Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage

Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen, Anis Mičijević, Ben Mendelson, Aileen Bunte
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22.10.2026
Beschreibung
Handelsblatt Today ist der börsentägliche Podcast aus dem Newsroom des Handelsblatts. Wir analysieren die relevantesten Themen des Tages und beschreiben deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Dafür sprechen wir mit Analysten, Branchenexperten, Politikern und Handelsblatt-Korrespondenten aus aller Welt. Wir schauen auf die spannendsten Entwicklungen an den Leitbörsen und sprechen mit unseren Experten über verschiedene Anlageformen wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe. Außerdem ordnen wir die wichtigsten geldpolitischen Entscheidungen und Nachrichten aus der Unternehmenswelt für Anlegerinnen und Anleger ein. Handelsblatt Today finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen – und natürlich auf der Handelsblatt-Website.  Jetzt reinhören: Von Montag bis Freitag um 17.30 Uhr mit den Hosts Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen, Anis Mičijević, Aileen Bunte und Ben Mendelson. *** Falls Sie Kritik oder Anregungen loswerden möchten, dann schreiben Sie uns eine Mail an today@handelsblatt.com. Sound-Design: Christian Heinemann
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Episoden
  1. Die Schuldfrage um den Raketeneinschlag in ein Krankenhaus in Gaza konnte bislang nicht abschließend geklärt werden. Während die USA die Schuld beim palästinensischen Islamischen Dschihad sehen, halten die arabischen Länder und auch die Türkei öffentlich an der Aussage fest, der Angriff sei von Israel ausgegangen. Das Entsetzen und der Protest in diesen Ländern ist angesichts der hohen Opferzahl groß – ebenso wie der Zorn auf den vermeintlichen Verursacher Israel. Doch könnten sich dadurch auch die Kräfte in den arabischen Ländern zugunsten der Palästinenser verschieben? „Der Druck der Straße ist ganz klar da“, sagt Nahostexperte Eckart Woertz vom Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien (Giga). Er erörtert im Podcast, wie die Chancen dafür stehen und welche Auswirkungen es hätte, wenn sich die arabischen Regierungen in der Region stärker für die palästinensische Seite engagieren würden. Außerdem: China könnte in den Bereichen Biotechnologie und Kfz bald innovativer sein als Deutschland. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. Berlin-Korrespondentin Dana Heide ordnet ein, wie viel China inmitten der Immobilienkrise davon am Ende wirklich hat. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  2. Sie waren die Gewinner der Corona-Krise: Biontech und Moderna. Doch seit dem Ende der Pandemie und dem Beginn der großen Impfmüdigkeit lässt sich mit Corona-Impfstoffen nicht mehr das ganz große Geld verdienen. Die Hersteller senken ihre Jahresziele und kündigen milliardenschwere Abschreibungen an. An der Börse wird das bestraft und so sacken die Aktien der Impfstoffhersteller deutlich ab. Die Marktkapitalisierung von Biontech ist seit dem Rekordhoch im August 2021 von knapp 109 Milliarden Dollar auf rund 23 Milliarden Dollar geschrumpft. Ein Minus von rund 80 Prozent. Beim US-Konkurrenten Moderna ging der Börsenwert im gleichen Zeitraum sogar von rund 196 Milliarden Dollar auf 33 Milliarden Dollar runter. Das entspricht einem Minus von mehr als 83 Prozent. Zusammen haben sie rund 250 Milliarden Dollar an Börsenwert eingebüßt. Doch was könnte der nächste Umsatzbringer nach dem Corona-Impfstoff werden? Das erklärt Markus Manns, Senior Portfolio Manager bei Union Investment. Außerdem spricht Martin Greive, stellvertretender Leiter des Handelsblatt-Hauptstadtbüros, über die Auswirkungen des Raketeneinschlags in ein Krankenhaus in Gaza-Stadt. Kommentar: Wenn jemand Fortschritte in Nahost erzielen kann, dann Joe Biden Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  3. Handelsblatt Today Die EU-Agentur für Cybersicherheit arbeitet an einer Zertifizierung für sichere Cloud-Anbieter. Offiziell geht es darum, die Cybersicherheit zu erhöhen und den möglichen Datenmissbrauch zu verhindern. Gleichzeitig deutet einiges darauf hin, dass es bei dieser Debatte weniger um Cybersecurity als vielmehr um Industriepolitik nach französischer Prägung geht. So ordnet Brüssel-Korrespondent Carsten Volkery die Lage im Podcast vor allem als Vorstoß der französischen Regierung ein. „Die Dominanz der amerikanischen Anbieter, die, glaube ich, zwei Drittel des europäischen Markts ausmachen, ist manchen Politikern ein Dorn im Auge und ganz besonders den Franzosen.“ Dabei sind die potenziellen Kosten immens: Das European Center for International Political Economy schätzt die Kosten allein für die deutsche Wirtschaft auf bis zu 130 Milliarden Euro. Dabei hängt der genaue Betrag von der Frage ab, für welche Wirtschaftsbereiche die Einschränkung gelten soll. Diese Entscheidung soll am Ende den Mitgliedstaaten obliegen. Außerdem: Seit Jahresbeginn sind die Transaktionen bei Büroimmobilien um 76 Prozent gesunken. Wir analysieren, warum. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  4. Handelsblatt Today Während die deutsche Wirtschaft insgesamt weiter schwächelt, stabilisiert sich das Geschäftsklima von Soloselbstständigen und Kleinstunternehmern. Zu diesem Ergebnis kommt das Ifo-Institut in seinem neusten Geschäftsklimaindex für Selbstständige. Der Index stieg im September auf minus 14,4 Punkte – nach minus 19,9 im August. Die Gründe für die Erholung erläutert Fachreferentin Katrin Demmelhuber im Podcast. Die Stabilisierung auf „niedrigem Niveau“ stehe laut Demmelhuber im Gegensatz zur Gesamtwirtschaft. Die Unzufriedenheit der Selbstständigen mit ihren laufenden Geschäften sei spürbar zurückgegangen, da sich die Auftragslage verbessert und der Umsatz etwas stabiler entwickelt habe als in den Vormonaten. Selbstständige würden oft schneller auf Veränderungen reagieren und die Auswirkungen unmittelbarer spüren, während größere Unternehmen möglicherweise zeitverzögert reagieren. Der schwierigere Zugang zu Krediten aber stelle Selbstständige aktuell vor Herausforderungen. Außerdem erläutert Handelsblatt-Redakteur Roman Tyborski mit Blick auf die Parlamentswahlen in Polen, was ein möglicher Machtwechsel für die EU bedeuten könnte. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  5. In den USA schlägt aktuell die Stunde der Crash-Propheten. Grund ist unter anderem ein deutlicher Anstieg der Renditen bei zehnjährigen US-Staatsanleihen. Die kletterten vor kurzem auf über 4,8 Prozent und damit den höchsten Stand seit 16 Jahren. Einen ähnlichen Chartverlauf hatte es vor dem sogenannten Schwarzen Montag am 19. Oktober 1987 gegeben, als der Dow Jones um mehr als 20 Prozent abstürzte. Doch warum sind derart hohe Anleiherenditen überhaupt gefährlich für den Aktienmarkt? Wie wahrscheinlich ist es wirklich, dass sich ein Crash wie der von 1987 nun wiederholt? Und wie können sich Anlegerinnen und Anleger bestmöglich auf ein Worst-Case-Szenario vorbereiten? Diese und viele weitere Fragen beantwortet Wall-Street-Reporter Markus Koch im Podcast. Außerdem spricht Co-Host Gustav Müllender mit dem China-Korrespondenten Martin Benninghoff darüber, warum die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt am Rande einer Deflation verharrt. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  6. Für den Angriff der islamistischen Hamas auf Israel machen viele den Iran mitverantwortlich. Einer von ihnen ist Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). In seiner Regierungserklärung sagte er am Donnerstag, es gebe zwar keine Belege für eine operative Unterstützung der Hamas durch das Regime in Teheran. „Aber uns allen ist klar: Ohne iranische Unterstützung über die letzten Jahre wäre die Hamas zu diesen präzedenzlosen Angriffen auf israelisches Territorium nicht fähig gewesen.“ Das glaubt auch Azadeh Zamirirad, stellvertretende Forschungsgruppenleiterin für Afrika und den Mittleren Osten bei der Stiftung Wissenschaft und Politik. Dabei sieht sie den Iran und die Hamas als Teil eines Netzwerks, das den israelischen Staat ablehnt und bekämpft – und zu dem auch die libanesische Hisbollah oder die Huthi-Rebellen aus dem Jemen zählten. Dabei sei schon länger zu beobachten, dass diese Gruppen verstärkt zusammenarbeiten. „Die Gefahr eines regionalen Flächenbrands ist sehr, sehr hoch.“ Außerdem: Nach einem Pipeline-Leck zwischen Finnland und Estland sind die Gaspreise deutlich gestiegen. Wie sehen die Aussichten für den Winter aus? Handelsblatt-Reporterin Catiana Krapp ordnet die Lage ein. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  7. Handelsblatt Today Toxisch ist nicht nur die ein oder andere zwischenmenschliche Beziehung, sondern auch das Gemisch von negativen Faktoren, die derzeit auf dem Aktienmarkt lasten. Und auch die 300-Punkte-Rally des Dax vom Dienstag sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass der deutsche Leitindex immer noch deutlich unter seinem Rekordhoch notiert, das er Ende Juli erreicht hatte. Damals stand er noch bei rund 16.470 Punkten. Handelsblatt-Börsenexperte Ulf Sommer erklärt in der neuen Folge von Handelsblatt Today, welche negativen Faktoren einer nachhaltigen Erholung im Weg stehen – sowohl aus Sicht der Charttechnik als auch mit Blick auf Fundamentaldaten. Der Israel-Krieg ist hier als neuer Faktor dazugekommen: „Reflexartig stiegen am Montag die Öl- und Goldpreise“, sagt Sommer. „Hier drückt sich die große Verunsicherung darüber aus, ob und wer neben Israel und den Palästinensern noch in den Krieg hineingezogen werden könnte.“ Außerdem spricht Corporate-Finance-Korrespondent Arno Schütze über den IPO des Sandalenherstellers Birkenstock in New York, und Handelsblatt-Finanzredakteur Andreas Neuhaus nennt die Gründe für den Absturz der Aktie von Fresenius Medical Care. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  8. Die internationale Gemeinschaft, insbesondere europäische Länder, verfolgen die Entwicklungen in Israel mit großer Sorge und diskutieren über Hilfsmaßnahmen. Die Opferzahlen auf beiden Seiten steigen kontinuierlich an, wobei die genauen Zahlen noch unklar sind. Auf die Terror-Attacke der islamistischen Hamas hat Israel am Dienstag mit weiteren Luftangriffen auf Gaza reagiert – und bereitet womöglich eine Bodeninvasion vor. Und inzwischen hat auch die Hamas zur Mobilisierung der arabischen und muslimischen Welt aufgerufen. Die USA, aber auch Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien, hatten Israel bereits am Montag in einer gemeinsamen Erklärung Unterstützung zugesagt. „Was das ganz genau bedeutet, ist jetzt im Moment noch nicht klar“, sagt Handelsblatt-Redakteurin Olga Scheer im Podcast. Die Bundesregierung arbeite derzeit an einem Papier, das am Donnerstag vorgestellt werden soll. Gleichzeitig streite die EU-Kommission über Entwicklungshilfezahlungen an die Palästinenser. Eine Äußerung des EU-Erweiterungskommissars Oliver Varhelyi auf der Onlineplattform X (früher Twitter) habe am Montag für „sehr viel Verwirrung gesorgt“. Varhelyi hatte behauptet, dass die Kommission sämtliche Entwicklungshilfezahlungen an die Palästinenser sofort einstellen werde. „Es ist wirklich ein Kommunikations-Fiasko der EU-Kommission gewesen“, so Scheer. Eine Sitzung der EU-Außenminister am Dienstagnachmittag soll nun Klarheit bringen. Außerdem erklärt Handelsblatt-Redakteur Julian Olk, wieso die Union und Stimmen aus der Wirtschaft die gesenkte Mehrwertsteuer für die Gastronomie unbedingt verlängern wollen – und wer von den 37,8 Milliarden Euro, die die Maßnahme kostet, tatsächlich profitieren würde. Mehr zum Thema lesen Sie hier. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  9. Handelsblatt Today Korrekturhinweis: In dieser Folge wurde der Iran fälschlicherweise als arabisches Land bezeichnet. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen. Nach dem Angriff der radikalislamischen Terrororganisation Hamas auf Israel befindet sich das Land im Kriegszustand. Mehr als 300.000 israelische Reservisten werden eingezogen, um die Hamas auf israelischem sowie auf palästinensischem Gebiet zu bekämpfen. Das israelische Militär spricht von der größten Mobilmachung in der Geschichte des Landes – und hat bereits damit begonnen, Stellungen der Hamas im Gazastreifen unter Beschuss zu nehmen. Im Podcast spricht Handelsblatt-Redakteurin Olga Scheer über die aktuelle Lage im Land und die internationalen Reaktionen auf den Angriff. Sie erwarte eine „blutige Auseinandersetzung“, sagt Scheer. „Israel wird wahrscheinlich in Gaza einmarschieren.“ Es sei daher davon auszugehen, dass das Land die Lage unter Kontrolle bringen wird – sofern sich der Krieg nicht auf andere Länder in der Region ausweitet, die Israel zum Teil ebenso feindlich gegenüberstehen wie die Hamas. Der Westen bekommt die Folgen des Kriegs derzeit vor allem auf den Rohstoffmärkten zu spüren: Am Montag zog der Ölpreis in Erwartung weiterer politischer Unsicherheiten leicht an. Aus Sicht von Handelsblatt-Redakteur Jakob Blume ist die Reaktion der Marktteilnehmer allerdings noch relativ verhalten. „Als Marktpanik kann man das nicht bezeichnen.“ Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  10. USA schlagen Europa – zu diesem Schluss kommt man häufig, wenn man den transatlantischen Aktienvergleich macht. In der neuen Folge von Handelsblatt Today Extended wird dieser Befund um einen weiteren Aspekt ergänzt – und zwar: Jung schlägt Alt. Die internationale Anwaltskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer hat in einer aktuellen Analyse das Durchschnittsalter der 40 wertvollsten US-Konzerne mit den jeweils 40 teuersten Unternehmen in den europäischen Ländern Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Österreich und Deutschland miteinander verglichen. Das Ergebnis: Während die 40 wertvollsten US-Konzerne im Schnitt gerade mal 70 Jahre alt sind, kommen die teuersten europäischen Unternehmen auf stolze 136 Jahre. Die 40 wertvollsten deutschen Konzerne – also im Wesentlichen die Dax-Unternehmen – sind mit durchschnittlich 146 Jahren besonders alt. Doch dabei handelt es sich nicht nur um eine statistische Größe. Handelsblatt-Börsenexperte Ulf Sommer erklärt, warum die deutlich jüngeren Großkonzerne aus den USA auch besser performen als die europäischen. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today Extended-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  11. Handelsblatt Today An Bewerbern um eine Mitgliedschaft mangelt es der EU nicht. Am Willen zu wachsen ebenso wenig. Immerhin hat der russische Angriffskrieg verdeutlicht, wie wichtig eine starke Gemeinschaft ist. Doch genau dieser Wunsch setzt die Union unter Veränderungsdruck. Bislang etwa müssen alle Mitgliedsländer in wichtigen strategischen Fragen der EU, vor allem in der Außenpolitik, übereinstimmen. Das heißt, jedes Land kann einen Beschluss verhindern. „Und das ist einer der Punkte, die aus Sicht der großen Länder wie Deutschland und Frankreich auch reformiert werden müssen, damit die EU auch mit 35 Mitgliedern - statt wie jetzt 27 - handlungsfähig bleibt“, sagt Brüssel-Korrespondent Moritz Koch. Er berichtet im Podcast aus Granada über die zentralen Streitpunkte beim Europagipfel wie einen potenziellen EU-Beitritt der Ukraine oder die aktuelle Migrationspolitik. Außerdem: Deutschland und Frankreich wollen beim Thema Künstliche Intelligenz stärker zusammenarbeiten. Am Montag und Dienstag kommen Regierungsvertreter beider Länder in Hamburg zusammen, um über eine gemeinsame Strategie zu beraten. Eine Strategie, die dem Rest Europas als Vorbild dienen soll. Frankreich-Korrespondent Gregor Waschinski gibt einen Ausblick. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  12. Die Bauzinsen in Deutschland sind zuletzt weiter gestiegen – und haben sogar ein Zwölfjahreshoch erreicht. Aktuell werden für Hypothekendarlehen mit zehn Jahren Laufzeit mehr als vier Prozent effektiver Zins im Jahr fällig. Das zeigen Zahlen der Verbraucherplattform Biallo und der FMH-Finanzberatung. Und während für manche der Traum vom Eigenheim bereits geplatzt ist, geraten andere mit Blick auf die Anschlussfinanzierung in große Schwierigkeiten. Das gilt besonders für diejenigen, die Hypothekendarlehen mit variablen Zinssätzen abgeschlossen haben. In südeuropäischen Ländern trifft das auf die meisten Immobilienkäufer zu. „Vor ein paar Jahren war das Modell aufgrund der Nullzinspolitik der EZB eine verlockende Option“, sagt Hauptstadtkorrespondentin Heike Anger in der neuen Folge von Handelsblatt Today. „Inzwischen droht hier laut der Wirtschaftsauskunftei Creditreform in vielen Fällen die Zwangsversteigerung oder sogar die Privatinsolvenz.“ Außerdem spricht Corporate-Finance-Korrespondent Arno Schütze über den verschobenen Börsengang des Panzergetriebe-Herstellers Renk. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  13. Kaum ein berühmter Investor ist so transparent wie Cathie Wood. Die Amerikanerin veröffentlicht so gut wie all ihre Aktiengeschäfte. Mit ihrem wichtigsten Fonds, dem Ark Innovation ETF, hat sie allein im September rund 130 Millionen Dollar für Aktien ausgegeben. Besonders die Biotech-Branche scheint es ihr zuletzt angetan zu haben. „Sie setzt ja nur auf potenziell disruptive Technologien: KI, E-Mobilität, Robotik, Krypto. Bei Biotech setzt sie vor allem auf Genforschung“, sagt Finanzredakteur Andreas Neuhaus im Podcast. Er fasst Cathie Woods Transaktionen monatlich für das Handelsblatt zusammen. Insgesamt haben es im September vier Aktien aus dem Biotech-Bereich in Woods Depot geschafft. Neben der Branche haben diese Unternehmen noch etwas anderes gemeinsam: Sie sind allesamt defizitär. Für die Zukunft jedoch sieht nicht nur Woods in ihnen Potenzial, sondern auch die Analysten. Neuhaus erklärt im Podcast, um welche Aktien es sich handelt und für welchen Anlegertyp sich solche Investments (nicht) eignen. Mehr zum Thema: Cathie Wood setzt auf diese vier Biotech-Aktien Außerdem: Brüssel-Korrespondent Carsten Volkery berichtet über die neuen Ambitionen der EU, um wichtige Technologien von China fernzuhalten und so die hiesige Wirtschaft zu schützen. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  14. Handelsblatt Today Der Westen hat den Angriff Russlands auf die Ukraine mit Wirtschaftssanktionen beantwortet, die den Handel in vielen Branchen empfindlich einschränken. Wo es möglich ist, halten viele deutsche Unternehmen dennoch weiterhin an ihrem Russland-Geschäft fest. Rund zwei Drittel aller Unternehmen, die 2022 in Russland vertreten waren, sind auch 2023 noch in dem Land aktiv. Das ist das Ergebnis einer Auswertung der Kyiv School of Economics in Zusammenarbeit mit der Nichtregierungsorganisation B4Ukraine. Zu den wichtigsten Konzernen, deren Produkte zum größten Teil von den Wirtschaftssanktionen ausgenommen sind, zählen demnach der Chemiekonzern Bayer, das Handelsunternehmen Metro sowie der Baustoffhersteller Knauf. Laut Mattia Nelles von B4Ukraine müssten sich die Unternehmen dennoch fragen, inwieweit das Festhalten wirtschaftlich sinnvoll ist, angesichts der geringen Bedeutung, die Russland für viele dieser Unternehmen habe. Der Aktivist sagt: „Man muss sich die Frage stellen, ob der Reputationsverlust nicht schwerer wiegt als die verlorenen Assets.“ Außerdem: Die anhaltenden IT-Probleme bei der Postbank rufen die Bafin auf den Plan. Am Montag hat die Behörde bekannt gegeben, dass sie einen Aufseher ins Unternehmen schickt, der die Bewältigung der technischen Probleme überwachen soll. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  15. Kunst evolviert. Allein von der Wiederaufbauzeit bis heute hat sich in der Szene viel verändert. Künstler bieten ihre Werke längst nicht mehr nur in Form haptisch wahrnehmbarer Gemälde oder Skulpturen an, sondern auch digital als Non-Fungible Token - kurz: NFT. „Das kann ein Bild sein, ein Video, ein Audiofile“, sagt Handelsblatt-Korrespondent Christian Wermke. Er selbst stellt NFT her und beschreibt sie als „digitale Eigentumszertifikate, die auf der Blockchain gespeichert sind“. Der Zweck dahinter: Künstler und Käufer werden vor Fälschungen geschützt. Wer jedoch denkt, dass diese digitalen Kunstwerke automatisch günstiger sind, täuscht. Die Preisspanne sei sehr breit und reiche teilweise bis in die Millionen, wie Wermke im Podcast ausführt. Susanne Schreiber, Leiterin des Handelsblatt Kunstressorts, betont die Bedeutung technologischen Entwicklung. Ihrer Meinung nach sind NFT mehr als ein temporärer Hype: „Das Thema bleibt, auch in der Kunst.“ Im Gespräch erörtern die beiden Experten, ob sich analoge oder digitale Kunstinvestments besser rentieren - und für welchen Anlegertyp sich welche Darbietungsform eignet. Mehr zu NFT: Handelsblatt-Korrespondent Christian Wermke produziert seit anderthalb Jahren selbst digitale Kunst: Auf https://www.vistavagabond.xyz/ gibt es nicht nur die Handelsblatt-Cover und seine eigenen Foto- und KI-Kollektionen, sondern auch einen NFT-Blog für Neueinsteiger, in dem Wermke erklärt, was genau ein NFT ist, wie eine digitale Wallet funktioniert und auf welchen Seiten und Marktplätzen man digitale Kunst kaufen kann. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  16. Nach einem erfolgreichen Börsendebüt sind die Aktien des Pharmazulieferers Schott Pharma sehr gefragt: Zeitweise lag der Kurs des Unternehmens mehr als zwölf Prozent über dem Ausgabepreis, was viele Beobachter angesichts des derzeit schwachen wirtschaftlichen Umfelds als Überraschung werten. Doch lohnt sich ein Einstieg für Privatanleger? Die Wachstumspläne des Unternehmens sind jedenfalls ambitioniert: Um mehr als zehn Prozent pro Jahr will Schott Pharma seinen Umsatz in den nächsten Jahren steigern – und dabei soll auch die Marge wachsen, und zwar deutlich über das durchschnittliche Maß anderer Fertigungsunternehmen. Aus Sicht von Handelsblatt-Redakteur Jens Koenen hat das Unternehmen dabei gute Chancen auf eine stabile Wertentwicklung: „Medizin ist ein bisschen wie Essen, beides braucht der Mensch.“ Außerdem: Mit Whisky-Investments können Anleger dreistellige Renditen einfahren. Handelsblatt-Redakteur Christian Schnell erklärt, wie das funktioniert – und worauf Anleger achten müssen, wenn sie in den Markt einsteigen wollen. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  17. Mercedes will seine Produktion in den USA ausweiten. Als Anreiz dienen großzügige Steuergutschriften im Rahmen des Inflation Reduction Acts. Doch Mercedes ist nicht der erste deutsche Autobauer in Übersee. Das BMW-Werk in South Carolina ist mittlerweile das weltweit größte des Konzerns. „Wir müssen so langsam anfangen, uns um den Exportstandort Deutschland Sorgen zu machen“, sagt Unternehmensredakteur Markus Fasse im Podcast. Die beiden Autobauer haben jedoch noch mehr gemeinsam: Nach Mercedes will auch BMW seine Autos teilweise eigenständig fahren lassen. Der Hersteller habe die Erlaubnis des Kraftfahrt-Bundesamts, in Deutschland automatisiertes Fahren der Stufe drei anzubieten. Damit könne sich der Fahrer zeitweise vom Verkehr abwenden und dem Wagen die Kontrolle überlassen. Ein Vorstoß, mit dem die Deutschen weiter als der US-Konkurrent Tesla gehen – wenn auch unter Einschränkungen, die Fasse erläutert. Außerdem: Im Kleinbergbau wird Gold zumeist unter horrenden Bedingungen für Mensch und Umwelt abgebaut. Die Branche will mit neuen Richtlinien dem entgegenwirken. Mehr dazu lesen Sie hier: "Solange sie wissen, dass Gold im Boden ist, werden sie danach graben" Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  18. Handelsblatt Today Manche erinnern sich vielleicht noch an Karl Klammer – eine digitale Büroklammer, die Ende der 90er- bis Anfang der 2000er-Jahre in Microsoft-Office-Anwendungen integriert war und die Nutzer bei ihrer Arbeit unterstützen sollte. Der Assistent entwickelte sich jedoch innerhalb kurzer Zeit zu einer der größten digitalen Nervensägen der Computergeschichte. Seitdem ist viel passiert, vor allem auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz. Und so könnte man Microsofts „Copilot“ als Urenkel von Karl Klammer bezeichnen. Es handelt sich dabei um einen neuen KI-Assistenten, der ab dem 26. September per Update auf jedes Windows-11-System aufgespielt werden soll. Standardprogramme wie Explorer, Wordpad oder Paint erhalten dadurch neue Funktionen. Ab November wird der „Copilot“ auch in die Office-Programme wie Word, Excel und Teams integriert. US-Korrespondent Felix Holtermann durfte den neuen KI-Assistenten vorab testen und spricht im Podcast über seine Erfahrungen. Mehr zum Thema lesen Sie hier. Außerdem erklärt Martin Greive, der stellvertretende Leiter des Handelsblatt-Hauptstadtbüros, warum sich die deutsche Wirtschaft zunehmend von der Bundesregierung entfremdet. Mehr zum Thema lesen Sie hier. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  19. Handelsblatt Today Laut dem Ifo-Geschäftsklimaindex bleibt die Stimmung in der deutschen Wirtschaft schlecht. Nach 85,8 Punkten im August ist der Index im September auf 85,7 Punkte gefallen. Experten hatten teils allerdings mit einem noch stärkeren Rückgang gerechnet. „Es war befürchtet worden, dass der Abwärtstrend weitergeht, und das hat sich nicht bewahrheitet“, erklärt Ifo-Chef Clemens Fuest im Podcast. „Das ist ein kleiner Lichtblick, wenn man so will. Man wird ja bescheiden.“ Fuest sieht eine Reihe von Faktoren, weswegen die deutsche Wirtschaft derzeit auf der Stelle zu treten scheint. Am größten seien die Probleme im Wohnungsbau. Und auch im Dienstleistungssektor habe sich die Geschäftslage noch einmal verschlechtert. Die einzige Ausnahme bilde der Tourismus. Die These, dass Deutschland auf ein Nullwachstum zusteuere, halte er aber für „etwas zugespitzt“. Wir müssten uns aber auf weniger Wachstum einstellen. Außerdem erklärt Börsenexperte Ulf Sommer, wieso viele Unternehmen derzeit von steigenden Zinsen profitieren – und wie lange der Effekt noch anhalten dürfte. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  20. Handelsblatt Today Extended Für den deutschen Leitindex ging es im September bislang abwärts. Insofern dürfte der Börsenmonat auch 2023 der schwächste des Jahres werden. Zum Vergleich: In den letzten 40 Jahren fuhr der Dax im September durchschnittlich einen Verlust von 1,7 Prozent ein. Oktober, November und Dezember dagegen gelten traditionell als starke Börsenmonate. In der Theorie steht nun also das stärkste Quartal bevor. Auch 2022 gab es eine Jahresendrally, obwohl der September mit einem starken Minus von 6,5 Prozent endete. Doch die Frage ist, ob eine solche Entwicklung in Anbetracht der hohen Zinsen, einer hohen Inflation und einer drohenden Rezession auch in diesem Jahr realistisch ist. „Ich wäre vorsichtig, jetzt eine Jahresendrally zu prophezeien“, sagt Börsenexperte Ulf Sommer im Podcast. Die Voraussetzungen seien aktuell ganz anders als im Vorjahr. Was die Finanzmärkte derzeit zu stark ausblenden, seien die Folgewirkungen der in die Höhe gestiegenen Zinsen, die erst noch kommen werden. Unternehmen hätten sich in der jahrzehntelangen Nullzinsphase mit billigen Krediten und Anleihen versorgt, die in den nächsten Jahren auslaufen. Deshalb sei der Effekt bisher nicht spürbar, obwohl wir schon seit über einem Jahr höhere und ständig steigende Zinsen erleben. „Nein, dieser Effekt wird kommen, wenn sich die Unternehmen umfinanzieren müssen. Und dieser Effekt wird die künftigen Unternehmensgewinne belasten.“ Auch mit Blick auf die Konjunktur rate er zur Vorsicht. Noch laufe die Konjunktur in den USA gut, doch auch hier gebe es berechtigte Zweifel daran, ob sie sich auf Dauer der schwachen Konjunktur in Europa und in China, einem weiteren ganz wichtigen Markt, entziehen könne. Gleichzeitig sei die wirtschaftliche Schwäche Deutschlands aber kein hinreichender und zwingender Grund, für den deutschen Aktienmarkt schwarz zu sehen. Dax-Konzerne seien weit weniger von der deutschen Wirtschaft abhängig als von der Weltkonjunktur. Und hier zeige sich, dass die Weltwirtschaft wachse – vor allem dank der USA. Außerdem erklärt Ulf Sommer im Podcast, auf welche Einflussfaktoren Anleger aktuell achten sollten und wieso es sinnvoll ist, schon jetzt eine Wunschliste für Aktienkäufe anzulegen. **Mehr: **Dax startet ins Schlussquartal – kommt jetzt die Börsenrally? Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today Extended-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER