Bundespräsidentenamt: Wie kann die Kandidatensuche mehr Spaß machen?
30.10.2026 · 13 Min.
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Im kommenden Jahr läuft die Amtszeit von Frank-Walter Steinmeier als Bundespräsident ab. Ende Januar wählt die Bundesversammlung den nächsten Bundespräsidenten. Bis dahin soll die CDU als stärkste Partei einen geeigneten Nachfolger vorschlagen – oder diesmal wahrscheinlich eine Nachfolgerin. Schließlich gibt es parteiübergreifende Forderungen nach einer weiblichen Besetzung. Spätestens seit ihrem Parteitag stellt sich die CSU hinter Ilse Aigner, die Präsidentin des Bayerischen Landtags. Wäre sie eine geeignete Kandidatin für das Amt? Aber Bundeskanzler und CDU-Chef Friedrich Merz scheint skeptisch. Wen würde der Kanzler gerne im Amt sehen – und wie könnte die Debatte darüber Spaß machen? Darüber sprechen wir mit ZEIT-Chefkorrespondentin Tina Hildebrandt, Co-Host des Podcasts »Das Politikteil«.
Es ist die größte gemeinsame Hilfsaktion für die Zivilbevölkerung seit Kriegsbeginn: Die Ukraine und Russland konnten sich auf eine lokale Waffenruhe in der ukrainischen Frontstadt Oleschky einigen. Russland hatte Oleschky bereits 2022 erobert. Seit Monaten ist die Stadt schon von jeglicher Versorgung abgeschnitten. Zudem ist das Gebiet rund um Oleschky stark vermint. Die beschlossene Waffenruhe soll die Lieferung von Hilfsgütern und die Evakuierung der Zivilbevölkerung ermöglichen. Nach US-Angaben sollen die Einwohner von Oleschky selbst entscheiden, ob sie nach Russland oder in ukrainisch kontrolliertes Gebiet gebracht werden möchten. Warum zögern manche, die Stadt zu verlassen? Und wieso hat sich Russland auf die Waffenruhe eingelassen? ZEIT-Redakteur Maxim Kireev hat mit den Menschen vor Ort gesprochen.
Und sonst so? Lernen, ohne KI zu lernen.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Fabian Scheler, Elise Landschek
Mitarbeit: Lisa Pausch, Emilia Portwich
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Nachfolge des Bundespräsidenten: Wie eine Personaldebatte den Kanzler bis nach Asien verfolgt
Nachfolge des Bundespräsidenten: Auf diese Kandidatin könnten sich alle einigen. Nur Merz schweigt
Lage in der Ukraine: Wenn Drohnen Nahrung bringen müssen
Cherson: Ukraine und Russland bestätigen geplante Waffenruhe in Oleschky
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- Gen Z gegen Giorgia Meloni (Update)
30.10.2026 · 9 Min.
In Italien demonstrieren seit dem Freitagmorgen landesweit Menschen gegen steigende Lebenshaltungskosten und Aufrüstung. Zu den Protesten aufgerufen hatte die Gewerkschaft USB in etwa 50 Städten. Konkret richten sie sich gegen die rechte Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Warum die Aufrüstung und steigende Lebenshaltungskosten für die Demonstranten zusammenhängen und ob der Protest in Gewalt umschlagen könnte, ordnet Ulrich Ladurner ein. Er beobachtet die Proteste für die ZEIT aus Rom. Hacker haben mutmaßlich 6,3 Milliarden Dollar von der weltweit größten Kryptowährungsbörse Binance gestohlen. Das Unternehmen meldete den Angriff am Freitagmorgen und teilte mit, dass es sämtliche Ein- und Auszahlungen vorerst aussetzt. Experten sprechen davon, dass es sich hier um den größten Krypto-Diebstahl in der Geschichte handeln könnte. Wie es zu dem Angriff kommen konnte und was der Angriff für die Nutzer und ihr Geld bedeutet, erklärt Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts bei der ZEIT. Außerdem im Update: Die unabhängige, russische Zeitung »Nowaja Gaseta« muss ihren Betrieb einstellen – weil der Druck der Behörden zu groß wurde. »Wir wurden vernichtet«, schrieb die Zeitung und erklärte, man habe der Redaktion alle Ressourcen entzogen. Seit Beginn des Ukrainekriegs unterliegt die Presse einer deutlich schärferen Zensur als davor. Und sonst so? In der Kunsthalle Bremen gibt’s eine Ausstellung über und für Dackel. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: Jugendproteste: Warum überall in Europa junge Menschen rebellieren Italien: Mehr als 100.000 Menschen protestieren in Italien gegen Giorgia Meloni Kryptowährungen: Weltgrößte Kryptobörse Binance meldet mutmaßlichen Hackerangriff Kryptowährungsdiebstahl bei Binance: Die größten Hackerangriffe auf Kryptobörsen Russland: Russische Zeitung »Nowaja Gaseta« wird im November eingestellt Journalismus in Russland: Chronisten der Diktatur Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- EU-Kanada-Gipfel: Vertane Chance in Montreal? (Update)
29.10.2026 · 10 Min.
In Montreal treffen sich EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Ratspräsident António Costa und Kanadas Premierminister Mark Carney zu einem Gipfel. Beide Seiten wollen ihre Zusammenarbeit bei Energie, Rohstoffen, Klima und digitalem Handel ausbauen. Darüber hinaus wirbt Carney für ein Bündnis demokratischer Mittelmächte. Von der Leyen hatte Kanada zuvor eine »assoziierte Mitgliedschaft« in der EU angeboten. Auf Drängen mehrerer Mitgliedsstaaten wurde der Begriff jedoch aus dem Entwurf der Abschlusserklärung gestrichen. Wie sich ihre Partnerschaft künftig entwickeln könnte, ordnet Petra Pinzler, Politikredakteurin der ZEIT, ein. Die Berliner Linkenpolitikerin Elif Eralp will Regierende Bürgermeisterin werden. Nun berichtet der »Spiegel« über interne Kommentare der Politikerin, die ihr Team bei der Autorisierung eines Interviews versehentlich an die Redaktion geschickt hatte. Darin äußerte Eralp die Sorge, einen radikalen propalästinensischen Aktivisten öffentlich beim Namen zu nennen. Inzwischen hat Eralp erklärt, sich nicht einschüchtern zu lassen. Politiker anderer Parteien äußerten Zweifel an ihrer Regierungsfähigkeit. Welche Auswirkungen die Berichterstattung auf die Regierungsbildung in Berlin haben könnte, erklärt Fritz Zimmermann, Redakteur im Politikressort der ZEIT. Außerdem im Update: Der Volkswagen-Konzern steckt weiter in der Krise. Der Konzern plant deshalb einen weiteren Stellenabbau, auch Werksschließungen stehen zur Diskussion. Warum die bisherigen Rettungsversuche kaum Wirkung zeigen, erläutert ZEIT-Wirtschaftsredakteur Max Hägler. EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat angekündigt, ihr Amt im Februar 2027 vorzeitig niederzulegen. Eine offizielle Begründung nannte sie nicht. Bereits seit Monaten gab es Spekulationen, dass ihre Nachfolge noch vor der französischen Präsidentschaftswahl im April 2027 geregelt werden soll. Und sonst so? Wie aus alten Windeln neue Rohstoffe werden Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Auch das noch? / Radfahren: »Wir brauchen keine besseren Menschen, wir brauchen bessere Radwege« Europa und Kanada: Der aufrechte Gang ist teuer, aber er lohnt sich Kanada und die EU: Oh, wie schön ist Kanada Johann Wadephul in Ottawa: Kanada, oh Kanada Was jetzt? / Mark Carney: Wird die EU transatlantisch? Kanada und die Europäische Union: Kanada wird vorerst wohl kein »assoziiertes« EU-Mitglied Kanada und die EU: Wenn hier etwas mehr Kanada wäre Mark Carney: Ein historischer Moment, den Donald Trump hassen dürfte Elif Eralp: Sie hat jetzt noch eine Chance Enteignung und Antisemitismus: Kann die Linke Berlin regieren? Elif Eralp: Eralp soll Angst vor radikalen Pro-Palästina-Aktivisten geäußert haben Elif Eralp: Eralp verspricht konsequentes Vorgehen gegen Verharmloser von Terror Rot-Rot-Grün in Berlin: Erst Berlin und jetzt: Die eigene Partei Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Geleakte Mails: Der Meinungsforscher und die AfD
29.10.2026 · 13 Min.
Der Gründer des Meinungsforschungsinstituts Insa, Hermann Binkert, hat die AfD stärker unterstützt als bisher angenommen. Das zeigt eine Recherche der ZEIT in geleakten E-Mails der AfD. Das Insa-Institut steht schon länger in der Kritik, Nähe zur AfD zu pflegen. Insa-Chef Binkert widerspricht diesem Vorwurf. Christian Fuchs aus dem Investigativressort der ZEIT gibt im Podcast einen Einblick in die Recherche, die zu angesehenen Juristen und zur Identitären Bewegung führt. Und er beobachtet einen Wandel, an wen die Partei Aufträge vergibt. Die Zahl der Ebola-Fälle im Kongo steigt schnell weiter. Mitte Mai ist der Ausbruch mit einer neuen Virus-Variante bekannt geworden. Die Variante ist bislang schwer zu bekämpfen, weil ein spezifischer Impfstoff fehlt. Wie ein Impfstoff jetzt für Hoffnung sorgt und welche Schwierigkeiten bleiben, erklärt Jakob Simmank, Chefreporter für Gesundheit bei der ZEIT. Und sonst so? Sie sind gefragt: Wie nennt man es, wenn man es nicht bemerkt, dass man es mit einer KI zu tun hat? Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Lena Herrmann und Lisa Pausch Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: AfD-Daten: Ziemlich rechte Freunde Hackerangriff auf die AfD: »Korruption geht alle etwas an, egal, wo man politisch steht« Ebola-Ausbruch im Ostkongo: Der Fluss und der Tod Ebola in Zentralafrika: Mehr als 10.000 Ebola-Fälle in der DR Kongo registriert Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.