obergrenze von 15 Prozent aufkündigen. Das ist fürs Erste aber nicht eingetreten. Was die neuen Zölle bedeuten, ordnet Handelsblatt-US-Korrespondent Laurin Meyer ein. Zum Artikel: Trumps neue Zölle – Die wichtigsten Fragen und Antworten Im zweiten Teil der Sendung geht es um den Kabinettsumbau von Bundeskanzler Friedrich Merz. Nach dem Rücktritt von Unionsfraktionschef Jens Spahn sind mehrere Personalien verändert worden. Ob das nun der große Wurf ist, erklärt Hauptstadt-Korrespondentin Josefine Fokuhl. Zum Artikel: Neue Ämter für Warken, Linnemann und Amthor – doch Merz plant mehr Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Schnieder
- Laurin
- Commerce Bank
- 23.07.202622 min
Zwischen April und Juni musste der US-Autohersteller Tesla einen negativen Cashflow von 1,1 Milliarden US-Dollar verbuchen. Das geht aus den Zahlen für das zweite Quartal hervor, die Tesla in der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag vorgelegt hat. Wie es trotz Rekordumsätzen dazu kommen konnte und was auf der Quartalskonferenz zu den Fusionsgerüchten gesagt wurde, darüber spricht Aktien-Analyst und Automobil-Experte Jürgen Pieper im Podcast: „Die Fusion wird kommen, weil Musk es einfach will. Aber ich glaube nicht, dass das ein genialer Wurf sein wird.“ Im zweiten Teil der Sendung ordnet Handelsblatt-EU-Reporterin Olga Scheer die 890-Millionen-Euro-Strafe der EU-Kommission gegen Google unter dem Digital Markets Act ein. Wie die Höhe des Urteils zu bewerten ist und ob Donald Trump das Urteil am Freitag mit Zollerhöhungen quittieren könnte, das hören Sie in dieser Folge Handelsblatt Today. Zum Artikel: EU verhängt Strafe in Höhe von einer Milliarde Dollar gegen Google Moderiert von Aileen Bunte Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 22.07.202629 min
Ein KI-Modell bricht aus einer eigentlich abgeschotteten Umgebung aus, verschafft sich Zugang zum Internet und führt einen Hackerangriff aus. Ein Szenario, das an die Warnungen vor Anthropics Modell Claude Mythos erinnert, soll jetzt beim Konkurrenten OpenAI eingetreten sein. Demnach sollen sich zwei KI-Modelle des Unternehmens im Rahmen eines Sicherheitstests selbstständig aus der Testumgebung befreit haben – und in die Infrastruktur des Wettbewerbers Hugging Face eingedrungen sein. Bereits vergangene Woche hatte der weitverbreitete KI-Dienst davon berichtet, Opfer eines großangelegten Hackerangriffs geworden zu sein. Nun räumte OpenAI ein, hinter dem Angriff zu stecken. Aber war das Ganze nur ein bedauerliches Missgeschick – oder steckt noch mehr hinter diesem Sicherheitsvorfall? Branchenexperten äußern einen Verdacht. Was sie OpenAI vorwerfen, erklärt Stephan Scheuer, der Co-Leiter des Tech-Teams beim Handelsblatt, im Podcast. OpenAI-KI attackiert Konkurrenz – Kritiker sieht „Panik-Werbung“ Außerdem: Der Markt für Fusionen und Übernahmen steuert auf ein Rekordjahr zu. Doch ausgerechnet die Softwarebranche, die jahrelang zu den Lieblingen der Finanzinvestoren zählte, bleibt dieses Mal außen vor. Der Grund ist der rasante Aufstieg der Künstlichen Intelligenz. Beteiligungsgesellschaften investieren derzeit lieber in traditionelle Industrien. Wie es zu diesem Comeback der „Old Economy“ kam und inwieweit die Abkehr der Private-Equity-Investoren von der Softwarebranche auch ein Warnsignal für Privatanleger sein könnte, erklärt Handelsblatt-Finanzredakteurin Hannah Krolle. Abkehr vom Tech-Hype – Investoren setzen auf bewährte Industrien Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Migo Fecke Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Hugging Face
- Mistral
- Hanna
- 21.07.202627 min
Am Montag hat die jemenitische Huthi-Miliz angekündigt, den Seeweg nach Saudi-Arabien durch die Straße von Bab al-Mandab blockieren zu wollen. Rund 7,2 Millionen Barrel Öl pro Tag könnten betroffen sein – denn Saudi-Arabien hatte den Weg über die Meerenge zuletzt als Alternative zur Straße von Hormus genutzt. In dieser Folge erklärt Commerzbank-Rohstoffexpertin Thu Lan Nguyen, welche Folgen die Seeblockade für die globalen Rohstoffmärkte und den Welthandel haben könnte. „Es spricht einiges dafür, dass sich die Angebotslage in den nächsten Monaten anspannen kann“, sagt Nguyen im Podcast. Trotzdem müsse man abwarten, wie der Ölmarkt mit dieser Lücke umgeht. Bei Gas, Benzin und Kerosin hingegen dürfte sich die Situation verschärfen. Im Schwerpunkt erzählt Handelsblatt-Silicon-Valley-Reporter Philipp Alvares von seinem Besuch bei Cerebras Systems – dem Entwickler des größten KI-Chips der Welt. Das Unternehmen gilt als Herausforderer des Chip-Riesen Nvidia: „Es ist ein Kampf von David gegen Goliath“, sagt Alvares. Nvidia sei um einiges weiter in der Entwicklung und habe enorme Ressourcen. Warum Cerebras aktuell trotzdem stark wächst und wie es für die Aktie seit dem Börsendebüt im Mai gelaufen ist, erzählt Alvares im Podcast. Zum Artikel: Nvidia-Herausforderer spürt „unersättliche Nachfrage“ Moderiert von Aileen Bunte Produziert von Max Rex Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Cerberus
- von
- Golf Region
- 20.07.202631 min
In der Bundesregierung bahnt sich mindestens ein Personalwechsel an. Eigentlich könnten die Ministerinnen und Minister bald die Sommerpause genießen, doch nachdem Unions-Fraktionschef Jens Spahn am Wochenende zurückgetreten ist, deutet sich eine Regierungsumbildung an. Handelsblatt-Politikressort-Leiterin Leila Al-Serori erklärt im Podcast, welche Regierungsmitglieder für Spahn nachfolgen könnten und ob noch weitere Kabinettsmitglieder ausgetauscht werden dürften. Diese Optionen hat Merz bei der Spahn-Nachfolge Im Schwerpunkt der Folge geht es um die chinesische KI-Firma Moonshot. Die Chinesen haben die amerikanischen Konkurrenten beinahe eingeholt. So war es schon zu hören nach dem Aufstieg von Deepseek Anfang 2025. Nun könnte Moonshot für Open AI und Anthropic ein gefährlicher Konkurrent werden. Stephan Scheuer, Leiter des Technologie-Teams beim Handelsblatt, erklärt im Podcast, was Moonshot anders macht als die US-Konkurrenz. Er spricht außerdem über das neue Modell Kimi K3 und den geplanten Börsengang. Was macht das Start-up Moonshot so besonders? Moderiert von Ben Mendelson Produziert von Max Rex Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Moonshot
- Spahn
- K3
- 17.07.202628 min
Die KI-Rally an der Börse gerät ins Stocken: Aktien von verschiedenen Chip-Unternehmen erleben aktuell eine Verkaufswelle. Die Kursverluste spiegeln eine Unsicherheit wider, die sich am Markt ausbreitet. Denn die Aktienkurse von Chipkonzernen, die vom Boom Künstlicher Intelligenz (KI) profitieren, sind in diesem Jahr schnell und steil gestiegen. Ist das das Ende der KI-Rally? Zu welchem Schluss Stephan Kemper, Chief Investment Strategist bei der BNP Paribas Wealth Management, kommt, hören Sie in dieser Folge Handelsblatt Today. Zum Artikel: Endet die KI-Rally? Verkaufswelle trifft Chipaktien Außerdem: Hitze wird zu einem Milliardenrisiko für den Standort Deutschland. Eine exklusive Prognos-Berechnung zeigt: Allein die Hitzewelle Ende Juni kostete Deutschlands Wirtschaft über sechs Milliarden Euro. Künftig rechnen Experten mit noch deutlich höheren Kosten. Isabelle Wermke aus dem Handelsblatt-Industrie-Team erklärt die Hintergründe. Zum Artikel: Hitze wird zum Milliardenrisiko für den Standort Deutschland Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 16.07.202630 min
Die Bundesregierung könnte sich bei der Reform der privaten Altersvorsorge verspäten. Ab dem 1. Januar 2027 sollen mehr als 50 Millionen Menschen in Deutschland mit dem sogenannten Altersvorsorgedepot in aktiv gemanagte Fonds, ETFs und Anleihen investieren können. Dabei muss jeder private Anbieter auch ein Standarddepot mit moderatem Risiko bereitstellen. Neben den privaten Anbietern will auch der Bund ein staatliches Standarddepot an den Markt bringen. Doch ausgerechnet da hakt es jetzt. Handelsblatt-Chefreporter für Geldanlage Markus Hinterberger erklärt im Podcast, warum das staatliche Standarddepot wahrscheinlich nicht zum ersten Januar live gehen wird – wohl zur Freude der privaten Anbieter, denn „die sind dann ohne staatliche Konkurrenz am Markt.“ Verbrauchern rät er, im Zweifelsfall abzuwarten: „Niemand muss am 1.1. ein Altersvorsorgedepot eröffnen.“ Zum Artikel: Banken und Broker sind im Zeitplan – der Bund nicht Im Schwerpunkt ordnet LBBW-Rüstungsexperte Stefan Maichl die 18-Milliarden-Euro-Bewertung des Münchner Defense-Tech-Start-ups Helsing ein. Für ihn sind die Milliarden eine Wette auf steigende Umsätze – auch wegen der „stark steigenden Verteidigungsausgaben“, die er vor allem in Deutschland in den nächsten Jahren erwartet. Warum Maichl trotzdem nicht von einer Überbewertung spricht, was er über die Sorge vor einer Defense-Blase denkt und welche Rolle KI spielt, erklärt er im Podcast. Zum Artikel: Helsing sammelt Rekordsumme von 1,8 Milliarden Dollar ein Moderiert von Aileen Bunte Produziert von Max Rex Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 15.07.202628 min
Chinas Wirtschaft ist im zweiten Quartal langsamer gewachsen als von Experten erwartet. Offiziellen Daten zufolge belief sich das Wirtschaftswachstum zwischen April und Juni auf 4,3 Prozent. Das gab das Statistikamt in Peking am Mittwoch bekannt. Es ist das langsamste Wachstum seit drei Jahren. Vor allem dank seiner starken Exporte ist Chinas Wachstum nicht noch schwächer ausgefallen. Die wiederum setzen Handelspartner, etwa in Europa, stark unter Druck. Doch China äußert sich diesen Bedenken gegenüber zunehmend konfrontativ – und auch die schwache Nachfrage im eigenen Land spricht eher für anhaltend hohe Exporte. Alle Hintergründe erklärt Handelsblatt-Peking-Korrespondentin Sabine Gusbeth. Zum Artikel: Chinas Wirtschaft schwächelt im zweiten Quartal Außerdem: Nach dem fulminanten Börsengang von Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX und zunächst starken Kursgewinnen auf bis zu 200 US-Dollar, kratzt die Aktie heute nah am Ausgabepreis von 135 US-Dollar. Woran das liegt und was dem Unternehmen und der Aktie noch bevorsteht, erklärt Handelsblatt-Co-Teamleiter Stephan Scheuer. Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 14.07.202627 min
Die USA haben in der Nacht zum Dienstag zum dritten Mal in Folge militärische Ziele im Iran bombardiert. US-Präsident Donald Trump kündigte die Angriffe persönlich an. Gleichzeitig setzte er eine Seeblockade gegen iranische Häfen wieder in Kraft – gültig ab Dienstagabend 22 Uhr. Der Ölpreis reagiert stark: Am Montag stieg er um bis zu zehn Prozent auf über 83 US-Dollar. Am Dienstag lag er zeitweise sogar über 87 US-Dollar. Ulrich Stephan, Chefanlagestratege für Privat- und Firmenkunden bei der Deutschen Bank, ordnet im Podcast die Folgen ein: „Mit dem Ölpreis reagieren dann die Inflationserwartungen, die Erwartungen an die Notenbanken und auch die langfristigen Zinsen.“ Zinssenkungen seien in diesem Jahr damit vom Tisch. Aber: Es sei nicht der Iran-Krieg, der die Kapitalmärkte im Moment dominiere. Im Schwerpunkt geht es dann um die historische Schwäche des Yen. Commerzbank-Devisenexperte Volkmar Baur erklärt, warum in Japan deshalb die Importkosten zwar explodieren, die Regierung jedoch vorsichtig vorgehen muss. Außerdem spricht Baur über Carry-Trades, die im schwachen Yen-Umfeld umso attraktiver werden: „Das lädt natürlich dazu ein, sich Geld in Yen zu leihen, das in US-Dollar anzulegen, die höheren Zinsen mitzunehmen“, sagt Baur im Podcast, warnt jedoch vor den Risiken: „Man hat immer die Gefahr, überrollt zu werden, wenn man dabei ist, sich für so ein paar Cent zu bücken.“ Moderiert von Aileen Bunte Produziert von Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 13.07.202631 min
Bis zu 30 Milliarden Euro, so hoch soll die Agrarsparte von BASF bewertet werden, wie das Handelsblatt heute exklusiv berichtet. Für die Agrarsparte plant BASF einen Teil-Börsengang in 2027. Und im Vergleich zum Gesamtkonzern und zum Konkurrenten Bayer kann sich diese Bewertung sehen lassen. Von einem "Mega-Deal" spricht ein Insider. In dieser Podcast-Folge erklärt Bert Fröndhoff, BASF-Reporter und Industrieteam-Leiter beim Handelsblatt, die Hintergründe der Abspaltung. Konzern strebt beim Börsengang der Agrarsparte Mega-Bewertung an Mehr als eine Billion US-Dollar geben Unternehmen weltweit jährlich für KI-Anwendungen aus. Und es wird immer mehr. Weil die Kosten für Firmenkunden immer weiter steigen, wächst nun der Protest unter den Kunden von Anbietern wie OpenAI und Anthropic. Die Modelle seien zu teuer und intransparent. Was außerdem für Frust bei den Kunden der KI-Konzerne sorgt und wie beide Parteien darauf reagieren, berichtet die KI-Reporterin beim Handelsblatt, Luisa Bomke, im Podcast. Der große KI-Frust: Warum immer mehr Kunden gegen OpenAI und Anthropic rebellieren Moderiert von Ben Mendelson Produziert von Max Rex Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 10.07.202630 min
Volkswagen steht vor einem gewaltigen Konzernumbau. Der Autobauer aus Wolfsburg kämpft mit Überkapazitäten, sinkenden Margen und einem verschärften Wettbewerb aus China. Konzernchef Oliver Blume will mit einem umfassenden Zukunftsplan gegensteuern, ist mit seinem Vorhaben bei einer ersten Abstimmung im Aufsichtsrat aber gescheitert. Die Arbeitnehmerseite fürchtet einen massiven Stellenabbau, Werksschließungen und weniger Mitbestimmung. VW-Betriebsratschefin Daniela Cavallo hat Blume ein Ultimatum gestellt: Er solle sich bis Freitag konkret zu den Plänen äußern – sonst drohten nach der Sommerpause konzernweit außerordentliche Betriebsversammlungen, bei denen sich der Vorstand gegenüber den Mitarbeitenden erklären solle. Handelsblatt-Reporter Lazar Backovic spricht im Podcast darüber, wie es jetzt bei VW weitergeht. VW-Chef Blume will Sparplan in Etappen durchbringen Außerdem: Im Dax gibt es nur fünf Konzerne, die es geschafft haben, ihre Dividende seit mindestens sechs Jahren in Folge zu erhöhen – und die mit hoher Wahrscheinlichkeit ihre Dividende auch im nächsten Jahr erhöhen werden. Zwei dieser Unternehmen stehen im kommenden Frühjahr voraussichtlich vor ihrer 17. Dividendenerhöhung in Folge. Der Handelsblatt-Börsen- und Bilanzexperte UIf Sommer analysiert die künftigen Dividendenstars im deutschen Leitindex. Das sind die künftigen Dividendenstars im Dax Moderation: Anis Micijevic Produktion: Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 09.07.202628 min
Ab Freitag wird der südkoreanische Chiphersteller SK Hynix mithilfe von American Depositary Receipts (ADR) an der US-Börse Nasdaq gelistet. Mit einer siebenfachen Überzeichnung und einem erwarteten Emissionsvolumen von bis zu 29 Milliarden US-Dollar dürfte es eine der größten ausländischen Börsenlistungen in den USA werden. Handelsblatt-Asien-Korrespondent Martin Kölling erklärt die Gründe für die Zweitlistung – und was Anleger vor dem Kauf von SK-Hynix-ADRs wissen sollten. Zum Artikel: Mega-Börsengang in New York wird zum Test für alle KI-Aktien Im Schwerpunkt geht es um den einstigen Senkrechtstarter unter den Schwellenländern: Indonesien. Der Aktienmarkt in Jakarta hat seit Jahresbeginn mehr als ein Viertel verloren, MSCI droht, Indonesien aus einem Emerging-Markets-Index herabzustufen und Investoren ziehen sich zurück. „Im Grunde sehen wir gerade einen massiven Vertrauensverlust“, sagt Handelsblatt-Korrespondent Mathias Peer. Im Podcast beleuchtet er die Gründe für Indonesiens Abstieg und welche Folgen das für Anleger hat. Zum Artikel: Der tiefe Fall des einstigen Vorzeigestaates Indonesien Moderiert von Aileen Bunte Produziert von Johannes Grote Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 08.07.202636 min
US-Präsident Donald Trump hat das Rahmenabkommen und die Waffenruhe mit dem Iran für hinfällig erklärt. Bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem Nato-Generalsekretär Mark Rutte sagte Trump am Mittwoch, er wolle mit dem Iran nichts mehr zu tun haben und bezeichnete die iranische Führung als „Abschaum“. Vor der verbalen Eskalation Trumps hatte es eine militärische Eskalation zwischen den USA und dem Iran gegeben, die den Ölpreis deutlich steigen ließ und die globalen Märkte in Unruhe versetzte. Peter Neumann, Professor für Sicherheitsstudien am King’s College London, geht trotz der Eskalationsdynamik davon aus, dass „beide Seiten davor zurückschrecken, einen kompletten Krieg anzufangen“. Die Ursache der aktuellen Eskalation liegt laut Neumann in den Konstruktionsfehlern des Rahmenabkommens. Es habe beide Seiten zu unterschiedlichen Interpretationen eingeladen – vor allem bei der Kontrolle der Straße von Hormus. Auf dem Nato-Gipfel in Ankara teilte Trump aber auch gegen die Bündnispartner aus: Der US-Präsident kündigte an, alle Handelsbeziehungen mit Spanien zu beenden – unter anderem wegen der mangelnden militärischen Unterstützung im Iran-Krieg – und weil das Land sich weigert, die Verteidigungsausgaben auf fünf Prozent seiner Wirtschaftsleistung zu erhöhen. Zudem erneuerte Trump seinen Anspruch auf Grönland. Wie Sicherheitsexperte Neumann auf diese Entwicklungen blickt, erfahren Sie im Podcast. Außerdem: Die Unicredit hat sich im Rahmen ihres Übernahmeangebots 44,37 Prozent der Commerzbank-Aktien gesichert. Hinzu kommen Finanzinstrumente in Höhe von 3,22 Prozent, die das Geldhaus in Commerzbank-Papiere umwandeln kann. Insgesamt kontrolliert die Unicredit also 47,59 Prozent der Commerzbank-Aktien. Was das für den Übernahmekampf bedeutet, erklärt Andreas Kröner, Co-Leiter des Teams Banken und Versicherer beim Handelsblatt. Unicredit erhöht Anteil im Übernahmekampf auf mehr als 44 Prozent Commerzbank-Übernahme – Gefahr oder Chance für Deutschland? Ein Streitgespräch Moderiert von Anis Mičijević Produziert von Max Rex Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 07.07.202623 min
Die französische Politikerin Marine Le Pen wurde am Dienstag wegen Veruntreuung von Geldern schuldig gesprochen. Verhängt wurden 100.000 Euro Geldstrafe und drei Jahre Haft, davon zwei zur Bewährung und ein Jahr unter elektronischer Fußfessel. Das passive Wahlrecht wird Le Pen nur noch 15 Monate entzogen, weitere 30 Monate sind auf Bewährung ausgesetzt. Damit könnte sie zur Präsidentschaftswahl im April 2027 antreten. Le Pen hat in der Vergangenheit selbst ausgeschlossen, einen Wahlkampf mit Fußfessel zu führen. Doch genau das steht ihr jetzt bevor. Was diese Fußfessel und eine mögliche Kandidatur Le Pens für Frankreich bedeuten, erklärt Handelsblatt-Korrespondentin Friederike Hofmann. Zum Artikel: Le Pen wegen Veruntreuung von Geldern schuldig gesprochen Im Schwerpunkt geht es um Thyssen-Krupps Rüstungstochter TKMS (vormals Thyssen-Krupp Marine Systems). Am Montag bekam der deutsche U-Bootbauer den Zuschlag für einen Milliardenauftrag aus Kanada. Handelsblatt-Industrie-Reporterin Isabelle Wermke erklärt, warum der Milliardenauftrag für TKMS-U-Boote zwar ein Riesenerfolg für das junge Börsenunternehmen ist – aber noch längst nicht in trockenen Tüchern liegt. Zum Artikel: Was bedeutet der Rekordauftrag aus Kanada für TKMS? Moderiert von Aileen Bunte Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 06.07.202626 min
Auf dem Nato-Gipfel in der Türkei, der am morgigen Dienstag beginnt, wird sich US-Präsident Donald Trump auch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskyj treffen. Zu Gast im Podcast ist darum der Handelsblatt-Osteuropa-Korrespondent Carsten Volkery. Er erklärt, wie wichtig die ukrainischen Angriffe auf die Halbinsel Krim für den Kriegsverlauf sein könnten, wie es um Waffenlieferungen an die Ukraine steht und was sich die europäischen Staatschefs vom Nato-Gipfel und dem Treffen von Trump und Selenskyj erhoffen könnten. Ukraine: Verliert Russland auf der Krim den Krieg? Und im Schwerpunkt der Folge beschreibt die Frankfurter Handelsblatt-Reporterin Hannah Krolle das boomende Geschäft von Investmentbanken in Deutschland. Großfusionen und Aktienemissionen treiben die Umsätze der Großbanken, wobei vor allem US-amerikanische Geldhäuser den Markt dominieren. Warum die Investmentbanken in Deutschland gute Geschäfte machen, obwohl die Börsengänge hierzulande schwächeln, und in welchem Bereich europäische Banken mit den Amerikanern mithalten können, erklärt Hannah Krolle im Podcast. Warum das Geschäft der Investmentbanken plötzlich wieder boomt Moderiert von Ben Mendelson Produziert von Max Rex Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 03.07.202624 min
Tesla hat von April bis Juni mehr als 480.000 Autos ausgeliefert. Das sind nicht nur 25 Prozent mehr als im Vorjahr, sondern auch rund 80.000 mehr als Analysten erwartet hatten. Woher dieses Plus kommt und warum es für Tesla trotzdem noch kein Grund zum Feiern ist, erklärt Thomas Jahn, Co-Teamleiter Technologie beim Handelsblatt, im Podcast. Denn für die Zukunft des Konzerns seien nicht allein die Absatzzahlen entscheidend: „Tesla verwandelt sich von einem Elektroautohersteller in einen Energiemassen-Speicherhersteller und Roboterhersteller. Da schauen die Investoren am meisten hin.“ Im Schwerpunkt geht es um das geplante Ende der telefonischen Krankschreibung. Handelsblatt-Hauptstadtreporterin Britta Rybicki erklärt im Podcast, welche Folgen diese Entscheidung für Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Arztpraxen haben könnte. Zum Artikel: Was bringt die Krankschreibung ab Tag eins wirklich? Mehr Einordnung zum Reformpaket der Bundesregierung gibt es in der neuen Folge von Economic Challenges: Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und IW-Chef Michael Hüther analysieren die geplanten Maßnahmen. Moderiert von Aileen Bunte Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 02.07.202628 min
Die Spitzen von CDU, CSU und SPD haben sich im Koalitionsausschuss am Mittwochabend auf ein Reformpaket verständigt. Am Donnerstagmorgen haben die Koalitionschefs die Pläne der Öffentlichkeit präsentiert. Sie sehen unter anderem Steuerentlastungen in Höhe von rund zehn Milliarden Euro vor, aber auch mehr Flexibilität für Unternehmen und den Abbau von bürokratischen Hürden. Handelsblatt-Hauptstadtkorrespondent Julian Olk spricht im Podcast über die wichtigsten Punkte des Reformpakets. Das sind die wichtigsten Reformpläne der Koalition Das Reformpaket im Wortlaut In der Folge geht es außerdem um die Frage, wie Neobroker auf das sogenannte Payment-for-Order-Flow-Verbot reagieren, das seit dem 1. Juli auch in Deutschland gilt. Die EU-Regelung untersagt es Brokern, Provisionen von Market-Makern dafür zu kassieren, dass sie die Wertpapieraufträge ihrer Kunden dorthin weiterleiten. Wie sich das auf das Geschäftsmodell von Trade Republic und Scalable Capital auswirkt, erklärt Andreas Kröner, Co-Leiter des Banken- und Versichererteams beim Handelsblatt. Broker führt neues Handelssystem ein und wirbt um Börsenprofis Moderiert von Anis Mičijević Produziert von Johannes Grote Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 01.07.202631 min
Anfang des Jahres hatte kaum jemand Zweifel daran, dass Gold die 6000-Dollar-Marke erreicht: Nun kämpft das Edelmetall um die 4000-Dollar-Marke – und ist heute Morgen erstmals darunter gefallen. Mehr als 25 Prozent unter dem Rekordhoch. Ist der Boden jetzt erreicht? Rohstoffreporterin Judith Henke ordnet ein. Zum Artikel: Goldpreis fällt weiter – ist der Boden erreicht? Link zum Livestream am 2. Juli 2026 zur Commerzbank-Übernahme Außerdem: Ab heute gelten in der EU zwei neue Zollregeln gleichzeitig. Wer bei Temu, Shein oder anderen Anbietern außerhalb der EU bestellt, zahlt künftig mindestens drei Euro Zoll pro Warengruppe – die bisherige Freigrenze unter 150 Euro ist Geschichte. Experten erwarten, dass die Kosten bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern landen. Und auch für Stahlimporte zieht die EU die Zollmauer hoch: Nur noch die Hälfte der bisherigen Importmenge darf zollfrei eingeführt werden. Brüssel-Korrespondent Jakob Hanke Vela erklärt die Hintergründe. Zum Artikel: Warum jetzt auch auf billige Pakete aus dem Ausland Zoll fällig wird Zum Artikel: Wer darf künftig noch Stahl nach Europa liefern? Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen