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- Ein Deal auf Kosten des iranischen Volkes?
19.06.2026 · 13 Min.
Die USA und der Iran haben ihr Rahmenabkommen zur Beendigung des Kriegs offiziell unterzeichnet. Neben dem Ende aller Militäroperationen verspricht das Abkommen dem Iran auch wirtschaftliche Erleichterungen. Bedeutet das mehr Wohlstand für die iranische Zivilbevölkerung? Und welche Folgen könnte das Abkommen für diejenigen haben, die sich politische Veränderung wünschen? Diese Fragen und weitere beantwortet Iranexperte Omid Rezaee bei Was jetzt?. Auf dem EU-Gipfel in Brüssel steht der Umgang mit Chinas Handelspraktiken im Fokus. Während Frankreich nun einen härteren Kurs fordert, scheut Deutschland einen Handelskonflikt aus Sorge vor den Folgen für die schwächelnde Wirtschaft im Land. Wirtschaftsredakteur Max Hägler erklärt im Podcast, warum die EU-Länder unterschiedliche Positionen vertreten und wie deutsche Unternehmen zum Vorgehen der Bundesregierung stehen. Und sonst so? Besser spät als nie: Geldbeutel taucht nach einem Vierteljahrhundert auf. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Hannah Grünewald und Imre Balzer Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: USA und Iran: Das steht im Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran Liveblog: Irankrieg: Deutsche Marine auf dem Weg zu möglichem Einsatz in Straße von Hormus Vereinbarung mit dem Iran: Ein Deal ohne Rücksicht auf Verluste (anderer) EU-Gipfel in Brüssel: Die EU sucht ihren Kurs im Wettbewerb mit China China und die EU: Ein Drama von existenziellem Ausmaß China und Europa: China ist nur systematisch zu begegnen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Arbeitszeitgesetz: Das Ende des Achtstundentags? (Update)
18.06.2026 · 11 Min.
Für das neue Arbeitszeitgesetz liegt ein erster Entwurf des SPD-geführten Arbeitsministeriums vor. Union und SPD hatten sich im Koalitionsvertrag darauf geeinigt, das Gesetz zu ändern. Im Zentrum der jetzt vorgelegten Reform stehen zwei Punkte: Statt des täglichen Achtstundentags sollen sich Tarifvertragsparteien in Zukunft auch auf eine maximale Arbeitszeit pro Woche einigen können. Außerdem plant das Ministerium neue Vorgaben zur Arbeitszeiterfassung . Im Podcast ordnet Wirtschaftsredakteurin Tina Groll ein, was die Kritik am Vorschlag ist und wo die genauen politischen Konfliktlinien verlaufen. US-Präsident Donald Trump und Irans Präsident Massud Peseschkian haben ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Kriegs zwischen beiden Ländern unterzeichnet. In den kommenden 60 Tagen soll nun weiter über einen Frieden und die Zukunft der Region verhandelt werden. Um welche Streitpunkte es dabei genau geht und wie sich die Einigung auf die deutsche Wirtschaft auswirkt, erklärt Mark Schieritz, stellvertretender Ressortleiter Politik bei der ZEIT, in der heutigen Folge. Außerdem im Update: Bei ihrem größten Drohnenangriff auf Moskau seit mindestens zwei Jahren hat die Ukraine eine Ölraffinerie in Brand gesetzt. Und sonst so? Du bist gut genuuuug Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Arbeitszeitgesetz: Union lehnt SPD-Entwurf zur Arbeitszeit ab Arbeitszeitgesetz: Bundesarbeitsministerin plant Pflicht zur Arbeitszeiterfassung Reform des Arbeitszeitgesetzes: Gewerkschaften warnen vor Gesundheitsschäden bei längeren Arbeitstagen USA und Iran: Das steht im Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran Liveblog: Irankrieg: Deutsche Marine auf dem Weg zu möglichem Einsatz in Straße von Hormus Vereinbarung mit dem Iran: Ein Deal ohne Rücksicht auf Verluste (anderer) Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Was kostet der Frieden im Iran?
18.06.2026 · 12 Min.
Im Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran geht es neben dem Atomprogramm und Sicherheitsfragen auch um wirtschaftliche Zugeständnisse. Der von der US-Regierung offengelegte Text zeigt: Geplant ist auch ein Fonds zum Wiederaufbau iranischer Infrastruktur mit einem Volumen von rund 300 Milliarden Dollar. Bisher hatten die USA Reparationszahlungen offiziell ausgeschlossen. In Zukunft könnten außerdem Sanktionen gelockert, eingefrorene iranische Vermögen freigegeben und Handelsbeziehungen erleichtert werden. Wie viel Geld womöglich in das Iranabkommen fließt, ordnet Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, im Podcast ein. Bei den UN-Klimaverhandlungen in Bonn wird über ein mögliches neues Ziel für die Weltklimapolitik beraten. Die künftige COP31-Präsidentschaft der Türkei setzt sich dafür ein, dass bis 2035 rund 35 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs durch Strom gedeckt werden. Hintergrund ist, dass Strom aus Wind- und Solaranlagen als besonders effizient gilt. Eine stärkere Elektrifizierung könnte deshalb den weltweiten Energieverbrauch senken und den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren. Wie realistisch die Umsetzung dieses Vorhabens ist, erklärt Stefan Schmitt, Redakteur im Wissenschaftsressort der ZEIT. Und sonst so? Adidas geht das V aus. Moderation und Produktion: Hanna Heim Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Ende des Irankriegs: Im Blindflug durch die Welt Irankrieg: Iranabkommen enthält Milliarden-Investitionen und Ende von Sanktionen Öffnung der Straße von Hormus: »Schiffe in aller Welt, startet eure Motoren« Straße von Hormus: So legt der Krieg die Straße von Hormus lahm UN-Klimaverhandlungen in Bonn: UN-Klimachef fordert mehr Anstrengungen beim Klimaschutz Energiemonitor: Die wichtigsten Daten zur Energieversorgung – täglich aktualisiert Energie: Deutschland führt erstmals seit Jahren mehr Strom aus, als es einführt Bundesnetzagentur: Solaranlagenbesitzer sollen stärker an Netzkosten beteiligt werden Internationale Energieagentur: IEA erwartet deutlichen Anstieg des Stromverbrauchs weltweit Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Schiebt Deutschland bald mehr straffällige Geflüchtete ab? (Update)
17.06.2026 · 10 Min.
In Hamburg beginnt am Mittwoch die Innenministerkonferenz. Dabei geht es auch um die deutsche Migrationspolitik: Der Vorsitzende Andy Grote fordert niedrigere Hürden für Abschiebungen straffälliger Flüchtlinge. Was rechtlich möglich ist und ob das mehr Sicherheit bringt, erklärt der Sozialwissenschaftler Marcus Engler, der am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung unter anderem zu europäischer und globaler Migrationspolitik forscht. Die Meldestellen des Bundesverbands der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (Rias) haben für 2025 insgesamt 8.725 antisemitische Vorfälle dokumentiert, 100 mehr als im Vorjahr. Besonders stark nahmen rechtsextrem motivierte Vorfälle zu, auch Antisemitismus im Netz stieg deutlich an. Rias-Geschäftsführer Benjamin Steinitz warnte, Antisemitismus drohe sich zu normalisieren. Außerdem im Update: Am Mittwoch ist der zweitägige G7-Gipfel im französischen Évian-les-Bains zu Ende gegangen. Bundeskanzler Friedrich Merz hob die Zusammenarbeit der G7-Staaten bei kritischen Rohstoffen und künstlicher Intelligenz hervor. Mit Partnerländern wollen die G7 Förderung, Verarbeitung und Wiederverwertung kritischer Rohstoffe verbessern. Und sonst so? »Pizza-Weltmeister« aus Ludwigshafen Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Abschiebungen: Grote will Hürden für Abschiebung straffälliger Flüchtlinge senken Abschiebungen: In Zellen zusammengepfercht, von Kameras beobachtet – jahrelang Gemeinsames Europäisches Asylsystem: Flucht in die Realität Antisemitismus in Deutschland: Meldestellen dokumentieren 2025 mehr als 8.700 antisemitische Vorfälle Antisemitismus: Haben Juden ein Recht auf Döner? Évian-les-Bains: Friedrich Merz hebt »starke« G7-Unterstützung für Ukraine hervor Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Essen wir bald Genfood, ohne es zu wissen?
17.06.2026 · 13 Min.
Die EU steht kurz vor einer grundlegenden Reform des Gentechnikrechts, die den Umgang mit sogenannten neuen genomischen Techniken erleichtern soll. Dabei geht es vor allem um Verfahren wie die Genschere CRISPR-Cas, mit denen das Erbgut von Pflanzen gezielt verändert werden kann. EU-Kommission, Parlament und Rat stimmen nun darüber ab, ob genetisch veränderte Pflanzen künftig weniger streng reguliert werden sollen. Besonders Pflanzen mit wenigen Eingriffen ins Erbgut würden dabei weitgehend wie konventionelle Züchtungen behandelt, ohne umfassende Risikoprüfung oder Kennzeichnungspflichten. Befürworter der Reform erhoffen sich schnellere Züchtungsfortschritte und besser angepasste Pflanzen für den Klimawandel. Kritiker warnen vor möglichen Umweltfolgen, Risiken für die Biodiversität und fehlender Transparenz für Verbraucher. Was das für die Sicherheit von Lebensmitteln bedeutet, erklärt Andreas Sentker, geschäftsführender Redakteur der ZEIT. Union und SPD diskutieren weiterhin über eine Reform der Einkommensteuer, mit der vor allem mittlere Einkommen entlastet werden sollen. Die SPD setzt dabei auf Entlastungen für mittlere Einkommen und höhere Beiträge von Spitzenverdienern, während die Union Steuererhöhungen ablehnt und zusätzlich Entlastungen für Unternehmen fordert. Der Ökonom Stefan Bach vom DIW hat einen Kompromissvorschlag vorgelegt, der Elemente beider Positionen aufgreift. Was der Vorschlag konkret vorsieht, was er für wen bedeuten würde – und ob er Chancen auf Umsetzung hat, erläutert Tina Groll, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT. Und sonst so? Cat content bei »Romeo und Julia« Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: EU-Gentechnik: Kommt jetzt die neue Gentechnik? Crispr/Cas9: Evolution aus dem Labor Grüne Gentechnik: Was sind schon 20 Eingriffe in die DNA? Klimakrise: Klimaerwärmung verringert Ernte in den nächsten Jahren um acht Prozent Gentechnik: Wem gehört der Brokkoli? Reform der Einkommensteuer: Warum die Steuerreform so schwierig ist Steuerreform: Klingbeil strebt Entlastung für mittlere Einkommen an Einkommensteuer: Lars Klingbeil fordert Beitrag von Spitzenverdienern Einkommenssteuerreform: Die Lösung für das Steuerproblem der Koalition? Beiträge zur Krankenkasse: So teuer wird Ihre Krankenversicherung in diesem Jahr Sozialabgaben: Besserverdienende sollen ab 2026 höhere Sozialbeiträge zahlen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Folgt auf den Iran eine Lösung für den Ukrainekrieg? (Update)
16.06.2026 · 11 Min.
Die Staats- und Regierungschefs der G7 sind im französischen Évian zu einem Gipfeltreffen zusammengekommen. Im Mittelpunkt des Treffens stehen die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten. Diskutiert wird auch die mögliche Rolle Europas und Deutschlands bei einem Friedensprozess. Dabei geht es unter anderem um die Frage, ob sich Deutschland künftig an einer Mission zur Absicherung der Straße von Hormus beteiligen könnte. Begleitet wird der Gipfel von Protesten. Im benachbarten Genf demonstrierten nach Polizeiangaben rund 20.000 Menschen gegen die G7. Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ordnet die wichtigsten Themen des Gipfels ein. Beim G7-Gipfel im französischen Évian beraten die Staats- und Regierungschefs auch über das angekündigte Abkommen zwischen den USA und dem Iran. US-Präsident Donald Trump hat die Vereinbarung laut seinem Vizepräsidenten bereits elektronisch unterzeichnet. Die formelle Unterzeichnung soll am Freitag in der Schweiz erfolgen. Trotz dieser Einigung gibt es Akteure, die dem Abkommen kritisch gegenüberstehen: Teile des iranischen Machtapparats, Gegner des iranischen Regimes sowie die israelische Regierung. Welche Gründe sie dafür haben, erläutert ZEIT-Volontär Omid Rezaee. Außerdem im Update: Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat in Berlin ein neues Zentrum zur Abwehr hybrider Gefahren eröffnet. Das Zentrum soll Polizei, Verfassungsschutz, Bundesbehörden, Länder sowie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik enger vernetzen. Ziel ist ein schnellerer Informationsaustausch und eine bessere Früherkennung solcher Angriffe. In Polen ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Mordes an einem russischen Künstler und Putin-Kritiker. Der 44-jährige Semjon Skrepezki wurde nach Angaben der Ermittler auf offener Straße getötet. Inzwischen wurden zwei belarussische Staatsangehörige festgenommen. Skrepezki war für satirische und politische Karikaturen bekannt, unter anderem von Wladimir Putin. Und sonst so: Warum viele Supermärkte gegen den Uhrzeigersinn aufgebaut sind Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Selenskyj schlägt Putin Treffen in den USA vor Krieg im Iran: US-Angriffe auf iranische Infrastruktur, Iran beschießt US-Stützpunkte Regierungserklärung von Friedrich Merz: Merz fordert mehr außenpolitisches Engagement Deutschlands Straße von Hormus: Pistorius lehnt Beteiligung an Sicherung der Straße von Hormus ab G7-Gipfel in Évian: Vereinzelte Ausschreitungen in Genf bei Protest gegen G7-Gipfel Liveblog: Évian-les-Bains: G7 planen offenbar neue Energiesanktionen gegen Russland Was jetzt? / Irankrieg: USA und Iran verkünden überraschend Einigung USA und Iran: So leicht wird er den Krieg nicht los G7-Gipfel: Trump spricht mit G7-Staatschefs über Iran-Abkommen Öffnung der Straße von Hormus: »Schiffe in aller Welt, startet eure Motoren« Berlin: Alexander Dobrindt eröffnet Zentrum zur Abwehr hybrider Bedrohungen Putin-Kritiker: Russischer Künstler Semyon Skrepetsky in Polen erschossen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wenn die KI die Bundestagsrede schreibt
16.06.2026 · 12 Min.
Mehrere deutsche Spitzenpolitiker, unter anderem Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) und Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU), sind zuletzt durch von künstlicher Intelligenz (KI) generierte Reden und Beiträge aufgefallen. Eine Recherche der ZEIT legt nahe, dass mehrere von Wildberger gehaltene Reden größtenteils von einer KI verfasst wurden. Auch zwei Gastbeiträge des CDU-Ministers in großen Zeitungen hat demnach weder er selbst geschrieben noch sein Team – sondern ChatGPT oder ein ähnliches KI-Modell. Dürfen Politiker sich Reden von KI schreiben lassen? Und was bedeutet es für die Demokratie, wenn sie das tun? Dazu spricht die ZEIT-Politikredakteurin Eva Ricarda Lautsch im Podcast. Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die USA und der Iran in der Nacht zum Montag auf ein Rahmenabkommen zur Beilegung des Kriegs verständigt. Das bestätigte neben der US-Regierung und dem Iran auch der Vermittler Pakistan. Blockierte Handelsrouten und steigende Preise sind weltweit als wirtschaftliche Folgen des Kriegs zu spüren. Sollte es tatsächlich zu einem Friedensvertrag kommen: Wie sähen die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft aus? Dazu recherchiert hat die Leiterin des Ressorts Wirtschaft der ZEIT, Ileana Grabitz. Und sonst so? Beschwerdechor Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Christina Felschen, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: KI in der Politik: Demokratische Automaten Karsten Wildberger: »Das komfortable Gefühl einer in sich stimmigen Erzählung« Künstliche Intelligenz in der Politik: Vor einer Rede in Buchenwald geht man in sich – und nicht ins Netz Öffnung der Straße von Hormus: Iran Rahmenabkommen im Irankrieg: Was über die Einigung zwischen den USA und dem Iran bekannt ist Iran und USA: Iran veröffentlicht Details zu geplantem »Deal« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Friedensdeal mit offenen Fragen (Update)
15.06.2026 · 11 Min.
Die USA und der Iran haben sich auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Kriegs geeinigt. Offen bleibt aber vieles: Über das iranische Atomprogramm und den Abbau von US-Sanktionen soll weiter verhandelt werden. ZEIT-Korrespondent Jörg Lau erklärt, warum das Abkommen kritisiert wird – und wie es das Machtgefüge im Nahen Osten verändern könnte. Auch die Partie der iranischen Nationalmannschaft in Los Angeles gegen Neuseeland wird von politischen Debatten begleitet. ZEIT-Journalist und Iran-Experte Omid Rezaee spricht im Podcast darüber, wofür das Nationalteam heute steht und wie die Menschen im Iran auf die Partie blicken. Laut dem neuen nationalen Bildungsbericht hängt Bildungserfolg in Deutschland weiterhin stark von der sozialen Herkunft ab. Martin Spiewak aus dem ZEIT-Bildungsressort ordnet die Ergebnisse ein – und erklärt, wo es trotz allem Fortschritte gibt. Außerdem im Update: Bei russischen Angriffen auf die Ukraine wurden elf Menschen getötet. In Kyjiw wurde dabei auch das zum Unesco-Welterbe gehörende Höhlenkloster schwer beschädigt. Und sonst so? Historischer DDR-Schnellzug rollt wieder Moderation und Produktion: Hanna Heim Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: USA und Iran: Am Ende steht das Regime als Gewinner da Liveblog: Irankrieg: Israel schließt Rückzug aus dem Südlibanon aus Rahmenabkommen im Irankrieg: Was über die Einigung zwischen den USA und dem Iran bekannt ist Iranische Nationalmannschaft: Iran spielt gegen Iran Nationaler Bildungsbericht 2026: Bildungschancen in Deutschland immer noch stark abhängig von Herkunft Norwegisches Königshaus: Marius Borg Høiby wegen Vergewaltigung zu vier Jahren Haft verurteilt Russischer Luftangriff: Dach des Kyjiwer Höhlenklosters nach russischem Angriff beschädigt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- USA und Iran verkünden überraschend Einigung
15.06.2026 · 12 Min.
Der Iran und die USA haben sich auf ein Rahmenabkommen zum Kriegsende geeinigt. Das hat Pakistan als Vermittler bekanntgegeben. Demnach sollen alle Kämpfe sofort enden, auch im Libanon. US-Präsident Donald Trump kündete außerdem ein Ende der Seeblockade an der Straße von Hormus an. Heute beginnt der G7-Gipfel im französischen Évian. Bis Mittwoch beraten sich dort die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und der USA gemeinsam mit vielen Gästen. Zu besprechen gibt es einiges, allem voran die Enwicklungen im Irankrieg. Aber es gibt auch viel Protest. Im Podcast erklärt Anna Sauerbrey, die außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, welche Themen dieses Jahr beim G7-Gipfel auf der Agenda stehen und welche Bedeutung das Treffen heutzutage noch hat. Nach den rechtsextremen Ausschreitungen in Belfast in der vergangenen Woche ist die Stadt noch immer am Sortieren, was da genau passiert ist. Was macht so eine Eskalation mit einer Stadt, deren Bewohner und Bewohnerinnen in den vergangenen Jahrzehnten viel Gewalt erleben mussten? Fiona Weber-Steinhaus aus dem Auslandsressort der ZEIT war dort und hat mit den Menschen gesprochen. Und sonst so? Ganz, ganz viele Tore Moderation und Produktion: Simone Gaul Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: G7-Gipfel: Bischöfe aus G7-Staaten richten Friedensappell an ihre Regierungen G7-Gipfel: Donald Trump bestätigt Teilnahme am G7-Treffen in Frankreich Verhandlungen im Irankrieg: Wieder nur eine Luftnummer – oder etwa nicht? Ausschreitungen in Belfast: Alte Muster, neue Feinde Nordirland: Tausende gehen in Nordirland gegen Rassismus auf die Straße Nordirland: Ausschreitungen und Proteste nach Messerangriff in Belfast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- MMA-Kampf statt Blumen: Donald Trump wird 80
14.06.2026 · 13 Min.
US-Präsident Donald Trump feiert am Sonntag seinen 80. Geburtstag – und, zumindest offiziell, den 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten. Dafür hat er eine Kampfarena im Garten des Weißen Hauses in Washington, D. C. aufbauen lassen. Trump wird dort Mixed Martial Arts-Kämpfe (MMA) austragen lassen. Während Trumps Umfragewerte seit Monaten schlecht sind und sich die Republikanische Partei fragt, wie sie im November die Zwischenwahlen mit diesem Mann im Weißen Haus überstehen soll, baut Trump den Persönlichkeitskult um ihn konsequent aus. Warum der US-Präsident es selbst bei seinen Anhängern damit überreizen könnte, erklärt die internationale Korrespondentin der ZEIT, Rieke Havertz. Mit einer Volksabstimmung am Sonntag will die rechte Schweizerische Volkspartei (SVP) die Migration in die Schweiz stark eindämmen. Die Eidgenossen stimmen dann über die sogenannte Keine 10-Millionen-Schweiz! ab. Wenn die Initiative Erfolg haben sollte, könnte die Schweiz als erstes Land der Welt einen Bevölkerungsdeckel einführen. Über die möglichen Folgen spricht der Leiter des Schweizer Büros der ZEIT in Zürich, Matthias Daum. Und sonst so? Kultur im Zug zwischen Berlin und Warschau Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Donald Trump: Ich, Ich, Ich »UFC Freedom 250«: Trumps Geburtstag USA: Sie waren mal ein Sehnsuchtsort Bevölkerungsentwicklung: Schließt die Schweiz ihre Tür? Dichtestress: Wie viel Nähe darf es sein? Bevölkerungsdeckel in der Schweiz: Wollen uns die Schweizer noch? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Spezial: »America first wird es bei dieser WM nicht geben«
13.06.2026 · 36 Min.
Vom 11. Juni bis zum 19. Juli 2026 findet die Fußballweltmeisterschaft der Männer statt. Ausgetragen wird das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko. Von dort aus begleiten Christian Spiller, Ressortleiter Sport bei der ZEIT, und Oliver Fritsch, Redakteur im Ressort Sport, das Turnier. Gemeinsam mit dem Sportredakteur und Podcasthost Fabian Scheler sprechen sie im Videopodcast »Kicken kann er« über ihre Eindrücke und analysieren alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft nach Abpfiff. Die erste Folge, zur Eröffnung der Fußball-Weltmeisterschaft, können Sie hier als "Was jetzt?"-Spezial hören. Alle weiteren Analysen am Morgen nach den Deutschland-Spielen finden Sie hier. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Angriff statt Rückschlag: Verfolgt der Iran eine neue Politik?
13.06.2026 · 12 Min.
In der Nacht zum 8. Juni hat das iranische Regime erstmals Israel angegriffen, ohne dass Israel zuvor den Iran angegriffen hatte. Die Islamische Republik hat die Raketenangriffe nicht mit der Verteidigung des eigenen Territoriums begründet, sondern mit israelischen Angriffen auf Beirut und zugleich Israel mit weiteren Schlägen gedroht, sollte es seine Angriffe im Libanon fortsetzen oder auf die iranischen Raketen reagieren. Damit macht das iranische Regime den Libanon zum eigenen Kriegsgrund – und verschiebt die Logik der Konfrontation. Wieso der Angriff als Symptom des »neuen Egos des Iran« verstanden werden kann, erklärt der Iranexperte der ZEIT, Omid Rezaee. Vier Erntehelfer sind in Italien mutmaßlich ermordet worden, weil sie ihren Lohn eingefordert haben sollen. Das berichtet ein fünfter Erntehelfer, der 33-jährige Alamyar, der aus dem brennenden Minivan in Amendolara in der Region Kalabrien entkommen konnte, in dem drei Afghanen und ein Pakistaner starben. Nach Angaben der Ermittler starben sie, weil aus einem Streit um ein paar Euro eine Hinrichtung wurde. Die mutmaßlichen Täter gehören offenbar zu einem System, das in Italien lange bekannt ist: den sogenannten Caporali, Vermittler, die Erntehelfer anwerben, kontrollieren und illegal beschäftigen. Über das System spricht der ZEIT-Autor Michael Braun. Und sonst so? Handtasche aus Dinosaurier-Leder findet keinen Käufer. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Iran im Krieg: Das neue Ego des Iran Irankrieg: Die nächste Eskalation USA und Israel: »Er entscheidet nicht« Erntehelfer in Kalabrien: Lebendig verbrannt für billige Erdbeeren Erntehelfer in Südeuropa: Er pflückt unser Obst, für 40 Euro am Tag Ausbeutung in Nagelstudios: Wurden diese schönen Nägel durch Menschenhandel ermöglicht? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Was Ärztinnen und Ärzte an Warkens Gesundheitsreform stört (Update)
12.06.2026 · 10 Min.
Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat am Freitag die umstrittene Reform des Gesundheitssystems in den Bundestag eingebracht. Die Opposition hat die Pläne der Bundesregierung scharf kritisiert und die Reform bei der ersten Debatte zum Thema als unsozial und unwirksam kritisiert. Die Linken-Gesundheitsexpertin Stella Merendino warf Warken vor, zu sparen, »wo Menschen gepflegt, behandelt und gerettet werden«. Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen sagte »dieser Sozialpolitik den Kampf an«. Wie Ärztinnen und Ärzte auf die Reform blicken, hat sich die ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Carla Neuhaus angehört. Nicht nur der Bundestag, auch der Bundesrat ist am Freitag in Berlin zusammengekommen und auch dort wurde Widerstand gegen die von Nina Warken vorgestellte Gesundheitsreform laut. Die Länderkammer hat sich auf eine Stellungnahme geeinigt, in der sie viele Änderungen fordert. Und hat außerdem Entscheidungen zu einer Rentenerhöhung, einer Apothekenreform zur besseren Versorgung mit Arzneimitteln, zur Einführung der elektronischen Fußfessel sowie einer Senkung der Luftverkehrsteuer getroffen. Außerdem im Update: Buckelwal Timmy lebte nach seiner Freisetzung wohl noch fünf Tage weiter, wie Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) am Freitag auf einer Pressekonferenz mitgeteilt hat. Die ausgewerteten Daten des Senders, den das an der Ostseeküste gestrandete und in einer umstrittenen Aktion in die Nordsee gebrachte Tier zuletzt getragen hatte, deuten darauf hin, dass es noch mehr als 200 Kilometer Richtung Ostsee schwamm, ehe es am 6. oder 7. Mai vor der Küste Dänemarks starb. Und sonst so? Was es mit dem Sonnenschirmverbot an einem Strand auf Sardinien auf sich hat Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Gesetzliche Krankenversicherung: »Man kann nur die Praxis auf Privatpatienten umstellen« GKV-Reform: Gesundheitsreform stößt im Bundestag auf großen Widerstand GKV-Sparpaket: Was für eine Enttäuschung! Gewaltschutzgesetz: Gewaltopfer sollen durch Fußfessel am Täter geschützt werden Luftverkehrsteuer: Bundesrat stimmt Senkung der Flugsteuer zu Buckelwal: Glaube, Liebe, Hope Ostsee: Buckelwal lebte nach Befreiung wohl noch fünf Tage weiter Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- EU-Grenzen: Das sind die neuen Regeln
12.06.2026 · 12 Min.
Nach jahrelangen Verhandlungen tritt heute das Gemeinsame Europäische Asylsystem in Kraft. Kern der Reform sind schnellere Verfahren an den EU-Außengrenzen für Menschen mit geringen Bleibechancen. Johanna Roth aus dem Politikressort erklärt im Podcast, wie Deutschland die neuen Regeln bereits umsetzt und inwieweit sich das System mit den Grundwerten der EU vereinbaren lässt. Durch den Börsengang von SpaceX am heutigen Freitag wird Elon Musk aller Voraussicht nach der erste Billionär der Welt. Trotz roter Zahlen wird sein Unternehmen vor dem Börsengang mit 1,8 Billionen Dollar bewertet. Victor Gojdka aus dem Geld-Ressort erklärt, wie real das Vermögen von Musk ist, und ob Privatanleger lieber die Finger von SpaceX-Aktien lassen sollten. Und sonst so? Brötchen im Berliner Zoo. Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Migration: Was bedeutet die EU-Vereinbarung zu Abschiebezentren? Europäische Asylreform GEAS: SPD fordert schrittweise Aufhebung von Grenzkontrollen Gemeinsames Europäisches Asylsystem: Flucht in die Realität Börsengang von SpaceX: Warum die Euphorie um die Mega-Börsengänge trügt SpaceX-Börsengang: Elon Musk will Ihr Geld. Sollten Sie es ihm auch geben? SpaceX-Börsengang: Start ins Geldall Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Merz versucht’s mit Optimismus (Update)
11.06.2026 · 11 Min.
Vor dem EU-Gipfel nächste Woche hat Bundeskanzler Friedrich Merz im Bundestag eine Regierungserklärung abgegeben. Dabei verwies er auf die wirtschaftliche Lage und kündigte weitere Reformen in den Bereichen Arbeitsmarkt, Steuerpolitik und Sozialstaat an. Außerdem bekräftigte er die Unterstützung Deutschlands für die Ukraine und sprach sich für höhere Verteidigungsausgaben sowie eine Reform des EU-Haushalts ab 2028 aus. Künftige Investitionen sollten stärker auf Wettbewerbsfähigkeit, Souveränität und Verteidigung ausgerichtet werden. Eine Aufstockung des EU-Haushalts oder neue gemeinsame Schulden lehnte er ab. Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, ordnet die Rede ein. Zwischen den USA und dem Iran gilt nach offiziellen Angaben eine Waffenruhe. Nach iranischen Angaben haben die USA in der Nacht zum zweiten Mal in Folge Ziele im Iran angegriffen. Betroffen gewesen sein sollen demnach militärische Anlagen, darunter Kommunikations- und Überwachungssysteme. Die US-Seite bestätigt Angriffe auf iranische Ziele und erklärt, die Operationen seien abgeschlossen worden. Beide Seiten machen unterschiedliche Angaben dazu, ob die Waffenruhe weiterhin gilt. Wie diese widersprüchlichen Aussagen einzuordnen sind, erläutert Maxim Kireev, Redakteur für internationale Politik der ZEIT. Außerdem im Update: Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt steht wegen des möglichen Einsatzes von Künstlicher Intelligenz bei Reden und Texten in der Kritik. Die Plattform FragDenStaat wirft ihm vor, mehrere seiner Beiträge seien ganz oder teilweise KI-generiert. Voigt selbst verweist darauf, dass der Einsatz von KI Teil moderner Kommunikation sei. Wie dies zu bewerten ist, erklärt Robert Pausch, politischer Korrespondent im Politikressort der ZEIT. Und sonst so: Fifa verbietet Trikotdesign von Haiti Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Regierungserklärung von Friedrich Merz: Merz fordert mehr außenpolitisches Engagement Deutschlands Livestream: Regierungserklärung des Bundeskanzlers: Jetzt live: Die Regierungserklärung von Friedrich Merz Das Politikteil / Schwarz-rote Koalition: »Für alle wird es härter, nur für die Superreichen nicht« Was jetzt? / Nachrichtenpodcast: Sozialpartner im Kanzleramt: Warum erst jetzt? Sozialpartnerdialog im Kanzleramt: Ein Kompromiss in drei Stunden? Kaum vorstellbar Iran-Krieg: Trump bezeichnet Waffenruhe mit dem Iran als »so schwach wie nie« Krieg im Iran: US-Angriffe auf iranische Infrastruktur, Iran beschießt US-Stützpunkte Liveblog: Irankrieg: Iran stellt Waffenruhe nach US-Angriffen infrage Iran-Überblick: Iran sperrt nach US-Angriffen Meerenge komplett, US-Militär dementiert Mario Voigt: Gutachten enthält neue Plagiatsvorwürfe gegen Thüringer Regierungschef Künstliche Intelligenz: »FAZ« löscht Gastbeitrag von Mario Voigt wegen KI-Verdacht Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Anpfiff in Amerika: Drei Gastgeber, viele Konflikte
11.06.2026 · 13 Min.
Heute beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer. An dem Turnier nehmen 48 Mannschaften aus der ganzen Welt teil, gespielt wird in den drei Gastgeberländern Mexiko, Kanada und den USA. Die Beziehungen der ausrichtenden Länder gelten untereinander als politisch angespannt. Aber auch viele Teilnehmerländer pflegen ein schwieriges Verhältnis zu den USA. Schließlich war Präsident Donald Trump in den vergangenen Jahren in zahlreiche internationale Konflikte und politische Auseinandersetzungen mit verschiedenen Staaten verwickelt. Unklar ist, wie reibungslos die Einreise für Teams und Fans verläuft und wie die USA als Gastgeber wahrgenommen werden. Ob ein Sportereignis wie die Weltmeisterschaft Einfluss auf die geopolitische Lage haben kann – und warum Donald Trump bei dieser WM dennoch in den Hintergrund geraten könnte, ordnet Lenz Jacobsen, Redakteur im Politischen Feuilleton der ZEIT, ein. In Frankreich hat der Tod der elfjährigen Lyhanna eine landesweite Debatte über den Umgang mit sexueller Gewalt gegen Kinder ausgelöst. Der mutmaßliche Täter wurde erst danach festgenommen, obwohl er zuvor mindestens siebenmal wegen sexueller Gewalt angezeigt worden sein soll. Teilweise wurden Verfahren eingestellt, obwohl belastende Indizien vorlagen. Der Fall hat in Frankreich massive Proteste ausgelöst. Tausende Menschen forderten Konsequenzen sowie den Rücktritt von Justizminister Gérard Darmanin. Wie der Minister auf die Vorwürfe reagiert und wie Kinder in Frankreich künftig besser vor sexualisierter Gewalt geschützt werden sollen, erläutert ZEIT-Autorin Annika Joeres. Und sonst so? Eine Raupe mit gefährlicher Haarpracht Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Simone Gaul Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Spielplan der Fußball-WM: Wer spielt wann gegen wen? Fußball-WM 2026: Unser Spiel, unser Turnier, unser Pokal! New York: Basketballfans buhen Donald Trump bei NBA-Finalspiel aus WM 2026: Feindschaftsspiel Fall Lyhanna in Frankreich: Sieben Anzeigen wegen sexueller Gewalt, und nichts geschah Missbrauchsskandal in Kitas und Grundschulen: Das Grauen in Pariser Kitas Missbrauch an französischen Schulen: Die Kinder dachten, sie hätten es vielleicht so verdient Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wer steckt hinter den rechtsextremen Ausschreitungen in Belfast?
10.06.2026 · 11 Min.
Nach einem Messerangriff in Belfast ist es in Nordirland zu teils schweren Ausschreitungen gekommen. Der mutmaßliche Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Geflüchteter aus dem Sudan, der sich legal im Vereinigten Königreich aufhielt. Rechtsextreme Aktivisten hatten daher zu Protesten gegen Einwanderung aufgerufen. Was das alles mit dem Nordirlandkonflikt zu tun hat, erklärt Jochen Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT. Die Nasa hat die Crew für die geplante Mission Artemis 3 vorgestellt. Erstmals wird ein Europäer teilnehmen: der Italiener Luca Parmitano. Warum es, anders als erwartet, nun doch kein Deutscher geworden ist, erläutert Stefan Schmitt, Redakteur im Wissenschaftsressort der ZEIT. Außerdem im Update: Amnesty International wirft Israel vor, im Westjordanland eine staatlich gesteuerte Vertreibung von Palästinensern zu betreiben und spricht von »ethnischer Säuberung«. Und sonst so: Neue KI-Version von Anthropic veröffentlicht Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Simone Gaul Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Nordirland: Vereint in Feindschaft Nordirland: Ausschreitungen und Proteste nach Messerangriff in Belfast Krawalle in Großbritannien: Der Frust hinter der Gewalt Messerangriff in Southport: "Erst musste die Justiz ihre Arbeit machen" Raumfahrt: Wie ein Handtuch am Pool, aber für den Mond Artemis-Mission der Nasa: Die Rückkehr zum Mond Artemis 3: Erster Europäer bei einer Mondmission ist Italiener und kein Deutscher Matthias Maurer: "Kein Deutscher auf dem Mond – das wäre sehr, sehr schade" Anthropic: Die haben den Vibe auf ihrer Seite Mythos-KI von Anthropic: Anthropic veröffentlicht Variante von KI-Modell Mythos Künstliche Intelligenz: »Claude Mythos halte ich für einen Marketingtrick« Künstliche Intelligenz: Anthropic fordert Pause bei Entwicklung von künstlicher Intelligenz Israelische Siedlungen: Amnesty wirft Israel »ethnische Säuberung« im Westjordanland vor Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Enttäuschte Arbeitgeber, buhrufende Gewerkschaften: Was bringt das Treffen im Kanzleramt?
10.06.2026 · 12 Min.
Beim Koalitionsausschuss im Kanzleramt will die Bundesregierung die Weichen für Reformen bei Rente, Pflege, Krankenversicherung und Steuern stellen. Erstmals hat Bundeskanzler Friedrich Merz dazu auch Vertreter von Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften eingeladen. DGB-Chefin Yasmin Fahimi hat die Reformpläne der Regierung vorab als ökonomisch und sozial verfehlt kritisiert. Und beim DGB-Kongress wurde Merz sogar mit Buhrufen bedacht. Arbeitgeberverbände fordern hingegen niedrigere Sozialabgaben, weniger Bürokratie und mehr Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt. Was bringt es, wenn in der Reformdebatte jetzt auch noch die buhrufenden Gewerkschaften und die enttäuschten Arbeitgeber mitreden? Darüber spricht Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT. Im Pazifik deutet sich ein neues El-Niño-Ereignis an. Forschungsteams beobachten steigende Wassertemperaturen sowie eine große sogenannte Kelvin-Welle aus warmem Wasser unter der Meeresoberfläche. Beides deutet darauf hin, dass sich das Klimaphänomen in den kommenden Monaten weiter verstärken könnte. Für Landwirtschaft, Fischerei und Versicherungen in verschiedenen Weltregionen spielen die Prognosen deshalb bereits jetzt eine Rolle. Wie El Niño entsteht und welche Rolle der menschengemachte Klimawandel dabei spielt, erklärt Claudia Valentin, Redakteurin im Wissenschaftsressort der ZEIT. Und sonst so? Niedersachsen: Das ist (zehn Millionen Euro) groß Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Sozialreformen: Friedrich Merz fordert Sozialpartner zu Reformvorschlägen auf Das Politikteil / Schwarz-rote Koaltion: »Für alle wird es härter, nur für die Superreichen nicht« Frührente: Früher in Rente zu gehen, ist einfach nicht mehr drin Friedrich Merz: Und dann sagt Merz doch tatsächlich: »Wir schaffen das« El Niño: Da braut sich was zusammen Nord- und Ostsee: Nordsee war 2025 so warm wie nie zuvor El Niño: Weltwetterorganisation sieht Hinweise auf starkes El-Niño-Ereignis El Niño: Das neue Extrem »Nur eine Frage«: Ist die Welt noch zu retten, Friederike Otto? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- FCAS: Wieso doch kein deutsch-französischer Kampfjet gebaut wird (Update)
09.06.2026 · 11 Min.
Das milliardenschwere Rüstungsprojekt eines deutsch-französischen Kampfjets, FCAS, ist nach jahrelangen Vorbereitungen gescheitert. Die beiden involvierten Unternehmen Airbus aus Deutschland und Dassault aus Frankreich konnten sich nicht einigen, wer von ihnen die Führung des Projekts übernimmt. FCAS steht für Future Combat Air System, zu diesem Luftkampfsystem der Zukunft sollten bisherigen Planungen zufolge neben einem gemeinsamen Kampfjet auch Drohnen und neue Kommunikationssysteme gehören. Wie es jetzt weitergehen könnte, schätzt der sicherheitspolitische Korrespondent der ZEIT, Hauke Friederichs, ein. Nach dem Feuer in einem Umspannwerk in Reutlingen werden alle Haushalte wieder mit Strom versorgt. Nach Angaben von Baden-Württembergs Innenminister Manuel Hagel (CDU) waren rund 7.600 Gebäude und etwa 40.000 Menschen von dem Stromausfall betroffen. Dem Betreiber zufolge waren infolge eines Brandes die Umspannwerke Reutlingen Mitte und West um 1.45 Uhr in der Nacht auf Montag ausgefallen. Derzeit besteht der Verdacht der vorsätzlichen Brandstiftung und der Störung öffentlicher Betriebe, nach Einschätzungen des Bundesinnenministeriums ist das Feuer durch einen Brandanschlag ausgelöst worden. Außerdem im Update: 2025 wurden fast 86.000 politisch motivierte Straftaten verzeichnet – 85.837 davon von rechts. Bei der Vorstellung der jährlichen Statistik des Innenministeriums und des Bundeskriminalamts (BKA) zu politisch motivierten Delikten sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), dass Rechtsextremismus weiterhin die »größte Gefahr« bei politisch motivierter Kriminalität bilde. Das Bahnprojekt Stuttgart 21 könnte übereinstimmenden Medienberichten zufolge erst 2031 in Betrieb gehen. Ein Bahnsprecher teilte mit, dass man sich zu derartigen »Spekulationen« nicht äußere. Die zuletzt für Ende 2026 geplante Teileröffnung des Tiefbahnhofs war bereits im November abgesagt worden. Und sonst so? In Erfurt leben die glücklichsten Großstädter. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Moses Fendel, Helena Schmidt Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: FCAS: Zurück in die Zukunft Kampfjet-Projekt FCAS: Das Projekt, das nicht zu retten war FCAS: Deutsch-französisches Kampfjet-Projekt FCAS ist gescheitert Brand in Umspannwerk: Bundesinnenminister Dobrindt geht von Brandanschlag in Reutlingen aus Feuer in Umspannwerk: Alle Haushalte in Reutlingen haben wieder Strom Baden-Württemberg: Verdacht auf Brandstiftung nach Stromausfall in Reutlingen Politisch motivierte Kriminalität: Dobrindt bewertet rechtsextrem motivierte Gewalt als »größte Gefahr« S21: Stuttgart 21 könnte erst 2031 in Betrieb gehen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Was will China von Nordkorea? Und umgekehrt
09.06.2026 · 12 Min.
Chinas Staatschef Xi Jinping hat am Montag in Pjöngjang seinen zweitägigen Staatsbesuch in Nordkorea begonnen. Es ist sein erster Besuch in dem Nachbarland seit 2019. Kurz vor seinem Besuch veröffentlichte Xi einen Beitrag in der nordkoreanischen Parteizeitung »Rodong Sinmun«, in dem er die Freundschaft beider Länder betont, aber auch vor einer »Wiederbelebung des Militarismus« warnt. Kurz vor Bekanntwerden des Besuchs hatte der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un laut der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA einen deutlichen Ausbau der nordkoreanischen Nuklearstreitkräfte gefordert. Was bezweckt das Regime in Pjöngjang mit dieser Machtdemonstration? Das erklärt der China-Korrespondent der ZEIT, Jens Mühling. Bis zum 7. Juni hätte Deutschland die EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz in nationales Recht umsetzen müssen. Das Bundesfamilienministerium unter Karin Prien (CDU) begründet die verfehlte Frist mit der wirtschaftlichen Lage und mit Rücksicht auf die Unternehmen. Man wolle »unverhältnismäßige Belastungen für die Wirtschaft« vermeiden und zugleich Rechts- und Planungssicherheit schaffen. Die EU-Richtlinie soll Lohndiskriminierung wirksamer aufdecken und sanktionieren. Unter anderem soll sie dazu führen, dass die Verdienstlücke zwischen Frauen und Männern schrumpft. Größere Unternehmen sollen regelmäßig über die Verdienstlücke berichten. Wann mit einer Umsetzung der EU-Vorgabe in Deutschland gerechnet werden kann, schätzt die ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Tina Groll ein. Und sonst so? Schweizer Männerstatuen mit Babytragetuch Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Simone Gaul, Hannah Grünewald Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: China und Nordkorea: Xi Jinping zu Staatsbesuch in Nordkorea eingetroffen Xi Jinping: Chinas Staatschef reist erstmals seit 2019 nach Nordkorea Ideologie von Xi Jinping: Alles, was Xi sagt Entgelttransparenz: Deutschland reißt EU-Frist zur Entgelttransparenz Geschlechtergerechtigkeit: SPD kritisiert Verzögerung des Gesetzes für Entgelttransparenz Gender-Pay-Gap: Er macht das Gleiche – für 20.000 Euro mehr Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.