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- Reform der Nachrichtendienste: Mein Therapeut, der Geheimdienst und ich (Update)
24.09.2026 · 11 Min.
Die Bundesregierung will die Befugnisse der deutschen Nachrichtendienste deutlich ausweiten. Der Bundesnachrichtendienst (BND) und das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) sollen dadurch besser gegen Sabotage, Spionage, Terrorismus und Cyberangriffe vorgehen können. Kritik gibt es allerdings beim Schutz der ärztlichen Schweigepflicht: Ärzteverbände sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten warnen davor, dass die Reform das Vertrauen von Patientinnen und Patienten beeinträchtigen könnte. Sie fordern für medizinische und psychotherapeutische Gespräche denselben Schutz, der etwa für Geistliche oder Strafverteidiger vorgesehen ist. Was könnte die Reform für Arztpraxen und Psychotherapien bedeuten? Und warum ist das aus therapeutischer Sicht problematisch? Das erklärt Jan Schwenkenbecher, stellvertretender Leiter des Gesundheitsressorts der ZEIT. Außenminister Johann Wadephul hat Russland im UN-Sicherheitsrat eine neue Eskalation hybrider Angriffe gegen Europa vorgeworfen. Damit bezog er sich auf den Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle Anfang August, der ukrainische Frachtflugzeuge zum Ziel hatte. »Dies ist kein Einzelfall von Russlands rücksichtsloser und gefährlicher Eskalation in Europa«, sagte Wadephul. Die russische Regierung weist die Vorwürfe zurück. Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT, ordnet im Podcast ein, warum Wadephul diesen Vorwurf ausgerechnet im UN-Sicherheitsrat erhebt, in dem Russland selbst einen ständigen Sitz und ein Vetorecht hat. Außerdem im Update: Die CDU in Sachsen-Anhalt lehnt Gespräche mit der SPD über eine Regierungsbildung ab und will in die Opposition gehen. Die AfD hat die Landtagswahl klar gewonnen, ihr fehlen jedoch drei Stimmen im Parlament, um allein regieren zu können. Die deutsche Wirtschaft wächst stärker als im Frühjahr erwartet. Führende Wirtschaftsinstitute rechnen mit einem Plus von 1,3 Prozent. Vor allem steigende Exporte und höhere staatliche Ausgaben für Infrastruktur und Verteidigung tragen zum Wachstum bei. Und sonst so? Wo juckt’s bei Ihnen gerade so? Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Geheimdienstreform: Bundestag berät über mehr Befugnisse für die Geheimdienste Reform der Nachrichtendienste: Deutsche Geheimdienste sind zu zahm? Das wird sich ändern Ukrainekrieg: Wadephul wirft Russland »hybride Angriffe« auf Europa vor Vereinte Nationen: Deutschland und weitere Länder fordern Reform des UN-Sicherheitsrats Regierungsbildung in Sachsen-Anhalt: CDU in Sachsen-Anhalt lehnt Koalitionsgespräche mit der SPD ab Herbstprognose: Wirtschaftsinstitute erwarten doppelt so hohes Wirtschaftswachstum Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Donald Trump rollt Xi Jinping den roten Teppich aus
24.09.2026 · 11 Min.
Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping ist zu einem dreitägigen Staatsbesuch in Washington, D. C. eingetroffen. US-Präsident Trump hat für Xi ein umfangreiches Programm vorbereitet. Dass er ihn persönlich auf dem Militärflughafen Joint Base Andrews südöstlich von Washington begrüßt hat, gilt als besondere Ehre. Neben persönlichen Gesprächen sind außerdem eine Militärschau, ein Staatsbankett mit hochrangigen Techunternehmern und ein gemeinsames Teetrinken geplant. Belastet ist das Verhältnis zwischen den beiden Supermächten unter anderem durch den Zollkonflikt, Chinas Ansprüche auf die mit den USA verbündete Insel Taiwan, Trumps Krieg gegen den Iran und den Wettlauf um die Vorherrschaft bei der künstlichen Intelligenz. Was ist also von den Gesprächen zwischen Trump und Xi zu erwarten? Und welche Rolle spielt dabei das persönliche Verhältnis der beiden Staatschefs? Das erklärt Heike Buchter, US-Korrespondentin der ZEIT. In Deutschland sind sie längst angekommen: Nikotinpouches. Kleine weiße Beutel, die man sich unter die Oberlippe oder in die Wangentasche legt, um das darin enthaltene Nikotin über die Mundschleimhaut aufzunehmen. Besitz und Konsum sind in Deutschland zwar erlaubt, der Verkauf ist allerdings verboten. Das könnte sich aber demnächst ändern: Der Bundestag berät derzeit über eine Reform der Tabaksteuer, die auch den rechtlichen Rahmen für die Nikotinbeutel verändern könnte. Mehrere medizinische Fachgesellschaften warnen bereits vor einer möglichen Legalisierung. Wie gefährlich sind Nikotinpouches? Und welche Argumente sprechen für eine Legalisierung? Das ordnet Tom Kattwinkel ein, Redakteur im Gesundheitsressort der ZEIT. Und sonst so? Auf der Suche nach dem Kick: Einbrecher speist Pudding im Restaurant, und zwei Deutsche sonnen sich im Glanz von Leonardo da Vinci. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Emma Möllenbrock und Susanne Hehr Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Bankett von Donald Trump und Xi Jinping: Zuckerberg und Musk unter Gästen bei Trumps Staatsbankett für Xi KI-Wettstreit zwischen den USA und China: Griff nach der Sonne Nikotinbeutelverbot: Gesundheitsverbände gegen Freigabe des Verkaufs von Nikotinbeuteln Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wie der Gesundheitsminister Merz’ Aussagen einzufangen versucht (Update)
23.09.2026 · 11 Min.
Für den einen ist es Routine, für den anderen eine Premiere: Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) haben sich bei der Regierungsbefragung im Bundestag den Fragen von Abgeordneten gestellt. Linnemann verteidigte bei der Regierungsbefragung das System von privater und gesetzlicher Krankenversicherung. Denn nach den für die CDU gescheiterten Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin hatte Bundeskanzler Merz (CDU) mit einer Aussage zum Krankenkassensystem für Aufsehen gesorgt. Er nannte es ein Gerechtigkeitsproblem, dass bei vielen Menschen der Eindruck entstehe, dass Privatversicherte im Gesundheitssystem bevorzugt würden. Wie Linnemann versucht hat, Merz’ Aussage einzufangen, erklärt Kaja Klapsa aus dem Politikressort der ZEIT. Der Bundestag berät seit diesem Mittwoch über einen Gesetzesentwurf, der K.-o.-Tropfen rechtlich wie eine Waffe oder ein gefährliches Werkzeug einstuft. Dadurch könnten Gerichte bei einem Raub- oder Sexualdelikt mindestens fünf statt nur drei Jahre Haft verhängen – eine wirksame Abschreckung, wie Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hofft. Mit dem Gesetzesentwurf reagiert sie auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs. Der hatte 2024 entschieden, dass K.-o.-Tropfen nicht als »gefährliches Werkzeug« zu verstehen seien. Außerdem im Update: Die OECD korrigiert die Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft nach oben. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung führt das stärkere Wachstum vor allem auf den Boom rund um KI zurück. Und: Nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin will die Stadt laut übereinstimmenden Medienberichten ihre Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele zurückziehen. Und sonst so? Eine afghanische Radsportlerin verkleidete sich als Mann, um trotz der Taliban zu trainieren – und gewinnt Silber. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Lena Herrmann und Emma Möllenbrock Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast. Weitere Links: Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern: Merz sollte zu Ende bringen, was er begonnen hat Carsten Linnemann: Der Einwechselspieler Gesundheitsreform: Wie Merz mal eben die private Krankenversicherung infrage stellte Gesundheitspolitik: Merz sieht Gerechtigkeitsproblem im dualen Krankenkassensystem CDU: In Scherben liegen lauter Lebenslügen OECD-Prognose: OECD hebt Konjunkturprognose für deutsche Wirtschaft leicht Warnung vor KI: Nvidia ist die Zentralbank der KI – und könnte jetzt Probleme bekommen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wie groß ist das Antisemitismusproblem der Berliner Linken wirklich?
23.09.2026 · 13 Min.
Nach ihrem Wahlerfolg in Berlin stehen Teile der Berliner Linken wegen ihres Umgangs mit Antisemitismus und dem Nahostkonflikt in der Kritik. Israels Botschafter Ron Prosor spricht nach dem Wahlsieg der Linken von einer »unmittelbaren Existenzgefahr« für die jüdische Gemeinschaft. Er warf der Linken unter anderem vor, zuletzt Nähe zu »Terrorverherrlichern« gezeigt zu haben. Auf der Wahlparty des Linken-Bezirksverbands Neukölln waren unter anderem Ibrahim Ibrahim, der wegen israelfeindlicher Positionen in der Kritik steht, und Issa Remmo zu sehen. Der Berliner Grünen-Europaabgeordnete Sergey Lagodinsky forderte die Linke auf, Mitglieder mit antisemitischen Positionen gegebenenfalls auszuschließen. Anastasia Tikhomirova, Redakteurin im Politikressort, erklärt im Podcast, wie groß das Antisemitismusproblem der Linken in Berlin tatsächlich ist und woran sich Antisemitismus erkennen lässt. Nachdem US-Präsident Donald Trump angekündigt hatte, den Sendern CNN, MS NOW und dem Magazin »Politico« wegen angeblicher Fake News den Zugang zum gesamten Gelände des Weißen Hauses zu verwehren, haben alle drei Medienunternehmen Klagen eingereicht. Dabei berufen sie sich auf den ersten Verfassungszusatz, in dem die Pressefreiheit garantiert wird. Zudem haben die Sender ABC, CBS, NBC und Fox News erklärt, sie würden vorerst nicht mehr über die Auftritte des Präsidenten in vollem Umfang berichten. Die US-Regierung hält am Ausschluss fest und hat gleichzeitig einen eigenen Livestream namens Trump TV gestartet. Rund um die Uhr sollen dort wichtige Ansprachen, Videos und Höhepunkte von Donald Trump gezeigt werden. Wie geht es nun nach Trumps Streit mit den Medien weiter? Und was sagt dieser Konflikt über den Zustand der US-Demokratie aus? Das weiß Juliane Schäuble, US-Korrespondentin der ZEIT. Und sonst so? Happiness im Herbst – Was braucht man dafür? Moderation und Produktion: Hanna Heim Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Christina Felschen Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Linkspartei: Grünenpolitiker fordert Ausschluss antisemitischer Linkenmitglieder Ron Prosor: Israels Botschafter sieht jüdisches Leben in Berlin gefährdet Die Linke in Berlin: Liebe Nachbarn, was habt ihr da bitte gewählt? Wahlkampf in Berlin: Und plötzlich ging es nur noch um Antisemitismus Der US-Überblick am Morgen: US-Regierung stellt Trump TV vor, USA planen Abkommen mit Belarus Trumps Hausverbot für CNN und Co.: Einfach mal abschalten Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Die soziale Wende des Friedrich Merz? (Update)
22.09.2026 · 10 Min.
Hat Friedrich Merz plötzlich die soziale Frage entdeckt? Nach den Wahlniederlagen hatte der Kanzler sich kritisch zur Gesundheitsversorgung geäußert. Am Montag bezeichnete er das Nebeneinander von gesetzlicher und privater Krankenversicherung als »Gerechtigkeitsproblem«. Kurz darauf stellte das Kanzleramt allerdings klar: Gemeint habe er vor allem die Vergabe der Termine – an der privaten Krankenversicherung will Merz nicht grundsätzlich rütteln. Dennoch gibt es schon bald Entlastungen für die Bürger: Ab dem ersten Oktober gilt ein neuer Tankrabatt, ab Januar soll ein Spritpreisdeckel folgen. Steckt hinter Merz’ neuen Tönen also tatsächlich ein Kurswechsel und wie ist die Stimmung auf der heutigen Sitzung der Unionsfraktion? Das ordnet Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, ein. In der Nacht zu Mittwoch laufen EU-Sanktionen gegen Russland aus. Dabei geht es um Sanktionen gegen rund 3.000 Personen, Unternehmen und Organisationen, denen vorgeworfen wird, Russlands Krieg gegen die Ukraine zu unterstützen oder von der Politik des Kremls zu profitieren. Eigentlich sollen die Strafmaßnahmen verlängert werden. Doch darüber gibt es Streit: Frankreich und die Slowakei wollen den russischen Milliardär Alischer Usmanow von der Sanktionsliste streichen, Luxemburg fordert dasselbe für Michail Fridman. Lettland wiederum lehnt das ab. Das Problem: Für die Verlängerung der Sanktionen müssen alle 27 EU-Staaten zustimmen. Gibt es bis Mitternacht keine Einigung, könnten die Strafmaßnahmen gegen alle rund 3.000 Betroffenen auslaufen. Außerdem im Update: Der Linken-Bundestagsabgeordnete Ferat Koçak lässt vorerst seine Ämter ruhen. Zuvor hatte Firas Remmo, Sohn des Berliner Clan-Chefs Issa Remmo, einen Chat mit Koçak auf Instagram veröffentlicht, in dem dieser ihn bittet, eine Bundestagsrede zu verbreiten. Der Anteil von Elektroautos bei den Neuzulassungen ist auf ein Rekordhoch geklettert. Etwa jede sechste Neuzulassung im vergangenen Jahr war ein E‑Auto. Mit 19 Prozent liegt Deutschland etwas über dem Durchschnitt. Und sonst so? Über 200 Chöre starten Weltrekordversuch in Berlin Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Emma Möllenbrock Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Gesundheitsreform: Wie Merz mal eben die private Krankenversicherung infrage stellte CDU nach den Landtagswahlen: Am toten Punkt Ukrainekrieg: EU erzielt vorerst keine Einigung zu Sanktionen gegen Russland Die Linke: Linkenpolitiker Ferat Koçak lässt nach Kritik Parlamentsämter ruhen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wohnungskonzerne enteignen: Ist der Plan der Linken realistisch?
22.09.2026 · 12 Min.
Die Berliner Linke will mehrere Wohnungskonzerne vergesellschaften, um die Mieten in der Hauptstadt langfristig bezahlbarer zu machen. Ziel ist es, dass Mieterinnen und Mieter künftig weniger Geld fürs Wohnen ausgeben. Doch der Plan ist rechtlich und finanziell umstritten. Zugleich stellt sich die Frage, ob die Übernahme großer Wohnungsbestände möglich ist und tatsächlich ausreichen würde, um die Mieten für breite Teile der Bevölkerung dauerhaft zu senken. Wie realistisch eine solche Vergesellschaftung eigentlich ist, ordnet Tina Groll ein, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT. Bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York wird Deutschland in diesem Jahr durch Außenminister Johann Wadephul vertreten. Bundeskanzler Friedrich Merz nimmt nicht an der Generaldebatte teil. Wadephul soll am Samstag die deutsche Rede vor der Generalversammlung halten. Außerdem beendet UN-Generalsekretär António Guterres Ende 2026 nach zehn Jahren seine Arbeit. Wer ihm nachfolgen könnte und wie wichtig der deutsche Auftritt bei den Vereinten Nationen ist, erklärt Rieke Havertz, Internationale Korrespondentin der ZEIT. Und sonst so? Forscher entdecken neue Katzenart. Moderation und Produktion: Hanna Heim Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle, Emma Möllenbrock Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast. Weitere Links zur Folge: Elif Eralp: Die Hoffnung der Linken Wahl des Abgeordnetenhauses: Linke und Grüne wollen Wohnungen vergesellschaften, SPD weiter dagegen Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne: Warum Neubau allein nicht reicht Staatliche Enteignungen: Stimmt es, dass in Berlin Wohnungen vergesellschaftet werden könnten? Mietpreise in Berlin: Was senkt die Mieten wirklich? Enteignung ist es nicht UN-Generaldebatte: Wadephul fordert mehr Anstrengungen zur Beendigung von Kriegen Regierungskrise: Friedrich Merz sagt Reise zur UN-Generaldebatte nach New York ab UN-Generalsekretär: Wer folgt auf António Guterres an der Spitze der Vereinten Nationen? UN-Generalsekretär: Nach Probeabstimmung über Guterres-Nachfolge liegt eine Frau vorn Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Der Kanzler ringt um seine Macht (Update)
21.09.2026 · 11 Min.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Sonntagabend direkt mit einer Ansprache auf die ersten Hochrechnungen zu den Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern reagiert. Am Montag hat er sich dann erneut geäußert. Was Merz' Auftritte über seine Macht als Kanzler aussagen, ordnet Mariam Lau aus dem Politikressort der ZEIT ein. Der ehemalige Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) muss sich wegen einer möglichen Falschaussage im Kontext der sogenannten Pkw-Maut vor Gericht verantworten. Wie Scheuer sich verteidigt und was aus dem Gerichtsprozess folgen könnte, weiß Max Hägler aus dem Wirtschaftsressort der Zeit. Und: In den von Russland besetzten ukrainischen Gebieten haben Menschen zum ersten Mal an den Wahlen zum russischen Parlament teilgenommen. Darüber berichtet Simone Brunner aus dem Österreich-Büro der ZEIT. Und sonst so? Nicht vergessen, dankbar zu sein – heute ist Welttag der Dankbarkeit. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Imre Balzer und Jannis Carmesin Mitarbeit: Lena Herrmann und Emma Möllenbrock Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: Friedrich Merz: Weiterso ist abgewählt Friedrich Merz: An seiner Entschlossenheit soll niemand zweifeln Strafprozess gegen Andreas Scheuer: Jetzt steht er wieder im Rampenlicht Automobil-Aktionstag: IG Metall ruft zu Protesten am bundesweiten Aktionstag auf Krise bei Volkswagen: Arbeitnehmer wollen Gespräche mit VW-Vorstand erzwingen Volkswagen-Einigung: Das reicht wohl nicht Duma-Wahl: Wo die Wahlhelfer mit der Waffe kommen Russland: Putins Partei Geeintes Russland gewinnt Parlamentswahl Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Kommentar zu den Landtagswahlen: Jetzt bloß nicht zurück zur Tagesordnung (Wahlkreis-Spezial)
21.09.2026 · 24 Min.
Nach den Landtagswahlen droht die Öffentlichkeit in ihre gewohnte Debatten-Routine zurückzufallen. Dabei ist gerade nichts mehr normal. Ein Kommentar von Robert Pausch nach den Wahlen in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Robert Pausch ist politischer Korrespondent der ZEIT und Host von »Was jetzt? – Der Wahlkreis«. Moderation: Robert Pausch Produktion: Markus Gläser Mitarbeit: Constanze Kainz Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- CDU: Einmal verloren, einmal rausgeflogen – was folgt für Merz?
21.09.2026 · 15 Min.
Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und der Wahl des Abgeordnetenhauses in Berlin haben vor allem die Spitzenkandidaten eine wichtige Rolle gespielt: In Berlin ist die Linke mit Elif Eralp stärkste Kraft geworden. Sie konnte vor allem viele frühere Nichtwähler sowie Wähler von den Grünen und der SPD für ihre Partei gewinnen. In Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD nach aktuellen Hochrechnungen zwar knapp vor der SPD. Die aktuell regierende Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und ihre Partei haben im Wahlkampf aber deutlich aufgeholt, während die CDU auf unter fünf Prozent abgestürzt ist. Was die beiden Wahlen gemeinsam haben, erklärt Peter Dausend aus dem Hauptstadtbüro der ZEIT. Gewählt wurde zwar in den Bundesländern – doch die Ergebnisse dürften auch die Bundespolitik beschäftigen. Besonders die CDU steht unter Druck: Friedrich Merz selbst führt die Schwierigkeiten seiner Partei auch auf die Krisen und Umbrüche der vergangenen Jahre zurück. Doch nach den Wahlergebnissen dürfte die Diskussion darüber weitergehen, ob es tatsächlich vor allem die schwierigen Zeiten sind – oder ob Kurs und Personal der Union zum Problem werden. Wird die Kritik an Merz jetzt wieder lauter, und welche Konsequenzen müssen die Regierungsparteien angesichts der Zugewinne für die AfD ziehen? Das ordnet der Vizechef des ZEIT-Politikressorts, Mark Schieritz, ein. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast. Weitere Links: Wahl in Berlin: Elif Eralp sieht Regierungsauftrag bei der Linken Wahlergebnisse in Berlin 2026: Alle Ergebnisse der Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Ich oder die AfD? Das reicht nicht mehr SPD bei den Landtagswahlen: Der einzige Ausweg: Noch härter gegen Merz Berlin und Mecklenburg-Vorpommern: Friedrich Merz will als Kanzler und CDU-Chef weitermachen Wahlverhalten: Haben Union und SPD noch eine Zukunft? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Landtagswahlen: AfD und Linke gewinnen, CDU erlebt ein »Desaster« (Wahlspezial)
20.09.2026 · 13 Min.
In Mecklenburg-Vorpommern und Berlin haben die Menschen ein neues Landesparlament gewählt. In Mecklenburg-Vorpommern kommt die AfD nach aktuellen Hochrechnungen (20. September 2026; 19.57) auf 37,9 Prozent. Die SPD, Partei der amtierenden Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, landet auf dem zweiten Platz mit rund 35,7 Prozent. Für die CDU ist das Ergebnis eine historische Niederlage. Mit etwa 5,0 Prozent zieht sie voraussichtlich nur knapp in den Landtag ein. Die Wahlbeteiligung ist nach der aktuellen Hochrechnung in Mecklenburg-Vorpommern mit 79 Prozent hoch ausgefallen. Auch in Berlin haben die Menschen über eine neue Landesregierung abgestimmt. Die Linke um Spitzenkandidatin Elif Eralp hat nach aktuellen Hochrechnungen (20. September 2026; 19.57) bei der Landtagswahl in Berlin die meisten Stimmen geholt. Die Partei steht demnach mit rund 25,3 Prozent vor der CDU mit 19,1 Prozent. Damit hat sich ein mögliches Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der CDU und der Linken vorerst entschieden. Die SPD kommt mit 12,1 Prozent auf den vorletzten oder sogar letzten Platz: Denn ob das BSW in das Abgeordnetenhaus einziehen wird, ist noch offen. Die Wahlbeteiligung war im Vergleich zur vergangenen Landtagswahl deutlich höher mit 75 Prozent. Die Ergebnisse sind für beide Wahlen noch vorläufige Hochrechnungen, die aus Umfragen in den Wahllokalen entstehen. Mit den finalen Ergebnissen ist am Montagvormittag zu rechnen. Was die vorläufigen Ergebnisse nun für die Parteien und mögliche Koalitionen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern bedeuten, erklärt Anne Hähnig, Ressortleiterin Politik bei der ZEIT. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast. Weitere Links: Wahlergebnisse in Berlin 2026: Alle Ergebnisse der Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin Wahl zum Abgeordnetenhaus: Linke in Berlin laut Hochrechnung klar vor der CDU Thomas Lindlmair: Den Wahlkampf finanziert er mit Flaschensammeln Wahlergebnisse in Mecklenburg-Vorpommern 2026: Alle Ergebnisse der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern – live Berlin und Mecklenburg-Vorpommern: Kanzler Friedrich Merz spricht nach Landtagswahlen von »Desaster« Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Höhere Wahlbeteiligung als 2021 zeichnet sich ab AfD in Mecklenburg-Vorpommern: Leif-Erik Holm und die radikalen Burschen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Kann Manuela Schwesig die SPD an der Macht halten?
20.09.2026 · 12 Min.
Mecklenburg-Vorpommern und Berlin wählen neue Landesparlamente. In MV ist es laut aktuellen Umfragen besonders knapp: Die SPD liegt demnach mit 37 Prozent einen Punkt vor der AfD, die kommt auf 36 Prozent. Lange lag die AfD in den Umfragen vorn, doch zuletzt konnten die Sozialdemokraten mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig aufholen. Wie hat sie das geschafft und welche Rolle spielt die Wahl für die Bundesregierung? Das ordnet im Podcast August Modersohn ein, stellvertretender Ressortleiter des Politikressorts der ZEIT. Die Bundesregierung und die Bundesländer haben sich wegen der hohen Spritpreise auf einen Tankrabatt und einen Spritpreisdeckel geeinigt. Vom 1. Oktober bis Ende Dezember soll der Liter Sprit insgesamt knapp 17 Cent günstiger werden. Spätestens ab Januar soll auch ein staatlicher Preisdeckel gelten. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) spricht davon, dass man die »Abzocke an den Zapfsäulen« beenden wolle. Kritiker befürchten, dass vor allem Menschen mit hohem Einkommen profitieren und keine Anreize zum Spritsparen gesetzt werden. Ist diese Kritik berechtigt? Und wie soll der Preisdeckel funktionieren? Mark Schieritz, stellvertretender Ressortleiter im Politikressort der ZEIT, erklärt das im Podcast. Und sonst so? Berlin: Wählen gehen – im Planetarium, in der Müllabfuhrkantine oder im Kleingarten Moderation und Produktion: Simone Gaul Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Mathias Peer Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Mecklenburg-Vorpommern: Was Sie zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern wissen müssen Historische Wahlergebnisse Mecklenburg-Vorpommern: Warum die SPD in Mecklenburg-Vorpommern immer wieder gewinnt Spritpreise: Was bringen Tankrabatt und Preisdeckel? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Was jetzt? Spezial mit Jörg Schönenborn: »Viele von uns haben die AfD ein bisschen wie Tiere im Zoo betrachtet«
19.09.2026 · 33 Min.
An diesem Sonntag werden zwei Landesparlamente neu gewählt: zum einen das Abgeordnetenhaus in Berlin, zum anderen der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. Es sind zwei relativ kleine Bundesländer – doch nach dem großen Erfolg der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt könnte der Ausgang über die Zukunft von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) entscheiden. Aber nicht nur die direkten politischen Auswirkungen der Wahlen sind von Bedeutung. Beide Bundesländer könnten auch einen Blick in die Zukunft des deutschen Parteiensystems bieten. In Berlin lagen in den jüngsten Umfragen vor der Wahl vier Parteien nahe beieinander: die Linkspartei, die CDU, die Grünen und die AfD – alle etwa zwischen 23 und 17 Prozent. Auch in der Vier-Millionen-Stadt gibt es eine Art Stadt-Land-Unterschied bei den Wahlpräferenzen: innerhalb und außerhalb des S-Bahn-Rings. Und auch Ost-West-Unterschiede werden hier verhandelt. In Mecklenburg-Vorpommern liegt die SPD mit der amtierenden Ministerpräsidentin Manuela Schwesig knapp hinter der enorm gewachsenen AfD. Wie wichtig ist der Amtsbonus bei der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern? Seit Anfang des Jahres hat Schwesig aufgeholt – bleibt nur die Frage, wer es sonst noch in den Landtag schafft. Die CDU liegt in Mecklenburg-Vorpommern in Umfragen bei um die sieben Prozent. In diesem Spezial von Was jetzt? spricht Rita Lauter mit dem ARD-Wahlexperten und tagesthemen-Moderator Jörg Schönenborn über die Frage, wie die Zukunft der deutschen Parteienlandschaft aussieht, welche Rolle die AfD in ihr spielt und ob es überhaupt noch Volksparteien braucht. Skript und Moderation: Rita Lauter Redaktion: Imre Balzer Produktion und Schnitt: Markus Gläser Factchecking und O-Ton-Recherche: Emma Möllenbrock Fotos: Jacobia Dahm Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Warum die Linkspartei Chancen aufs Rote Rathaus hat
19.09.2026 · 13 Min.
Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus liegen Linkspartei und CDU in den Umfragen vorne. Im Wahlkampf standen vor allem die Themen Mieten und Sicherheit im Mittelpunkt. Die Linke tritt mit ihrer Spitzenkandidatin Elif Eralp an und konnte insbesondere mit dem Thema Wohnen punkten. Gleichzeitig sorgten Konflikte im Neuköllner Kreisverband der Linkspartei für Diskussionen über den Umgang mit Antisemitismus. Nach der Wahl könnten sowohl Linke als auch CDU für eine Regierungsbildung auf SPD und Grüne angewiesen sein. Mit wem die Parteien lieber zusammenarbeiten würden, ordnet Fritz Zimmermann ein, Redakteur im Politikressort der ZEIT. Der Eisbär gilt seit Jahren als Symbol für die Folgen der Klimakrise. Doch auf der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen ist der Bestand der Tiere derzeit stabil. Obwohl das Meereis in der Region stark zurückgeht und die Temperaturen deutlich schneller steigen als im globalen Durchschnitt, ist der Gesundheitszustand der Eisbären besser geworden. Warum es den Eisbären trotz des schwindenden Meereises derzeit gut geht und ob das auch langfristig funktionieren kann, erklärt ZEIT-Redakteur Yannick Ramsel im Podcast. Und sonst so? Das Oktoberfest überstehen, ohne pleitezugehen Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast. Weitere Links zur Folge: Wahl in Berlin: Was Sie zur Abgeordnetenhauswahl in Berlin wissen sollten Wahl in Berlin: Linke liegt in Berlin laut Umfrage vor CDU Elif Eralp: Mein linker, linker Platz ist frei Antisemitismus in der Linken: Wer fühlt hier mit wem? Stefan Evers: »Ich verstehe den Frust, manchmal teile ich ihn auch« Eisbären auf Spitzbergen: Was ist der Eisbär ohne Eis? Der freundliche Krisenpodcast: »Auch das noch?« Gletscher: Wie es schmilzt Erderwärmung: So wenig Eis auf den Weltmeeren wie noch nie Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Kommt der Tankrabatt 2.0?
18.09.2026 · 10 Min.
Zur Entlastung von Autofahrern in der Spritkrise will die Bundesregierung nach Informationen der ZEIT einen Tankrabatt und einen Spritpreisdeckel beschließen. Die Verhandlungen laufen allerdings noch, die Bundesländer müssten außerdem zustimmen. Finanzieren will Bundesfinanzminister Lars Klingbeil die Entlastungen unter anderem durch eine Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne. Dabei hofft er auf eine europäische Lösung. Beim Treffen der EU-Finanzminister in Dublin stellte EU-Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis allerdings zunächst keinen gemeinsamen EU-Vorschlag in Aussicht und verwies das Projekt zurück zu den Nationalstaaten. Rund um den Frankfurter Flughafen hat es in den vergangenen Wochen mehrere Malariafälle gegeben. Wie groß die Gefahr einer weiteren Ausbreitung in Deutschland ist, erklärt Jakob Simmank, Chefreporter Gesundheit bei der ZEIT. Außerdem im Update: Italien will angesichts der angespannten Lage im Roten Meer seine Schiffe notfalls im Alleingang mit der Marine schützen. Und sonst so? Tiere streicheln, immer gut. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Weitere Links zur Folge: Benzinpreise in Deutschland: Das sind die teuersten Tankstellen Deutschlands Spritpreise: Lars Klingbeil offen für Senkung der Mehrwertsteuer auf Sprit Übergewinnsteuer: Großes Versprechen – nur leider kaum zu halten Spritpreise: So könnte die Regierung die Bürger an der Tankstelle entlasten Hohe Spritpreise: Sozialverband VdK mahnt gerechte Entlastungen bei Spritpreisen an Malaria: Zwei Beschäftigte am Frankfurter Flughafen an Malaria gestorben Hessen: Zwei Anwohner des Frankfurter Flughafens mit Malaria infiziert Malaria in Deutschland: Todesfall nach Malariainfektion nahe dem Frankfurter Flughafen Malaria: Wie weit kann eine Mücke bitte fliegen? Meerenge Bab al-Mandeb: Italien will Fahrt seiner Schiffe durch bedrohte Meerenge schützen Huthi-Miliz: Huthis weiten Angriffe auf Saudi-Arabien aus Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Putins Demokratie-Show
18.09.2026 · 13 Min.
Zum ersten Mal seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Jahr 2022 wird in Russland ein neues Parlament gewählt. Doch echte politische Konkurrenz für die kremlnahe Partei »Einiges Russland«, die seit mehr als 20 Jahren die Staatsduma dominiert, gibt es nicht. Auch diesmal wurden oppositionelle und kriegskritische Kandidaten von der Wahl ausgeschlossen. Für Wladimir Putin ist die Abstimmung trotzdem von Bedeutung: Sie soll zeigen, wie groß der Rückhalt für seine Politik nach mehr als vier Jahren Krieg noch ist. Warum Putin überhaupt noch am Schein demokratischer Wahlen festhält, erklärt Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant weiter – und inzwischen äußern selbst einige der Menschen, die an besonders leistungsfähigen KI-Systemen arbeiten, Sorgen über die möglichen Folgen ihres Tuns. Mehrere führende Köpfe der Branche, darunter Sam Altman von OpenAI, fordern strengere Regeln und warnen davor, dass zukünftige Systeme außer Kontrolle geraten könnten. Dabei geht es auch um die sogenannte Artificial General Intelligence, kurz AGI. Wie realistisch solche Szenarien sind und welche Regeln es künftig für KI braucht, erklärt Elena Erdmann aus dem Wissensressort der ZEIT. Und sonst so? Cash fürs Lesen Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Christina Felschen, Emma Möllenbrock, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Weitere Links zur Folge: Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Russland und Ukraine tauschen Hunderte Soldatenleichen aus Russland: Warum die Dumawahl für Putin ein schwieriger Stimmungstest ist Ukraine: Wladimir Putins extreme Botschaft Russland: Ist Putin auch in Russland zum Äußersten bereit? Künstliche Intelligenz: Wie wird KI die Welt in fünf Jahren verändert haben, in zehn? Gefahren durch KI: Die wollen gebremst werden? Künstliche Intelligenz: OpenAI sagt Börsengang vorerst ab Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wird die EU transatlantisch? (Update)
17.09.2026 · 11 Min.
Kanadas Premierminister Mark Carney hat sich im Europäischen Parlament offen für eine engere Anbindung Kanadas an die Europäische Union gezeigt. In seiner Rede begrüßte er die Idee, Kanada zu einem »assoziierten Mitglied« der EU zu machen. Ein Grund für die Annäherung sind auch die angespannten Beziehungen zu den USA unter Donald Trump. Der wiederum hat den Vorschlag kritisiert und mit hohen Zöllen sowie Einschränkungen im Handel mit Europa gedroht. Die Spritpreise in Deutschland haben einen neuen Höchststand erreicht. Ein Liter Diesel kostete im bundesweiten Durchschnitt zuletzt gut 2,45 Euro und war damit so teuer wie noch nie. Auch der Preis für Super E10 liegt mit durchschnittlich gut 2,31 Euro auf einem Rekordniveau. Grund für die hohen Preise ist vor allem der stark gestiegene Ölpreis, der zuletzt bei rund 100 Dollar pro Barrel lag. Bundeskanzler Friedrich Merz hat Entlastungen angekündigt, konkrete Maßnahmen und den Zeitplan aber noch offengelassen. Außerdem im Update: In Istanbul sind mehrere Demonstranten nach Protesten gegen Razzien in der queeren Szene wieder freigelassen worden. Bei den Razzien gegen LGBTQ-Aktivisten sind am vergangenen Wochenende in mehreren türkischen Städten zahlreiche Menschen festgenommen worden. Was politisch dahintersteckt, erklärt ZEIT-Autorin Özge İnan. Bei der Parlamentswahl in Schweden hat die Mitte-links-Opposition um Sozialdemokratin Magdalena Andersson knapp gewonnen. Nach Auszählung aller Stimmen kommt ihr Lager auf 176 Sitze, das rechte Regierungsbündnis auf 173 Sitze. Bundestrainer Jürgen Klopp hat seinen ersten DFB-Kader vorgestellt. Ihr erstes Länderspiel unter dem neuen Bundestrainer bestreitet die DFB-Elf am kommenden Donnerstag gegen die Niederlande. Und sonst so? Olympia-Strecke mit Krokodilen bestätigt Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Weitere Links zur Folge: Europäische Union: Mark Carney offen für Idee einer EU-Sondermitgliedschaft Kanadas Livestream: Rede von Mark Carney: Jetzt live: Mark Carney vor dem EU-Parlament Assoziierte EU-Mitgliedschaft: EU-Kommissionschefin erwägt »assoziierte« Mitgliedschaft für Kanada USA und Kanada: Trotzig gegen Trump Europäische Union: Trump droht EU mit Handelsstopp bei engerer Partnerschaft mit Kanada Meerenge Bab al-Mandeb: »Die Preise für Diesel und Benzin werden noch weiter steigen« Spritpreise: Diesel in Deutschland ist so teuer wie nie zuvor Ölpreis: Eskalation im Nahen Osten treibt Rohölpreis über hundert Dollar Spritpreise: Friedrich Merz kündigt Entlastungen bei Spritpreisen an Spritpreise: Unionsfraktionschef Frei fordert Entlastungen zum 1. Oktober LGBTQ-Aktivisten in der Türkei: Festgenommene Demonstranten in Istanbul wieder freigelassen Festnahmen in Istanbul: Zahlreiche Aktivisten bei LGBTQ-Protest in der Türkei festgenommen Bundestrainer: Jürgen Klopp spricht sich für »positiven Patriotismus« aus Deutsche Nationalmannschaft: Jürgen Klopp ernennt zwei DFB-Kader mit je 22 Spielern Schweden: Schwedens Mitte-links-Opposition gewinnt Parlamentswahl knapp Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Kanzlersturz-Debatte: Wie gefährdet ist Merz wirklich?
17.09.2026 · 13 Min.
In der CDU sorgt die politische Lage nach dem schlechten Abschneiden bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt für Unruhe. Seitdem wurde in Berlin über einen möglichen Kanzlerwechsel und verschiedene Szenarien für die Zukunft der Regierung spekuliert. Inzwischen haben sich mehrere CDU-Ministerpräsidenten hinter Friedrich Merz gestellt und ihm damit Rückhalt gegeben. Die bevorstehenden Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern könnten für die weitere Debatte eine Rolle spielen. Wie viel hinter den Spekulationen steckt und wie der Brief der Ministerpräsidenten einzuschätzen ist, ordnet Fabian Reinbold, Politischer Korrespondent der ZEIT, ein. Die Huthi-Miliz im Jemen hat die strategisch wichtige Meerenge Bab al-Mandeb unter ihre Kontrolle gebracht. Die Meerenge ist für Saudi-Arabien von besonderer Bedeutung, weil sie als Transportweg für saudisches Öl dient. Der Öltransport durch die Straße von Hormus ist für das Land praktisch unmöglich geworden. Saudi-Arabien hatte die USA um militärische Unterstützung gebeten, die wurde jedoch abgelehnt. Die Situation stellt Saudi-Arabien vor neue Herausforderungen und könnte Auswirkungen auf die internationale Ölversorgung haben. Warum die USA Saudi-Arabien nicht militärisch unterstützen und welche Möglichkeiten das Land nun hat, erklärt Lea Frehse, Auslandsredakteurin der ZEIT. Und sonst so? Augen auf für Igel und Maulwurf Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle, Emma Möllenbrock Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Weitere Links zur Folge: Alles gesagt? / Wolfram Weimer: Wolfram Weimer, übersteht das die CDU? Und Friedrich Merz? Bundeskanzler: Bloß nicht am Tor des Kanzleramts rütteln. Sonst stürzt noch alles ein Meinungsforschung: »Merz zieht die CDU nach unten« CDU: Und was, wenn Merz dann weg ist? Diskussion über Friedrich Merz: CDU-Ministerpräsidenten unterstützen Bundeskanzler Merz Arktisgipfel in Rovaniemi: Merz findet europäische Sicherheit wichtiger als Kanzlerdebatte Was jetzt? / Jemen: Wie die Huthis den Krieg im Nahen Osten kapern Huthi-Miliz: Diese Eroberung hat Folgen für die ganze Welt Bab al-Mandeb: Huthis erlangen vollständige Kontrolle über Meerenge Bab al-Mandeb Huthi-Miliz: Ist Saudi-Arabien geliefert? Meerenge Bab al-Mandeb: »Die Preise für Diesel und Benzin werden noch weiter steigen« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wie sich die EU gegen eine »feindselige Welt« wappnen will (Update)
16.09.2026 · 10 Min.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat in ihrer diesjährigen State-of-the-Union-Rede die EU als stark bezeichnet, aber gleichzeitig auf große Herausforderungen verwiesen. Daneben schlug sie eine engere Zusammenarbeit mit Kanada vor, eine mögliche »assoziierte Mitgliedschaft«. Wie gut die EU auf die Herausforderungen der Zeit vorbereitet ist, analysiert ZEIT-Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner. Deutschland und die USA wollen ihre Zusammenarbeit bei Rüstungsprojekten ausbauen. Verteidigungsminister Boris Pistorius und sein US-Amtskollege Pete Hegseth unterzeichneten dazu in Washington eine Absichtserklärung. Geplant sind gemeinsame Projekte bei der Entwicklung, Produktion und Wartung von Waffen sowie eine engere Zusammenarbeit bei Forschung und Technologietransfer. Wie das mit den Forderungen nach mehr europäischer Unabhängigkeit zusammen passt, beantwortet ZEIT-Hauptstadtredakteur Peter Dausend. Außerdem im Update: Das Kosovo-Sondertribunal in Den Haag hat den früheren Präsidenten des Kosovo, Hashim Thaçi, wegen Kriegsverbrechen zu 25 Jahren Haft verurteilt. Und sonst so? Der Film »Staatsschutz« trifft einen Nerv Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Den neuen Podcast »Geld genug« finden Sie hier. Weitere Links zur Folge: Ursula von der Leyen: »Wir haben keine Bros und keine Oligarchen« Livestream: EU-Parlament: Live: Von der Leyen hält Rede zur Lage der Union Rede zur Lage der Union: Von der Leyen würdigt Stärke der EU und warnt vor Abhängigkeiten Assoziierte EU-Mitgliedschaft: EU-Kommissionschefin erwägt »assoziierte« Mitgliedschaft für Kanada Social-Media-Verbot für Kinder: Wie das Social-Media-Verbot für Kinder in der EU aussehen könnte Deutschland und die USA: Sollte sich Deutschland noch auf die USA verlassen? Verteidigung: USA und Deutschland wollen enger in Rüstungsindustrie zusammenarbeiten Rüstungskooperation: 16 Minuten und 33 Sekunden lang Begeisterung Regierungserklärung von Friedrich Merz: USA sagen Verkauf von Tomahawk-Marschflugkörpern an Deutschland zu Hashim Thaçi: Ex-Präsident des Kosovo plädiert in Den Haag auf unschuldig Sondertribunal in Den Haag: Kosovos Ex-Präsident Hashim Thaçi zu 25 Jahren Haft verurteilt Der Geldpodcast: Geld genug Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Hybride Angriffe: Wie kann Deutschland sich wehren?
16.09.2026 · 13 Min.
Anfangs waren es Hackerangriffe, inzwischen sind es auch mit Sprengstoff beladene Drohnen: Deutschlands Infrastruktur wird von Russland immer stärker ins Visier genommen. Ein Grund ist, dass hierzulande ukrainische Soldaten an Waffen ausgebildet und Rüstungsgüter für die Ukraine produziert werden. Ist Deutschland damit bereits gut auf die Abwehr hybrider Attacken vorbereitet? Und wieso sind viele Angriffe bisher schiefgelaufen? Diese und weitere Fragen beantwortet Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT. Der internationale Ölmarkt steht unter Druck. Die Straße von Hormus ist seit dem Irankrieg gesperrt, die Huthi-Miliz kontrolliert seit Kurzem einen Teil der Meerenge zum Roten Meer und Ölpipelines, die diese Engpässe umgehen sollen, werden auch immer öfter angegriffen. Während die bisherigen Routen unter Druck geraten, profitieren andere. Wer verliert und wer gewinnt, analysiert Thomas Fischermann aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT. Und sonst so? Sauerteigbrot gibt’s auch in teuer. Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Benjamin Probst und Susanne Hehr Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Weitere Links zur Folge: Kritische Infrastruktur: Das verwundbare Land Anschläge auf Umspannwerke: Ist es das, wonach es aussieht? Ölindustrie: So verwandelt sich der weltweite Ölmarkt Meerenge Bab al-Mandeb: »Die Preise für Diesel und Benzin werden noch weiter steigen« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Jung, brutal, digital: Wie sich kriminelle Gruppen organisieren (Update)
15.09.2026 · 10 Min.
Kriminalität wird in Deutschland immer öfter als Dienstleistung angeboten. Davor warnt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). Online könnten demnach etwa Gewalttaten bestellt werden. Außerdem würden immer öfter Minderjährige als Wegwerftäter eingesetzt. Wie sich die organisierte Kriminalität genau verändert hat und wie die Bundesregierung dagegen vorgehen will, fasst Podcast-Host Philip-Johann Moser im Podcast zusammen. Angesichts der hohen Spritpreise hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Entlastungen angekündigt. Auf dem Unternehmertag des Handelsverbandes BGA sagte Merz, er sei der Meinung, »dass wir handeln müssen«. Das genaue Instrumentarium stehe allerdings noch nicht fest. SPD‑Generalsekretär Tim Klüssendorf hat bereits einen Spritpreisdeckel gefordert. Wieso sind die Preise gerade jetzt so hoch? Und wie sinnvoll ist eine Spritpreisbremse? Diese und weitere Fragen beantwortet Marlies Uken, stellvertretende Leiterin des Wirtschaftsressorts der ZEIT. Deutschland bewirbt sich um einen Sitz im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen. Außenminister Johann Wadephul (CDU) ist dafür nach Genf gereist. Im Juni war Deutschland mit einer Bewerbung um einen nicht ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat gescheitert. Und sonst so? Der Champagner bekommt mehr Prozente. Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Weitere Links zur Folge: Drogenkriminalität in Belgien: »Koks wird hier schneller geliefert als Pizza« Drogenabhängigkeit: Einmal Hölle und zurück Spritpreise und Tempolimit: Brauchen wir ein Tempolimit? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.