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- Verbrenner aus, Verbrenner an (Update)
16.10.2026 · 10 Min.
Deutschland und Frankreich haben sich im Streit über das geplante Verbrenner-Aus ab 2035 auf einen Kompromiss geeinigt. Demnach sollen Autohersteller den Kohlendioxidausstoß ihrer Neuwagen ab 2035 nur noch um 90 statt um 100 Prozent senken müssen. Damit könnten auch nach 2035 weiterhin Neuwagen mit Verbrennungsmotor zugelassen werden. Befürworter sehen in dem Vorstoß eine Entlastung für die angeschlagene Autoindustrie. Kritiker warnen hingegen, dass die Hersteller dadurch den Umstieg auf Elektroautos weiter verzögern könnten. Nach der Einigung kann die EU weiter in Brüssel verhandeln. Wie wahrscheinlich ist es, dass sich der deutsch-französische Vorschlag in der EU durchsetzt? Und hilft die Lockerung der deutschen Autoindustrie langfristig oder verschiebt sie deren Probleme nur? Darüber sprechen wir mit Petra Pinzler, Politikredakteurin der ZEIT. Zehn Euro pro Monat vom Staat für jedes Kind ab sechs Jahren, die am Aktienmarkt angelegt werden können: Das ist die Idee hinter der sogenannten Frühstartrente, die der Bundestag an diesem Freitag beschlossen hat. Vonseiten der Opposition wird diese Maßnahme zur Altersvorsorge mit Blick auf Chancengleichheit kritisiert. Denn: Je nach finanzieller Aufstellung der Familie können Eltern das Depot zusätzlich anfüttern. Wie viel dabei am Ende rauskommen könnte, zeigt ein Rechner, den die ZEIT entwickelt hat. Wer am Ende von der Frühstartrente profitiert und ob das Ganze einen spürbaren Unterschied machen kann, erklärt Tina Groll, Wirtschaftsredakteurin der ZEIT. Außerdem im Update: Die EU hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bei ihrem Gipfel in Brüssel weitere Unterstützung zugesichert. Zudem arbeitet die EU an einem weiteren Sanktionspaket gegen Russland. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor seine Kritik an Selenskyj verschärft. Und sonst so? Warum unsere Uhren eine Sekunde verlieren werden. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Anneke Rietkerken Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Verbrenner-Aus in der EU: Deutschland und Frankreich wollen Verbrenner-Verbot lockern Elektromobilität: Endlich weg vom Sprit Altersvorsorge: Bundestag beschließt Frühstartrente Frühstartrente: Können zehn Euro in ETFs im Monat die Rente retten? Sozialer Aufstieg: Aufsteigen war in Deutschland nie leicht. Doch es wird noch schwerer Frühstartrente: So viel könnte Ihr Kind im Alter von der Frühstartrente haben EU-Gipfel: Treffen der Staats- und Regierungschefs Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wie Friedrich Merz die deutschen Unternehmer verloren hat
16.10.2026 · 13 Min.
Als Friedrich Merz vor anderthalb Jahren Bundeskanzler wurde, setzten viele deutsche Unternehmen Hoffnungen in den CDU-Chef. Die Wirtschaft entfesseln und eine »Wirtschaftswende« einleiten, das wollte er gleich zu Beginn seiner Kanzlerschaft. Man vermutete bei ihm Wirtschaftskompetenz. Inzwischen ist das Verhältnis zwischen Kanzler und Unternehmen abgekühlt – unter anderem aus Enttäuschung, dass die angekündigten Sozialreformen nicht im versprochenen Tempo umgesetzt werden. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage sind mehr als 90 Prozent der Arbeitgeber wenig bis gar nicht zufrieden mit der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung. Beim Arbeitgebertag diese Woche forderte Verbandspräsident Rainer Dulger den Kanzler auf, die geplanten Reformen endlich umzusetzen. Nur ein Indiz dafür, wie angespannt das Verhältnis zueinander ist. Wie kam es zu der Entfremdung zwischen Wirtschaft und Kanzler – und wie ließe es sich wieder kitten? Jens Tönnesmann, Chefredakteur von ZEIT für Unternehmer und Wirtschaftsredakteur, hat mit vielen Unternehmern im Land gesprochen und skizziert im Podcast, was sie Merz vorwerfen. Bisher standen bei der geplanten Gesundheitsreform der Bundesregierung vor allem Einsparungen im Vordergrund. Denn die Kassenbeiträge sollen 2027 stabil bleiben. Doch eine Verbesserung für gesetzlich versicherte Frauen ist ebenfalls vorgesehen. Sie können jetzt bereits ab 45 Jahren alle zwei Jahre eine Mammografie zur Brustkrebs-Früherkennung in Anspruch nehmen. Was Frauen jetzt wissen müssen, erklärt Nora Burgard-Arp, Autorin im Gesundheitsressort der ZEIT. Und sonst so? War früher wirklich alles günstiger? Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Ole Pflüger, Rita Lauter Mitarbeit: Emilia Portwich, Christina Felschen Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Friedrich Merz: Und der Saal schweigt zurück Deutscher Arbeitgebertag: Die Wut der Arbeitgeber Beitragsschätzung für 2027: Die Beiträge bleiben stabil, nun geht die Arbeit richtig los Brustkrebs-Früherkennung: »Abtasten ist keine Früherkennung« Radiologie: Mit KI den Brustkrebs besser erkennen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Gedrosselte Drohnen – Streit um Starlink (Update)
15.10.2026 · 11 Min.
Moderne Kriegsführung ist längst auch vom Internet abhängig. Gerade die Ukraine ist bei der Verteidigung gegen Russland auf das Satelliteninternet von Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX angewiesen. Doch zuletzt soll die Verbindung zu ukrainischen Drohnen zeitweise abgebrochen sein. Gleichzeitig berichtet die Ukraine, dass wichtige Geheimdienstinformationen von den USA bei russischen Angriffen ausgeblieben seien. US-Präsident Donald Trump bestreitet, dass sich an der Zusammenarbeit etwas geändert habe. Was bedeuten die jüngsten Entwicklungen für die ohnehin angespannte Allianz zwischen beiden Ländern? Und setzt Trump die Ukraine etwa gezielt unter Druck? Das ordnet ZEIT-Korrespondent Jörg Lau ein. Personalausweis, Führerschein oder Zeugnisse direkt auf dem Smartphone: Das soll ab Anfang kommenden Jahres mit der sogenannten EUDI-Wallet möglich sein. Die digitale Brieftasche soll europaweit funktionieren und es ermöglichen, sich online auszuweisen, Verträge abzuschließen oder ein Bankkonto zu eröffnen. Auch Behördengänge könnten dadurch künftig einfacher werden oder ganz wegfallen. Der Bundestag hat heute das Gesetz beschlossen, das die rechtlichen Grundlagen für die Einführung in Deutschland schafft. Allerdings gibt es auch Kritik, vor allem beim Datenschutz und der IT‑Sicherheit. Zudem werden zum Start voraussichtlich noch nicht alle Funktionen verfügbar sein. Welche Probleme es noch gibt und wie sicher die digitale Brieftasche ist, erklärt Eva Wolfanger aus dem Digitalressort der ZEIT. Außerdem: Der Bundestag hat die Immunität des niedersächsischen SPD-Abgeordneten Adis Ahmetovic aufgehoben. Im Zusammenhang mit Ermittlungen rund um den Verkauf eines Klinikgeländes bei Hannover wurden sein Bundestagsbüro und drei Wohnungen durchsucht. Ahmetovic wird unter anderem Beihilfe zu wettbewerbsbeschränkenden Absprachen vorgeworfen. Er weist die Vorwürfe zurück. Und sonst so: Alkoholverbot an den Bahnhöfen Moderation und Produktion: Philipp Moser Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Emilia Portwich Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Die »Höllenwoche« – und was die Union daraus lernen kann
15.10.2026 · 13 Min.
Anfang 2025 hat der damalige Unionsfraktionschef Friedrich Merz für eine verschärfte Migrationspolitik eine Mehrheit mit der AfD in Kauf genommen. Merz bedauerte im Nachgang, wie diese Mehrheit zustande gekommen war. Was passiert mit der demokratischen Mitte, wenn sich eine konservative Partei nach rechts außen öffnet? Diese Frage drängt sich aktuell wieder auf. Mittlerweile kann die Politikwissenschaft ableiten: Merz’ Abstimmung mit der AfD hat nicht nur der Union geschadet. Wer dagegen profitiert und was die Parteien der demokratischen Mitte aus Studien lernen können, erklärt Benedikt Becker aus dem Politikressort der ZEIT. Die Staats- und Regierungschefs der EU beraten in Brüssel über den Haushalt für die Jahre 2028 bis 2034. Ursula von der Leyen schlägt ein Budget von 1,98 Billionen Euro vor. Das Geld will von der Leyen durch höhere Mitgliedsbeiträge der EU‑Staaten sowie Steuern und Abgaben von den Ländern auftreiben. Bundeskanzler Friedrich Merz lehnt eine Erhöhung ab und fordert gemeinsam mit fünf weiteren Ländern Einsparungen sowie andere Prioritäten bei den Ausgaben. Wer sich am Ende durchsetzen könnte, ordnet Petra Pinzler, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ein. Und sonst so? Täglich Kuchen – ohne schlechtes Gewissen Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Abstimmung im Bundestag: Friedrich Merz bedauert Mehrheit mit Stimmen der AfD AfD in Sachsen-Anhalt: Die Wahrheit, der wir uns stellen müssen Verschärfung der Migrationspolitik: Warum Merz’ Abstimmung mit der AfD nicht nur der Union schadete Migrationspolitik: Das große Asylchaos Messerattacke in Aschaffenburg: Er hörte Stimmen im Kopf EU-Haushalt: Nützt das was – oder kann das weg? Ursula von der Leyen: Ursula von der Leyen fordert von Europa, sich völlig neu aufzustellen Brüssel: EU-Kommission schlägt zwei Billionen Euro Etat für sieben Jahre vor Bundestag: Friedrich Merz’ Regierungserklärung zum EU-Gipfel im Video Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Der erste AfD-Beschluss – mit Hilfe des BSW (Update)
14.10.2026 · 11 Min.
Im Landtag von Sachsen-Anhalt haben BSW und AfD gemeinsam gefordert, die deutsche Unterstützung der Ukraine in Form von Waffenlieferungen und Geld zu beenden. Die Kompetenzen dafür liegen allerdings beim Bund und der EU. Was AfD und BSW tatsächlich mit ihrem Antrag erreichen wollten, analysiert Tilman Steffen aus dem Politikressort der ZEIT. Die Berliner Grünen wollen mit der Linken nur dann weiter über eine Koalition beraten, wenn die Partei ihre umstrittene Abgeordnete Vanessa Emde aus der Fraktion ausschließt. Kritiker werfen Emde vor, nicht zum Existenzrecht Israels zu stehen. Ob die Sondierung in Berlin damit nun gescheitert ist oder wie es weitergehen könnte, ordnet Fritz Zimmermann aus dem Politikressort der ZEIT ein. Außerdem im Update: Die Bundesregierung hat sich auf eine Zuckersteuer geeinigt – in abgeschwächter Form. Um die Höhe der Steuer auf zuckerhaltige Getränke hatte man sich in der Koalition gestritten. Der Bundestag muss das Gesetz noch beschließen. Und sonst so? Den Gender-Pay-Gap gibt’s auch bei KI-Assistenten Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: AfD: So stellt sich die AfD eine neue Russlandpolitik vor Landtag in Sachsen-Anhalt: Sachsen-Anhalts Landtag beschließt AfD-BSW-Antrag zur Ukraine Rot-Rot-Grün in Berlin: Erst Berlin und jetzt: Die eigene Partei Regierungsbildung in Berlin: Emdes Fraktionsausschluss war laut Banaszak Grundlage für Sondierungen Linke in Berlin: Grüne und SPD unterbrechen Sondierungen mit Linkspartei in Berlin Zuckersteuer: Bundesregierung bringt abgeschwächte Zuckersteuer auf den Weg Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Nord Stream: Hat die Ukraine ein Kriegsverbrechen in Auftrag gegeben?
14.10.2026 · 13 Min.
Vor dem Oberlandesgericht Hamburg beginnt der Prozess gegen den Ukrainer Serhii K. Er soll die Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines im September 2022 koordiniert haben. Damals wurden drei der vier Gasleitungen zwischen Russland und Deutschland durch Explosionen zerstört. Unklar ist bislang, ob die ukrainische Regierung von der Aktion wusste oder sie sogar in Auftrag gegeben hat. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestreitet eine offizielle Beteiligung seines Landes. Welche Folgen der Fall für die Beziehungen zwischen Deutschland und der Ukraine haben könnte, erklärt Christoph Heinemann, Redakteur im Politikressort der ZEIT. Wegen der zunehmenden Trockenheit könnte die Trinkwasserversorgung in Deutschland in Zukunft schwieriger werden. Deshalb sollen Kläranlagen künftig das Abwasser gründlicher reinigen. Die EU will darum viele Kläranlagen zum Nachrüsten verpflichten. Allerdings ist umstritten, wer dafür bezahlen soll. Nach den EU-Plänen sollen vor allem Hersteller von Medikamenten und Kosmetikprodukten die Kosten übernehmen. Die betroffenen Unternehmen halten das für eine zu große finanzielle Belastung. Auch Polen hat Klage beim Europäischen Gerichtshof eingereicht. Wann dort mit einer Entscheidung zu rechnen ist, ordnet ZEIT-Investigativreporter Uwe Ritzer im Podcast ein. Und sonst so? Hacker legen Kühlregale lahm. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Nord-Stream-Anschlag: Sie nannten ihn »James Bond« Anschlag auf Nord-Stream-Pipelines: Und jetzt? Seymour Hersh: Sprengsätze aus Überzeugung Krieg gegen die Ukraine: Wolodymyr Selenskyj bezeichnet russische Kriegsführung als »Wahnsinn« Trinkwasserversorgung: Die Verschmutzer wollen nicht zahlen Kläranlage Dortmund-Deusen: So wird Abwasser nicht nur sauber, sondern rein Weltwetterorganisation: Wasserspeicher gehen weltweit zurück Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Darf die Justiz journalistische Interviews beschlagnahmen? (Update)
13.10.2026 · 11 Min.
Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt Hamburg haben am Montag die Geschäftsräume der ZEIT aufgesucht und mit einer Durchsuchung der Redaktion gedroht. Hintergrund sind Interviewaufnahmen für den Podcast »House of Block«, in dem es um den Sorgerechtsstreit der Familie Block geht. Das Landgericht Hamburg sieht die Aufnahmen als mögliche Beweismittel im Prozess gegen Christina Block. DIE ZEIT musste die Aufnahmen herausgeben, übergab sie aber versiegelt, damit sie vor einer rechtlichen Prüfung nicht verwendet werden. DIE ZEIT sieht in dem Vorgehen einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Pressefreiheit und hat Beschwerde eingereicht. Was das jetzt bedeutet, erklärt Anne Kunze, Chefredakteurin von ZEIT Verbrechen. Der SPD-Politiker Alexander Schweitzer wird zum neuen Bundesminister für Arbeit und Soziales ernannt. Der frühere Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz folgt auf Bärbel Bas, die am Montag ihren Rücktritt als Ministerin und SPD-Vorsitzende erklärt hatte. In der Vergangenheit hatte er die Reformpläne der Bundesregierung kritisiert und gefordert, dass die Regierung die Menschen stärker entlastet. Gleichzeitig glaubt er, dass die SPD mit der Union Kompromisse finden kann, und spricht sich gegen einen Bruch der Koalition aus. Ob Schweizer seinem neuen Amt gewachsen ist, ordnet Alisa Schellenberg, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ein. Außerdem im Update: Bundeskanzler Friedrich Merz hat beim Deutschen Arbeitgebertag in Berlin seine geplanten Reformen verteidigt. Was sonst noch Thema war – und was nicht, erläutert Ileana Grabitz, Ressortleiterin im Wirtschaftsressort der ZEIT. Und sonst so? Ein Wassi zum Gassi Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Podcast »House of Block«: DIE ZEIT verurteilt angedrohte Durchsuchung der Redaktion Doku-Podcast: House of Block Kinder von Christina Block: Die Kinder hatten schon Alarmknöpfe Block-Prozess: Der lange Arm der Christina Block Presse und Demokratie: Freie Medien sind mehr als ein Geschäftsmodell Alexander Schweitzer: »Die härteste Konkurrenz für die SPD ist Unklarheit« Reformpläne der Bundesregierung: Dieser verdruckste Umgang mit Reformen hilft niemandem SPD: Wer will diese SPD noch führen? Labour-Party-Parteitag: Vorübergehend sonnig Rücktritt von Bärbel Bas: Klingbeil beklagt »vergiftetes« Klima in der Bundespolitik Rentenreform: Friedrich Merz hält an Ende von abschlagsfreier Frührente fest Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Warum Frankreich so hart auf die Schülerproteste reagiert
13.10.2026 · 13 Min.
Bei den Schülerprotesten in Frankreich stehen Schülerinnen und Schüler bei einem erneuten Protesttag einem Großaufgebot der Polizei gegenüber. Das UN-Menschenrechtsbüro hat sich zuletzt besorgt gezeigt über die Gewalt sowohl vonseiten der Demonstranten als auch der Sicherheitskräfte. Was sagt die französische Regierung zum rigorosen Einsatz der Staatsgewalt? Diese Frage beantwortet Matthias Krupa, Frankreich-Korrespondent der ZEIT. Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat ihre Attacken auf Flughäfen in Saudi-Arabien ausgeweitet. Gleichzeitig scheint es nach langer Funkstille wieder diplomatischen Kontakt zwischen dem Iran und Saudi-Arabien zu geben. Was das Ziel der Angriffe ist und warum sich der Konflikt nur schwer eindämmen lässt, ordnet Lea Frehse ein. Sie berichtet für die ZEIT über die Region. Und sonst so? Ein Museum in Münster sammelt zerbrochene Beziehungen Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Jannis Carmesin, Imre Balzer, Ole Pflüger, Helena Schmidt Mitarbeit: Lena Herrmann und Susanne Hehr Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: Schülerproteste in Frankreich: »Finger weg von unseren Kindern« Schülerproteste in Frankreich: UN-Menschenrechtsbüro besorgt über Gewalt bei Schülerprotesten Schülerproteste in Frankreich: Wer ist schuld an der Gewalt? Krieg im Nahen Osten: Huthi-Rebellen weiten Angriffe auf Flughäfen in Saudi-Arabien aus Huthi-Miliz: Warum Saudi-Arabien jetzt die Huthis angreift Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Bärbel Bas: Abschied mit Ansage (Update)
12.10.2026 · 12 Min.
Bärbel Bas tritt als Bundesarbeitsministerin und SPD-Chefin zurück. Als Grund nannte sie den Tod ihrer Stieftochter. Gleichzeitig erwähnte sie auch öffentliche Angriffe, auch aus den Reihen des Koalitionspartners, der Union, während sie sich um ihre Stieftochter kümmerte. Politiker aus der Union hatten Bas zuletzt vorgeworfen, geplante Reformen, etwa bei der Rente, zu verschleppen und zu blockieren. SPD-Chef Lars Klingbeil bezeichnete die Angriffe als unanständig. Bas sagte, sie brauche nun Zeit, um ihre Trauer zu verarbeiten. Der rheinland-pfälzische SPD-Fraktionsvorsitzende Alexander Schweitzer soll neuer Arbeitsminister werden. Um den Jahreswechsel herum will die SPD dann eine neue Parteispitze wählen. Welche Bilanz lässt sich aus Bas' Amtszeit ziehen? Und welche politische Lücke hinterlässt sie in der SPD? Darüber spricht Anna Mayr, Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Nach mehreren schweren Wahlniederlagen hat die CDU-Führung um Bundeskanzler Friedrich Merz bei einer zweitägigen Klausurtagung in Berlin über die Zukunft der Partei beraten. Anlass war unter anderem das Ausscheiden der CDU aus dem Landtag von Mecklenburg-Vorpommern sowie die deutlichen Stimmenverluste bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt. Auf Bundesebene liegt die Partei zudem in mehreren Umfragen unter 20 Prozent. Bei dem Treffen ging es deshalb um die Frage, wie die CDU verlorenes Vertrauen zurückgewinnen und auf die Unzufriedenheit mit der schwarz-roten Bundesregierung reagieren kann. Zudem beriet die Parteiführung über die geplanten Sozialreformen und den weiteren Kurs der Regierung. Welche Konsequenzen Merz aus der Krise seiner Partei ziehen will, berichtet Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT. Außerdem Thema: Die Ukraine ist überrascht, Russland ignoriert sie: Die »Energiewaffenruhe« zwischen Russland und der Ukraine von Donald Trump Und der Wirtschaftsnobelpreis wurde vergeben. Und sonst so? Wie Moses einst das Meer, so teilt man jetzt die Taco-Füllung. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Jannis Carmesin, Imre Balzer, Ole Pflüger, Helena Schmidt Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: SPD: Bärbel Bas tritt als SPD-Chefin und Arbeitsministerin zurück Kabinett Merz: Alexander Schweitzer soll neuer Arbeitsminister werden Bärbel Bas: Eine Frage der Klasse SPD-Spitze: Bleiben in der Politik nur die Herzlosen? Liveblog: Große Koalition Führungsklausur der CDU: CDU-Spitze berät über Umgang mit der Parteikrise Donald Trump: Trump überrascht mit »Energiewaffenruhe« zwischen Russland und Ukraine Stockholm: Wirtschaftsnobelpreis geht an zwei Makroökonomen aus den USA Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wie sozial gerecht ist Erben in Deutschland?
12.10.2026 · 12 Min.
In gleich zwei Verfahren am Bundesverfassungsgericht geht es in dieser Woche um die Erbschaftsteuer – unter anderem um die Sonderbehandlung von Unternehmenserbschaften. Viele Erben von Unternehmen zahlen nämlich deutlich weniger Steuern, wenn sie das Unternehmen unter bestimmten Regeln weiterführen. Muss die Erbschaftssteuer politisch neu verhandelt werden und wie sähe eine faire Lösung aus? Antworten auf diese Fragen hat Uwe Jean Heuser, Weltwirtschaftskorrespondent der ZEIT. US-Präsident Donald Trump hat am Wochenende den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj attackiert und einen Führungswechsel in der Ukraine gefordert. Damit reagierte er auf Kritik Selenskyjs an Trumps Dieseldeal mit Russland. Am Sonntagabend kündigte Trump dann eine »Energiewaffenruhe« zwischen der Ukraine und Russland an. Die beiden beteiligten Kriegsparteien bestätigten die Meldung zunächst nicht. Die Ereignisse der letzten Tage ordnet Heike Buchter, US-Korrespondentin der ZEIT in New York City, ein. Und sonst so? Stadtbäume sind hitzeresistenter als ihre Artgenossen auf dem Land. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Lena Herrmann und Lisa Pausch Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: Vermögensverteilung in Deutschland: Das kratzt am sozialen Frieden Erbschaften und Schenkungen: So erbt Deutschland Erbschaftsteuer: Ökonomen fordern Ende von Erbschaftsteuerprivilegien für Unternehmer Dieselpreise in den USA: Warum Trump den Dieseldeal mit Putin braucht Ukrainekrieg: Trump attackiert Selenskyj und will Führungswechsel in der Ukraine Urbane Vegetation: Bäume mögen es urban Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Der mysteriöse Pestfall in Sibirien
11.10.2026 · 13 Min.
In Sibirien ist eine Mitarbeiterin eines russischen Forschungslabors unter ungeklärten Umständen gestorben. Die russischen Behörden bestreiten eine Pestinfektion und geben eine nicht näher bestimmte Lungenentzündung als Todesursache an. Experten halten wegen der von Russland angeordneten Quarantänemaßnahmen eine Pestinfektion aber für möglich. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die USA fordern Russland zu mehr Transparenz auf. Außerdem hat Russland im Kalten Krieg genau wie die USA an biochemischen Pestwaffen geforscht. Ob es einen Zusammenhang damit gibt und was bislang über den Fall und das Labor bekannt ist, das erklärt Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort. Die Vereinigten Arabischen Emirate bauen mit großem Tempo ihre Verkehrs- und Handelsinfrastruktur aus, um eine Alternative zur Straße von Hormus zu bieten. Neue Straßen, Bahnverbindungen, Logistikzentren und eine zusätzliche Ölpipeline verbinden wiederum die Ostküstenhäfen mit denen am Persischen Golf. Ob die Emirate die Straße von Hormus damit ersetzen können, das erklärt Thomas Fischermann, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, ein. Er hat vor Ort in den Häfen recherchiert. Und sonst so? Wie drei Monate ohne Smartphone gelingen und was das mit dem Gehirn macht. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Weitere Links zur Folge: Häfen der Emirate: Dann eben durch die Wüste Straße von Hormus: Zurück ins 16. Jahrhundert Straße von Hormus: „Hier scheitert die mächtigste Streitmacht aller Zeiten“ Ist das eine Blase? / Wirtschaftspodcast »Ist das eine Blase? «:Wann endet diese verdammte Ölkrise? Todesfall in Forschungslabor: Vertuscht Russland einen Laborunfall mit dem Pest-Erreger? Pest im Mittelalter: "Keiner, der Blut spuckt, überlebt" Russland: WHO fordert Transparenz nach Tod von Laborantin in Russland Smartphone-Entzug: Drei Monate ohne Smartphone, drei Gehirnscans, eine Erkenntnis Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Vom Wunderkind zur Selbstverzwergung: Wo steht VW in 10 Jahren?
10.10.2026 · 12 Min.
Für den VW-Konzern geht es aktuell vor allem: bergab. Der führende Ökonom Moritz Schularick hat bei einer Veranstaltung der ZEIT gesagt, dass er sich über eine Insolvenz von VW in den nächsten zwei Jahren nicht wundern würde. Wie wahrscheinlich eine Insolvenz ist, hat sich Max Hägler aus dem Wirtschaftsressort angeschaut. Um etwa ein Kilogramm Lachs in Kulturen zu züchten, müssen bis zu 6 Kilogramm Fisch aus dem Meer zu Fischfutter verarbeitet werden. Dass Aquakulturen eine nachhaltige Alternative zum Fischfang sind, widerlegt eine Recherche, an der auch die ZEIT beteiligt war. Von den drastischen Folgen der Industrie berichtet Tom Fischermann, der für die ZEIT an der Recherchekooperation beteiligt war. Und sonst so? Wie gelungen ist der Wachs-Kebap bei Madame Tussauds? Moderation und Produktion: Hanna Heim Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Lena Herrmann und Lisa Pausch Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: Volkswagen: So schlimm ist die Lage bei VW Tarifverträge bei Volkswagen: IG Metall wirft VW-Führung Respekt- und Verantwortungslosigkeit vor Chinas Industriepolitik: Genug ist genug Fischmehl: Die verstörende Wahrheit über unseren Lachs Sanktionen gegen Russland: Bei Fischstäbchen ist Schluss Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- CDU in Sachsen-Anhalt: Und niemand will es gewesen sein
09.10.2026 · 11 Min.
Vergangenen Dienstag wurde in Sachsen-Anhalt erstmals ein AfD-Politiker zum Landtagspräsidenten gewählt. Der AfD-Politiker Tobias Rausch erhielt bei der Wahl 48 Stimmen. Vor der Abstimmung erklärte CDU-Fraktionschef Sven Schulze, dass sich Parteimitglieder bei der Abstimmung enthalten würden. Doch das Abstimmungsergebnis legt nahe, dass möglicherweise auch CDU-Politiker für Rausch gestimmt haben. Recherchen der ZEIT deuten auf Absprachen zwischen Vertretern von CDU und AfD hin. ZEIT-Redakteur Martin Nejezchleba hat mit sieben CDU-Abgeordneten aus Sachsen-Anhalt gesprochen. Im Podcast redet er über die Stimmung in der Fraktion, wie es um den Zusammenhalt innerhalb der CDU steht und welche Folgen eine Spaltung der Fraktion bedeuten würde. Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die südafrikanische Juristin Navanethem »Navi« Pillay. Das Norwegische Nobel-Institut in Oslo würdigte ihren außergewöhnlichen Mut und ihre Integrität, die den Weg zu einer umfassenden globalen Rechtsordnung geebnet hätten. Sie habe maßgeblich dazu beigetragen, dass Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord strafrechtlich verfolgt wurden. Bereits während der Apartheid in Südafrika verteidigte die heute 85-Jährige politische Gefangene, darunter Nelson Mandela. Zuletzt leitete sie eine UN-Untersuchungskommission zum Krieg im Gazastreifen. Andrea Böhm, Politikredakteurin der ZEIT, ordnet im Podcast ein, warum es dennoch Kontroversen um sie geben könnte. Außerdem im Podcast: Die US-Regierung plant, die Hinrichtung des verurteilten Amokläufers Nidal Hasan live im Internet zu übertragen. Am 3. Dezember soll er durch ein Erschießungskommando des US-Militärs hingerichtet werden. Mehrere Menschen, darunter Mitglieder der Jüdischen Studierendenunion (JSUD) haben den AfD-Politiker Hans-Thomas Tillschneider daran gehindert, an einer Gedenkfeier zur Erinnerung an das antisemitische Attentat in Halle teilzunehmen. Und sonst so? Leipzig erstrahlt wieder zum Lichtfest Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Emilia Portwich, Konstantin Hadži-Vuković, Lisa Pausch Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Landtag in Magdeburg: Der erste Tag einer neuen politischen Wirklichkeit CDU in Sachsen-Anhalt: Längst kursieren Namen, Motive, Misstrauen und Wut CDU und AfD in Sachsen-Anhalt: Hinweise auf erste konkrete Absprache zwischen CDU und AfD Friedensnobelpreis: Südafrikanische Juristin Navanethem Pillay erhält Friedensnobelpreis USA: UN kritisieren geplanten Livestream von Hinrichtung in den USA Antisemitisches Attentat in Halle: Menschenkette verhindert Tillschneiders Teilnahme an Gedenkfeier Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wie kontrolliert man einen Geheimdienst?
09.10.2026 · 13 Min.
Der ehemalige Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), August Hanning, sitzt wegen Spionageverdachts in Untersuchungshaft. Er soll von seinem ehemaligen Büroleiter interne BND-Dokumente gegen Bezahlung erhalten und für seine private Beratungstätigkeit genutzt haben. Dem 80-Jährigen werden unter anderem geheimdienstliche Agententätigkeit, landesverräterische Ausspähung und versuchter Landesverrat vorgeworfen. Das Parlamentarische Kontrollgremium des Bundestags will die Vorwürfe genauer untersuchen und mögliche strukturelle Probleme beim BND aufklären. Gleichzeitig plant die Bundesregierung eine Reform, die dem Geheimdienst deutlich mehr Befugnisse einräumen soll. Holger Stark leitet das Investigativressort der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, welche Folgen der mutmaßliche Spionagefall für den BND hat und wie sich ähnliche Vorfälle verhindern lassen. Seit beinahe einem Jahr gilt im Gazastreifen ein Waffenstillstand. Doch die humanitäre Lage bleibt katastrophal. Nach Angaben der Vereinten Nationen, die sich auf das palästinensische Gesundheitsministerium berufen, wurden seit Beginn der Waffenruhe mehr als 1.400 Palästinenser getötet und fast 5.000 verletzt. Hilfsorganisationen berichten weiterhin von einem Mangel an Medikamenten, Lebensmitteln und medizinischer Versorgung. Millionen Menschen leben auf engstem Raum. Amar Mardini, Arzt am Rostocker Universitätsklinikum, ist als medizinischer Helfer für die Hilfsorganisation Cadus im Gazastreifen im Einsatz. Im Podcast berichtet er, wie sich die Situation in seiner Notaufnahme in Gaza seit Beginn des Waffenstillstands verändert hat und wie die Menschen die körperlichen und psychischen Folgen des Krieges ertragen. Und sonst so? Dating-App gegen Geburtenrückgang Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Helena Schmidt, Constanze Kainz, Rita Lauter Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Mathias Peer Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: BND-Reform: Mehr Macht für unsere Spione? Spionageverdacht: Ehemaliger BND-Chef August Hanning muss in Untersuchungshaft Gazastreifen: Humanitäre Notlage in Gaza Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Ist der Weg für Rot-Grün-Rot in Berlin jetzt frei? (Update)
08.10.2026 · 11 Min.
Zweieinhalb Wochen nach der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus haben Linke, SPD und Grüne laut Medienberichten Sondierungsgespräche vereinbart. Bei der Wahl am 20. September war die Linke mit 25,7 Prozent mit Abstand stärkste Kraft geworden. Grüne und SPD hatten eine Vereinbarung zum Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zur Voraussetzung für weitere Gespräche gemacht. Nun haben sich die Parteien auf gemeinsame Regeln verständigt, die bei antisemitischen Vorfällen greifen sollen. Damit ist eine zentrale Hürde für eine mögliche rot-grün-rote Koalition aus dem Weg geräumt. Fritz Zimmermann, Redakteur im Politikressort der ZEIT, erklärt im Podcast, worauf sich die drei Parteien geeinigt haben und welche politischen Differenzen noch bestehen. Die 87-jährige Spanierin María del Carmen Abascal ist gestorben. Abascal, die meist Maricarmen genannt wurde, hatte 70 Jahre lang in derselben Wohnung in Madrid zur Miete gewohnt. Ende September wurde sie nach einem jahrelangen Rechtsstreit auf einer Trage aus ihrer zwangsgeräumten Wohnung in Madrid geholt. Ein Investor hatte die Immobilie gekauft und den Mietpreis nach Angaben des Mieterverbands um 275 Prozent auf 2.650 Euro erhöht. Die Zwangsräumung hatte zu landesweiten Protesten geführt, Maricarmen stand symbolisch für die Wohnungskrise im Land. Nachdem ein Maßnahmenpaket der Regierung gegen die Wohnungsnot im Parlament gescheitert war, kündigte Ministerpräsident Pedro Sánchez vorgezogene Neuwahlen für den 29. November an. Welche Auswirkungen ihr Tod auf die Protestbewegung haben könnte und ob ihre Zwangsräumung zu ihrem Tod beigetragen hat, erklärt Julia Macher, Spanien-Korrespondentin der ZEIT. Der britische Premierminister Andy Burnham ist zu seinem Antrittsbesuch bei Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Berlin. Deutschland und Großbritannien wollen bei der Bekämpfung von Cyberangriffen, Sabotage und anderen hybriden Bedrohungen enger zusammenarbeiten. Mit dem Kensington-Vertrag, einem Freundschaftsvertrag zwischen beiden Ländern, wollen sie ihre Beziehung nach dem Brexit auf eine neue Grundlage stellen. Und sonst so? Der Literaturnobelpreis geht an die kanadische Dichterin Anne Carson Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Helena Schmidt, Constanze Kainz, Rita Lauter Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Linke in Berlin: Linke, Grüne und SPD in Berlin einigen sich auf Sondierungsgespräche Spanien: 87-jährige Spanierin stirbt nach Zwangsräumung in Madrid Spanien: Maricarmen – das Symbol der spanischen Wohnungskrise Andy Burnham: Deutschland und Großbritannien wollen Cyberabwehr stärken Literaturnobelpreis: Anne Carson aus Kanada erhält Literaturnobelpreis, die Akademie würdigt das »kühne und einfallsreiche Werk«. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Warum China dieses deutsche Unternehmen nicht kaufen darf
08.10.2026 · 12 Min.
Die Bundesregierung hat es der chinesischen Staatsreederei Cosco verboten, das deutsche Logistikunternehmen Zippel zu kaufen. Warum die Bundesregierung den Kauf des relativ kleinen Unternehmens unterbindet und ob sich hier die neue Härte gegenüber China zeigt, das erklärt Marlies Uken, Vize-Leiterin des Wirtschaftsressorts der ZEIT. Die USA erhöhen den Druck auf den Iran mit wirtschaftlichen Sanktionen. Auch die EU-Außenminister haben Anfang des Jahres noch einmal neue Sanktionen gegen den Iran beschlossen. Wen aber treffen die Sanktionen gegen den Iran tatsächlich? Das analysiert Omid Rezaee für die ZEIT. Und sonst so? Was ist höflicher: »Bitte« oder »vielleicht«? Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Lena Herrmann und Susanne Hehr Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: EU-Handel mit China: China kritisiert Pläne in der EU für Schutzinstrumente im Handel Hamburger Hafen: Bund stoppt chinesische Übernahme von Logistikfirma Zippel Hafenlogistik: »Keine Abkehr von China« Chinas Investitionen in Deutschland: Katherina Reiches gefährlicher Flirt mit chinesischen Investoren Irankrieg: Trump lehnt iranisches Angebot zu Straße von Hormus ab Lage im Iran: Der soziale Tod einer Gesellschaft Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Nach Sachsen-Anhalt: Kann die SPD der Union noch trauen? (Update)
07.10.2026 · 12 Min.
In Sachsen-Anhalt wurde am Dienstag zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik ein AfD-Politiker zum Landtagspräsidenten gewählt. Möglicherweise auch mit Stimmen aus der CDU. Aus Protest zogen deshalb SPD-Politiker am Dienstagabend vom Reichstag durch das Brandenburger Tor zum Bebelplatz. Viel Symbolik – aber steckt auch mehr dahinter? Das ordnet Michael Schlieben aus dem Politikressort der ZEIT ein. Die Berliner Linke, SPD und Grünen haben sich am Mittwoch zu ihrem voraussichtlich letzten unverbindlichen Vorgespräch getroffen. Die Parteien haben dabei vor möglichen Sondierungen über den Umgang mit Antisemitismus und organisierter Kriminalität beraten. Außerdem im Update: Der Chemie-Nobelpreis geht an Forscher aus Japan und Frankreich. Warum es in der Chemie entscheidend sein kann, ob ein Molekül links- oder rechtshändig ist, das erklärt Viola Kiel aus dem Wissensressort der ZEIT. Und sonst so? Heute vor 20 Jahren wurde die Journalistin Anna Politkowskaja in Moskau erschossen. Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Lena Herrmann, Emma Möllenbrock Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: SPD-Bundestagsfraktion: Ein Moment mit historischer Wucht – und Boris Pistorius erkennt ihn Landtagspräsident in Sachsen-Anhalt: Recht gegen rechts AfD in Sachsen-Anhalt: Die Wahrheit, der wir uns stellen müssen Spionageverdacht: Ehemaliger BND-Chef August Hanning muss in Untersuchungshaft Grundlagenforschung: Chemienobelpreis für zwei Katalyse-Forscher Journalismus in Russland: Chronisten der Diktatur Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Drei Jahre 7. Oktober – Warum Netanjahu noch immer im Amt ist
07.10.2026 · 13 Min.
Drei Jahre ist es her, seit am Morgen des 7. Oktobers islamistische Terroristen aus dem Gazastreifen nach Israel eindrangen. Sie töteten rund 1.200 Menschen und verschleppten zahlreiche Geiseln. Es war der größte Massenmord an Jüdinnen und Juden seit dem Holocaust und der schwerste Angriff auf israelisches Staatsgebiet in der Geschichte des Landes. Der Angriff und die darauffolgenden Kriege haben Israel tiefgreifend verändert. Seit knapp einem Jahr gilt im Gazastreifen zwar eine Waffenruhe, trotzdem kommt es dort weiterhin zu Angriffen. Gleichzeitig ist Benjamin Netanjahu weiterhin Ministerpräsident und tritt bei der anstehenden Wahl erneut an. Berichten zufolge soll er bereits vor dem 7. Oktober vor einem möglichen Angriff der Hamas gewarnt worden sein. Welche Spuren haben die vergangenen drei Jahre in der israelischen Gesellschaft hinterlassen? Und welche Rolle spielt der 7. Oktober heute im politischen Alltag und im Wahlkampf? Das erklärt Lea Frehse, Außenpolitik-Redakteurin der ZEIT. Ende August hatten Unbefugte Zugriff auf die Steuerung von rund einer halben Million europäischer Solaranlagen, etwa 250.000 davon in Deutschland. Betroffen waren Anlagen des chinesischen Herstellers Sungrow, die über eine zentrale Cloud gesteuert werden. Ein Sicherheitsforscher konnte sich ohne Passwort immer weiter in die Systeme des Anbieters vorarbeiten und hätte mit wenigen Klicks hunderttausende Anlagen gleichzeitig abschalten können. Fallen auf einen Schlag mehrere Gigawatt Leistung aus, kann das Stromnetz aus dem Gleichgewicht geraten und im schlimmsten Fall großflächige Stromausfälle verursachen. Inzwischen wurde die Schwachstelle geschlossen. Recherchen der ZEIT hatten bereits zuvor gezeigt, dass viele Solaranlagen schlecht gesichert sind. Eva Wolfangel, Redakteurin im Digitalressort der ZEIT, ordnet im Podcast ein, ob Deutschlands Stromversorgung ausreichend gegen solche Angriffe geschützt ist und wie solche Sicherheitslücken überhaupt entstehen. Und sonst so? Lasset die Kühe weniger furzen Moderation und Produktion: Hanna Heim Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Emilia Portwich, Sophia Boddenberg Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Kinder in Israel: Die Generation Trauma wird den Nahen Osten prägen Terrorangriff der Hamas: Niemand weiß, wo ihre Köpfe sind Liveblog: Gaza Hamas-Angriff am 7. Oktober 2023: Netanjahu soll vor geplantem Angriff auf Israel gewarnt worden sein Hackerangriff auf Solaranlagen: Deutschland war nur einen Knopfdruck vom Superblackout entfernt Sicherheit von Solaranlagen: Ein Superblackout? Eine reale Gefahr in Deutschland Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Vier Stimmen für die AfD – kamen sie aus der CDU? (Update)
06.10.2026 · 12 Min.
Tobias Rausch (AfD) ist zum Landtagspräsidenten von Sachsen-Anhalt gewählt worden – nach Informationen der ZEIT offenbar durch einen Deal mit der CDU. Rausch wurde mit 48 Ja-Stimmen gewählt. Das sind vier Stimmen mehr, als BSW und AfD zusammen haben. Wessen Stimmen es sind, ist wegen der geheimen Wahl unklar. Ob nach dieser Wahl im Dezember ein AfD-Ministerpräsident folgen könnte, ordnet Politikredakteur Tilman Steffen ein. Ermittler haben den früheren BND-Präsidenten August Hanning festgenommen. Nach Informationen der ZEIT ermittelt der Generalbundesanwalt gegen ihn und einen weiteren früheren BND-Mitarbeiter, seinen ehemaligen Büroleiter. Hanning soll sich über ihn gegen Geld vertrauliche BND-Dokumente beschafft haben. Was Hanning mit diesen Informationen gemacht haben soll, weiß Kai Biermann aus dem Investigativressort der ZEIT. Außerdem im Update: Schülervertreter haben in Frankreich erneut landesweite Proteste gegen Missstände im Bildungssystem angekündigt. Warum die Gewalt dabei teils eskaliert, ordnet Annika Joeres ein. Sie berichtet für die ZEIT aus Frankreich. Und: Der belgisch-amerikanische Astrophysiker Francis Halzen wird in diesem Jahr mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet. Dabei geht es um besondere Teilchen. Welche das sind, erklärt Robert Gast aus dem Wissensressort der ZEIT. Und sonst so? Wrigley bringt Old-School-Kaugummisorten zurück ins Sortiment Transparenzhinweis: Im Gespräch zu Sachsen-Anhalt ist fälschlicherweise von einer Minderheitsregierung der Linken mit der SPD in der Vergangenheit die Rede. Richtig ist, dass 1998 eine SPD-geführte Regierung von der PDS, der Vorgängerpartei der Linken, toleriert wurde. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: Tobias Rausch: »Ich bin kein Hardliner« Liveblog: Landtag von Sachsen-Anhalt CDU und AfD in Sachsen-Anhalt: Hinweise auf erste konkrete Absprache zwischen CDU und AfD August Hanning: Spion in eigener Sache? House of Block – Rückholung der Kinder: System 360 und der Ex-BNDler August Hanning Schulproteste in Frankreich: Sorge vor weiterer Gewalteskalation bei Schülerprotesten in Frankreich Schülerproteste in Frankreich: »Die Schülerinnen erleben den Unterricht als autoritär« Schülerproteste in Frankreich: »Wir sind allen egal«, ruft die Jugend Astrophysik: Nobelpreis für Physik geht an Astrophysiker Francis Halzen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
- Wird heute ein AfD-Poltiker zum Landtagspräsidenten gewählt?
06.10.2026 · 13 Min.
Am Dienstag wird bei der konstituierenden Sitzung im Landtag in Sachsen-Anhalt ein Landtagspräsident gewählt. Der Kandidat mit den größten Erfolgschancen ist zurzeit Tobias Rausch von der AfD. Was kann man von ihm in der Rolle als Landtagspräsident erwarten? Diese Frage beantwortet Tilman Steffen aus dem Politikressort der ZEIT. Eine ehemalige Studentin wirft sieben Mitgliedern einer Studentenverbindung an der US-Elite-Universität Cornell vor, sie vergewaltigt zu haben. Nun hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen wieder aufgenommen. Ihre jetzige Klage auf Schadensersatz richtet sich gegen die sieben Männer, die Studentenverbindung, die Universität und weitere Beteiligte. Wie die Stimmung an der Universität ist, kann Dirk Peitz berichten. Er hat für das politische Feuilleton der ZEIT vor Ort recherchiert. Und sonst so? Was macht ein Chihuahua in der mexikanischen Nationalgarde? Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Lena Herrmann und Sophia Boddenberg Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: Sachsen-Anhalt: BSW unterstützt offenbar Wahl eines AfD-Landtagspräsidenten Landtag Sachsen-Anhalt: Die AfD sitzt in der Mitte Ermittlungen im Fall der Cornell University: New Yorks Gouverneurin ernennt Sonderermittlerin im Cornell-Fall Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Hier können Sie unser unser Podcastabo kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.