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- Welche Beweise belasten Charlie Kirks mutmaßlichen Mörder?
12.07.2026 · 12 Min.
Vergangene Woche begann mit der fünftägigen Vorverhandlung die juristische Aufarbeitung des Mordes an dem einflussreichen rechten Aktivisten Charlie Kirk. Der US-Amerikaner war am 10. September 2025 bei einem Debattierevent an der Utah Valley University durch einen Schuss getötet worden. US-Korrespondentin Juliane Schäuble war bei der Vorverhandlung, bei der es um die Frage ging, ob die Beweislage überhaupt für einen Hauptprozess ausreicht, vor Ort. Im Podcast berichtet sie, welche Beweise gegen den Tatverdächtigen vorgebracht wurden und wie es nun weitergeht. Knapp zwei Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt bereitet sich die AfD auf eine mögliche Regierungsübernahme vor. Nachdem die Partei im April bereits ihr Regierungsprogramm beschlossen hatte, präsentierte Spitzenkandidat Ulrich Siegmund nun ein konkretes 100-Tage-Programm für die ersten Wochen einer möglichen Regierung. ZEIT-Politikredakteur Tilman Steffen war auf dem Parteitag in Magdeburg vor Ort. Bei »Was jetzt?« erklärt er, was die AfD vorhat, wie realistisch die Pläne sind und was die Partei sonst noch beschlossen hat. Und sonst so? Träumen oder ewig leben? Moderation und Produktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Attentat auf Charlie Kirk: Die Blicke wandern immer wieder zu Erika Kirk Mord an Charlie Kirk: Angeklagter im Fall Charlie Kirk zeigte laut Mitbewohner Reue Politische Gewalt in den USA: Wenn der Bürger zur Gefahr wird AfD-Parteitag in Sachsen-Anhalt: AfD-Spitzenkandidat Siegmund wirft anderen Parteien »Fake News« vor AfD in Sachsen-Anhalt: Der Tag danach AfD und der öffentlich-rechtliche Rundfunk: Erst der MDR, dann ARD und ZDF? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Sachsen-Anhalt: Kann man sich auf eine mögliche AfD-Regierung vorbereiten?
11.07.2026 · 13 Min.
Rund zwei Monate vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt liegt die AfD um Spitzenkandidat Ulrich Siegmund mit 41 Prozent in den Umfragen vorn und könnte die absolute Mehrheit erreichen. Heute will die AfD, die in Sachsen-Anhalt vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft wurde, auf ihrem Landesparteitag ein 100-Tage-Programm vorstellen. August Modersohn, stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT, berichtet, was die AfD konkret vorhat und wie demokratische Parteien sich auf eine mögliche AfD-Landesregierung vorbereiten. Im Sudan rücken die paramilitärischen Rapid Support Forces auf die Großstadt El Obeid vor. Beobachter befürchten einen Völkermord wie bereits zuvor in den Städten Al-Dschuneina und Al-Faschir, wo die Miliz systematische Massaker an der nicht arabischen Bevölkerung verübte und insgesamt mehrere Zehntausend Menschen tötete. Welche strategische Bedeutung die umkämpfte Stadt El Obeid hat und wie es der Zivilbevölkerung vor Ort aktuell geht, erklärt Politikredakteurin Andrea Böhm im Podcast. Und sonst so? Affen lachen wie Menschen. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Was bedeutet eigentlich die Einstufung als »gesichert rechtsextrem«? AfD in Sachsen-Anhalt: Der Tag danach Landtagswahlen 2026: Und so taumelt das Land auf die größte politische Krise zu Krieg im Sudan: Kein Grund, den Krieg zu beenden Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen: »Wir erwarten, dass noch sehr viel mehr Menschen hungern werden« Sudan: UN-Menschenrechtskommissar besorgt wegen neuer Gewalt im Sudan Dokupodcast: Irma. Das Kind aus Srebrenica Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Berlin-Wahl: Regierender Bürgermeister Kai Wegner tritt nicht nochmal an (Update)
10.07.2026 · 8 Min.
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat seinen Verzicht auf die Spitzenkandidatur bei der in zehn Wochen anstehenden Abgeordnetenhauswahl bekannt gegeben. Vorausgegangen war ein offener Brief aus der eigenen Partei, in dem sein Rückzug gefordert wurde. Der Grund: Wegner stand wegen seines Krisenmanagements nach einem Anschlag auf das Berliner Stromnetz Anfang des Jahres massiv unter Druck. Ferdinand Otto aus dem Politikressort erklärt im Podcast, warum die Rücktrittsforderungen ausgerechnet jetzt aufkamen und wer statt Wegner die CDU-Spitzenkandidatur übernehmen könnte. Kurz vor der Sommerpause hat der Bundestag zwei umstrittene Großprojekte verabschiedet. Zum einen passierte das Sparpaket für die gesetzliche Krankenkasse das Parlament. Zudem beschloss der Bundestag ein neues Gebäudeenergiegesetz, das das bisherige „Heizungsgesetz“ der Ampelkoalition ablöst. Auch der Bundestag hat am heutigen Freitag beiden Vorhaben zugestimmt. Und sonst so? Note Ungenügend fürs Bildungssystem Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Regierender Bürgermeister: Kai Wegner zieht CDU-Spitzenkandidatur für Berlin-Wahl zurück CDU in Berlin: Berliner CDU-Mitglieder fordern Rückzug von Kai Wegner Abgeordnetenhauswahl in Berlin: Berliner JU-Chef fordert Wegner zu Verzicht auf Spitzenkandidatur auf Sparpaket für Krankenkassen: Bundestag stimmt umstrittener Krankenkassenreform zu GKV-Spargesetz: Das sind die fünf größten Streitpunkte der Krankenkassenreform GKV-Reform: Was sich durch die Reform der Krankenversicherung für Patienten ändert Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Werden Therapieplätze bald noch knapper?
10.07.2026 · 13 Min.
Der Bundestag stimmt über die Reform der gesetzlichen Krankenversicherungen ab. Erst am Montag wurde bekannt, dass Gesundheitsministerin Nina Warken die Reform noch einmal abgeändert hat. Warum Psychotherapeuten deshalb alarmiert sind und was die geänderte Reform für Patienten bedeutet, das erklärt Jan Schwenkenbecher, stellvertretender Leiter des Gesundheitsressorts der ZEIT. Zwei Wochen nach dem Erdbeben in Venezuela werden weiterhin Zehntausende Menschen vermisst. Viele Menschen im Land werfen der Regierung vor, zu spät geholfen zu haben. Warum das Erdbeben politisch zur Krise wird, erklärt ZEIT-Journalist Christoph Twickel. Und sonst so? Die Perfektionismus-Falle beim Sport Moderation und Produktion: Philip Moser Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Lena Herrmann und Sophia Boddenberg Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links Josef Hecken: »Da hat es halt ein paar Mal lauter geknallt« Honorarkürzung für Psychotherapeuten: Eine Psychotherapie darf kein Luxus sein GKV-Finanzreform: Nina Warken ändert Krankenkassen-Sparpaket Erdbeben in Venezuela: Venezuela fordert Freigabe von Auslandsvermögen als Erdbebenhilfe Erdbeben in Venezuela: Zahl der Toten in Venezuela steigt auf mehr als 3.500 Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Ob die Sommerpause eine wird, entscheidet sich morgen (Update)
09.07.2026 · 12 Min.
In seiner letzten Regierungserklärung vor der Sommerpause hat Bundeskanzler Friedrich Merz noch einmal für die Reformen seiner Regierung geworben. Trotz der inzwischen abgelehnten Eilanträge der Opposition zeigte sich der Kanzler am Vormittag zuversichtlich, dass das neue Gesetz schon am morgigen Freitag verabschiedet wird. Auch auf den Nato-Gipfel in Ankara hat der Kanzler im Parlament zurückgeblickt. Aus seiner Sicht ist das Treffen für Deutschland und Europa erfolgreich verlaufen. Ein Beleg dafür sei, dass die Bundesregierung amerikanische Tomahawk-Marschflugkörper kaufen und in Deutschland stationieren werde. In welcher Stimmung und mit welcher Bilanz der Kanzler und seine Koalition in die Sommerpause gehen, erklärt Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT. Seit Freitag laufen im Iran die Trauerfeiern für Ali Ajatollah Chamenei. 37 Jahre lang war er der Machthaber der Islamischen Republik, bevor er Ende Februar im Alter von 86 Jahren bei einem Angriff der USA und Israels getötet wurde. Wie viele seiner Anhänger aus der Hauptstadt Teheran zur Beisetzung in seiner Heimatstadt Maschhad anreisen konnten, war allerdings ungewiss. Denn in der vergangenen Nacht ist die Bahnstrecke zwischen den beiden Städten durch US-Angriffe zerstört worden. Wie reagiert das Regime auf die Eskalation während der Trauerfeierlichkeiten? ZEIT-Iranexperte Omid Rezaee analysiert die Lage. Außerdem im Update: Gewerkschaften und Betriebsrat haben massiven Widerstand gegen die Sparpläne des Autokonzerns VW angekündigt. Bis zu 100.000 Menschen könnten ihren Job verlieren und vier Werke geschlossen werden. Heute tagt in Wolfsburg der Aufsichtsrat von VW. Max Hägler aus dem Wirtschaftsressort ordnet ein, wie es für den Autobauer und seine Mitarbeiter weitergehen kann. Und sonst so? Die britische Sängerin Bonnie Tyler ist im Alter von 75 Jahren gestorben, hinterlässt aber unsterbliche Erinnerungen. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Reformpaket der Bundesregierung: Das wird teuer! Livestream:Friedrich Merz: Live: Abgeordnete diskutieren die Regierungserklärung des Kanzlers Regierungserklärung des Bundeskanzlers: Friedrich Merz verteidigt Reformpläne gegen Kritik der Opposition Liveblog: Irankrieg: US-Angriffe unterbrechen wichtige Bahnstrecke im Iran Irankrieg: US-Militär greift rund 90 Ziele im Iran an Irankrieg: So bleibt Trump nichts anderes als Krieg Aktionstag bei VW: Gewerkschaft protestiert vor Aufsichtsratssitzung von Volkswagen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Neue Gaskraftwerke: Torpediert Katherina Reiche den Klimaschutz?
09.07.2026 · 13 Min.
Der Bundestag will an diesem Donnerstag ein Gesetz zum Bau neuer Gaskraftwerke in Deutschland beschließen. Die schwarz-rote Koalition will damit nach eigenen Angaben die Stromversorgung Deutschlands absichern. Auch andere Pläne von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) stehen in der Kritik. So will sie den Einbau von Öl- und Gasheizungen länger ermöglichen und die Förderung von Wärmepumpen reduzieren. Außerdem hat Reiche ein langfristiges Lieferabkommen für Flüssiggas abschließen lassen, das über das Jahr 2045 hinausgeht. Eigentlich will Deutschland bis dahin bereits klimaneutral sein. Legt Reiche tatsächlich die Axt an den Klimaschutz? Oder sind die neuen Gaskraftwerke tatsächlich notwendig? Das beantwortet Marlies Uken, Vize-Wirtschaftschefin der ZEIT. Bei den Protesten gegen den AfD-Parteitag in Erfurt am Wochenende sind mehrere Reporter angegriffen worden. Zwei Attacken galten den neurechten Medien »Junge Freiheit« und »Apollo News«. Ein Video zeigt, wie die »Apollo News«-Journalisten von Demonstranten verfolgt werden, einer wird außerdem gegen den Kopf getreten. Bei einem dritten Angriff wurden Journalisten mit Bierflaschen beworfen und verletzt. Der Deutsche Journalisten-Verband mahnte: »Gewalttätige Übergriffe auf Journalistinnen und Journalisten gleich welchen Mediums sind immer zu verurteilen.« Ein Sprecher des Aktionsbündnisses Widersetzen sagte: »Faschisten mit Presseausweis sind immer noch Faschisten.« Was solche Aussagen über das Verständnis von Pressefreiheit offenbaren und was genau passiert ist, berichtet ZEIT-Innenpolitikexperte Christian Parth. Und sonst so? Wie viele Sterne hat ein Sauerteighotel? Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Moses Fendel und Helena Schmidt Mitarbeit: Benjamin Probst und Sophia Boddenberg Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Apollo News und Junge Freiheit: Sie riefen »Nazis raus«, dann gab es Prügel Demonstrationen in Erfurt: »Schauen Sie uns an, von uns geht keine Gewalt aus« Gaskraftwerke: Vollgas für Deutschland LNG-Importe: Wie Katherina Reiche die Energiewende torpediert Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wo steht die Nato nach ihrem Gipfel in Ankara? (Update)
08.07.2026 · 10 Min.
Der Nato-Gipfel in Ankara geht heute zu Ende. Vor allem US-Präsident Donald Trump und seine Aussagen haben den Gipfel dominiert. Unter anderem erklärte Trump das Rahmenabkommen für einen Frieden mit dem Iran für gescheitert. Darin hatten sich die Länder auf eine Waffenruhe sowie ein Ende des iranischen Atomprogramms geeinigt. Eigentlich sollte auf dem Gipfel auch die Luftabwehr der Ukraine diskutiert werden. Zuletzt konnte die ukrainische Luftabwehr russische Raketenangriffe unter anderem auf Kyjiw nicht mehr abwehren. Ob der Gipfel für die europäischen Mitglieder dennoch gut verlaufen ist, das kann Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, beurteilen. Das Landgericht Berlin hat einen Palliativarzt wegen 15-fachen Mordes in Berlin verurteilt. Das Gericht verhängte gegen ihn eine lebenslange Haftstrafe mit anschließender Sicherheitsverwahrung. Der Arzt hatte die Patienten, die er eigentlich beim Sterbeprozess begleiten sollte, bei Hausbesuchen ermordet. Die Staatsanwaltschaft ermittelt außerdem in insgesamt 76 weiteren Fällen. Weitere Anklagen gelten als wahrscheinlich. Was dieses erste Urteil bedeutet und was es über die Dimension des Falls sagt, ordnet Tanja Stelzer ein. Sie ist Reporterin bei der ZEIT. Außerdem im Update: In Bayern ist es bei einem Vorfall an einem Gymnasium zu Schwerverletzten gekommen. Die Polizei vermutet, Stand 15:30, 8. Juli, eine Amoktat. Und sonst so? Comeback der Kabelkopfhörer Moderation und Produktion: Philip Moser Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Benjamin Probst und Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links Iran-Abkommen: Dieses Abkommen birgt auch Hoffnung für die iranische Gesellschaft Irankrieg: Trumps großes Geschenk an das iranische Regime Russische Raketenangriffe: Was das Flugabwehr-Problem der Ukraine für den Krieg bedeutet Prozess in Berlin: Palliativarzt wegen 15-fachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt Palliativarzt in Berlin: Ist »der beste Doktor der Welt« ein Serienmörder? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wie sich die Europäer beim Nato-Gipfel behaupten wollen
08.07.2026 · 13 Min.
Beim Nato-Gipfel in Ankara beraten sich die Mitglieder unter anderem zu ihren Verteidigungsausgaben. US-Präsident Donald Trump hat im Vorfeld des Gipfels unter anderem die deutschen Verteidigungsausgaben als »lächerlich« bezeichnet. Unzufrieden ist Trump außerdem mit der Lage im Iran-Krieg. Gleichzeitig haben auch die europäischen Partner Anliegen: Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und die gemeinsame Sicherheit sollen Thema sein. Wie die europäischen Nato-Staaten auf Trumps Forderungen reagieren und ob sie für ihre eigenen Ziele noch Platz finden, das analysiert Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT. Bäckereien und Konditoreien sollen am Wochenende länger öffnen. Nach diesem Vorschlag fordern nun auch Handelsverbände dasselbe für alle anderen Einzelhändler. Gewerkschaften sehen die Debatte über den verkaufsoffenen Sonntag jedoch kritisch. Bleiben also die Fragen: Was könnten die geänderten Arbeitszeiten für Angestellte im Einzelhandel bedeuten? Und: Profitiert die Wirtschaft von Öffnungszeiten am Sonntag? Die Antworten dazu hat Ursula Freudling aus der Wirtschaftsredaktion der ZEIT. Und sonst so? Was man auf Reisen Neues lernt. Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Benjamin Probst, Lena Herrmann und Susanne Hehr Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links Nato-Gipfel: Mehr als nur sicherheitspolitische Trittbrettfahrer Rüstungsdeal mit Kanada: Ein Signal an Donald Trump Bäckerei: Die Tochter backt politisch Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Le Pen Urteil: Mit der Fußfessel in den Wahlkampf? (Update)
07.07.2026 · 11 Min.
Ein Berufungsgericht in Paris hat die Strafe gegen Marine Le Pen teilweise reduziert. Die Vorsitzende des Rassemblement National wurde zu 15 Monaten Unwählbarkeit sowie zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt, davon zwei Jahre auf Bewährung. Die Haft soll mit einer elektronischen Fußfessel vollzogen werden. Die Geldstrafe von 100.000 Euro blieb bestehen. Da die 15 Monate Unwählbarkeit bereits verstrichen sind, könnte Le Pen rechtlich bei der französischen Präsidentschaftswahl 2027 kandidieren. Was das Urteil für Le Pens politische Zukunft bedeutet, erläutert ZEIT-Autorin Annika Joeres im Podcast. Bundesfamilienministerin Karin Prien will die maximale Bezugsdauer des Elterngelds von 14 auf 12 Monate verkürzen. Um die vollen zwölf Monate zu erhalten, sollen künftig beide Elternteile jeweils mindestens drei Monate Elternzeit nehmen. Sechs Monate können frei aufgeteilt werden. Alleinerziehende sollen weiterhin bis zu zwölf Monate Elterngeld beziehen können. Hintergrund der Reform sind Sparvorgaben für das Familienministerium sowie das Ziel, Väter stärker an der Kinderbetreuung zu beteiligen. Was sich damit für Eltern ändern könnte, erklärt Tillmann Prüfer, Leiter im Familienressort der ZEIT. Außerdem im Update: Friedrich Merz sprach sich vor dem Nato-Gipfel in Ankara für eine stärkere europäische Nato aus, die zugleich transatlantisch ausgerichtet bleiben solle. Dabei verwies Merz auch auf geplante Vereinbarungen zur weiteren Unterstützung der Ukraine und bezeichnete den geplanten U-Boot-Auftrag Kanadas als wichtiges Zeichen der Zusammenarbeit. Und sonst so: Die lebenswertesten Städte der Welt Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Präsidentschaftswahl 2027: Le Pen zu einem Jahr Fußfessel und 15 Monaten Unwählbarkeit verurteilt Marine Le Pen: Der Fall des Hauses Le Pen Rassemblement National: Le Pen lässt sich feiern Frankreich: Staatsanwalt fordert erneut fünf Jahre Kandidaturverbot für Le Pen Marine Le Pen: Frankreichs Milliardäre suchen einen neuen Präsidenten Frankreich: Marine Le Pen schließt Kandidatur bei Verurteilung zu Fußfessel aus ZEIT Bühne / Karin Prien: »Wir sind unserem eigenen Anspruch noch nicht gerecht geworden« Elterngeld: Warum Kürzungen beim Elterngeld teuer werden können Elterngeld: Karin Prien will Bezugsdauer des Elterngeldes um zwei Monate kürzen Kündigung nach der Elternzeit: Wurden Sie nach der Elternzeit gemobbt? Elterngeld: Was hat unser Land gegen Familien? Gleichberechtigung von Müttern: »Nicht Frauen haben es schwerer in der Arbeitswelt – es sind Mütter« Nato-Gipfel in Ankara: Merz setzt auf eine europäischere und transatlantische Nato Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Nato-Partner Türkei: unverzichtbar und umstritten
07.07.2026 · 13 Min.
In Ankara beginnt der Nato-Gipfel, bei dem die Mitgliedsstaaten auch über eine stärkere europäische Rolle im Bündnis beraten. Die Türkei verfügt über die zweitgrößte Armee der Nato und gilt aufgrund ihrer Lage zwischen Europa, dem Schwarzen Meer und dem Nahen Osten als strategisch wichtiger Partner. Kurz vor dem Gipfel wurden in der Türkei nach Medienberichten erneut Journalisten und Bürgerrechtler festgenommen. Mehrere regierungskritische Medien erhielten zudem keine Akkreditierung für das Treffen. Wie sich Deutschland und andere Nato-Staaten dazu positionieren, erläutert Fritz Zimmermann, Redakteur im Politikressort der ZEIT. In Frankreich wird ein Urteil im Berufungsverfahren gegen Marine Le Pen erwartet. Im Mittelpunkt steht ein Verfahren wegen der mutmaßlichen Veruntreuung von EU-Geldern. Le Pen war in erster Instanz verurteilt worden. Dagegen legte sie Berufung ein. Die Entscheidung könnte Auswirkungen darauf haben, ob Le Pen bei der kommenden Präsidentschaftswahl kandidieren kann oder ob der Rassemblement National mit Parteichef Jordan Bardella antritt. ZEIT-Korrespondent Matthias Krupa ordnet ein, welche Folgen eine Verurteilung für ihre Partei haben könnte. Und sonst so? Warum sich Frauen ihre Kräfte besser einteilen. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsAppp. Weitere Links zur Folge: Vorbereitung für den Nato-Gipfel: Fünf Freunde, mehr als drei Fragezeichen Nato-Gipfel in Ankara: Der Plan B nimmt Gestalt an Russland: »Russland falsch einzuschätzen, kann verheerend sein« Nato-Gipfel in Ankara: Türkische Polizei nimmt erneut Bürgerrechtler vor Nato-Gipfel fest Nato-Gipfel: SPD fordert klare Worte von Friedrich Merz zur Türkei Marine Le Pen: Der Fall des Hauses Le Pen Urteil im Veruntreuungsprozess: Was die Verurteilung Marine Le Pens für Frankreich bedeutet Frankreich: Marine Le Pen nennt ihre Verurteilung »politisch« Jordan Bardella: Radikal erfolgreich Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Sparpaket für Krankenkassen: Was hinter den Last-minute-Änderungen steckt (Update)
06.07.2026 · 11 Min.
Die Kosten für die gesetzlichen Krankenkassen sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Darum will die Bundesregierung ein großes Sparpaket noch vor der Sommerpause auf den Weg bringen. Auf den letzten Metern will Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) nun den Gesetzesentwurf in mehreren Punkten verändern. So sollen Medikamentenhersteller langfristig weniger stark belastet werden als geplant. Die Opposition spricht von »Geschenken« an die Pharmaindustrie. Politikredakteurin Kaja Klapsa ordnet diese Vorwürfe ein und erklärt, welche weiteren Änderungen es gibt und was sie für Versicherte bedeuten. Berlin ist nicht ausreichend auf Krisen und Katastrophen vorbereitet. Zu diesem Urteil kam eine unabhängige Expertenkommission ein halbes Jahr nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz, nach dem rund 100.000 Menschen teils für mehrere Tage komplett ohne Strom und Heizung waren. Außerdem im Update: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius überlegt, mögliche künftige AfD-Innenminister von Geheimdienstinformationen auszuschließen. Tilman Steffen aus dem Politikressort der ZEIT erklärt, inwieweit es rechtlich überhaupt machbar ist, einen Minister von derart sensiblen Informationen abzuschneiden. Und sonst so? Der perfekte Zeitpunkt zum Blumengießen. Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: GKV-Finanzreform: Nina Warken ändert Krankenkassen-Sparpaket Gesundheitsreform: Alle sollen sparen, nur die Pharmabranche kommt glimpflich davon Gesetzliche Krankenversicherung: »Man kann nur die Praxis auf Privatpatienten umstellen« Katastrophenschutz: Experten: Berlin muss Katastrophenschutz deutlich stärken Berlin: Linke führt in Wahlumfrage für Berliner Abgeordnetenhaus Boris Pistorius: AfD-Minister könnten von Bundeswehr-Infos ausgeschlossen werden Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Haushaltsentwurf 2027 – Fast ein Drittel für die Verteidigung
06.07.2026 · 12 Min.
Die Bundesregierung will ihren Haushaltsentwurf für 2027 noch vor der Sommerpause verabschieden. Geplant sind Ausgaben von rund 555 Milliarden Euro, finanziert unter anderem durch mehr als 200 Milliarden Euro neue Schulden. Schwerpunkte sind Investitionen in Infrastruktur, Verteidigung und die Modernisierung des Landes. Bis 2030 könnte rund ein Drittel des Bundeshaushalts in die Verteidigung fließen. Der Entwurf steht dabei auch in der Kritik. Die Grünen bemängeln unter anderem Kürzungen beim Klimaschutz und werfen der Regierung vor, den Haushalt besser darzustellen, als er tatsächlich ist. Ob das stimmt, erklärt Mark Schieritz, stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT. Seit Freitag laufen in mehreren iranischen Städten die offiziellen Trauerfeierlichkeiten für den im Krieg getöteten früheren Staatschef Ali Chamenei. Die Regierung inszeniert die Zeremonien als große staatliche Machtdemonstration. An der Spitze des iranischen Regimes steht inzwischen Chameneis Sohn Modschtaba Chamenei. Die Trauerfeierlichkeiten gelten zugleich als Test dafür, wie viel Einfluss das Regime noch hat und wie viele Menschen es mobilisieren kann. Lea Frehse, Redakteurin für Außenpolitik der ZEIT, ordnet ein, welche Bedeutung die Feierlichkeiten für das Regime haben. Und sonst so? Wenn Schafwolle zu Dünger wird. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Bundeshaushalt 2027: Lars Klingbeil plant 2027 mit fast 204 Milliarden Euro Neuverschuldung Bundeshaushalt: Fast jeder dritte Euro für Panzer und Drohnen ifo Institut: Ifo bringt Kürzungen bei Elterngeld und Mütterrente ins Spiel Bundeshaushalt: Besteuert endlich die Superreichen Alkoholkonsum: Politiker der Regierungskoalition fordern höhere Alkoholpreise Trauerfeier im Iran: Ein Toter soll Stärke zeigen Liveblog: Irankrieg: Großbritannien meldet Angriff auf Frachter vor der Küste Jemens Ali Chamenei: Nur nicht weichen Modschtaba Chamenei: Er tritt heraus aus dem Schatten der Macht Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Neue alte Spitze: Wohin steuert die AfD jetzt?
05.07.2026 · 12 Min.
Die Delegierten der AfD haben auf dem Parteitag in Erfurt Tino Chrupalla und Alice Weidel als Parteivorsitzende wiedergewählt. Die Partei hat außerdem einen Streit über ihre Unvereinbarkeitsliste verhindert. Beobachter befürchten dadurch eine weitere Radikalisierung der Partei. Am Rande des Parteitags ist es zu Protesten und Straßenblockaden gekommen. Laut der Polizei haben etwa 25.000 Personen friedlich gegen die Partei protestiert. Ob die Partei sich noch extremeren Gruppen öffnet und wie geeint sie bisher aufgetreten ist, berichtet Christian Parth. Er begleitet für die ZEIT den Parteitag in Erfurt. An dem vergangenen Wochenende sind in Deutschland besonders viele Menschen ertrunken. Bei Temperaturen am Wochenende von bis zu 41,7 Grad sind laut der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) 35 Personen ertrunken. Es handelte sich bei allen um Männer oder Jungen. Mithilfe von Protokollen, Polizeiberichten und Zeitungsartikeln hat Stella Schalamon, Redakteurin des ZEITmagazins, verschiedene Rettungseinsätze recherchiert und zusammengetragen. Im Podcast spricht sie über die Gründe für die vielen Badeunglücke und darüber, welches Muster sich dabei immer wiederholt hat. Und sonst so? Laufklub läuft Halbmarathon im Raupenkostüm. Moderation und Produktion: Erica Zingher Mitarbeit: Benjamin Probst und Sophia Boddenberg Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: AfD-Bundesparteitag Erfurt: Sie wollen ihn empfindlich treffen Auswirkungen der AfD: »Wir sind der Staat« Badeunfälle bei Hitze: Ein Wochenende in Deutschland, 41 Grad, 35 Badetote Badeunfall: »Sie verschwinden einfach. Sie sterben leise« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- AfD-Parteitag: Streit trotz Umfragehoch
04.07.2026 · 13 Min.
Die AfD startet am Samstag mit ihrem Bundesparteitag in Erfurt. Die Partei ist aktuell im Höhenflug: in den bundesweiten Umfragen ist sie die stärkste Kraft und auf Landesebene könnte die Partei sogar die Regierung anführen. Bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern im Herbst stehen die Chancen dafür nicht schlecht. Trotz dieser für die Partei rosigen Aussichten ringt die AfD intern mit sich selbst. Um welche Themen es dabei geht und welche Rolle der thüringische Höcke-Flügel bei dem Parteitag in Thüringen spielen wird, weiß Politikredakteurin Mariam Lau. Die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) feiern am 4. Juli 250 Jahre Unabhängigkeit. Das große Jubiläum scheint in diesem Jahr jedoch eher zum Flop zu werden. Johanna Roth, ehemalige US-Korrespondentin der ZEIT, hat einen Verdacht, wieso keine Feierstimmung aufkommt: die Lücke zwischen dem Ideal der freiheitsliebenden Demokratie und der Wirklichkeit. Im Podcast berichtet sie, wie sich das durch die Geschichte der USA zieht und wieso Donald Trump das Jubiläum auf sich zuschneidet. Und sonst so? Die deutschen Fußballfans bringen Ranch aus den USA mit Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Benjamin Probst und Mathias Peer Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: AfD-Parteitag in Erfurt: Ausweitung der Kampfzone 250. Geburtstag der USA: Trump ist kein Unfall. Er ist die Rache US-Verfassung: We, the President Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Welche Krankschreibung kommt denn jetzt? (Update)
03.07.2026 · 11 Min.
Die Bundesregierung will die telefonische Krankschreibung abschaffen. Wie genau Arbeitnehmer sich künftig krankmelden sollen, ist aber offenbar noch nicht klar. Die Hausärzte warnen vor einen enormen Ansturm auf ihre Praxen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagte in der Sendung Maybrit Illner am Donnerstagabend: »Sie müssen nicht am ersten Tag in die Arztpraxis, sie müssen vom ersten Tag an eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung haben.« Wie könnte also eine Krankschreibung künftig aussehen? Diese und weitere Fragen beantwortet Carla Neuhaus, Gesundheitsredakteurin der ZEIT. Die Bundesregierung möchte den Zugang zu staatlichen Informationen erschweren. Das geht aus dem am Donnerstag vorgestellten Reformpapier hervor. Die Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Louisa Specht-Riemenschneider, nennt das Vorhaben einen »Angriff auf die Pressefreiheit«. Das bisherige Informationsfreiheitsgesetz hilft besonders Journalistinnen und Journalisten, Korruption oder Machtmissbrauch von staatlichen Akteuren nachzuvollziehen. Wie stark die Reform hier tatsächlich eingreift, weiß Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts der ZEIT. Fußballbundestrainer Julian Nagelsmann tritt zurück. Das hat der Deutsche Fußballbund (DFB) am Freitagnachmittag bekannt gegeben. Der DFB bestätigte außerdem, dass er »das Gespräch mit Jürgen Klopp suchen wird«. Der ehemalige Dortmund- und Liverpool-Trainer wird als möglicher Nachfolger Nagelsmanns gehandelt. Die Nationalmannschaft war am vergangenen Dienstag überraschend früh aus der Fußball-WM in Nordamerika ausgeschieden. Im Podcast gibt ZEIT-Sportredakteur Oliver Fritsch seine Einschätzung zum Rücktritt. Außerdem im Update: Außenminister Johann Wadephul beendet nach Besuchen in Paraguay, Argentinien und Brasilien seine Südamerikareise. Wieso Wadephul das Politische auf seiner Reise ausgeklammert und so stark auf Wirtschaft gesetzt hat, weiß Alice Bota, Politikredakteurin der ZEIT. Und sonst so? Stuttgart baut ein mobiles Schwimmbad. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Link zur Folge: Krankheitstage in Deutschland: Strengere Regeln, seltener krank? Krankschreibung: Die Attestpflicht ab dem ersten Tag ist Wahnsinn Informationsfreiheitsgesetz: Demokratie braucht Transparenz Bundestrainer: Nagelsmann war ein Fehler. Der DFB darf ihn nicht wiederholen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Reformpaket: Was haben Arbeitnehmer davon?
03.07.2026 · 13 Min.
Das neue Reformpaket der Bundesregierung hält für Arbeitnehmer einige Veränderungen bereit: Die telefonische Krankschreibung wird abgeschafft und Unternehmen können einfacher und länger Verträge befristen. Bei den Gewerkschaften ist die Resonanz aber eher gemischt. Was bedeuten die Einschnitte für die Arbeitnehmer? Und wo profitieren sie von den Reformen? Diese und weitere Fragen beantwortet Hannah Scherkamp aus dem Arbeitsressort der ZEIT. Die Weimarer Republik gilt bis heute als abschreckendes Beispiel für politische Instabilität. Mit 14 Wahlen, die manchmal nur wenige Monate nacheinander stattfanden, ging die Republik langsam dem Ende entgegen. Die politische Mitte verlor kontinuierlich an Zustimmung, und die NSDAP wuchs. Wo genau die NSDAP die Wahlen gewonnen hat, können Leserinnen und Leser in einer neuen interaktiven Karte der ZEIT entdecken. Christian Staas, Leiter des Geschichtsressorts der ZEIT, hat an der Karte mitgearbeitet und spricht im Podcast über den Erfolg der NSDAP und ob heute in Deutschland ähnliche Gefahren drohen. Und sonst so? Taylor Swift heiratet (vielleicht) im Madison Square Garden. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Christian Vooren und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Koalitionsausschuss: Das sind die Kernpunkte des Reformpakets Weimarer Republik: Wie die Demokratie ihre Mehrheit verlor Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Was die Regierung bei Steuern, Arbeit und Bürokratie ändern will
02.07.2026 · 11 Min.
Die Koalition aus CDU/CSU und SPD hat sich auf ein umfassendes Reformpaket geeinigt. Es betrifft unter anderem Rente, Steuerpolitik, den Arbeitsmarkt und den Bürokratieabbau. Der Grünen-Vorsitzende Felix Banaszak spricht von einem »Misstrauensvotum gegen die Bürger« und die AfD von einer »herben Enttäuschung«. Ist die Reform vergleichbar mit der Agenda 2010? Und wird sie die gewünschten Effekte bringen? Diese und weitere Fragen zum Reformpaket beantwortet Mark Schieritz, stellvertretender Chef des Politikressorts der ZEIT. Nach den Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Toten nochmals gestiegen. Insgesamt sind bisher rund 2.300 Menschen tot aus Trümmern geborgen worden. Auch das deutsche Technische Hilfswerk (THW) ist vor Ort und unterstützt die Rettungsarbeiten, Kai Pietsch berichtet darüber. Er koordiniert für das THW den Einsatz in Venezuela. Russland hat die Ukraine in der Nacht auf Donnerstag mit massiven Angriffen überzogen. In der Hauptstadt Kyjiw wurden 18 Menschen getötet und 90 weitere verletzt, darunter zwei Kinder und ein Sanitäter. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte noch am Mittwoch vor einem russischen »Großangriff« gewarnt. Und sonst so? Ab sofort kann man sich für ein Volontariat bei der ZEIT bewerben. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Koalitionsausschuss: Ein kleines bisschen Neoliberalismus Daten und Visualisierung: Mehr oder weniger Netto? Das bedeutet die Steuerreform für Sie Koalitionsausschuss: Das sind die Kernpunkte des Reformpakets Erdbeben in Venezuela: »Beim kleinsten Knall fangen die Leute an zu rennen« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Neue Kinder braucht das Land
02.07.2026 · 12 Min.
Die Geburtenrate in Deutschland ist 2025 auf durchschnittlich 1,32 Kinder pro Frau gesunken. Das ist der niedrigste Wert seit 1997. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr rund 654.000 Kinder geboren, so wenige wie noch nie seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Dabei werden in Ostdeutschland insgesamt weniger Kinder geboren als in Westdeutschland. Auch nach Staatsangehörigkeit unterscheiden sich die Werte. Zudem werden Menschen in Deutschland immer später Eltern. Was diese Entwicklung für Deutschland bedeutet und welche Folgen sie haben könnte, erklärt Johanna Schoener, Redakteurin im Familienressort der ZEIT. Deutschland hat zwei Vertreter der Taliban als Konsularbeamte in der afghanischen Botschaft in Berlin und im Generalkonsulat in Bonn zugelassen. Obwohl die Bundesregierung die Talibanregierung in Afghanistan offiziell nicht anerkennt, vertreten die beiden Männer die Interessen ihrer Regierung und übernehmen konsularische Aufgaben, etwa die Ausstellung von Dokumenten. Die Entscheidung hängt auch damit zusammen, dass die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart hat, mehr Menschen nach Afghanistan abzuschieben. Warum Deutschland die beiden Männer ins Land gelassen hat, erläutert Nina Monecke, Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Und sonst so? Ein höchst romantischer Heiratsantrag Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Geburtenrückgang: Ja, Kinder wären schön, aber ... Geburtenrate in Deutschland: Deutsche Geburtenrate fällt auf tiefsten Stand seit 1997 Globale Geburtenrate: Mehr Kinder – mehr Lachen! Geburten in Deutschland: Geburtenzahl sinkt auf niedrigsten Stand seit Nachkriegszeit Geburtenrückgang: Bitte nicht weinen! Kindererziehung: Kinder, was für ein Stress! Abschiebungen nach Afghanistan: Gültige Papiere? Stellt in Deutschland jetzt ein Taliban aus Talibanvertreter in Brüssel: Nicht nur von den Taliban lässt sich Europa erpressen Afghanistan: EU-Vertreter empfangen Talibandelegation in Brüssel Afghanistan: Das bisschen Leben Migrationspolitik: Dobrindt will deutlich mehr Menschen nach Afghanistan abschieben Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Sozialarbeit: Gewalt als Berufsrisiko (Update)
01.07.2026 · 11 Min.
Am Montag wurden in Stade, einer Kleinstadt westlich von Hamburg, sechs Menschen erschossen. Die Tat ereignete sich in einer Jugendhilfeeinrichtung, in der die drei Monate alte Tochter des mutmaßlichen Täters sowie deren Mutter leben. Er tötete sechs Mitarbeitende der Wohngruppe und des Jugendamts Hannover. Livia Sarai Lergenmüller aus dem Familienressort der ZEIT hat mit mehreren Sozialarbeitenden über ihren Berufsalltag sowie die damit verbundenen Gefahren gesprochen. Sie erklärt, wie diese Berufsgruppe besser geschützt werden kann und welche strukturellen Veränderungen dafür nötig sind. Das Regierungskabinett hat das Reservestärkungsgesetz beschlossen, um die Zahl der fest eingeplanten Reservisten bis 2035 von derzeit 66.000 auf 200.000 zu erhöhen. Künftig sollen Truppenübungen verpflichtend sein, Arbeitgeber müssen die Einsätze ihrer Beschäftigten in der Regel akzeptieren. Gestern wurde das offizielle Porträt von Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel enthüllt. Gemalt hat es der relativ unbekannte 28-jährige deutsch-französische Künstler Jérémie Queyras. Hanno Rauterberg aus dem Feuilleton der ZEIT berichtet, warum Merkels Wahl ausgerechnet auf Queyras fiel und wie er die ehemalige Regierungschefin auf der Leinwand in Szene gesetzt hat. Und sonst so? Mit einem Amen Geld sparen. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit Christina Felschen und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Asha Hedayati: »Sie fühlen sich durch die Trennung um ihre Anspruchshaltung betrogen« Schüsse in Stade: »Was die gesehen haben, hinterlässt Spuren« Schüsse in Stade: Mutmaßlicher Täter aus Stade soll Tochter geschüttelt haben Bundeswehr: Verteidigungsministerium plant erweiterte Einsätze von Reservisten Verteidigung des Baltikums: »Wenn der Tag kommt, werden wir gemeinsam kämpfen« Kanzlerinnenporträt von Angela Merkel: Das neue Bild der Angela Merkel Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Koalitionsausschuss: Der letzte Kraftakt vor der Sommerpause
01.07.2026 · 13 Min.
Vor der Sommerpause wollen die Spitzen von CDU, CSU und SPD ein umfangreiches Reformpaket auf den Weg bringen. Im Mittelpunkt stehen Vorhaben bei Gesundheit, Pflege, Rente und Steuern. Mit den geplanten Reformen will die Bundesregierung auf steigende Kosten in den Sozialversicherungen und die schwache Wirtschaft reagieren. Einige der Vorhaben sind innerhalb der Koalition und auch in der Öffentlichkeit umstritten. Ob Schwarz-Rot mit dem Reformpaket seine Handlungsfähigkeit unter Beweis stellen kann und wie gerecht es dabei zugehen könnte, erklärt Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT. Der russische Präsident Wladimir Putin hat öffentlich Probleme als Folge des Ukrainekriegs eingeräumt. Ursprünglich sollten die Kampfhandlungen nur kurz andauern und mit einem schnellen Sturz der ukrainischen Führung sowie einer Demilitarisierung des Landes enden. Die Ukraine leistet jedoch weiterhin Widerstand. In Russland selbst machen sich die Folgen des Kriegs zunehmend bemerkbar: Es gibt Benzinknappheit und Stromausfälle, zudem sind die Preise gestiegen. Gleichzeitig bleibt der Krieg im Alltag vieler Menschen lange indirekt, da staatliche Medien ihn stark kontrolliert darstellen. Putin spricht nun öffentlich über Schwierigkeiten, versichert aber zugleich, man werde diese lösen. Warum sich Menschen mit vielen Followern trauen, auf Social Media Probleme anzusprechen und was das für den Kriegsverlauf bedeuten könnte, erläutert Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Und sonst so? Wie man mit wenig Schlaf den Tag übersteht. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Koalitionsausschuss im Kanzleramt: Bundesregierung will umfassende Reformen auf den Weg bringen Yasmin Fahimi: »Gerecht geht es in Deutschland schon lange nicht mehr zu« Vorzeitige Rente: Diese Boomer tricksen sich in die Rente mit 60 Livestream: Rentenreform: Jetzt live: Merz, Bas und Rentenkommission präsentieren Reformpläne ZDF-»Politbarometer«: Mehrheit der Deutschen glaubt nicht an Reformen bis zum Sommer Margus Tsahkna: »Ich denke, Putin kämpft jetzt um sein Überleben« Russland im Krieg: Väterchen Frust Ukrainekrieg: Wladimir Putin beruft wegen Treibstoffmangels Krisensitzung ein Wladimir Putin: Weiß er noch, was er tut? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.