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- Russische Spione getarnt als Klimaaktivisten?
07.02.2025 · 11 Min.
Deutsche Sicherheitsbehörden ermitteln derzeit wegen einer Reihe von Sabotageakten an Fahrzeugen in mehreren Bundesländern. Es wird vermutet, dass die Täter für ihre Aktionen von einem russischen Auftraggeber bezahlt wurden. Betroffen sind mehr als 270 Fahrzeuge in Berlin, Baden-Württemberg, Bayern und Brandenburg. Ziel war offenbar, Hass gegen die Grünen zu schüren. Bei einer Polizeikontrolle in Brandenburg wurden im Dezember drei Verdächtige aus Süddeutschland festgenommen. Nachfolgende Durchsuchungen führten zur Sicherstellung von Beweismitteln. Grünenpolitiker warnten vor der Bedrohung durch autoritäre Staaten, insbesondere Russland. Kai Biermann ist Redakteur im Investigativressort der ZEIT. Im Podcast analysiert er die Motive, die die mutmaßlichen Täter mit dieser Aktion verfolgen könnten. Erfolgreiche Unternehmer gehören aufgrund ihres Einflusses und ihrer finanziellen Ressourcen zu einer wichtigen Wählergruppe in Deutschland. Politiker wie Friedrich Merz (CDU) und Christian Lindner (FDP) haben in der Vergangenheit versucht, diese Wählerschaft mit Versprechen von Steuererleichterungen und Bürokratieabbau zu gewinnen. Doch die rund vier Millionen mittelständischen Unternehmen zeigen sich zunehmend enttäuscht von der Politik. Besonders nach der Coronapandemie und den politischen Maßnahmen der Ampelregierung sind viele Unternehmer unzufrieden. Diese Frustration führt dazu, dass sich immer mehr in dieser Gruppe als "politisch heimatlos" bezeichnen und sich von den traditionellen Parteien entfremden. Götz Hamann, Redakteur für Technologie und Digitale Gesellschaft, analysiert, welche Parteien diese "heimatlosen" Wähler nun ansprechen könnten. Und sonst so? Biber setzen Baupläne um Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Russische Sabotage: Die Wegwerf-Agenten Hybride Kriegsführung: Putins Schattenkrieg in Deutschland Russland: Behörden vermuten Russland hinter Auto-Sabotageserie Russische Sabotage in Europa: Liberal, nicht blöd Unternehmer in der Politik: Sie reden jetzt mit Wirtschaftswende: Merz sieht Gemeinsamkeiten mit Lindners Wirtschaftsideen Mittelstand: Je kleiner das Unternehmen, desto größer die Krise Wählermilieus: Politisch heimatlos Politik und Unternehmen: Gesten der Unterwerfung Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: 3.000 Euro für einen Platz im Pflegeheim, pro Monat
06.02.2025 · 9 Min.
Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland steigen immer weiter. Laut einer Auswertung des Verbands der Ersatzkassen hat sich die monatliche Eigenbeteiligung um 300 Euro erhöht – insgesamt zahlt man für einen Pflegeplatz nun fast 3.000 Euro. Der Ersatzkassenverband spricht von einem „ständigen Aufwärtstrend“. Die gestiegenen Preise sind bezeichnend für die Pflegekrise in Deutschland: Die Gesellschaft wird immer älter, die Pflege teurer und die verfügbaren Heimplätze immer weniger. Selbst innerhalb Deutschlands gibt es große regionale Unterschiede in den Pflegekosten – in Bremen zahlt man im Schnitt 1.000 Euro mehr als in Sachsen-Anhalt. Marilena Piesker, Redakteurin im Geld-Ressort, erklärt im Podcast, was passiert, wenn das Geld nicht reicht und wie man schon jetzt vorsorgen kann. Außerdem im Update: Die Vorstandschefs der Deutschen Bank, Siemens und Mercedes-Benz rufen zu einem Politikwechsel in der verschärften Migrationsdebatte auf. Im Rahmen der Initiative „Wir stehen für Werte“ warnen sie vor einer Polarisierung der Politik. Die kommende Bundestagswahl dürfe keine Protestwahl werden. Außerdem fordern sie eine neue Wirtschaftspolitik in Deutschland mit deutlichem Bürokratieabbau. Das Bündnis Sahra Wagenknecht muss um den Einzug in den Bundestag fürchten. In den Umfragen liegt die Partei seit Wochen unter der Fünf-Prozent-Hürde. Nun knüpft Wagenknecht ihre politische Zukunft an das Wahlergebnis. "Wer nicht im Bundestag ist, ist in der deutschen Politik kein relevanter Faktor mehr", sagte Wagenknecht der Nachrichtenagentur dpa. Zudem sorgen innerparteiliche Konflikte für Unruhen. Es war der bisher wärmste gemessene Januar weltweit: Mit 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau erschütterten die Temperaturen im vergangenen Monat die Klimaforscher. Ob sich die Klimaerwärmung beschleunigt, darüber sind sich die Wissenschaftler allerdings uneinig. Was noch? Wahl-O-Mat geht online Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Pflegevorsorge: Wie man richtig für die Pflege vorsorgt Pflegekrise: Selbst zu zahlende Kosten fürs Pflegeheim steigen weiter Gemeinsamer Aufruf: Konzernchefs fordern kurz vor Bundestagswahl Politikwechsel Sahra Wagenknecht: "Wir brauchen kein neues Wettrüsten" Bundestagswahl 2025: Sahra Wagenknecht knüpft ihre politische Zukunft an BSW-Wahlerfolg Erderwärmung: Januar 2025 war der bisher wärmste erste Jahresmonat Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Trumps Weltmachtanspruch
06.02.2025 · 11 Min.
Grönland, Kanada, der Panamakanal und jetzt der Gazastreifen – die jüngste Ankündigung von Donald Trump reiht sich ein in eine Vielzahl von Plänen, wie der US-Präsident den Einfluss der USA ausweiten will. Nach einem Treffen mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu am Dienstag teilte Trump mit, den Gazastreifen unter amerikanische Kontrolle bringen und ihn zur "Riviera des Nahen Ostens" machen zu wollen. Warum es Trump bei all den Plänen vor allem um die Konkurrenz mit China geht und wer ihm als Vorbild dient, analysiert Laura von Daniels, US-Expertin bei der Stiftung Wissenschaft und Politik. Die Linke hat in den vergangenen Wochen an Zustimmung gewonnen. Das zeigen die aktuellen Umfragen der Institute Forsa, Insa und dem ZDF-Politbarometer, in denen die Partei erstmals seit August 2023 wieder bei fünf Prozent liegt. Das zeigt sich aber auch an überfüllten Wahlkampfveranstaltungen und einem plötzlichen Anstieg bei den Mitgliederzahlen. Allein in den letzten Tagen sind nach eigenen Angaben rund tausend Menschen in die Partei eingetreten. Ob sich der aktuelle Aufschwung bis zur Bundestagswahl am 23. Februar halten wird, erklärt Katharina Schuler, Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE. Und sonst so? Wer ist Friedrich Merz? Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Susanne Hehr, Emma Graml und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Krieg im Nahen Osten: Donald Trump will Gazastreifen unter US-Kontrolle stellen Donald Trump: Als wäre die Welt ein Selbstbedienungsladen Donald Trump: Der 47. US-Präsident Grönland: Was will Donald Trump mit Grönland? Bundestagswahl: Union fällt in neuer Umfrage auf 28 Prozent Bundestagswahl 2025: Wer führt in den aktuellen Umfragen? Die Linke: Plötzlich im Aufwind Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Trumps Gaza-Plan und die Folgen für Nahost
05.02.2025 · 10 Min.
Donald Trump hat in einer Pressekonferenz angekündigt, dass die USA die Kontrolle über den Gazastreifen übernehmen wollen. Außerdem sagte er, dass sein Land das Gebiet wirtschaftlich entwickeln würde. Bei einem Treffen mit Israels Premier Benjamin Netanjahu sprach er von einer dauerhaften Umsiedlung der palästinensischen Bevölkerung. Dieser Vorschlag stieß auf breite Ablehnung, sowohl international als auch bei den Palästinensern selbst. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International sprachen von Vorschlägen mit verheerenden Folgen, die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock bezeichnete den Plan als "inakzeptabel und völkerrechtswidrig". Lea Frehse, Nahostkorrespondentin der ZEIT, ordnet ein, wie realistisch Trumps Ideen für den Gazastreifen sind und was sie für die Menschen vor Ort bedeuten würden. Auf der griechischen Insel Santorini wurden innerhalb von 48 Stunden mehr als 200 Erdbeben registriert. Seit Beginn der Beben am 24. Januar haben viele Bewohner die Insel verlassen. Seismologen warnen, dass das Hauptbeben noch ausstehen könnte. Die griechische Regierung hat daraufhin Notfallmaßnahmen ergriffen, darunter den Einsatz von Katastrophenschutzteams und die Schließung von Schulen. Zudem wurden die Menschen aufgefordert, sich aus Tsunami-Schutzgründen von Küsten- und Hafenbereichen fernzuhalten. Claudia Vallentin, Redakteurin im Wissensressort, erklärt, warum die Insel derzeit so stark von Erschütterungen betroffen ist. Außerdem im Update: Der Expertenrat für Klimafragen hat in seinem aktuellen Gutachten darauf hingewiesen, dass Deutschland seine Klimaziele bis 2030 möglicherweise nicht erreichen wird. Es gehe zwar voran, aber nicht schnell genug, vor allem im Verkehrs- und Gebäudesektor. Zudem brauche es mehr Förderprogramme, um private Haushalte zu entlasten. Was noch? Die geheime Schutzkraft des Niesens Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Krieg im Nahen Osten: Donald Trump will Gazastreifen unter US-Kontrolle stellen Donald Trump: Als wäre die Welt ein Selbstbedienungsladen Gazastreifen: Staaten weltweit reagieren empört auf Trumps Gazapläne Thema: Amnesty International Gaza: Eine Zukunft als Verhandlungsmasse Naturphänomen: Santorini bebt – Athen spürt die Erschütterungen Klimawandel: Der Klimawandel führt auch zu mehr Erdbeben. Stimmt’s? Griechische Inseln: Menschen verlassen nach Erdbeben griechische Insel Santorini Erdbeben: Anspannung auf Santorini hält an Wissenschaft: Vulkan- und Tsunami-Gefahr in Griechenland Gutachten: Was beim Klimaschutz funktioniert – und wer davon profitiert Umweltbundesamt: Deutschland kann Klimaziel für 2030 erreichen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- USA wollen Entwicklungshilfebehörde abschaffen
05.02.2025 · 11 Min.
Der Berater für Regierungsausgaben Elon Musk hat das Ende der US-Entwicklungsbehörde USAid angekündigt. Gemeinsam mit Donald Trump bezeichnete der Techmilliardär die Organisation als "kriminelle Vereinigung". Auf der Plattform X erklärte Elon Musk, dass bereits Beamte entlassen, Büros geschlossen und die Website deaktiviert wurden. USAid wurde 1961 von John F. Kennedy ins Leben gerufen, um weltweit humanitäre Hilfe zu leisten. Im Jahr 2023 belief sich das Budget der Organisation auf knapp 38 Milliarden Dollar. Die Hauptempfänger dieser Mittel waren zuletzt vor allem die Ukraine und Länder auf dem afrikanischen Kontinent. Rieke Havertz, internationale Korrespondentin von ZEIT ONLINE und Host des "OK, America?"-Podcasts, ordnet ein, was die Schließung der USAid für die Länder für Folgen haben könnte. Vor einigen Tagen präsentierte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) den jährlichen Wirtschaftsbericht, der ein nur geringes Wachstum der deutschen Wirtschaft von 0,3 Prozent für dieses Jahr prognostiziert. Damit steht Deutschland im europäischen Vergleich am Ende der Wachstumsskala. Auch im bevorstehenden Wahlkampf wird die Wirtschaft eine zentrale Rolle spielen. Während die Grünen und Teile der SPD eine Reform der Schuldenbremse fordern, setzen die Unionsparteien mit ihrer Agenda 2030 auf eine Ankurbelung der Wirtschaft, während die FDP an der bestehenden Schuldenbremse festhalten möchte. Zacharias Zacharakis, Redakteur im Wirtschaftsressort von ZEIT ONLINE, analysiert im Podcast die unterschiedlichen Positionen der Parteien. Und sonst so? Frösche aus Chile gerettet. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Elon Musk: Hintermänner USA: Senatoren befürchten Auflösung der Entwicklungsbehörde USAid USAid: Amerika zuerst – und danach lange niemand USA: Trump-Regierung entlässt unabhängige Kontrolleure gegen Korruption Nach dem Machtwechsel: Trump-Regierung nimmt Entwicklungsbehörde USAID ins Visier Krieg in der Ukraine: Trump fordert von Ukraine Seltene Erden im Austausch für Unterstützung Entwicklungshilfe: Demokraten sagen Trump und Musk wegen USAID den Kampf an Wirtschaftspolitik: Einer von Habecks schwersten Auftritten Schuldenbremse: Streit um die Bremse Finanzpolitik: Jörg Kukies plädiert für gezielte Reform der Schuldenbremse Schuldenbremse: Wirtschaftsweise fordern Reform der Schuldenbremse Agenda 2030 der CDU: Schlechte Kopie Haushalt: Stimmt das eigentlich, dass die Schuldenbremse Investitionen bremst? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Verschärft Trump den Zollstreit?
04.02.2025 · 10 Min.
US-Präsident Donald Trump hat neue Zölle angeordnet: 25 Prozent auf Importe aus Mexiko und Kanada sowie zusätzliche zehn Prozent auf chinesische Waren. Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum drohte mit Gegenmaßnahmen, während Kanadas Premierminister Justin Trudeau zunächst Gegenzölle ankündigte. Nach Verhandlungen setzt Trump jedoch die Zölle gegen die Nachbarländer für 30 Tage aus. Im Gegenzug sagen Mexiko und Kanada zu, ihre Grenzkontrollen zu verstärken, um den Drogenfluss in Richtung USA zu bekämpfen. China hingegen reagiert mit eigenen Gegenzöllen auf US-Produkte und Exportkontrollen für kritische Mineralien. Wie groß ist die Gefahr einer Eskalation des Zollstreits? Max Hägler ist Wirtschaftsredakteur bei der ZEIT. Im Podcast ordnet er die Auswirkungen dieser Entwicklungen auf den Welthandel ein und erklärt, welchen Einfluss das auf die EU hat. Die FDP unternimmt vor der Bundestagswahl einen Versuch, die Migrationspolitik neu zu ordnen: FDP-Fraktionschef Christian Dürr schlägt einen "Migrationspakt der Mitte" vor, der einige Inhalte des gescheiterten sogenannten Zustrombegrenzungsgesetzes in die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems aufgreifen soll. Ziel ist eine Einigung zwischen den ehemaligen Ampelparteien und der Union – auch um der AfD nicht weiter Raum zu lassen. Doch was genau steht in dem "Migrationspakt der Mitte"? Ferdinand Otto ist Politikredakteur bei ZEIT ONLINE. Im Podcast erläutert er, ob eine Einigung realistisch ist und welche Hürden dabei bestehen. Außerdem im Update: Die Zahl der Straftaten gegen Amts- und Mandatsträger in Deutschland ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Das Bundeskriminalamt (BKA) hat bis zum Stichtag am 31.12.2024 insgesamt 4.923 solcher Taten verzeichnet, im Jahr 2023 waren es bis zum selben Stichtag 4.047. Das geht aus einer vorläufigen Auswertung des Bundesinnenministeriums hervor. Was noch? Paris testet Autobahnspur für Fahrgemeinschaften. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Donald Trump: China führt Importzölle auf mehrere US-Produkte ein Christian Dürr: FDP fordert noch vor Bundestagswahl "Migrationspakt der Mitte" Politiker und Politikerinnen: Angriffe auf Amts- und Mandatsträger deutlich gestiegen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Trump und Netanjahu diskutieren den Gazadeal
04.02.2025 · 12 Min.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu beraten in Washington über die zweite Phase der Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas. Schon vor Netanjahus Abreise in die USA haben Tausende Menschen in Tel Aviv und Jerusalem demonstriert und die Freilassung weiterer israelischer Geiseln gefordert. Worum es in den Gesprächen zwischen Netanjahu und Trump genau geht und inwiefern Netanjahu nach dem Rücktritt dreier Minister innenpolitisch unter Druck steht, ordnet ZEIT-Israel-Korrespondent Jan Roß ein. Die wirtschaftliche Lage in Deutschland ist weiterhin von Insolvenzen, Stellenabbau und einer schwachen Konjunktur geprägt. Die Inflation liegt über zwei Prozent und verteuert den Alltag vieler Menschen, insbesondere beim Einkaufen und in der Gastronomie. Je nach Einkommen und Haushaltsgröße wirken sich die Preissteigerungen aber unterschiedlich stark aus. ZEIT-ONLINE-Datenjournalistin Dana Hajek erklärt, für wen die aktuelle Lage besonders schwierig ist. Und sonst so? Locker im Nacken Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Die Lage im Überblick: Netanjahu in USA – neue Verhandlungen über Waffenruhedeal Israel: Waffenruhe in Nahost Nahost: Verhandlungen über nächste Phase der Waffenruhe beginnen Inflation: Wen die Inflation am stärksten trifft Inflation: Die Teuerungsrate in Deutschland Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Parteitag und Protest
03.02.2025 · 9 Min.
Die CDU hat am heutigen Montag ihren Parteitag in Berlin abgehalten. Dabei haben die rund 1.000 Delegierten ein Sofortprogramm beschlossen, das nach einer möglichen Regierungsbildung unmittelbar umgesetzt werden soll. Das Programm umfasst unter anderem das umstrittene Zustrombegrenzungsgesetz. ZEIT-ONLINE-Politikredakteur Ferdinand Otto war beim CDU-Parteitag dabei und ordnet ein, wie sich die jüngsten Demonstrationen gegen die CDU dort bemerkbar gemacht haben. Die Staats- und Regierungschefs der EU haben sich heute in Brüssel zu einem Sondergipfel getroffen, um über die europäische Verteidigungsfähigkeit zu beraten. Angesichts der Bedrohung durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sind mehrere der 27 Mitgliedsstaaten dafür, für den Ausbau der Verteidigungsfähigkeit neue gemeinsame Schulden aufzunehmen. Worauf sie sich beim Gipfeltreffen einigen könnten, erklärt Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT in Brüssel. Acht Monate nach der Parlamentswahl hat Belgien eine neue Regierung, die erstmals von der rechten N-VA angeführt wird. Der sogenannten Arizona-Koalition gehören noch vier weitere Parteien an. Was noch? Doppel-Erfolg für Beyoncé. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: CDU: Die Union im Wahlkampf Demonstrationen gegen rechts: Rund 160.000 Menschen in Berlin fordern klare Abgrenzung von der AfD 15-Punkte-Programm: Das Ziel findet sich schon auf dem Weg EU-Sondergipfel: Boris Pistorius fordert deutlich höhere Verteidigungsausgaben EU-Gipfel zur Verteidigung: Scholz und Starmer betonen Zusammenarbeit bei Ukrainehilfe Fünf-Parteien-Bündnis: Belgien bekommt erstmals von rechter N-VA geführte Regierung Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- CDU-Parteitag: Merz stellt Sofortprogramm vor
03.02.2025 · 11 Min.
In Berlin beginnt der 37. Parteitag der CDU. Parteichef und Kanzlerkandidat Friedrich Merz hat bereits vorab seine politischen Prioritäten nach der Bundestagswahl skizziert. Er verspricht eine deutliche Wende in der Wirtschafts- und Asylpolitik. Dazu zählt eine striktere Begrenzung des Zuzugs von Asylsuchenden. Ein zentrales Element seiner Pläne ist der sogenannte Fünf-Punkte-Plan, den die CDU vergangene Woche mit Unterstützung der FDP und AfD im Bundestag beschlossen hat. Nun will die Union darauf aufbauend ein Sofortprogramm mit 15 Punkten in das Wahlprogramm der Partei aufnehmen. Die Wahlversprechen sollen im Falle eines Wahlsieges möglichst schnell umgesetzt werden. Doch was genau steht in diesem Sofortprogramm? Hannes Leitlein ist Redakteur für Sinn bei ZEIT ONLINE. Im Podcast erzählt er, welche Maßnahmen im Sofortprogramm festgeschrieben sind und wie sich das Asylrecht in Deutschland in den vergangenen Jahren verändert hat. Im Osten der Demokratischen Republik Kongo eskaliert der Konflikt zwischen der Regierung und der Rebellengruppe M23. Bei Kämpfen rund um die kongolesische Stadt Goma sind laut den Vereinten Nationen mindestens 700 Menschen getötet worden. Die Miliz M23 hatte die Stadt vor einer Woche eingenommen. Goma ist ein Handelszentrum für Rohstoffe. Die Rebellengruppe kontrolliert mittlerweile große Gebiete in der kongolesischen Provinz Nord-Kivu, in denen wertvolle Metalle wie Gold und Coltan abgebaut werden. Die Rebellen setzen ihren Vormarsch in der Provinz fort. Jonas Gerding ist Autor für ZEIT ONLINE und berichtet aus der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa. Im Podcast analysiert er, ob ein Sturz der Regierung wahrscheinlich ist. Und sonst so? Mann und Hund nach acht Jahren wieder vereint Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Lisa Pausch und Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Sofortprogramm der CDU: Diese Dinge will die CDU sofort umsetzen Liveblog: Bundestagswahl 2025: Merz' Fünf-Punkte-Plan im Programmentwurf für Wahlparteitag Demokratische Republik Kongo: M23-Miliz rückt weiter vor, seit Sonntag mehr als 700 Tote in DR Kongo Demokratische Republik Kongo: Alle sind hinter den Rohstoffen her Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Was hinter dem globalen Rechtsruck steckt
02.02.2025 · 13 Min.
Der Rechtspopulismus, der in den 1980er-Jahren noch am politischen Rand angesiedelt war, hat heute weltweit an Einfluss gewonnen. In den USA wurde mit der Wahl Donald Trumps kürzlich ein Rechtspopulist ins höchste Amt gewählt. Auch in mehreren europäischen Ländern wie Ungarn, Italien und Frankreich erzielen rechtspopulistische Parteien hohe Zustimmungswerte. In Deutschland zeigt sich: Laut der "Sonntagsfrage" verschiedener Umfrageinstitute würden derzeit zwischen 20 und 23 Prozent der Deutschen die AfD wählen. Doch was hat zu dieser Entwicklung geführt? Johannes Böhme ist Redakteur im Ressort X der ZEIT. Im Podcast beleuchtet er die Ursachen des globalen Rechtsrucks und erklärt, was man dagegen tun könnte. Mit Inkrafttreten der Krankenhausreform im Januar dieses Jahres sind die Beiträge der Krankenkassen gestiegen. Das deutsche Gesundheitssystem zählt inzwischen zu einem der teuersten weltweit. Auch im Vorfeld der Bundestagswahl gewinnt das Thema Gesundheitspolitik an Bedeutung. Ein zentrales Anliegen dabei ist der Personalmangel im Gesundheitswesen. Zudem wird die ungleiche Behandlung von gesetzlich Versicherten und Privatpatienten bei Arztterminen zunehmend hinterfragt. Carla Neuhaus, Redakteurin im Wirtschaftsressort, beleuchtet, wie sich die Parteien in der Gesundheitspolitik positionieren und welche Lösungsansätze sie zur Bewältigung der steigenden Kosten vorschlagen. Und sonst so? Warum Teilnehmerzahlen bei Demos oft schwanken. Moderation und Produktion: Elise Landschek Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Rechtspopulismus: Warum die Welt nach rechts rückt US-Präsidentschaftswahl: Donald Trump hat die Wahl gewonnen Rechtsextremismus in Europa: So sieht der europäische Rechtsruck aus Bundestagswahl 2025: Wer führt in den aktuellen Umfragen? Rechte Wähler: Das sind die Millionen, die AfD wählen wollen Krankenhausreform: Der Vorhang zu und alle Fragen offen Krankenversicherung: 82 von 94 Krankenkassen erhöhen den Beitrag Thema: Bundestagswahl: Neuwahl im Februar Gesundheitswesen: "Ihr Arzt hat womöglich seit 20 Stunden nicht geschlafen" Gesundheitssystem:Stimmt das eigentlich, dass Deutschland eine Zweiklassenmedizin hat? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Spezial "Der Wahlkreis": Clusterfuck im Bundestag
01.02.2025 · 54 Min.
Drei Wochen bis zur Bundestagswahl – und plötzlich steht das Land kopf. Aus dem Wirtschaftswahlkampf ist nun ein Migrationswahlkampf geworden und aus der strikten Abgrenzung der Union von der AfD eine gemeinsame Abstimmung im Parlament. Auf einmal herrscht Chaos im Deutschen Bundestag. Die Parteien der Mitte überziehen sich mit Vorwürfen. Es wird gebrüllt, gewütet. Nur die AfD feixt. In unserer dritten Folge von "Was jetzt? – Der Wahlkreis" versuchen unsere Hosts Lisa Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch aus der Politikredaktion von ZEIT und ZEIT ONLINE Ordnung in diese chaotische Woche zu bringen. Was treibt Friedrich Merz an – und wovon wird er getrieben? Was verschiebt sich da gerade im politischen System? Und wer soll eigentlich in Zukunft mit wem regieren? Bei "Was jetzt? – Der Wahlkreis" sprechen wir alle zwei Wochen darüber, was all die News und Aufreger der Woche denn nun eigentlich wirklich bedeuten: welche Fragen, Themen und großen Linien hinter dem Wahlkampfgetöse liegen und was sie für uns als Gesellschaft und für die deutsche Politik bedeuten. Die nächste Folge erscheint am 15. Februar. Moderation: Lisa Caspari Produktion: Pool Artists Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Die Neuordnung Gazas nach der Waffenruhe
01.02.2025 · 13 Min.
In den bevorstehenden Verhandlungen über die zweite Phase der Waffenruhe zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas wird zunehmend die Frage nach der Zukunft des Gazastreifens zur zentralen Thematik. Besonders das Westjordanland rückt dabei als möglicher Verwalter Gazas in den Fokus. Für die Palästinenser im Westjordanland besteht große Hoffnung, dass der Gazastreifen künftig unter palästinensische Selbstverwaltung gestellt werden kann. Während die Waffenruhe im Gazastreifen hält, setzt Israels Armee seinen militärischen Einsatz im Westjordanland fort. Am kommenden Dienstag beginnen die Verhandlungen über einen möglichen Abzug israelischer Truppen und die weitere Freilassung von Gefangenen. Lea Frehse ist Nahostkorrespondentin der ZEIT. Im Podcast ordnet sie ein, wie realistisch eine palästinensische Selbstverwaltung in Gaza tatsächlich ist. Der US-Präsident Donald Trump plant, ab dem heutigen Tag Strafzölle auf Waren aus Mexiko und Kanada zu verhängen, um Druck auf die Nachbarländer auszuüben, härter gegen illegale Migration und den Fentanyl-Schmuggel vorzugehen. Mexiko ist der größte Handelspartner der USA, Kanada liegt auf Platz drei. Zölle könnten insbesondere die Preise für Autos, Öl, Gas und landwirtschaftliche Produkte erhöhen, was sich negativ auf die US-Verbraucher auswirken würde. Experten warnen, dass höhere Preise die Inflation anheizen könnten. Donald Trumps Handelsministerkandidat Howard Lutnick verteidigte die Zölle jedoch als effektives Verhandlungsinstrument, um "Fairness" und "Respekt" in Handelsbeziehungen zu erreichen. Julian Heißler berichtet für ZEIT ONLINE aus Washington, D. C. Im Podcast erklärt er, welche Auswirkungen die hohen Zölle für die Länder haben. Und sonst so? So gefährlich ist Asteroid 2024 YR4. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Kai Schnier, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Waffenruhe-Abkommen: Wie geht es nach Beginn der Waffenruhe weiter? Waffenruhe in Gaza: Im Chaos des Überlebens Westjordanland: Wer übernimmt die Kontrolle in Nachkriegsgaza? Gazastreifen: Marsch ins Ungewisse Westjordanland: Ausweitung der Kampfzone Krieg in Nahost: Trump schlägt Umsiedlung von Palästinensern aus dem Gazastreifen vor Nahost: Israel setzt Freilassung palästinensischer Gefangener aus Thema: Donald Trump: Der 47. US-Präsident US-Strafzölle: Die Rechnung zahlt er auch selbst Donald Trump: So würde Donald Trump der deutschen Wirtschaft schaden Migrationspolitik: Wie Mexiko auf Trumps Dominanzgesten reagiert Kanada: Trudeau spricht von "robuster" Reaktion auf Trumps Zollpläne Wirtschaftspolitik von Donald Trump: Er kämpft für seine Oligarchen US-Regierung: Trump nominiert den Unternehmer Howard Lutnick als Handelsminister Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Doppelt gescheitert
31.01.2025 · 12 Min.
Der Gesetzentwurf der Union "zur Begrenzung des illegalen Zustroms von Drittstaatsangehörigen nach Deutschland" hat im Bundestag keine Mehrheit gefunden. Es wurden 693 Stimmen abgegeben, davon 338 Ja-Stimmen, 350 Nein-Stimmen und 5 Enthaltungen. Der Gesetzentwurf hatte Verschärfungen für die Migration nach Deutschland vorgesehen. Nach einer längeren Unterbrechung zu Beginn der Sitzung war es zu heftigen Debatten im Plenum gekommen. SPD und Grüne hatten der Union und FDP vorgeworfen, die AfD im Parlament zu legitimieren. Außerdem sei Unionsfraktionschef Friedrich Merz zu keinem Dialog auf Augenhöhe bereit gewesen. Unionspolitiker hatten SPD und Grüne wiederum vorgeworfen, die Augen vor den Auswirkungen der Migration zu verschließen. Überraschend wurde der Entwurf am frühen Abend abgelehnt. Michael Schlieben, politischer Korrespondent von ZEIT ONLINE, fasst den Tag im Bundestag zusammen und analysiert, inwiefern die Abstimmung dem Kanzlerkandidaten Merz geschadet haben könnte. Großbritannien ist seit genau fünf Jahren nicht mehr Mitglied der Europäischen Union. Die Wirtschaft des Landes hat durch den Austritt etwa vier Prozent an Wirtschaftswachstum eingebüßt. Auch politisch hat Schritt Spuren hinterlassen. Wie ist die Lage in Großbritannien? Und wo hat das Land vom Brexit profitiert? Diese und weitere Fragen beantwortet Jochen Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT in Großbritannien. Die Zahl der Arbeitslosen ist im Januar auf fast drei Millionen gestiegen. Die Bundesagentur für Arbeit führt den Anstieg auch auf die schwächelnde Wirtschaft zurück. Zusätzlich sind die Kosten durch die Inflation gestiegen. Wie sehr der eigene Geldbeutel davon betroffen ist, können Sie hier herausfinden. Was noch? An der Küste von Sylt wird ein Schiffswrack entdeckt – dann verschwindet es auf einmal. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Rechtsruck: Merz ist nicht von Papen, aber Unionsantrag zu Migration: So haben die einzelnen Abgeordneten beim Migrationsgesetz gestimmt Rechte Gewalt in UK: Manchmal sind Seemonster gut Steigende Preise in Großbritannien: Die fetten Jahre sind vorbei Inflation: So hoch ist Ihre persönliche Inflationsrate Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Kommt ein Migrationsgesetz mit Stimmen der AfD?
31.01.2025 · 12 Min.
*Korrektur: In der Folge sagen wir, dass es keine rechtlichen Bedenken gibt. Es gibt sie allerdings schon, unter anderem wird der dauerhafte Ausschluss des Familiennachzugs von manchen Juristen und Juristinnen als verfassungswidrig angesehen. Diesen Freitag könnte der Bundestag ein Gesetz beschließen, das die Migrationspolitik in Deutschland deutlich verschärft. Die Union plant, ihren Entwurf für das sogenannte Zustrombegrenzungsgesetz zur Abstimmung zu stellen – und notfalls mit den Stimmen von AfD, BSW und FDP durchzusetzen. Bereits am Mittwoch haben CDU und FDP erstmals gemeinsam mit der vom Verfassungsschutz in Teilen als rechtsextrem eingestuften AfD einen Antrag erfolgreich verabschiedet. Nun könnte das Gleiche geschehen, aber bei einem Gesetz, das rechtlich bindend ist. Sollte die Union bei der Abstimmung eine Mehrheit erreichen, würde es der größten Oppositionspartei gelingen, ein Gesetz gegen den Willen der Regierung durchzusetzen. Was genau sieht der Gesetzentwurf vor? Heinrich Wefing leitet das Politikressort von der ZEIT. Im Podcast ordnet er das Geschehen ein und erklärt, welche politische Folgen ein solcher Gesetzesbeschluss hätte. Seit November demonstrieren in Serbien Zehntausende Studierende gegen Korruption und Machtmissbrauch. Fast alle Universitäten des Landes sowie zahlreiche Schulen und Gymnasien befinden sich im Streik. Diese Woche kündigte Serbiens Ministerpräsident Miloš Vučević seinen Rücktritt an. Einige Studierende waren in der Nacht zuvor angegriffen worden. Laut Zeugenberichten sollen die Angreifer aus Büroräumen von Vučevićs Partei – der Serbischen Fortschrittspartei – gekommen sein. Trotz Rücktritt gehen die Demonstrationen weiter, da die Studierenden ihre Forderungen noch nicht erfüllt sehen. Was fordern die Studierenden von der Regierung? Konstantin Hadži-Vuković ist Werkstudent bei ZEIT Online und hat sich mit Studierenden vor Ort unterhalten. Im Podcast erzählt er von der Stimmung, die im Land herrscht, und was die Proteste für die Regierung bedeuten könnten. Und sonst so? Der Louvre baut um – und die Mona Lisa bekommt ein eigenes Zimmer. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Susanne Hehr und Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Stopp des Familiennachzugs: Union will "Zustrombegrenzungsgesetz" selbst im Bundestag einbringen Serbien: Tausende Menschen protestieren in Belgrad gegen die Regierung Miloš Vučević: Serbiens Regierungschef tritt nach Massenprotesten zurück Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Was bringt ein AfD-Verbot?
30.01.2025 · 10 Min.
Am heutigen Donnerstag soll im Bundestag über ein mögliches Verbot der AfD diskutiert werden. Ein fraktionsübergreifendes Bündnis aus mehr als 120 Abgeordneten will ein Verbotsverfahren gegen die AfD auf den Weg bringen – doch der Plan ist umstritten. Kritiker warnen, dass ein Verfahren sehr langwierig wäre. Zudem gibt es Bedenken, eine Partei mit hoher Wählerzustimmung zu verbieten. Das Deutsche Institut für Menschenrechte andererseits hält die Initiative für ein Verbot der AfD für aussichtsreich. Eine politische Partei kann in Deutschland nur vom Bundesverfassungsgericht verboten werden. Einen Antrag dafür können die Bundesregierung, der Bundestag oder der Bundesrat stellen. Was spricht für ein Verbot? Welche Risiken birgt es? Und könnte ein solcher Antrag der AfD am Ende sogar nutzen? Eva Lautsch, Rechtsexpertin und Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE, spricht im Podcast über die juristischen und politischen Hintergründe und wie realistisch ein Verbot ist. Frauen, die ab der 13. Schwangerschaftswoche eine Fehlgeburt erleiden, haben bisher keinen Anspruch auf Mutterschutz. Das soll sich nun ändern. Der Bundestag stimmt über einen Gesetzentwurf ab, der den betroffenen Frauen Zeit geben soll, um sich von den körperlichen und psychischen Folgen zu erholen. Vorgesehen sind zwei Wochen bei einer Fehlgeburt ab der 13. Schwangerschaftswoche, sechs Wochen ab der 17. Woche und acht Wochen ab der 20. Woche. Bislang waren Frauen darauf angewiesen, dass Ärztinnen und Ärzte sie krankschreiben. Vertreter aller Fraktionen haben angekündigt, für diesen sogenannten gestaffelten Mutterschutz zu stimmen. Hanna Grabbe aus dem Wissensressort der ZEIT erklärt im Podcast, was sich noch ändern soll und warum dieser Schritt für viele Betroffene so wichtig ist. Außerdem im Update: Die islamistische Terrororganisation Hamas hat acht weitere Geiseln freigelassen. Was noch? Berg in Neuseeland erhält die gleichen Rechte wie eine Person. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Parteienverbot: AfD-Verbotsverfahren soll nächste Woche im Bundestag diskutiert werden AfD: Alternative für Deutschland im Wahlkampf Parteiverbot: Menschenrechtsinstitut räumt AfD-Verbotsantrag gute Chancen ein Mutterschutz nach Fehlgeburt: Eine Fehlgeburt ist kein Gedöns Nahost: Israel setzt Freilassung palästinensischer Gefangener aus Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Jubel bei der AfD, Bedauern bei der Union
30.01.2025 · 12 Min.
Im Bundestag haben CDU und FDP erstmals gemeinsam mit der AfD einen Antrag erfolgreich verabschiedet. Der Fünf-Punkte-Plan der CDU sieht die Verschärfung von Grenzkontrollen, Einreisebestimmungen und Abschiebemaßnahmen vor. Was hat die Zusammenarbeit von CDU und AfD im Parlament verändert? Und wird sich die CDU künftig öfter Mehrheiten mit der AfD sichern? Diese und weitere Fragen beantwortet Ferdinand Otto aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE. Die deutschen Parteien streiten sich im aktuellen Wahlkampf immer wieder darüber, wie viel Geld Menschen ohne Arbeit über Sozialleistungen erhalten sollen. Vor allem CDU/CSU, FDP und AfD wollen die Beträge beim Bürgergeld reduzieren. Die Verfassung garantiere den Menschen ein Existenzrecht, betont hingegen die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Verena Bentele, immer wieder. Tina Groll aus dem Politik- und Wirtschaftsressort von ZEIT ONLINE fasst die Debatte zusammen. Außerdem klärt sie die Frage, wie die Ausgaben für das Bürgergeld auch ohne Beitragskürzungen reduziert werden könnten. Und sonst so? Einbrecher stiehlt dummerweise die falschen Handys. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Susanne Hehr und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Wahlkampf: Die Merz-Zäsur Asylpolitik: Was passiert, wenn Merz eine Mehrheit bekommt? Bürgergeld: Schaffen Sie den Bürgergeldantrag auf Anhieb? Grundsicherung: Sollte das Bürgergeld ersetzt werden? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Eine Mehrheit im Bundestag mit Stimmen der AfD
29.01.2025 · 14 Min.
Der Bundestag hat am Nachmittag über die angekündigten Anträge der Union für eine schärfere Migrations- und Sicherheitspolitik abgestimmt. Konkret ging es dabei um zwei Entschließungsanträge: Der erste enthält einen Fünf-Punkte-Plan "für sichere Grenzen und das Ende der illegalen Migration", der zweite insgesamt 27 Punkte mit Sofortmaßnahmen "für eine wirksame Stärkung der Inneren Sicherheit". Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) äußerte sich zuvor in einer Regierungserklärung zum Vorstoß der Union. Mit Blick auf die Verbrechen der NS-Zeit sagte Scholz: "Das Recht auf Asyl ist fester Bestandteil unserer Rechts- und Werteordnung." Scholz verurteilte die Gewalttaten von Solingen, Mannheim, Magdeburg und Aschaffenburg und betonte, dass diese Taten mit den geltenden Gesetzen hätten verhindert werden können. Friedrich Merz (CDU) warf er vor, mit Scheinlösungen geltendes EU-Recht zu brechen und zugleich den deutschen Rechtsstaat und seine Verfassung zu beschädigen. Eva Ricarda Lautsch ist Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet sie ein, was die zentrale Botschaft in der Regierungserklärung des Kanzlers war und wie seine Rede wohl bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen könnte. Die deutsche Wirtschaft wächst wieder einmal schwächer als erwartet: Für dieses Jahr prognostiziert die Bundesregierung nur ein Wachstum von 0,3 Prozent. Diese bittere Nachricht musste Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) diesen Mittwoch mit seinem Jahreswirtschaftsbericht verkünden. Fabian Franke ist Redakteur und Reporter im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bei ZEIT ONLINE. Im Podcast analysiert er, ob Habeck als Wirtschaftsminister nicht genug getan hat. Anlässlich des 80. Jahrestags der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz hat der Bundestag am Mittag der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Was noch? Der Mann, der seit 25 Jahren auf Kreuzfahrtschiffen lebt Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Regierungserklärung Bundestag: AfD will nur einem Unionsantrag zur Migration zustimmen Asylpolitik der CDU: Zack! Konjunktur: Wirtschaft kommt nicht in Schwung – Regierung senkt Prognose Holocaustgedenktag: Auschwitz-Überlebende warnen vor neuem Antisemitismus Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Stimmt die AfD mit Merz?
29.01.2025 · 13 Min.
Diesen Mittwoch will Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz ernst machen. Im Bundestag will er seine angekündigten Anträge für eine schärfere Migrations- und Sicherheitspolitik einbringen. Geplant sind zwei Entschließungsanträge: Der erste enthält einen Fünf-Punkte-Plan "für sichere Grenzen und das Ende der illegalen Migration", der zweite insgesamt 27 Punkte mit Sofortmaßnahmen "für eine wirksame Stärkung der Inneren Sicherheit und zur Beendigung der illegalen Einwanderung". Fabian Reinbold ist politischer Korrespondent von ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet er ein, was konkret in den Anträgen steht, die die Union in den Bundestag einbringen will – und ob die AfD wohl für die Anträge stimmen wird. Das chinesische Start-up DeepSeek ist gerade dabei, KI-Marktführern wie OpenAI ernsthafte Konkurrenz zu machen. DeepSeek ist seit einigen Tagen auf Platz eins der Apple-App-Store-Charts. Das Sprachmodell R1, das hinter der KI steht, soll ähnlich leistungsstark sein wie das Premium-Modell von ChatGPT – ist aber kostenlos und offenbar auch deutlich effizienter. Im Gegensatz zu den KI-Modellen war R1 in der Entwicklung wohl wesentlich kostengünstiger. Jakob von Lindern ist der stellvertretende Leiter des Digitalressorts bei ZEIT ONLINE. Im Podcast analysiert er, wie die US-Unternehmen nun auf die neue chinesische Konkurrenz reagieren. Und sonst so? Der traditionelle Löwentanz zum chinesischen Neujahr Moderation und Produktion: Henrik Oerding Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Unionsanträge zur Migration: Scholz bezeichnet Verhalten der Union in Asylpolitik als "empörend" Migrationspolitik der Union: Merz stellt der AfD eine Falle DeepSeek: Warum ein KI-Tool aus China die Kurse von Techaktien einbrechen lässt Künstliche Intelligenz: KI-Start-up DeepSeek lässt Techaktien weltweit sinken Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Update: Chinas Sputnik-Moment
28.01.2025 · 9 Min.
Das chinesische Tech-Unternehmen DeepSeek hat mit dem Erfolg seines neuen KI-Sprachmodells für einen historischen Kurseinbruch beim erfolgreichen Chiphersteller Nvidia gesorgt. Der Börsenwert des US-Unternehmens sank innerhalb eines Tages um rund 600 Milliarden Dollar – der größte Tagesverlust in der Geschichte der Wall Street. Auch die Aktien anderer US-Tech-Giganten wie Google, Meta und Microsoft sind eingebrochen. Warum Tech-Experten von einem "Sputnik-Moment" sprechen, erklärt ZEIT-ONLINE-Autor Eike Kühl. Nach wochenlangen Protesten ist Serbiens Ministerpräsident Miloš Vučević zurückgetreten. Serbiens Präsident Aleksandar Vučić lehnt einen Rücktritt ab. Die Journalistin Lucia Steinwender erklärt die Hintergründe. Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft EVG haben heute Tarifverhandlungen für rund 190.000 Beschäftigte aufgenommen. Die EVG fordert unter anderem 7,6 Prozent mehr Lohn. Streiks wird es vorerst keine geben, bis Ende März gilt eine Friedenspflicht. Was noch? Shoppen mit Überraschungsfaktor Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. DeepSeek: Warum ein KI-Tool aus China die Kurse von Techaktien einbrechen lässt Nvidia: Rekordverlust an der Börse Künstliche Intelligenz: KI-Start-up DeepSeek lässt Tech-Aktien weltweit sinken Miloš Vučević: Serbiens Regierungschef tritt nach Massenprotesten zurück Serbien: Tausende Menschen protestieren in Belgrad gegen die Regierung Tarifverhandlungen: EVG fordert 7,6 Prozent mehr Gehalt von der Bahn Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wo Merz' Asylvorschläge gegen das Recht verstoßen
28.01.2025 · 13 Min.
Die Unionsfraktion will diese Woche zwei Entschließungsanträge zur Migrationspolitik in den Bundestag einbringen. In einem Fünf-Punkte-Plan fordert sie unter anderem dauerhafte Grenzkontrollen, Zurückweisungen von Asylbewerbern und Haft für Ausreisepflichtige. SPD und Grüne haben kritisiert, dass einige Punkte der Forderungen verfassungswidrig seien. Ob das stimmt, erklärt ZEIT-ONLINE-Politikredakteurin Eva Ricarda Lautsch. Die Rebellen der M23-Bewegung haben nach eigenen Angaben die Kontrolle über die Millionenstadt Goma im Osten der Demokratischen Republik Kongo übernommen. Seit Jahresbeginn wurden bereits rund 400.000 Menschen vertrieben. Die M23-Rebellen kämpfen gegen die kongolesischen Streitkräfte (FARDC), die von der UN-Mission Monusco unterstützt werden. ZEIT-ONLINE-Autor Issio Ehrich ist in den letzten Jahren öfter in die Demokratische Republik Kongo gereist. Er ordnet den Konflikt im Podcast ein. Und sonst so? Mikropausen halten fit. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Susanne Hehr und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Union zur Migration: Das steht in den Anträgen der Union zur Migrationspolitik CDU: Die Union im Wahlkampf Migration: Debatte um Migrationspolitik Demokratische Republik Kongo: "Wir sind im Krieg, und die haben nichts Besseres zu tun" Demokratische Republik Kongo: M23-Rebellen verkünden Einnahme umkämpfter Stadt Goma Demokratische Republik Kongo: Der Konflikt im Kongo eskaliert Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.