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- Ceuta: Fast alle weg – außer den Jugendlichen (Update)
03.08.2026 · 10 Min.
Die marokkanische Regierung hat sich am Sonntagabend erstmals zu den Ereignissen in der spanischen Exklave Ceuta geäußert. Ein Sprecher des Innenministeriums begründete den Zwischenfall mit Falschinformationen in sozialen Medien und Aktivitäten von Schleusern. Mittlerweile sind die meisten der Menschen wieder nach Nordafrika zurückgekehrt. Über die Lage vor Ort und wie es den auf Ceuta verbliebenen Migranten weitergeht, berichtet ZEIT-Redakteur Miguel Helm. US-Präsident Donald Trump hatte für den heutigen Montagnachmittag neue Verhandlungen mit dem Iran angekündigt, doch der Iran dementiert und bezeichnete Trumps Aussagen als Lügen. Was hinter den widersprüchlichen Aussagen steckt und ob den USA militärisch die Kapazitäten ausgehen, ordnet der außenpolitische Korrespondent der ZEIT Jörg Lau ein. Die CDU-Ministerpräsidenten von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen fordern, dass die "Rente mit 63" entgegen bisheriger Rentenreformpläne doch nicht abgeschafft wird. Wie aussichtsreich dieser Vorstoß der Länderchefs ist und ob das Festhalten an der Regelung wirtschaftlich sinnvoll ist, ordnet Kolja Rudzio aus dem Wirtschaftsressort ein. Und sonst so? OnlyFans für die Forschung Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Ceuta: Marokko macht Falschinformationen für Krise in Ceuta verantwortlich Liveblog: Spanien und Marokko: EU-Innenminister beraten Dienstag bei Dringlichkeitssitzung zu Ceuta Krise in Ceuta: 22 EU-Mitgliedsstaaten fordern Sondersitzung der Innenminister Liveblog: Irankrieg: Iran führt bislang keine Gespräche mit US-Regierung Börse: Dax steigt auf Rekordhoch Rentenreform: Manuela Schwesig teilt Kritik an Abschaffung der abschlagsfreien Rente Rentenreform: Was bedeutet die Rentenreform für Sie? Unser Tool zeigt es Ihnen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Warum Griechenlands Waldbrände außer Kontrolle geraten
03.08.2026 · 11 Min.
In Griechenland breiten sich mehrere Waldbrände weiter aus. Besonders betroffen sind Gebiete westlich von Athen sowie die Insel Kefalonia. Nach ersten Schätzungen sind bereits etwa 12.000 Hektar Fläche verbrannt. Für den Großraum Athen gilt die höchste Waldbrandwarnstufe. In mehreren Ortschaften wurden Anwohner und Touristen zur Evakuierung aufgefordert, teilweise per Warn-SMS. Hunderte Feuerwehrkräfte sind im Einsatz. Wie sich die Lage derzeit entwickelt und ob sich die Brände in den kommenden Tagen eindämmen lassen, beschreibt ZEIT-Autorin Chrissi Wilkens im Podcast. Im Osten Deutschlands geben 27 Prozent der Lehrkräfte an, dass sie das Neutralitätsgebot im eigenen Unterricht verunsichert. Das Neutralitätsgebot verpflichtet Lehrkräfte dazu, sich parteipolitisch neutral zu verhalten. Gleichzeitig sollen sie rassistische, menschenfeindliche und verfassungsfeindliche Positionen im Unterricht kritisch thematisieren. Hintergrund der Verunsicherung sind auch Meldeportale, parlamentarische Anfragen und öffentliche Angriffe der AfD auf Lehrkräfte. Wie Lehrkräfte mit diesem Druck umgehen und warum der Fall Heckel zum Präzedenzfall werden könnte, erklärt ZEIT-Autor Sebastian Höhn. Und sonst so? Weltmeisterschaften im Hundesurfen. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Waldbrände in Europa: Waldbrände zerstören 100 Häuser in Griechenland Waldbrände in Südeuropa: Helfer bringen Menschen in Griechenland mit Booten in Sicherheit Feuer in Südeuropa: Feuerwehr in Griechenland kommt kaum gegen Waldbrände an Feuer in Südeuropa: Wind und Hitze entfachen neue Waldbrände in Griechenland Waldbrände in Südeuropa: Starker Wind erschwert Löscharbeiten in der Türkei und Griechenland AfD in Sachsen-Anhalt: Was sagt man, wenn die Schüler »Remigration« fordern? AfD in Sachsen-Anhalt: Der Tag danach Lehrer aus Sachsen-Anhalt: »Der wahre Patriot hier bin ich« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wird die Angst vor Migration zur Gefahr für Europa?
02.08.2026 · 14 Min.
Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez fordert ein Treffen der EU-Innenminister, nachdem mehrere Regierungen Spaniens Grenz- und Migrationspolitik kritisiert hatten. Zuvor waren Zehntausende Menschen aus Marokko nach Ceuta gelangt; mindestens 67 starben, die meisten kehrten inzwischen nach Marokko zurück. Warum reagierten einige EU-Partner so scharf, und warum geraten die Toten in der Debatte an den Rand? Darüber spricht Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT. In Tunesien sind die Temperaturen zuletzt auf bis zu 50 Grad Celsius gestiegen. Es kam zu Stromausfällen, auch weil über Jahre zu wenig in das Netz investiert wurde. Und das, obwohl Präsident Kais Saied versprochen hatte, den Staat wieder handlungsfähig zu machen, als er 2021 das Parlament entmachtete. Die freie Journalistin Vanessa Barisch berichtet aus Tunesien – und erklärt, warum sich die EU mit Kritik an Saied zurückhält. Und sonst so? Unsere DNA enthält Spuren von »Geistervorfahren«. Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Ceuta: Ein Fest für die Feinde Europas Migration nach Ceuta: Was ist in Ceuta passiert? Tunesien: »Der Vertrauensverlust in politische Parteien ist total« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Hat sich Infantino mit seinen Fifa-Plänen verkalkuliert?
01.08.2026 · 12 Min.
Die Fifa hatte geplant, eine neue Tochtergesellschaft zu gründen, die künftig alle Fußballturniere organisiert und vermarktet. 20 bis 30 Prozent der Anteile sollten an private Investoren verkauft werden. Damit wollte der Weltverband zusätzliche Einnahmen erzielen. Die Pläne waren auf Kritik gestoßen: Die Uefa, die nord- und mittelamerikanische Concacaf sowie der asiatische Fußballverband lehnten das Vorhaben ab. Die Uefa drohte sogar mit einem Boykott der Weltmeisterschaften. Ob sich Fifa-Präsident Gianni Infantino mit seinen Plänen verschätzt hat, schätzt Fabian Scheler ein, Redakteur im Sportressort der ZEIT. Mit Wedium ist eine neue deutsche Videoplattform gestartet, die eine europäische Alternative zu TikTok bieten will. Dabei setzt Wedium nach eigenen Angaben auf mehr Jugendschutz, Datenschutz und eine verifizierte Community. Die Plattform will verhindern, dass Hass, Hetze und Falschinformationen durch den Algorithmus verstärkt werden. Kinder und Jugendliche ab 13 Jahren sollen die App nur mit einem Konto nutzen können, das mit einem Erwachsenen verbunden ist. Wie die Chancen stehen, dass Wedium sich gegen die etablierten sozialen Netzwerke durchsetzt, hat sich Johanna Jürgens, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT, angeschaut. Und sonst so? Tipps gegen Langeweile im Stau Moderation und Produktion: Hanna Heim Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Absage der Concacaf und Uefa: Fifa wirft Medien »fehlerhafte Berichterstattung« vor Fußball: Was wir über Gianni Infantinos WM-Plan wissen Fifa Forward Enterprise: Hochrangiger Infantino-Berater tritt aus Protest zurück Concacaf: WM-Gastgeberländer stellen sich gegen Fifa-Investorenpläne Gianni Infantino: »Maximale Eskalationsstufe« und »totale Krise« Joseph Weiler: »Die Fifa ist eine hässliche Organisation« Gianni Infantino: Der Fußball lässt sich nicht für dumm verkaufen Wedium: Erstes Gebot: Du sollst nicht hetzen Social Media: EU-Kommission wirft TikTok unzureichenden Schutz von Kindern vor Handynutzung von Kindern: Wir Erwachsenen machen uns schuldig Social Media und Kinder: Ist Social Media zu gefährlich für Kinder? Frühstartrente: So viel könnte Ihr Kind im Alter von der Frühstartrente haben Der unendliche Interviewpodcast: »Alles gesagt?« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Mit nichts als einem Schwimmring nach Europa
31.07.2026 · 12 Min.
In den spanischen Exklaven mit Grenzen zu Marokko sind in den vergangenen Tagen laut örtlichen Behörden rund 60.000 Migranten angekommen. Viele von ihnen sind an den Küsten entlanggeschwommen, um in die Städte Ceuta und Melilla zu gelangen. Marokko hat an den Grenzübergängen nach Ceuta Wasserwerfer eingesetzt, die spanische Regierung das Militär zur Unterstützung der Gendarmerie dorthin geschickt. Anastasia Tikhomirova aus dem Politikressort erklärt, warum gerade so viele Menschen versuchen, in die spanischen Exklaven zu gelangen. US-Präsident Donald Trump hat bekannt gegeben, dass der von den USA initiierte Friedensrat eine Einigung zur vollständigen Entwaffnung der Hamas und anderer bewaffneter Gruppen im Gazastreifen erzielt habe. Die Hamas will der Entwaffnung nur zustimmen, wenn Israel das Abkommen ebenfalls akzeptiert. Israel hat sich bisher nicht geäußert. In der Vergangenheit waren ähnliche Ankündigungen gescheitert. Ob und unter welchen Bedingungen die Hamas ihre Waffen tatsächlich abgeben könnte, erklärt Jan Roß, Redakteur im Politikressort der ZEIT. Außerdem im Update: Nach einem Vorfall bei der KI-Firma OpenAI gibt nun auch der Konkurrent Anthropic an, dass Systeme von anderen Unternehmen bei Testläufen von KI gehackt wurden. Als Grund nennt Anthropic eine fehlerhafte Einstellung bei den Tests, die den KI-Modellen Zugriff auf das Internet ermöglicht habe. Und sonst so? Dinge reparieren statt wegwerfen – ein Gesetz macht das jetzt einfacher Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle und Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: Spanische Exklave: Spanien schätzt Zahl der nach Ceuta gelangten Menschen auf fast 60.000 Spanische Exklave Ceuta: Frankreich und Italien verstärken ihre Grenzkontrollen Zuwanderung: Spanien mobilisiert Militär nach Andrang von Migranten in Ceuta Washington, D. C.: Trump führt »produktive« Gespräche mit Selenskyj und Netanjahu Krieg in Gaza: Trump verkündet Abkommen zur Entwaffnung der Hamas im Gazastreifen Krieg in Gaza: Hamas fordert israelische Zustimmung zu von Trump verkündeter Einigung Gazastreifen: Sie wollen endlich aufräumen Humanitäre Lage im Gazastreifen: Trumps Friedenszirkus lenkt von den wahren Problemen in Gaza ab Künstliche Intelligenz: Anthropic gesteht ebenfalls Hackerangriff von KI-Modell Claude KI-Vorfall bei OpenAI: Unter Kontrolle? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wer darf AfD-Politiker von der Wahl ausschließen?
31.07.2026 · 13 Min.
Wahlausschüsse in Niedersachsen haben mehrere AfD-Kandidaten nicht zur Kommunalwahl zugelassen – wegen Zweifeln an ihrer Verfassungstreue. Möglich macht das ein Gesetz, das die rot-grüne Landesregierung von Niedersachsen beschlossen hat. Demnach müssen die Wahlausschüsse Kandidaten aus extremistischen Parteien auf ihre Verfassungstreue überprüfen. Für einen betroffenen AfD-Politiker ist sein Ausschluss von der Wahl ein »Hintertürverbot durch Behörden und Wahlausschüsse«. Christian Parth aus dem Politikressort der Zeit ordnet ein, ob der Ausschluss von AfD-Kandidaten ein gerechtfertigtes Mittel oder doch ein Schaden für die Demokratie ist. Die tagelangen Proteste der »Kakerlaken«-Bewegung in Indien waren erfolgreich. Das erklärte Ziel der Bewegung war es, den Bildungsminister Dharmendra Pradhan zum Rücktritt zu bewegen sowie Reformen im Bildungssystem anzustoßen. Das hat die Bewegung nun erreicht. Auslöser der Proteste war ein Skandal rund um geleakte Prüfungsaufgaben. Die Proteste sind auch allgemein Ausdruck von Frust über Korruption und die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Indien. Ändert sich das nach dem Erfolg der »Kakerlaken«-Bewegung? Diese Frage beantwortet die Indien-Expertin Pradnya Bivalkar. Und sonst so? Wie Papa-Geruch Babys positiv beeinflusst Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Philip Moser Mitarbeit: Mathias Peer und Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links: AfD: Niedersachsens AfD-Vize nicht zur Landratswahl in Lüneburg zugelassen Wahlausschüsse und die AfD: Wann ist ein AfD-Kandidat ein Verfassungsfeind? »Kakerlaken«-Bewegung in Indien: Narendra Modi will Indiens Bildungssystem reformieren »Kakerlaken«-Bewegung: Indiens Bildungsminister tritt nach Protesten zurück »Kakerlaken«-Bewegung in Indien: Das Kakerlakenproblem der indischen Regierung Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Europa brennt – aber die Klimakrise lässt uns kalt? (Update)
30.07.2026 · 9 Min.
Anhaltende Hitzewellen und schwere Waldbrände in Europa machen die Folgen des Klimawandels deutlich sichtbar. Trotzdem gerät die Klimakrise nach akuten Katastrophen oft schnell wieder in den Hintergrund. Warum das so ist und welche Rolle Politik und Gesellschaft dabei spielen, erklärt Petra Pinzler, Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Die Deutsche Bahn hat im ersten Halbjahr 2026 erstmals seit sieben Jahren wieder einen Gewinn erzielt. Nach Steuern lag das Ergebnis im Kerngeschäft bei 147 Millionen Euro. Was der Gewinn über den Zustand der Bahn aussagt und ob die Deutsche Bahn überhaupt Gewinn machen muss, erläutert Jonas Schulze Pals, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT. Außerdem im Update: Bei den russischen Luftangriffen auf die Ukraine ist mutmaßlich ein russischer Marschflugkörper im Osten Polens abgestürzt. Ministerpräsident Donald Tusk erklärte, es gebe keine Hinweise auf einen gezielten Angriff auf Polen. Und sonst so: Montenegro führt Menstruationsurlaub ein Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Hitzewelle in Europa: Brände, Hitze und vor allem unsere Ignoranz machen mich fassungslos Klimapolitik: Warum regen verfehlte Klimaziele immer weniger Leute auf? Hitzetote: Die Tragödie dieses Sommers Deutsche Bahn: Deutsche Bahn macht im ersten Halbjahr 147 Millionen Euro Gewinn Evelyn Palla: "Alle werden jetzt konsequent an der Pünktlichkeit gemessen" Deutsche Bahn: Strecke: frisch saniert – Pünktlichkeitsquote: 6 Prozent Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Hitze und Feuer: die neue Normalität in Europa?
30.07.2026 · 13 Min.
Erneut hat eine Hitzewelle Deutschland erreicht. Die Temperaturen können am Donnerstag laut dem Deutschen Wetterdienst in weiten Teilen Deutschlands bis über die 35-Grad-Marke klettern. Die Weltgesundheitsorganisation hat davor gewarnt, dass solche Hitzewellen keine Ausnahme mehr seien, sondern wiederkehrende Phänomene. In Deutschland sind die Temperaturen zudem laut dem Deutschen Wetterdienst deutlich schneller angestiegen als im weltweiten Mittel. Elena Erdmann aus dem Wissensressort der ZEIT berichtet, was Daten über die Zukunft der Hitze in Deutschland und Europa erzählen. Nach einem mutmaßlichen ukrainischen Angriff auf ein Frachtschiff im Kaspischen Meer gibt es Spannungen zwischen dem Iran und der Ukraine. Der ukrainische Präsident Selenskyj bestätigte den Angriff auf einen Frachter und betonte in einer allgemeinen Ansprache, dass der Iran und Russland militärisch stark zusammenarbeiten würden. Irans Außenminister Araghtschi wirft der Ukraine vor, dass sie auf Anweisung Israels gehandelt haben soll. Israel wird – ähnlich wie die Ukraine – von den USA unterstützt. Stehen sich die USA und Russland nun in zwei Konflikten gegenüber? Antworten auf diese Frage hat Lea Frehse, Redakteurin für Außenpolitik bei der ZEIT . Und sonst so? Hitze-Lifehack vom Südostasienkorrespondenten der ZEIT Moderation und Produktion: Hanna Heim Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer und Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links: Hitze: Hitzewelle erreicht Westen von Deutschland Hitze in Deutschland: Wetterdienst erwartet neue Hitzewelle ab Dienstag Klimageschichte : So warm wie heute war es zuletzt, als die Neandertaler noch lebten Wetter und Waldbrände: »Jetzt kann nur noch ein Wetterwechsel helfen« Trumps Oval-Office-Diplomatie: Momentum oder nur Momentaufnahme? USA: Trump sieht »gute Chance« für Gesprächslösung mit dem Iran Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Der Regierungsumbau ist beendet, die Kritik auch? (Update)
29.07.2026 · 11 Min.
Die CDU-Bundestagsfraktion hat Thorsten Frei mit rund 92 Prozent zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Der Bundespräsident hat außerdem mehrere Minister der Bundesregierung neu ernannt. Damit ist der Personalwechsel in der Bundesregierung und innerhalb der CDU zu einem vorläufigen Höhepunkt gekommen. Zuletzt hatte es scharfe Kritik an Merz’ Personalpolitik gegeben, insbesondere an seinem Umgang mit dem bisherigen Verkehrsminister Patrick Schnieder. Ob die Fraktion die Kritik an den Bundeskanzler herangetragen hat, beantwortet ZEIT-Politikredakteur Ferdinand Otto. BMW will weltweit rund 8.000 Stellen abbauen. Das ist aus Unternehmerkreisen bekannt geworden. BMW ist damit der letzte große deutsche Autohersteller, der ein Sparprogramm auflegen muss. Volkswagen, Mercedes und Co. haben ihre Programme bereits im vergangenen Jahr angekündigt. Die deutsche Automobilbranche erhält insbesondere bei Elektroautos starke Konkurrenz aus China. Wieso es jetzt auch BMW trifft und wie die Bundesregierung auf diesen Druck reagiert, weiß Max Hägler aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT. Im Iran protestieren immer mehr Gefangene gegen Hinrichtungen und Gewalt in den Gefängnissen. Allein in der größten Haftanstalt des Landes sollen iranischen Menschenrechtsgruppen zufolge mehr als 1.500 Personen die Nahrung verweigern. Der Iran hat die Todesstrafe zuletzt immer öfter verhängt, um vor allem Teilnehmer der Proteste im vergangenen Winter zu bestrafen. Wieso das iranische Regime so brutal vorgeht, berichtet Omid Rezaee, Volontär und Iranexperte der ZEIT. Und sonst so? Sechs Gedankenspiele für die freie Zeit. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Thorsten Frei: Der neue Fraktionschef Friedrich Merz: Es hat bereits begonnen Stellenabbau bei BMW: Wenn du deinen Gegner nicht besiegen kannst, umarme ihn Strukturkrise in Deutschland: Dieser Auto-Trip will einfach nicht aufhören Iran: Dieses Regime ist gegen das Leben Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Merz baut um: Neuaufstellung mit Risiko
29.07.2026 · 13 Min.
Der Rücktritt von Jens Spahn als Vorsitzender der Unionsfraktion hat mehrere personelle Veränderungen innerhalb der Bundesregierung und der CDU ausgelöst. Thorsten Frei soll heute zum neuen Fraktionsvorsitzenden gewählt werden, wodurch seine bisherige Position als Chef des Bundeskanzleramts neu besetzt werden muss. Darüber, wie Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) diesen Wechsel durchführt, wird innerhalb der Union heftig diskutiert. Aus einigen Landesverbänden gibt es bereits offene Kritik. Ob Friedrich Merz jetzt um sein Ansehen in der eigenen Partei bangen muss, erläutert Ferdinand Otto, Redakteur im Politikressort der ZEIT. Nach dem Terroranschlag in Berlin finden die kommenden Christopher Street Days (CSD) und Pride-Veranstaltungen in Deutschland unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen statt. In den nächsten Wochen sind unter anderem Veranstaltungen in Ahaus, Amberg, Neustrelitz, Kempten, Bingen am Rhein und Hamburg geplant. Der Hamburger CSD dürfte die größte Veranstaltung werden. Trotz der veränderten Sicherheitslage wollen viele Organisatoren sowie Teilnehmende an den Demos festhalten. Über die aktuelle Stimmung und die Sicherheitsmaßnahmen spricht Manuel Opitz, Mitglied des Organisationsteams und Pressesprecher des Hamburger CSD. Und sonst so? 2.000 Euro Geschenke an sich selbst Moderation und Produktion: Hanna Heim Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Was jetzt? / CSD: Sind die CSDs in Gefahr? Nachfolge von Jens Spahn: Besser ohne ihn? Was jetzt? / Thorsten Frei: Unionsfraktionsvorsitz? Frei! Jens Spahn: Seine Prüfung Fraktionsvorsitz der Union: Die beste Lösung – für Merz und Söder Kabinettsumbau: Merz ordnet Kabinett neu und kündigt weiteren Umbau an Fritz Güntzler: Äußerst ungüntztig Was jetzt? / Anschlag auf den CSD: Wie konnte es zu dem Anschlag auf den Berliner CSD kommen? CSD Berlin: »Die Pride wird sich nicht mehr anfühlen wie vor dem Anschlag« Anschlag in Berlin: Ein Gefühl wollen sie nicht zulassen: Angst Friedrich Merz: Bundeskanzler kritisiert fehlende Befugnisse der Sicherheitsbehörden Anschlag auf den CSD in Berlin: Mit diesem Anschlag ist eine Grenze erreicht Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Reaktionen auf den CSD-Anschlag – was der Innenminister ändern will (Update)
28.07.2026 · 12 Min.
Nach Angaben des Berliner Bürgermeisters Kai Wegner (CDU) wurden beim Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) 31 Menschen verletzt, eine 65-jährige Polin wurde getötet. Bisher hatten die Behörden stets von 29 Verletzten gesprochen. Der mutmaßliche Attentäter des CSD-Anschlags in Berlin, Abdul B., war den Sicherheitsbehörden schon lange als Islamist bekannt. Die Polizei führte ihn als Gefährder und überwachte ihn, konnte den Anschlag am Samstagabend im Tiergarten jedoch nicht verhindern. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) will nun eine Präventivhaft für Gefährder einführen. Ob das im deutschen Strafrecht möglich ist, ordnet ZEIT-Politikredakteur Christoph Heinemann ein. In Frankreich, Spanien und Portugal wüten weiterhin verheerende Waldbrände. Im Südwesten Frankreichs haben die Behörden weitere Evakuierungen angeordnet. An der Atlantikküste im Département Gironde müssen sich fast 4.000 Menschen aus Touristengebieten in Sicherheit bringen. Landesweit sind in diesem Jahr bisher bereits 116.000 Hektar abgebrannt. Insgesamt mussten in Frankreich und Spanien bisher rund 330.000 Menschen ihre Häuser verlassen. In Frankreich sind ab dem Wochenende erstmals Feuerwolken aufgetreten. Was es damit auf sich hat, erklärt ZEIT-Wissenschaftsredakteurin Linda Fischer. Außerdem im Update: In Japan sind bei einem Erdbeben der Stärke 7,1 in der Präfektur Kumamoto mehrere Menschen getötet und viele weitere verletzt worden. Mehr als 150.000 Menschen wurden aufgefordert, Evakuierungszentren aufzusuchen. In der betroffenen Region waren rund 40.000 Haushalte ohne Strom. Und sonst so? Süper, die Top Ten der Jugendwörter 2026 sind da. Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: CSD-Anschlag in Berlin: Auf jeden Gefährder kommen zehn Polizisten Anschlag in Berlin: Dobrindt fordert nach Anschlag auf CSD härteren Umgang mit Gefährdern CSD Berlin: Polizei findet Bekennervideo auf Handy des mutmaßlichen Attentäters Waldbrände in Frankreich: »Die Bademeister hissten die grüne Flagge, vom Himmel rieselte Asche« Schutz vor Waldbränden: Es brennt und brennt und brennt Waldbrände in Frankreich: Behörden ordnen weitere Evakuierungen im Département Gironde an Erdbeben in Japan: Schweres Erdbeben in Japan bringt Einkaufszentrum zum Einsturz Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wie stoppt man Radikalisierung?
28.07.2026 · 13 Min.
Nach seinem mutmaßlich islamistischen Anschlag auf den Christopher Street Day mit einer Toten und zahlreichen Verletzten in Berlin am Samstag, wurde Abdul B. am Sonntag in Berlin Spandau von der Polizei bei dem Versuch, ihn festzunehmen, erschossen. Eigentlich hätte er am Montag seinen dritten Termin bei dem Berliner Verein Violence Prevention gehabt. Bei seinen ersten beiden Terminen dort sei Abdul B. äußerst »freundlich, kontrolliert und undurchschaubar« aufgetreten, es habe sich »nicht der geringste konkrete Bedrohungshinweis« ergeben. Das sagte der Leiter der Organisation, Thomas Mücke, der ZEIT. Was genau Deradikalisierungsprogramme sind, erklärt der Politikwissenschaftler und Radikalisierungsforscher Özgür Özvatan. Die Ebolaepidemie in der Demokratischen Republik Kongo breitet sich weiter aus. Mehr als 1.400 Menschen sind seit Ende April nachweislich an dem Virus gestorben, melden die kongolesischen Gesundheitsbehörden. Die Zahl der im Labor bestätigten Infektionen stieg demnach auf 3.200. Den aktuellen Angaben der Behörde zufolge liegt die Todesrate derzeit bei 43,9 Prozent. Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzudämmen, auch weil es für den Ebolaerreger vom Typ Bundibugyo bislang weder einen Impfstoff noch eine Therapie gibt. Seit Anfang Juli läuft die klinische Testphase für zwei antivirale Therapieverfahren. Dazu spricht ZEIT-Autor Kai Kupferschmidt. Das »Was Jetzt? – Spezial« von Imre Balzer zu diesem Thema finden Sie hier. Und sonst so? Mückenliebling? Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Mira Schrems und Mathias Peer Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Anschlag auf den Berliner CSD: Alle wussten, dass er ein Extremist ist Anschlag in Berlin: Ein Gefühl wollen sie nicht zulassen: Angst CSD in Berlin: Wie sicher ist die queere Community in Deutschland? Ebola in der DR Kongo: Sie jagen das Virus schneller als je zuvor. Sind sie schnell genug? Ebolaausbruch in Kongo: Auf der Suche nach Patient null Demokratische Republik Kongo: Zahl der Ebolatoten in Kongo steigt auf über 1.400 Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Warum war der mutmaßliche CSD-Attentäter auf freiem Fuß? (Update)
27.07.2026 · 11 Min.
Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Terroranschlag am Samstagabend auf dem Berliner CSD steht jetzt die Identität der Toten fest. Demnach kam die 65-jährige Frau aus Polen und war mit ihrer Tochter auf Berlinbesuch. Die Polizei hatte den mutmaßlichen Täter Abdul B. am Sonntagabend nach stundenlanger Suche in Berlin-Spandau gestellt und erschossen. Der 21-Jährige war wegen diverser Gewaltstraftaten polizeibekannt und galt laut Einschätzungen von Sicherheitsbehörden als islamistischer Gefährder. Yassin Musharbash aus dem Investigativressort erklärt, was im Umgang mit dem mutmaßlichen Attentäter schiefgelaufen ist und wie ein sinnvoller Umgang mit Gefährdern wie ihm aussehen könnte. Nach dem Rücktritt von Unionsfraktionschef Jens Spahn hatte Bundeskanzler Friedrich Merz am Freitag verkündet, dass Thorsten Frei seinen Posten übernehmen soll. Gesundheitsministerin Nina Warken wechselt dafür an die Spitze des Kanzleramts, CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann wird neuer Gesundheitsminister. Nach einer tagelangen Hängepartie verkündete Merz heute, dass Steffen Bilger, der frühere Staatssekretär im Verkehrsressort, Schnieders Nachfolger werden solle. Ob Bilger der Richtige für den Job ist, schätzt Zacharias Zacharakis aus dem Wirtschaftsressort ein. Außerdem im Update: In der spanischen Region Madrid konnten heute die ersten Menschen in ihre Häuser zurückkehren, die sie wegen andauernder schwerer Waldbrände verlassen mussten. In Frankreich hat Präsident Emmanuel Macron derweil eine Krisensitzung wegen der Brände einberufen. ZEIT-Auslandskorrespondentin Johanna Roth ist vor Ort und berichtet im Podcast von ihren Eindrücken. Und sonst so? Tipps, um ein guter Gast zu sein Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Anschlag auf den Berliner CSD: Alle wussten, dass er ein Extremist ist Christopher Street Day: Was wir über den Anschlag auf den CSD in Berlin wissen Anschlag in Berlin: Ein Gefühl wollen sie nicht zulassen: Angst Kabinettsumbau: Steffen Bilger soll Bundesverkehrsminister werden Fritz Güntzler: Äußerst ungüntztig Patrick Schnieder: Warum er, warum jetzt? Waldbrände in Frankreich und Spanien: Emmanuel Macron beruft wegen Waldbränden Krisensitzung ein Waldbrände in Frankreich und Spanien: Feuer in Südeuropa zwingen rund 300.000 Menschen zur Flucht Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD: Wie sicher ist die queere Community in Deutschland?
27.07.2026 · 13 Min.
Beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist am Abend ein weißer Transporter in eine Menschenmenge gefahren. Eine Frau wurde dabei getötet, mindestens 29 weitere Menschen wurden verletzt. Die Veranstaltung wurde daraufhin abgebrochen. Die Polizei stuft den Vorfall als mutmaßlichen Anschlag ein. In den vergangenen Jahren wurden zwar Fortschritte bei der rechtlichen Gleichstellung erzielt, doch queerfeindliche Straftaten nehmen weiter zu. Wie sicher die queere Community in Deutschland tatsächlich ist und welche Bedrohungen sie derzeit erlebt, ordnet ZEIT-Nachrichtenredakteur David Rech ein. Wenige Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt geraten Spitzenkandidaten ins Visier einer mutmaßlich russischen Desinformationskampagne. Auf der Plattform X kursieren gefälschte Videos über die Kandidaten von CDU, SPD, Grünen und Linken. Darin werden frei erfundene Vorwürfe verbreitet, um das Vertrauen in die Politiker zu untergraben. Nach Einschätzung des Bundesamts für Verfassungsschutz sind die Aktivitäten wahrscheinlich Teil der sogenannten Matrjoschka-Kampagne, die Russland zugerechnet wird. Nach Recherchen der ZEIT hat die mutmaßlich russische Einflussoperation nun auch Berlin erreicht. Aktuell sind die Berliner Spitzenkandidaten von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Linkspartei betroffen. Welchen Einfluss die Kampagne auf die Wahl haben könnte, erklärt Christian Fuchs, Redakteur im Ressort Investigative Recherche und Daten der ZEIT. Und sonst so? Ente erobert Schwimmbad. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Liveblog: CSD Berlin: Abdul B. saß mit weiterem Mann im Tatfahrzeug Christopher Street Day: Was wir über den Anschlag auf den CSD in Berlin wissen Frank-Walter Steinmeier: Politiker verurteilen Anschlag auf Berliner CSD LGBTQ-Rechte: Der queere Widerstand gegen den Backlash Abgeordnetenhauswahl Berlin: Desinformationskampagne zu den Landtagswahlen weitet sich aus Desinformation und Cyberangriffe: Stimmt das eigentlich, dass Russland versucht, die Wahl zu beeinflussen? Landtagswahl Sachsen-Anhalt: Lügengrüße aus Moskau Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Es brennt und brennt und brennt
26.07.2026 · 14 Min.
In Südeuropa breiten sich die schweren Waldbrände weiter aus. In beiden Ländern mussten wegen der Flammen bereits über 200.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Warum die Situation in diesem Jahr besonders dramatisch ist, wie sich die Brände eindämmen lassen und was sich in Zukunft ändern muss, erklärt der Feuerökologe und Waldbrandexperte Alexander Held vom European Forest Institute im Podcast. Die Bundesregierung will härter gegen Steuerbetrug vorgehen. Laut einem neuen Aktionsplan von Finanzminister Lars Klingbeil und Justizministerin Stefanie Hubig soll Steuerhinterziehung künftig als Verbrechen mit mindestens einem Jahr Haft und nicht mehr als Vergehen geahndet werden. Über die geplanten Maßnahmen spricht ZEIT-Wirtschaftsredakteur Marcus Rohwetter im Podcast. Er erklärt, was Anwälte von dem Vorstoß halten und ob Deutschland dadurch am Ende wirklich mehr Geld einnehmen könnte. Und sonst so? Das große Tour-de-France-Finale Moderation und Produktion: Elise Landschek Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Waldbrände in Südeuropa: »So etwas haben wir noch nie erlebt« Waldbrände in Frankreich: Feuertornado in der Urlaubsregion Frankreich und Spanien: Waldbrände in Südwesteuropa zwingen rund 160.000 Menschen zur Flucht Steuerhinterziehung: 15 Jahre Gefängnis? Das hält echte Kriminelle nicht ab Steuerhinterziehung: Hubig und Klingbeil stellen Plan gegen Steuerhinterziehung vor Soziale Ungleichheit: Deutschland, eine Dynastie Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Spezial »Der Wahlkreis«: Er könnte der erste Ministerpräsident der AfD werden. Wer ist Ulrich Siegmund?
25.07.2026 · 92 Min.
In keinem Bundesland ist die Macht für die AfD so greifbar wie in Sachsen-Anhalt. Die absolute Mehrheit scheint für sie laut Umfragen in greifbarer Nähe. Es wäre eine Zäsur, ein Wendepunkt in der Geschichte der Bundesrepublik. Der Mann, der die AfD in die Staatskanzlei führen soll, heißt Ulrich Siegmund. Früher beschäftigte er sich beruflich mit Raumbeduftung, heute ist er das freundliche Gesicht des Rechtspopulismus, der bestgelaunte AfD-Politiker, den Deutschland je erlebt hat – und womöglich der erfolgreichste. Unsere Hosts Lisa Caspari und Robert Pausch haben sich durch viele Stunden Reden, Podcast-Auftritte, Pressekonferenzen und TikToks von Ulrich Siegmund gehört. In dieser Folge von Was Jetzt? – Der Wahlkreis zeichnen sie das Porträt eines Mannes, der peinlich darum bemüht ist, jede Angriffsfläche zu reduzieren. Der einen neuen Sound in die AfD bringt, ein anderes Selbstverständnis – und deshalb ebenso erfolgreich ist wie gefährlich. Shownotes: Martin Nejezchleba über Ulrich Siegmund Robert Pausch über den medialen Umgang mit der AfD Die fantastische Mehmet-Göker-Dokumentation Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Was auf den neuen Gesundheitsminister zukommt
25.07.2026 · 13 Min.
Nach dem Rücktritt von Jens Spahn als Fraktionschef der Union ordnet Bundeskanzler Friedrich Merz sein Kabinett neu. Der bisherige CDU-Generalsekretär Casten Linnemann, der nach der letzten Bundestagswahl noch kein Regierungsmitglied werden wollte, übernimmt das Gesundheitsministerium. Die Krankenversicherungsreform ist zwar seit zwei Wochen endgültig beschlossen, doch auf Linnemann wartet direkt die nächste Aufgabe. Die Pflegereform soll die milliardenschwere Finanzierungslücke der Pflegeversicherung schließen. Wird ihm das gelingen? Und welches Kalkül verfolgt Kanzler Merz mit der Neubesetzung? Das erklärt Ferdinand Otto aus dem Politikressort im Podcast. Ungarns neuer Premier Péter Magyar strebt nach seinem Wahlsieg im April 2026 einen demokratischen Neustart an. Mit der Zweidrittelmehrheit seiner Tisza-Partei hat Magyar zwar die nötige Macht für Verfassungsänderungen, bedient sich für den Umbau jedoch ausgerechnet dem Machtinstrument seines autokratischen Vorgängers Viktor Orbán. Kann die Rückkehr zur Demokratie mit den Mitteln des alten Systems gelingen? Damit hat sich Alexander Kauschanski aus dem Politikressort beschäftigt. Und sonst so? Wie sollen unsere Euroscheine in Zukunft aussehen? Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Carsten Linnemann: Der Einwechselspieler Kabinettsumbildung: Nina Warken übernimmt Kanzleramt, Linnemann wohl Gesundheitsminister Kabinettsumbildung: So viel Frau war lange nicht in der CDU Razzia bei Fidesz: Viktor Orbán ruft Anhänger zum Widerstand gegen neue Regierung auf Ungarn: Die erste Bewährungsprobe Staatliche Rundfunksender in Ungarn: Sender entschuldigt sich für Lügen während Amtszeit von Viktor Orbán Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Kabinettsumbau: Das Ende von Merz’ Boysclub?
24.07.2026 · 11 Min.
Nach dem Rücktritt von Jens Spahn stellt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sein Kabinett neu auf. Den Posten von Jens Spahn (CDU) als Fraktionsvorsitzender soll Thorsten Frei (CDU) übernehmen, der bis dato Kanzleramtschef war. Als Kanzleramtschefin rückt die bisherige Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) nach. Damit hat erstmals in der Bundesrepublik eine Frau dieses Amt inne. Als Kandidatin für das Amt des CDU-Generalsekretärs wird Franziska Hoppermann gehandelt. Tina Hildebrandt, Co-Ressortleiterin Politik, ordnet ein, was der Kabinettsumbau für die Frauen und die Arbeit in der Koalition bedeutet. US-Präsident Donald Trump hat 60 Länder mit neuen Zöllen belegt. Die Zölle richten sich unter anderem gegen die EU. Trump begründet die neuen Zölle mit unzureichenden Maßnahmen gegen Zwangsarbeit. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas bezeichnet die Erklärung als »nicht wirklich stichhaltig«. Was hat es also mit dieser Begründung auf sich? Johanna Roth ist Auslandskorrespondentin der ZEIT mit Sitz in Brüssel und kann diese Frage beantworten. Eine Afghanin hat vor dem Bundesverfassungsgericht erfolgreich gegen den von der Bundesregierung verhängten Aufnahmestopp von gefährdeten Afghanen geklagt. Unter der Regierung von Friedrich Merz hat das Bundesinnenministerium die Zusagen für eine Aufnahme pauschal für ungültig erklärt. Das Bundesverfassungsgericht urteilte nun, dass der Entschluss zu willkürlich ist. Außerdem im Update: Jürgen Klopp ist neuer Bundestrainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft der Männer. Er folgt damit auf Julian Nagelsmann, der nach der Niederlage der deutschen Mannschaft im WM-Sechzehntelfinale zurückgetreten war. Und sonst so? Eigenes Emoji für die Spreewald-Gurke Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links: Jens Spahn: Seine Prüfung Unionsfraktion: Neuer Schub oder nächster Fehler Rücktritt von Jens Spahn: Zur Geburt gratuliert, zum Rücktritt gedrängt Kabinettsumbildung: So viel Frau war lange nicht in der CDU Kabinettsumbau: Merz ordnet Kabinett neu und kündigt weiteren Umbau an Welthandel: Donald Trump verhängt neue Zölle gegen 60 Länder Zölle der USA: Und dafür hat er den Welthandel terrorisiert? Reaktionen auf US-Zölle: EU und Australien kritisieren neue US-Zölle Aufnahmeprogramm: Verfassungsgericht fordert Einzelfallprüfung bei geflüchteten Afghanen DFB: Jürgen Klopp wird Bundestrainer Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Brandgefährliche Hitze: Wie Frankreich gegen die Waldbrände ankämpft
24.07.2026 · 12 Min.
In zahlreichen europäischen Ländern breiten sich Waldbrände weiter aus. Zur Sicherheit haben Behörden in Frankreich und Spanien Ortschaften und Campingplätze evakuiert sowie Straßen geschlossen. Seit Anfang des Jahres bis Mitte Juli haben Feuer in Frankreich rund 42.000 Hektar und in Spanien rund 125.000 Hektar Wald verbrannt. Die beiden Länder hatten mit mehreren Hitzewellen zu kämpfen, die Waldbrände begünstigten und die Löscharbeiten stark erschwerten. Die globale Erderwärmung verstärkt diese lang anhaltenden Hitzewellen. Mehr zur aktuellen Lage in Frankreich und wie das Land langfristig mit dem Extrem umgehen will, berichtet Annika Joeres, Autorin für die ZEIT in Frankreich. Die EU hat weitere Sanktionen gegen Russland beschlossen. Damit verhängt sie zum 21. Mal Strafmaßnahmen als Reaktion auf Russlands Krieg gegen die Ukraine. Über die neuen Sanktionen hatten die EU-Staaten wochenlang verhandelt. Denn je länger der Krieg dauert, desto schwieriger wird die Suche nach Sanktionen, die zwar Russland treffen, sich aber nur gering auf Mitglieds- und Drittstaaten auswirken. Was das neue Sanktionspaket über die Stimmung zwischen den EU-Staaten verrät, erklärt Johanna Roth, Auslandskorrespondentin der ZEIT in Brüssel. Und sonst so? Pfirsich-Eistee von Aldi: Nostalgie im Tetra Pak Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Lisa Pausch und Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links: Hitzewelle: Waldbrände in Spanien und Frankreich dehnen sich aus Mecklenburg-Vorpommern: Brand im Müritz-Nationalpark gelöscht Spanien: Waldbrand nördlich von Madrid zerstört mehr als 13.000 Hektar Russische Schattenflotte in der Ostsee: Das schwarze Geschäft russischer Öltanker EU-Sanktionen gegen Russland: EU verhängt neue Sanktionen gegen Russland Ukrainekrieg: EU verlängert Sanktionen gegen Russland um zwölf Monate Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Was steckt hinter Saudi-Arabiens Atomdeal mit Trump? (Update)
23.07.2026 · 11 Min.
Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat ein Atomabkommen mit Saudi-Arabien unterzeichnet. Es ermöglicht US-Unternehmen, Nukleartechnologie für den Aufbau eines saudischen Atomenergieprogramms zu liefern. Nach ersten Angaben sah das Abkommen nur wenige Einschränkungen vor. Später stellte Trump zusätzliche Bedingungen in Aussicht. Demnach soll Saudi-Arabien dem sogenannten Abraham-Abkommen beitreten und die Beziehungen zu Israel normalisieren. Das Abkommen sorgt international für Kritik, da Saudi-Arabien und der Iran regionale Rivalen sind. Was genau in dem Vertrag steht und was er für die Region bedeutet, erklärt ZEIT-Redakteurin Lea Frehse. Die EU-Kommission hat gegen Google eine Strafe von 890 Millionen Euro verhängt. Der US-Konzern soll mit seiner Suchmaschine und dem App-Marktplatz Google Play gegen europäische Wettbewerbsregeln verstoßen haben. Konkret wirft die EU Google vor, eigene Dienste in den Suchergebnissen bevorzugt darzustellen und Konkurrenten dadurch zu benachteiligen. EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera erklärte, die besten Produkte sollten sich durchsetzen, weil sie besser seien, und nicht, weil sie dem Unternehmen gehörten, das die Suchmaschine betreibe. Neben der Geldstrafe muss Google seine Dienste anpassen. Außerdem im Update: Norwegens Fußballverband will im Fall des US-Nationalspielers Folarin Balogun eine Beschwerde bei der Fifa einreichen. Hintergrund ist die aufgehobene Rotsperre des Stürmers während der Fußball-WM. Balogun durfte trotz einer Roten Karte im Achtelfinale gegen Belgien antreten. Und sonst so: Ein Dorf zum Preis einer Stadtwohnung Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Trumps Irankrieg: Ein »Scharmützel«, das außer Kontrolle gerät Atomdeal mit Saudi-Arabien: Bombe im Business-Gewand Atomabkommen mit Saudi-Arabien: Trump knüpft Atomabkommen mit Saudi-Arabien an Annäherung zu Israel Irankrieg: Trump droht mit Angriffen auf Brücken und Kraftwerke Finanzierung des Iran: Wo bekommt der Iran noch sein Geld her? Naher Osten: USA unterzeichnen Atomabkommen mit Saudi-Arabien EU-Strafe gegen Google: Eine milliardenschwere Machtdemonstration Google: EU verhängt 890 Millionen Euro Strafe gegen Google EU-Kommission gegen Google: EU-Kommission stärkt Konkurrenten gegenüber Google Teresa Ribera: »Wir müssen diese verdammte Angst überwinden« Folarin Balogun: Norwegens Fußballverband will Beschwerde in Balogun-Fall einreichen Donald Trump und Gianni Infantino: Zwei Männer, vereint im selben Beutereflex Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.