
Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage
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- 04.02.202633 min
Der Chiphersteller Infineon rüstet sich für einen lang anhaltenden Boom der Rechenzentren für Künstliche Intelligenz. Der Umsatz mit Chips für die Stromversorgung der Netzwerkrechner soll im nächsten Geschäftsjahr auf 2,5 Milliarden Euro steigen, prognostiziert das Unternehmen. Dafür nehmen die Münchener deutlich mehr Geld in die Hand als bisher geplant: Im laufenden Geschäftsjahr will Infineon 2,7 Milliarden Euro investieren, eine halbe Milliarde mehr als im vergangenen Herbst angekündigt. Die zusätzlichen Mittel fließen demzufolge nach Dresden. An der Elbe erweitert Infineon derzeit seinen Standort um eine neue Fabrik mit Maschinen für die KI-Chips. Das Werk soll im Sommer öffnen. Handelsblatt-Chipbranchenreporter Joachim Hofer spricht im Podcast über die neuen Geschäftszahlen, die Übernahme einer Sparte von AMS Osram für 570 Millionen Euro und das weitere Kurspotenzial für die Infineon-Aktie. Dax-Konzern Infineon gibt eine halbe Milliarde Euro mehr für KI-Boom aus Im Schwerpunkt der Folge spricht Konstantin Veit, Portfolio-Manager beim Vermögensverwalter PIMCO, mit Astrid Dörner, Handelsblatt-Chefreporterin für Geldanlage und Märkte, über die Attraktivität des Anleihemarkts, die Folgen der Dollar-Schwäche für die Geldpolitik der EZB und Regionen abseits der USA, die aus Anlegersicht wieder interessant geworden sind. Handelsblatt Invest – Cathie Wood über SpaceX-Fusion mit xAI: „Twitter-Investoren profitieren ironischerweise am meisten“ Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Johannes Grote Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 03.02.202629 min
Elon Musk legt sein Raumfahrt- und Telekommunikationsunternehmen SpaceX mit dem KI-Start-up xAI zusammen. Dahinter steckt ein ambitioniertes Vorhaben: Rechenzentren im All zu bauen. Insidern zufolge wird das neue Unternehmen mit rund 1,25 Billionen US-Dollar bewertet. SpaceX ist bereits das wertvollste nicht-börsennotierte Unternehmen der Welt und kommt derzeit auf geschätzte 15 Milliarden Dollar Umsatz, maßgeblich getragen durch das stark wachsende Satelliteninternet Starlink. „Das ist eine riesige Wette darauf, dass KI durch mehr Rechenleistung besser wird“, ordnet Thomas Jahn, Teamleiter Technologie beim Handelsblatt, das Ziel der neuen Fusion im Podcast ein. SpaceX solle künftig mehr sein als ein Raumfahrtunternehmen und sich zu einer Plattform für KI-Infrastruktur entwickeln. Zugleich sei der Schritt auch vor dem Hintergrund eines Börsengangs zu sehen: SpaceX brauche viel Kapital, xAI verbrenne dagegen große Summen. Ob die Vision aufgeht, hänge letztlich von technischen Hürden, Genehmigungen und dem Datentransfer ab. Musk legt SpaceX und xAI zusammen Außerdem: In den vergangenen zwölf Monaten hat der deutsche Leitindex Dax knapp zwölf Prozent zugelegt. Doch dieser Durchschnitt verdeckt auch große Unterschiede zwischen Einzelwerten. Während Aktien wie Rheinmetall, Siemens Energy oder Bayer stark gestiegen sind, haben fünf der 40 Dax-Titel in den vergangenen zwölf Monaten mehr als 20 Prozent an Wert verloren. Ein Unternehmen sogar mehr als 40 Prozent. Das Überraschende: Vier dieser fünf Unternehmen dürften nach Schätzungen von Analysten in diesem Jahr den höchsten Gewinn ihrer Unternehmensgeschichte erzielen. Wie passt das zusammen? Und ergeben sich aus den Kursverlusten inzwischen attraktive Bewertungen – oder sind die Risiken weiterhin zu groß? Börsenexperte Ulf Sommer gibt im Podcast Antworten. Fünf bemerkenswerte Dax-Verlierer im Kennzahlencheck Moderiert von Sandra Groeneveld Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 02.02.202631 min
Der schwache US-Dollar beeinflusst auch die Handelsbilanz zwischen den USA und Europa: Die Exporte von US-Unternehmen nach Europa sind laut einer neuen Handelsblatt-Analyse im vergangenen Jahr um fünf Prozent gestiegen – die Exporte aus Europa in die Vereinigten Staaten sind aber um zehn Prozent gefallen. Über die Hintergründe und Folgen dieser Entwicklung sprechen wir mit der Handelsblatt-Industriereporterin Isabelle Wermke. Schwacher Dollar-Kurs sorgt für mehr US-Exporte nach Europa Und im Schwerpunkt, im zweiten Teil der Folge, geht es um krisensichere ETFs für das turbulent gestartete Jahr 2026. Die Handelsblatt-Redaktion hat sich in der Finanzbranche umgehört und drei Trends für dieses Jahr ausgemacht. Geldanlage-Chefreporter Markus Hinterberger erklärt im Podcast, welche das sind. Und er zeigt auf, mit welchen ETFs Anleger ihr Portfolio 2026 diversifizieren können, um auf die Entwicklungen des Jahres zu reagieren. So kommen Sie mit dem richtigen Portfolio durch alle Krisen Und wenn die KI-Rally weitergeht? Diese ETFs profitieren davon Mit diesen ETFs senken Anleger das US-Risiko im Depot Moderiert von Ben Mendelson Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 30.01.202633 min
US-Präsident Donald Trump hat Kevin Warsh als neuen Vorsitzenden der US-Notenbank Fed nominiert. Die Entscheidung beendet eine lange Phase der Spekulationen – wirft aber neue Fragen auf: Wofür steht Warsh geldpolitisch? Wie unabhängig wäre die Fed unter seiner Führung? Darüber spricht Podcast-Host Solveig Gode mit Astrid Dörner, Chefreporterin Geldanlage und Märkte beim Handelsblatt. Obwohl Warshs Ernennung erst noch durch den US-Senat bestätigt werden muss, reagierten die Märkte bereits. Gold rutschte weiter ab, der schwächelnde Dollarkurs wertete erstmals seit sieben Tagen wieder leicht auf und an den US-Aktienmärkten drohen Kursverluste. Im Schwerpunkt der Folge geht es um den schwachen Dollar – und die Folgen für Anlegerinnen und Anleger hierzulande. Denn selbst starke Kursgewinne an den US-Börsen kommen aufgrund der Währungsverluste im Depot oft nur abgeschwächt oder gar nicht an. Welche Strategien jetzt sinnvoll sind, wann sich Absicherungen lohnen und wann Gelassenheit die bessere Wahl ist, erklärt Markus Hinterberger, Chefreporter Geldanlage und Märkte beim Handelsblatt. Weiterführende Links und Artikel: Kevin Warsh soll neuer Fed-Chef werden – was das für Märkte und Geldpolitik bedeutet Die Dollar-Krise: Gerät Trumps kalkulierter Dollar-Verfall außer Kontrolle? Moderiert von Solveig Gode Produziert von Marcel Joschko Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 29.01.202619 min
Zahlreiche Quartalszahlen, sowohl aus den USA als auch aus Europa, haben am Donnerstag die Märkte bewegt: Vor allem die SAP-Aktie, mit einem Indexgewicht von knapp 14 Prozent der gewichtigste Wert im Dax, drückte den deutschen Aktienmarkt ins Minus. Auch die Microsoft-Aktie geriet nach der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse am Mittwochabend unter die Räder. Deutlich besser lief es für Meta. Der Elektroautobauer Tesla vermeldete nicht nur das erste Jahr mit einem Umsatzrückgang, sondern auch konkrete Pläne bei der strategischen Neuausrichtung hin zu humanoiden Robotern. Und die Börse in Indonesien erlebt gerade ihren größten Absturz seit 1998. Warum das für Anleger relevant werden könnte, die in Emerging-Markets-ETFs investiert haben, erklärt Handelsblatt-Finanzredakteur Martin Müller im Marktbericht. Tokio-Korrespondent Martin Kölling spricht über die Gründe für die Rekordzahlen der beiden führenden Speicherchiphersteller aus Südkorea, Samsung und SK Hynix. Chipkonzerne lassen Südkoreas Börse an Deutschlands vorbeiziehen Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 28.01.202638 min
Die Energiewende ist nicht nur eine technische, sondern vor allem auch eine finanzielle Herausforderung, die Deutschland meistern muss, um seine Klimaziele zu erreichen. Staatliche Mittel scheinen dabei unverzichtbar, genauso aber privates Kapital. Im Fokus der aktuellen Folge von Handelsblatt Today steht deshalb die Frage, wie die Finanzierung auf stabilen Beinen stehen kann und welche Rolle staatliche Mittel dabei spielen sollten, um eine möglichst effiziente Hebelwirkung zu erzielen. Hierzu hat Today-Host Sandra Groeneveld live auf dem Handelsblatt-Energiegipfel mit Stefan Wintels, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Förderbank KfW, und Julia Bläsius, Deutschland-Direktorin von Agora Energiewende, diskutiert. Allein in diesem Jahr will der Bund fast 30 Milliarden Euro ausgeben, um die Strompreise für Haushalte und Unternehmen zu dämpfen – so viel wie nie zuvor. Gleichzeitig stehen Stadtwerke und Regionalversorger bis 2045 vor einer Finanzierungslücke von mehr als 300 Milliarden Euro, um Netze, Wärme und erneuerbare Energien umzubauen. Wintels äußert im Podcast-Gespräch Bedenken über die langfristige Tragfähigkeit der Strompreissubventionierung: „Die Strompreissubventionierung wird nachhaltig, also über sehr lange Zeiträume nur schwer funktionieren, weil wir im Augenblick keine Spielräume strukturell im Haushalt haben.“ Bläsius betont in der Diskussion die Notwendigkeit eines nachhaltigen Strompreisniveaus durch den Ausbau erneuerbarer Energien und niedrigere Systemkosten. Was genau die beiden vorschlagen, um eine stärkere Mobilisierung von privatem Kapital zu erreichen und die Finanzierungslücke zu schließen und welche Bedeutung sie Fördermitteln beimessen, hören Sie im Podcast. Außerdem: Weltweit trennen sich Investoren im großen Stil von ihren Dollar-Beständen. Die Weltleitwährung ist zum Euro auf das tiefste Niveau seit Jahren gefallen. Was das für den US-Dollar, aber auch andere Währungen bedeutet, wieso die Dollarschwäche derzeit starken Einfluss auf Edelmetalle hat und ob weitere starke Bewegungen drohen, ordnet Finanzredakteurin Judith Henke im Podcast ein. Moderiert von Sandra Groeneveld Produziert von Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 28.01.202626 min
Handelsblatt Invest ist der neue Podcast für professionelle Investoren und ambitionierte Privatanleger. Astrid Dörner, Handelsblatt-Chefreporterin für Geldanlage und Märkte, spricht jede Woche mit internationalen Experten über die wichtigsten Trends an den Kapitalmärkten. Ab sofort immer mittwochs ab 3 Uhr kostenlos für alle Handelsblatt-Abonnenten. Sie können Handelsblatt Invest aber auch bei Apple Podcasts und Spotify abonnieren. In der ersten Folge ist der Kapitalmarktexperte Ed Yardeni zu Gast. Er geht davon aus, dass sich die US-Märkte in einer Neuauflage der „Roaring Twenties“ befinden – ähnlich wie in den 1920er-Jahren, als die Aktienmärkte eine rasante Rally hinlegten. „Wir erwarten, dass der S&P 500 in diesem Jahr rund zehn Prozent zulegt“, sagt der Gründer des Analysehauses Yardeni Research. „Bis 2029 kann der S&P 500 auf 10.000 Punkte steigen“, so der Ökonom, der zu den größten Optimisten an der Wall Street gehört. Geopolitische Krisen, die die Kurse drücken, sieht er als „Einstiegsgelegenheit“. Ab der zweiten Folge können Sie mit einem digitalen Handelsblatt-Abo weiterhören. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Invest finden Sie hier: handelsblatt.com/invest-now Danke, dass Sie Qualitätsjournalismus unterstützen! Wie Sie ein digitales Handelsblatt Abo abschließen und mit ihrem Spotify- oder Apple-Account verbinden sowie alle Infos zum Podcast, gibt es in diesem FAQ: www.handelsblatt.com/podcast-faq Mit allen Fragen oder Anmerkungen zu dem Abo-Modell sowie der Einrichtung wenden Sie sich bitte an: kundenservice@handelsblatt.com Wenn Sie inhaltliche und redaktionelle Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie Astrid Dörner gerne per E-Mail: invest@handelsblatt.com oder via LinkedIn. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
- 27.01.202629 min
Die EU hat sich mit Indien auf ein Freihandelsabkommen geeinigt. Der historische Deal wurde am Dienstag in Neu-Delhi verkündet. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen sprach auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit Indiens Premierminister Narendra Modi und EU-Ratspräsident António Costa von der „Mutter aller Deals“. Das Abkommen gilt als strategischer Schritt beider Seiten, um sich angesichts der angespannten Beziehungen zu den USA wirtschaftlich breiter aufzustellen. Doch wie viel wirtschaftlichen Aufschwung bringt es der EU wirklich und was von den offiziellen Statements ist Polit-PR? Über die Details und Profiteure des Deals spricht Mathias Peer, Handelsblatt-Korrespondent für Südostasien und Indien, mit Today-Mitarbeiterin Beatrice von Braunschweig. Deutliche Zollsenkung erwartet – EU schließt wichtigen Deal mit Indien Das sind die Details des Handelsdeals Außerdem im Podcast: ein Interview mit Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) vom Handelsblatt-Energiegipfel in Berlin. Der stellvertretende Chefredakteur Martin Knobbe spricht mit Reiche über ihre Lehren aus Davos, die Attraktivität des Standorts Deutschland für internationale Investoren und die aktuelle Teilzeit-Debatte. Mehr zu Reiches Energiepolitik hören Sie bei Handelsblatt Green & Energy. Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 26.01.202630 min
Die deutsche Wirtschaft kommt zum Jahresstart nicht in Schwung. Der Ifo-Geschäftsklimaindex verharrte im Januar bei 87,6 Punkten. Zwar bewerten Unternehmen ihre aktuelle Lage etwas besser, doch die Erwartungen haben sich erneut eingetrübt. Besonders auffällig: Die Entwicklung ist je nach Branche sehr unterschiedlich – mit kleinen Lichtblicken in der Industrie, aber wachsender Skepsis im Dienstleistungssektor. Im Podcast ordnet Ifo-Präsident Clemens Fuest die Umfrageergebnisse ein und spricht von einer Phase des Abwartens. „Man könnte sagen, Stagnation ist besser als Niedergang, aber einen Aufschwung haben wir auch noch nicht.“ Fuest erklärt, warum eine sinkende Kapazitätsauslastung und schwache Investitionen ein zentrales Problem bleiben, wie internationale Wettbewerbsnachteile auf die deutsche Industrie durchschlagen und weshalb aus seiner Sicht weniger konjunkturelle Impulse, sondern vor allem Strukturreformen fehlen. Außerdem geht es um politische Prioritäten, Reformblockaden – und die Frage, woher dennoch Hoffnung für 2026 kommen könnte. Außerdem: Die Bundeswehr plant im Rahmen der von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) angekündigten Weltraumoffensive den Aufbau einer neuen Satelliten-Kommunikationskonstellation im All. Streitkräfte weltweit sollten mit mindestens hundert Satelliten vernetzt werden. Um den Auftrag der Bundeswehr bewerben sich zwei Lager: Airbus auf der einen Seite und Rheinmetall gemeinsam mit dem Bremer Satellitenbauer OHB auf der anderen Seite. Wer die besseren Chancen hat, sich den Auftragswert von bis zu zehn Milliarden Euro zu sichern, wie relevant das ganze Vorhaben ist – und wie wahrscheinlich es ist, dass die Satelliten bis 2029 tatsächlich im All sind, das ordnet Thomas Jahn, Technologie-Teamleiter beim Handelsblatt, im Podcast ein. „Starlink für die Bundeswehr“ – Rheinmetall will Airbus ausstechen Moderiert von Sandra Groeneveld Produziert von Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 23.01.202631 min
Es war eine sehr bewegte Woche für die Europäische Union angesichts des Streits rund um Grönland und den Zolldrohungen des US-Präsidenten Donald Trump gegen acht europäische Staaten. Letztlich lenkte Trump ein, die Zeichen stehen vorerst auf Entspannung. Am gestrigen Donnerstag kam es in Brüssel zu einem EU-Sondergipfel der Regierungschefs. Sie haben auch darüber beraten, wie die EU ihre Abhängigkeit von den USA reduzieren könnte. Einige Staaten haben ihre Haltung überdacht und sind von ihrem Pro-Trump-Kurs abgerückt. Jakob Hanke, der Leiter des Brüsseler Handelsblatt-Büros, ordnet in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today die Lage ein. EU-Gipfel: Was Europa aus der Grönland-Krise gelernt hat Im Schwerpunkt der Folge geht es um das deutsche Gold, das in New York lagert – mehr als 1200 Tonnen. Wegen der Auseinandersetzungen mit Trump werden wieder Stimmen laut, die fordern, das Gold aus den USA zurück nach Deutschland zu holen. Wie realistisch das ist – und wie das überhaupt ablaufen könnte, erklärt Stefan Reccius, der währungspolitische Korrespondent des Handelsblatts, im Podcast. Druckmittel für Trump? Bundesbank gerät in Zwickmühle Moderiert von Ben Mendelson Produziert von Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 22.01.202628 min
„Diese neue Welt der Großmächte wird errichtet auf Macht, auf Stärke und, wenn es darauf ankommt, auf Gewalt.“ Bundeskanzler Friedrich Merz hat auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos unmissverständlich klargemacht, dass die Welt in eine neue Ära der Großmachtpolitik eingetreten ist, in der die USA, China und Russland die globalen Einflusszonen neu definieren. Und Europa und Deutschland müssen darauf reagieren. Aber wie? „Europa muss seine Hausaufgaben machen“, sagt Handelsblatt-Politik-Chefreporter Martin Greive im Podcast. Das gelte sowohl für die deutsche Wirtschaft als auch für die europäische Wirtschaft. In Davos hätte der unerwartete Grönland-Deal die US-Zolldrohungen gegen Europa zwar entschärft, vor allem habe aber das strikte Verhalten Europas in den vergangenen Tagen Wirkung gezeigt. „Trump ist eingeknickt“, so Greive. „Wenn Trump heute zurück über den Atlantik in die USA fliegt, wird es für ihn nicht leicht zu verkaufen sein, dass der Deal wirklich ein Erfolg für ihn sein soll.“ Merz habe in seiner Rede auch klar gemacht, dass er eine Achse der Mittelmächte gründen will. Demnächst wolle er etwa mit der italienischen Premierministerin Giorgia Meloni Vorschläge vorlegen, wie man die Wettbewerbsfähigkeit in Europa erhöhen kann. Merz in Davos: „Europa hat die Botschaft verstanden, Deutschland hat verstanden“ Außerdem: Bis 2029 soll Deutschland kriegstüchtig sein. So lautet zumindest das Ziel von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). Aber während die Politik klare Ziele setzt, Gelder fließen lässt und immer wieder die Bedeutung unserer Wehrhaftigkeit betont, stehen Industrie und Bundeswehr unter immer größerem Zeitdruck. Handelsblatt-Chefreporter für Verteidigung, Markus Fasse, hat auf der Handelsblatt-Tagung „Sicherheit und Verteidigung“ in Berlin mit Rheinmetall-CEO Armin Papperger über die größten Herausforderungen für die Industrie gesprochen. Das Interview hören Sie im Podcast in voller Länge. Moderiert von Sandra Groeneveld Produziert von Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 21.01.202622 min
US-Präsident Donald Trump ist am Mittwoch erstmals seit sechs Jahren wieder persönlich zum Weltwirtschaftsforum nach Davos gekommen. Seine Rede vor der internationalen Wirtschafts- und Politikelite war mit Spannung erwartet worden, vor allem nach den jüngsten Annexionsdrohungen in Richtung Grönland und den Zolldrohungen gegen acht europäische Länder, die einen solchen Völkerrechtsbruch ablehnen. Wie erwartet gab es viel Selbstlob und verbale Attacken gegen Europa und die Nato. Und auch seinen Besitzanspruch auf Grönland erneuerte der US-Präsident. Welche Lehren sich aus Trumps Rede in Davos ziehen lassen, erklärt Annett Meiritz, Handelsblatt-Korrespondentin für Außen- und Sicherheitspolitik. Zum WEF-Liveblog: Zuhörer verließen bei Trump-Rede den Saal – „Das war nicht auszuhalten“ Zum Artikel: „Ein Nein werden wir uns merken“ – Drei Konsequenzen aus Trumps Auftritt Außerdem: Die Energieversorgung entwickelt sich für Europa erneut zu einem geopolitischen Risiko. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie des Berliner Ecologic Institute, des niederländischen Clingendael-Instituts sowie des Norwegian Institute of International Affairs (NUPI). Die EU laufe Gefahr, ihre historische Abhängigkeit von russischem Gas und Öl gegen eine neue Energieabhängigkeit einzutauschen – und zwar die von Amerika. Die Warnung erhält zusätzliche Brisanz durch die aktuelle Konfrontation zwischen den USA und Europa um Grönland. Besonders groß ist das Risiko für Deutschland: 2025 stammten nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums 92 Prozent des an deutschen Terminals angelandeten Flüssiggases (LNG) aus den USA. Generell sei es für Europa kompliziert, kurzfristig seine Energieimporte zu diversifizieren, erklärt Handelsblatt-Chefreporter für Klima und Energie, Klaus Stratmann. „Eine Möglichkeit ist es, sich stärker von fossilen Energien unabhängig zu machen.“ Mehr dazu hören Sie im Podcast. Wie sich Europa durch US-Gaslieferungen erpressbar macht Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Johannes Grote und Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 20.01.202632 min
Die USA haben 2025 rund 200 Milliarden US-Dollar an zusätzlichen Zolleinnahmen erzielt. Doch wer trägt die Kosten dieser neuen Handelspolitik wirklich? Eine aktuelle Analyse des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW), basierend auf mehr als 25 Millionen Importdatensätzen, kommt zu einem klaren Ergebnis: 96 Prozent der Zolllast bleiben in den USA – bei Importeuren und letztlich bei den Konsumenten. Im Podcast Handelsblatt Today erklärt Studienautor Julian Hinz, warum die Preise der Exporteure kaum gesunken sind und weshalb Zölle ökonomisch wie eine Konsumsteuer wirken. Jedoch schränkt Hinz ein: „Nur weil die Amerikaner die Zolllast zahlen, heißt das nicht, dass auf der Exportseite alles gut ist – ganz im Gegenteil.“ Denn das Handelsvolumen sei deutlich eingebrochen. Gewinner in dieser Situation gebe es also keine – weder bei Exporteuren noch in den USA. Warum sich die Zölle bislang nur begrenzt in der US-Inflation zeigen – und weshalb das noch kommen könnte –, ordnet Hinz im Gespräch ein. Zum Artikel: USA tragen Trump-Zölle laut Studie fast vollständig selbst Außerdem: US-Präsident Donald Trump spricht zwar erst am Mittwoch beim Weltwirtschaftsforum in Davos, aber die Ereignisse um seine Grönland-Pläne und neue Zoll-Drohungen überschlagen sich schon jetzt. Handelsblatt-Politik-Korrespondentin Annett Meiritz berichtet aus Davos. Zum Newsblog: WEF in Davos Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 19.01.202628 min
US-Präsident Donald Trump hat erneut das Thema der Woche gesetzt: diesmal mit Zolldrohungen gegen jene europäische Staaten, die seinen Annexionsplänen für Grönland widersprechen. Die EU-Staaten beraten dieser Tage über Gegenmaßnahmen, etwa in Form der „Handels-Bazooka“ (Anti Coercion Instrument). Andreas Goldthau von der Universität Erfurt und der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik gibt allerdings zu bedenken: Diese Maßnahmen seien eine Ultima Ratio und würden die Handelsbeziehungen zu den USA weiter schwächen. Die EU habe diverse Möglichkeiten, Druck auf die USA auszuüben, etwa über eine Abgabe für Digitalkonzerne. Allerdings sei Europa auch zunehmend abhängig von amerikanischem Flüssiggas: Mehr als die Hälfte importiere die EU aus den Vereinigten Staaten. Und die EU sei sich nicht einig im Vorgehen gegen Trump. Bedenklich findet Goldthau, dass es aus der republikanischen Partei kaum Widerstand gegen Trumps Geopolitik gebe. Dabei stehe für beide Seiten viel auf dem Spiel: „Es geht an das Fundament dessen, was unsere Partnerschaft ausgemacht hat. Das zu kitten, wird schwierig sein“, so Goldthau. Im Schwerpunkt der Folge sprechen wir mit Handelsblatt-Pharmareporterin Helena Smolak über Tech-Unternehmen, die zunehmend in die Pharmabranche drängen. Wir schauen darauf, warum das gerade jetzt gelingen könnte. Und wir klären die Frage, wie schnell ein Medikament auf den Markt kommen könnte, das von Künstlicher Intelligenz entwickelt wird. Warum Big Tech jetzt die Pharmabranche erobern könnte Moderiert von Ben Mendelson Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 16.01.202634 min
Speicherchips sind das neue Gold – denn die Preise für die kleinen Bauteile, ohne die kein PC, Laptop oder Smartphone auskommt, haben sich in den vergangenen Monaten vervielfacht. Auslöser für den Preisanstieg ist der Boom rund um die Künstliche Intelligenz. Tech-Konzerne wie Microsoft, Meta, Google oder Amazon kaufen gerade den Markt leer, weil sie Speicherchips für den Ausbau von KI-Rechenzentren brauchen. Die führenden Hersteller wie SK Hynix oder Micron profitieren massiv von der riesigen Nachfrage. Und auch deren Aktionäre freuen sich: Die Aktien der beiden Unternehmen haben in Euro gerechnet in den vergangenen zwölf Monaten um mehr als 200 Prozent zugelegt. Die Aktie des Speicherspezialisten Sandisk stieg im selben Zeitraum sogar um 1000 Prozent. Doch für Computerhersteller, Smartphone-Marken und Verbraucher wird die Entwicklung zum Problem. Chipbranchenreporter Joachim Hofer erklärt im Podcast die Hintergründe. KI-Boom treibt Preise von Elektronik in die Höhe Außerdem erklärt Markus Hinterberger, Handelsblatt-Chefreporter für Geldanlage und Märkte, mit welchen Anlagestrategien Sie passives Einkommen generieren können – sei es, um frühzeitig aus dem Berufsleben auszusteigen oder um die gesetzliche Rente aufzubessern. So lassen Sie Ihr Vermögen richtig für sich arbeiten Regelmäßige Einnahmen durch Anleihen – so viel ist drin Mit Dividendenaktien regelmäßige Einnahmen sichern Geld ohne Arbeit – so klappt’s mit Fonds und ETFs Mehr herausholen als die Dividende – eine Strategie für zwei Fälle Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/wirtschaftsabo Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 15.01.202631 min
Die Amazon-Sparte AWS hat am Donnerstag einen Clouddienst für den deutschen Markt gestartet, der formell unabhängig vom amerikanischen Mutterkonzern laufen soll. Die „European Sovereign Cloud“ habe eine separate Infrastruktur und werde über deutsche Tochtergesellschaften gesteuert, teilte das Unternehmen bei der Eröffnung in Potsdam mit. Geschäftskunden behielten „die vollständige Kontrolle über ihre digitalen Ressourcen“, erklärte Stéphane Israël, der gemeinsam mit Stephan Höchbauer das neue Angebot leitet. Hintergrund sind die wachsenden Sorgen in Europa, zu abhängig von Clouddiensten aus den USA zu sein. Laut der Synergy Research Group kontrollieren allein die großen US-Tech-Konzerne Amazon, Microsoft und Google rund 70 Prozent des europäischen Cloud-Marktes. Ob die neue „European Sovereign Cloud“ eine Lösung ist, erklärt der Handelsblatt-Technologiereporter Christof Kerkmann. Zum Artikel: Investition in Milliardenhöhe – AWS eröffnet Cloud für Deutschland Außerdem: Welche Chancen bieten die günstigsten Aktien aus dem S&P 500? Experten bereitet das hohe Kursniveau der großen US-Tech-Konzerne, der Magnificent Seven, Sorgen. Der Handelsblatt-Teamleiter für Geldanlage und Märkte, Andreas Neuhaus, stellt im Podcast sieben niedrig bewertete Aktien aus dem S&P 500 vor, sozusagen die Anti-Mag7. Zum Artikel: Welche Chancen bieten die günstigsten Aktien aus dem S&P 500? Moderiert von Nele Dohmen und Anis Micijevic Produziert von Christian Heinemann Unser beliebter Podcast Handelsblatt Crime geht wieder live! Am 26. Februar im Babylon Berlin und am 27. Februar im Club im Capitol Theater Düsseldorf bringen wir “Das Protokoll des Untergangs” auf die Bühne. Unsere Insider führen durch die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch von Wirecard – E-Mail für E-Mail, Chat für Chat. Eine Minute absurder als die andere. Tickets gibt es hier! Wenn Sie unseren Journalismus nicht nur hören, sondern lesen wollen – mit all den Details, Analysen und Hintergründen, die das Wirtschaftsgeschehen einordnen, dann empfehlen wir Ihnen unser „Winter-Special“: Sie können das digitale Handelsblatt vier Wochen lang für nur einen Euro kennenlernen – und sich zusätzlich die Chance auf einen 100-Euro-Einkaufsgutschein sichern. Sie schalten damit direkt alle H+-Artikel frei – auch in unserer App – und behalten aktuelle Entwicklungen im Blick. Unser Angebot zum Jahreswechsel finden Sie auf www.handelsblatt.com/winter. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 14.01.202630 min
Chinas Außenwirtschaft bricht alle Exportrekorde: Nach Daten des chinesischen Zolls ist der Handelsüberschuss im vergangenen Jahr auf 1,2 Billionen Dollar gestiegen. Die chinesischen Ausfuhren sind im Vergleich zum Vorjahr um 5,5 Prozent gestiegen. Eine Exportwelle hat die Märkte in Asien, Europa und Lateinamerika erfasst. Gleichzeitig stagnierten die Einfuhren nach China. Chinas Rekordüberschuss im Außenhandel beschleunigt den Niedergang der hiesigen Industrie. Und das liegt auch an Wettbewerbsverzerrung durch China. Ökonomen fordern daher eine Abkehr von der freien Handelspolitik, die Deutschland einst zum Exportweltmeister machte, und mehr Schutzmaßnahmen für die hiesige Wirtschaft. Zu Gast im Podcast ist Jürgen Matthes, Leiter Internationale Wirtschaftspolitik, Finanz- und Immobilienmärkte am Institut der deutschen Wirtschaft. Er sagt: „Wenn das so weitergeht, dann werden die Handelskonflikte weiter zunehmen. Dann wird es immer mehr Länder geben, die Handelsbarrieren gegenüber chinesischen Produkten errichten. Insofern ist es langfristig durchaus im Interesse der chinesischen Regierung, sich endlich zu bewegen.“ Lesetipp: Der China-Schock trifft Deutschland mit voller Wucht Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Florian Pape Wenn Sie unseren Journalismus nicht nur hören, sondern lesen wollen – mit all den Details, Analysen und Hintergründen, die das Wirtschaftsgeschehen einordnen, dann empfehlen wir Ihnen unser „Winter-Special“: Sie können das digitale Handelsblatt vier Wochen lang für nur einen Euro kennenlernen – und sich zusätzlich die Chance auf einen 100-Euro-Einkaufsgutschein sichern. Sie schalten damit direkt alle H+-Artikel frei – auch in unserer App – und behalten aktuelle Entwicklungen im Blick. Unser Angebot zum Jahreswechsel finden Sie auf www.handelsblatt.com/winter. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 13.01.202632 min
US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, alle Handelspartner des Irans mit einem Strafzoll von 25 Prozent zu belegen. Das schrieb Trump auf seiner Onlineplattform Truth Social. Der neue Zoll solle „mit sofortiger Wirkung“ in Kraft treten. Nähere Angaben zur Umsetzung machte Trump nicht. Hintergrund sind die seit Wochen andauernden Proteste der iranischen Bevölkerung gegen das Mullah-Regime, welche die Staatsführung brutal niederschlagen lässt. Unterschiedliche Schätzungen gehen von Hunderten bis Tausenden Toten aus. Am stärksten betroffen von Trumps Strafzöllen wären wohl China, Indien und Russland. Der drittgrößte Handelspartner des Iran ist jedoch Deutschland. Was das bedeutet und wie wirksam Strafzölle zur Bestrafung der iranischen Regierung sind, erklärt Michael Tockuss, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der deutsch-iranischen Handelskammer. Zum Artikel: Merz rechnet mit baldigem Ende der iranischen Staatsführung Zum Kommentar: Für einen Abgesang auf das Mullah-Regime ist es noch zu früh Außerdem schauen wir in dieser Folge auf einen seltsamen Trend an den Finanzmärkten: Geopolitische Krisen schrecken Anleger kaum noch ab. Im Gegenteil – sie werden zunehmend zur Grundlage riskanter Wetten. Währenddessen erreichen Europas Börsen ständig neue Rekordstände. Die Hintergründe erklärt der stellvertretende Ressortleiter Finanzen beim Handelsblatt, Jakob Blume. Zum Artikel: Geopolitik treibt Investoren zu immer riskanteren Wetten an Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Florian Pape Wenn Sie unseren Journalismus nicht nur hören, sondern lesen wollen – mit all den Details, Analysen und Hintergründen, die das Wirtschaftsgeschehen einordnen, dann empfehlen wir Ihnen unser „Winter-Special“: Sie können das digitale Handelsblatt vier Wochen lang für nur einen Euro kennenlernen – und sich zusätzlich die Chance auf einen 100-Euro-Einkaufsgutschein sichern. Sie schalten damit direkt alle H+-Artikel frei – auch in unserer App – und behalten aktuelle Entwicklungen im Blick. Unser Angebot zum Jahreswechsel finden Sie auf www.handelsblatt.com/winter. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 12.01.202631 min
Die jüngsten strafrechtlichen Ermittlungen gegen den Chef der US-Notenbank Fed, Jerome Powell, sind aus Sicht vieler Beobachter ein Angriff auf die Unabhängigkeit der US-Notenbank Fed. Das sieht auch Volker Wieland so, Geschäftsführender Direktor des Institute for Monetary and Financial Stability. Wieland sagt im Podcast, die angeblichen Gründe für die Ermittlungen seien „weit hergeholt“. Powell wird vorgeworfen, bei Aussagen zur Renovierung der Fed-Zentrale gelogen zu haben – der bestreitet das. Mit seinen Angriffen auf die Fed sei Trump „nicht erfolglos“, sagte Wieland. Der US-Präsident wolle Powell wohl zeigen, dass es für ihn „noch viel unangenehmer“ werden könnte, wenn er ab Mai, nach Ende der Amtszeit als Fed-Chef, auf seinen Posten als Fed-Gouverneur zurückkehren würde. In dieser Position könnte Powell bis 2028 verhindern, dass Trump einen weiteren Fed-Gouverneur ernennen kann. Langfristig seien Trumps Angriffe auf die Fed „nicht zielführend“, weil sie die Inflationserwartungen steigern würden. „Eine steigende Inflation ist das Letzte, was die Trump-Wähler wollen. Sie haben Joe Biden auch wegen der Inflation abgewählt“, so Wieland. Außerdem: Handelsblatt-Börsenexperte Ulf Sommer hat sich für den Dax die Prognosen für 2026 von fünf Charttechnikern angesehen, die in den vergangenen Jahren richtig lagen. Über das Ergebnis seiner Analyse spricht er im zweiten Teil dieser Folge „Handelsblatt Today“. Zum Artikel: Das erwarten fünf treffsichere Charttechniker im Börsenjahr 2026 Moderiert von Ben Mendelson Produziert von Lukas Teppler Unser beliebter Podcast Handelsblatt Crime geht wieder live! Am 26. Februar im Babylon Berlin und am 27. Februar im Club im Capitol Theater Düsseldorf bringen wir „Das Protokoll des Untergangs“ auf die Bühne. Unsere Insider führen durch die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch von Wirecard – E-Mail für E-Mail, Chat für Chat. Eine Minute absurder als die andere. Tickets gibt es hier! Wenn Sie unseren Journalismus nicht nur hören, sondern lesen wollen – mit all den Details, Analysen und Hintergründen, die das Wirtschaftsgeschehen einordnen, dann empfehlen wir Ihnen unser „Winter-Special“: Sie können das digitale Handelsblatt vier Wochen lang für nur einen Euro kennenlernen – und sich zusätzlich die Chance auf einen 100-Euro-Einkaufsgutschein sichern. Sie schalten damit direkt alle H+-Artikel frei – auch in unserer App – und behalten aktuelle Entwicklungen im Blick. Unser Angebot zum Jahreswechsel finden Sie auf www.handelsblatt.com/winter. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 09.01.202634 min
Nach mehr als 25 Jahren Verhandlungen ist nun der Weg frei für das Mercosur-Abkommen. Die EU-Staaten haben zugestimmt, trotz des Widerstands aus Frankreich. Kommende Woche soll die Unterzeichnung des Freihandelsabkommens mit Argentinien, Brasilien, Uruguay und Paraguay folgen. Das Abkommen würde eine weltweite Freihandelszone mit mehr als 700 Millionen Menschen umfassen. Die Unterzeichner versprechen sich davon einiges. Zölle sollen schrittweise sinken, der Handel mit Südamerika zunehmen. Die EU rechnet mit deutlich mehr Exporten, ein großer Teil davon aus Deutschland. „Europa geht es nicht gut, was die Wirtschaft betrifft und Deutschland erst recht nicht“, sagt Achim Wambach, Präsident des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), im Podcast. Gerade deshalb sei das Abkommen wichtig. Es unterstütze Branchen, „die es auch brauchen“, etwa die Automobilindustrie, den Maschinenbau und die Chemie. Deutschland profitiere laut Achim Wambach zwar nur mit rund 0,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts – doch „jedes Zehntelprozent“ zähle. Zugleich gehe es bei dem Mercosur-Deal um weit mehr als nur die reine Wirtschaft. EU-Staaten stimmen für Mercosur-Abkommen Außerdem erklärt New-York-Korrespondentin Antonia Mannweiler, wieso 2026 das erfolgreichste Börsenjahr aller Zeiten werden könnte. Denn nach dem langen Shutdown in den USA drängen nun zahlreiche Kandidaten auf den Markt, darunter Unternehmen wie SpaceX und OpenAI. Alles Wichtige dazu hören Sie im Podcast. Wird 2026 das erfolgreichste IPO-Jahr aller Zeiten? Moderiert von Sandra Groeneveld Produziert von Lukas Teppler Wenn Sie unseren Journalismus nicht nur hören, sondern lesen wollen – mit all den Details, Analysen und Hintergründen, die das Wirtschaftsgeschehen einordnen, dann empfehlen wir Ihnen unser „Winter-Special“: Sie können das digitale Handelsblatt vier Wochen lang für nur einen Euro kennenlernen – und sich zusätzlich die Chance auf einen 100-Euro-Einkaufsgutschein sichern. Sie schalten damit direkt alle H+-Artikel frei – auch in unserer App – und behalten aktuelle Entwicklungen im Blick. Unser Angebot zum Jahreswechsel finden Sie auf www.handelsblatt.com/winter. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
